Liebes Forum
Ich habe da ein paar Fragen (wichtiges fettgedruckt, wer nicht so viel Zeit hat alles zu lesen), die sich vor allem an diejenigen unter Euch richten, für die der Adept (oder dem enstprechend Hermetische Wege) ein wichtiger Teil ihres Weges darstellt(e) und schon etwas länger damit üben. Da würde mich Eure Gedanken oder Erfahrungen als Anregung interessieren; insbesondere zu Introspektion und astraler Elementausgleich Stufe 1 + 2.
Zuerst mal eingehend skizziert wie ich es bisher sehe und versuche umzusetzen: In der Introspektion - die intuitiv *und* analytisch einiges verlangt - geht es in einem zweiten Schritt darum, dann wichtige Kernprobleme herauszukristallisieren(oft verbunden mit der Frage, welche Bedürfnisse die negative Eigenschaft zu erfüllen sucht und wie die Grundbedürfnisse optimaler erfüllt werden können), wovon manche der „tausend“ kleinen Schattierungen nur Symptome sind. Ich hatte bereits mal erwähnt (in Zusammenhang mit Alkohol, Sex, oder Arbeit) etc. dass oft unterliegend Abhängigkeit oder Suchthematik an sich am wichtigsten ist. Vielmals geht es auch gerade nicht darum (wie ein oberflächliche Positiv Denken Haltung anmutend könnte) negativen Gefühle bloss unterdrückend negierend umzupolen, sondern eher selbstkreierte Konzepte, Neurosen, Ängste, Hochmut etc. zu erkennen. In dem Sinne schreibt auch Stephen Co, dass Blockaden oft einfach deshalb entstehen, weil wir negative Gefühle nicht fühlen wollen und sie deshalb nicht im Fluss sind. Allerdings geht es dann bei der Hermetik nicht nur darum, die astrale Manifestation wieder zu fühlen und auszugleichen, sondern eben auch die damit einhergehende – eigentliche - Ursache im *Denken* (Denkmuster) zu erkennen und entsprechend dem natürlichen Zustand wieder optimalere Denk, Fühl und Handelsintention – alle drei parallel – vollbewusst zu schaffen. Dazu dienen dann Achtsamkeit ('Kampf') und Autosuggestion. Jeweils den Moment wahrzunehmen, wo die karmischen Gewohnheitstendenzen, bereits im Denken wieder auf alte Bahnen zielen und in diesem *Moment der Freiheit* die Aufmerksamkeit auf die unserem wahren Wesen enstprechendere Schiene zu richten.
Damit allerdings in vollem Masse eine wohlklingende Gesamtsymphonie fruchtet entsteht (und nicht nur teilweise), scheinen mehrere Aspekte wichtig zu sein, auf die meine Fragen zielen.
(a) Manche Geistesrichtungen (Anthroposophie, Arhatic Yoga etc.) gehen von einem zyklischen Verständnis aus, z.B. monatlich bestimmte Tugenden immer wieder zu üben (bei Bardon wäre vielleicht das Üben der Kabbalah ähnlich, oder im Adept die Verstärkung der Elementeigenschaften bis hin zu Allmacht, Allweisheit, Alliebe und Allgegenwart). Am Anfang jedoch scheint sich der Adept ganz klar von den genannten Ausrichtungen zu unterscheiden, indem er durch die Introspektion – ähnlich wie in der klassischen Homöopathie oder tibet. Medizin – wie ein individuell passender Schlüssel, die jeweils stimmige Autosuggestionsformel persönlich sucht!
Bardon erwähnt ganz klar (auch Dr. M.K.), wie wichtig es sei, sich mit allen Übungen des magischen Atems, der Autosuggestion nur auf eine Eigenschaft oder Fähigkeit zu konzentrieren – nur einen Hasen jagen - bis sie so sitzt, dass sie (selbst falls sie mal zyklisch wieder „auftreten“ sollte), dennoch gemeistert ist. Das Problem sehe ich hierbei erstens darin, dass manche Themen sich komplex vielseitig auswirken (was durch eine verbesserte und seziertere Introspektion noch lösbar sein sollte) aber vor allem, dass das Leben selbst in verschiedenen Bereichen keine Stagnation duldet; Partnerschaft, Ausbildung, Arbeit, „schult“ man oft gleichzeitig, (sei es zyklisch, parallel und weniger methodisch linear!) mehrere Fähigkeiten, so dass, selbst bei einer Schwerpunktsetzung es mir kaum möglich scheint, wenigstens gewisse Nebenziele nicht auch im Auge zu behalten. Ein letzter Punkt (bei Steiner auch erwähnt) dass eine einzige Eigenschaft allein intensiv geübt zu Ungleichgewicht führen kann (z.B. zuviel Liebe ohne Willen, oder zuviel Zielstrebigkeit ohne Güte etc.) Wie seht ihr das mit der Bemühung – nicht bloss jeweils immer gegenwärtig zu jedem Zeitpunkt auf eine bestimmte Aufgabe konzentriert, - sondern gewissermassen übergeordnet über Monate hinweg bloss EINEN Hasen zu jagen?
(b) Elementezuordnung: Angenommen, man hat eine bestimmte Kernproblematik erkannt, kann sie auch einem bestimmten Element zuordnen. Nun ist ein Fall denkbar, bei dem z.B. Wut, Aggresivität in kreatives schöpferisches Schaffen tranformiert wird (Feuer-Feuer). Oder ein anderer Fall, indem Sanftmut, Geduld geübt wird (Feuer-Wasser). Angst (Wasser), die zu Mut (Feuer) transformiert wird. Angst(Wasser) , die zu Vertrauen (Wasser) transformiert wird, und sich dann womöglich als Folgereaktion auch darin zeigt, dass mehr Mut im Feuerelement sich zeigt, wobei die Kernproblematik im Wasser selbst zu lösen war.
Die Frage, gibt es bezüglich der Transformation entsprechend den Elementen gewisse allgemeine "alchemistische Gesetzmässigkeiten", wann eine Eigenschaft im gleichen Element („homöopatisch“) und wann eine Eigenschaft im anderen Element („allopathisch“) ausgeglichen wird und ob es bestimmte vorherrschende „Elementepaare“ gibt, so wie Feuer-Wasser- oder Luft-Erde?
c) Formidolosus hat mal in einem Beitrag im KEF erwähnt, dass es wichtig ist, Gefühle auch willentlich hervorrufen zu können. Könntet ihr diese Methodik noch etwas detaillierter ausführen, wie man diese Fähigkeiten, bestimmte Gefühle willentlich hervorzurufen am besten übt und dann konkret in die Transformation zusammen mit Autosuggestion einsetzt?
d) Zum Schluss noch eine andere Frage, die für mich auch wichtig ist hinsichtlich der Kabbalah Praxis, die durchaus auch anfänglich mit dem Adepten kombiniert werden kann (hier kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein) Jedenfalls: Gibt es gewisse, mögliche Kriterien für eine echte Akasha-Trance gegenüber „blosser“ Gedankenstille oder sonstiger mystischer Bewusstseinserweiterung?
Viele Grüsse
Pat



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... Dies hatte das gewünschte auch zur Folge, sprich ich hatte sehr oft die richtige Antwort auf Situationen, Fragen und Menschen einfach so parat und wurde auch oft von anderen als sehr weise bezeichnet, was mich persönlich sehr überraschte (vor allem hätte ich das von demjeningen, von dem das kam, nie erwartet). Aber wie gesagt, als ich dann aufhörte mit der "Weisheits-Atmung" fiel ich auf einen tieferen "Weisheits-Level" zurück, jedoch, das muss ich zugeben, war dieser "Level" immer noch um einiges höher wie mein früherer (vor der Atemübung auf Weisheit). 


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