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Thema: Johannes Apokalypse

  1. #1
    muesli357
    Gast

    Johannes Apokalypse


    Liebe Leser,


    es ist offensichtlich, dass die Gedanken der Magier immer weniger Verständnis finden.


    Die Politik, die öffentliche Wissenschaft und vor allem das soziale Leben drängen die Menschen dazu, ihren Alltag finanziell abzusichern.

    Expertenmeinungen werden als Wahrheit reflektiert, eigene Nachforschungen aus Zeit-, und Wissensgründen negiert.


    Die junge Generation hat nicht einmal das Basiswissen, um interessiert den Darstellungen der alten Magos zu folgen.


    Trotzdem entwickelt sich die Geschichte weiter.

    Das Finanzsystem, welches nur noch als Krebsgeschwür bezeichnet werden kann, wird einen Schlussstrich ziehen.


    Es wäre schön, wenn es dann genügend Menschen gibt, die die neue Gesellschaft tragen können.


    Die sogenannte Endzeit, die Scheidung der Geister, erleben wir gerade.


    Ich wünsche allen Lesenden nur das Beste.


    Herzlich


    muesli258

  2. #2
    Simon Magus
    Gast

    EURE TAGE SIND LÄNGST GEZÄHLT


    Wie könnt ihr auf Kosten Anderer immer reicher werden? - Ist die Frage die euch quält.

    Noch lacht ihr über meine Worte, doch eure Tage sind längst gezählt.


    Euer ganzer Reichtum wird vergehen über Nacht,

    Denn ihr habt eure Rechnung ohne den Wirt gemacht.

    Meine Knie wollte ich nicht vor euch beugen, also wolltet ihr mich zerstör`n,

    Ich hatte euch gewarnt, doch ihr wolltet nicht hör`n.

    Jetzt ist meine Wut erwacht - Feinde gebt gut acht!

    D e n n _ i c h _ h a b ` _ m e i n e _ P l ä n e _ N I C H T _ o h n e _ d e n _ H e r r `n _ g e m a c h t .




    Wie könnt ihr uns alle zu Sklaven machen? - Ist die Frage die euch quält.

    Noch sind wir wenige, doch eure Tage sind längst gezählt.


    Eure Macht auf der ganzen Erde wird vergehen über Nacht,

    Denn ihr habt bei eurer Planung nicht das Wichtigste bedacht.

    Meine Seele konntet ihr nicht verbiegen, also wolltet ihr mich in Ketten schlagen.

    Das SEINE Hand über euch kommt, müßt ihr nun ertragen.

    Jetzt ist mein Mut erwacht - Feinde gebt gut acht!

    //: D e n n _ i c h _ h a b ` _ m e i n e _ P l ä n e _ N I C H T _ o h n e _ d e n _ H e r r `n _ g e m a c h t . ://




    Wie könnt ihr eurem Untergang noch entrinnen? - Ist die Frage die euch quält.

    Bald schon sind wir Hunderttausende, denn eure Tage sind längst gezählt.


    Eure falschen Götter werden stürzen über Nacht,

    Denn ihr habt eure Pläne ohne den Gott aller Götter gemacht.

    Meinen Geist konntet ihr nicht vergiften also wolltet ihr meinen Tot.

    Da ihr nun die Früchte eurer Taten ernten müßt, ist sie groß eure Not.

    Jetzt bin ich zur Tat erwacht - Feinde gebt gut acht!

    //: D e n n _ i c h _ h a b ` _ m e i n e _ P l ä n e _ N I C H T _ o h n e _ d e n _ H e r r `n _ g e m a c h t . :// ³




    SVEN MANSFELD


    + + +


    Um mal eine Vorstellung davon zu bekommen wie es ist wenn man mit Leuten zusammen ist, die mehr oder weniger spirituell interessiert sind und ein kleineres oder größeres Problem mit diesem ganzen "Babylon-system" haben in dem wir leben, ohne das man gleich das Gefühl bekommt mit dem "weit verbreiteten Reflex, sein Schädelinneres vom oberen Rückenmark aufwärts möglichst 100 km. von sich zu schleudern" konfrontiert zu werden.

    (Eigentlich hätte ich das erwartet von Leuten die wie ich Hermetiker sind und nicht bei Fans von einem Pop-Musiker wie Xavier Naidoo.

    / die Aufnahme ist nicht besonders gut, mich sieht man nicht, ich begleite nur die Sänger):


    http://www.myvideo.de/watch/52151







  3. #3
    wolfgang
    Gast

    ... und der werfe den ersten Stein


    Hey, warum werft Ihr beide uns mit Eurem Lieblings-Sorge-Müll zu?

    Jeder, der dies liest, weiß doch schon seit Ewigkeiten, dass die Entwicklung sich in Kreisläufen fortbewegt. Könnt Ihr keine besseren GedankenKRÄFTE im Äther wirken lassen, als diese ständige 5-vor-12/5-nach-12 Leid-Kultivierung?


    Ich hoffe von Herzen, das nachstehende Essay von Prentice Mulford bringt Euch zurück auf das, was heute wirklich notwendig ist.

    Liebe Grüsse und betrachtet meine obigen Bemerkungen keinesfalls als....


    Ein Schubkarren voll Gram[i]

    Es war ein Regentag. Sehr naß. Sehr schwarz. Bockiges, durchsaugtes Elend. Ein bestialischer Himmel. Ich wurde ganz zerstimmt. Stöberte gewisse alte Leiden aus der warmen Asche der Mitvergangenheit, - borgte ein paar neue Sorgen aus der Zukunft und stellte alles unter das mächtige und vorzüglich konstruierte Mikroskop einer morbiden Phantasie, das eine Vergrößerung des Jammers bis zum Zehntausendfachen ergibt und bei entsprechender Umstellung eine ebensolche Verkleinerung aller Freuden.

    Ein Instrument allerersten Ranges. -

    Ich sagte der Welt ins Gesicht, daß nicht der letzte Hund in ihr leben möchte, daß sie ein Abscheu und überhaupt ein Luder sei. Daß ich ein letztes Gericht, trotz der daran haftenden schmierigen Unsterblichkeit, lediglich wünsche, um einmal der zuständigen Behörde ein paar kräftige Worte sagen zu können.

    In etwas weniger als einer Stunde hatte ich einen weiten und geräumigen Hades mir eingerichtet - die Wände bis oben ein Mosaik aus den Scherben aller menschlichen Hoffnungen, das Glück im Kehrichteimer, die Liebe eine rußende Stallaterne in einem düsteren Winkel.

    Endlich ward das alles so grauenhaft, daß mir beifiel. . .jetzt sei es eigentlich grauenhaft genug. Es war jedenfalls mehr, als ich ertragen konnte.

    Ich sprach in meinem lieben Herzen: »Ich bin zufrieden.«

    Alles, was da zu holen war, habe ich geholt! Alle Tiefen dieses Grames ausgenossen. - Warum jetzt überhaupt noch das ganze Düster? Gestern schien die Sonne recht gut. Dieselbe Sonne scheint doch auch heute irgendwo. Die bestialischen Regenwolken sogar sind auf der ändern Seite von ihr beglänzt. Auch ich habe heute das gleiche Bewußtsein wie gestern. - Bin ich ein Heliometer oder ein Hygrometer, daß etwas Licht, etwas Feuchtigkeit der Luft meine Stellung total verändern?

    Gewiß, Tod und Schmutz der Landschaft dringen auch in den Menschen . . . Niemand geht in einen dunklen Keller, um sich einen fröhlichen Tag zu machen.

    Aber es gibt doch Wesen, die solchem Druck von außen widerstehen, und sie sind der Natur sogar näher! Der Vogel dort singt ganz vergnügt im Regen. Wie macht er es, in Laune zu bleiben?

    Unter den Leuten in mir ist einer, der zuweilen rät und mancherlei vorschlägt. - Er ist kein besonderer Liebling! Es fehlt ihm vor allem an Takt. Es liegt etwas Zudringliches in der Art, wie er stets auftaucht, wenn ich gerade etwas anderes vorhabe, von dem er nichts zu wissen braucht.

    »Wenn Sie mir gestatten wollten, einen Vorschlag zu machen«, sagte er. »Ich will mit meinem Rat um Gott nicht lästig fallen. Ich weiß, es ist unangenehm. Ich kann's selber nicht ausstehen. Es hat so eine predigthafte Ich-bin-besser-als-Du-Art an sich und ist überhaupt schwer hinunterzuschlucken. Außerdem gibt's schon so viel davon. Jeder scheint ein Probepaket in der Tasche zu tragen - nicht für sich - für die anderen.

    Und doch möchte ich mir gestatten, eine Bemerkung zu machen, und hören Sie auf mich, wie Sie etwa auf den Gesang jenes Vogels hören.

    Sie wissen, was Sie wollen. Das ist schon sehr viel. Das ist sogar ausgezeichnet. Ein direkter Gewinn. Sie wollen Ihre Gedanken aus der düsteren Furche kriegen, in der sie jetzt laufen. In Ihrem Fall ist es ein seltenes Glück, daß Sie das überhaupt wollen können. Die meisten Leute sind viel zu genußsüchtig dazu und gestatten ihrem Geist, immer den gleichen düsteren Weg auf und ab zu wandeln - Peripathetiker der Betrübnis und ihrer Orgien. Denn wie eine greise Leopardin ihr letztes Junge hütet der Mensch seine Kränkung gegen jeden, der sie ihm abzunehmen droht. Die Welt ist so voll ungesühnter Schuld, weil den Leuten erlittenes Unrecht um keinen Preis mehr feil ist. Wer aber hat, dem wird noch dazugegeben, sagt schon die Schrift. Gleiches zieht geheimnisvoll das Gleiche an, darum hüte sich der Gourmet des Leidens - seine Passion ist die ruinöseste, die es gibt. Sie aber wollen Ihre Stimmung aus dem Düster ziehen, auf das eine helle Zukunft Raum finde.

    So fahren Sie jenen Schubkarren zu dem Holzplatz: Fahren Sie ihn, so aufmerksam Sie nur können. Machen Sie einen Sport daraus - füglich die ernsteste Sache der Welt; fahren Sie ihn durch das Stoppelfeld zum Holzplatz mit dem geringstmöglichen Aufwand an Arbeit, mit Intelligenz und List, um alle Löcher, Steine und Pfützen in der Furche zu vermeiden; werfen Sie Ihr ganzes Bewußtsein in den Schubkarren! Beim Holzplatz angelangt, laden Sie ihn mit Holz, schichten Sie die Scheite vorsichtig und intelligent bis zur größtmöglichen Höhe und doch so klug im Gefüge, daß keines ins Rutschen kommen kann. Dann schieben Sie ihn wieder durch den Acker nach Hause, mit gleicher Aufmerksamkeit. Wenn Sie das Holz ins Haus tragen, so werfen Sie es nicht beim Herde nieder, als schleuderten Sie eine Schlange von sich ab! Schichten Sie einen respektierlichen netten, würdigen Haufen, und dann sehen Sie einmal nach, oh Sie nicht eine große Portion an innerem Horror zugleich mit diesem Holz abgeladen haben.«

    »Das hat etwas von dem Rezept der sieben Bäder im Jordan, wie sie dem biblischen General für sein Leiden verschrieben wurden«, dachte ich bei mir; »aber da diese halfen, - warum sollte ich es nicht mit der Schubkarrenkur versuchen.« -

    Es wurde die schwerste Tat meines Lebens! - Ich schob den Karren eine kurze Strecke wie im Spiel, so ernst konzentriert, trieb die größte Menge »go« aus dem Vehikel, es gab sein Bestes - ein Rasseschubkarren -, vermied Rillen, Steine und größere Löcher, ging im Terrain wie ein irisches Vollblut. - Mir wurde gleich um vieles leichter. Mir schien, der Karren schöbe mich aus dem Hades. Aber von ungefähr, ganz unbewußt, ließ die neue Spannung nach - die Wachsamkeit ob meinem Werk. Wir liefen wieder in zwei getrennten Furchen - der Schubkarren und ich - er in der seinen, meine Gedanken wieder in der alten, steinigen, pfützigen Rinne von Bedauern und Furcht.

    »Die holden Tage, die nie wiederkehren würden.« Und »wozu das alles«. Wie die Abwesenden nie wiederkommen oder noch ärger: verändert wiederkommen. Die ganze Sinnlosigkeit. Die fliehenden Jahre, das Altwerden, die »Oh je's« und die »Ach ja's, so ist das Leben«, mit denen immer irgendeine ranzige Erzählung zum Schluß den Schwanz einkneift. -

    »Da haben Sie's«, sagte der Mentor, »schon wieder in der Rille; aber das macht nichts - es ist Gewohnheit, lieb und alt! Die Türen schwingen so leicht auf in den Hades, sind immer frisch geölt zum Gebrauch. Die Türen ins Frohe dagegen sind verrostet. - Viel Arbeit in Sicht! Versuchen und fehlen und fehlen und versuchen und fehlen - fehlen - wieder versuchen - und wieder und wieder - eine lange Zeit. - Es gibt keinen anderen Weg. Sichere Heilung zum Schluß - aber viel Zeit, um die Heilung dauernd zumachen. Es ist ein Stück vom »Auswirken des Heils«. Hat man es erst zuwege gebracht, die Gedanken auf eine freigewählte Sache, sagen wir, zehn bis fünfzehn Minuten zu richten - dann bleiben sie von selbst dort - bis man sie abberuft.«

    Wieder ging ich zu Werk - schob etwa ein Dutzend Schritte weit - dann kam meine Lieblingskränkung dem Schubkarren in den Weg. Die hab' ich so gern - da ließ ich das Schieben - Schieben sein. Sie sagte (und sie hat ja so recht): »Wenn Soundso nur nicht das und das gesagt hätte. Ich weiß, ich war ja teilweise im Unrecht (ich bin ja so gerecht!). Aber nie wäre ich so weit gegangen, zu sagen - oder zu denken - oder zu tun . . .«

    »Ja, wo sind denn Sie schon wieder«, sagte der Berater, »beim Schubkarren gewiß nicht.«

    Ich trat wieder an. Es ist doch wirklich eine Schande, sein eigenes Denken nicht zehn Sekunden beherrschen zu können. Wie weichlich - wie schwächlich.

    »Sie sind schon wieder in einer anderen Furche«, mahnte der Mentor. - »Denken Sie an Ihre Arbeit und nicht an Ihre Schwächen.«

    »Ich dachte ja nur eben, wie recht Sie haben.«

    »Auch das geht Sie jetzt gar nichts an, ob ich recht habe. Der Schubkarren geht Sie an. Bleiben Sie beim Schubkarren. Wirken Sie durch ihn Ihr Heil aus - das Heil der Stunde - das Heil der Minute.«

    Ich schob zwölf Schritte weiter. Dann stand meine Lieblingsfurcht auf - schwarz wie ein Berggewitter, und ehrfürchtig umdüstert träumte meine Seele: »Alles wird schief gehen - immer geht es schief. Bei meinem Pech. Ich bin in diese falsche Stellung geraten; niemand wird mir glauben! Was soll ich sagen! Was . . .«

    »Schubkarren - Schubkarren«, erklang es vom Mahner her. »Zum Henker mit dem Schubkarren«, rebellierte ich. »Ich will doch in frieden über meine Unannehmlichkeiten nachdenken dürfen, sonst hab' ich doch gar nichts von ihnen. Und überhaupt. Was für eine skurrile Idee, alle Aufmerksamkeit auf eine so untergeordnete Sache wie diesen zwecklosen Karren richten und darüber die großen Angelegenheiten des Lebens vernachlässigen!«

    »Heiliger Mumpitz«, sprach hinwiederum der Mentor. »So lassen Sie sich denn sagen, daß die großen Angelegenheiten des Lebens das sind, was Sie die kleinen nennen. >Großzügig<, das Pracht- und Glanzwort des Dilettantismus. An die >Zukunft denken<, eine wohllautende Umschreibung für die Unfähigkeit, >in der Gegenwart< zu denken. Jetzt gleich . . . JETZT . . . JETZT . . . JETZT, das ist die einzige Wirklichkeit, die wir kennen - die einzige, die wirkt. Aus den Maschen des Alltäglichen, Hallstündlichen webt sich das Schicksal. Der Kiesel auf der Schiene bringt den Zug zum Entgleisen. Das bißchen Arsenik, aus Nachlässigkeit in einem Schrank vergessen und statt Backpulver verwendet, tötet die ganze Familie. Die Leiter, die Sie zu bequem waren, ordentlich anzulehnen, bricht Ihnen das Genick. Der Löffel voll Speise, den Sie hinunterschütten wie Korn in eine Mühle, gibt Ihnen die Magenverstimmung, an der dann die großen Freuden und die großen Unternehmungen scheitern. Ein undeutlich geschriebener Buchstabe, der aus >F<ügen ein >L<ügen macht, bringt Sie in die ernstesten Konflikte mit Ihrem besten Freund.«

    So keifte der Mentor weiter, indes ich, wieder vom Schubkarren fortwandernd, mich in eine zwar nur mögliche, dann aber gewiß sehr peinliche Unterredung mit einer gewissen Persönlichkeit hineinträumte : > Wenn ich ihn sehen werde - wenn ich zu ihm gehe, soll es in einer milden und geduldigen Stimmung geschehen, in einem versöhnlichen Geist, - schon im vorhinein will ich mich in diesen Gemütszustand bringen und ihn festhalten.<

    »Sie haben sich nicht im vorhinein in Gemütszustände zu bringen«, sagte der Mentor. »Sie haben jetzt keine Gedanken und keine Worte vorwegzunehmen, die Sie in zehn Tagen denken oder sprechen werden. . . Denn so Sie ein lebender Mensch sind und für zwei Cent Temperament haben, werden Sie dann doch ganz etwas anderes denken und sagen - aber Sie führen das Theater eben lieber jetzt allein auf, wo der Gegner nicht dabei ist, um der Heldenrolle ganz sicher zu sein.

    Sie haben aber jetzt den Schubkarren zu führen. Alle Fähigkeiten daran zu wenden. Lassen Sie die Zukunft für sich selber sorgen.

    Haben Sie doch Rücksicht auf Ihre bedauernswerten Arme und Beine. Welche Muskelschmerzen für morgen sammeln Sie mit diesen imaginären Gesprächen. Kümmern Sie sich nicht um das, was sein wird, sondern um den Schubkarren.«

    Aber ich konnte es nicht. Ich versagte. Mehr als zehn Schritte weit kam ich nicht, ohne daß so eine miserable Nebenidee, Nebenlaune, Nebensorge hereinschlüpfte und das, was ich meinen Geist nenne, aus den Angeln hob.

    Ich konnte das Spiel nicht gewinnen.

    Aber mein Vertrauen in die Heilkraft der Schubkarrenmethode steht bergefest nach wie vor.

    Man muß sie nur lange genug fortsetzen.

  4. #4
    Simon Magus
    Gast

    Re: ... und der werfe den ersten Stein


    >Hey, warum werft Ihr beide uns mit Eurem Lieblings-Sorge-Müll zu?

    >Jeder, der dies liest, weiß doch schon seit Ewigkeiten, dass die Entwicklung sich in Kreisläufen fortbewegt. Könnt Ihr keine besseren GedankenKRÄFTE im Äther wirken lassen, als diese ständige 5-vor-12/5-nach-12 Leid-Kultivierung?

    >Ich hoffe von Herzen, das nachstehende Essay von Prentice Mulford bringt Euch zurück auf das, was heute wirklich notwendig ist.

    >Liebe Grüsse und betrachtet meine obigen Bemerkungen keinesfalls als....

    ***

    Genau das was du schreibst, ist das was ich mittle Weile erwarte wenn ich einen Beitrag in einem Forum lese, das ich aus unerfindlichen Gründen nach Franz Bardon benennt.


    Über Jahrtausende wurde das Wissen welches Bardon in seinen Büchern veröffentlichte streng geheim gehalten. Es gab wohl mehr als einen Grund für seinen Auftrag den Sinn hinter den ersten Tarotkarten allen Interessierten Menschen zugänglich zu machen.

    Stell dir einen Menschen vor, dessen Harmonie der 4 Elemente, des elektischen und magnetischen Fluids, in Geist und Seele auf das Extremste ins Ungleichgewicht geraten sind! Wenn dieser Mensch diese Tatsache ignoriert und seinem Arzt vorwirft, daß das Ergebnis seiner Anamnese nichts anderes ist als "zu werfen mit Lieblings-Sorge-Müll" und "5-vor-12/5-nach-12 Leid-Kultivierung", so ist es trotzdem nur eine Frage der Zeit bis die Krankheit brutal auf körperlicher Ebene durchschlagen wird, in Form von Symptomen welche dem Unleichgewicht analog ist. Mit Pessimismus und "hat alles eh keinen Zweck!"- Gerede hat dies nichts zu tun.

    Die Erde/Menschheit ist so krank wie seit den Zeiten des Untergangs von Atlantis/"Sintflut" nicht mehr. Dies zu ignorieren heist unsere letzte Rettung zu nichte zu machen. Was diese Welt baucht sind viele kleinere und größere Adepten, "Ärzte" welche ausgehend von den universellen Naturgesetzen praktisch an einen Beitag zur Heilung leisten.

    Solche Leute mit Weisheit, Weitsicht und einen Sinn dafür über schlaues Geschwafel hinaus praktisch zu handeln würde ich vor allem hier erwarten, doch da bin ich bisher schwer enttäuscht wurden. Doch erstaunlicher Weise lernne ich immer Menschen kennen, die nie Bardons Werke gelesen haben und die agieren als wenn sie mindestens die ersten 3 Kapitel des WWA praktisch beherrschen.

    Diese Situation finde ich sehr paradox.




    SIMON MAGUS

  5. #5
    Martin, der Zwilling
    Gast

    Re: ... und der werfe den ersten Stein


    Lieber Simon,


    paradox ist diese Situation keineswegs.

    Der Grund liegt im Maß der Verwirklichung.


    Bardons Bücher zu besitzen und darin gelesen zu haben ohne die Inhalte zu

    verwirklichen, also sie zu praktizieren und seine eigenen Schlüsse zu ziehen,

    bringt nicht viel.

    Es kann eine trügerischer Eindruck entstehen etwas getan zu haben.

    Dieser Eindruck behindert das Fortkommen möglicher Weise mehr, als die

    Anleitungen erst gar nicht gelesen zu haben.


    Umgekehrt kann ein Mensch, welcher des Schreibens und Lesens nicht mächtig ist

    und sich damit vielleicht mehr mit Verwirklichung auseinandersetzen kann, auch

    mehr erreichen.


    Darum ist dies nicht paradox, wie Du schreibst. Paradox hingegen sind die

    häufigen Fragen, auf welcher "Stufe" man gerade sei. Als können man

    Verwirklichung messen.


    Schau die einmal die beiden Foren, das Bardon Forum und das Praxis Forum, an.

    Warum gibt es so wenige Postings im Praxis Forum? Das Forum, welches sich

    mehr mit Themen der Verwirklichung beschäftigt ...hm *lacht*.


    In guten Gedanken

    Martin



  6. #6
    Simon Magus
    Gast

    Re: EURE TAGE SIND LÄNGST GEZÄHLT


  7. #7
    Simon Magus
    Gast

    Re: EURE TAGE SIND LÄNGST GEZÄHLT


    ... Um für die Beiden Projekte die ich nun vorstellen möchte Mitstreiter zu finden, ist dies hier wohl der falscheste Ort überhaupt (da sind wohl die Aussichten eher größer bei den Mitgliedern der "Jugendorganisation der Christdemokratischen Union Deutschlands" oder dem "Bundesverband der Deutschen Industrie eV"), aber manchmal sollen ja noch echte Wunder passieren:




    1. Wir wollen vorraussichtlich am 1. Mai in Berlin eine Demo machen unter dem Motto "Babylon - Ist nicht mein Fall!".

    Erst einmal werden wir wohl nicht viele Leute sein, doch "...wenn nur ein paar gemeinsam losgehn, laufen einige mit...".

    Es geht dabei nicht einfach nur um Kritik an Symptomen sondern um die Wurzel des Übels: dieses System in dem wir leben.

    Mal an einem Beispiel verdeutlicht was meine Gründe für mein Handeln sind:


    In Deutschland lagern mehr als 200 amerikanische Atombomben. Im Ernstfall was - Gott sei`s geklagt! - alles andere als unrealistisch ist, werden diese von Deutschem Boden auch eingesetzt.

    Und dies ist nur eines von unzähligen Beispielen.

    So wie es ein individuelles Karma gibt, so gibt es auch ein Karma von Ländern (und erzähle mir niemand, daß das von Deutschland bereits jetzt schon sonderlich gut wäre!). Die ganze Ignoranz der Leute in diesem Land - nicht zuletzt der sogenannten spirituell interessierten Menschen - wird sich einmal bitter rächen!

    Steh auf und sag jetzt: NEIN!!!




    2. "8. Ich bin Hobbymusiker und habe mit anderen Künstlern schon einige CD`s eingespielt. Vorraussichtlich werde ich im Sommer folgendes Projekt verwirklichen:

    Mit möglichst vielen Interessierten eine CD einspielen mit spirituellen Songs: Christliche, jüdische, muslimische, indische, buddhistische, indianische,... Lieder und von mir und Freunden selbst komponierte Lieder.


    Inhalt der CD:

    (50+x)% = möglichst ein Lebensgefühl von autentischer, tolleranter, nicht idiologischer Spiritualität vermitteln.


    (50-x)% = Anti-Babylon-Lieder wie z.B. "Bevor du gehst" oder meinen vor kurzem geschriebenen Song "Eure Tage sind längst gezählt!".


    So lange x kleiner als 50 ist kann ich mitgehen. Ich bin durchaus selbst mehr für etwas als gegen bestimmte Dinge, doch beides sind zwei Seiten einer Medalie.


    ... Vorher würde ich mir eure Vorschläge anhören bzw. Noten zuschicken. So weit es sich realisieren läßt, reise ich durch Deutschland und besuche für einen Tag einzelne Leute zum üben. Wir treffen uns 3 Tage vorher zum gemeinsamen Üben (hab hier die Möglichkeit so 10 - 20 Leute unterzubringen), dann nehmen wir die Lieder in einem Studio auf, das ich nur rechtzeitig buchen muß.

    Eigentlich gedenke ich die CD zum Selbstkostenpreis auf meine Internetseite zu stellen, sollte aber Geld übrig bleiben wird damit so verfahren wie dies die Mehrheit der mitwirkenden entscheidet."




    Bei Interesse meldet euch bei mir unter:


    mansfeld_sven@web.de




    SIMON MAGUS




    Anhang:




    MENSCHEN AUF EINEM PLANETEN




    H a l l o ihr lieben Polizisten.

    Wir sind keine Steinewerfer, Kriminelle oder Terroristen.

    Wir sind "Ritter mit rosa-rotem Visier",

    Menschen auf einem Planeten so wie ihr


    H a l l o ihr lieben Polizisten.

    Wir sind keine Diebe, linke Chaoten oder Faschisten.

    Wir sind "Ritter mit rosa-rotem Visier",

    Menschen auf einem Planeten so wie ihr.

    H a l l o ihr lieben Polizisten.

    Laßt uns durch! - Wir woll`n doch bloß den Bundestag ausmisten.

    Wir hätten doch nur gern, daß es uns alle auch noch Morgen gibt.

    Und wir haben selbst unsere Feinde lieb.


    H a l l o ihr lieben Polizisten.

    Wir sind keine "Bullen-Verklopper", Außenminister oder Fundamentalisten.

    Wir sind "Ritter mit rosa-rotem Visier",

    Menschen auf einem Planeten so wie ihr.

    H a l l o ihr lieben Polizisten.

    Ihr wollt doch nicht als Tyrannen des Volkes eure tage fristen!

    Wir hätten doch nur gern, daß es uns alle auch noch Morgen gibt.

    Und wir haben selbst unsere Feinde lieb.

    H a l l o ihr lieben Polizisten.

    Wir sind einfach nur ganz harmlose Touristen.

    Wir sind "Ritter mit rosa-rotem Visier",

    Menschen auf einem Planeten so wie ihr.

    Wir sind "Ritter mit rosa-rotem Visier",

    Menschen auf einem Planeten so wie ihr.

    Menschen auf einem Planeten so wie ihr.

    Menschen auf einem Planeten so wie ihr.




    SVEN MANSFELD







  8. #8
    Lars
    Gast

    Problem dieser Welt: Seth - das grosse Tier 666 aus der Johannes- Apokalypse


    Seth verkörpert Tyrannen-Herrschaft, Gewalt und Pervertierung der Sexualkraft, den Gott der Wüste, der destruktiven Sonnen-Strahlung und zerstörerischen Kraft der (Wüsten-) Sonne, der Ödnis und Ver-Wüstung - sowie der Gefühlsblockade und Unterdrückung. Das - monströse - Ego.

    Er war der Gott der Händler und Schmuggler...der Gott und Geist der Wüste.

    Der Geist des Handels-Kapitals...

    Der Destruktivit und des Ego-Ismus gegenüber seiner Umwelt...der zornigen differenzierten Kritik zum EIGENEN Vorteil und aus egoistischen Motiven heraus.


    Die Freimaurer vom schottischen Ritus haben Seth/Luzifer im Vatikan inthronisiert - und so den heiligen Geist/Sophia weitgehend aus der katholischen Kirche ausgetrieben. Und eine massive Pervertierungd er Sexualkraft unter den Gläubigen hervorgerufen.


    Auch die Kaaba in Mekka soll einer arabischen Legende nach vom biblischen Seth (666 - auch Zahl des Esels, des ägyptischen Seth) erbaut worden sein...


    Seth-Saturn - der 7. Engel der Apokalypse...der Schatten-Aspekt eines jeden Menschen. Gewalt-Herrscher und Zerstörer. Der Fürst dieser Welt.


    Die Ägypter (die wie die Babylonier ein Schwundgeld-System in Form einer konr-Währung hatten) haben beim Saturn das Destruktive und Egoistische in Form des Seth abgespalten.

    Christus hat saturnisch-dionysische Aspekte als Osiris...als Richter, als gekreuzigter Gott (Osiris-Stellung), als leidender Jesus im Garten Getsehmane, als Jesus der Wasser in Wein verwandelt und auf der Hochzeit in Kanaan feiert...Seth ist der Teufel im Neuen Testament.

    Den Christus als wiederauferstandener solarischer Christus besiegt.




    http://www.hexenschach.net/salomon/raetsel-seth.html


    http://freenet-homepage.de/hexmex/home.html


    http://glaube.de/modules.php?op=modl...quote=t%7C2766


    Eins ist aber sicher kein Zufall:

    ...am Ende ist das Tier 666 eben genau der Esel, wie .... hier im Internet vorgerechnet wird, und im Buch von Jose Beslatz "Der Esel, die Bibel und die Tierische Zahl 666" nachgelesen werden kann.




    Der Esel war bei den Juden auch ein Teufels-Symbol...


    Der karmisch Belastete - Lastenträger.


    Dennoch gehört auch Seth-Saturn als 7. Engel der Apokalypse zu den 7. Planeten-Engeln...die vor Gottes-Thron stehen. Gnosis.




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