Hallo Anzeraq!
Danke für das ausdrucksvolle Bild.
Genauso hab ich es als Kind oft erlebt.
Wobei die kalten Wesen nicht bloß astrale Gestalten waren,
sondern oft die ganz konkreten Menschen ringsum.
Als Baby oder Kind ist man oft durch Gafferei und Tätschelei wehrloses Lustobjekt
von Seelen, die nach Leben geifern, die aber mit ihrem Hunger nicht zu Gott gehen,
sondern zu anderen Geschöpfen, die lebendiger sind als sie
und denen die Abgrenzung noch schwerfällt...
So manche Liebkosung von "süßen Kleinen" nimmt viel eher,
als dass sie gibt.
Leider.
Lange vor aktivem sexuellen Mißbrauch von Kindern gibt es diese Dinge-
die wenigsten dieser innerlich Durstigen würden wirklich sexuellen Mißbrauchh üben; und auch ansonsten ist ihnen wohl meist nicht bewusst, wie "energieräuberisch" sie sind.
Wie seltsam das alles- dabei gibt es das Wasser des Lebens für umsonst...
Was mir so einfiel zu deinem Bild.
Liebe Grüße an dich, Christiane und euch alle!
Jom
Es ist manchmal schwierig, das innere Kind ruhig halten zu können und im Gleichgewicht zu bleiben. Das innere Kind kann unter Umständen so leicht aus der Ruhe gebracht werden. Es passiert meistens genau dann, wenn man sich dessen am wenigsten bewusst ist. Es kann gut sein, wenn man die fletschenden und geifernden Gesichter der anderen Mitmenschen frühzeitig erkennen kann, dass man sich frühzeitig schützen kann. Das innere Kind, seine unbewussten Ängste, Bedürfnisse und Strukturen. Eine grosse Herausforderung zu jederzeit bei sich selbst zu bleiben und sich seiner selbst immer bewusst zu sein.
Zu deinem Bild kam mir zuerst folgende kleine Geschichte in den Sinn.
Der Tempel der tausend Spiegel
Es gab in Indien den Tempel der tausend Spiegel. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig. Eines Tages kam ein Hund und erklomm den Berg. Er stieg die Stufen des Tempels hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel.
Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne.
Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe.
Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der den Berg erklomm. Auch er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf.
Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohlgesonnen sind.
(Erfolgsprinzipien der Optimisten v. Nikolaus B. Engelmann)
Liebe Grüsse
uttarashada
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