Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: zur Kundalini

  1. #1
    formidolosus
    Gast

    zur Kundalini


    Hallo.

    Hab's zwar mal im Praxisforum gepostet, aber hier wollte ich lieber mal ein Auszug aus dem Buch von Matthias Mala über die Kundalini posten.

    Entnommen aus:

    http://weissemagie.info

    Aus dem Kapitel "Schangri-La, unser Streben nach Glückseligkeit"


    Wer die auslösende Entsprechung zur Glückseligkeit ausschließlich als biochemisches Geschehen auf der neuronalen Ebene erachtet, vernachlässigt oder verleugnet

    allerdings deren transzendente Dimension. Schließlich ist die zu beobachtende biochemische Reaktion nur der gröbste stoffliche Aspekt glückseliger Empfindungen.

    Suchen wir nach der Nahtstelle, wo feinstoffliches und grobstoffliches Wirken ineinander greifen, stoßen wir auf das Modell der Kundalini. Mit Kundalini

    wird eine erfahrbare, in uns schlummernde spirituelle Kraft bezeichnet.


    Sie ist zwar einerseits eine feinstoffliche Kraft, andererseits zeitigt sie beachtliche physiologische Wirkungen, wenn sie erst einmal geweckt ist. Es gibt

    verschiedene Methoden, Kundalini durch körperliche Übungen zu wecken. - Doch darüber in den folgenden Kapiteln mehr. Zunächst bleibt festzuhalten, dass

    der treibende Impuls unseres Strebens nach Glückseligkeit in der jedem Menschen eigenen Kundalini-Kraft zu vermuten ist. Jedenfalls haben wir in ihr ein

    ebenso transzendentes wie psychosomatisches Phänomen, das den Durst nach himmlischer Vereinigung stillt und zum Labsal wahrer Glückseligkeit wird.


    Freilich liegt die Schwierigkeit, sich diesem Aspekt zu nähern, nicht in der Kundalini selbst, sondern in der maßlosen Mystifikation, die um dieses Phänomen

    gemacht wird. Da wird von schrecklichen körperlichen Folgen durch unsachgemäße Erweckung dieser Kraft ebenso berichtet wie von außerordentlichen okkulten

    Fähigkeiten, über die derjenige verfügen soll, in dem diese Kraft fließt. Nicht zuletzt spricht man von Kundalini in Verbindung mit Erleuchtung und einem

    allumfassenden Bewusstsein. Demgegenüber steht oft ebenso „monolithisch“ eine aus alten Schriften übernommene scheinheilige und frauenverachtende Sexualmoral,

    die einem am spirituellen Gehalt einer sich entwickelnden Kundalini-Kraft zweifeln lassen muss. Zudem ist ein Großteil anempfohlener Körperübungen zur

    Erweckung der Kundalini derart abstoßend und in höchstem Maße gesundheitsgefährdend, dass man entweder ein Narr oder ein unbesonnener Held sein muss, um

    sich derartigen Prozeduren freiwillig auszusetzen.


    Dessen ungeachtet bleibt Kundalini im Gegensatz zu allen anderen theoretisch-philosophischen Erörterungen zum Phänomen der Glückseligkeit die einzig wirkende

    Erscheinung, die wir als Entsprechung zum Ursprünglichen in uns ausmachen können. Und es liegt nicht zuletzt an uns selbst, ob wir bei der Erweckung dieser

    Kraft dumpfen mittelalterlichen Ritualen nacheifern oder ob wir nüchtern und unbefangen versuchen, den Schlüssel zur Glückseligkeit in uns zu heben und

    hierdurch allmählich seelisches Heil und spirituelle Reife erlangen.


    Es ist der Weg, der uns zum Ziel führt. Und wenn der alte Spruch, dass der Weg das Ziel sei, seine Gültigkeit besitzt, dann sollten wir insbesondere auf

    dem Pfad zur Glückseligkeit bedächtig voranschreiten und uns nicht durch Vorstellungen oder Glaubenssätze täuschen lassen. Wenn also Glückseligkeit höchste

    Freude ist, muss auch der Weg dorthin voll Freude sein. Und wenn wir in Glückseligkeit unser Heil finden, sollte uns auch der Weg dorthin heilen. Es sind

    also diese und andere Merkmale, die uns den Weg weisen, dementsprechend sollten wir uns nach ihnen richten, nur dann können wir Irrwegen ausweichen. Denn

    auf dem Weg zum vollendeten Glück wird man leider durch keinen Schaden klug. Nur in diesem Sinne verwirklichen wir die von den alten Griechen verstandene

    Bedeutung für den Begriff Glückseligkeit „Eudaimonia“, der besagt: „von einem guten Geist geführt werden!“


    Liebe Grüße, Formidolosus!

  2. #2
    Ina
    Gast

    Re: zur Kundalini


    Hallo formidolosus,


    schön mal wieder was von dir zu hören!

    Und hab`vielen Dank für diesen erhellenden Beitrag ;-)


    Freude !!!!


    Liebe Grüße,

    Ina


    >Hallo.

    >Hab's zwar mal im Praxisforum gepostet, aber hier wollte ich lieber mal ein Auszug aus dem Buch von Matthias Mala über die Kundalini posten.

    >Entnommen aus:

    >http://weissemagie.info

    >Aus dem Kapitel "Schangri-La, unser Streben nach Glückseligkeit"

    >Wer die auslösende Entsprechung zur Glückseligkeit ausschließlich als biochemisches Geschehen auf der neuronalen Ebene erachtet, vernachlässigt oder verleugnet

    >allerdings deren transzendente Dimension. Schließlich ist die zu beobachtende biochemische Reaktion nur der gröbste stoffliche Aspekt glückseliger Empfindungen.

    >Suchen wir nach der Nahtstelle, wo feinstoffliches und grobstoffliches Wirken ineinander greifen, stoßen wir auf das Modell der Kundalini. Mit Kundalini

    >wird eine erfahrbare, in uns schlummernde spirituelle Kraft bezeichnet.

    >Sie ist zwar einerseits eine feinstoffliche Kraft, andererseits zeitigt sie beachtliche physiologische Wirkungen, wenn sie erst einmal geweckt ist. Es gibt

    >verschiedene Methoden, Kundalini durch körperliche Übungen zu wecken. - Doch darüber in den folgenden Kapiteln mehr. Zunächst bleibt festzuhalten, dass

    >der treibende Impuls unseres Strebens nach Glückseligkeit in der jedem Menschen eigenen Kundalini-Kraft zu vermuten ist. Jedenfalls haben wir in ihr ein

    >ebenso transzendentes wie psychosomatisches Phänomen, das den Durst nach himmlischer Vereinigung stillt und zum Labsal wahrer Glückseligkeit wird.

    >Freilich liegt die Schwierigkeit, sich diesem Aspekt zu nähern, nicht in der Kundalini selbst, sondern in der maßlosen Mystifikation, die um dieses Phänomen

    >gemacht wird. Da wird von schrecklichen körperlichen Folgen durch unsachgemäße Erweckung dieser Kraft ebenso berichtet wie von außerordentlichen okkulten

    >Fähigkeiten, über die derjenige verfügen soll, in dem diese Kraft fließt. Nicht zuletzt spricht man von Kundalini in Verbindung mit Erleuchtung und einem

    >allumfassenden Bewusstsein. Demgegenüber steht oft ebenso „monolithisch“ eine aus alten Schriften übernommene scheinheilige und frauenverachtende Sexualmoral,

    >die einem am spirituellen Gehalt einer sich entwickelnden Kundalini-Kraft zweifeln lassen muss. Zudem ist ein Großteil anempfohlener Körperübungen zur

    >Erweckung der Kundalini derart abstoßend und in höchstem Maße gesundheitsgefährdend, dass man entweder ein Narr oder ein unbesonnener Held sein muss, um

    >sich derartigen Prozeduren freiwillig auszusetzen.

    >Dessen ungeachtet bleibt Kundalini im Gegensatz zu allen anderen theoretisch-philosophischen Erörterungen zum Phänomen der Glückseligkeit die einzig wirkende

    >Erscheinung, die wir als Entsprechung zum Ursprünglichen in uns ausmachen können. Und es liegt nicht zuletzt an uns selbst, ob wir bei der Erweckung dieser

    >Kraft dumpfen mittelalterlichen Ritualen nacheifern oder ob wir nüchtern und unbefangen versuchen, den Schlüssel zur Glückseligkeit in uns zu heben und

    >hierdurch allmählich seelisches Heil und spirituelle Reife erlangen.

    >Es ist der Weg, der uns zum Ziel führt. Und wenn der alte Spruch, dass der Weg das Ziel sei, seine Gültigkeit besitzt, dann sollten wir insbesondere auf

    >dem Pfad zur Glückseligkeit bedächtig voranschreiten und uns nicht durch Vorstellungen oder Glaubenssätze täuschen lassen. Wenn also Glückseligkeit höchste

    >Freude ist, muss auch der Weg dorthin voll Freude sein. Und wenn wir in Glückseligkeit unser Heil finden, sollte uns auch der Weg dorthin heilen. Es sind

    >also diese und andere Merkmale, die uns den Weg weisen, dementsprechend sollten wir uns nach ihnen richten, nur dann können wir Irrwegen ausweichen. Denn

    >auf dem Weg zum vollendeten Glück wird man leider durch keinen Schaden klug. Nur in diesem Sinne verwirklichen wir die von den alten Griechen verstandene

    >Bedeutung für den Begriff Glückseligkeit „Eudaimonia“, der besagt: „von einem guten Geist geführt werden!“

    >Liebe Grüße, Formidolosus!



  3. #3
    Ina
    Gast

    Re: zur Kundalini


    3. Die Zentren und die Kundalini.




    Über die Kundalini oder das Schlangenfeuer lässt sich, wie gesagt, nicht viel mitteilen. Immerhin dürfte es sich empfehlen, das bereits darüber Gesagte hier kurz aufzuzählen:




    a. Die Kundalini liegt an der Basis der Wirbelsäule, und im normalen Durchschnittsmenschen besteht ihre Hauptfunktion in der Belebung des Körpers.




    b. Die Kundalini bewirkt im Lauf der Evolutionsperiode drei Einswerdungen:


    1) Mit dem Strahlungsfeuer des Körpers oder Prana an einem Punkt zwischen den Schulterblättern.


    2) Mit den Feuern des Denkvermögens am höchsten Punkt der Wirbelsäule, im Zentrum hinter der Kehle.


    3) Mit dem Feuer des Geistes an der Stelle, wo die beiden vereinten Feuer der Materie und des Denkvermögens aus dem Kopfscheitel heraustreten.




    c. Jeder der drei Kanäle innerhalb der Wirbelsäule hat den besonderen Zweck, diese dreifachen Feuer zu vermischen.


    Wir müssen dabei im Auge behalten, dass die Feuer kreisen, dass im Augenblick [184] des Erringens jedes Dreieck im Körper belebt, jedes Zentrum in voller Wirksamkeit ist und ein dreifacher Feuerpfad sichtbar wird, der sich über die ganze Länge des Rückgrates erstreckt.




    d. Wenn sich die Kundalini mit dem pranischen Feuer vermischt hat, werden die Zentren dreidimensional. Wenn sie sich mit dem Denk- oder Sonnenfeuer vermischt und die beiden Feuer vollkommen vereint sind, werden die Zentren vierdimensional. Wenn sie sich nach der dritten Einweihung mit dem elektrischen Feuer reinen Geistes vermischt, dann nehmen sie zwei weitere Dimensionen an.




    e. In dem Mass, in dem sie erweckt wird, erhöht die Kundalini stetig die Schwingungsaktion nicht nur der Zentren, sondern auch eines jeden materiellen Atomes in allen Körpern - im ätherischen, astralen und mentalen. Diese beschleunigte Aktivität führt zu einer sehr interessanten Doppelwirkung:


    1) Sie bewirkt die Ausscheidung aller Materie, die grob und ungeeignet ist, und stösst sie in genau der gleichen Weise ab, wie ein schnell kreisendes Rad etwas von seiner Oberfläche abstösst oder wegwirft.


    2) Sie zieht auf ihre eigene Schwingung abgestimmte Materie in ihren Einflussbereich hinein und baut sie in ihren Schwingungs-Inhalt ein. Das ist bloss ein Abbild von der Betätigung des Logos, wenn er die Materie des Sonnensystems zur Differenzierung bringt. Kundalini ist auch das Feuer oder die Kraft der Materie und demnach das Leben des dritten Logos.


    f. Die Kundalini übt zweierlei Wirkungen auf das sogenannte ätherische Gewebe aus:


    1) Durch ihre zunehmende Wachsamkeit reinigt sie die ätherische Form und befreit sie von ihren «Schlacken», wie die Christen es nennen.




    2) Nachdem schliesslich die beiden Feuer der Materie und des Denkvermögens sich (langsam und stufenweise) zu vermischen begonnen haben, wird das Gewebe selbst zerstört; und wenn der Mensch die dritte Einweihung erreicht, dann sollte er Kontinuität des Bewusstseins besitzen. Das sollte der Fall sein, es sei denn, dass der Betreffende im Interesse einer bestimmten Aufgabe und zu bestimmten Zwecken die Verbrennung des Gewebes bewusst und bereitwillig unterlässt, was durch bewussten Willenseinsatz möglich ist.





    4. Die Zentren und [185] die Sinne, sowohl die normalen als auch die übernormalen.




    Ehe wir überhaupt auf die Zentren und deren Verhältnis zu den Sinnen eingehen können, wird es zunächst einmal notwendig sein, auf bestimmte Tatsachen hinzuweisen, die im Zusammenhang mit diesen Sinnen [*C79] von Interesse sind, und damit weiteren Mitteilungen den Weg zu ebnen.




    Was sind [186] die Sinne? Wie viele gibt es? und welche Beziehung haben sie zum innewohnenden Menschen, dem Denker, dem göttlichen Manasaputra? Dies sind Fragen von vitaler Bedeutung, und wer sie in der rechten Weise begreift, erlangt damit die Fähigkeit, dem Pfad des Wissens weise zu folgen.


    Man könnte die Sinne als die Organe bezeichnen, durch die der Mensch seiner Umgebung gewahr wird. Vielleicht sollte man sie aber weniger als Organe betrachten (denn ein Organ ist immerhin eine zweckbestimmte materielle Form), sondern als Mittel, durch die der Denker mit seiner Umgebung in Berührung kommt. Sie sind die Mittel, mit deren Hilfe er beispielsweise die grobe materielle Ebene erforscht; die Mittel, durch die er seine Erfahrung erkauft, durch die er das entdeckt, was er zu wissen verlangt, durch die er Kenntnis erhält und sein Bewusstsein erweitert. Wir haben es hier mit den fünf Sinnen zu tun, wie sie vom Menschen benutzt werden. Im Tiere sind diese fünf Sinne auch vorhanden, aber da ihm die Wechselbeziehung zum Denkvermögen fehlt und die «Zwischenbeziehung» zwischen dem Selbst und dem Nichtselbst nur wenig entwickelt ist, wollen wir uns damit an dieser Stelle nicht aufhalten. Im Tierreich sind die Sinne eine Gruppenbefähigung, die sich als Rasseninstinkt auswirkt. Im Menschen sind die Sinne seine individuellen Fähigkeiten und zeigen sich als:




    a. die abgesonderte Erkenntnis des Eigenbewusstseins,


    b. die Fähigkeit, diesen Individualismus geltend zu machen,


    c. ein wertvolles Mittel zur selbstbewussten Evolution,


    d. eine Quelle des Wissens,


    e. die Fähigkeit zur Umwandlung (Transmutation) gegen Ende des Lebens in den drei Welten.





Ähnliche Themen

  1. Kundalini Yoga ... Öffnung?
    Von Leah im Forum Nördliche, östliche und südliche Mythen & Weisheitslehren
    Antworten: 28
    Letzter Beitrag: 19.11.2008, 21:33

Stichworte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
Creative Commons Lizenzvertrag
Diese Webseite ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48