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Thema: Gedankenleere 1. Stufe

  1. #1
    5r
    Gast

    Gedankenleere 1. Stufe


    Hallo,


    Was versteht Franz Bardon unter Gedankenleere? Nur eine oberflächliche, bei der man nur die Hauptgedanken unterdrückt, oder meint er die absolute Gedankenleere bei der wirklich kein einziger Gedanke und kein einziges Bild kommen darf, noch nicht einmal die leisesten Hintergrundgedanken? Oder meint er, daß man den kommenden Gedanken nur keine Beachtung schenkt.


    Es würde mich echt interessieren, angeblich soll sein Lieblingsschüler seinerzeit die erste Stufe innerhalb von vier Wochen hinter sich gebracht haben. Also schätze ich, daß er auf keinem Fall die absolute Leere meint, um die zu erzeugen braucht man auf jeden Fall Jahre.

    Also was meint ihr meint er?


    Schönen Gruß.

  2. #2
    Thomas
    Gast

    Re: Gedankenleere 1. Stufe


    in der tat spricht bardon von der ABSOLUTEN gedankenleere. keine hintergrundgedanken, keine hilfbilder, nichts. noch nicht einmal schwarz.


    lg,

    thomas


    Unseren Körpern wird Leben aus der Mitte des Nichts gegeben. Sie existieren im Nichts. Darin liegt die Bedeutung der Worte: "Form ist Leere". Das das Nichts die Voraussetzung für alle Dinge ist, darin liegt die Bedeutung der Worte: "Leere ist Form". Man soll glauben das wären zwei verschiedene Dinge.


    >Hallo,

    >Was versteht Franz Bardon unter Gedankenleere? Nur eine oberflächliche, bei der man nur die Hauptgedanken unterdrückt, oder meint er die absolute Gedankenleere bei der wirklich kein einziger Gedanke und kein einziges Bild kommen darf, noch nicht einmal die leisesten Hintergrundgedanken? Oder meint er, daß man den kommenden Gedanken nur keine Beachtung schenkt.

    >Es würde mich echt interessieren, angeblich soll sein Lieblingsschüler seinerzeit die erste Stufe innerhalb von vier Wochen hinter sich gebracht haben. Also schätze ich, daß er auf keinem Fall die absolute Leere meint, um die zu erzeugen braucht man auf jeden Fall Jahre.

    >Also was meint ihr meint er?

    >Schönen Gruß.



  3. #3
    Geierwally
    Gast

    Re: Gedankenleere 1. Stufe


    >Was versteht Franz Bardon unter Gedankenleere? Nur eine oberflächliche, bei der man nur die Hauptgedanken unterdrückt, oder meint er die absolute Gedankenleere bei der wirklich kein einziger Gedanke und kein einziges Bild kommen darf, noch nicht einmal die leisesten Hintergrundgedanken? Oder meint er, daß man den kommenden Gedanken nur keine Beachtung schenkt.

    >Es würde mich echt interessieren, angeblich soll sein Lieblingsschüler seinerzeit die erste Stufe innerhalb von vier Wochen hinter sich gebracht haben. Also schätze ich, daß er auf keinem Fall die absolute Leere meint, um die zu erzeugen braucht man auf jeden Fall Jahre.


    Er meinte die absolute Leere - NICHTS, kein Gedankenflug, keine aufsteigenden Bilder, keine Grundstimmungen - eben nichts. Damit die andere Ebene des Geisteszustandes möglich wird, die uns sonst wegen der ständigen sinnlosen hin-und-her-Denkerei verschlossen bleibt. Gerade das ist ja die Grundvoraussetzung für viele spätere Übungen und "Fähigkeiten".

    Wenn ein Schüler das so schnell gemeistert hat - ob das so ist, weiß ich nicht, diese Geschichte kenne ich nicht - dann würde ich vermuten deshalb, weil er es (in einem anderen Leben) schon mal drauf hatte. Was man schon mal konnte, kriegt man ja meistens sehr viel schneller wieder :-).

    Soweit mein Senf dazu smile-orange

    *Geierwally*

  4. #4
    morla
    Gast

    Re: Gedankenleere 1. Stufe


    Hallo,


    nicht verzagen, wenn es schwer ist am Anfang und aufdringliche Gedanken um einen Logenplatz deiner Beachtung betteln.

    Du kommst s p ä t e r auf sie zurück.

    Der ehrgeizige Vergleich mit anderen könnte dich eher mutlos machen: jeder entwickelt sich im eigenen Tempo, jeder hat seine eigenen besonderen Talente.

    Vielleicht kannst du dafür besser visualisieren als andere.


    Am Anfang kann die Technik der Gedankenbremse (gefunden bei Otto Dutschk, Energie der Seele) helfen:

    Ein Gedanke kommt dir hartnäckig in den Sinn.

    Du ergreifst ihn, zerlegst seine Worte in Silben.

    Dann verlangsamst du das Tempo und sprichst die einzelnen Silben im Geiste einzeln, gedehnt, klingend aus, bis sie ihren Sinn verlieren und nur noch Fragmente aus Klang sind. Die letze Silbe nutzt du als sog. Schwellenton, und dehnst sie ganz lang und vibrierend wie ein Mantra...


    Diese sinnfreien Klänge beruhigen den Geist und führen dich in die Leere, die voller Energie ist aber noch keine Form hervorgebracht hat.


    Grüsse

    morla













    >Hallo,

    >Was versteht Franz Bardon unter Gedankenleere? Nur eine oberflächliche, bei der man nur die Hauptgedanken unterdrückt, oder meint er die absolute Gedankenleere bei der wirklich kein einziger Gedanke und kein einziges Bild kommen darf, noch nicht einmal die leisesten Hintergrundgedanken? Oder meint er, daß man den kommenden Gedanken nur keine Beachtung schenkt.

    >Es würde mich echt interessieren, angeblich soll sein Lieblingsschüler seinerzeit die erste Stufe innerhalb von vier Wochen hinter sich gebracht haben. Also schätze ich, daß er auf keinem Fall die absolute Leere meint, um die zu erzeugen braucht man auf jeden Fall Jahre.

    >Also was meint ihr meint er?

    >Schönen Gruß.




  5. #5
    oha
    Gast

    Re: Gedankenleere 1. Stufe


    Hallo


    Ich denke wie Du..es braucht sehr viel Zeit um eine absolute Leere

    zu erzeugen. Ich habe während mehrerer Jahre sporadisch Zen-Meditation

    bei einem ordinierten Zen-Mönch geübt. Er sagte, verscheuche nicht die

    Gedanken - lasse Sie kommen und gehen - unterdrücke nicht die Gedanken.


    ich bin ebenfalls der Auffassung, dass es im Prinzip viele Jahre Uebung

    braucht um Gedankenleere zu erzeugen. Durch stundenlanges Sitzen erschliesst

    man sich diesen Zustand.....in der Zen-Praxis.


    Ich meine, dass für eine kurze Zeit es gut möglich ist Gedankenleere zu

    bekommen...schwieriger wird es diese über Stunden zu bewahren..aber um das

    geht es bei diesen Uebungen glaube ich gar nicht...oder doch.?


    viele grüsse

    oha




    >Hallo,

    >Was versteht Franz Bardon unter Gedankenleere? Nur eine oberflächliche, bei der man nur die Hauptgedanken unterdrückt, oder meint er die absolute Gedankenleere bei der wirklich kein einziger Gedanke und kein einziges Bild kommen darf, noch nicht einmal die leisesten Hintergrundgedanken? Oder meint er, daß man den kommenden Gedanken nur keine Beachtung schenkt.

    >Es würde mich echt interessieren, angeblich soll sein Lieblingsschüler seinerzeit die erste Stufe innerhalb von vier Wochen hinter sich gebracht haben. Also schätze ich, daß er auf keinem Fall die absolute Leere meint, um die zu erzeugen braucht man auf jeden Fall Jahre.

    >Also was meint ihr meint er?

    >Schönen Gruß.



  6. #6
    Emperor Norton
    Gast

    Mein Kopf ist sowieso immer leer


    vor allem am Morgen danach.....zwinker

  7. #7
    5r
    Gast

    @oha


    Hallo,

    Jau, mindestens 10 min soll man es schon halten können.

    Mir gelingt es nur für höchstens 2-3 min und ich übe das schon eine ganze Weile. Leider erklärt Bardon nicht was man genau machen soll, er sagt nur, dass man die Gedanken unterdrücken soll, aber das ist nicht so einfach. Bei mir tritt dann eher das Gegenteil ein, ich werde dann nur so von Bildern überschüttet, die sich überhaupt nicht mehr kontrollieren lassen.

    Hm, vielleicht ist das wirklich die falsche Methode.

    Wie lange kannst Du eigentlich die Gedankenleere halten? und vor allem woran merkt man, dass man gerade die Leere erzeugt hat, wenn man dabei nicht denken darf? Bei mir wird sie nämlich meist durch den Gedanken "Ist es bzw. war es das gerade?" gestört.

    Viele Grüße!




    >Hallo

    >Ich denke wie Du..es braucht sehr viel Zeit um eine absolute Leere

    >zu erzeugen. Ich habe während mehrerer Jahre sporadisch Zen-Meditation

    >bei einem ordinierten Zen-Mönch geübt. Er sagte, verscheuche nicht die

    >Gedanken - lasse Sie kommen und gehen - unterdrücke nicht die Gedanken.

    >ich bin ebenfalls der Auffassung, dass es im Prinzip viele Jahre Uebung

    >braucht um Gedankenleere zu erzeugen. Durch stundenlanges Sitzen erschliesst

    >man sich diesen Zustand.....in der Zen-Praxis.

    >Ich meine, dass für eine kurze Zeit es gut möglich ist Gedankenleere zu

    >bekommen...schwieriger wird es diese über Stunden zu bewahren..aber um das

    >geht es bei diesen Uebungen glaube ich gar nicht...oder doch.?

    >viele grüsse

    >oha




  8. #8
    oha
    Gast

    Re: @oha


    Hallo !

    ich bin ja selber Anfänger.

    Ich hab die Theorie aus dem Buch "Adept.." gelesen und

    bin nun bei Stufe 1.

    Zur Zeit setze ich mich eher mit dem "Wasser" auseinander

    und dem Essen. Ich imprägniere meine Mahleziten und meine

    Getränke mit einem Wunsch. Seit ungefähr 4 Tagen verwende

    ich den gleichen Wunsch dazu. Zudem übe ich ein bisschen

    Gedankenkontrolle. Das heisst, ich versuche von "nebenan oder

    draussen" meinen Gedankengängen zu folgen und was ich sehr

    schwierig finde diese nach 5 Minuten noch alle aufzählen zu

    können. Mit Meditation im Sinne von eine Sache aus verschiednen

    Perspektiven zu studieren warte ich noch ab. Ebenso die Kontemplation

    das eins werden mit einer Sache..Ich schiebs momentan noch hinaus. Das

    liegt aber daran dass ich noch keinen festen Uebeungsplan habe. Also Sorry

    ich kann zur Zeit nich wirklich definieren was Gedankenleere genau ist und

    wie man dahin kommt. Aber aufgrund eigener vergangener Erfahrungen geht

    es schon in die Richtung, dass man innerlich sehr ruhig ist, bewusst ein

    und ausatmen!! Die aeusseren Einflueese aufnimmt aber nicht festhält. Es

    ist ja nich ein Sterben sondern ein Einswerden mit der Aussenwelt...


    Freue mich auf weitere Anregungen.

    oha










    >Hallo,

    >Jau, mindestens 10 min soll man es schon halten können.

    >Mir gelingt es nur für höchstens 2-3 min und ich übe das schon eine ganze Weile. Leider erklärt Bardon nicht was man genau machen soll, er sagt nur, dass man die Gedanken unterdrücken soll, aber das ist nicht so einfach. Bei mir tritt dann eher das Gegenteil ein, ich werde dann nur so von Bildern überschüttet, die sich überhaupt nicht mehr kontrollieren lassen.

    >Hm, vielleicht ist das wirklich die falsche Methode.

    >Wie lange kannst Du eigentlich die Gedankenleere halten? und vor allem woran merkt man, dass man gerade die Leere erzeugt hat, wenn man dabei nicht denken darf? Bei mir wird sie nämlich meist durch den Gedanken "Ist es bzw. war es das gerade?" gestört.

    >Viele Grüße!

    >

    >>Hallo

    >>Ich denke wie Du..es braucht sehr viel Zeit um eine absolute Leere

    >>zu erzeugen. Ich habe während mehrerer Jahre sporadisch Zen-Meditation

    >>bei einem ordinierten Zen-Mönch geübt. Er sagte, verscheuche nicht die

    >>Gedanken - lasse Sie kommen und gehen - unterdrücke nicht die Gedanken.

    >>ich bin ebenfalls der Auffassung, dass es im Prinzip viele Jahre Uebung

    >>braucht um Gedankenleere zu erzeugen. Durch stundenlanges Sitzen erschliesst

    >>man sich diesen Zustand.....in der Zen-Praxis.

    >>Ich meine, dass für eine kurze Zeit es gut möglich ist Gedankenleere zu

    >>bekommen...schwieriger wird es diese über Stunden zu bewahren..aber um das

    >>geht es bei diesen Uebungen glaube ich gar nicht...oder doch.?

    >>viele grüsse

    >>oha



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