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Thema: In Not

  1. #11
    Tevion
    Gast

    Re: In Not


    Ich hatte ein ähnliches Problem. Mein Freunde sind alle seit Jahren damit beschäftigt Abend für Abend an der Bong zu saugen oder Tüten zu drehn. Für sie ist das auch völlig normal und es gehört einfach zum alltag zu kiffen. Ich war Jahrelang der gleichen meinung und habe genau so gehandelt. Bis ich nicht mehr kiffen wollte. Ich wollte aber meinen Freundeskreis nicht verlassen und habe es auch bis heute nicht gemacht. Ich fand es war im enteffekt ziemlich problematisch all dem aufzuhören. Nicht weil meine Freunde von mir erwarteten das ich mitrauche , nein sie fanden es richtig gut , ich fand das ich selber das größte Problem darstellte.


    Ich habe mindestens ein halbes Jahr immer wieder aufgehört und dann doch wieder aus leichtsinnig angefangen zu kiffen. Es war ein ständiges Ringen , bei dem viele Fragen über das aufhören des Kiffens aufkamen.


    Doch im enteffekt habe ich es geschaft , ich habe die gleichen Freunde wie früher habe das gleiche Umfeld. Damit will ich zum Ausdruck bringen , das es nicht umbeding notwendig ist den Freundeskreis zu wechseln um aus dem Teufelskreis einer Sucht aus zu brechen. Es ist aber wesentlich einfacher , wenn man sich , gerade am Anfang , vielleicht etwas von den Freunden löst.


    cu

  2. #12
    Rob'
    Gast

    Keine Sorge... kann auch nur zustimmen :o)


    Diesem Beitrag kann ich nur zustimmen!


    Auch ich selbst befinde mich gerade in einer Art "Neu-Entwicklung" der Sinne. Man lernt ziemlich schnell und erfährt so einiges von den Dingen, von denen man vorher bestimmt die Finger gelassen hätte. Ich habe angefangen, weil ich einen Ausweg aus diesem Jungel den man Zivilisation nennt finden wollte. Ich denke ich bin auf dem besten Weg zurück zu mir selbst zu finden, wenn ich solche Texte höre und ihnen gerne zuhöre! Das schwierige daran ist wirklich diese Dinge auch umzusetzen die man sich vornimmt. Ich habe große Lust einer Seits, sehe aber den ultra-langen Tunnel der Stummpfsinnigkeit der Menschen in jedem Programm und auf fast jeder Zeitschrift.


    Man muss sich an den Informationen Tage, gar Wochen und Monate qäulen um sie zu verarbeiten und irgendwann kommt einem der "klick" mit dem dir die Augen wieder geöffnet werden. Mit diesem Zeitpunkt erscheint einem die Welt einerseits viel klarer doch andereseits erkennt man auch das Drama um die Erde und ihrer Bewohner welches sich im Moment hier abspielt. Hier muss jeder für sich entscheiden wie er die Dinge sieht und kann somit einen großen Teil für sich selbst erbringen und für viele andere.


    Irgendwann denkt man kaum noch an sich selbst und versucht so gut wie möglich seinen Weg zu gehen und jedem gegenüber ein guter Mensch zu SEIN. Ich möchte noch dahin (geistig), aber ich weiß es sind viele unter uns die verstehen eine Menge mehr davon und sind zur Zeit auch kräftig am werkeln ;o) Mal abgesehen von den eigenen Problemen gibt es auf der Welt zu viele Probleme, alsdass sie von heute auf morgen weggeschwemmt werden könnten. Vielmehr gibt es eine Phase der "Besinnung" und man wird gelenkt von einer Kraft, welche auch immer das SEIN mag, die einem zeigt wohin man gehen kann,... wenn man WILL, um eine neue Sicht der Dinge zu erlangen.Ich hätte meine Ausbildung in diesem Jahr abschließen können, doch ich tat dies schon viel früher. Direkt nach dem ersten Jahr bekam ich meine Kündigung und begann ein neues Leben oder besser - Lebensabschnitt, denn ich will mich ja noch weiterentwickeln 8)


    Ich hoffe das "Not" auf dem besten Weg dorthin unterwegs ist und schnell seine Alkoholprobleme in Luft auflösen lässt. Das geht am schnellsten mit besseren Gedanken. Die Einstellung machts... Versuch dich deinem eigenen Ego zu widersetzen, der dir sagt was du tun willst und beweise DIR das du das bekommst was du TIEF im Innern willst, nämlich das GEfühl nicht mehr trinken zu müssen. Ich bin mir sicher das du das packst und das du neue Wege finden wirst welche dir eher zusagen als den Frust mit Alkohol abtöten zu wollen. Ein bisschen wieder mehr zu sich selbst finden und nicht mehr abhängig von Medien, Gesellschaft und den monotonen Gedankengängen deiner Freunde zu sein kann nicht schaden.


    Du selbst bist derjenige der aus sich das macht, was du sein willst, aber da muss man sich dahinter klemmen und nicht denken das man seine Ziele nicht verwirklichen kann sondern positiv über die ganze Sache grübeln die man sich vorgenommen hat! Kann ein Versuch schaden? Bei mir bestimmt nicht und ich bin mir sicher du selbst willst das auch. Ich wünsche dir für alles was kommt noch gutes gelingen und hoffe du verwirklichst dein Ziele.


    Rob

  3. #13
    Alberich
    Gast

    Re: In Not


    >>>Hallo,

    >>>ich bin alkoholabhängig und weiss nun nicht wie ich damit umgehen muss. Wenn ich Alkohol trinke, werde ich schnell agressiv und gewaltätig, und kann dagegen nichts machen. Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich von der Sucht und diesem Verhalten loskomme?

    >>>Tschüss

    >>Hängt davon ab.

    >>Was säufst Du?

    >>Wieviel?

    >>Wie häufig?

    >>Bist Du berufstätig?

    >Ich trink eigentlich ziemlich alles, also auch hochprozentiges (aber eben nicht ausschliesslich). Naja ich trinke eigentlich immer auf Partys und dann eben auch "etwas" mehr, naja und berufstätig bin ich sozusagen nicht, weil ich noch zur in der Ausbildung stecke. Mein Problem ist vor allem, dass ich mich damit immer selbst runterziehe und dann überhaupt keine perspektive (die habe ich so auch nicht) in meinem Leben sehe, ich werde dann eben immer sehr wütend (v.a. wahrscheinlich auf mich selbst) und aggressiv. Um ehrlich zu sein, sehe ich dann all das, was ich nicht geschafft habe und dass es andere geschafft haben und dass ich zu nichts tauge. Ich denke ständig daran mein Leben zu ändern und daran dass ich es doch nur versuchen werde und wieder scheitern werde, weil ich keine ausdauer habe.


    Nun,es gibt da verschiedene Methoden.

    Du kriegst doch noch keinen Flattermann oder so,denn bei 2 Fl Wein die Woche spreche ich noch nicht von Alkoholismus.

    Wenn Du knallhart bist,dann trinke einen Tee aus Faltentintlingen.

    Diese enthalten einen Wirkstoff,der seine äusserst unangenehmen Wirkungen nur im Zusammenhang mit Alkohol entfaltet und glaube mir:Wer das erlebt hat,hat meist einen lebenslangen Ekel vorm Alk.

    Ansonsten:Wenn Du auf Partys bist,dann bleibe beim Bier,weil der Hopfen beruhigt;im Gegensatz zu Schnaps oder Mischgetränken.

    Oder rauch Dir nen Joint vorher.

    Dann trinkst Du automatisch nicht soviel und es stimmt meist friedlich.


    Die schwerere Methode wäre eine mehrtägige Kur aus Schlaf und Meditation,die ich Dir allerdings nicht zutraue.

  4. #14
    anjulika
    Gast

    Re: In Not


    hi not,


    ich denke (bei dem von dir beschriebenen konsum) auch nicht, dass du alkoholkrank bist.da du dir hier im bardonforum hilfe suchst, versuch ichs mit einer hermetischen erklärung.mit dem alkohol ist es ab einer bestimmten menge wie mit dem nikotin. man bedient ein schemen/elemental. ganz besonders, wenn du gern in der gruppe trinkst bzw. deine clique das trinken für normal hält.

    da das trinken dich agressiv macht, könnte bei dir das feuerelement besonders im ungleichgewicht sein.versuch mal eine zeitlang auf das trinken zu verzichten.setz das ziel nicht zu hoch, sondern für dich erreichbar. (bei den AA´s gilt der grundsatz : das erste glas stehen lassen ..)wenn du verlangen verspürst, mitzutrinken frag dich (in dem wissen, dass dieses schemen/elemental dich dazu bringen will) :wer bestimmt, was ich tue ?

    ansonsten mach kein grosses buhui um deine abstinenz, seh es als normal.deinen kumpels gegenüber, die dich bestimmt zum mittrinken animieren wollen, erfinde eine notlüge, wenn´s sein muss. du bist krank und nimmst starke medikamente oder so.

    über deine wahren beweggründe schweig lieber erst mal.

    nutze die zeit, indem du dir irgendwas suchst, ein hobby oder so, was dir spass macht.(ein freund von mir hat zu so einer zeit all seine kraft darin investiert einen alten bus in einen campingbus umzubauen ,um eine lang erträumte reise machen zu können)das ist wichtig, weil durch jeden tag "ohne" mehr kräfte frei werden, die konstruktiv gebunden werden sollten.

    wegen deiner latenten agressivität wär da z.b. auch an asiatischen kampfsport zu denken.


    ansonsten beginne mit deiner seelenschulung und charakterveredelung.du wirst sehen, dass ist tausendmal spannender als abzuhängen und ein tor zu einer wesentlich weiteren weltsicht.


    alles gute dir :-)

    lg

    anjulika







    >Hallo,

    >ich bin alkoholabhängig und weiss nun nicht wie ich damit umgehen muss. Wenn ich Alkohol trinke, werde ich schnell agressiv und gewaltätig, und kann dagegen nichts machen. Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich von der Sucht und diesem Verhalten loskomme?

    >Tschüss



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