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Thema: Vom "Segen" geistiger Kraft

  1. #1
    Sunna
    Gast

    Vom "Segen" geistiger Kraft


    Sind der Gefahren viele, ist der Segen geistiger Mühen wahrhaft unendlich. Die Tatsächlichkeit einer anderen, geistig-magischen Welt bringt eine Umwälzung in uns, unseren Körpern hervor, die gar nicht vorstellbar ist. Selbst unser Schritt, unsere "Gangsart" wird anders: wir sind ja nicht mehr "Sterbliche", passiv leidende Wesen, im bisherigen Sinne, wir wandern - unsere Entwicklung selbst bestimmend vorantreibend - der Ewigkeit zu.


    Alles Tun gewinnt eine veränderte Bedeutung, alle Zielsetzung richtet sich aus. Unsere Kräfte wachsen, heiterer Frohmut durchflutet uns, der uns oft springen machen möchte - wenn wir nicht die Beherrschung als unser oberstes Gesetz anerkannt hätten. Unsere Kraft, unsere Haltung, unsere Einstellung prägen sich in unserem Äußeren aus, wir "verjüngen" uns, werden straffer, gesunder, energiereicher; dazu strahlen wir nun auch anderes in unsere Umgebung aus.


    Die Beherrschung der niederen Kräfte in uns, die "Unterjochung" der geistigen Kräfte in uns, bringen uns eine Wirkungskraft auf andere Menschen, die uns oft in Erstaunen versetzt - bis wir uns daran gewöhnt haben, sie als selbstverständlich voraussetzen und damit wiederum vervielfachen. Depressionen, die uns früher oft "überfielen", fallen von uns für immer ab; negative Vorstellungen und Gedankenketten, trübe Tage, suchen uns nicht mehr heim: für uns scheint stets die Sonne, ob droben auch das Firmament bewölkt ist.


    Wieviel leichter überwinden wir nun die Schwierigkeiten des Alltags, den täglichen Kleinkram, die unzähligen "Nadelstiche", die uns früher verwundeten. Was können wir lachen über den Mensch von früher, der wir waren, der sich über jede "Kleinigkeit" so "aufregen" konnte! ...


    [Auszug aus: Bücher der praktischen Magie; Bd. III; von H. E. Douval]




    ...und wie schaut es denn hiermit bei uns hier in der Entwicklung bisher wirklich aus? ... - MORITURI TE SALUTANT!



  2. #2
    Pat
    Gast

    Re: Vom "Segen" geistiger Kraft


    Hi Sunna!


    >Alles Tun gewinnt eine veränderte Bedeutung, alle Zielsetzung richtet sich aus. Unsere Kräfte wachsen, heiterer Frohmut durchflutet uns, der uns oft springen machen möchte - wenn wir nicht die Beherrschung als unser oberstes Gesetz anerkannt hätten.


    +++ Auch im Shaolin Kungfu (wie ich es kenne) gilt "Beherrschung" oder "Meisterschaft" als wichtiges Prinzip. Zweifellos!


    Nur ist das Höchste, um derentwillen diese ganz von selbst und aus sich selbst entwickelt wird, nicht die Beherrschung als oberster Selbstzweck - dass der Mensch gar zum Sklave der Beherrschung wird - sondern die schöpferische Kraft (Chi) als Brücke zum Tao. Aber Tao kann auch nie ein geistiges Ideal sein, das zeitlich angepeilt wird.


    Wird nun die Beherrschung als oberstes "Gebot"/Ideal gestellt, frag ich mich, ob das nicht einen - freien Fluss der Kraft gerade eher hindert.


    Anders gesagt, warum nicht - ab und zu mal - Luftsprünge vor Freude machen oder auch traurig sein, solange es im Fluss ist? Hermetisch gesehen fehlt mir bei diesem Douval Textausschnitt das Wasserprinzip als Ausgleich, das Freude wie Leid annimmt, umarmt und bejaht und auch fliessend erleben lässt.

    Daraus die Frage, ob nicht Freude wie Leid - die ganze Palette - gerade die Köstlichkeit und Tiefe dessen aus macht, was wir Leben nennen; in dem Sinne eher die Frage nach einer - aus Selbst-Erkenntnis gewonnen - bewussten, schöpferischen Integration aller Kräfte, und weniger einer Zweiteilung des Wesens und "Unterjochung" des Einen unter das Andere gemessen an einem von aussen gestellten Ideal.


    Also ich würde (für mich) die Frage umformulieren:

    Wie sehr ist es wirklich bisher gelungen, schöpferisch authentisch zu leben, es kunstvoll bewusst zu entfalten?


    Lieber Gruss

    Pat



  3. #3
    HaMaHa
    Gast

    Re: Vom "Segen" geistiger Kraft


    Hallo Sunna!


    Also, ich bitte ja recht schön - ich habe es nicht nötig zu schreiten oder erhaben zu gehen - ich schwebe smile - und wenn ich einen Raum betrete, dann verkriechen sich die Leute unter den Tischen, denn sie können meine immense Strahlkraft ja gar nicht mit ihren kümmerigen menschlichen augen ertragen....


    Es war mal jemand auf der Suche nach dem Buddha. Er sah eine Menge von Mönche herumstehen und ging zu einem hin, der besonders charismatisch zu sein schien und sprach ihn als den Buddha an, da verwies ihn dieser Mönch auf einen fast unscheinbaren Mönch und sagte: "Das, mein Freund, ist der Buddha - nicht ich..."


    Ein Lama eines Klosters hinterliess an einer Wand im Gang seines klosters einen Spruch und er versprach denjenigen zu seinem Nachfolger zu ernennen, der ihn lösen konnte. Kein einziger seiner Schüler und auch der anderen Mönche waren dazu in der Lage. Gelöst hat ihn schließlich ein armer, sagen wir mal, Arbeitssklave des Klosters, der bis dahin von den anderen "Erhabenen" eher nicht so sehr als erleuchtet betrachtet wurde und sie haben auch nix an seinem Gang bemerkt. (sorry, ich kann die Geschichte nicht mehr dem Wortlaut gemäß erzählen...)


    Und wenn jemand lacht über einen anderen Menschen, weil er meint er habe sich auf Grund seiner komischen Disziplinen über das Menschsein erhoben, dann wird das Schicksal ihn schon noch lehren was Demut, oder besser gesagt Bescheidenheit, Freundlichkeit und Güte ist - denn diese fehlen unserem "hochentwickelten" leider gar zu sehr.


    Es ist nämlich oft anzutreffen, dass gerade unsere hochentwickelten dann an einem üblichen Schicksalschlag, wie der Lebenspartner stirbt, Mutter stirbt, etc., sehr schnell merken, was ihnen ihre geistige Schulung alles gebracht hat - nichts, absolut nichts.


    Das ausschlaggebende im Leben der Menschen ist zu erkennen, dass es nur den Weg der Gemeinsamkeit in Liebe gibt, und zwar der Gemeinsamkeit mit allem Leben, oder die Mauer der ewigen Illusion der Getrenntheit von allem. Deshalb hebt sich ein wirklich erfahrener spiritueller Mensch nicht von anderen ab - ganz im Gegenteil, man wird ihn kaum bemerken.


    Der Weg der Magie ist ein Weg zu Macht des Egos über andere nicht-geschulte Menschen, denn ansonsten müsste man daraus ja keine Geheimwissenschaft machen, sondern aus Liebe zu allen diesen jenigen auch zur Verfügung stellen. Die meisten Magier sehen sich als den anderen überlegen an, und erkennen hierin niicht ihre jämmerliche Dummheit. Dann gibt es noch die die den anderen helfen wollen, damit sich dies rumspricht und sie bekannt und berühmt werden, etc. - des is doch alles nur eine einzige Ego-Streicheleinheit.


    Nur wenn "Magie", wie Bardon es ja auch schreibt, mit dem einzigen Ziel "angewendet" wird um zum Höchsten oder EINEN zu gelangen ist sie wirklich für das Individuum förderlich. Aber dann wäre es ja keine Magie mehr, denn wenn dort wirklich einer angekommen ist, dann gibt es für diesen Menschen nichts schöneres als allen anderen zu helfen dorthin zu gelangen - ohne Ruhmsucht, oder unter der Bedingung dass er das Oberhaupt wird - einfach nur aus Liebe und Mitgefühl. somit wäre dann aber leider das Wort "Magie" gänzlich unzutreffend, denn dies bedeutet ja geheim - also ein Zusammenschluss von Elite-Typen, die meinen sie wären was besseres und nur "Erlauchte" in ihre Kreise vordringen lassen. Ausserdem kultiviert die Magie viel zu sehr die materiellen Wünsche ohne wirklich zu lehren was die Wahrheit ist. Wozu soll ich denn ein Volt erzeugen um mir irgendwas zu erfüllen? wozu soll ich denn die Porenatmung anwenden um mich zu verändern? Habe ich denn wirklich so wenig vertrauen in Akasha (Gott), dass ich meine es habe mir für mein Leben nicht die richtigen Voraussetzungen gegeben um das optimale für mich zu erzielen?


    Lange Rede, kurzer Sinn: Es macht sich doch niemand wirklich die Mühe in dem anderen die positiven Seiten zu sehen oder die Mühe festzustellen, wie weit "fortgeschritten" denn der andere sei, es wird doch nur noch rumkritisiert und vorgeworfen frei nach dem Motto unseres J.C.: "Den Splitter im Auge deines Nächsten nimmst du wohl wahr, aber den Balken in deinem eigenen Auge nicht." Wie kann man denn da erwarten, dass so jemand ernsthaft den spirituellen Zustand eines anderen Menschen beurteilen kann, geschweige denn den eines wahren Meisters oder Erleuchteten überhaupt von sich aus wahrnehmen kann? Dies kann nur geschehen, wenn der Champ sich Mühe gibt, damit der Noch-nicht-aber-bald-Champ diesen auch als Champ erkennt. will dieser des net, können tausende von diesen Supertypen an uns vorüber gehen ohne dass wir das leiseste wahrnehmen können.


    Dies waren nur so einige kleine Bemerkungen meinerseits und ich bitte sie auch als solche zu verstehen und - nicht bös sein, bitte, bitte nicht bös sein... smile


    Schöne Grüße


    HMH


    Und ausserdem - niemand wird je einen Meister erkennen, solange dieser es nicht will

  4. #4
    Pat
    Gast

    Geistige Kraft und Selbstlosigkeit


    Hallo Sunna, HMH und alle


    Die Frage nach der Beherrschung oder Meisterschaft – allgemein – find ich so bedeutsam, dass ich mich noch einmal daran versuchen möchte.


    Solch ein Textausschnitt, oder Bild etc. kann man wie als Denkmal-Monolyt verehren, oder ablehnen oder man kann versuchen, ihn verfeinernd zu behauen, vielleicht sogar im Sinne eines gegenseitig befruchtenden Dialogs, was ja nicht in einer in allen Punkten einheitlichen Meinung münden muss (würde mich wirklich interessieren Sunna, falls Du bei Gelegenheit noch etwas mehr aus Deiner Erfahrung bzw. eigenen Worten berichten möchtest!?)


    Kürzlich habe ich mal im Fernsehen eine interessante Dokumentation von einem guten (schweizer:-) Chefchirurgen gesehen, und das war schon sehr beeindruckend, welch eine Kunst und hochgradige Konzentration, Durchhaltewille die Chirurgen z.T. an den Tag (oder in die Nacht hinein) legen. Eine andere Doku handelte von einer jungen Frau, deren Traum es war, zu den Helikopterfliegern zu gehen. Alle Achtung vor dieser Disziplin, Wille und auch Gelassenheit, welche diese Menschen entwickelt haben und zwar ohne irgendwelche esoterischen Attitüden und eben keine Pseudo Esoterische Wolken Gelassenheit, die bei der kleinsten Disharmonie ausrastet!


    In so einem Sinne spür ich Sunnas „Message“ auch heraus, sich zu fragen: Wie sehr ist es mir gelungen, in diesen Punkten, die ich für mich selbst als stimmig erkannt habe, diese in die Tat umzusetzen, eine mir wertvolle „Pflanze“ immer wieder zu bewässern, damit mal ein Baum wächst .... wie oft hab ich einfach aus Bequemlichkeit, aus Trägheit aufgegeben, wo ich doch wüsste, dass mir dies oder jenes eigentlich gut tun würde?


    Solch eine Disziplin, Wille, Begeisterung ist eben durchaus eine Stärke gegenüber einer gewissen Tendenz, esoterisch-mystische Plattitüden „Alles ist ja schon vollkommen wie es ist“ etc. einfach als Ausrede für die eigene Schwäche zu benutzen, ihr quasie dieses Sahnehäubchen eine Liebsäuselei oder „Nicht-Tuns“ aufzustülpen.


    Wenn wir nun noch einen Moment zu unserem Chirurgen und Helikopterfliegerin zurückkehren und ihr Leben betrachten, fällt zudem auf, dass gerade die Berufenen ihren Weg nicht aus einem Ideal der Meisterschaft folgen, sondern sie diesen für sie stimmigen Weg eher aus Begeisterung, Interesse, ja aus (nicht sentimentaler) Liebe folgen und der zähe Wille ihnen dabei hilft, hierin erfolgreich zu sein. Wir könnten fast sagen, jene Meisterschaft ergibt sich als – zwar auch disziplinreiche und in dem Sinne nicht willkürlich-spontane – und dennoch natürliche Entwicklung, indem sie ihrem Weg folgten. Hätten sie allerdings einem äusseren Bild, ein vorgegebenes Ideal der Meisterschaft angepeilt (evt. noch aus einer Motivation der Überlegenheit oder der Angst heraus), statt aus ihrem Innersten ihre Berufung zu verfolgen, wäre aus ihnen nicht dieser Chirurg oder diese Fliegerin geworden, die auf uns so authentisch beeindruckend wirkt!


    Daher stellt sich eigentlich nicht die Frage des *ob* bzw. *dass* Beherrschung zentral ist, sondern eher die Frage nach dem *authentischen Wie*!


    Eine nette Geschichte über einen taoistischen Unsterblichen (bin nicht mehr sicher ob es "Chan San Feng" war?) mag dies noch verdeutlichen: Als der Krieger sein Tai Chi in den Bergen übte, kam eines Tages eine neugierige junge Frau und störte ihn. Da schaute er sie so zornig an, dass die Gute erschrak und in die Tiefe stürzte. Ohne zu zögern sprang Chan San Feng hinterher und in diesem Moment der Velbstvergessenheit – ja man könnte sagen einer absichtslosen bzw. spontanen Selbstlosigkeit (was hier nix mit einem oft pseudochristlichen Märtyrium zu tun hat, um sich in den Himmel zu kaufen) – wurde er von den Göttern in den Himmel erhoben und erlangte Unsterblichkeit. (Leider sagte die Geschichte so wie ich sie vernahm nicht, ob die junge Dame nun gerettet wurde ;-) Das Ganze ist – wenn auch etwas gar idealisiert-pathetisch – am Ende des Films „Tiger-Dragon“ dargestellt, als sich die Hauptdarstellerin in die Tiefe stürzt - von einem noch ego-gesteuerten Wille in die transzendente Meisterschaft gehoben, die nur 'selbstvergessen' ungewollt geschieht - so die Legende.


    Herzlich Grüsst

    Pat


    Jener "Tiefflug" scheint auch ganz kurz im Trailer auf:


    http://movies2.nytimes.com/gst/movie...ml?v_id=201837


    (Media Player Trailer)



  5. #5
    A L S
    Gast

    Der Weg


    Die Beobachtung der letzten Gesprächsrunden hat mir persönlich sehr viel offenbart. Man sieht sehr schnell, wer wirklich praktiziert, wer ernsthaft praktiziert, aber auch wer sich selbst etwas vormacht.


    Anzeraqs Behauptungen mit der Sexualkraft sind absolut berechtigt,

    Bestätigungen wirst du hierfür überall finden können und mit ein wenig Forschung sogar vor der ersten Stufe von Bardon bestätigt finden. Ich habe mir mehrere Male vorgenommen etwas zu Anzeraqs Beitrag zu schreiben und auch zu der äußerst kindischen Auseinandersetzung von Anzeraq und den anderen Teilnehmern.

    Studiert man den Elementeschlüssel und überträgt ihn auf Raum und Zeit wird man sehr schnell Antworten auf alle Fragen finden und auch die Einweihungen von Bardon verstehen. Ich habe mir überlegt diesen Schlüssel hier vorzustellen und damit den Leuten zu helfen, aber je mehr ich hier lese, desto unsinniger finde ich das.


    Mir ist wirklich schlecht geworden von dem theoretischen Gefaßel und irgendwie ist es traurig, dass man keinen echten Prakiker erkennen kann.

    Glaubst ihr etwa wirklich, dass ihr eine klare und leuchtende Welt wahrnehmen könnt, wenn ihr euren Trieben freien Lauf lasst?

    Glaubt ihr auch nur ernsthaft, dass ein Bewusstsein, dass nicht gebündelt agiert sondern frei verteilt in Raum und Zeit ist, als reine spektrale Kraft in Erscheinung treten kann und einem Gottesträger ebenbürtig ist?


    Ich verstehe den Anzeraq nicht, ich verstehe nicht, wie er hier noch schreiben kann, wenn er wirklich die 10 Stufen gemeistert hat?

    Das Leben macht mit Sicherheit keinen Sinn, wenn man auf alles verzichtet,

    aber man kommt nicht daran vorbei seine Kräfte zu sparen.

    Es ist doch logisch, dass man nicht sofort ein Heiliger sein kann und auch sein soll. Was soll also diese törichte Diskussion über Meisterschaft und Samensparung. Das ergibt sich für jeden Praktizierenden sofort.

    Da reicht doch bereits ein wenig Charakterveredelung um das zu erkennen, dass solche Transformationsprozesse zu einer klareren Sicht führen.

    Es ist widerlich, auf der einen Seite die alten Drecksmagier, die sich ihren Crowleymantel umlegen und sich ruhig geben und auf der anderen Seite Theoretiker, die theoretisch auch über Babybrei reden können, weil es mindestens genauso sinnvoll ist.

    Weißt du was ich bewundere? Ich bewundere die Menschen, die Bardon ernsthaft und ohne Zwang praktizieren, aus der reinen Freude heraus und die nicht töricht sind und Bardon verteidigen, aber durch die Praxis erkennen, dass Bardon nicht gelogen hat. Ok, Anton darf natürlich mit seinen unterdrückten Energien in seinem Recht verharren. Wir sind schließlich alle nur Menschen.


    Ich glaube, mir ist bewusst geworden, dass es 2 Stadien gibt. Wenn du wirklich praktizierst, wirst du an solch unsinnigen Diskussionen nicht mehr teilnehmen können und du wirst es auch nicht mehr wollen. Es hat nichts mit Überlegenheit zu tun, es hat mit der traurigen Erkenntnis zu tun, dass du wirklich alleine bist. In anderen Foren müssen sich die Leute schon gemeinsam treffen, damit Sie genügend Disziplin aufbringen um überhaupt die Übungen angehen zu können.

    Ich muss persönlich mit dem Kopf schütteln. Das ist für mich so sinnvoll wie gemeinsam ins Fittnessstudio zu gehen oder mit dem Rauchen aufzuhören.

    Der Wille muss da sein und auch die Bereitschaft es alleine durchzuziehen, erst dann ist Erfolg gegeben.


    Ich würde einfach vorschlagen, mal mehrere Monate zu üben und dann nochmal zu reflektieren. Eigentlich kann man davon ausgehen, dass man durch Bardon schrittweise mit gewissen Kräften vertraut gemacht wird und tiefe Erkenntnisse gewinnt.

    Nun, ich wünsche Euch viel Erfolg in eurem Leben und einfach ein schönes Leben.

    Foren nutze ich gerne zum Reflektieren, aber mir ist es nun doch irgendwie vergangen. Vielleicht ist es bei Anzeraq die innere Liebe, die ihn so antreibt hier immerwieder zu diskutieren, wo es eigentlich nichts zu diskutieren gibt.

    Der eigene Weg offenbart es doch selbst.


    Ich wünsche noch eine schöne Zeit beim Diskutieren


    I.V.

  6. #6
    formidolosus
    Gast

    Re: Der Weg


    >Die Beobachtung der letzten Gesprächsrunden hat mir persönlich sehr viel offenbart. Man sieht sehr schnell, wer wirklich praktiziert, wer ernsthaft praktiziert, aber auch wer sich selbst etwas vormacht.

    >Anzeraqs Behauptungen mit der Sexualkraft sind absolut berechtigt,

    >Bestätigungen wirst du hierfür überall finden können und mit ein wenig Forschung sogar vor der ersten Stufe von Bardon bestätigt finden. Ich habe mir mehrere Male vorgenommen etwas zu Anzeraqs Beitrag zu schreiben und auch zu der äußerst kindischen Auseinandersetzung von Anzeraq und den anderen Teilnehmern.

    >Studiert man den Elementeschlüssel und überträgt ihn auf Raum und Zeit wird man sehr schnell Antworten auf alle Fragen finden und auch die Einweihungen von Bardon verstehen. Ich habe mir überlegt diesen Schlüssel hier vorzustellen und damit den Leuten zu helfen, aber je mehr ich hier lese, desto unsinniger finde ich das.

    >Mir ist wirklich schlecht geworden von dem theoretischen Gefaßel und irgendwie ist es traurig, dass man keinen echten Prakiker erkennen kann.

    >Glaubst ihr etwa wirklich, dass ihr eine klare und leuchtende Welt wahrnehmen könnt, wenn ihr euren Trieben freien Lauf lasst?

    >Glaubt ihr auch nur ernsthaft, dass ein Bewusstsein, dass nicht gebündelt agiert sondern frei verteilt in Raum und Zeit ist, als reine spektrale Kraft in Erscheinung treten kann und einem Gottesträger ebenbürtig ist?

    >Ich verstehe den Anzeraq nicht, ich verstehe nicht, wie er hier noch schreiben kann, wenn er wirklich die 10 Stufen gemeistert hat?

    >Das Leben macht mit Sicherheit keinen Sinn, wenn man auf alles verzichtet,

    >aber man kommt nicht daran vorbei seine Kräfte zu sparen.

    >Es ist doch logisch, dass man nicht sofort ein Heiliger sein kann und auch sein soll. Was soll also diese törichte Diskussion über Meisterschaft und Samensparung. Das ergibt sich für jeden Praktizierenden sofort.

    >Da reicht doch bereits ein wenig Charakterveredelung um das zu erkennen, dass solche Transformationsprozesse zu einer klareren Sicht führen.

    >Es ist widerlich, auf der einen Seite die alten Drecksmagier, die sich ihren Crowleymantel umlegen und sich ruhig geben und auf der anderen Seite Theoretiker, die theoretisch auch über Babybrei reden können, weil es mindestens genauso sinnvoll ist.

    >Weißt du was ich bewundere? Ich bewundere die Menschen, die Bardon ernsthaft und ohne Zwang praktizieren, aus der reinen Freude heraus und die nicht töricht sind und Bardon verteidigen, aber durch die Praxis erkennen, dass Bardon nicht gelogen hat. Ok, Anton darf natürlich mit seinen unterdrückten Energien in seinem Recht verharren. Wir sind schließlich alle nur Menschen.

    >Ich glaube, mir ist bewusst geworden, dass es 2 Stadien gibt. Wenn du wirklich praktizierst, wirst du an solch unsinnigen Diskussionen nicht mehr teilnehmen können und du wirst es auch nicht mehr wollen. Es hat nichts mit Überlegenheit zu tun, es hat mit der traurigen Erkenntnis zu tun, dass du wirklich alleine bist. In anderen Foren müssen sich die Leute schon gemeinsam treffen, damit Sie genügend Disziplin aufbringen um überhaupt die Übungen angehen zu können.

    >Ich muss persönlich mit dem Kopf schütteln. Das ist für mich so sinnvoll wie gemeinsam ins Fittnessstudio zu gehen oder mit dem Rauchen aufzuhören.

    >Der Wille muss da sein und auch die Bereitschaft es alleine durchzuziehen, erst dann ist Erfolg gegeben.

    >Ich würde einfach vorschlagen, mal mehrere Monate zu üben und dann nochmal zu reflektieren. Eigentlich kann man davon ausgehen, dass man durch Bardon schrittweise mit gewissen Kräften vertraut gemacht wird und tiefe Erkenntnisse gewinnt.

    >Nun, ich wünsche Euch viel Erfolg in eurem Leben und einfach ein schönes Leben.

    >Foren nutze ich gerne zum Reflektieren, aber mir ist es nun doch irgendwie vergangen. Vielleicht ist es bei Anzeraq die innere Liebe, die ihn so antreibt hier immerwieder zu diskutieren, wo es eigentlich nichts zu diskutieren gibt.

    >Der eigene Weg offenbart es doch selbst.

    >Ich wünsche noch eine schöne Zeit beim Diskutieren

    >I.V.

    Ach, mir scheint, daß beide Seiten etwas gemeinsamhaben.

    Beide machen sich ständig einen Kopf um den Schwanz.

    Tja, daß mit der Sexualkraft kann manchmal ziemlich auf den Sack gehen :-).

    Gruß, Formidolosus!

  7. #7
    ANton
    Gast

    Re: Der irrWeg


    du bist mir ein trottel der den schlüssel entdenkt hat ? frage mich wann dieses bardonichen graal suche nach dem schlüssel sein ende findet *gggg*


    bitte halte mich von deine mühl texte fern solange du keine ahnung hast was du schreibst!




  8. #8
    Sunna
    Gast

    Re: Vom "Segen" geistiger Kraft


    Salve, Pat!


    Vorab erst einmal: Ich hatte mir wirklich überlegt, ob ich Douvals Text, so wie er ist, hier wortgetreu wiedergeben soll, insbesondere wegen z. B. dem entzückenden Wort "Unterjochung" usw. *gg* Der Vollständigkeit halber habe ich mich dennoch dazu durchgerungen, da er - wenn auch absolut überspitzt - einige Dinge, über welche sich evtl. das Nachdenken lohnt anspricht (meine Hervorhebungen durch Fettdruck dürfen ruhig mitberücksichtigt werden smile ).


    Und ehrlich gesagt, ich finde es so interessant, was ihr dazu geschrieben habt, dass ich meinen Entschluss auch mit Sicherheit nicht bereuen werde. smile


    +++ ... nicht die Beherrschung als oberster Selbstzweck - dass der Mensch gar zum Sklave der Beherrschung wird - sondern ...





    +++Wird nun die Beherrschung als oberstes "Gebot"/Ideal gestellt, frag ich mich, ob das nicht einen - freien Fluss der Kraft gerade eher hindert.


    Du hast auch für meine ganz persönliche Auffassung richtig erkannt, dass auferlegte Zwänge eher blockieren, als uns die gewünschten Fortschritte zu bringen; siehe dazu auch meinen Beitrag an Revolnaj.


    +++Anders gesagt, warum nicht - ab und zu mal - Luftsprünge vor Freude machen ...


    Na, aber hallo *g* - das verbietet dir doch Onkel Douval auch gar nicht... zwinker *gg*


    "...heiterer Frohmut durchflutet uns, der uns oft springen machen möchte..."



    +++...oder auch traurig sein, ...


    Also bitte, ja! zwinker *gggg*


    +++Hermetisch gesehen fehlt mir bei diesem Douval Textausschnitt das Wasserprinzip als Ausgleich, das Freude wie Leid annimmt, umarmt und bejaht und auch fliessend erleben lässt.


    Jein! Wir sind und bleiben Mensch und die verschiedene Gefühlsregungen gehören auch zum Menschsein dazu. Die Einflüsse unserer Larven & Co. sollte man aber nicht ganz unberücksichtigt lassen. Eine tiefe, zeitlich sehr lang andauernde Depression kann auch ein Annehmen von Leid sein, wenn man das Ganze mal etwas sehr übertrieben darstellt. Und das ist dann nicht nur fließend sondern man ist darin dann regelrecht gefangen. Das du das aber mit Sicherheit nicht meintest, ist mir natürlich klar. smile


    +++Daraus die Frage, ob nicht Freude wie Leid - die ganze Palette - gerade die Köstlichkeit und Tiefe dessen aus macht, was wir Leben nennen; in dem Sinne eher die Frage nach einer - aus Selbst-Erkenntnis gewonnen - bewussten, schöpferischen Integration aller Kräfte, und weniger einer Zweiteilung des Wesens und "Unterjochung" des Einen unter das Andere gemessen an einem von aussen gestellten Ideal.


    Eine Integration aller Kräfte oder wie immer man sie auch nennen möchte ist wichtig - was man daraus macht, ist aber auch wichtig! Nur sollte man letztendlich nicht unberücksichtigt lassen, was man wann unter der Bezeichnung "Kräfte" auch wirklich meint! Ich halte ebenso wie du die Erkenntnis- und Einsichtgewinnung für überaus wichtig.


    Mir ging es im Besonderen darum, mal zu überschlagen, welche Fortschritte wir in unseren Reaktionsmustern im Vergleich zu früher bisher gemacht haben und welche Überlegungen wir diesbezüglich im Allgemeinen evtl. schon getätigt haben. Der schon beinah schon provokative Text von Douval schien mir dazu nicht unbedingt ungeeignet.


    D. h. sind deine Reaktionsmuster immer wieder noch die gleichen, wenn du in eine (evtl. nur scheinbar) ähnlich gestellte Situation kommst, nur weil du z. B. damit irgendwann einmal in der Vergangenheit ein negatives Erlebnis oder evtl. nur eine negative Empfindung damit gekoppelt hast oder glaubst, erreichen zu müssen, dass dich jeder respektiert oder mag? Braucht nur ein bestimmter Knopf bei dir gedrückt zu werden, ggf. noch von einem an sich recht neutralen Stimulus, um auch eine immer wiederkehrende destruktive Reaktion bei dir auszulösen?


    Oder bemerkst du bei dir, dass du im Laufe der Zeit den Dingen erstaunlicherweise immer gelassener und weitherziger begegnen kannst? Das du dich vielleicht nicht mehr ganz so darüber aufregst, wenn dein Nachbar z. B. die Bio-Müll-Tonne aus versehen auf den Platz der gelben Tonne gestellt hat, oder sich nicht pünktlich an den Hausputzplan hält…. geht dir da immer noch so die Galle über? zwinker *ggg*


    "...Wieviel leichter überwinden wir nun die Schwierigkeiten des Alltags, den täglichen Kleinkram, die unzähligen "Nadelstiche", die uns früher verwundeten. Was können wir lachen über den Mensch von früher, der wir waren, der sich über jede "Kleinigkeit" so "aufregen" konnte! ..."



    Also ich würde (für mich) die Frage umformulieren:

    Wie sehr ist es wirklich bisher gelungen, schöpferisch authentisch zu leben, es kunstvoll bewusst zu entfalten?



    Hmmm Ich glaube, jeder sollte für sich selbst in Abstimmung mit seinem Wesen die Überlegung anstellen, was für ihn persönlich eine authentische Lebensweise ist und wohin er eigentlich will, was er will und inwieweit er dies schon umgesetzt hat; natürlich inkl. oftmals nicht ausbleibender Revidierungen. Nur sollten wir aufpassen, dass wir nicht irgendwann einmal anfangen uns selbst etwas vorzumachen. Wir haben doch eigentlich auch nichts zu verlieren, oder? Sind wir denn nicht alle irgendwie auf dem Weg? - Der eine ist hier ein bisschen weiter, der andere dort. Es kann doch nur besser werden...*ggg*




    Liebe Grüße


    Sunna



  9. #9
    Sunna
    Gast

    Re: Der Weg


    Tja, daß mit der Sexualkraft kann manchmal ziemlich auf den Sack gehen :-).


    Wem sagst du das…*seufz*




  10. #10
    Sunna
    Gast

    Re: Vom "Segen" geistiger Kraft


    Salve HaMaHa!


    Auch an dich vorab erst einmal eine kleine Einleitung. Ich persönlich finde es wirklich höchstinteressant - fast schon ein wenig faszinierend - wie verschieden ein und derselbe Text auf unterschiedliche Leser wirken kann. Ich maße mir sogar an zu behaupten, dass der Leser selbst in Abhängigkeit seiner momentanen Befindlichkeit und des wiederholten Lesens nach einer gewissen Zeit der Reifung u. U. mehr oder weniger große Unterschiede feststellen kann.


    Zum Beispiel hattest du mal vor einiger Zeit in einem Beitrag geschrieben - sofern ich dich hier natürlich richtig verstanden habe und nicht praktisch deine Info nach Durchlaufen meiner "Wahrnehmungsschablone" *gg* erst dazu gemacht habe oder die Erinnerung daran nachträglich etwas verzerrt wurde - wie es halt so ist, gell *gg* (...oder mit anderen Worten: ich suche jetzt nicht noch hier im Forum nach ausgerechnet diesem Beitrag von dir!... zwinker *gg*), dass Bardon manchmal demotivierend auf dich gewirkt habe. Ähhh... also, irgendwie ging es mir persönlich beim Lesen seines Buches noch nie so…. *räusper* {Überlege heute noch manchmal, welche Passagen du nur gemeint haben könntest, Hmmm???} Aber jeder ist halt ein ganz einzigartiges und bezauberndes Wesen und dann bleibt so etwas natürlich nicht aus.


    Und komm mir jetzt aber bloß nicht noch auf die Idee, ich wollte Douvals Text jetzt schöner Reden als er ist oder dgl. Zeugs *gg* - siehe dazu bitte auch meinen Beitrag an Pat.




    Also, ich bitte ja recht schön - ich habe es nicht nötig zu schreiten oder erhaben zu gehen - ich schwebe - und wenn ich einen Raum betrete , dann verkriechen sich die Leute unter den Tischen, denn sie können meine immense Strahlkraft ja gar nicht mit ihren kümmerigen menschlichen augen ertragen ....


    ...Und wenn jemand lacht über einen anderen Menschen...





    "...Was können wir lachen über den Mensch von früher, der wir waren, der sich über jede "Kleinigkeit" so "aufregen" konnte!..."




    ...weil er meint er habe sich auf Grund seiner komischen Disziplinen über das Menschsein erhoben, dann wird das Schicksal ihn schon noch lehren was Demut, oder besser gesagt Bescheidenheit, Freundlichkeit und Güte ist - denn diese fehlen unserem "hochentwickelten" leider gar zu sehr.




    "...wir sind ja nicht mehr "Sterbliche", passiv leidende Wesen, im bisherigen Sinne, wir wandern - unsere Entwicklung selbst bestimmend vorantreibend - der Ewigkeit zu..."




    Hier lege ich den Text von Douval eher dahingehend aus, dass wir bewusster leben sollten, als alles als gegeben und absolut passiv hinzunehmen, ohne auf die Idee zu kommen, dass eine Änderung manchmal einfach ganz banal von uns selbst kommen muss, dass die Lösung manchmal einfach in uns selbst liegt und nicht alle anderen Menschen Schuld sind, wenn ich gerade mal wieder etwas nicht richtig gebacken bekomme. Ich sehe den Text ehrlich gesagt auch als Ermutigung, manche im Grunde genommen unwichtigen Dinge auch nicht mehr zu diesen Dimensionen aufzubauschen.


    Aber die von dir angesprochene Hybris ist tatsächlich eine recht bedenkliche Illusion, die so manchen schon ergriffen hat. Nichts und niemand scheint die Erhabenen noch erreichen zu können - bald auch die Vernunft nicht mehr? Oh weh, wie tief werden sie stürzen, wenn nur ein Hauch der Illusion weicht...


    Ich hatte bereits in der Vergangenheit in einem Beitrag geschrieben, dass uns die mehr oder weniger regelmäßige Durchführung von ein paar Übungen mit Sicherheit nicht vom Wert her über andere Menschen erhebt. Es ist sogar recht bedauerlich, wenn ein Mensch tatsächlich so etwas glaubt. Aber wir können durch die Selbstschulung und jenem, was uns dabei und dadurch geschenkt wird, lernen mit den Dingen, die uns begegnen anders, liebevoller und weitsichtiger umzugehen, als es allgemein üblich ist/war und auch unser Handeln verantwortungsvoller gestalten.


    Und sind denn die verschiedenen manchmal sogar alltäglichen Konfrontationen nicht auch das Training? Lauf doch mal einen Marathon ohne vorherige Übungen... *ggg*


    Es ist nämlich oft anzutreffen, dass gerade unsere hochentwickelten dann an einem üblichen Schicksalschlag, wie der Lebenspartner stirbt, Mutter stirbt, etc., sehr schnell merken, was ihnen ihre geistige Schulung alles gebracht hat - nichts, absolut nichts.


    Nun, hier bin nicht ganz deiner Meinung. Zum einen können meiner Meinung nach mehr oder weniger alle Menschen - unabhängig vom geistigen Entwicklungsstand oder dgl. - von einem Schicksalsschlag ereilt werden. Deshalb sehe ich so etwas auch nicht als Bestrafung oder dgl. an, sondern für mich sind es Dinge, die manchmal einfach geschehen.


    Zum anderen kann gerade eine geistige Schulung verhindern in eine bodenlose Tiefe der Depression, der Angstzustände und dgl. zu fallen, wenn man für längere Zeit gezwungen ist, besonders dramatische Lebensumstände zu bewältigen. Ich wage es in Erwägung zu ziehen, dass uns dies viel mehr Kraft und Mut schenken kann, das Leben immer konstruktiver zu bewältigen, wenn wir von der Göttlichkeit und den Weg zu ihr wissen und uns einer geistigen Schulung unterziehen.


    Aber das wir unser Lektionen und Schulungen erhalten - na klar hast du da Recht.


    Das ausschlaggebende im Leben der Menschen ist zu erkennen, dass es nur den Weg der Gemeinsamkeit in Liebe gibt, und zwar der Gemeinsamkeit mit allem Leben, oder die Mauer der ewigen Illusion der Getrenntheit von allem. Deshalb hebt sich ein wirklich erfahrener spiritueller Mensch nicht von anderen ab - ganz im Gegenteil, man wird ihn kaum bemerken.


    dito! Aber der Schüler selbst kann merken, dass er sich im Gegensatz zu dem Menschen, der er einmal war zum Positiven hin geändert hat, nicht mehr für jedes angebliche kleinste Unrecht oder falsches Wort Rache und Sühne einfordern will. Wie oft liegt die Ursache einer Streitigkeit einzig und alleine nur in einem gegenseitigen Missverständnis? Ganze Kriege sind deswegen schon geführt worden. Und auch die Menschen in deiner näheren Umgebung, die dich sehr gut kennen, werden evtl. auch manchmal eine positive Veränderung an dir bemerken können - so in etwa lege ich auch Douvals Ermutigungen für mich persönlich aus und auf gar keinen Fall, dass wir in irgendeiner Weise auf andere Menschen herabblicken sollten, weil wir ja ach so toll sind!


    Der Weg der Magie ist ein Weg zu Macht des Egos über andere nicht-geschulte Menschen,...


    Meiner persönlichen Meinung nach kann er dazu gemacht werden bzw. wird auch von manchen leider dazu missbraucht. Und tatsächlich kommt auch nicht jeder gleich auf die Idee, was sich hinter Bardons Schulung verbirgt - irgendwie überliest man seine diesbezügl. Hinweise gerne mal schnell - vielleicht auch, weil man sie gar nicht richtig für ernst nimmt oder nehmen kann - ganz besonders in unserem Kulturkreis. - Jo, die Erleuchteten, die hängen doch in Indien rum. *gg* Aber die letzten 20 Jahre ist man auch hier bei uns dafür schon wesentlich offener und verständiger geworden. Man kann diesen Weg aber auch anders gehen, er muss ganz und gar nicht in Machtorgasmen über andere Menschen oder dgl. gipfeln!


    ...denn ansonsten müsste man daraus ja keine Geheimwissenschaft machen,


    Das Wissen war ja auch nicht immer allen zugänglich.


    ...sondern aus Liebe zu allen diesen jenigen auch zur Verfügung stellen. Die meisten Magier sehen sich als den anderen überlegen an, und erkennen hierin niicht ihre jämmerliche Dummheit.


    dito


    Dann gibt es noch die die den anderen helfen wollen, damit sich dies rumspricht und sie bekannt und berühmt werden, etc. - des is doch alles nur eine einzige Ego-Streicheleinheit.


    Oder andere, die die bitteren Erfahrungen machen müssen, dass magisch erteilte "Hilfe" manchmal mehr Schaden anrichten kann, als man sich vorher vorgestellt hat.


    Nur wenn "Magie", wie Bardon es ja auch schreibt, mit dem einzigen Ziel "angewendet" wird um zum Höchsten oder EINEN zu gelangen ist sie wirklich für das Individuum förderlich. Aber dann wäre es ja keine Magie mehr,...


    Doch, für mich schon. Sie kann mir für eine gleichmäßige, relativ harmonische Entwicklung sehr behilflich sein und erwünscht Nebenwirkungen, von denen man immer wieder zu hören bekommt, auch zu minimieren. Auch wenn du es primär jetzt nicht so siehst, oder aus irgendwelchen Gründen unberücksichtigt lässt - mancher dieser Nebenwirkungen können jemanden auch im übertragenen Sinne das Knick brechen und das geht für den Betroffenen nicht immer gut aus! Dann ist Aus die Maus - nix mehr Entwicklung in diesem Leben, wenn er dann nicht auf die richtigen Menschen trifft, die sehen, was mit ihm los ist. Und als Stichwort wäre z. B. Kundalini nur eines von vielen, das man erwähnen könnte.


    Richtig ist aber auch, dass das Lesen Bardons Buch natürlich kein Garant für ein gutes Gelingen ist. Alleine schon, weil der dortige Text, doch eigentlich ganz individuell nach eigenen Wünschen und Absichten interpretiert wird!


    ...denn wenn dort wirklich einer angekommen ist, dann gibt es für diesen Menschen nichts schöneres als allen anderen zu helfen dorthin zu gelangen - ohne Ruhmsucht, oder unter der Bedingung dass er das Oberhaupt wird - einfach nur aus Liebe und Mitgefühl. somit wäre dann aber leider das Wort "Magie" gänzlich unzutreffend, denn dies bedeutet ja geheim - also ein Zusammenschluss von Elite-Typen, die meinen sie wären was besseres und nur "Erlauchte" in ihre Kreise vordringen lassen.


    Dies ist allerdings deine rein persönliche Interpretation der Magie, welches du scheinbar eher mit dem Wort Okkultismus verknüpfst - meine nicht. Wohl dem, der dort nicht in falsche Kreise geraten ist!


    Aber wir sind eine große Gemeinschaft und vielen ist gar nicht bewusst, wie oft und sogar von wo bzw. wem ihnen die Hände immer wieder gereicht werden. Was eine Farce sich hier selbst zu rühmen!


    Ausserdem kultiviert die Magie viel zu sehr die materiellen Wünsche ohne wirklich zu lehren was die Wahrheit ist.


    Wer lehrt denn aber die "Wahrheit", dass was gerade jetzt für meinen Entwicklungsstand wichtig ist? Wo? Wer? Kann ich sie denn überhaupt erkennen oder sehen oder verstehen? Oder lande ich hier nicht eher noch bei Jehovas Zeugen oder sonst wem? *gg*


    Soll jetzt z. B. Heiko für den Rest seines Lebens enthaltsam leben - obwohl es schon nach kurzer Zeit gesundheitliche Beeinträchtigungen davon getragen hat - weil für Anzeraq persönlich dies die unumstößliche "Wahrheit" und Grundvoraussetzung ist auf dem Weg weiter zu kommen? Du siehst, wir kleben sofort wieder an dem Thema Wahrheit fest. Ich denke, wir selbst finden auch erst nach und nach selbst dazu.


    Also, quäl uns unsern Heiko nicht immer so mit irgendwelchen Wahrheiten, DANKE! zwinker *gggg*


    Aber gerne höre ich natürlich deine eigenen. Nicht nur, weil ich auch viel von dir lernen kann (auch wenn ich nicht immer deiner Ansicht bin), sondern ich lese überhaupt immer gerne, was du schreibst...


    Wozu soll ich denn ein Volt erzeugen um mir irgendwas zu erfüllen? wozu soll ich denn die Porenatmung anwenden um mich zu verändern? Habe ich denn wirklich so wenig vertrauen in Akasha (Gott), dass ich meine es habe mir für mein Leben nicht die richtigen Voraussetzungen gegeben um das optimale für mich zu erzielen?


    Mit Vertrauen alleine ist es leider manchmal nicht getan. Du darfst nicht deinen hohen Entwicklungsstand, mit dem du in dieses Leben geboren wurdest grundsätzlich generalisieren! Wir inkarnierte Geister haben einen unterschiedlichen Entwicklungsstand und müssen auch unter den unterschiedlichsten äußeren Gegebenheiten leben. Nicht bei allen geht das so Knall auf Fall wie bei dir! Sorry, aber das musste mal gesagt werden. smile


    Du musst natürlich auch kein Volt erzeugen - üben kann man es aber schon mal, wenn man es auch möchte und wenn es klappt, iss gut - PUNKT! Die Porenatmung finde ich persönlich sehr hilfreich, weil blablablabla usw. usf....endlos schreib... *ggg*


    Aber schau dir doch einfach auch mal manche Unglückliche an, die nur zu Gott wollten... Mensch, Mensch, der Weg ist manchmal so steinig und wie furchtbar unwissend und unerfahren sind wir doch. Mal abgesehen von den vielen Wahrheiten von denen du geradezu erschlagen wirst, wenn du dich aus versehen in die Eso-Abteilung verirrt hast.


    Aber auch hier: Bardons Buch oder sonstige magische Wege oder welche Wege auch immer (viele Wege führen nach Rom, mein Sohn... engel/a020.gif> *ggg*) sind natürlich keine Garanten für eine sichere Ankunft. Auch hier müssen wir viel lernen, besonders auch aus unseren Fehlern.


    Und es hat meiner Meinung oftmals auch einen besonderen Hintergrund, warum nicht gerade wenige die Schulung immer wieder abbrechen, um dann irgendwann evtl. wieder mal von vorne anzufangen.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Es macht sich doch niemand wirklich die Mühe in dem anderen die positiven Seiten zu sehen...





    ...oder die Mühe festzustellen, wie weit "fortgeschritten" denn der andere sei,...


    Ohhhh, wie bitter aber auch, *gg* auf was hier alles verzichtet werden muss... Welche Dramatik! *gg*


    Man könnte ja jetzt gerade meinen, wir wären doch glatt alle aus den gleichen Grundzutaten gebacken worden, oder? Sag du doch auch mal was dazu! Ist doch wirklich ungeheuerlich so etwas, nicht? zwinker *ggg*


    ...es wird doch nur noch rumkritisiert und vorgeworfen frei nach dem Motto unseres J.C.: "Den Splitter im Auge deines Nächsten nimmst du wohl wahr, aber den Balken in deinem eigenen Auge nicht." Wie kann man denn da erwarten, dass so jemand ernsthaft den spirituellen Zustand eines anderen Menschen beurteilen kann, geschweige denn den eines wahren Meisters oder Erleuchteten überhaupt von sich aus wahrnehmen kann?Dies kann nur geschehen, wenn der Champ sich Mühe gibt, damit der Noch-nicht-aber-bald-Champ diesen auch als Champ erkennt. will dieser des net, können tausende von diesen Supertypen an uns vorüber gehen ohne dass wir das leiseste wahrnehmen können.


    Arrgg, ... Alles Klar! *ggg*


    Dies waren nur so einige kleine Bemerkungen meinerseits und ich bitte sie auch als solche zu verstehen und - nicht bös sein, bitte, bitte nicht bös sein...


    Na, dass wäre ja dann jetzt wohl geklärt...

    Aber ich bin dir doch keineswegs böse, nur weil du dich getraust, eine eigene Meinung zu besitzen. *gg* Ich fand es schon immer sehr interessant und spannend, wenn Menschen ihr Ansichten und Gedanken mitteilen und dann noch auf so charmante Art und Weise...


    Und ausserdem - niemand wird je einen Meister erkennen, solange dieser es nicht will


    Das kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass es genau so ist und nicht anders! smile


    Liebe Grüße


    Sunna






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