Hi,
hier mal was, was ich gerne zur Diskussion stellen würde. Je mehr Meinungen, desto cooler :-)
Bei Bardon wird ja schon zu Anfang ein sehr großes Gewicht daruf gelegt, sein Konzentrationsvermögen zu erhöhen. Das macht aus allgemein bekannten Gründen ja viel Sinn.
Jetzt steht dem Gegenüber, sich überhaupt nicht zu Konzentrieren, ich nenne das hier mal "fließen lassen". Meditation kann dabei beides sein.
Mir scheint, dass diese Fließen lassen genauso wichtig ist für einen Fortschritt wie das Konzentrieren. Könnte es sein, dass eine einseitige auf Konzentration fixierte Ausbildung den Gegenpart vernachläßigt und damit zu einem Ungleichgewicht führt?
Eine Anekdote dazu: Ich stehe vorgestern mit einer Freundin zum Verabschieden an einer Kreuzung, als ein Paar aus einem Restaurant kommt. Ich sage: Mensch, das ist doch die Petra und konzentrier mich darauf, die person zu erkennen. "Keine Ahnung" sagt sie, "aber das ist Harald Schmidt". Sag ich zu Harals Schmidt: "Ach ich dachte es wäre die Petra, dabei ist es Harald Schmidt." Sagt er: "klar, ab 12 heiße ich Petra." Höhö. Lustiger weise war der Gack an dem Abend tatsächlich, dass er und Antrag sich gegenseitig falsche Namen gegeben haben. Hellgesehen, höhö. Aber das ist ja nicht Thema.
Ich will damit sagen, dass einem durch Konzentration und damit dem Geben einer Richtung möglicherweise viel entgeht. Man lenkt Wirklichkeit anstatt Wirklichkeit zuzulassen. Wie sieht das aus? Wie verhält sich das? Was meint ihr?
Liebe Grüße
Kassandra



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