Als Antwort auf: Re: lächeln geschrieben von anjulika am 22. Oktober 2001 14:16:58:


>lieber tares,

>hab dank für die fülle an anregungen.smile-orange

>im kern geht es um einen mangel an feuer, wenn ich dich recht verstanden habe?feuer

>ich werd wohl doch nochmal genauer über die elemente nachlesen *g*

>auch hatte ich eigentlich gehofft, mich nicht soo genau mit all den organen auseinandersetzen zu müssen ....

>mich deinem wunsch nach einem mehr an geduld innig anschliessend *gg*

>und einem inneren lächeln zwinker

>liebe grüsse

>anjulika




Liebe Anjulika


Am besten wäre es wohl Du würdest weniger von einem Mangel an Feuer bei Dir ausgehen ( schliesslich hast Du doch nee Menge davon herz-rosa ), sondern das Dein zugang zu ihm momentan noch vertieft, weiter erarbeitet und so perfektioniert wird.


Die übungen mit den Organen wäre EINE Möglichkeit, doch beleibe nicht die einzige.


Das Kunststück oder der "Trick" beim erlernen und vertiefen unserer feinstofflichen, oder wenn Du so magst, magischer Wahrnehmung besteht im Grunde darin gerade anfangs von einem "Als ob " auszugehen.

D.h. tue anfangs einfach so als ob DU gut - in diesem Bsp. - Imaginieren könntest smile


Nach der Lehre des HUNA würde man sagen, daß Du so Dein KU ( Unterbewußtsein) trainiert mehr und mehr mit jener visuellen Art der Wahrnehmung ( die ja ehh nur optisch umgesetzte höhere Wahrnehmung darstellt ) umzugehen.

Dein verlangen "Besser" zu werden und DIch zu perfektionieren wirkt hingegen wie ein Motor, indem es möglichst spielerisch jenen teil Deinerselbst, der wahrnimmt ( nach dem HUNA theorem-->KU) animiert, bislang unterrepräsentierte Eigenschaften zu verfeinern.

Durch eine zu zwanghafte, eben verkrampfte Haltung, nehmen wir den spielerischen Aspekt leider hinweg, was leider - nochmal am Bsp. des HUNA - unser KU "schmollen" lässt, indem es seine Mitarbeit verweigert.


Anders ausgedrückt :

Unsere Realitätswahrnehmung wird entscheidend von unserer Wahrnehmung geprägt !

Sinn des Trainings unserer Wahrnehmung in der Magie ist nur vordergründig das Erreichen bestimmter Siddhis ( ist also sekundär).

Im Kern geht es u.a. vielmehr um eine Erweiterung und Transformation unserer - bislang sehr eingeschränkten - Wahrnehmung der Realität durch Verfeinerung unserer feinstofflichen Sinne, unseres Bewußtseins.


Praktisch gesehen wäre eine gute Übung bsp.-weise die des "kleinen bannenden Pentagrammrituals".

Einerseits kannst Du dabei ständig Deine Wahrnehmung ( von visuell bis intuitiv) übend verfeinern.

Andererseits gleichst Du z.b. mit dem Ziehen des Kabbalistischen Kreuzes - ähnlich wie im "kleinen Kreislauf" bei TAO Yoga - Oben und unten, Yin und Yang aus und bewirkst eine Zentrierung Deinerselbst bei dem zeichnen des Kreises und der Pentagramme, erdest und schützt Dich also.


Beginne anfangs mit dem Sinn, der Dir am besten liegt, z.b. dem Fühlen und versuch nach und nach auch mal andere einzubringen( z.b. indem Du die Gottesnamen deutlich innerlich hörst), bis Du mit zunehmender Übung schliesslich vorallem Deine bisherige "Schwachpunkte" intensiviert angehst.


Die angestrebten Ergebnisse werden sich mit Sicherheit einstellen smile


Herzliche Grüsse

Tares