In den wenigen Jahren, die ich an diesem Forum teilgenommen habe,
möchte ich auch auf meine ganz persönliche Weise einen Schlussstrich ziehen.
Bevor ich mit der Bardon-Praxis begonnen hatte, war ich gerade auf eine gewissen Suche. In mir war zu jener Zeit der Wunsch entfacht worden eine Lichtsprache zu entwickeln, die aus Form, Farbe, Ton bestehen sollte. Ich hatte hierfür Schlüssel wie das I Ging und den Mayakalender verwendet und stieß durch Zufall bei meinen etlichen Recherchen auf Bardon. Zu jener Zeit verschlang ich auch innerhalb kürzester Zeit sämtliche Werke von Rudolf Steiner. Beide Werke bildeten für mich ein Konglomerat geistiger Anhebung.
Viel mehr wurde mein Wissen noch stärker geschärft, aber das erste Mal in meinem Leben war mir außer meinen Chakrenübungen, überhaupt etwas an einer praktischen Betätigung gelegen. Ich wußte bei Bardon, der Mann hat hier etwas Grossartiges abgeliefert und ich wußte, dass ich soetwas nur durch Übung erfahren kann.
So übte ich, erstellte mir irgendwann einen Plan und trainierte sehr oft am Tag.
Das brachte mich sehr schnell vorran auf meinem Weg und so suchte ich Gleichgesinnte. Ich verspürte bereits eine grosse Bewunderung vor den Leuten, die ernsthaft praktizieren und diesselbe innere Freude wie ich entwickelt hatten. So fand ich gleich zu Beginn eine Person, die mir sofort ins Auge fiel und diese Person nannte sich Anzeraq. Ich verspürte eine sofortige innere Verbundenheit und gelang etwas zögerlich dann zu meinen ersten Kontakten.
Zu jener Zeit erfreute ich mich sehr starker geistiger Klarheit. In dem Forum herrschte aber ein anderer Wind. Viele Theoretiker waren anwesend, Leute, die sehr belesen und intelligent waren. Sie waren untereinander verstritten oder sehr streitlustig, was in mir eine starke Disharmonie verursachte.
Es sollte sehr lange dauern, bis ich verstand, dass diese Disharmonie eine Ressonanz zu meinen noch unterentwickelten Bewusstseinteilen darstellte, die wieder aktiv wurden. So verlor ich mich auf Grund verstandesmäßiger Streitdiskussionen wieder und erlag meinem niederen Ego.
Viele verlieren sich beim Praktizieren von Bardon irgendwann. Sie fallen wieder zurück, weil Sie einen inneren Kampf ausfechten, der erst einmal verloren werden muss. Ich musste erst einmal richtig fallen, um zu verstehen wie wichtig eine innere Harmonie ist und wie wichtig die Pflege derer ist.
Wie ich festellen durfte, verbrauchen wir am meisten Energie mit unserer ICH-Bezogenheit und der verstandesmäßigen Analyse allen Seins.
Wir fragen sehr viel, aber forschen tun wir eigentlich sehr wenig, erkannte ich.
So erwachte ich vor einigen Wochen, nachdem ich in mein Herzchakra gezogen wurde und den Tempel Gottes erblickte wieder und ein kosmisches Feuer entfachte sich über meinen gesamten Körper, es war ein wahres Freudenfeuer, ein inneres absolute Glück auf dieser Welt zu sein.
Ich blickte zugleich auf meine anderen Chakren und so wurde ich still.
Nichts in mir wurde festgehalten und Nichts schien mehr wichtig zu sein.
Da erkannte ich erstmals, warum so viele Meister sich immer wiedersprechen, immer etwas zu vermitteln versuchen, was Sie nicht vermitteln können, viele Übungen aufgeben, die vielleicht völlig vergebens sind.
Es beglückte mich, aufgewacht zu sein, aber ich wußte auch, dass dieses Wachsein kein Dauerzustand sein würde. Es war nur ein Resultat innerer Harmonie und Stille. Es war ein Anfang, der immerhin 12 Stunden andauerte, eben ein Anfang.
Ich kann alle Kritiker Bardons nur bedauern. Ich würde Euch gerne helfen aufzuwachen, aber das ist kaum möglich. Es ist nicht einmal Jesus Christus gelungen, selbst bei seinen eigenen Jüngern nicht.
Bist du aber einmal vom Schöpfer geküsst worden, hast du einmal von dieser unendlichen Quellen kosten dürfen, dann willst du diese nie wieder missen.
Bardon meint, er würde aus dir keinen Heiligen machen,
doch gehst du Bardons Weg aufrichtig, so wirst du zu einem wahrhaft heiligen Menschen. Jede Übung von Bardon aktiviert in dir eine neue Form von Bewusstsein.
Du lernst zu sterben für den Herren und du lernst zu leben für deinen Schöpfer.
Da ist bei Bardon nichts gekünstelt, aber geschickt hinter Worten versteckt.
Jede Übung offenbart etwas gänzlich Anderes, als dein Verstand jemals annehmen könnte. Überhaupt ist Bardons Werk nicht mit dem Verstand erfassbar.
Das Werk ist verschlüsselt und du bist der Schlüssel.
Wie willst du dieses Werk durch Rationalisierung in seiner Vollständigkeit erkennen können? Ich habe es mit Logik versucht, oft genug verglichen und etliche Sicherheiten gesucht. Sie erschweren den Weg ungemein.
Bardons Werk hilft denjenigen alleine, die praktizieren.
Mein Ziel war es niemals ein Magier zu werden. Ich war schon immer davon inspiriert ein Werkzeug Gottes zu sein, für das Leben zu stehen, es zu leben und zu genießen. Ich wollte Liebe erfahren und Liebe geben können.
Wenn ich Menschen kennenlerne, dann bin ich überglücklich, wenn ich das wahre Wesen erblicken kann. Das war wie bereits erwähnt mein wichtigster Grund für diesen Forenbesuch. Ich wollte die erfahrene Liebe mit anderen teilen.
Ich habe mich wiedergefunden und Anzeraq war für mich der Einzige in diesem Forum, mit dem ich wirklich eine Verbundenheit und Freundschaft aufbauen konnte.
Anzeraq ist auch ein Erwachter, auch ein widersprüchlicher Mensch, der nur versucht zu helfen, aber mit dem Verstand nicht verstanden werden kann.
Da muss der Verstand auch dem Herz und der inneren Stille weichen können, da muss man sich hineinfallen lassen können, es direkt erfahren durch eigenes Praktizieren. Dann wird auch der Verstand zum nützlichen Werkzeug.
Ich empfand die Bemerkung von King bei uns Männern als sehr passend. Anscheinend messen wir ständig unsere überproportionalen Schwänze. Vielleicht ist für Euch auch die Technik wichtiger? Mir ist es gleich, mittlerweile mehr als gleich wie gross oder technisch begabt einer ist. Letzten Endes ist das Schwänzemessen der Grund, warum da draußen verrückte Temperaturen und Naturkatastrophen die Runde machen.
Ich wünsche euch allen Ernstes die nötige Kraft, Bardons erste Stufe und vielleicht auch zweite Stufe täglich zu praktizieren, mit der nötigen Freude.
Sie alleine könnten schon für ein Erwachen ausreichend sein. Da schmelzen euch die Glimmel förmlich weg.
Ich bedanke mich für jede nette Unterhaltung, die ich führen durfte. Auch wenn man mich nicht verstehen mag oder euer Schwanz einfach zu überproportional gross für diesen Text hier ist, ich mag euch trotzdem.
Irgendwann findet alles ein Ende und Anzeraq hats mit der zeitlichen Terminierung richtig gemacht.
Heute schweige ich wieder und gedenke an die netten Erfahrungen der letzten Jahre.
Alles Gute den Michael, der Ina, Eva, Evangelia, und dem guten Martin.
Ja und Anzeraq, dir wünsche ich eh alles Gute in den nächsten Wochen, das habe ich dir ja auch bereits mehrmals persönlich gesagt und trotz allem vielen Dank für die schönen Gespräche hier.
(schweigen ist wirklich golden)
I.V



LinkBack URL
About LinkBacks


Lesezeichen