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Thema: Anleitungen

  1. #1
    A L S
    Gast

    Anleitungen




    Wir wünschen uns oftmals einen Lehrer oder eine erhellende Hilfe um persönliche Wünsche verwirklichen zu können. Es ist unser Wunsch Schritte ohne Komplikationen und Risiken zu meistern. Wir wünschen uns deswegen Jemand oder etwas, dass uns anleitet.

    Die Wahrheit ist, ein Magier wird von Niemanden eine Anleitung haben wollen, denn ein Magier versteht, was Eigenverantwortung heißt.

    Ein Magier besteht garnicht auf Konzepte, die er wiederholt. Das entspricht nicht dem Wesen eines Magiers. Ein Magier ist keine feste Struktur sondern gelöst von jeglichen Zwängen.

    Eine Anleitung ist demnach nur nützlich, wenn Sie zur Eigenverantwortung beiträgt.

    Aus diesem Grund ist eine gute Anleitung, eine EINFACHE Anleitung.


    Wer das Leben lebt, bekommt vom Leben genug Anleitung, denn Leben bedeutet Eigenverantwortung. Das Leben selbst ist es, dass uns die Botschaften zukommen lässt und uns immerwieder vor neue Aufgaben stellt.


    Der Wunsch nach einer Führung ist nichts mehr als Faulheit.

    Ein Magier fürchtet den Tod nicht, denn er weiß, der Tod ist nur ein Tor in eine andere Welt. Trotzdem weiß der Magier, dass er jederzeit sterben kann und darum macht er sich nicht Gedanken um Konzepte. Er nutzt seine Zeit und überlegt sich jeden Schritt den er tut, ganz genau. Alles was er tut, tut er mit Achtsamkeit.


    Das Herumirren in Konzepten und das Philosophieren interessiert einen Magier nicht. Das Leben ist zu wundervoll und zu kurz dafür, um darüber zu reflektieren. Es zu leben, das ist Bestimmheit.


    Wir sind Meister darin, uns das Leben schwer zu machen, dass ist die grosse Kunst unserer Gesellschaft.

    Wir brauche für alles Konzepte und Rezepte, für jedes kleines Wehwehchen.

    Ein Magier lehnt das strikt ab!

    Er vertraut auf Gott oder wie man die kosmischen Energien oder Wesenheit sonst auch nennen möchte. Wir werden geführt und wir können auch lernen zu führen.


    Es bleibt natürlich Jedem selbst überlassen, wohin ihn sein Weg führt.

    Jeder hat seine ganz eigenen Qualitäten, aber zeigt nicht die Erfahrung,

    dass ein genutzter Tag auch ein erfüllter Tag ist?


    Ein Magier lässt sich ins Leben fallen und schreckt vor Nichts zurück.

    Das alles ist schwer, verdammt schwer, weil es eigentlich so einfach ist.

    Man muss es nur tun, aber Ihr wisst ja, Wir haben bereits eine ganz bestimmte Meisterschaft inne.

    Gut, dass wir alle im selben Boot sitzen. *g*


    DSP


    PS: Ich habe Euch geradewegs ein Konzept vorgelegt, an dem Viele auch festhalten und sich schrecklich davor fürchten.

  2. #2
    Pat
    Gast

    Re: Anleitungen


    Nicht ohne Sinn sind die Pfeiler der Magie - Wissen, Wagen, Wollen, Schweigen - vier.

    Wissen/Weisheit hat eine spontane-intuitive und eine systematische-analytische Seite. Ohne Spontanität gäbe es keine Lebendigkeit bzw. ganzheitliche Schau und ohne Vernunft bzw. Reflexion herrscht Chaos und beliebige Willkür.


    Der erste Pfeiler kann im Forum z.T. gut behandelt werden. Die Mittleren gehören ins tätige Leben und der Letzte kann im Forum überhaupt nicht praktiziert werden ;-)


    Was das Thema Führung oder Anleitung betrifft, so seh ich es als eine Selbstverständlichkeit, dass alle Übenden - gerade durch Reflexion und Innenschau - Inspiration von aussen prüfen und nicht blind annehmen. Es ist aber illusionär, sich selbst als völlig abgetrennt-autonomes Individuum zu betrachten. Selbst das Lesen eines Buches wie der Adept ist eine Anleitung, die von Jemand (anderem) geschrieben wurde; wobei auch Bardon selbst Anleitungen - sei es gelesen, mündlich oder geistig - empfangen hat etc., somit handelt es sich um eine Art Vernetzung bzw. komplexe Beeinflussung an Erkenntnissen und gegenseitig unterstützendes Wachstum!


    Schönen Sonntag

    Pat




  3. #3
    Ahawa
    Gast

    Re: Anleitungen


    Hi Daniel!




    Hierzu fällt mir eine schöne Geschichte ein, vielleicht kennst Du sie ja schon:





    [b]Laß dir jede Situation in deinem Leben eine Lehre sein


    Als der große Sufi-Mystiker Hassan im Sterben lag, fragte ihn jemand:


    Hassan, wer war dein Meister?"


    Er antwortete: "Ich hatte Tausende von Meistern. Wenn ich auch nur ihre Namen nennen wollte, würde es Monate dauern, und dazu bleibt nun keine Zeit mehr. Aber von dreien meiner Meister will ich euch gerne erzählen.


    Einer von ihnen war ein Dieb. Einmal verirrte ich mich in der Wüste, und als ich schließlich ein Dorf erreichte, war es schon sehr spät, alle Türen waren schon versperrt. Aber schließlich fand ich doch einen Mann, der gerade versuchte, ein Loch in die Wand eines Hauses zu schlagen. Ich fragte ihn, wo ich übernachten könnte, und er sagte: "Zu dieser Nachtzeit wird das schwierig, aber du kannst bei mir bleiben - wenn du bei einem Dieb wohnen willst."


    Und der Mann war so wunderbar - ich blieb einen Monat lang bei ihm! Und jeden Abend sagte er zu mir: "Ich gehe jetzt zur Arbeit. Ruhe du dich nur aus, bete du nur." Wenn er zurückkam, fragte ich ihn, "Hast du etwas erreichen können?" Er pflegte dann zu antworten: "Heute nicht, aber morgen werde ich es wieder versuchen, so Gott will..." Er war nie ohne Hoffnung, er war immer vergnügt.


    Als ich schon viele Jahre lang meditiert und meditiert hatte und nichts geschah, und ich viele Male so verzweifelt war, so ohne Hoffnung, daß ich mich mit dem Gedanken trug, alles hinzuwerfen, da erinnerte ich mich plötzlich an jenen Dieb, der jeden Abend sagte:"So Gott will, wird es mir morgen glücken."


    Mein zweiter Meister war ein Hund. Als ich mich einmal durstig auf den Weg zum Fluß machte, kam ein Hund daher. Auch er war durstig. Er schaute in den Fluß und erblickte im Wasser einen anderen Hund - sein eigenes Spiegelbild - und bekam Angst. Er fing an zu bellen und lief davon, aber sein Durst war so enorm, daß er zurückkam. Schließlich sprang er trotz seiner Angst ins Wasser, und das Spiegelbild verschwand. Da wußte ich, daß Gott mir auf diese Weise eine Botschaft hatte zukommen lassen: Trotz aller Ängste muß man springen.


    Und der dritte Meister war ein kleines Kind. Ich kam einst in eine Stadt und sah ein kleines Kind, das eine brennende Kerze trug. Es war auf dem Weg zur Moschee, um die Kerze dort aufzustellen.


    Aus Spaß fragte ich den Jungen: "Hast du die Kerze selbst angezündet?" Er antwortete: "Ja, Herr." Und ich fragte weiter: "Vorher war die Kerze nicht angezündet, und dann brannte sie plötzlich - kannst du mir die Quelle zeigen, woher das Licht kam? "Und der Junge lachte, blies die Kerze aus und sagte: "Jetzt hast du gesehen , wie das Licht gegangen ist. Wohin ist es gegeangen? Sag es mir!" Mein Ego war erschüttert, mein gesamtes Wissen war erschüttert. Und in diesem Augenblick fühlte ich meine eigene Dummheit. Seitdem ließ ich all meine Gelehrsamkeit fahren..."


    Es ist wahr, daß ich keinen Meister hatte. Das bedeutet aber nicht, daß ich kein Jünger war - ich betrachtete die ganze Schöpfung als meinen Meister. Meine Jüngerschaft ging sehr viel tiefer als die eure. Ich vertraute den Wolken, den Bäumen... Ich vertraute der gesamten Existenz. Ich hatte deshalb keinen Meister, weil ich Millionen von Meistern hatte - ich lernte von jeder erdenklichen Quelle.


    Jünger zu sein gehört dazu, wenn man auf dem Wege ist. Was bedeutet es, Jünger zu sein? Es bedeutet, lernbereit zu sein, offen zu sein für das Lernen, sich ungeschützt der Existenz zu stellen. Bei einem Meister beginnst du zu lernen, wie man lernt... allmählich, ganz allmählich stimmst du dich ein, und dann siehst du allmählich, ganz allmählich, daß du auf genau die gleiche Weise mit der gesamten Existenz in Einklang kommen kannst.


    Der Meister ist ein Schwimmbecken, in dem du das Schwimmen lernen kannst. Sobald du es gelernt hast, stehen dir alle Ozeane offen."


    OSHO THE SECRET OF SECRETS; Band 1 Seite 184 - 188



  4. #4
    Sunna
    Gast

    Re: Anleitungen


    Salve Ahawa!




    >...>Er antwortete: "Ich hatte Tausende von Meistern.....


    Ich persönlich empfinde es ähnlich, dass wir im Grunde genommen sehr viele Meister haben; die Natur, unsere Mitmenschen etc.... Wir sind eine große Gemeinschaft und können voneinander sehr viel lernen, unabhängig vom vermeindlichen (!) Entwicklungsstand.


    Wie oft ist es mir passiert, dass mir auf diese Weise ungefragt unerwartet Antworten, aber auch Denkanstösse gegeben wurde, welche meine Einsichten vertiefen konnten. Manchmal war es nur ein einziger Satz, ein Wort, eine Reaktion...


    Gesegnet und vom Schicksal geküsst sind die Beobachter und Lernwilligen, liegen ihnen doch so unermessliche Schätze zu Füssen.





    Liebe Grüße


    Sunna

  5. #5
    Pat
    Gast

    Re: Anleitungen


    Hi Sunna,


    Gut, dass Du auch die Natur herz erwähnst ... viele geistige Lehrer (was nicht heisst, man müsse in allen Punkten mit Ihnen übereinstimmen) wie Aïvanhov oder Osho (wäre übrigens sicher ganz lustig gewesen, die beiden mal gemeinsam zu einer Party einzuladen .. hi hi), liessen sich von der Natur inspirieren und erquicken.


    Lieber Gruss

    Pat


    PS Übrigens war ich mal - durch Deine smiles angeregt - auf jener Seite ... einige unserer wackeren kleinen Gesellen scheinen ja ihre Arbeit vorübergehend eingestellt zu haben sauer ...

    na gut, gönnen wir Ihnen auch mal etwas Urlaub oh

  6. #6
    Pat
    Gast

    Re: Anleitungen


    Aha, hab mich geirrt, sie arbeiten ja schon wieder voller Elan!









    PS Übrigens hat sich dieses nette smilie zur Verfügung gestellt, lernwillige ForumerInnen in die Gebiete "hypnothische Trance" oder "Bachata-Tanz" einzuweihen; und dazu noch gratis!

  7. #7
    Genua
    Gast

    Re: Anleitungen





    Hallo Ahawa,


    Friede sei mit dir :-)


    Sehr schöne Geschichte, klingt gut.


    Komisch das mit den Sufi Mystikern, scheinen irgendwie genau das Gegenteil von Training und Zielstrebung zu sein. Irgendwie trainieren sie und irgendwie ist ihr Ergebnis doch nicht das Ergebniss eines Trainings.


    Gefällt mir auch gut das mit dem Leben als Lehrmeister, man lernt von jedem, egal wer das Gegenüber ist. Ob ein Kleinkind ein Hund oder ein Dieb........


    Ruft wieder alte Erinnerungen auf den Plan, diese Geschichte.


    In dem Sinn gibt es keine Rangordnung, keine Hierarchie, oder keine direkt erkennbare Hierarchie. In dem Sinn ist es auch nicht wichtig das es eine Rangordnung gibt, und wer das erkennen kann, in der Welt der hat sicherlich schon viel Wahrheit erfhren :-)


    Eine Hierarchie mag es in der alltäglich wirklichen "realen" Welt geben, aber eine Hierarchie in der geistigen Welt, auf so einem Wege, kann ich noch keine erkennen, und das ist gut so.


    Trifft sich Irgendwie mit den alten Kung Fu Filmen, wo einem Kung Fu Schüler beigebracht wird, sich wie ein Tier zu bewegen, oder wie das Wasser zu sein.

    Hat für mich gewisse Ähnlichkeiten mit deiner Geschichte.




    Freundliche Grüsse


    Genua

  8. #8
    Ahawa
    Gast

    Re: Anleitungen





    Namaskar




    Ja, liebe Sunna,







    Wir haben unseren


    'Meister' und 'Guru'


    in unserem Herzen




    unser entFAL(L)tetes


    CHRISTUSSELBST

    IST


    unser Meister




    Nur eine vollendete Meisterseele, durch welche Christus eingegeben wird, kann eine andere Seele zum Reich der Erlösung geleiten. Ferner muß diese vollendete Seele als Mensch auf Erden leben, um den verlangenden Seelen die Pforte zu öffnen.


    GOTT

    weist uns den Weg


    Wessen inneres Auge offen ist, der sieht das Licht Gottes in sich wirken.





    °Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und


    nach seienr Gerechtigkeit, so wird euch alles


    andere zufallen°(Matth. 6,33)





    Ein lebender Initiator oder Meister der Wahrheit ist unerläßlich.(erwachte ChristSelbst)




    Unser Meister ist der bevollmächtigte des Königs der Könige. Der Lebensstrom oder Tonstrom, das WORT, geht allezeit von Ihm aus.




    In Johannes 1,9 heißt es: „Das war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.“




    Der Meister ist der Lebensspender und Erlöser des Menschen

    Darum ist Religon eine Sache zwischen der Seele und Gott, und alle anderen Arten der Verehrung und das Beachten religiöser Vorschriften sind umsonst, wenn nicht die göttliche Liebe in unserem Herzen Wurzel gefaßt hat. Es ist der Tempel des Herzens, in welchem stets das Licht der Wahrheit und der Liebe brennen muß.


    Seit die Welt besteht, findet ein beständiger Krieg zwischen den Mächten des Bösen und den Mächten der Gerechtigkeit statt.

    Durch die Liebe wurden wir ALLE auf den Weg zurück zu GOTT gestellt. So laßt uns alle für die Armee Gottes gewinnen. Wir müssen Kämpfer des Lichts sein!




    GOTT ist LIEBE, und der Meister ( jeder IN sich ) ist personifizierte Liebe. Er sendet immer Liebe aus, auf die sich diejenigen, die auf dem Weg sind, und andere, die darum kämpfen, abstimmen können.




    Glücklich und begünstigt sind diejenigen, die ihre Schalen so halten, daß der Nektar hineinfließen kann.(K.Singh)


    Wir sind einander Lehrer und Schüler und Schüler und Lehrer,

    können uns WEGweiser sein,

    einander begleiten auf unseren Wegen

    Gehen muß jeder den Weg allein


    das TOR steht ALLEN OFFEN

    wir haben die Wahl es zu durchschreiten


    Wir sind die Meister unser SELBST


    IN LIEBE


    Grüsslis,


    Ahawa


    ~~~*~~~

  9. #9
    Ahawa
    Gast

    Re: Anleitungen







    Namaskar Genua,


    Ich glaube ,genau im Gegenteil, nicht an die sogen. Welt-Hierarchie.

    So ist sie doch oft so sehr machtgieriges und unterdrückend-zerstörerisches Wesen.


    Sie wird im Endeffekt jedoch nur ‚Sich –Selbst‘ zerstören,


    hat sie doch den direkten ZUgang zur Quelle durch Verleugnung

    Gottes und Ihrer eigenen Göttlichkeit verloren,


    da sie immer wieder versucht,

    so wie Luzifer, sich über den All-Einen zu stellen.


    GOTT kann niemals weggedrückt werden,

    so lebt er doch ebenso in Ihren Herzen


    Sie haben sich in der Dunkelheit verirrrt,

    lassen sich verblenden vom eiskalten Licht,


    so sind sie blind geworden

    für das strahlend-warme Liebes-Licht.




    Doch bin ich davon überzeugt, dass eine *Geistige Hierarchie*, wie von den Theosophen

    beschrieben, der Menschheit beim Au(s)fstieg verhilft.




    LIEBE liebt EINfach


    Sie LEBT IN GOTT

    Und GOTT in IHR




    So sind wir Meister-Unser-Selbst





    Alle Liebe,


    Ahawa




    Namasté

    ~~~*~~~


    www.good-will.ch/pdf/d_lunar10.pdf


    Geistige Hierarchie








    Die Geistige Hierarchie besteht seit Anbeginn der Zeit. In allen Zeitaltern wirkte sie mit dem Menschen und durch den Menschen. Es gab eine Zeit, da wirkten die geistigen Lichtreiche, die Engelwesen, die Meisterwesen und die Naturwesen mit den Menschen Hand in Hand. Es war eine sehr friedliche und schöpferische Zeit. Dann begannen die Menschen, mit der Macht und Kraft ihrer göttlichen Energie zu experimentieren. Sie fingen an, die Kräfte zu verändern, um neue Erfahrungen zu machen. Das geistige Abenteuer begann. Sie verdichteten die Materie, führten den Kreislauf von Leben und Tod ein und vieles mehr. Die zwei großen Kräfte, die im Universum wirken, das Weibliche und das Männliche, gerieten aus dem Gleichgewicht und begannen, sich zu messen. Es gab matriachalische Kulturen, welche die männliche Kraft unterdrückten, und patriarchalische Kulturen, welche die weiblichen Kräfte unterdrückten. Wie das Pendel in die eine Richtung schwingt, so schlägt es auch in die andere Richtung.


    Die Angehörigen der Geistigen Hierarchie wirken durch alle Zeitalter, zu denen die verschiedensten Erfahrungen gehörten. Da der Mensch einen freien Willen besitzt, wirkten sie nur durch jene, die ihnen die Erlaubnis gaben, durch sie zu wirken.


    Wir leben in einer spannenden Zeit, in der alles sichtbar und durchschaubarer wird. Der freie Wille des Menschen ist gefragt. Viele Menschen öffnen sich wieder den ursprünglichen geistigen Fähigkeiten. So wird auch das Wirken der Geistigen Hierarchie verstärkt und bewusster wahrgenommen. Diese Entwicklung fand ihren Ausdruck in der Gründung der Theosophischen Gesellschaft durch Helene P. Blavatsky und anderen Okkultisten. H. P. Blavatsky machte geistiges Wissen, das früher nur Eingeweihten zugänglich war, erstmalig einer breiten Öffentlichkeit verfügbar. Sie sprach über die Meister im geistigen Reich, die ihr auf ihrem Entwicklungspfad beistanden und ihr wichtige Lehren übermittelten. Seit dieser Zeit hat sich die Lehre der Meister und der Geistigen Hierarchie über die ganze Welt verbreitet, wo sie, in ihrem Kern stets gleich, unterschiedliche Formen angenommen hat.


    Die Geistige Hierarchie besteht aus einer unzähligen Zahl Erleuchteter und geistig-göttlicher Kräfte. Sie haben ein Lichtnetz mit "Lichtkraftplätzen" in höheren Dimensionen um den Erdball gezogen und stehen miteinander in Verbindung. Aus diesen Ätherreichen senden sie die göttliche Strahlung, die auch "göttliche Lichtsubstanz" oder "göttliche Elektronenenergie" genannt wird. Die Ätherreiche sich für das menschliche Auge noch nicht wahrnehmbar. Sie schwingen in einer schnellen hohen Frequenz. Je schneller und höher eine Energie schwingt, desto mehr entzieht sie sich der Wahrnehmung der äußeren menschlichen Sinne, die nur eine begrenzte Frequenz wahrnehmen können.


    Meister sind Mittler zwischen Menschen und dem Göttlichen. Sie selbst wanderten als Menschen über die Erde und entfalteten ihr Bewusstsein. Sie sind den Menschen vorausgeschritten in die Vollendung ihres Seins. Jeder der Meister hat seinen göttlichen Ausdruck durch seinen eigenen Weg und seine einzigartige Aufgaben vollendet.


    Jeder Meister war zunächst ein Schüler auf dem Weg. Er wurde nach und nach in die Mysterien der Natur und des Lebens eingeweiht. Er wurde von den damals lebenden Meistern und Meisterinnen, die teilweise aus anderen Dimensionen wirkten, Engelwesen und Naturwesen und/oder den lebendigen Lichtkräften der göttlichen Quelle gelehrt, angeleitet und geprüft. Er vervollkommnete sich durch Innenschau, Disziplin, Mut, Aufrichtigkeit und indem er der Führung der lichten Welten auf dem Weg vertraute.


    Einen Meister oder Meisterin erkennt man daran, dass durch den Kontakt mit ihm unser inneres Licht verstärkt wird; dass eine ungeheure Liebeskraft, die wie ein Magnet wirkt, dass ein kosmisches Feuer durch uns pulsiert und unsere Sehnsucht nach diesem Licht der Liebe und der Weisheit entfacht.


    Meister oder Meisterinnen strahlen liebevolle Güte aus. Sie sind frei, und du bist auch frei, zu gehen oder zu bleiben. Sie steuern dich nicht. Der Kontakt zu ihnen ist immer und ausnahmslos freiwillig. Das, was sie sagen oder tun, wirst du im Tiefsten deines Inneren als wahr empfinden, auch wenn sich dein Verstand, die Kräfte des Egos, damit noch schwertut. Meister und Meisterinnen sind wie große Brüder und Schwestern oder sehr gute Freunde.


    Sie arbeiten meistens mit mehreren Farbschwingungen gleichzeitig. Viele von ihnen arbeiten auch mit der dreifaltigen Flamme:




    Darstellung der dreifaltigen Flamme (Quelle: Zeitenschrift)


    Diese besteht aus den ersten drei Farbstrahlungen: Blau, Goldgelb und Rosa. Blau steht für den göttlichen Willen und Schutz, Goldgelb für die Wahrheit und göttliche Weisheit und Rosarot für die bedingungslose Liebe und das Vertrauen. Aus diesen Grundfarbschwingungen sind alle weiteren Strahlen aufgebaut.


    (aus: "Die Gegenwart der Meister" v. Jeanne Ruland)


    zur Übersicht der Aufgestiegenen Meister





    Aufbau der Geistigen Hierarchie


    Kosmische Hierarchie

    Zentralsonnen: Alpha und Omega

    Kosmische stille Wächterin: Infinita

    Kosmischer Heiliger Geist: Heiliger Äolus

    Kosmischer Christus: Maitreya (Divino)

    Sonnen-Hierarchie

    Sonnensystem: Vater-/Mutter-Prinzip

    Helios und Vesta

    Solarische stille Wächterin: Circulata

    Planetarische Hierarchie

    Planetarische stille Wächterin: Immaculata

    Karmischer Rat: Bestehend aus vielen Lichtwesen und aufgestiegenen Meistern und Meisterinnen, z.B. Mutter Maria, Pallas Athene, Kuan Yin u.a.

    Herr der Welt: Sanat Kumara und Venus

    Der kosmische Buddha: Maitreya

    Buddha: Gautama Buddha

    Weltenlehrer

    Jesus Christus, Kuthumi, Djwal Khul, Lanto, Maha Chohan - Lenker der sieben göttlichen Strahlungen, der Repräsentant des Heiligen Geistes (Äolus), zur Zeit Paolo Veronese




    Symbolische Darstellung des Lenkers der Strahlen (Quelle: Zeitenschrift 27/2000)










    Strahl

    Chohan/Lenker

    Aufgestiegene Meister/innen

    männl. Elohim

    weibl. Elohim

    Erzengel

    Archaii

    (weibl. Urkraft)

    1. blauer Strahl El Morya Krishna Herkules Amazone Michael Faith, Archaii des Glaubens

    2. goldgelber Strahl Lanto, Konfuzius Kuthumi, Gautama Buddha; Surya; Kenich Ahau Cassiopeia Minerva Jophiel Constantia, Archaii der Beständigkeit

    3. rosa Strahl Paolo Veronese Rowena; Bluestar Orion Angelika Chamuel Charity, Archaii der Wohltätigkeit

    4. kristallweisser Strahl Serapis Bey Iris, Sananda Clair Astrea Gabriel Hope, Archaii der Hoffnung

    5. grüner Strahl Hilarion Djwal Khul; Lemuel, Meister Ling; Laotse Vista Kristall Raphael Mutter Maria, Archaii des Trostes

    6. rubinrot-goldener Strahl Nada Jesus Christus Tranquilius Pazifika Uriel


    Dona Grazia, Archaii der Gnade

    7. violetter Strahl Saint Germain Kuan Yin; Pallas Athene; Portia Arkturus Diana Zadkiel Amethyst, Archaii der Wandlung


    (aus: "Die Gegenwart der Meister" v. Jeanne Ruland)


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    Strahl

    Bedeutung

    Farbe

    Sinn

    Wochentag

    Chakra

    Einflussbereich

    Aufforderung an den Menschen auf dem Pfad

    1.


    Willen, Macht, Schutz, Glauben


    - Vater Gott

    Königsblau

    Gefühl

    Sonntag

    Kehl-Chakra, Schilddrüse und Nebenschilddrüsen. Birgt die Kraft, Vollkommenheit hervorzubringen im Ausführen des Willen Gottes. Negativ: Neid und die Begierde nach persönlicher Macht. Wissenschaft der Staatsführung, Diplomatie und Politik "Du musst bereit sein, den WILLEN GOTTES in freudiger Bescheidenheit zu tun."

    2.


    Erleuchtung, Weisheit, Beständigkeit


    - Mutter Göttin

    Gold (gelb)

    Gesichtssinn

    Montag

    Scheitel-Chakra, Zirbeldrüse. Das Tor zur Erleuchtung und die Verbindung zum Heiligen Christ-Selbst. Keine negativen Aspekte. Ausbildungswesen, Kommunikation, Geisteswissenschaft, Einweihung "Du musst bereit sein, den Willen Gottes ZU ERKENNEN - zu erkennen, was Gott wünscht, dass du tust - indem du auf das 'leise Stimmchen' Gottes in deinem Inneren lauschst."

    3.


    Liebe, Anbetung, Barmherzigkeit


    - Christus,

    das Kind

    Rosa

    Intuition

    Dienstag

    Herz-Chakra, Thymusdrüse. Schenkt reine, selbstlose Liebe. Erziehungswesen, Familie, Gruppenbestrebungen, Kinder, Wohlfahrts-institutionen "Du musst die Bereitschaft haben, Gott, die Aufgestiegene Schar, die Engel und das Elementare Königreich von ganzem Herzen, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Seele ZU LIEBEN und die gleiche Liebe an deine Mitmenschen auszugießen - in gleichem Umfang, wie du auch dich selbst liebst."

    4.


    Reinheit, Harmonie, Hoffnung





    Kristallin (weiss),

    aus dem

    1.,2. u. 3. Strahl

    Geruch

    Mittwoch

    Wurzelchakra, Nebennieren (Adrenalindrüsen), Das Wurzelchakra soll durch den Einfluss des 4. Strahls jene Reinheit erlangen, die ihm gebührt. Negativ ausgelebt: Niedere Leidenschaften und Lüste. Architektur, Kunst, moderne Städteplanung, Musik, (reine) Freimaurerei "Du musst bereit sein, in deinen Absichten absolut REIN zu werden. Es ist die REINHEIT DER ABSICHT, die die Wirksamkeit deiner Arbeit bestimmen wird."

    5.


    Wissenschaft, Heilung, Geduld, Weihung




    Smaragdgrün,

    aus dem

    1. u. 2. Strahl

    Verstand

    Donnerstag

    Stirn-Chakra, Hypophyse. Verleiht Konzentration, Hingabe, Weihung. Negativ ausgelegt: Intellektueller Stolz, Zweifel, Arroganz. Wirtschaft, Naturwissenschaft, Medizin, Chirurgie, esoterische Psychologie, auch Erziehungswesen und Geisteswissenschaften "Du musst bereit sein, deine Gefühle zu WEIHEN. Wenn du eine ernsthafte Absicht hegst oder eine Weihe vornimmst, welche Teil der Berufung deiner Seele ist, dann heisst es: ALLES ODER NICHTS!!

    6.


    Hingabe, Dienst, Frieden, Gnade





    Rubin und Gold -> Pfirsichfarbton,

    aus dem

    2. u. 3. Strahl

    Geschmack

    Freitag

    Solarplexus-Chakra, Bauchspeicheldrüse. Verleiht inneren Frieden. Negativ ausgelebt: Gier, Gefräßigkeit und Furcht. Kirchen und religiöse Organisationen, Christentum "Du musst bereit sein, lange genug durchzuhalten und dich um die Menschen zu KÜMMERN, um den Dienst zu Ende zu führen, welchen zu leisten du dich innerlich anerboten hast."

    7.


    Anrufung, Zeremoniell, Demut, Transformation




    Violett,

    aus dem

    1. u. 3. Strahl

    Gehör

    Samstag

    Milz-Chakra, Geschlechtsdrüsen. Positiv: Transformation durch Anrufung. Negativ: Ärger, Hass, Groll. Alle Arten von weisser Magie, Zeremonien, alle zyklischen Erscheinungen der Natur, negativ ausgelebt auch Spiritismus "Du musst bereit sein, an die wirkungsvollste Art und Weise zu glauben - und den Wunsch haben, sie zu lernen - auf welche die Gnade des Himmels in deine Welt geholt werden kann (nämlich durch Anrufung) - deine Welt, für deren irdisches Antlitz verantwortlich zu sein du dich verpflichtet hast."


    (Tabelle und Bilder aus: Zeitenschrift 27/2000, S. 42-52)


    http://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Ann_Bailey



  10. #10
    Sunna
    Gast

    Re: Anleitungen


    ...wie Aïvanhov oder Osho (wäre übrigens sicher ganz lustig gewesen, die beiden mal gemeinsam zu einer Party einzuladen .. hi hi),


    ..............*gg*









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