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Thema: Die Karma-Kette

  1. #1
    Dunkler Kristall
    Gast

    Die Karma-Kette


    Glück ist wie ein Domino-Spiel. Es genügt

    oft ein kleiner Schubs und die Steine fallen

    - einer nach dem anderen. Wie leicht

    das gehen kann, zeigt folgendes Beispiel:


    Eine Bekannte ist mit dem Studium fertig.

    Sie nutzen ihre Kontakte und arrangieren für

    sie ein Gespräch mit einem Headhunter.


    Dank ihrer Vermittlung bekommt sie einen

    tollen Job. Darüber ist sie so glücklich, dass

    sie eine Party feiert und Sie einlädt.


    Sie sind sehr stolz darauf, dass Sie der

    Gastgeberin helfen konnten. Sie wirken

    deshalb zufrieden und strahlen das auch aus

    - auf der Party sind Sie der Männer-Magnet.


    Ihr Selbstbewusstsein macht an: Ein Super-

    Typ bittet Sie um eine Verabredung. Er

    arbeitet auch noch in derselben Branche

    wie Sie und erzählt Ihnen von einer freien

    Top-Stelle bei einer renomierten Firma.


    Neuer Typ, neuer Job - nicht übel für eine

    kleine Gefälligkeit, oder?




    Hi Alle,


    was meint ihr? Funktioniert "Karma" wirklich so? Oder ist es doch nicht ganz so einfach? Und wie ist denn das mit dem negativen? Wird eine verpasste Chance zu helfen einfach damit "bestraft", das damit auch der Weg zu anderem versperrt bleibt? Und was ist mit denen die trotz aller Mühe nicht den "gerechten Lohn" bekommen?


    Ich hab das Gefühl, so einfach ist das dann doch nicht. Ich würde mich freuen, über ein paar Anregungen. Wobei wir gerne in diesem Leben bleiben können und praktische Beispiele von mir bevorzugt werden.


    Bitte, bitte, bitte kein esogequatsche. ;-))


    CU


    Dunkler Kristall










  2. #2
    Sünder
    Gast

    Re: Die Karma-Kette


    Als Antwort auf: Die Karma-Kette geschrieben von Dunkler Kristall am 12. November 2001 09:51:25:


    Hi DK


    Dein Bild mit den Dominosteinen trifft die Sache recht gut, denn was deine

    Bekannte erlebt hat, war eine Glückssträhne. Auf unserer materiellen Ebene ließe

    sich diese Konstellation vielleicht als Zufall beschreiben, welcher eine Reihe

    folgender Notwendigkeiten angeregt hat.

    Esoterisch würde ich karmische Folgen als Suche nach Ausgleich gegensätzlich

    gepolter Kräfte sehen. Im "Urzustand" herrscht keine einseitige Spannung vor. Es

    ist demnach ein Ruhezustand. Erst wenn wir beginnen, unsere "Begierden"

    auszuleben, bewegen wir mit jeder Handlung diese Kräfte und erzeugen so die

    Kette karmischer Folgen und die Wiedergeburt.


    LG Sünder


















  3. #3
    rischek
    Gast

    Re: Die Karma-Kette


    Als Antwort auf: Die Karma-Kette geschrieben von Dunkler Kristall am 12. November 2001 09:51:25:


    >Glück ist wie ein Domino-Spiel. Es genügt

    >oft ein kleiner Schubs und die Steine fallen

    > - einer nach dem anderen. Wie leicht

    >das gehen kann, zeigt folgendes Beispiel:

    >Eine Bekannte ist mit dem Studium fertig.

    >Sie nutzen ihre Kontakte und arrangieren für

    >sie ein Gespräch mit einem Headhunter.

    >Dank ihrer Vermittlung bekommt sie einen

    >tollen Job. Darüber ist sie so glücklich, dass

    >sie eine Party feiert und Sie einlädt.

    >Sie sind sehr stolz darauf, dass Sie der

    >Gastgeberin helfen konnten. Sie wirken

    >deshalb zufrieden und strahlen das auch aus

    > - auf der Party sind Sie der Männer-Magnet.

    >Ihr Selbstbewusstsein macht an: Ein Super-

    >Typ bittet Sie um eine Verabredung. Er

    >arbeitet auch noch in derselben Branche

    >wie Sie und erzählt Ihnen von einer freien

    >Top-Stelle bei einer renomierten Firma.

    >Neuer Typ, neuer Job - nicht übel für eine

    >kleine Gefälligkeit, oder?

    >

    >Hi Alle,

    >was meint ihr? Funktioniert "Karma" wirklich so? Oder ist es doch nicht ganz so einfach? Und wie ist denn das mit dem negativen? Wird eine verpasste Chance zu helfen einfach damit "bestraft", das damit auch der Weg zu anderem versperrt bleibt? Und was ist mit denen die trotz aller Mühe nicht den "gerechten Lohn" bekommen?

    >Ich hab das Gefühl, so einfach ist das dann doch nicht. Ich würde mich freuen, über ein paar Anregungen. Wobei wir gerne in diesem Leben bleiben können und praktische Beispiele von mir bevorzugt werden.

    >Bitte, bitte, bitte kein esogequatsche. ;-))

    >CU

    >Dunkler Kristall


    Hi Kristall,


    ich wünsche Deiner Bekannten von Herzen, daß es so bleiben wird mit dieser Glückssträhne. Doch Du weißt ja: Doch mit des Geschickes Mächten ist kein ewger Bund zu flechten... Wie Du das schilderst ist ihr ja das alles wie der Glücksmarie wie von selbst in den Schoß gefallen. Nun, ich finde, dagegen ist nichts einzuwenden. Wenn man mit magischen Mitteln was erzwingt, was einem vom Karma her nicht vergönnt ist, dann bekommt man vom Schicksal von anderer Seite eine auf den Deckel. Die magische Literatur ist voll davon. Muß ja nicht gleich sein, daß bei einem Geldzauber die Erbtante stirbt. Ich hab auch mal jemanden gekannt, der hat bei jedem Schützenfest die Losbuden leergeräumt. Er konnte dann gar nicht alles nach Hause tragen. Ja, ich weiß auch nicht wie das zugegangen ist. Glückssträhne sicherlich, aber warum?


    Ich weiß auch nicht, warum das so ist. Vielleicht strahlen die positiven Gedanken aus und ziehen wieder positive an. Habe bei mir gemerkt, bei negativen Gedanken geht alles schief und ich ziehe nur Negatives an. Aber leider ist kein Mensch immer nur gut gelaunt.


    Daher auch der Ausdruck Glückssträhne und Pechsträhne. Meist tritt doch alles auch gehäuft auf.


    Viele Grüße!


    Rischek












  4. #4
    Max
    Gast

    Re: Die Karma-Kette


    Als Antwort auf: Die Karma-Kette geschrieben von Dunkler Kristall am 12. November 2001 09:51:25:


    Karma – Das Gesetz von Ursache und Wirkung




    Also gut. Lass ich mich mal aus zum Thema, ohne „Eso-gequatsche“. Jeder Wirkung geht eine Ursache voraus. Aktion gleich Reaktion. Sogar Newton wusste das schon. Er hats nicht erfunden, auch nicht als erster entdeckt, aber immerhin als erster für „die Wissenschaft“ mal dauerhaft formuliert. Soweit, so physikalisch.

    Ein guter Baum bringt gute Früchte. Hmm. Dieses Gesetz auf das anzuwenden was wir Menschen als „gut“ oder „schlecht“ empfinden – ob das funktioniert ? Es scheint zumindest in der Vergangenheit bzw. Erfahrung so funktioniert zu haben, da es jede Menge Redewendungen für diese Tatsache gibt. ‚Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus‘, ‚Was der Mensch sät, dass wird er ernten‘, ‚What goes around, comes around‘, ‚Carbage in, carbage out‘. Es scheint also sogar nicht nur im deutschen Sprachraum so zu sein. Wie auch immer.

    „Gute“ Tat – allein dieser Begriff ist schon schwierig, denn wer sagt mir eigentlich was eine gute Tat ist. Das ewige was ist gut was ist schlecht will ich jetzt mal nicht anfangen. Hmm, vielleicht ist es ja doch gar nicht so schwer. Denn wenn ich etwas tue, und sehe, dass die Wirkung gut ist, dann war die Tat wohl auch gut. Aber spielt diese Wirkung dann wieder eine Rolle in einer Tat, die ihre gute Wirkung an mir zeigt ? Da wird’s dann doch schon schwieriger, dass einfach so zu glauben. Vielleicht wird damit einfach die Wahrscheinlichkeit heraufgesetzt, dass ich an der guten Wirkung einer Tat teil haben werde.

    Das ganze als leicht durchschaubar und vor allem – „is ja völlig klar“ – logisch zu betrachten, halte ich für falsch. Denn der Umkehrschluss wäre ja, dass die menschen, denen etwas schlechtes passiert quasi „selbst schuld“ dran sind. Hätten sie sich halt einfach mehr um „gutes Karma“ bemühen müssen. Das ist unfair find ich, denn ich kenne z.B. einen Pechvogel. Es ist unglaublich. Ständig kommt sie mit einem neuen Gips daher oder einem verbranntem Augen oder einer Halskrause oder eine Bandage mit Schiene. Ständig. Hmmm. Soll sie damit dann für etwas „büssen“ ? Die schlechten Wirkungen des Karma zu spüren bekommen, da sie so viele schlechte Taten begannen hat ? Das glaube ich irgendwie doch wieder nicht.


    Gut....sage ich halt einfach folgendes:

    Karma ist ein Gesetz, welches im gesamten Universum Gültigkeit besitzt. Die Auswirkungen einer Tat sind allerdings so weitreichend, dass es nur manchmal offensichtlich erscheint. Eine gute Tat hat eine gute Folge, sonst wäre es ja keine gute Tat. Die Annahme beim Wirken einer guten Tat auch gleichzeitig „zwangsweise“ Teil einer Wirkung einer anderen guten Tat zu werden ist zweifelhaft.


    Hmm....das fällt mir so dazu ein...

    und noch so einiges...

    wobei ich leider Bitterkeit erwecken werde...

    es genügt ein einzelnes Stichwort, welches mir in diesen Tagen Verbitterung einzuflössen vermag. Dieses Stichwort ist "New York". Beim Schreiben merke ich, wie rasiermesserscharf die "Karma-geschichte" ist, wie unendlich weitreichend und tragisch. Vielleicht doch zweifelhaft...




    Trotzdem...

    mit den allerliebsten Grüssen




    Max

    normal










  5. #5
    Geierwally
    Gast

    Re: Die Karma-Kette


    Als Antwort auf: Re: Die Karma-Kette geschrieben von rischek am 12. November 2001 17:40:53:


    > Wenn man mit magischen Mitteln was erzwingt, was einem vom Karma her nicht vergönnt ist, dann bekommt man vom Schicksal von anderer Seite eine auf den Deckel. Die magische Literatur ist voll davon. <


    Hi Rischek!

    Weil Du schreibst, die Literatur ist voll davon ... Kannt Du mir da einzelnes besonders Lesenswertes empfehlen bzw sagen, auf welchen Seiten in bekannten Büchern diese Aussagen versteckt liegen? Ich habe nämlich den bösen Verdacht, dass mir das uU vor einiger Zeit passiert sein könnte, ein Seitenhieb vom Schicksal, weil ich mir da was unbedingt in den Kopf gesetzt hatte, und würde das gerne näher ergründen... Uuuuuund - wenn man die "Strafe" dafür bekommen hat, bekommt man dann zumindest auch das, wofür man das Ganze erleiden musste?? *denk*

    Geierwally










  6. #6
    rischek
    Gast

    Re: Die Karma-Kette


    Als Antwort auf: Re: Die Karma-Kette geschrieben von Geierwally am 13. November 2001 12:29:53:


    >> Wenn man mit magischen Mitteln was erzwingt, was einem vom Karma her nicht vergönnt ist, dann bekommt man vom Schicksal von anderer Seite eine auf den Deckel. Die magische Literatur ist voll davon. <

    >Hi Rischek!

    >Weil Du schreibst, die Literatur ist voll davon ... Kannt Du mir da einzelnes besonders Lesenswertes empfehlen bzw sagen, auf welchen Seiten in bekannten Büchern diese Aussagen versteckt liegen? Ich habe nämlich den bösen Verdacht, dass mir das uU vor einiger Zeit passiert sein könnte, ein Seitenhieb vom Schicksal, weil ich mir da was unbedingt in den Kopf gesetzt hatte, und würde das gerne näher ergründen... Uuuuuund - wenn man die "Strafe" dafür bekommen hat, bekommt man dann zumindest auch das, wofür man das Ganze erleiden musste?? *denk*

    >Geierwally


    Liebe Geierwally,


    ich kann Dir jetzt nicht aus dem Stegreif sagen, wo ich das gelesen habe. Wir haben mal unsere Wohnung umgeräumt und die meisten Bücher sind auf den Dachboden gekommen und jetzt durch alte Möbel usw. so verstellt, daß ich da gar nicht mehr hinkomme. Ich geb Dir mal ein Beispiel. Der sogenannte Liebeszauber!

    Ein Spiel mit der Liebe ist gefährlich, denn verliebt sein muß man ehrlich, stets treu und wahr (kleiner Scherz nebenbei :-) Ist ein Lied.) Also sagen wir mal, wenn bei es wollen verliebt sein, dann ist es gut. Aber wenn einer nicht will und der andere macht einen sogenannten Zauber, dann kann meiner Meinung nach nur ein "Strohfeuer" entstehen, das schnell verglimmt, wenn das im Programm vom "Karma" nicht vorgesehen war. Vorausgesetzt, es klappt überhaupt.


    Ich würde sagen, wenn Du Deine Intuition mal auf Dich wirken läßt, dann bekommst Du wieder die richtige Antwort. Warum andere um Rat fragen, wo man sich selbst der Nächste ist (bin heute etwas zu Scherzen aufgelegt :-)


    Viele Grüße!


    Rischek zwinker












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