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Thema: Gedankenstille und Vipassana

  1. #1
    Uttarashada
    Gast

    Gedankenstille und Vipassana


    Erst gerade habe ich einen Vipassana-Kurs absolviert - im Vorgebirge des Himmalaya. Nun bei der täglichen Praxis ist mir aufgefallen, dass sich die Wahrnehmung tatsächlich ändert und man beginnt im Jetzt zu leben. Aber ein kleines Problem ist bei mir aufgetreten. Es fällt mir im täglichen Leben immer schwerer, vernetzt zu denken. Auch das Erinnerungsvermögen nimmt ab. Manchmal werde ich sehr schläfrig. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt generell ab. Es ist schwierig Gedankengängen zu folgen. Was ist da passiert? Ist das normal?


    Ich bin sicher, da gibt es Leute, die sich damit auskennen. Ich danke, wenn diese mir helfen könnten.


    Liebe Grüsse und schöne [be happy] Weihnachten.



  2. #2
    wolfgang
    Gast

    Re: Gedankenstille und Vipassana


    >Erst gerade habe ich einen Vipassana-Kurs absolviert - im Vorgebirge des Himmalaya. Nun bei der täglichen Praxis ist mir aufgefallen, dass sich die Wahrnehmung tatsächlich ändert und man beginnt im Jetzt zu leben. Aber ein kleines Problem ist bei mir aufgetreten. Es fällt mir im täglichen Leben immer schwerer, vernetzt zu denken. Auch das Erinnerungsvermögen nimmt ab. Manchmal werde ich sehr schläfrig. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt generell ab. Es ist schwierig Gedankengängen zu folgen. Was ist da passiert? Ist das normal?

    >Ich bin sicher, da gibt es Leute, die sich damit auskennen. Ich danke, wenn diese mir helfen könnten.

    >Liebe Grüsse und schöne [be happy] Weihnachten.



  3. #3
    wolfgang
    Gast

    Re: Gedankenstille und Vipassana


    Hi, Du solltest mehr Informationen geben, da sich die Zustände, die Du beschreibst widersprechen.

    Leben im 'Hier und Jetzt' ist automatisch mit Wachheit verbunden. Auch ist im 'Jetzt' immer ein Höchstmaß an Konzentration vorhanden.



    Irgendetwas scheint da nicht im Gleichgewicht zu sein.

    Gruss Wolf




    > man beginnt im Jetzt zu leben.

    >Es fällt mir im täglichen Leben immer schwerer, vernetzt zu denken.

    >Manchmal werde ich sehr schläfrig.

    >Die Konzentrationsfähigkeit nimmt generell ab. Es ist schwierig Gedankengängen zu folgen.



    >[b]Was ist da passiert? Ist das normal?

  4. #4
    Thomas
    Gast

    Re: Gedankenstille und Vipassana


    hi uttarashada,


    das ganze kann durchaus normal sein, wenn sich gedankengänge ändern und quasi die nervenbahnen neu verknüpfen.

    mach einfach weiter und wenns in 3 monaten immer noch da ist, überdenke deine tägliche praxis.


    lg.thomas


    >Erst gerade habe ich einen Vipassana-Kurs absolviert - im Vorgebirge des Himmalaya. Nun bei der täglichen Praxis ist mir aufgefallen, dass sich die Wahrnehmung tatsächlich ändert und man beginnt im Jetzt zu leben. Aber ein kleines Problem ist bei mir aufgetreten. Es fällt mir im täglichen Leben immer schwerer, vernetzt zu denken. Auch das Erinnerungsvermögen nimmt ab. Manchmal werde ich sehr schläfrig. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt generell ab. Es ist schwierig Gedankengängen zu folgen. Was ist da passiert? Ist das normal?

    >Ich bin sicher, da gibt es Leute, die sich damit auskennen. Ich danke, wenn diese mir helfen könnten.

    >Liebe Grüsse und schöne [be happy] Weihnachten.



  5. #5
    Samara
    Gast

    Re: Gedankenstille und Vipassana


    >Erst gerade habe ich einen Vipassana-Kurs absolviert - im Vorgebirge des Himmalaya. Nun bei der täglichen Praxis ist mir aufgefallen, dass sich die Wahrnehmung tatsächlich ändert und man beginnt im Jetzt zu leben. Aber ein kleines Problem ist bei mir aufgetreten. Es fällt mir im täglichen Leben immer schwerer, vernetzt zu denken. Auch das Erinnerungsvermögen nimmt ab. Manchmal werde ich sehr schläfrig. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt generell ab. Es ist schwierig Gedankengängen zu folgen. Was ist da passiert? Ist das normal?

    >Ich bin sicher, da gibt es Leute, die sich damit auskennen. Ich danke, wenn diese mir helfen könnten.

    >Liebe Grüsse und schöne [be happy] Weihnachten.


    Ist es nicht das Ziel des Satipatthana nur im Jetzt zu leben und keine vernetzende Gedankengänge zuzulassen?


    Der Geist kehrt immer noch zu dieser sinnlosen Gewohnheit zurück und das Ego beflügelt dich mit Zweifel!


    Den tollwütigen Affen zu zähmen,ist dir doch schon etwas gelungen,Glückwunsch.


    Alles Liebe

    Samara

  6. #6
    Uttarashada
    Gast

    Re: Gedankenstille und Vipassana




    >>Erst gerade habe ich einen Vipassana-Kurs absolviert - im Vorgebirge des Himmalaya. Nun bei der täglichen Praxis ist mir aufgefallen, dass sich die Wahrnehmung tatsächlich ändert und man beginnt im Jetzt zu leben. Aber ein kleines Problem ist bei mir aufgetreten. Es fällt mir im täglichen Leben immer schwerer, vernetzt zu denken. Auch das Erinnerungsvermögen nimmt ab. Manchmal werde ich sehr schläfrig. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt generell ab. Es ist schwierig Gedankengängen zu folgen. Was ist da passiert? Ist das normal?

    >>Ich bin sicher, da gibt es Leute, die sich damit auskennen. Ich danke, wenn diese mir helfen könnten.

    >>Liebe Grüsse und schöne [be happy] Weihnachten.

    >Ist es nicht das Ziel des Satipatthana nur im Jetzt zu leben und keine vernetzende Gedankengänge zuzulassen?

    >Der Geist kehrt immer noch zu dieser sinnlosen Gewohnheit zurück und das Ego beflügelt dich mit Zweifel!

    >Den tollwütigen Affen zu zähmen,ist dir doch schon etwas gelungen,Glückwunsch.

    >Alles Liebe

    >Samara


    Hallo Samara

    Danke für deine Antwort. Deine Feststellungen decken sich mit meinen, lassen aber Zweifel aufkommen an ihrer Wahrheit. Denn eigentlich ist für mich wichtig, dass ich die Meditation in mein tägliches Leben integrieren kann und es mir auch einen Nutzen bringen soll. Aber genau das Leben im Hier und Jetzt sowie die Wahrnehmung des hier und jetzt und dazu gehört genau eben auch das Betrachten ohne (vernetzte) Gedanken zu haben, das führt dazu dass sich mein Gedankenfluss im Alltagsleben verlangsamt. Ich arbeite in einem Beruf in welchem das vernetzte dogmatische Denken wichtig ist. Das Betrachten (beim Meditieren) alleine bringt mich nicht zum Erfolg sondern bringt mir Misserfolg im Alltagsleben. Wie kann es sein dass mich Vipassana ins Abseits drängt und ich nicht mehr für die Berufswelt geeignet bin.

    Ich werde glücklich mit Vipassana, doch gleichzeitig stürze ich mich ins Unglück des Alltagslebens. Ist das eine mit dem anderen etwa nicht vereinbar? Irgendwo ist doch ein Knopf?

    Uttarashada




  7. #7
    Uttarashada
    Gast

    Re: Gedankenstille und Vipassana


    Hallo Wolf

    Genau, dieses Problem bzgl. des Widerspruches habe ich auch erkannt. Dass das im hier und jetzt immer mit einem Höchstmass an Konzentration verbunden ist... Dazu hätte ich gerne eine Erklärung. Bei mir ist es so, dass das Leben im Hier und jetzt wie eine Verarmung des Geistes ist. Ich bekomme keine Geistnahrung mehr, weil ich im hier und jetzt lebe und die Welt betrachte. Nur das Betrachten gibt die Möglichkeit im Hier und Jetzt zu leben. Folgst du den Gedanken, so führen sie dich in die Vergangenheit oder in die Zukunft. Nun, wo siehst du hier die Konzentration? Wo soll die Konzentration sein, welche mir hilft vernetzt zu denken?

    In Liebe.

    Uttarashada


    >Hi, Du solltest mehr Informationen geben, da sich die Zustände, die Du beschreibst widersprechen.

    > Leben im 'Hier und Jetzt' ist automatisch mit Wachheit verbunden. Auch ist im 'Jetzt' immer ein Höchstmaß an Konzentration vorhanden.

    >

    >Irgendetwas scheint da nicht im Gleichgewicht zu sein.

    >Gruss Wolf

    >

    >> man beginnt im Jetzt zu leben.

    > >Es fällt mir im täglichen Leben immer schwerer, vernetzt zu denken.

    > >Manchmal werde ich sehr schläfrig.

    > >Die Konzentrationsfähigkeit nimmt generell ab. Es ist schwierig Gedankengängen zu folgen.

    >

    >>[b]Was ist da passiert? Ist das normal?



  8. #8
    Uttarashada
    Gast

    Re: Gedankenstille und Vipassana


    Danke für den Tipp. Vipassana verspricht nicht erst Ergebnisse in der Zukunft oder für das Leben nach dem Tod. Sondern die Ergebnisse sind im Hier und Jetzt. 3 Monate zu warten, entspricht nicht dem Stil von Vipassana. Ich will mir nicht grösseren Schaden zufügen, nur weil ich an etwas während zu langer Zeit (3 Monate) falsch gearbeitet habe. Danke für deine gutgemeinte Unterstützung.


    >hi uttarashada,

    >das ganze kann durchaus normal sein, wenn sich gedankengänge ändern und quasi die nervenbahnen neu verknüpfen.

    >mach einfach weiter und wenns in 3 monaten immer noch da ist, überdenke deine tägliche praxis.

    >lg.thomas

    >>Erst gerade habe ich einen Vipassana-Kurs absolviert - im Vorgebirge des Himmalaya. Nun bei der täglichen Praxis ist mir aufgefallen, dass sich die Wahrnehmung tatsächlich ändert und man beginnt im Jetzt zu leben. Aber ein kleines Problem ist bei mir aufgetreten. Es fällt mir im täglichen Leben immer schwerer, vernetzt zu denken. Auch das Erinnerungsvermögen nimmt ab. Manchmal werde ich sehr schläfrig. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt generell ab. Es ist schwierig Gedankengängen zu folgen. Was ist da passiert? Ist das normal?

    >>Ich bin sicher, da gibt es Leute, die sich damit auskennen. Ich danke, wenn diese mir helfen könnten.

    >>Liebe Grüsse und schöne [be happy] Weihnachten.



  9. #9
    Thomas thomas
    Gast

    Re: Gedankenstille und Vipassana


    ich kenne es selber von früher, als ich gewisse mantren sprach, das mir das denken "schwer" viel. deswegen mein hinweis mit den 3 monaten.

    man kann nicht erwarten, dass sich die eigenen denkstrukturen "auf knopfdruck" komplett verändern.

    wenn du sofortige ergebnisse willst und angst hast, etwas falsches zu tun, würde ich ohnehin eine andere, dir passendere, technik verwenden. ein verkrampfen führt selten zum ziel.

    vernetztes denken hat meines erachtens wenig mit dem hier-und-jetzt zu tun. vielmehr sollte es doch darum gehen, die gedanken generell zu kontrollieren.


    t.


    >Danke für den Tipp. Vipassana verspricht nicht erst Ergebnisse in der Zukunft oder für das Leben nach dem Tod. Sondern die Ergebnisse sind im Hier und Jetzt. 3 Monate zu warten, entspricht nicht dem Stil von Vipassana. Ich will mir nicht grösseren Schaden zufügen, nur weil ich an etwas während zu langer Zeit (3 Monate) falsch gearbeitet habe. Danke für deine gutgemeinte Unterstützung.

    >>hi uttarashada,

    >>das ganze kann durchaus normal sein, wenn sich gedankengänge ändern und quasi die nervenbahnen neu verknüpfen.

    >>mach einfach weiter und wenns in 3 monaten immer noch da ist, überdenke deine tägliche praxis.

    >>lg.thomas

    >>>Erst gerade habe ich einen Vipassana-Kurs absolviert - im Vorgebirge des Himmalaya. Nun bei der täglichen Praxis ist mir aufgefallen, dass sich die Wahrnehmung tatsächlich ändert und man beginnt im Jetzt zu leben. Aber ein kleines Problem ist bei mir aufgetreten. Es fällt mir im täglichen Leben immer schwerer, vernetzt zu denken. Auch das Erinnerungsvermögen nimmt ab. Manchmal werde ich sehr schläfrig. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt generell ab. Es ist schwierig Gedankengängen zu folgen. Was ist da passiert? Ist das normal?

    >>>Ich bin sicher, da gibt es Leute, die sich damit auskennen. Ich danke, wenn diese mir helfen könnten.

    >>>Liebe Grüsse und schöne [be happy] Weihnachten.



  10. #10
    Samara
    Gast

    Re: Gedankenstille und Vipassana


    >

    >>>Erst gerade habe ich einen Vipassana-Kurs absolviert - im Vorgebirge des Himmalaya. Nun bei der täglichen Praxis ist mir aufgefallen, dass sich die Wahrnehmung tatsächlich ändert und man beginnt im Jetzt zu leben. Aber ein kleines Problem ist bei mir aufgetreten. Es fällt mir im täglichen Leben immer schwerer, vernetzt zu denken. Auch das Erinnerungsvermögen nimmt ab. Manchmal werde ich sehr schläfrig. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt generell ab. Es ist schwierig Gedankengängen zu folgen. Was ist da passiert? Ist das normal?

    >>>Ich bin sicher, da gibt es Leute, die sich damit auskennen. Ich danke, wenn diese mir helfen könnten.

    >>>Liebe Grüsse und schöne [be happy] Weihnachten.

    >>Ist es nicht das Ziel des Satipatthana nur im Jetzt zu leben und keine vernetzende Gedankengänge zuzulassen?

    >>Der Geist kehrt immer noch zu dieser sinnlosen Gewohnheit zurück und das Ego beflügelt dich mit Zweifel!

    >>Den tollwütigen Affen zu zähmen,ist dir doch schon etwas gelungen,Glückwunsch.

    >>Alles Liebe

    >>Samara

    >Hallo Samara

    >Danke für deine Antwort. Deine Feststellungen decken sich mit meinen, lassen aber Zweifel aufkommen an ihrer Wahrheit. Denn eigentlich ist für mich wichtig, dass ich die Meditation in mein tägliches Leben integrieren kann und es mir auch einen Nutzen bringen soll. Aber genau das Leben im Hier und Jetzt sowie die Wahrnehmung des hier und jetzt und dazu gehört genau eben auch das Betrachten ohne (vernetzte) Gedanken zu haben, das führt dazu dass sich mein Gedankenfluss im Alltagsleben verlangsamt. Ich arbeite in einem Beruf in welchem das vernetzte dogmatische Denken wichtig ist. Das Betrachten (beim Meditieren) alleine bringt mich nicht zum Erfolg sondern bringt mir Misserfolg im Alltagsleben. Wie kann es sein dass mich Vipassana ins Abseits drängt und ich nicht mehr für die Berufswelt geeignet bin.

    >Ich werde glücklich mit Vipassana, doch gleichzeitig stürze ich mich ins Unglück des Alltagslebens. Ist das eine mit dem anderen etwa nicht vereinbar? Irgendwo ist doch ein Knopf?

    >Uttarashada


    Wenn du mit deinen Weg wahrhaftig glücklich bist,wird auch alles andere ins Gleichgewicht kommen.Möglich ist,das einiges in dir rebelliert und das Neue nicht gegen Gewohntes eintauschen möchte.Wenn du aber voll und ganz hinter deinem Weg stehst,wird auch dein Ego und der revoltierende Geist die Entscheidung des Kapitäns akzeptieren müßen.Gib ihnen Zeit,um sich an die neue Situation zu gewöhnen.Noch versuchen sie,dich umzustimmen und in alte Muster zu drängen.Alles eine Sache der Gewöhnung und Gewohnheit.


    G.Samara



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