Ich empfehle zu allererst das Buch "Der Stern der Weisen":
Der Stern der Weisen. Das Geheimnis der Heiligen Drei Könige. -- Adrian G. Gilbert; Broschiert
Und:
Der Stern der Weisen. Vom Rhythmus der großen Konjunktion Saturn - Jupiter. -- Walther Bühler; Taschenbuch
Elberfelder Bibelübersetzung
>Matthaeus 2, 1-12
Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise vom Morgenland nach Jerusalem, die sprachen:
Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen.
Als aber der König Herodes es hörte, wurde er bestürzt und ganz Jerusalem mit ihm;
und er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle.
Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn so steht durch den Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird ein Führer hervorkommen, der mein Volk Israel hüten wird.
Dann berief Herodes die Weisen heimlich und erforschte genau von ihnen die Zeit der Erscheinung des Sternes;
und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht genau nach dem Kindlein; wenn ihr es aber gefunden habt, so berichtet es mir, damit auch ich komme und ihm huldige.
Sie aber zogen hin, als sie den König gehört hatten. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben über [dem Ort] stand, wo das Kindlein war.
Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude. Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm; und sie taten ihre Und als sie im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg hin in ihr Land.<
Im Originaltext steht, "magi" (auch in der katholischen Einheitsübersetzung der Bibel für alle Konfessionen mit "Sterndeuter" übersetzt).
Das waren (vielleicht zoroastrische, ebenfalls wie die Juden monotheistische, aber auch Engel verehrende und Magie betreibende) Priester, Sterndeuter oder/und Magier aus dem Zweistromland oder Syrien (Edessa?).
Es gibt ja die (seit Augustinus oft vertretene Meinung), Christentum und Sterndeutung schlössen sich aus.
Das stimmt aber so nicht. Im Grunde liegen wichtige Wurzeln des antiken Christentums seit Jesus in der Astrologie.Und bis ins 17. Jahrhundert hinein wurde offiziell erlaubte christlcihe Astrologie betrieben (was heute wenigen bekannt ist).
Zitat:
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Sternzeichendeutung, und vieles, was in der Bibel auch ausdrücklich abgelehnt wird.
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Teils teils...ich möchte mal an die "magi" im NT (in der Einheitsübersetzung mit "Sterndeuter" übersetzt, gerne als "die 3 Weisen aus dem Morgenland" zensiert) erinnern...die führte der "Stern von Betlehem" zu Jesu Geburt, wo sie ihm mit Weihrauch, Myrrhe und Salbei als neugeborenem König huldigten.
Ein ziemlich eindeutiger Fall von erlaubter "Astrologie".
Im Alten Testament sind die Verbote (wohl auch durch die jüdische Priesterschaft motiviert) natürlich eindeutig.
Sie waren vor allem damit zu begründen, das sowohl der verbreitete antike Glaube an ein von den Sternen determiniertes Schicksal als auch die mit der antiken Astrologie häufig verbundene Götterverehrung und Sternenanbetung abgelehnt wurden. Sie hätten dem Monotheismus der Juden widersprochen (scheinen ihn zumindest bereits ein paar Mal gefährdet zu haben).
Aber als Christ steht man auch nicht mehr unter dem mosaischen Gesetz, das für den real existierenden Staat der Juden (erst mit Theokratie unter Priestern, Propheten und Richtern, dann mit Monarchie bzw. Königsherrschaft) erlassen wurde.
Ich möchte mal auf folgendes hinweisen:
Jesu Geburtsjahr war höchstwahrscheinlich 7 vor Chr...
http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id272.htm
http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id393.htm
(zu diesem Link muss ich allerdings hinzufügen, dass ich die Aufstellung eines Horoskops für Jesus in der Form wie im Artikel geschehen für ziemlich unsinnig halte)
http://www.kultur.syncos.de/abcbuch/magiehohe.htm
Ich möchte folgendes Buch empfehlen:
Der Stern der Weisen. Das Geheimnis der Heiligen Drei Könige.
von Adrian G. Gilbert
Das kann ich wirklich empfehlen. Es ist zwar keine nur wissenschaftliche Abhandlung, hat teilweise auch Essay-Form und die Form eines Reiseberichtes.
Aber ich würde ihm durchaus wissenschaftlichen Wert in Bezug auf Theologie und Bibelarchäologie zubilligen!
Lest es wirklich bei Gelegenheit einmal, diess Buch halte ich für wichtig, weil ein paar interessante und wenig beachtete historische Umstände und Verbindungslinien der Entstehungszeit des Neuen Testamentes und zu Jesu lebenszeit gezogen werden.
Z.B. in Bezug zur antiken Hermetik ("magoi", hermetische Tradition und Symbolik Ägyptens im Alten und Neuen Testament). Und vor allem durch astronomische Vergleiche von antiken (rekonstruierbaren) Sternenkonstellationen und deren astronomische (historisch belegbare und so nachvollziehbare) Bedeutungen in der Antike.
Hier einfügen möchte ich auch den heute von mir gelesenen Leserbrief in der Kirchenzeitung "Kirchenbote", Ausgabe Nr.9 vom 2.März 2003, der Wochenzeitung für das Bistum Osnabrück.
Der Brief:
"Astralmystik
Zum Artikel "Oft haben die Menschen vergessen, dass sie etwas vergessen haben" (Nr.7 / 16.Februar ):
Wenn ich ein Mosaik mit Sternzeichen in einer Kirche habe, dann ist es nicht damit getan zu sagen, dass das Mosaik anschaulich mache, dass in der Heidenwelt das Licht Christi aufleuchtete. Unsere christlichen Vorfahren wussten nämlich sehr wohl mit den Tierkreiszeichen umzugehen. So kommt es nicht von ungefähr, dass auf dem Petersplatz, sehr gut markiert, der Schatten des Obelisken auf Jahreszeitenwenden hinweist. Es ist kein Zufall, dass zum Beispiel die Kirche der Benediktinerabtei in Niederaltaich ein in Stein gehauenes Horoskop aufweist. Sicher hat das Mosaik in Sankt Marien, auf dass sich der Bericht bezieht, ebenfalls tiefere Bedeutung. Dass müsste man an Ort und Stelle klären. Den Kirchenführern dort empfehle ich zur Lektüre das Buch des Benediktinerpaters Gerhrard Voss über christliche Astralmystik, "Musik des Weltalls wiederentdecken". Oder auch vom gleichen Autor "Astrologie christlich". Vielleicht trägt das zur Vertiefung der Kirchenführungen bei.
Dr. Theodor Sand
37603 Holzminden"
Ich sah daraufhin mal bei www.amazon.de nach, folgende Bücher zum Christentum schrieb der Autor:
Musik des Weltalls wiederentdecken. Christliche Astralmystik.
von Gerhard Voss
Klappentext
Astrologisches Wissen geht davon aus, daß die am "Himmel" ablesbaren Phänomene eine Entsprechung im Menschen haben. Der bekannte Benediktinerpater Gerhard Voss zeigt an wichtigen Beispielen, wie die christliche Tradition astrale Phänomene symbolisch (statt heidnischmythisch) qualifiziert und diese Symbolik in der kultischen Feier und in der ethischen Unterweisung aufgenommen hat.
Die Wiederentdeckung dieser Tradition setzt die uralte Sehnsucht des Menschen nach erlöster Verwirklichung all seiner Kräfte, zum Heil des ganzen Menschen, wieder in ihr Recht. Das Buch verhilft zu einer sehr konkreten, unmittelbar erfahrbaren Veranschaulichung der christlichen Botschaft und zu einer tiefen, ganzheitlichen Spiritualität.
Die hermetische Tradition der Antike lässt sich auch sowohl bei Neoplatonikern (der Begründer, Plotin etwa, war Ägypter, und Ägypten hatte eine lange hermetische Tradition.....übrigens, flohen Jesu Eltern nicht mit ihm nach seiner Geburt nach Ägypten?) als auch im persischen (monotheistischen!) Zoroastrismus wiederfinden.
Die 3 Sterndeuter und Magier ("magi") des neuen Testamentes könnten aus dieser Tradition ("magi" bezeichnete solche persischen Sterndeuter und Priester) stammen. Siehe dazu auch das Buch "Der Stern der Weisen", dass ich bereits mehrmals empfahl.
Wobei mir wiederum auffällt: Diese "magi" kehrten wegen Herodes auf einem anderen Weg in ihre Heimat im Osten zurück (wegen eines Befehls von Gott im Traum).
Vielleicht an die Küste oder über Alexandrien in Ägypten per Schiff in den Norden nach Syrien? Und dann in den Osten (unter Umgehung von Herodes Reich und Soldaten?).
Reisten sie eine zeitlang zusammen mit Maria und Joseph?
Hatte Jesus während seiner Jugend, vor dem Beginn seiner predigten und der Taufe durch Johannes neben der obligatorischen jüdischen Ausbildung in der Schrift und der Thora noch mehr Lehrer?
Aus einer gefundenen Predigt zu den 3 Sterndeutern:
>Was hat es mit dem geheimnisvollen Stern auf sich, dessen Aufgang die Sterndeuter beobachteten?
Aller Wahrscheinlichkeit nach handelte es sich dabei um eine besondere Stellung des >Königssterns< Jupiter, vielleicht in (der äußerst seltenen) Dreifachkonjunktion mit Saturn, der als Stern der Juden galt. Die Deutung "König der Juden" hätte sich dadurch nahegelegt.<
Was die Stellung des "Geheimen Markus-Evangeliums" angeht kann auch Smith Argumente vorweisen.
Kann man keine genaue Datierung des gefundenen Briefes von Klemens von Alexandrien vornehmen? (etwa: Radikarbon, oder andere Methoden?)
Ah, ich habe noch etwas gefunden:
http://www.eclipse.net/~molnar/
Antike Münze zeigt den Stern von Betlehem!
"The Star of Bethlehem: The Legacy of the Magi has stunning new insight and approach, which finally gives a confident answer to a question that has fascinated all Christians through the ages. ... don't buy any other book on the Star of Bethlehem, because the old astronomical views are guaranteed to be irrelevant." — Prof. Bradley E. Schaefer, Yale University
Bei www.amazon.com :
The Star of Bethlehem: The Legacy of the Magi
von Michael R. Molnar
Aus einer Rezension:
"Molnar identifies the Star of Bethlehem as the heliacal rising and lunar occultation of the planet Jupiter in the constellation of Aries on April 17, 6 BCE (Before the Common Era) when Herod the Great ruled over Judea. The significance of this event as a royal portent is supported by a very formalized view of Greek astrology that was current around this period. It is unfortunate, however, that the occurence of this event could probably not have been seen with the naked eye. This implies that the Magi must have calculated the stellar position, rather than having "seen his star in the east." On the other hand, the subsequent path of the star where it "went before them (the Magi), till it came and stood over where the young child was" can be correlated to the apparent motion of Jupiter, first in its retrograde motion, and then at a stationary point."
Und weiter:
"In spite of all the skepticism to the contrary, a very reasonable possibility exists that Jesus was born at the time of the Census of 7 CE, and died shortly before the time when Pilate was expelled from Judea in 36 CE. Molnar and others who are searching after the Star of Bethlehem might therefore try to find meaning in the "manger-sign" that was presented to the shepherds by the heavenly host as reported by Luke's nativity instead of relying solely upon the Star of Bethlehem that was sighted by the Magi as reported by Matthew's nativity. That meaning, not surprising at all but largely ignored, might have something to do with a set of significant planetary occurences involving a faint cluster of stars located within the constellation of Cancer, which is known as Praesepe, the manger2."
Der Rezensent scheint sich auszukennen.
Frage: Ist es möglich, dass Jesusu von 7 vor. Chr. bis
ca, 35 n. Chr. lebte, und damit ca. 42 Jahre alt wurde?



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