King Of The Circulating Library
Gast
Re: Vom Ego zur Erleuchtung
>Eine neue Beschreibung für den Weg zu Erleuchtung:
>Ich möchte in erster Linie auf Rudolf Steiner hinweisen, der mir diesen Erkenntnisweg ermöglicht hat und der mit Sicherheit fast ein Erleuchteter gewesen wäre. Es sollen keine Missverständnisse entstehen. Ich habe auch noch nicht die Erleuchtung erlangt,
echt? *gg*
aber ich bin hier, um Sie mit euch zu erfahren.
>Rudolf Steiner beschreibt wunderbar die Beziehung zwischen Körper, Seele und Geist. Heute morgen überkam mich ein innerer Blitz, so dass ich um 6 Uhr aufwachte und folgende Erkenntnis hatte.
>Unser Wesen ist die Verbindung zwischen Geist und Seele.
>Das Ich als eine Verbindung aus Geist und Seele, ist der eigentliche Kern unseres Wesens. Rudolf Steiner definiert es folgendermaßen.
>Die Seele ermöglicht die Beziehung zu unserer Umwelt, sie ist das Wahrnehmende.
>Ohne Seele können wir unsere Welt nicht genießen, nicht in uns aufnehmen, und somit auch nicht beleben. Die Seele ist es, die eine Interaktion ermöglicht.
>Innerhalb der Seele ist das Ich. Das Ich wiederum enthält den Geist.
>Der Geist interagiert mit der Seele und umgekehrt.
>Dies ermöglicht Erfahrungen.
>Was ist nun unser ICH?
>Ich habe es folgendermaßen beschrieben. Das Ich stellt einen Schatten unseres Wesens dar. Was heißt das denn nun?
>Stellen wir uns vor unser Wesen wäre ein leuchtender göttlicher Funke.
>Dieser strahlt in die Welt und nimmt die Strahlung auf der Welt auf.
>Der Geist entspricht einem Pluspol (aktiv) (wie wir wissen, auch wieder in 4 Elemente aufgeteilt) und die Seele einem negativen Pol (passiv) (auch hier die 4 Elemente).
>Wenn wir auf unser ICH gucken, können wir schnell feststellen, dass sich unser ICH in bestimmten Situationen immer ähnlich verhält.
>Wurden wir in unserer Kindheit nicht von unseren Eltern und unserer Umwelt geprägt, um in Ihr überleben zu können? Versuchten nicht unsere Eltern, uns Ihnen gleich zu machen?
>Wir machten unserer Erfahrungen und diese prägten uns. Wir erkannten, bestimmtes Verhalten erzeugt bestimmte Reaktion. Wir lernten dieses Trotzverhalten, als wir bereits erkannt haben, dass wir ein ICH sind.
>Das ICH schien demnach eine Schutzfunktion zu sein, eine Art Schutzschild vor Verletzungen und bot die Möglichkeit in dieser Welt zu überleben.
>Dieses ICH resultierte aus wiederholten, meist negativen Erfahrungen.
>Ich behaupte, dein ICH ist eine Zusammensetzung aus Mustern von Erinnerungen, eine Zusammensetzung aus Vorstellungen und Gefühlen, die erlebt wurden.
>Dein ICH ist wie eine harte Schale bestimmter Muster, die du entwickeln musstest. Dein ICH ist eine Wiederholung von Zukunft und Vergangenheit.
>Dein ICH hat die Kontrolle über dein Leben übernommen.
>Dein ICH bestimmt, wie du dich zu verhalten hast. Es ist von Angst geprägt, aber auch von Vernunft. Es nutzt den Geist und die Seele wie Fahrzeuge mit Endlosschleife. Ständig wiederholt es sich selbst und vertieft die gemachten Erfahrungen. Dies geht solange bis du stirbst. Dein ICH wird aufgelöst, dein Geist und deine Seele trennen sich langsam. Im Grunde wirst du langsam wieder in die Urkräfte aufgespalten und vom Ursein gefressen.
>Nein, nicht ganz, die Kräfte scheinen sich wieder auf der Erde zusammenzusetzen und du wirst neugeboren.
>Ja gut, dein ICH scheint also bestimmte Kräfte in dir zu vereinen und die Muster dementsprechend zu wiederholen. Was hat es mit Bewusstsein und Unterbewusstsein auf sich? Dein Bewusstsein ist im Grunde dein WESEN. Du bist dir deines Wesens bewusst. Es gibt aber das ICH und das ICH ist ein Filter in deiner Welt.
>Es lässt dich nicht alles wahrnehmen und auch nicht alle Kräfte in dir wirken.
>Viel mehr werden Kräfte unterdrückt oder kommen garnicht zu Geltung.
>Die stecken in deinem Unterbewusstsein. In deinem Unterbewusstsein steckt dein ganzes Potential, dass meist unterdrückt wird.
>Wie erlangst du dann Erleuchtung und was heißt das eigentlich.
>IM Grunde genommen ist Erleuchtung nichts Besonderes.
>Dein Wesen leuchtet und wenn dein Wesen leuchtet, sagt man meist er leuchtet.
>Wir wissen ja, wir sind aber nicht unser Wesen sondern meist nur der Schatten, die gemachte Erfahrung unseres Wesens, eine Art lebendige Maske.
>Kennt ihr die Geschichten aus dem Hinduismus, wo von einem großen Fahrzeug die Rede ist, welches euch zu Gott transportieren soll?
>Hoppla, das ist ja euer ICH. Wie kann dieses mickrige ICH zu eurem Fahrzeug werden?
>Zu Anfang ist unser eigentliches Wesen sehr unterentwickelt, wir besitzen aber Möglichkeiten sowohl unsere Seele, wie auch unseren Geist zu schulen.
>Wir entwickeln dadurch mehr Potential. Leider werden die Kräfte durch unser Ego unterdrückt, wir verschwenden immerhin sehr viel Energie damit unser EGO aufrechtzuerhalten und somit auch die Ansicht unserer Welt.
>Wir leben nicht hier und jetzt, wir sind mal in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Die eine Sorge jagt die Nächste und der eine Wunsch den anderen.
>Darum haben ganz pfiffige Leute Techniken entwickelt, die dich deinem wahren Wesen näherbringen können. Gute Methoden sind erst einmal die Kräftezusammensetzung deines ICH zu erkennen. Wer bin ich denn eigentlich und was macht mich zu diesem ICH. Der erste Schritt ist die Mustererkennung und das setzt eine direkte Konfrontation mit der Vergangenheit vorraus.
>Da wir nun einmal der Zeit unterworfen sind, können wir immerhin etwas ändern.
>Wir können unterdrückte Kräfte freisetzen, indem wir uns gestatten, mehr zu sein, als wir ursprünglich waren. Wir können uns ein zukünftiges ICH erstellen und die Vorraussetzungen schaffen, indem wir für ein Gleichgewicht sorgen, einem Gleichgewicht zwischen Körper, Seele, und Geist.
>Das ICH muss ein Abbild Gottes werden oder deines wahren Wesens.
>Forscht du in dir nach, erkennst du schnell, dass dein wahres Wesen keine Schranken hat, keine Angst haben muss oder irgendeinem Zwang unterliegt. Dein wahres Wesen ist frei, absolut frei.
>Du glaubst mir nicht, guck dir noch die unterentwickelten Wesen an, unsere Kinder. Sind Sie nicht frei in ihrem Handeln und schmunzeln wir nicht darüber, wenn wir sehen, wie Sie noch keinerlei Moral besitzen und tun und lassen, was Sie wollen? Sie haben noch kein schlechtes Gewissen, das kommt erst mit der ICH-Bildung. Das kommt mit dem Wachsen unsere unermesslichen Geistes und unserer wunderbaren Seele. Der Geist unendlich wissendurstig und die Seele bereit für jede Form von Wahrnehmung.
>Da Kinder noch nicht geprägt sind, sind sie auch aufnahmefähig und du wirst lachen, es gibt nur wenig Menschen, die sich in ihrem kindlichen Wesen geändert haben. Erlebst du Sie hautnah, sind es doch noch immer die selben Kinder, mit ner schöne Grußelmaske.
>Willst du dein ICH transformieren wirst du letztlich auf etliche Widerstände stoßen, denn ein ICH ist ne Maske und die Maske erhält sich selbst, um jeden Preis! Da hilft nur eines, MANAGEMENT.
>Du bist eine lebendige Firma, alles in dir, jeder kleine Mitarbeiter hat seine Rolle und jeder Mitarbeiter will beschäfigt werden.
>Dein ICH ist allerdings der Manager, zumindest zu Beginn, ein wahrer Tyrann. Der beschäftigt nur bestimmte Leute und überhaupt herrscht bei ihm strikte Hierachie. Den Big Boss hat er allerdings in der Hand, weil der Big Boss über die Jahre aus der Übung gekommen ist, weils einfacher schien dem Tyrannen die Arbeit zu überlassen, der ja auch noch von außen viel Zustimmung bekam und sich durchsetzen konnte.
>Wir Zeit, nach einem besseren Manager zu suchen, der die Firma leitet.
>Der hat doch bisher eh genügend Kohle (Energie/Bewusstheit) eingesackt, altes Ar&$%§fi&§&$/ges//$&§, ja ihr wisst schon. *g*
>Dabei sind wir doch selbst Schuld, wir haben ihn doch eingestellt.
>Aber es geht nicht anders, wollen wir in diesem Business wirklich erfolgreich sein, benötigen wir einen besseren Manager, wir brauchen einem Manager, der auch unsere Interessen vertritt, ja, es sollte so einer sein wie wir selbst?
>Anders ausgerdrückt, willst du nach deinem Tod mit deiner Firma nicht in alle Einzelteile aufgehen würde es sich anbieten dir einen Wesenskern zu schaffen, der auch nicht auseinanderbricht und dein Wesen ans sichere Ziel bringt.
>Die Charaktereigenschaften sind nicht einmal unbedingt die Wichtigkeit bei deinem Bemühen. Gute Eigenschaften sind meist Eigenschaften die sich ergeben, wenn man nicht seine eigenen Kräfte unterdrückt. Wie schnell wird man wütend, wenn der eigene Körper nicht genügend wohltuende Nahrung bekommt?
>Wie schnell ist man unausgeglichen, wenn man Alltagsaufgaben herauszögert?
>Ruft das schlechte Gewissen, wenns ein Stück Schoki mal wieder zu viel war?
>Dein eigenes inneres Gefühl ist überhaupt ein guter Wegweiser.
>Denke daran, du bist dein eigener Richter.
>Du bist knallhart zu dir, du kannst dir NICHTS vormachen, nur zu Lebzeiten.
>So, wie immer spontan verfasst, leider nicht ordentlich geschrieben, wie es manches Ego hier befriedigen würde, aber exakt genug um die eigene Verantwortung zu erkennen. Vor allem kannst du dich als angehender oder praktizierender Magier jetzt fragen, wozu mache ich das eigentlich?
Lesezeichen