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Thema: An Pat

  1. #1
    Jom
    Gast

    An Pat


    Hallo Pat!


    In letzter Zeit erwecken mir deine Posts den Eindruck, du moechtest einfach machen, was du eben moechtest...

    und bist genervt von allen (isb. vorauseilenden) Einwaenden,

    die den Erfahrungen vorgreifen wollen, die zu erfahren du dich ja eben gerade selber aufgemacht hast.


    Kann ich gut verstehen (falls ich mit dem Eindruck richtig liege).

    Liegt das aber nicht zu 99% an den Grenzen, die Online-Foren nun einmal per se haben?


    Ein Austausch nahe am konkreten Tun und Erleben in Raum und Zeit

    erfordert eben auch von denen, die ihn moechten, diese konkrete Naehe in Raum und Zeit.


    Es sind ueber Foren zwar mentale und astrale Bruecken moeglich,

    jedoch natuerlich keine gesunden* aetherischen*, geschweige physischen.

    Da jedes Erleben und jede Praxis wesentlich auf den letzteren beiden beruht, kommt die virtuelle Kommunikation immer da an die Grenze,

    wo es eigentlich fuers eigene Leben wirklich einmal relevant waere.


    Liebe Gruesse

    Jom


    *siehe hierzu mein folgender Beitrag!

  2. #2
    Pat
    Gast

    @Jom


    Hallo Jom


    >In letzter Zeit erwecken mir deine Posts den Eindruck, du moechtest einfach machen, was du eben moechtest...

    >und bist genervt von allen (isb. vorauseilenden) Einwaenden,

    >die den Erfahrungen vorgreifen wollen, die zu erfahren du dich ja eben gerade selber aufgemacht hast.


    +++ Das mag mitreinspielen, aber der eigentliche Punkt der mich nervt ist, dass seit einige Leute gegangen sind (Tares, Alberich, Eos, snr) das Forum leider zu einem unkritischen Mainstream-Eso Treff (sorry) zu verfallen droht.


    >Kann ich gut verstehen (falls ich mit dem Eindruck richtig liege).

    >Liegt das aber nicht zu 99% an den Grenzen, die Online-Foren nun einmal per se haben?


    +++ Da geb ich Dir in der Weise Recht, dass schnell mal die Gefahr besteht, bei Polarisierungen jemandem vielleicht persönlich - was gewisse punkte betrifft - unrecht zu tun bzw. sicher nicht ein ganzes Bild rüberkommt wie bei persönlicher Begegnung (Habe Dein text über Vegetarismus gelesen )


    Schau mal, dieses Forum ist ja nicht für nur Bardon-Leute, sondern für Spiritualität allgemein offen. Schwierig wird es ja nur, wenn z.B. ein aus hermetische Sicht einseitige religiöse Sichtweisen dogmatisch als hermetisch ausgegeben wird.

    Das soll umgekehrt nicht heissen, dass man nicht auch berechtigt viel bei Bardon hinterfragen kann!


    Gerade mit seinen eigenen Erfahrungen, nicht nur auszutauschen, sondern dogmatisch zu 'missionieren' (meist noch in einem hermetischem Rahmen verwoben) mit dem Argument "Ich praktiziere schon 20 Jahre etc." halte ich für verkehrt, einerseits weil zwei Personen, die die gleiche Praxis machen, ganz unterschiedliche Voraussetzungen und Erfahrungen machen können die sich dann akkumulieren (aber dadurch nicht besser werden müssen;-) - als extremes Beispiel zum Verdeutlichen: jemand hängt sich kopfüber am linken Bein 20 Jahre an einem Baum und es gibt Leute die ihn anbeten - und hermetisch orientierte Menschen müssten den Kopf schütteln (Leider wird *hier* so vieles, oft auch theosophisches, was nicht heisst es sei alles schlecht, *subtil* gepredigt, "verkauft".) Gerade weil persönlicher Austausch hier schwierig ist - sollte man die Beiträge auch nicht zu persönlich nehmen - und eben auch - zumindest auf ernsthafte Rückfragen! - auch rational argumentieren und irgendwie nachvollziehbar machen können, was klar ein Teil der Hermetik ist (Wissen/Weisheit) aber seitens gewisser yogischer oder wiederum theosophischer Ansätze, abgelehnt wird. (Unantastbare Wahrheitsverkündung aus der Stille, Dogmatismus, Einseitigkeit).


    Die persönlichen Gespräche mit Dir haben mich so weit ich mich erinnere immer gefreut!


    Etwas schade fand ich manchmal (nicht bei unseren Gesprächen), dass Du bei einigen ernsthaften Einwänden oder verschiedenen Sichtweisen gegenüber Deinen Repliken nicht geantwortet hast - wofür es natürlich auch verschiedene, berechtigte Gründe geben man ( z.B. http://f25.parsimony.net/forum63373/messages/18046.htm) aber dann ebenfalls ab und zu ein wenige jener "Guru-Eindruck" zurückblieb ... sicher hat jeder das recht zu antworten oder nicht - klar! Aber darf ich rückblickend fragen, wieso Du damals z.B. gerade bei jenem (wie mir scheint seriösen und nicht herablassenden) snr posting nicht geantwortet hattest?


    Da ich mich bald nicht mehr so forumsaktiv bin, möcht ich noch den Faden aus einem früheren posting wieder aufnehmen:

    http://f25.parsimony.net/forum63373/messages/15877.htm


    Bald stelle ich noch einen - ernsthaften - Mistele Text ins Praxis-Forum, der einiges, was ich bisher nur angedeutet habe, verdeutlichen soll. (Wo ich Gemeinsamkeiten oder auch mögliche Unterschiede zw. Hermetik und yogischen Wege sehe in Bezug auf ein Gleichgewicht und Ziel) Der kann natürlich auch hinterfragt werden! Würde mich freuen, wenn Du dann auch mal einen Blick drauf wirfst! .. Trotz virtueller Kommunikation ...


    Herzlicher Gruss

    Pat




    PS Zu Deiner neusten Replik über virtuelle Kommunikation kommen mir die (durchaus eindrucksvollen) Bilder von H.R. Giger in den Sinn, wo der Mensch entmenschlicht in ein mechanisches Kollektiv assimiliert wird; die künstliche Intelligenz gefährlich verselbständigt Macht bekommt und belebt wird (negative Seite der Technologie und Wissenschaft) - verstehst Du es auch in eine solche Richtung?




  3. #3
    Jom
    Gast

    Re: @Pat - Nirvikalpa Samadhi :-)


    >Da ich mich bald nicht mehr so forumsaktiv bin, möcht ich noch den Faden aus einem früheren posting wieder aufnehmen:

    >http://f25.parsimony.net/forum63373/messages/15877.htm



    Hallo Pat,


    da hast du ja wirklich das, wie ich finde, spannendste Thema wieder

    aufgegriffen.

    Ich liebe diese Synchronizitäten, gerade heute morgen habe ich mal wieder in Yoganandas Autobio gelesen, und es las sich neu und frisch wie beim ersten Mal...

    Und du- möchtest du jetzt mehr der eigenen "Erleuchtungs-Praxis" widmen?




    >Die persönlichen Gespräche mit Dir haben mich so weit ich mich erinnere immer gefreut!



    Ja, mich auch.

    Sag mal, hast du nicht auch mal im Forum vom H.O.M. geschrieben, das dann eines Tages sang- und klanglos verschwand?

    Ich galube, da sind wir uns erstmals "über den Weg gelaufen" :-)


    Frater MM, oder wie er hieß, hatte -wo du das Thema ansprichst- auch etwas recht Apodiktisches, Päpstliches an sich, fandest du nicht?



    >Etwas schade fand ich manchmal (nicht bei unseren Gesprächen), dass Du bei einigen ernsthaften Einwänden oder verschiedenen Sichtweisen gegenüber Deinen Repliken nicht geantwortet hast - wofür es natürlich auch verschiedene, berechtigte Gründe geben man ( z.B. http://f25.parsimony.net/forum63373/messages/18046.htm)


    Ja, es war damals auch ein Zeitproblem,

    ich wollte SNR gern eine substantielle Antwort geben,

    auch zum Historisch-Kritisch-Exegetischen, Kirchen- und Herrschaftsgeschichtlichen...

    wo er aber ja auch schon sehr gut zusammengefasst hatte.


    Andererseits war mir im eigenen Beitrag die Geist- bzw. Akasha-Komponente des Blutes eben doch das Wichtigere gewesen,

    auch als Ergänzung zum Dauerthema Samen-/Ovarkraft.


    Aber das ist eben eine ganz un-schulwissenschaftliche -aber eben hermetische- Ebene,

    und auf die war SNR im Beitrag seinerzeit nicht eingegangen.

    Auch sonst, wenn er sie denn überhaupt einmal betrat,

    pflegte er auf ihr ja eher "seine andere Seite" zu inszenieren,

    die ich immer unnötig brachial empfand.

    Seine erkenntnistheoretische und sonstige inhaltliche Kritik ging unter all dem Ballast immer ziemlich verschütt; ich wusste da nie, ob weinen oder lachen...


    Auf der Klaviatur der Theatralik konnte er, scheint es, immer nur im dreifachen Fortissimo hämmern... dem Risiko mochte ich mich denn auch nicht unbedingt aussetzen ***ggg***




    >Schau mal, dieses Forum ist ja nicht für nur Bardon-Leute, sondern für Spiritualität allgemein offen. Schwierig wird es ja nur, wenn z.B. ein aus hermetische Sicht einseitige religiöse Sichtweisen dogmatisch als hermetisch ausgegeben wird.

    >Das soll umgekehrt nicht heissen, dass man nicht auch berechtigt viel bei Bardon hinterfragen kann!


    Ich bin selber z.B. kein Bardorianer, lese und schreibe aber oft gern zur Anregung mit.


    >Bald stelle ich noch einen - ernsthaften - Mistele Text ins Praxis-Forum, der einiges, was ich bisher nur angedeutet habe, verdeutlichen soll. (Wo ich Gemeinsamkeiten oder auch mögliche Unterschiede zw. Hermetik und yogischen Wege sehe in Bezug auf ein Gleichgewicht und Ziel) Der kann natürlich auch hinterfragt werden! Würde mich freuen, wenn Du dann auch mal einen Blick drauf wirfst! .. Trotz virtueller Kommunikation ...


    Mal gucken, ob's mein Englisch noch bringt, hihi...


    >Herzlicher Gruss

    >Pat

    >

    >PS Zu Deiner neusten Replik über virtuelle Kommunikation kommen mir die (durchaus eindrucksvollen) Bilder von H.R. Giger in den Sinn, wo der Mensch entmenschlicht in ein mechanisches Kollektiv assimiliert wird; die künstliche Intelligenz gefährlich verselbständigt Macht bekommt und belebt wird (negative Seite der Technologie und Wissenschaft) - verstehst Du es auch in eine solche Richtung?




    Giger fand ich früher auch (auf bizarre Weise) irre, ziemlich acid-mäßig.

    Stanislaw Grof war ja regelrecht begeistert von ihm,

    er meinte, die Bilder drückten zellulares Bewusstsein aus...


    Na, ich finde, dann aber ein sehr deprimiertes, apokalyptisch gefärbtes.


    Mir sind sie heute zu tendenziös und einfach zu unappetitlich.

    Passt irgendwie mehr zur Ozzi Ozbourne o. ä. *ggg*


    Auch dir herzliche Grüße!


    See You In Samadhi ;-)

    Jom









  4. #4
    Pat
    Gast

    Re: @Pat - Nirvikalpa Samadhi :-)


    Hi Jom




    $$$ Und du- möchtest du jetzt mehr der eigenen "Erleuchtungs-Praxis" widmen? $$$


    +++ Ehrlich gesagt, ich strebe schon Gipfel an, weiss aber noch nicht, ob es mich in nächster Zeit auf den Nanga Parbat oder den Blocksberg mit den Junghexen verschlägt (Naa Formi, jetzt weiss ich wo Du sie alle her hast hi, hi ;-) (Hauptsache Berg, wir Schweizer lieben sie ;-)




    $$$ Sag mal, hast du nicht auch mal im Forum vom H.O.M. geschrieben, das dann eines Tages sang- und klanglos verschwand? $$$


    +++ Stimmt, es hat sich - um es poetisch auszudrücken - wie ein Mandala im Fluss des Nirvana aufgelöst.




    $$$ Ich glaube, da sind wir uns erstmals "über den Weg gelaufen" :-) $$$


    +++ *lol*




    $$$ Frater MM, oder wie er hieß, hatte -wo du das Thema ansprichst- auch etwas recht Apodiktisches, Päpstliches an sich, fandest du nicht?[/b] $$$


    +++ Das war eigentlich Thommys Lieblingsthema (konnte sich stundenlang darüber unterhalten).




    $$$ Auf der Klaviatur der Theatralik konnte er, scheint es, immer nur im dreifachen Fortissimo hämmern... dem Risiko mochte ich mich denn auch nicht unbedingt aussetzen ***ggg*** $$$


    +++ Das kann ich verstehen smile




    $$$ Mal gucken, ob's mein Englisch noch bringt, hihi... $$$


    +++ In Deutsch natürlich.




    $$$ Na, ich finde, dann aber ein sehr deprimiertes, apokalyptisch gefärbtes.

    >Mir sind sie heute zu tendenziös und einfach zu unappetitlich. $$$


    +++ Ich meinte eindrücklich durchaus im abschreckenden Sinne ... seine Bilder erinnern mich an die Bork (Star Trek),

    welche die Menschheit assimilieren wollen




    Bis auf einem Gipfel,

    Pat

  5. #5
    Thomas
    Gast

    Re: @Pat - Nirvikalpa Samadhi :-)


    >$$$ Frater MM, oder wie er hieß, hatte -wo du das Thema ansprichst- auch etwas recht Apodiktisches, Päpstliches an sich, fandest du nicht?[/b] $$$

    >+++ Das war eigentlich Thommys Lieblingsthema (konnte sich stundenlang darüber unterhalten).


    naja. zwinker aus der ferne betrachtet lohnt es sich nicht, sich über jemanden zu unterhalten, der meinte etwas zu sein, was er nicht ist und die meisten und sich selbst mit seinem narzismus blendete.

    die menschen neigen eben dazu, nicht auf das zu hören was gesagt wird, sondern wie es gesagt wird.


    lieben gruss,

    thomas

  6. #6
    Pat
    Gast

    Gott sei Dank!


    >naja. zwinker aus der ferne betrachtet lohnt es sich nicht, sich über jemanden zu unterhalten, der meinte etwas zu sein, was er nicht ist und die meisten und sich selbst mit seinem narzismus blendete. <<


    +++ Mein Lieber,

    wir waren da schon immer unterschiedlicher Meinung schon damals ... bla bla bla ... grrrhhh ...schnief ...seufz ...was solls ...bla bla bla ...

    a2 + b2 = c2 ... !!???%%### ... ... ... ... ... ... lassen wirs ... eben doch! ... bla bla aha!? ... na siehste ..endlich schluss damit!


    Bin ich jetzt froh,

    dass wir das nun endlich - nach 10 Inkarnationen -

    besprochen und geklärt haben zwinker


    Lieber Gruss, Pat




  7. #7
    Thomas
    Gast

    Re: Gott sei Dank!


    >Lieber Gruss, Pat


    lieben gruss zurück,

    thomas



  8. #8
    Thomas
    Gast

    Re: Gott sei Dank! / zitate fra. m.m.


    hi pat,

    um ein wenig den glorifizierenden mythen entgegen zu wirken, die gerne im laufe der zeit an den tag treten, hier ein paar aussagen aus dem alten hom-forum, damit sich jeder sein eigenes bild machen kann.

    lg.t.



    Die folgenden Texte sind gesammelte Aussagen bzw. Zitate von Frater M.·.M.·. - nicht wurde hinzugefügt, nichts wurde dazu geschrieben. Lediglich der Diskussionfaden wurde durchtrennt, um die Informationen so kurz und knapp wie nötig, aber so aussagekräftig wie möglich zu halten.


    ************************************************


    Zu einem der Großen Orden RC - AMORC - kann ich folgendes aus eigener Erfahrung berichten: Der innere Kreis des AMORC ist der TMO. Dieser TMO ist ein rein magisch arbeitender Freimaurer-Orden. Der Grüder AMORC´s war selbst im 33.° des AASR (Alter und Angenommerer Schottischer Ritus)- obwohl der AMORC Orden von sich behauptet, weder mit der FM noch etwas mit Ritualmagie zu tun zu haben.
    Amorc wird von Martinisten geleitet (innerer Kreis des Amorc). Doch keiner dieser Leute ist im Stande, wirklich höhere Kräfte herabzurufen. Sie bewegen sich alle (auch wenn sie es nicht wissen sollten) im Astralen. Viele dieser "Martinisten" sind in mehreren Orden gleichzeitig (vorn. in Amorc und Bota, aber auch andere Orden). Der innere Kreis von Amorc, der sich Martinisten-Orden nennt, hat nichts mehr mit seinem Begründer Martinez zu tun.

    Gregor Gregorius mit weltlichem Namen Eugen Grosche, war Gründer der Fraternitas S.
    Nachdenklich macht mich die Beobachtung, wie wenig KÖRPERLICH GESUNDE Mitglieder der Orden AMORC aufweisen kann. Jedes AMORC-Mitglied wird spätestens nach seinem eventuellen Austritt "magisch isoliert", das heißt im Klartext: schwarzmagisch versiegelt. Dies zeigt sich dem Hellsichtigen dann in Form einer schwarzen "Teerschicht", die direkt am Körper anliegt und eine ausreichende Lebenskraftzufuhr verhindert. Wer dies macht oder verursacht, entzieht sich derzeit unserer Kenntnis. Tatsache ist jedoch, daß jedes Mitglied (auch die Mitglieder des TMO), gleich welchem Tempelgrad er angehören mag, von dieser "Machenschaft" betroffen ist - ohne daß er es jemals für möglich halten würde.


    Es ist leider tatsächlich ein AMORC – Phänomen, welches sich als „Energiefilm“ um die Brüder und Schwestern vom Rosenkreuz legt. Es handelt sich hier um einen rituell geschaffenen Automatismus, der nicht von AMORC Deutschland (teilweise aber von TMO) sondern von USA aus in Gang kommt. Niemand von AMORC Baden-Baden scheint darüber Kenntnis zu haben. Betroffen sind Neophyten genauso wie Brüder und Schwestern der oberen Tempelgrade (auch den Graden über dem 10.TG). Warum bei AMORC nur die wenigsten dieses Elemental selbst erkennen ist mir schleierhaft, da es dort ja durchaus sensitive Menschen zu finden gibt. Vielleicht ist es das Ego vieler, das bei der Anrede „Lieber Privilegierter“ nicht gerade geläutert wird, die Augen für derartiges verließen lässt. Wer 10 Jahre und länger in einem Orden tätig ist, dürfte die Fähigkeit der Spiegelschau oder ähnliches besitzen, um zu sehen, was es zu sehen gibt.


    Bardon war nie ein Schüler Quintschers! Oder: Quintscher war nie Bardons Lehrer!


    Im höchsten Yoga, dem Ati-Yoga oder Dzogchen, heißt es: Jede Situation ist perfekt, es gibt kein zu viel und kein zu wenig. Diese Sichtweise löst uns vom Samsara, der Welt der Getrenntheit.


    Sobald das Weisheitsprana im Zentralkanal zum Fluß gekommen ist und sich von dort aus ausdehnen kann, hört tatsächlich jede Wertung von Dualität auf.


    ...was glaubst Du, wieviele Menschen diese "Karma-Beschleunigung" überleben würden? Sind es nicht schon genug Krankheiten und durchgeknallte Leute, in dieser Zeit?


    Kalachakra gilt als "Religion des Königreichs Shamballah".


    Die höchste Erleuchtung ist die, nicht nur zu glauben, sondern zu erfahren, ein GÖTTLICHES WESEN zu sein!


    Was war denn die Gemeinschaft um Jesus anderes, als eine Vereinigung von Mysterienschülern und Eingeweihten? War ER nicht Hohepriester in der Ordnung Melchisedek?


    Garuda ist eine buddhistische Wesenheit - Gottheit - , die als großer Beschützer gilt. In vielen Tankas (religiösen Bilder) ist Garuda selbst über den Buddhas dargestellt, oft mit einer Schlange im Schnabel. Garuda ist ein Mischwesen zwischen Raubvogel und Drache, den indianischen Thunderbirds (Donnervögel) gleich. Die thailändische Notenbank wälte Garuda als Wappentier!


    6 ist die Zahl der Sonne und 18 die Zahl des Mondes.


    Wieso willst Du etwas erkennen, das es eigentlich nicht gibt? Was den Anschein einer eigenständigen Existenz hat, ist nur ein Spiegelbild, ein Hologramm. Wieso willst Du das Spiegelbild erforschen und nicht den Geist, der das Spiegelbild reflektiert? Stell Dir einmal vor, daß Du in einen Menschen - in eine Frau - verliebt seist. Willst Du nun lieber die Frau kennen lernen oder ihr Paßbild erforschen?


    Wenn im Osten von Nichtexistenz die Rede ist, so meint man dort, daß nichts aus sich selbst heraus - ohne Abhängigkeiten - existieren kann. Natürlich existieren Gedanken, Gefühle, Ansichten, Glaube, Körper usw. - aber eben nur durch "Beziehung" zu anderem oder anderen. Somit existieren auch Blockaden, die nicht aus sich selbst, sondern durch Falscheinschätzung, Anhaftung, Wut, etc. entstanden sind und fortbestehen. Nur der Geist, jener König, der alles erschafft, existiert aus sich selbst und daher tatsächlich.


    Wie kann es sein, daß Melchisedek dem Christus weichen mußte, wenn dieser - Christus - selbst Hohepriester und Magier in der Ordnung des Melchisedek war? Oder meint El. Levi mit dem "großen Verwirklicher" jemand anderen - Baphomet vielleicht? *ggg* Und? - Baphomet, der Herr der Welt in der verdichteten Materie (... macht Dir die Erde zum Untertan...) kann er existieren ohne das theurgische Licht des Logos?


    Die Erdgürtelzone ist nicht auf die Erde beschränkt und wirkt im übertragenen Sinne auch auf dem Mars und jedem anderen Planeten. Was natürlich nicht geht, ist die Mentalwelt mit dem Astralkörper zu bereisen - umgekehrt geht das aber.


    Die Erdgürtelzone ist die Zone, die der materiellen Welt am nächsten ist. Sie ist nicht auf die Erde beschränkt. Würde ein Astronaut auf dem Mond sterben, würde er ebenso in die Erdgürtelzone eingehen und nicht etwa in die Mondsphäre. Die Bezeichnungen Erdgürtel, Mond- u.a. Spähren bedeutet nicht, daß es sich um Sphären um die Himmelskörper handelt. Es handelt sich vielmehr um eine Analogie.


    Es ist nicht notwendig, die Innere Erde astral zu bereisen - zumal ein tatsächlicher Eintritt nicht leicht sein dürfte. Ich kann Dir aber versichern, daß es diese Hohle Erde tatsächlich gibt und bewohnt wird. Der Lebensraum dort liegt unter der Magmaschicht und verfügt über eine eigene Art von orangener Sonne. Die Menschen dort sind weniger aggressiv und technisch als auch ethisch Generationen (1000 Jahre) voraus. Trotzdem müssen auch diese WEsen den Übergang in eine höhere Schwingung mitmachen. Versichern kann ich Dir aber, daß die allerdings nur sehr wenig bis garnichts mit uns zu tun haben wollen.


    Natürlich werden wir hier auf der Erde nach 2012 noch Technik haben und diese auch einsetzen. Es wird aber eine andere Technologie sein, als jene, die wir zur Zeit kennen. Tesla war Vordenker - und genau diese Konzepte werden unsere zukünftige Technologie beherrschen. Eure Diskussionen sprechen vom Menschen – welchen Menschen meint Ihr denn? Redet Ihr von uns, den Humanoiden der oberen Erde? Weit unter der Magmaschicht lebt ebenfalls eine humanoide Rasse. Diese sind rund 30 cm größer als wir und sehr schlank. Grund für das andere Aussehen ist wohl der höhere atmosphärische Druck, der dort vorherrscht. Nun, diese Leute wollen mit uns wirklich nichts zu tun haben. Ihre Technik ist uns allerdings um 1000 Jahre voraus – ihre Sprache ist eine Art von Sanskrit-Dialekt. Diese Menschen haben auch ihre Eheprobleme usw. trotzdem ist deren Bewußtsein um vieles höherentwickelt als das unsere. Dann gibt es noch eine andere humanoide Gruppe – sie leben unter uns. Deren Stammplanet ist jedoch das Orion-Gestirn. Diese Leute sind sowohl für die Kornkreise als auch für die Erdgitter verantwortlich. Diese letzgenannte Gruppe interveniert mehr oder minder indirekt auf unsere Regierungen, insbesondere der USA und Rußlands. Es scheint so, daß deren Glaubensbekenntnis dem des Zen am nächsten kommt. Es scheint auch so, als ob sie ein Interesse daran haben, die Weltreligionen aufzuheben und eine globale zen-buddhistische Weltanschauung verbreiten wollten. Was beide Gruppen aber von sich geben ist das Wissen einer bevorstehenden Zeitenwende und eine damit verbundene Bewußtseinsentwicklung aller Wesen. Wie schon richtig gesagt wurde: Jeder von uns hat die Möglichkeit, sich selbst Tag für Tag neu auszurichten und in jeder Sekunde das Beste zu tun. Es ist schwer für den menschlichen Geist, in der Gegenwart zu leben und nicht in den (wertlosen) Erinnerungen der Vergangenheit und nicht in den Ängsten einer ungewissen Zukunft. Doch genau diese GEGENWÄRTIGKEIT, den sog. URSPRÜNGLICHEN ZUSTAND gilt es, zu praktizieren – und zwar täglich, 24 Stunden lang. Möge die Gegenwärtigkeit und der ursprüngliche Zustand alle fühlenden Wesen beflügeln. Denn im Ursprung sind wir alle erleuchtete Wesen – wir haben es nur vergessen. Laßt uns erinnern!


    Im Zustand der Erleuchtung, also im absoluten und unkonditionierten Bewußtsein, erkennt der Buddha, daß nicht er ein Teil der Schöpfung und des Universums ist, sondern umgekehrt: Die Schöpfung und das Universum ist Teil von IHM selbst. Außerhalb seiner Selbst existiert nichts.


    die Sache mit Maitreja (es gibt auch andere Schreibweisen dieses Namens) ist meines Erachtens nicht ernst zu nehmen und stammt aus Sektenglauben. Maitreja ist der Name des zukünftigen Buddhas und wird von den Tibetern ein paar tausend Jahre später erwartet. Der Buddha der Gegenwart wird im Allgemeinen in Padmasambavah gesehen.


    wenn das, was wir Gott nennen, dem Akasha - alles durchdringenden Geist - entspricht, ist alles mit diesem Gott verbunden (natürlich). Trotzdem: wurden aus diesem Geist nicht eigenständige Wesen und Bewußtseine geschaffen? Wenn Du der Vater eines Kindes bist, das Kind durch Deinen Willen und Deine Tat, gemeinsam mit der Mutter gezeugt und geboren wurde, das Kind dann heranreift und erwachsen wird - wieviel "Kontrolle" hast Du dann nach ein paar Jahren noch über Dein Kind? Gilt nicht auch hier: Wie Oben so Unten?


    Zwischen Geist und Körper gibt es in Wahrheit keinerlei Unterschied. Der Körper ist lediglich verdichteter Geist. Das Lebenssiddhi ist nicht Ziel des Yogi, sondern lediglich eine Nebenwirkung seiner Übungen. Der Körper selbst macht keinerlei Erfahrung, er ist lediglich Ausdruck des jeweiligen Geisteszustandes. Der Geist lernt nichts. Er ist in seiner Ganzheit reiner Buddhageist bei jedem fühlenden Wesen und somit in sich vollkommen. Lediglich die künstlich angenommenen Konzepte des Verstandes verzerren die Möglichkeit, die wahre Natur des Geistes zu erkennen und handelt deshalb unvollkommen.


    Ja, es stimmt, Licht existiert auch ohne Dunkelheit, doch die Dunkelheit nicht ohne Licht!. Das Nicht-Sein ist jedoch nur ein Bewußtseinszustand, keine eigentliche Leere. Leere ist nicht leer, denn ich bin in der ewigen Leerheit. Doch das Bewußtsein im ursprünglichen Zustand der Lehrheit ist außerhalb von Dualität und Schatten. Nach tibetischer Ati-Yoga Lehre schafft derjenige Getrenntheit und Verhaftung, der die Welten trennt. Der Mensch lebt in beiden Welten, in der spirituellen und der materiellen Welt - Samsara und Nirvana. Die Eingeweihten integrieren beide Welten, ohne der einen oder anderen einen Vorzug zu geben. Erst dann lösen sich die Grenzen der Welten auf und Freiheit kann entstehen.


    Einer der erhabensten Tugenden ist das "Tätige Mitgefühl". Es ist fern von Leid, Haß, Liebe und Leidenschaft. Wie wird tätiges Mitgefühl praktiziert? Eine wirksame tibetische Methode, tätiges Mitgefühl zu praktizieren ist diejenige, in der der Praktizierende das Leid der fühlenden Wesen in sich selbst aufnimmt. Er kritisiert es nicht, er nimmt es einfach nur auf. In seiner Herzensmitte wandelt er das Leid in ein "HUM" (Sankskrit-Silbe und Klang)um und sendet Mitgefühl an all jene Wesen zurück. Wer glaubt, gegen das Leid kämpfen zu können - oder gar zu müssen, bekämpt der sich nicht selbst?


    Schrieb ich nicht, daß der Praktizierende zuerst das Leid nimmt und dann, danach, Mitgefühl übt? Der Praktizierende nimmt die destruktiven Energien in sich auf und wandelt sie. Danach schickt er das Gewandelte in Frieden zurück. Dies schließt doch keinesfalls die physiche Handlung des Helfens aus! Und - wer hat nun dem Bettler Leid zugefügt? Muß dieses Leid gerächt werden? Nein, der Praktizierende weiß um die Schwächen des Täters und bedauert sie. Er übt Mitgefühl, wandelt den Zorn und den Haß des Täters, in dem er den Täter von diesen Leiden befreit (übrigens eine Form des tib. Exorzismus, der ohne Mitgefühl nicht durchführbar ist) und ihn allmählich erkennen läßt, daß er in den Ozean des Samsara (der Illusionen)lebte.


    In der Tat ist es bei Reiki so, daß leider nur sehr oberflächliches Wissen in den Wochenendkursen weitergegeben wird und ein wesentliches Verständnis der tiefen Gesetzmäßigkeiten nur allzuoft fehlt. Vielen Reiki-Praktizierenden, die sich mit Hermetik beschäftigen, werden irgend wann das "klassiche" Reiki wieder vernachlässigen, da sie feststellen können, im Laufe ihrer Entwicklung an erheblich effektivere Methoden angeschlossen zu werden. Bei mir selbst war Reiki vor vielen Jahren eine ganz wichtige Station und Sprungbrett für spirituelle Heilarbeit. Ich erfuhr aber schnell, daß z.B. das quabbalistische System Bardons gerade beim Heilen derartige Potientale in sich birgt, die sich der "klassiche" Reiki-Schüler überhaupt nicht vorstellen vermag. Wénn Du also das Gefühl und Bedürfnis haben solltest, mit Reiki arbeiten zu wollen, dann tue es - ohne Zweifel - und sammle Deine Erfahrung.


    SO BETE ICH:

    Mutter Vater Schöfpergott,Der ICH BIN wahr und SEIN werde.

    Heilig IST Dein Name!

    In Deinem Reiche lebe ich!- denn es ist auch mein Reich (von Keter bis zu Malkut)

    Dein Wille geschieht durch mich!

    Im Himmel (Keter) wie auf Erden (Malkut)

    Mein Täglich Brot erhalte ich (Ursache und Wirkung)!

    Meine Fehler sind mir vergeben, denn ich selbst bin die Vergebung.

    Du führst mich aus jeder Versuchung und löst mich von allem Übel (der niederen Materie und des Getrenntseins).

    Denn Dein und Mein in unser beider EINHEIT ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit (Der Baum und die beiden Säulen)in Ewigkeit allen Seins.

    AMN


    Sicherlich wissen wir beide, daß es den Teufel als Wesenheit nicht gab. Wir beide wissen aber, was ein Egregore ist. Wir beide wissen auch, dass es deshalb auch den Teufel - als Egregore - gibt und all jene Kräfte und Eigenschaften "verkörpert" , die ihm zugedacht wurden. Aus hermetischer sicht, auch das wissen wir beide, sind die vier Erzfürsten natürlich nicht der Teufel, sondern - wie bereits oft genug beschrieben - elementare Kräfte, deren sogenannte Einheit der "Herr der Welt ist", also Baphomet. Nun, dieser letztgenannte führt in die Materie, in die Verdichtung und leztendlich in die illusorische Individualität des Samsara. Was bringt es, diese personifizierte Kräfte zu verherrlichen?Gut und Böse sind Prinzipien der menschlichen Wertung. Trotzdem hat der Mensch die Entscheidung zu fällen, ob er diese Kräfte beherrscht oder von ihnen beherrscht wird. Wir beide wissen, daß das Paktieren mit diesen Kräften nicht deren Beherrschung sondern das von jenen Beherrschtwerden bedingt. Übrigens weisst Du auch, dass Satan(el) keine Erfindung der katholischen Kirche ist, sondern lange zuvor in der Kabbalah erwähnt wird. Natürlich ist Satan nicht Lucifer!


    Vielleicht sollten wir uns erst einmal über die Begrifflichkeit "Magier" einig werden. Es scheint so, als ob wir nicht vom Selben reden. Magier im Sinne der Hermetik ist weder Zauberer noch Gaukler - er ist Priester des Höchsten, Vertreter der makmokosmischen Vorsehung. Als Meister der Hermetischen Vier ist er sich seiner Vierpoligkeit nicht nur bewußt, sondern repräsentiert ein jedes Element aus sich selbst heraus zu gleichen Teilen. Dieses Elementegleichgewicht schließt ein "sich oder anderen etwas beweisen müssen" aus. Ein "Beweisen-Müssen" bedingt ein geschwächtes Erdelement (=Bewußtsein) als auch ein Ungleichgewicht des Luftelements (=Zweifel). Die Dinge um ihn herum geschehen einfach - dies stärkt seine Glaubenskraft (=Feuerelement) derart und ganz von selbst, daß es keierlei Bestätigung oder gar Bestätigungssucht (=Wasserelement) bedarf. Ein Meister der Hermetischen Vier (=Magos) ist Schöpfer auf allen Ebenen, mikro- als auch makrokosmisch. Er hat keinerlei Interesse, etwas zu beweisen - vielleicht erklärt er, ob ihm Glaube geschenkt wird oder nicht, ist ihm gleichgültig, denn es entspricht ebenfalls nicht seinen Aufgaben, zu überzeugen.


    Erleuchtung? Was ist das? Die Bönpo - Meister der tibetischen Urreligion - glauben, daß ein Mensch dann erleuchtet ist, wenn er sein Wahres Wesen erkannt hat. Wir brauchen keinen Gott und Meister außerhalb unseres Selbst suchen und anbeten. Der Vajra-Guru, der höchste Lehrer ist unser Wahres Wesen selbst. Dies sagt auch Jesus: "Ich und der Vater sind Eins".


    Kann es nicht einfach sein, daß da ein kleines zorniges Männlein das wir einmal Verstand nennen wollen, nach Beweisen sucht, die in Worte nicht zu erbringen sind? Das Wissen, das Du (und wir alle) zu suchen scheinst, entsteht durch den Zusammenfluß von Weisheit und Verständnis - Chochmah und Binah würden die Kabbalisten sagen. Die Weisheit ist dein inneres Wissen, du fühlst es, kannst es aber nicht beschreiben. Das Verstehen sind deine intelektuellen Gedanken, die bestrebt sind, alles logisch zu erklären. Erst wenn du beiden Polen (in Dir) erlaubst, aufeinanderzutreffen - gleichberechtigt nebeneinander zu existieren und zu verschmelzen, erst dann entsteht das Wissen, nach dem du und vielleicht wir alle suchen.


    Nur das niedere Selbst der Menschen kennt Angst, Wut, Haß und ähnliche Gefühle. Sobald das Niedere Selbst das "Wahre Wesen" erkennt, lösen sich all jene Gefühle auf. Nur ein kleiner Teil Deines Wahren Wesen ist als "Anke" inkarniert. Der große Rest Deiner Wesenheit ist frei vom Glaube, Trennung sei möglich. Obwohl es Dualität gibt, existiert keine Trennung. Bis zu diesem Erkennen und Aufgehen in unserem Wahren Wesen liegt viel Arbeit vor uns - dieser Zustand, ich erwähnte es bereits, gilt bei den Tibetern als Erleuchtung.


    Entschließt sich ein Mensch dazu, seine Eigenvibration zu erhöhen, dann wird er seine Freiheit und Befreiung suchen. Entschließt sich jedoch ein Mensch dazu, sich noch mehr an die Materie zu binden und diese auszuleben, dann wird er versuchen, die "Lichtarbeiter" ins Lächerliche zu ziehen und Lucifer dem Christus gleichsetzen. Er wird dann 666 als Zahl der Sonne und des erwachten Menschen betrachten. Ich jedoch sehe nach der caldäischen Weisheit in der Zahl 1 die Sonne, in der Zahl 2 den Mond, in der Zahl 3 den Jupiter, in der Zahl vier Uranus, in der Zahl 5 Merkur, in der Zahl 7 Neptun, in der Zahl 8 den geliebten und gefürchteten Saturn, in der Zahl 9 schließlich den Mars. In der Zehn finden wir die Wiederholung der 1. Diese Betrachtungsweise steht allerdings nicht in Beziehung zu den einzelnen Sephirot, jedoch in Beziehung zu den Pfaden (wobei hier natürlich Wechselwirkungen aktiv sind.)


    Nach den Sudra-Lehren ist es tatsächlich so, als ob ein Individuum irgend etwas zu lernen oder zu erfahren hat. Man glaubt, dass ein fühlendes Wesen zwar den Weisheitssamen in sich trägt, dieser aber noch nicht zur Reife geraten ist. Es ist also ein Samenkorn, das gehegt und gepflegt werden muß, wie eben ein Samenkorn, das zur Pflanze heranwachsen soll. Die Sudra-Lehren sind die ersten Belehrungen von Sakyamini-Buddha und rein exoterisch! Die Hauptaussage von Sudra ist es, dass ein Individuum durch unzählige Leben und Zeitalter seine Erleuchtungsnatur entwickeln kann – und zwar ausschließlich durch das Ansammeln von Verdiensten (guten Taten). Das Höchste Yoga allerdings, bezieht sich auf Maha-Ati. Man geht davon aus (und hat erkannt) dass jedes Wesen vollkommene Buddhanatur ist und diese nicht erst entwickeln muß. Jesus kommt dieser Lehre gleich, in dem er sagte: Ich und der Vater sind eins. Ziel des Ati ist es also, ständig bewusst zu sein (Rigpa) und das sich befreien von jedwedem Konzept ohne jedoch den Lebensraum eines anderen Wesens in Frage zu stellen oder gar zu verletzen.


    Sein Ursprünglicher Zustand kann zum Wirken und zum Ausdruck kommen, in dem das Weisheitsprana im Zentralkanal aktiviert wird und sich von dort aus durch alle Dimensionen bis hin zur Nichtexistenz ausdehnen kann.


    Aber hast Du nicht gelernt, daß der Geist dem Buchstaben Aleph zugeordnet wird (bzw. Aleph ist Geist)? Demnach ist Mem das Wasser (weiblich) und Schin das Feuer (männlich). Aleph, der Heilige Geist, ist männlich und weiblich, da es das "Schwert zwischen beiden" ist. Das Weibliche ist Wasser und nicht Geist. Geist ist aktiv, Wasser ist passiv. Maria (ob nun von Nazareth oder Magdalena)repräsentiert das Wasserelement und somit den hebr. Buchstaben Mem.


    Jesu Worte: mit, "ich bringe Euch das Schwert" ist nicht das physiche Schwert gemeint. Jesus war Kabbalist und sprach mit den Worten eines Kabbalisten. Das Schwert ist der Mutterbuchstaben Aleph, der als Zunge des Gesetzes zwischen Mem (Wasser) und Schin (Feuer) trennt. Das Schwert ist symbolisches Bild für das ausgleichende Luftelement und die Mittlere Säule (auch Christus-Säule)des kabbalistischen Lebensbaumes. Aleph Mem und Schin sind die drei kabbalistischen Mütter, ausdenen nach der Vereinigung mit den drei Vätern Jod He Vau jede Form der Schöpfung hervorgeht.


    Das Herz der Seele : Räumliche Punkte, wie z.B. Vergangenheit und Zukunft, schaffen Endpunkte in ihrem jeweiligen Kontinuum. Jedoch stellen sie keine Gegensätze dar. In der spirituellen Dimension sind die zwei Endpunkte Gut und Böse, jedoch sind diese diametralen Gegensätze. Da das Herz der Mittelpunkt zwischen diesen Gegensätzen ist, wird es als das Schlachtfeld zwischen Gut und Böse betrachtet. Der Talmud identifiziert das Herz daher als Kampfplatz zwischen dem guten – Yezter Tov - und dem Bösen Trieb – Yetzer HaRa. Gut ist der Punkt auf der Achse, der Gott am nächsten ist. Böse ist die Seite, die am weitesten von ihm entfernt ist. Alles Gute kommt von der Seite des Guten, während alles Böse von der anderen Seite kommt. Der Sohar erklärt, daß das Licht nur wegen der Existenz der Dunkelheit wahrgenommen werden kann. Gäbe es keine Dunkelheit, so wäre das Licht wesentlicher Bestandteil der Umwelt, ohne daß dieser explizit wahrgenommen werden könnte. Gut kann nur wegen der Existenz von Böse wahrgenommen werden. Wenn Böses nicht existierte, währe eine Wahl zum Guten hin nicht möglich. Nur wegen der Existenz von Gut und Böse kann freier Wille ansatzweise existiert. So ist es ein Ergebnis des freien Willens, daß Gut und Böse erkannt, unterschieden und erklärt werden kann.


    Ein Wahres Wesen ist niemals Dämonisch. Es existiert in den höchsten Dimensionen und splittet sich auf in verschiedene Monade, die sich wiederum in mehrere Hohe Selbst aufteilen. wie oben bereits beschreiben, ist das Wahre Wesen immer in den Obersten Sphären beheimatet - es steigt also nicht auf, so wie ein Hohes Selbst, es sei denn wir würden uns Überlegen, daß Gott selbst ebenfalls aufsteigt (was sicherlich nicht der Wahrheit entspricht).


    Sicherlich bergen Astralreisen gewisse Gefahren in sich. Doch wenn Du über die Straße läufst, kann das auch gefährlich sein. Es ist zu unterscheiden, ob ein Mensch willentlich und bewußt zur Astralreise befähigt ist, oder durch einen Unfall oder durch Drogen "herausgezogen" wird. Unbewußt machen sowieso die meisten Menschen in der Phase des Tiefschlafs Astralreisen - und das ganz ohne Gefahr. Vieles im Traum erlebte war dann eine Form von Resterinnerung des astral Erlebten. Höchste Siddhi ist ja bei den Tibetern, um ein Beispiel zu nennen, das erreichen der Luzidität - dem allgegenwärtigen bewußt sein. Dies deshalb, weil ein Mensch, der die astralen Sinne trainiert hat, auch in der Stunde seines Todes wach ist (er also sein Bewußtsein nicht verliert) und den Übertritt beim Sterben selbst lenken kann.


    Ganz oberflächlich betrachtet, stellt der Baum des Lebens unser Sonnensystem im physischen dar. Die vergeistigte Betrachtung des Symbols wäre unter anderem die Darstellung verschiedener Seinszustände des Menschen. Der Baum der Erkenntnis kann auch als Kundaliniweg betrachtet werden. Der Zentralkanal (tib. akasha/blau)steht in Beziehung zu der Mittleren Säule des Lebensbaums. Die beiden Säulen der Strenge und der Barmherzigkeit stehen in Beziehung zur Ida und Pingala, also den beiden Kundalinischlangen. Die Tibeter glauben jedoch, daß das Aktivieren von Ida und Pingala - kabbalistisch rechte und linke Säule, zu Leid führen wird. Deshalb wird in der Tschendralin-Tradition, der höchsten Lehre, die Kraft aus beiden polaren Kanälen entzogen und in den Zentralkanal, also in die Säule der Mitte gelenkt. In dieser zentralen Mitte ist alles innerhalb der Schöpfung enthalten und im Gleichgewicht gehalten. Das bewußte Aktivieren dieses Mittelkanals führt dann zur Erkenntnis über alles was ist, also auch zur Erkenntnis von "Gut" und "Böse".


    Wie hat sich ein Adept zu verhalten und wie nicht? Immer wieder mache ich die feststellung, daß von menschen, die magische und/oder spirituelle qualitäten in sich tragen, eine rundumperfektion erwartet wird. sehr dir mal als beispiel das handwerk an: was ist ein meister? muß ein schreinermeister auch gleichzeitig maurermeister sein, um seinem titel gerecht werden zu können? du würdest sicherlich mit nein antworten. genau so ist das aber auch auf der magischen und geistigen ebene. ein meister der mondsphäre muß kein meister der venussphäre sein.


    darf ein adept oder meister verzeifelt sein? alle würden jetzt sagen: nein, der ist ja im magischen gleichgewicht, der ist nie verzweifelt und wenn doch, ist das ein zeichen seines betrugs (meister zu sein). darauf antworte ich kurz:
    a.jesus wurde gekreuzigt (glaubst du wirklich freiwillig?)
    b.steiner gilt heute in manchen kreisen als nazi
    c.daskalos wurde gegen ende seines lebens regelrecht geächtet (von seinen anhängern und schülern)
    d. bardon wollte sich umbringen - nicht zuletzt wegen einer frau (gewusst?)
    jeder noch so hohe geist ist gefangen im menschlichen körper und muß die pein des irdischen ertragen - er kann es meist besser als andere, aber ertragen muss er es trotzdem. so verzeiht einem meister, dass er auch mal traurig ist, niedergeschlagen ist, oder bei all dem leid und all der ignoranz auf unserem planeten sich fragt, soll ich mir das wirklich noch länger antun?


    Esoterische Betrachtung des Drachenkampfs



    Wie bereits aufgezeigt, stellt der Drache im Symbolverständnis der Alchimie einen Urstoff dar, der alles in sich enthält und aus dem alles geformt werden kann. Insbesondere die groben Urzustände der vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde symbolisierten die alten Weisen der Alchimie durch die bildhafte Darstellung des Drachen.Unter Alchimie ist nicht nur der antike bis mittelalterliche Vorläufer der Chemie gemeint. Die alten Weisen und Eingeweihten des geheim gehaltenen okkulten Wissens, einer von ihnen war Leonardo da Vinci, wußten, daß die wahre Bedeutung der Umwandlung von Unedlem zu Edlem nichts anderes als die Reinigung und Veredelung des menschlichen Charakters ist. Jedes der vier Elemente bestimmen letztendlich das Temperament eines jeden Menschen und somit auch die Grundzüge seines Charakters. Jedes Temperament - also Element - hat einen sogenannten aktiven und einen passiven Zustand, wobei man das aktive als gut und das Passive eher als schlecht bewerten würde. Das cholerische Temperament entspringt dem Feuerelement, das melancholische Temperament entspringt dem Wasserelement, das sanguinische dem Luftelement und das phlegmatische Temperament dem Erdelement.Der innere Kampf - Drachenkampf - wäre nun die Reinigung der Elementekräfte des eigenen Charakters, also das Ausgleichen seines Temperaments.Das cholerische Temperament - also Feuerelement - hat seiner aktiven, positiven Polarität entsprechend die Eigenschaften von Aktivität, Begeisterung, Eifer, Entschlossenheit, Kühnheit, Mut, Schöpfungskraft, Strebsamkeit usw. Die passive, also negative Ausdrucksform wäre allerdings Gefräßigkeit, Eifersucht, Leidenschaft, Reizbarkeit, Streitsucht, Unmäßigkeit oder Vernichtungstrieb.Die guten, veredelten Eigenschaften des Wasserelements, melancholischen Temperaments wären Achtung, Barmherzigkeit, Bescheidenheit, Ergebenheit, Ernst, Fügsamkeit, Innbrunst, Innigkeit, Fassungsvermögen, Meditation, Mitleidsgefühl, Ruhe, Verinnerlichung, Vertiefung, Vertrauensseligkeit, Verzeihung, Zartheit usw. Wobei dem negativen Ausdruck Gleichgültigkeit, Niedergeschlagenheit, Schüchternheit, Teilnahmslosigkeit, Unnachgiebigkeit und Trägheit zugeschrieben wird.Das sanguinische Temperament, Luftelement, weist in seiner aktiven Form Durchdringlichkeit, Fleiß, Freude, Gewandtheit, Gutherzigkeit, Klarheit, Kummerlosigkeit, Lachlust, Leichtigkeit, Optimismus, Regsamkeit, Unabhängigkeit, Wachsamkeit, Zutraulichkeit, in der negativen Form Beleidigtsein, Geringschätzung, Klatschsucht, Mangel an Ausdauer, Schlauheit, Schwatzhaftigkeit, Tratschsucht, Unehrlichkeit, Veränderlichkeit auf.Schließlich verbleibt die Beschreibung des Erdelements und seinem phlegmatischen Temperament in seiner positiven Form mit Ausdauer, Achtung, Ansehen, Bedachtsamkeit, Entschlossenheit, Ernsthaftigkeit, Festigkeit, Gewissenhaftigkeit, Gründlichkeit, Konzentriertheit, Nüchternheit, Pünktlichkeit, Reserviertheit, Sachlichkeit, Unfehlbarkeit, Verantwortungsgefühl, Verläßlichkeit, Vorsicht, Widerstandsfähigkeit und Zielbewußtheit. Die passiven, negativen Aspekte sind schließlich Fadheit, Fahrlässigkeit, Geringschätzung, Gleichgültigkeit, Gewissenlosigkeit, Menschenscheu, Saumseligkeit, Schwerfälligkeit, Trägheit Unverläßlichkeit und Wortkargheit.Die Intensität der jeweiligen Eigenschaft zeigt sich in einer Art von Ausstrahlung – Lichtstrahlung – und ist dem Hellsichtigen in der sogenannten Aura als Farbspektrum zu erkennen.

    Der Kampf mit dem Drachen ist für den Mystiker und Eingeweihten, dem Esoteriker also, der Kampf gegen die eigenen schlechten Angewohnheiten des eigenen Charakters und dessen spätere Veredelung. Dem geht natürlich die sogenannte Introspektion – Selbsterkenntnis – voraus. Der Religionsgründer und Prophet Mohamed nannte diesen Kampf mit sich selbst Dshihad – Heiliger Krieg und es ist nicht der Kampf gegen Religionsfeinde und Andersdenkende gemeint.

    In der esoterischen Kabbala wird dieser Drachenkampf – Selbstveredelung in den sogenannten Pfaden des Lebensbaumes beschrieben. Einer dieser imaginären Pfade – es sind in Wirklichkeit geistige Zustände – ist unterteilt in zwölf Teilabschnitte.

    Das griechische Heldenepos des Herkules (Herakles) beschreibt genau jene Veredelung durch das Meistern der 12 Aufgaben, die dem Helden Herkules von dem König Eurystheus auferlegt wurden. Die 12 Aufgaben waren:

    - Das Töten des nemeischen Löwen

    - Das Töten der lernäischen Hydra

    - Das Fangen des eymanthischen Ebers, der lebend zu Eurysteus gebracht werden mußte.

    - Das Suchen und Einfangen der kerynitischen Hirschkuh

    - Das Töten und Vernichten der stymühlischen Vögel

    - Die Reinigung der Ställe des Augeias

    - Das Einfangen des lebenden kretischen Stieres

    - Das Einfangen der Stuten des Diomendes, des Sohnes des Ares Planet Mars

    - Das Beschaffen des Gürtels der Amazone Hippolyte

    - Die Rinder des Geryon zu bringen

    - Die goldenen Äpfel der Hesperiden zu bringen

    - Die Reise in die Unterwelt zu meistern, um den dreiköpfigen Hund Kerberos, den Hüter der Unterwelt, zu treffen und zu zähmen.

    Das Symbol des Kampfes mit der Hydra (Drache), stellt den Kampf des esoterisch Eingeweihten mit seinen unkontrollierten Wünschen dar. Die vielen Köpfe der Hydra stehen für die so zahlreichen und unterschiedlichen Wünsche, denen der Mensch in seinem Alltagsleben hindurch „nachjagt“. Der Sumpf, aus dem die Hydra auftaucht symbolisiert das Unterbewußtsein des Menschen, in dessen unergründlichen Tiefen all jene geheimen Wünsche und Triebe entstehen und genährt werden.

    Der Held selbst, symbolisiert das sogenannte Seelen-Ego, Hohes Selbst, das die Prüfungen und Leuterungen als Pfad zur Erkenntnis und „Gottwerdung / Christuswerdung“ durchwandern muß.

    Das Feuer und die Fackeln, mit denen der Hydra im Mythos zugesetzt wird stehen für den Geist und seine Vernunft, die den unkontrollierten Wünschen, Gewohnheiten und Gefühlen ein Ende setzen.

    Der Dolch symbolisiert die Willenskraft des Esoterikers wobei die Person des Iolaos Repräsentant des den Menschen begleitenden Schutzengels darstellt. Der Eingeweihte, der den Dolch bzw. das Schwert des Helden führt, also die ihm eigene Willenskraft und Vernunftdenken beherrscht, schlägt seinen Begierden die Köpfe ab und macht so die Kraft seiner Begierden harmlos und unschädlich.

    Das Abschlagen der Köpfe führte dem Mythos nach zum herauswachsen von neuen Köpfen der Hydra, es sei denn, daß die Wunden mittels Feuer ausgebrannt wurden. Damit wird angedeutet, daß das Aufgeben eines Wunsches zwangsläufig zum Entstehen weiterer neuer Wünsche führt, solange nicht das Feuer der Vernunft des Geistes den Wunsch zur Auflösung führt.




    Die sogenannten „zornvollen“ Erscheinungen wie Makahkala, Vajrapani, Vajrakilaya usw. als auch Michael und das Schwert haben eine ganz andere Bedeutung, als gemeinhin angenommen oder verstanden. Im tibetischen Buddhismus versteht man unter dem Begriff „zornvoll“ lediglich eine Umschreibung von „besonders aktiv“. Auch das Schwert im Christentum, die Schwerter der Erzengel, symbolisieren diese Form von Aktivität aber auch der Sieg, d.h. das Beherrschen einer Sache, einer Leidenschaft, einer Eigenschaft oder eines Elements usw. Aus tiefstem Mitgefühl heraus, manifestiert sich nun ein vollkommenes Wesen, wie ein Buddha beispielsweise, in der Form eines Höllenfürsten (siehe Mahakala usw.) um von den höllischen Wesen beachtet und gefürchtet (resp. Geachtet) zu werden. Da diese zornvolle Buddhamanifestation in sich keinen Haß, keine Wut etc trägt, diese nur „vorspielt“, wird diese Manifestation selbst nie zum Opfer aber jedoch zum Bezwinger der „Höllischen Sphären“ und deren Bewohner. Im Exorzismus trifft dies sowohl für die äußeren als auch die inneren und eigenen Dämonen eines durch Exorzismus Hilfesuchenden. Der Exorzist muß also selbst frei von diesen Leidenschaften (Emotionen) sein, ist er das nicht, haben wir es sehr schnell mit Zauberei und schwarzer Magie zu tun. Um Deine Frage der Liebe aufzugreifen: Der (wahre Exorzist) handelt immer in Liebe und Mitgefühl, auch wenn dies für den Betrachter nicht immer zu sehen ist. Wer jedoch feinfühlig in die Aura eines Exorzisten hineinspürt, wird zwar eine gewisse Macht wahrnehmen, Zorn und Haß allerdings vergebens suchen. Nach tibetisch-tantrischer Anschauung ist jede verwirklichte Gottheit nichts anderes als eine Manifestation Buddhas, die dieser aus bestimmten Gründen als eine „Art von Werkzeug“ aus sich hervorbringt um selbst manifestierend zu wirken.


    Natürlich gibt es Menschen, welche die Siddhis des „ewigen Lebens“ erreicht haben und dies in der Öffentlichkeit demonstrierten. Sie sind die wahren Eingeweihten. Diese Meister sind auch in der Lage, mehrere Monate oder gar Jahre ohne Nahrung leben zu können. Andererseits sind sie auch dazu fähig, etwa giftige Speise einzunehmen, ohne daran ernsthaft Schaden zu nehmen.

    Die Unterweisungen dieser Lehren sind so genannte Upadesha – geheime Lehren, die nur mündlich überliefert werden dürfen. Keine Bruderschaft bzw. Orden, die tatsächlich über diese Methoden verfügt und in der Lage ist, diese auch umzusetzen, wird Anweisungen darüber schreiben, auch nicht in Lehrbriefen, die den Mitgliedern vorbehalten sind.

    Es gibt grundsätzlich zwei Methoden, das Licht, welches das Lebens-Siddhi erreichen lässt, zu erkennen und für sich zu nutzen. Die Meister sprechen manchmal von der Methode des Yangti – inneres Licht, das in der Dunkelheit wahrgenommen werden kann- und Thödgal, der Methode des Nutzens des äußeren Lichts. Eine bedeutende Meisterin der Yangti-Methode war Ayo Khandro. Ayo Khandro wurde 1838 geboren und starb 1953. Sie lebte über 50 Jahre lang in völliger Dunkelheit (=Yankti-Praxis). Ein weiterer großer Meister war der Tibeter Rigdzin Changchub Dorje (1826-1961).

    Diese Meisterschaft wird erkannt, wenn der Meister / die Meisterin in der Lage ist, sich in der Öffentlichkeit in Licht aufzulösen. Manche Meister erreichten diese Fähigkeit erst in der Stunde des Übergangs und starben, ohne einen materiellen Körper zu hinterlassen.

    Meister die in diesen Übertragungslinien stehen leben heute noch. Sie sind sichtbar und keine Legende eines oder einiger Orden.

    Voraussetzung, diese Meisterschaft zu erreichen, ist unter Anderem absolute Furchtlosigkeit, den physischen Körper verlieren zu können – zwischen Leben und Tod gibt es keinen Unterschied mehr. Eine weitere Voraussetzung ist die Fähigkeit, alle Schranken, Konzepte und Gesetze zu brechen (sich von ihnen zu befreien) ohne jedoch ein anderes Lebewesen in seiner Freiheit einzuschränken oder gar zu verletzen. Crowley zitierte einen Ati-Yoga Lehrsatz zu Recht: Tu was du willst, das ist das ganze Gesetz – doch er hat ihn nicht wirklich verstanden, da er die Lebensräume des Anderen zu verletzen in Kauf nahm. Somit war er nicht wirklich frei, sondern verursachte zusätzliches Leid. Deshalb kann Crowley eine etwaige Meisterschaft abgesprochen werden.

    Die wahren Meister sind immer die selben, die einen nennen sie Rosenkreuzer, die anderen nennen sie anders, je nach Kulturkreis und Zeitepoche, in denen sie sichtbar wirken.


    Schau Dir einmal die Gesetzte des Erdmagnetismus an und vergleiche diese mit dem Weltgeschehen und der Weltgeschichte. Wie wir wissen, ist die Erde einem Magnetstab gleich – der Norden ist – und weiblich, der Süden ist + und männlich. In „Bardon-Sprache“ würde das heißen: Norden magnetisch, Süden elektrisch.

    Nun, der Süden entspricht dem aktiven Feuerprinzip und dehnt sich in alle Richtungen aus.

    Der Norden entspricht aber dem Wasserprinzip und hat die Eigenschaft des Zusammenziehens und des Absorbierens. Sind die beiden Pole im Ungleichgewicht, so kommt Zerstörung ans Tageslicht. Der Norden absorbiert immer den Süden und nie umgekehrt. Achte einmal auf das Kolonialverhalten der Nationen und deren Kriege. Kaum wirst Du in der Geschichte Kriege finden, in denen der Norden über den Süden verloren hätte. Der Norden ist meist (eigentlich immer) der Gewinner. Beispiele: Amerikanischer Bürgerkrieg, England kolonialisiert nahezu die gesamte Südhalbkugel – ist aber nicht im Stande, Schottland einzuverleiben oder den Bürgerkrieg in Nordirland zu beenden. Deutschland verlor die Kriege gegen England (Hitler strebte stets Bruderschaft mit England an ((siehe Mein Kampf))– England erklärte im 2. WK Deutschland den Krieg). Das nördliche China bezwingt Tibet usw. usw….

    Ein anderes Beispiel: Vergleiche den Norden und den Süden mit Frau und Mann beim Geschlechtsakt. Die Frau wird immer die Lebenskraft des Mannes absorbieren, um daraus neues Leben zu schaffen – sicherlich wirst Du mir zustimmen, daß das kaum anders sein kann.

    Und so verhält es sich zur Zeit auf der Erde.

    Nordhalbkugel oder Südhalbkugel, nichts hat mit Diskriminierung zu tun.

    Die Sonnenclans tragen die Verantwortung, gleich der Schwanzflosse des Adlers, den Kurs des Weltgeschehens auszubalancieren – ob sie diese Verantwortung wahrnehmen oder mißbrauchen steht auf einem anderen Blatt. Da die Weltherrschaft in diesem Zeitalter nun einmal in der Hand der Führer und Nationen der nördlichen Halbkugel liegen, obliegt deren Korrektur auch nur jenen der Nordhalbkugel. Jedoch ist es so, daß diejenigen, die an dieser Korrektur beteilig sind, ihre Kraft sowohl vom Nordpol als auch gleichzeitig vom Südpol beziehen, anderenfalls wären sie selbst im Ungleichgewicht und unfähig.

    Die Stämme der Ureinwohner begannen längst mit ihren Gebeten und Zeremonien, um die Zeit der Klärung zu beschleunigen.

    Uns sollte auch nachdenklich stimmen, daß es ausgerechnet eine Hopi – Frau war, Lori, die als erste US Soldatin im Irak gefallen ist. Alle Stämme in den USA, nicht nur die Hopi, sehen hierin größte Symbolik.

  9. #9
    Rand Bemerkung
    Gast

    Re: Gott sei Dank! / zitate fra. m.m.


    Leider fehlt in Deiner eindrucksvollen Auflistung noch des grossen Meisters zynische Kommentierung der Tsunami-Katastrophe, die mir noch gut in Erinnerung ist.

  10. #10
    Thomas
    Gast

    Re: Gott sei Dank! / zitate fra. m.m.


    >Leider fehlt in Deiner eindrucksvollen Auflistung noch des grossen Meisters zynische Kommentierung der Tsunami-Katastrophe, die mir noch gut in Erinnerung ist.


    die auflistung hatte ich noch gespeichert - wäre der mühe nicht wert, das alles von hand mal eben schnell zu machen.


    aber jetzt, wo du es sagst - stimmt, da war mal was ;-)

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