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Thema: Autoren

  1. #1
    Tyrion
    Gast

    Autoren


    Mir sind - neben dem offensichtlich recht umstrittenen - Rüggeberg nur Emil Stejnar und Peter Dexheimer als Quellen für nutzbare Arbeiten klassischer Hermetiker bekannt.


    Sicher, es gibt noch Frater V.D. und die moderne Chaos-Magie...aber gibt es eventuell noch andere echte Hermetiker außer den beiden oben genannten in der Tradition Bardons, die brauchbare Bücher mit vielleicht neuen Methoden und Forschunsgergebnissen veröffentlicht haben?


    Am besten natürlich PRAKTISCH anwendbare, und nicht die üblichen schöngeistigen Betrachtungen aetsch


    Grüsse Tyrion

  2. #2
    gabba gabba hey
    Gast

    Re: Autoren


    >Am besten natürlich PRAKTISCH anwendbare, und nicht die üblichen schöngeistigen Betrachtungen


    Quintschers werke enthalten vieles aber leider nicht ordentlich durchstruktiert, da ist bardons wwa ...


    aber mit grosser annahme nichts für dein schöngeistigen betrachtungshorizont.




  3. #3
    Tewes
    Gast

    Re: Autoren


    Es gibt da noch KARL BRANDLER-PRACHT(Lehrbuch zur Entwicklung der okkulten Kräfte , ISBN 3-932928-04-2 )

    KARL SPIESBERGER("Magische Einweihung" und "Magische Praxis") keine ISBN Richard Schikowski Verlag !am besten mal bei E-Bay suchen !!! und DET MORSON(Praxis der weißen und schwarzen Magie ISBN 3-9802704-0-8

    Und Walter E. Butler (" Die hohe Schule der Magie" Bauer Verlag ISBN 3 7626 0317 0 , "Kleine Schule der Magie" Bauer Verlag ISBN 3 7626 0798 2 , und "Das ist Magie" Bauer Verlag ISBN 3-7626-0657-9

    Dann wie schon gesagt natürlich Frater V.D. und Quintscher


    Diese sind alle mehr oder weniger im Stil wie Bardon.


    Viel Glück

  4. #4
    Mebac
    Gast

    Re: Autoren


    Hast Du denn Bardon schon komplett durchgearbeitet? Um da wirklich mit fertig zu werden brauch man schließlich ein bißchen länger als ein Jahr... ;)

    Und daneben sind andere Bücher nicht wirklich notwendig, denke ich. (persönliche meinung)


    Wie auch immer, ansonsten kann ich nur Det Morson "Praxis der weißen und schwarzen Magie" wmpfehlen oder dierkt die Quelle: Agrippa von Nettesheim


    Grüsse,


    Mebac


    >Mir sind - neben dem offensichtlich recht umstrittenen - Rüggeberg nur Emil Stejnar und Peter Dexheimer als Quellen für nutzbare Arbeiten klassischer Hermetiker bekannt.

    >Sicher, es gibt noch Frater V.D. und die moderne Chaos-Magie...aber gibt es eventuell noch andere echte Hermetiker außer den beiden oben genannten in der Tradition Bardons, die brauchbare Bücher mit vielleicht neuen Methoden und Forschunsgergebnissen veröffentlicht haben?

    >Am besten natürlich PRAKTISCH anwendbare, und nicht die üblichen schöngeistigen Betrachtungen aetsch

    >Grüsse Tyrion



  5. #5
    EosPhoros
    Gast

    ..... Quellen ... und sonstige Provokationen ....


    Hallo Tyrion,




    Paschal Beverley Randoplph: Magia Sexualis ....




    was immer man davon halten mag, wer Bardon kennt, erkennt alles wieder ...




    das Buch ist bedeutend vor dem WzwA erschienen ... Termini Technici, Denkstrukturen und praktische Ansätze, derartig ähnlich bis identisch ... wem da kein Plagiatsverdacht aufkommmt ...


    Das ist auch so ein Brocken, den Bardons Beste Bande nicht hinwegdiskutieren kann ... aber vielleicht versuchen es die religiösen Gemüter darunter ja wieder mit dem alten "Argument" der Christen angesichts des Plagiats all ihrer liturgischen und dogmatsichen Muster(Mithraskult, Zoroastrianismus, jüdische Traditionen, ältere griechische Philosophen und Neuplatonismus - um nur einige zu nennen): Bei der frühen Kirche und ihren Vertretern ( besonders in Gestalt der Kirchenväter, deren Schriften der geistigen Verdrehung und Notdurft noch heute die Grundlage der christelichen Tradition bestimmen) war der Satan schuld. Er hatte vor dem Erscheinen Christi all das von der Göttlichen Vorsehung geplante schon bei bösen Religionen und Kulten vorwegnehmen lassen, um das "wahre Licht" zu diskreditieren.

    Der geneigte Beste-Bande-Bardonist kann es ja im analogen vorliegenden Beispielfall Randolph betreffend mit der "schwarzen Hierarchie" versuchen ... das wäre die Fortsetzung einer wahrhaft würdigen religiösen Tradition.


    Das Buch ist übrigens in neuer Ausgabe am Buchmarkt zu haben .... oder war es zumindest bis vor einiger Zeit. Dürfte leicht zu beschaffen sein.


    Darüberhinaus: Hermetische Literatur gibt es schon genug ... aber nicht in den kulturellen Niederungen, in denen sich die meisten Bardonisten bewegen bzw zu suchen belieben ( gemäß dem Prinzip: Gleiches kommt zu Gleichem) .... "moderner Esoterik" ( also all dem Müll seit H.P. Blavatzky ... und der stammt noch aus dem 19. Jahrh) ... lächerlicher Versuche, Hermetik mit "Theosophie", "Anthroposophie" Aufgestiegenen Meistern (St Germain) Merkabah etc etc zu verbinden, nur weil man den philosophisch-historischen Rahmen nicht kennt, der zur Hermetik gehört.

    Für die meisten ist es schon zu viel, auch nur Agrippa von Nettesheim zu lesen, von dem es ja nun auch genug Ausgaben drittklassiger Hinterhofverlage - also dem geistigen Umfeld, in dem sich die meisten Esoteriker und Okkultisten als modernes Massenphänomen so gerne bewegen - gibt.( Das mit dem "Hinterhof" stimmt wörtlich nur bei Rüggeberg - übrigens ein tiefer Stachel in seiner Seele ... über den jeder geneigte und ungeneigte Kommunikant nie im unklaren gelassen wird in Verbindung mit der "Tatsache, daß in über dreissig Jahren nicht ein Bardon Schüler hier auch nur mal 5 Mark gespendet hat. Da müssen die doch nicht meinen voranzukommen" (O-Zitat) Der marktgängige Eso-Müll wirft hohe Profite ab - und ein jenseits von Vernunft und Weisheit zur postmodernen Weltbeglückung schreitendes Massenphänomen nimmt seinen zivilisationsmüden Lauf ...


    Dexheimer et al. - also bitte , das bedarf doch wohl keiner Worte.


    Maßgebendere Bücher - womit nicht gesagt sein soll, daß diese nicht schwer zu deuten, ebenfalls scheinbar oder tatsächlich widersprüchlich, semantisch zu unserem Sprachgebrauch inkommensurabel etc sind ..... und wo sind die zu finden ? Nun wie gesagt: Bibliographieren (eine Basisfähigkeit aus dem universitären Grundstudium .... jedenfalls den normalen Anforderungen nach) löst viele Fragen.


    So es reicht ...




    Die besten Grüße

    E.



  6. #6
    Adebara
    Gast

    und sonstige Provokationen ....


    Bardons Beste Bande. Das muss ja eine miese Truppe sein, einer niederträchtiger, dümmer, verabscheuungswürdiger, unerträglicher, unfähiger, feiger als der nächste. Das solche Leute überhaupt im Namen Bardons operieren dürfen..bzw. sich einfach das Recht herausnehmen...eine Dreistigkeit legen die an den Tag! Nicht, dass wir hier auch solche Fieslinge im Forum haben...Jungs...Vorsicht!! Und jeder soll sich genau prüfen, bevor er einfach leichthin sagt, er gehöre nicht dazu. Man ist nämlich ganz schnell drin...und dann...gnade dir Bardon...

    Es kann aber auch sein, dass man ohne Universitätsstudium per se zu diesem unsäglichen Verein gehört, EosPhoros Texte stellen die Vermutung zumindest nahe. Also Leute...es gibt viel zu tun...

    Ach ja...noch eine Frage: wie sind solcherlei Banden eigentlich untereinander einzustufen: Bardons Beste, Hitlers Beste, Allahs Beste, des Papstes Beste...usw...man sollte schon Sicherheit haben, wohin man gehört!

    Adebara



  7. #7
    EosPhoros
    Gast

    Re: und sonstige Provokationen ....


    Hallo Adebara,


    Sarkasmus ohne Argumente ... ist kein guter Schutzschild ... um den Glauben zu bewahren, wenn der Gegenstand desselben Inkohärenz zeigt.Und das tut Bardon zweifelsohne.




    Fragt sich doch, warum DU Dich zu dieser nur emotiven Antwort veranlaßt sahst. Liegt der Grund darin, daß wie bei fast allen Bardon- Eleven die zwanghaft vielbeschworene Praxis letztlich nicht hinreicht, um all' die Zweifel und Fragen, Widersprüchlichkeiten und Rätselhaftigkeiten rein psychologisch in Zaum zu halten. Ein ganz verbreitetes Problem bei spirituellen Bemühungen außerhalb authentischer Traditionen.




    Apropos Bardons Beste Bande - das ist doch eine punktgenau treffende Alliteration ... für all das historisch so sattsam bekannte sonderbare Gehabe religiöser und spiritueller Gruppen, das man auch in bezug auf den ominösen Franz finden kann. Besonders in den letzten Jahren ... seitdem daraus ein Modephänomen wurde. Sollte ich mir urheberrechtlich schützen lassen - man kann ja nie wissen, welche epidemischen Ausmaße diese damit bezeichnete Art von Bardonisiererei noch animmt.


    Etwas verstehen heißt eben nicht es zu billigen - auch wenn das Gegenteil zu den mentalen Versatzstücken so mancher "spirituellen" und religiösen Szene zählt.




    Viele Grüße

    E.






  8. #8
    Adebara
    Gast

    Re: und sonstige Provokationen ....


    Hallo EosPhoros,

    Dein Sarkasmus ist noch schmerzhafter als meiner....und das hat Gründe, die meiner Meinung nach nicht in diese Forumsdiskussion gehören. Ich bin kein "Bardon - Eleve"...und halte dennoch eine Menge von Dir --

    Mit besten Grüßen,

    Adebara






  9. #9
    Mebac
    Gast

    Re: Autoren


    Ach ja, wie sieht´s mit Aleister Crowley aus? DER Klassiker...


    Magick

    Buch mit/ohne Tränen

    Buch 4


    Und er ist ganz sicher ein Magier in der hermetischen Tradition! Am besten probierst Du es mal unter


    www.esoterischer-verlag.de


    Bei deren Auswahl findest du ganz sicher was!


    Grüsse,


    Mebac

  10. #10
    snr
    Gast

    Provokationen .... Was denn für Provokationen???


    >Paschal Beverley Randoplph: Magia Sexualis ....

    >

    >was immer man davon halten mag, wer Bardon kennt, erkennt alles wieder ...




    Höhöhö: Die fluidischen Kondensatoren kannte man schon im 19.Jh...


    Übrigens gibt es die „Magia Sexualis“ bei Amazon:


    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASI...557790-8146110


    Es wird gemunkelt, dass das gar kein eigentliches Buch sei, das der Mann verfasst hat, sondern Auszüge aus einen Buch namens „Eula“...




    >

    >das Buch ist bedeutend vor dem WzwA erschienen ... Termini Technici, Denkstrukturen und praktische Ansätze, derartig ähnlich bis identisch ... wem da kein Plagiatsverdacht aufkommmt ...


    Auch ein Bardon ist irgendwo zur Schule gegangen und ein P.B.R. ebenfalls.


    Es stellen sich angesichts der Parallelen verschiedene Fragen:


    Ist die im WzwA aufgezeigte Methodik - egal wie vollkommen oder unvollkommen sie bei Bardon dargestellt sein mag - nicht etwa eine Initiationsform, die ohnehin ihre eigentlichen Wurzeln in den ältesten Tagen der Hochkulturen dieser Erde hat?


    Gab es z.B bei den Alten Ägyptern nicht schon "fluidische Kondensatoren" oder "schwarze Spiegel"?


    Warum ich diese Fragen stelle: Ich habe mit 12 Jahren angefangen, okkulte Übungen zu machen, ohne, dass ich irgendwelche Bücher hatte oder gar "eingeweiht" wurde. Die Erfolge waren damals komplett durchschlagend. (Dass gewisse Orden nichts anderes als Sauhaufen sind, ist eine Erkenntnis, die für mich damals noch in weiter Ferne lag...)


    Erstaunlicherweise habe ich dabei von vornherein Praktiken angewandt, die denen im WzwA sehr ähnlich sind (wie mir überhaupt die Inhalte dieses Buches "bekannt" vorkommen). Allerdings denke ich, dass das Buch nur sinnvoll zu gebrauchen ist, wenn man ... (gehört hier nicht her.) ... Es lässt sich auch anders formulieren: Wer meint, er müsse sich mal eben "entwickeln" und fummelt mit dieser Art der Literatur herum, der dürfte nicht weit kommen. Ganz privat: Es ist mir zuwider, dass es so etwas überhaupt gibt. Wer nicht dazu gehört, hat draußen zu bleiben – basta!


    Ohnehin: Ich halte es für ein komplett blödsinniges Unterfangen, dasjenige, was in den alten Tagen Sache staatstragender Eliten war, d. h. was unter tagtäglich hammerharter Übung, unter Gefahren, die über das heutige Verständnis von "Lebensgefahr" hinausgingen, erreicht wurde, mal eben in zwei, drei Bücher zu verpacken und draufzuschreiben: "Mehr könnt Ihr auch nicht bei den höchsten Eingeweihten dieser Erde lernen". Sorry, aber das ist leider kompletter Unsinn. Vor allem ist die gesamte Tendenz Quatsch: Wieso sollen Idioten Zugang zu Gedankengut haben, dass ihnen nicht gebührt?


    Eine echte Initiation - und die gibt es als Quintessenz eines Kulturkreises von globaler Relevanz schon längst nicht mehr!!! - ist eine hauptberufliche Tätigkeit mit vollem Programm mit etlichen Stunden täglicher Arbeit!


    Es ergeben sich dabei so dermaßen viele Fragen, dass es einfach anmaßend erscheint, wenn jemand meint, mit ein paar Büchern auch nur ansatzweise adäquate Auskünfte bieten zu können. Lächerlich! – Und vor allem: Wieso hat es ein Geist, von dem es heißt, er habe die Geheimhaltung okkulten Gedankengutes (okkult=verborgen!) verteidigt, nötig, plötzlich Perlen vor die Säue zu werfen? Auf Geheiß der „göttlichen Vorsehung??? Da helfen auch dusselige Bardon-Ausreden nicht weiter: „Der Unreife wird eh nichts verstehen... bla bla...“. wer daher kommt, wo ich herkomme, der weiß, dass das letztlich bedenklich ist – um nicht zu sagen risikoreich. Man lese nur mal die kleinen Bardon-Warnungen in den Büchern. Was sollen die denn nun wieder?


    Das Ganze ist doch nur so brav und harmlos, solange nicht wirklich jemand hochintelligent und okkult hochbegabt ist. ...jemand, der nicht zu denen zählt, die sich irgendwie entwickeln wollen und Okkultismus „interessant“ finden.


    Ein persönliches Wort an dieser Stelle: Ich sehe einfach nicht ein, dass so etwas heute jedem Dussel zugänglich gemacht werden soll – und das auch noch auf eine Weise, bei der man doch die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. Es geht ja nicht nur um irgendwelche Praktiken: Die Inhalte sind bei Bardon völlig inkohärent!!! Das System ist eine Bastelei, bei der selbst ein Blinder sofort sieht, was für schräge Kompromisse da eingegangen werden... Ich gehöre zu denen, die von genau diesen Kompromissen aber auch komplett gar nichts halten. Wendete man nämlich auf diese super wohlwollende Geister einmal die Art von Ansprüche an, die mir schätzens- und schützenswert sind, dann sähen plötzlich sogar „wahre Adepten“ ganz alt aus.


    Es gibt Wahrheiten, die sind hart und herzlos, aber trotzdem faszinierend und heilig. Was interessieren uns die Millionen, die Milliarden? Ich zähle nicht zu denen, die darum gebeten haben!!!





    >Das ist auch so ein Brocken, den Bardons Beste Bande nicht hinwegdiskutieren kann ...


    Seit wann zählen dort Argumente, wo es primär um „Glauben“ geht?




    aber vielleicht versuchen es die religiösen Gemüter darunter ja wieder mit dem alten "Argument" der Christen angesichts des Plagiats all ihrer liturgischen und dogmatsichen Muster(Mithraskult, Zoroastrianismus, jüdische Traditionen, ältere griechische Philosophen und Neuplatonismus - um nur einige zu nennen): Bei der frühen Kirche und ihren Vertretern ( besonders in Gestalt der Kirchenväter, deren Schriften der geistigen Verdrehung und Notdurft noch heute die Grundlage der christlichen Tradition bestimmen) war der Satan schuld. Er hatte vor dem Erscheinen Christi all das von der Göttlichen Vorsehung geplante schon bei bösen Religionen und Kulten vorwegnehmen lassen, um das "wahre Licht" zu diskreditieren.


    Christentum = religiöser Wahn + Machtinstinkt + Verlogenheit x Unwissenheit der Massen / Zeit. (Der Islam ist ein Konzentrat dessen.)

    Damit wird eh noch abgerechnet werden...




    >Der geneigte Beste-Bande-Bardonist kann es ja im analogen vorliegenden Beispielfall Randolph betreffend mit der "schwarzen Hierarchie" versuchen ... das wäre die Fortsetzung einer wahrhaft würdigen religiösen Tradition.

    >Das Buch ist übrigens in neuer Ausgabe am Buchmarkt zu haben .... oder war es zumindest bis vor einiger Zeit. Dürfte leicht zu beschaffen sein.

    >Darüberhinaus: Hermetische Literatur gibt es schon genug ... aber nicht in den kulturellen Niederungen, in denen sich die meisten Bardonisten bewegen bzw zu suchen belieben ( gemäß dem Prinzip: Gleiches kommt zu Gleichem) .... "moderner Esoterik" ( also all dem Müll seit H.P. Blavatzky ... und der stammt noch aus dem 19. Jahrh) ... lächerlicher Versuche, Hermetik mit "Theosophie", "Anthroposophie" Aufgestiegenen Meistern (St Germain) Merkabah etc etc zu verbinden, nur weil man den philosophisch-historischen Rahmen nicht kennt, der zur Hermetik gehört.


    An dieser Stelle soll ein fundamentales Problem nicht außer Acht gelassen werden: Es bedarf heute mitunter einige Jahre des Lesens, um plötzlich zu dem gedanklichen Durchbruch zu gelangen, dass man fast nur Quatsch in den Fingern hatte. Eine solche Erfahrung hätte man sich natürlich mit vernünftigen Lehrern gleich sparen können, zum anderen wird man derart misstrauisch, dass man sich letztlich vom Okkultismus verabschiedet – wenn auch „unter Tränen“, aber irgendwann ist man halt auch angekotzt genug. Nicht nur das: Was nützt es mir, wenn ich die Chimären von über 2.000.000.000 Menschen – davon ist das Gros nicht über das Tierreich hinausgewachsen - mit einem Wisch widerlegen kann? Genau nichts! Darum ist die „Aufklärung“ das Nächste, was dran sein wird.... Irrtümer gehören korrigiert.




    >Für die meisten ist es schon zu viel, auch nur Agrippa von Nettesheim zu lesen, von dem es ja nun auch genug Ausgaben drittklassiger Hinterhofverlage - also dem geistigen Umfeld, in dem sich die meisten Esoteriker und Okkultisten als modernes Massenphänomen so gerne bewegen - gibt.




    Ein möglicher Hinterhof-Charakter eines Verlages sagt nichts über die inhaltliche Qualität der dort produzierten Schriften aus. Auch weltbewegendes Gedankengut hat nicht selten im Hinterof das Licht der Welt erblickt, während z. B. die Verlage der katholischen Kirche sicher nicht in Hinterhöfen zu finden sind. Übrigens: Die CCC in Kopenhagen ist auch kein Hinterhof-Verlag (sicher auch auf Geheiß der blutigen Vorsehung?!?).


    ( Das mit dem "Hinterhof" stimmt wörtlich nur bei Rüggeberg - übrigens ein tiefer Stachel in seiner Seele ... über den jeder geneigte und ungeneigte Kommunikant nie im unklaren gelassen wird in Verbindung mit der "Tatsache, daß in über dreissig Jahren nicht ein Bardon Schüler hier auch nur mal 5 Mark gespendet hat. Da müssen die doch nicht meinen voranzukommen" (O-Zitat)


    Wahrhaft Wahn: Der Mann ist von sich und seiner „Mission“ völlig überzeugt! Na, wenn da mal nicht die „göttliche Vorsehung hinter steckt. Wir wissen ja alle: „Die Wege des Herrn sind unergründlich! Drum: Lobet den Herrn!“


    Der marktgängige Eso-Müll wirft hohe Profite ab - und ein jenseits von Vernunft und Weisheit zur postmodernen Weltbeglückung schreitendes Massenphänomen nimmt seinen zivilisationsmüden Lauf ...


    Der Okkultismus ist doch eher ein gesellschaftliches Randphänomen als eine Massenerscheinung – oder irre ich mich mit dieser Einschätzung? Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Bücher des Schikowski-Verlages zu den Bestsellern zählen.


    >Dexheimer et al. - also bitte , das bedarf doch wohl keiner Worte.

    >Maßgebendere Bücher - womit nicht gesagt sein soll, daß diese nicht schwer zu deuten, ebenfalls scheinbar oder tatsächlich widersprüchlich, semantisch zu unserem Sprachgebrauch inkommensurabel etc sind ..... und wo sind die zu finden ? Nun wie gesagt: Bibliographieren (eine Basisfähigkeit aus dem universitären Grundstudium .... jedenfalls den normalen Anforderungen nach) löst viele Fragen.


    [b]Da haben wir doch wieder das Problem: Wer mit 12 Jahren seiner Art gemäß anfängt, gewisse Interessen zu entwickeln und seine Praktiken zu testen, der kann nicht bibliographieren, der hat keinen, der ihm sagt, was er da eigentlich macht, der hat genau gar nichts.


    Er kann bestenfalls zum Pfaffen gehen und dort Schwachsinn hören, so dass er angeekelt wegläuft. Dann kann er über zig Jahre hinweg Quatsch lesen... hat zig Idioten um sicher herum... irgendwann lässt man es halt bleiben. Im Gegenteil: Plötzlich argumentiert man mit Kant gegen Theologen. Es gibt nichts Schöneres als den höchsten akademischen grad der Philosophie innezuhaben, selbst wenn man sich damit letztlich ruiniert hat: Die Erkenntnisse sind wertlos, aber den Pest-Priestern der „göttlichen Vorsehung“ steht man in Nichts nach! – Im Gegenteil... In seinem Innern sieht man sie als das, was sie sind: völlig missratene Kretins! Mühselige und Beladene halt, die dort sitzen, wo sie an sich nichts zu suchen haben.


    Man sagt plötzlich: „Die Befriedigung des metaphysischen Bedürfnisses ist Sache der Kirche und ihres Glaubens an das Unglaubliche... – hirnrissiger Schwachsinn halt! Es geht auch ohne Metaphysik. Sie ist eine reine Schwäche: übertriebener Selbsterhaltungsinstinkte und Angst. Das ewige Leben des Lieschen Müllers: Es ist nichtig“. Ja, überhaupt: Was ist angesichts kosmischer Dimensionen nicht nichtig? Nichts!


    Ciao,


    SNR




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