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Thema: In Not

  1. #1
    Not
    Gast

    In Not


    Hallo,

    ich bin alkoholabhängig und weiss nun nicht wie ich damit umgehen muss. Wenn ich Alkohol trinke, werde ich schnell agressiv und gewaltätig, und kann dagegen nichts machen. Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich von der Sucht und diesem Verhalten loskomme?

    Tschüss



  2. #2
    Alberich
    Gast

    Re: In Not


    >Hallo,

    >ich bin alkoholabhängig und weiss nun nicht wie ich damit umgehen muss. Wenn ich Alkohol trinke, werde ich schnell agressiv und gewaltätig, und kann dagegen nichts machen. Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich von der Sucht und diesem Verhalten loskomme?

    >Tschüss


    Hängt davon ab.

    Was säufst Du?

    Wieviel?

    Wie häufig?

    Bist Du berufstätig?



  3. #3
    Not
    Gast

    Re: In Not


    >>Hallo,

    >>ich bin alkoholabhängig und weiss nun nicht wie ich damit umgehen muss. Wenn ich Alkohol trinke, werde ich schnell agressiv und gewaltätig, und kann dagegen nichts machen. Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich von der Sucht und diesem Verhalten loskomme?

    >>Tschüss

    >Hängt davon ab.

    >Was säufst Du?

    >Wieviel?

    >Wie häufig?

    >Bist Du berufstätig?





    Ich trink eigentlich ziemlich alles, also auch hochprozentiges (aber eben nicht ausschliesslich). Naja ich trinke eigentlich immer auf Partys und dann eben auch "etwas" mehr, naja und berufstätig bin ich sozusagen nicht, weil ich noch zur in der Ausbildung stecke. Mein Problem ist vor allem, dass ich mich damit immer selbst runterziehe und dann überhaupt keine perspektive (die habe ich so auch nicht) in meinem Leben sehe, ich werde dann eben immer sehr wütend (v.a. wahrscheinlich auf mich selbst) und aggressiv. Um ehrlich zu sein, sehe ich dann all das, was ich nicht geschafft habe und dass es andere geschafft haben und dass ich zu nichts tauge. Ich denke ständig daran mein Leben zu ändern und daran dass ich es doch nur versuchen werde und wieder scheitern werde, weil ich keine ausdauer habe.






  4. #4
    Tevion
    Gast

    Re: in Not


    + ich bin alkoholabhängig und weiss nun nicht wie ich damit umgehen muss. Wenn

    + ich Alkohol trinke, werde ich schnell agressiv und gewaltätig, und kann

    + dagegen nichts machen. Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich von der

    + Sucht und diesem Verhalten loskomme?


    Wenn du auf Parties bist lenk dich ab , kau Kaugummi , hol dir ne Tüte Chips. Der Abend ist scheiße ? Drink nicht noch mehr , davon wird er nicht besser. Konzentrier dich auf die Partie , verwickel dich in Gespräche.

    Wenn alle um dich herum trinken und du dich gezwungen siehst auch zu drinken , endecke die Vielfältigkeit des Chipsangebotes.


    + Mein Problem ist vor allem, dass ich mich damit immer selbst runterziehe

    + und dann überhaupt keine perspektive (die habe ich so auch nicht) in meinem

    + Leben sehe, ich werde dann eben immer sehr wütend (v.a. wahrscheinlich auf

    + mich selbst) und aggressiv. Um ehrlich zu sein, sehe ich dann all das, was

    + ich nicht geschafft habe und dass es andere geschafft haben und dass ich zu

    + nichts tauge.


    Dann ist der Alkohol nicht das Problem sondern die Folge darauf. Ich denke eine gute Lösung ist folgende.


    - Als erstes musst du deine Ziele wissen.

    - Dann musst du herausfinden wie du diese Ziele erreichen kannst.


    Wenn du die ersten beiden Punkte ausreichend erfüllt hast kannst du zum dritten Punkt übergehen.


    - Nimm all deinen Mut zusammen , lass die Theorie hinter dir und beginn mit der

    - Praxsis , fang an dein Leben so zu gestalten wie du es willst.


    Und wenn du all dass erreicht hast , genieß es denke an den Springenden Punkt.


    - Schweig über deinen Erfolg.


    --------------------------------------------------------------------------------


    Warscheinlich hast du schon mal ein Ziel gehabt um dass sich dein Leben drehte.

    Vielleicht gings Irgendwie verlohren , oder es hat seine Wertigkeit und seinen Sinn verlohren.

    So gings mir. Es war ein Gefühl als ob mir der Boden unter den Füßen weggezogen würde. Scheinbar war alles was ich wuste für die Katz.

    Dann heist es Stein um Stein den eigenen Tempel des Selbst neu auf zu bauen.


    Dass du jetzt schon so weit bist , geistig neu gebohren zu werden ,

    SPRICHT FÜR DICH . Dein Alter zeigt dir in welcher Geschwindigkeit und mit welcher Qualität du über dich hinaus gewachsen bist.


    In diesem Sinne immer Drann bleiben , dann klappts auch mit dem Nachbarn ;)


    Cu



  5. #5
    Thomas
    Gast

    Re: In Not


    hi,


    ich denke, du hast dich in dem berühmten teufelskreis selbst gefangen. aber wie du schon richtig erkannt hast, löst der alk nicht unbedingt dein problem sondern verschlimmert die ausweg und perspektivenlosigkeit. in diesem zustand erscheint alles noch trister und und der augenscheinlich einzige weg ist, das problem noch weiter zu verdrängen (zu ersaufen). was leider wiederum noch mehr in den frust und den hass auf sich selbst führt.


    trinkst du nur auf party oder auch alleine oder mit freunden unter der woche, sprich regelmässig bis jeden tag? musst du am folgetag "nachtrinken" um den "tatter" wegzubekommen, oder bist du noch von diesem stadium entfernt?


    als einfachen tipp - auch wenn die umsetzung mitunter nicht gerade einfach ist- würde ich dir empfehlen, dich mit der eigenliebe zu beschäftigen. hier kann u.a. das tara-mantra "OM TARE TUTTARE TURE SOHA" helfen, dass du dich selbst wieder anerkennen und respektieren, ja auch lieben lernst. liebst du dich und deinen, setzt du ihn natrürlich anderen situationen aus ;-)

    sicherlich ist auch die frage, auf was für party du dich begibst. wenn ich mich zb. als maurer auf eine party von lauter bankern begebe, würde ich mich vielleicht auch unwohl fühlen, weil alle mehr geld haben. sind denn die leute auf der party denn "auf deiner wellenlänge", oder suchst du dir unbewusst eine "andere welt" aus, nur um dir selbst vor augen zu führen, wie wenig du wert bist?

    was bringt dich dazu, auf eine party zu gehen und dann zu besaufen? wenn es dir rein um das betrinken ginge, könntest du es doch auch zuhause machen.


    vielleicht ist es dir hilfreich, dir einmal ein blatt papier zu nehmen und dir in zwei spalten aufzuschreiben, wie dein leben mit und ohne alkohol aussieht. dann unterteilst du beide spalten noch einmal in schöne und weniger schöne dinge. sicherlich hat der alkoholgenuss ja nicht nur schlechte seiten, sonst wäre er nicht die zweite volksdroge nach dem fernsehen. das bewusste erkennen mag dir helfen, die dinge ein wenig klarer zu sehen.

    über lege dir, was du in deinem leben erreichen möchtest und welche ziele du hast. ist der alk hierbei behilflich? oder lässt er dich nur "leichter" ertragen, wenn du diesen weg nicht gehst?


    lieben gruss,

    thomas


    >Ich trink eigentlich ziemlich alles, also auch hochprozentiges (aber eben nicht ausschliesslich). Naja ich trinke eigentlich immer auf Partys und dann eben auch "etwas" mehr, naja und berufstätig bin ich sozusagen nicht, weil ich noch zur in der Ausbildung stecke. Mein Problem ist vor allem, dass ich mich damit immer selbst runterziehe und dann überhaupt keine perspektive (die habe ich so auch nicht) in meinem Leben sehe, ich werde dann eben immer sehr wütend (v.a. wahrscheinlich auf mich selbst) und aggressiv. Um ehrlich zu sein, sehe ich dann all das, was ich nicht geschafft habe und dass es andere geschafft haben und dass ich zu nichts tauge. Ich denke ständig daran mein Leben zu ändern und daran dass ich es doch nur versuchen werde und wieder scheitern werde, weil ich keine ausdauer habe.



  6. #6
    Not
    Gast

    Re: In Not


    Hallo Thomas,

    also alleine trinke ich nicht so häufig (und wenn dann so zwei Flaschen Wein); also so einmal die Woche und den Wein dann an einem Tag. Und die Feier war schon unter "Gleichgesinnten", aber das Problem ist, dass meine Freunde (nicht alle) auch viel Alkohol trinken und das für vollkommen normal halten (sie trinken aber nur um aufgeheitert zu sein). Es hört sich vielleicht komisch an, aber es wird sozusagen erwartet, dass man einiges trinkt.




    >hi,

    >ich denke, du hast dich in dem berühmten teufelskreis selbst gefangen. aber wie du schon richtig erkannt hast, löst der alk nicht unbedingt dein problem sondern verschlimmert die ausweg und perspektivenlosigkeit. in diesem zustand erscheint alles noch trister und und der augenscheinlich einzige weg ist, das problem noch weiter zu verdrängen (zu ersaufen). was leider wiederum noch mehr in den frust und den hass auf sich selbst führt.

    >trinkst du nur auf party oder auch alleine oder mit freunden unter der woche, sprich regelmässig bis jeden tag? musst du am folgetag "nachtrinken" um den "tatter" wegzubekommen, oder bist du noch von diesem stadium entfernt?

    >als einfachen tipp - auch wenn die umsetzung mitunter nicht gerade einfach ist- würde ich dir empfehlen, dich mit der eigenliebe zu beschäftigen. hier kann u.a. das tara-mantra "OM TARE TUTTARE TURE SOHA" helfen, dass du dich selbst wieder anerkennen und respektieren, ja auch lieben lernst. liebst du dich und deinen, setzt du ihn natrürlich anderen situationen aus ;-)

    >sicherlich ist auch die frage, auf was für party du dich begibst. wenn ich mich zb. als maurer auf eine party von lauter bankern begebe, würde ich mich vielleicht auch unwohl fühlen, weil alle mehr geld haben. sind denn die leute auf der party denn "auf deiner wellenlänge", oder suchst du dir unbewusst eine "andere welt" aus, nur um dir selbst vor augen zu führen, wie wenig du wert bist?

    >was bringt dich dazu, auf eine party zu gehen und dann zu besaufen? wenn es dir rein um das betrinken ginge, könntest du es doch auch zuhause machen.

    >vielleicht ist es dir hilfreich, dir einmal ein blatt papier zu nehmen und dir in zwei spalten aufzuschreiben, wie dein leben mit und ohne alkohol aussieht. dann unterteilst du beide spalten noch einmal in schöne und weniger schöne dinge. sicherlich hat der alkoholgenuss ja nicht nur schlechte seiten, sonst wäre er nicht die zweite volksdroge nach dem fernsehen. das bewusste erkennen mag dir helfen, die dinge ein wenig klarer zu sehen.

    >über lege dir, was du in deinem leben erreichen möchtest und welche ziele du hast. ist der alk hierbei behilflich? oder lässt er dich nur "leichter" ertragen, wenn du diesen weg nicht gehst?

    >lieben gruss,

    >thomas

    >>Ich trink eigentlich ziemlich alles, also auch hochprozentiges (aber eben nicht ausschliesslich). Naja ich trinke eigentlich immer auf Partys und dann eben auch "etwas" mehr, naja und berufstätig bin ich sozusagen nicht, weil ich noch zur in der Ausbildung stecke. Mein Problem ist vor allem, dass ich mich damit immer selbst runterziehe und dann überhaupt keine perspektive (die habe ich so auch nicht) in meinem Leben sehe, ich werde dann eben immer sehr wütend (v.a. wahrscheinlich auf mich selbst) und aggressiv. Um ehrlich zu sein, sehe ich dann all das, was ich nicht geschafft habe und dass es andere geschafft haben und dass ich zu nichts tauge. Ich denke ständig daran mein Leben zu ändern und daran dass ich es doch nur versuchen werde und wieder scheitern werde, weil ich keine ausdauer habe.



  7. #7
    Ratgeber
    Gast

    Re: In Not


    >Hallo,

    >ich bin alkoholabhängig und weiss nun nicht wie ich damit umgehen muss. Wenn ich Alkohol trinke, werde ich schnell agressiv und gewaltätig, und kann dagegen nichts machen. Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich von der Sucht und diesem Verhalten loskomme?

    >Tschüss


    Starke gesundheitliche Probleme haben dieses Problem gelöst. Ich hoffe, daß Du davon los kommst so lange Du noch einigermaßen gesund bist und Du nicht meine Erfahrungen machen mußt.



  8. #8
    Sebastian
    Gast

    Re: In Not


    Hallo,


    da du es nun schon so sagst wirst du vielleicht einen anderen Freundeskreis dir suchen müssen. Du kannst wohl versuchen anders zu sein bei ihnen aber ob sie das akzeptieren? Andernfalls suche dir doch Freunde welche anders sind. Geht bestimmt. Wie wäre es zB mit dem Beitreten zu einer Sportgruppe? Ich bin in einer neuen Stadt auch einem Wushuverein beigetreten und schon hat man eine Anzahl Leute, die man kennt und wenn man Glück hat sind sie angenehmer.


    Grüße,

    Sebastian

  9. #9
    Thomas
    Gast

    Re: In Not


    hallo "not" ;-)


    sebastioan hat es ja schon angedeuet. wenn in deinem "freundeskreis" alk dazu gehört und man dich mehr oder weniger nur "akzeptiert" wenn du mittrinkst, würde ich dir empfehlen, den kreis dieser menschen zu wechseln. objektiv betrachtet sind es keine freunde und du hast nichts verloren, wenn du dich von ihnen entfernst.

    lieder gibt es eine menge menschen, die nicht akzeptieren wollen, wenn jemand mit dem thema alkohol ein problem hat und ihn dann -durch dieses unverständnis- aufmuntern mit zu trinken.


    du hast erkannt, dass dies ein weg ist, der dir nicht zusagt. das freut mich sehr für dich und ist der wichtigste schritt auf deiner situation auszubrechen.


    sicherlich mag der wechseln des freundeskreises/umfeldes in der praxis mit ein paar "wehrmutstropfen" verbunden sein - die du aber nicht reel zu dir nehmen musst ;-) aber jeder veränderung ist, da der mensch ein gewohnheitstier ist, im ersten moment kein leichter schritt. über dies solltest du dir im vorfeld bewusst sein, damit du einer eventuellen sinnlosigkeit oder niedergeschlagenheit gelassen entgegen treten kannst.


    aufgrund deiner beschreibung gehe ich mal davon aus, dass du noch nicht so sehr mit den negativen begleiterscheinungen des alk. zu kämpfen hast. seih froh darüber - je länger du an der jetztigen situation festhälst, desto schwerer wird es, sie wieder aus ihr heraus zu kommen.


    vielleicht würde es dir mal gut tun, eine weile partys zu meiden und mal zu hause zu bleiben. finde doch heraus, was du dort eigentlich willst. ist es dir gesellschaft der leute dort, oder ist es nur (d)ein alibi um zu saufen?


    wohin möchtest du generell in deinem leben? was würde dir gefallen und gut tun? hilft dir der alk auf diesem wege oder hindert er dich?


    wenn die nächsten woche noch das wetter gut ist und die sonne scheint, such dir doch einen schönen platz in der natur (oder sieh aus deinem fenster in den himmel). das wird dir gut tun.


    auch könnte dir vielleicht helfen, dass du dir jeden morgen 10 gründe überlegst, warum es sich für dich lohnt, aus dem bett aufzusetehn. wenn du dir die zähne putzt, sage dir, dass du es für dich tust, weil du es dir wert bist. wenn du ißt, seih dir bewusst für wen du ißt. auf diese weise findest du sicherlich noch mehr dinge, die dir helfen, dir über dich selbst bewusst zu werden. schau nicht, was andere machen oder denken. sie haben ja auch nicht den kater am nächsten morgen sondern du ;-) finde für dich raus, was dich glücklich macht und überlege dir bei jeder handlung, ob es dich deinem ziel nächer bringt, oder davon entfernt.


    du schaffst das schon ;-)


    alles liebe,

    thomas




    >Hallo Thomas,

    >also alleine trinke ich nicht so häufig (und wenn dann so zwei Flaschen Wein); also so einmal die Woche und den Wein dann an einem Tag. Und die Feier war schon unter "Gleichgesinnten", aber das Problem ist, dass meine Freunde (nicht alle) auch viel Alkohol trinken und das für vollkommen normal halten (sie trinken aber nur um aufgeheitert zu sein). Es hört sich vielleicht komisch an, aber es wird sozusagen erwartet, dass man einiges trinkt.




  10. #10
    Not
    Gast

    Re: In Not


    Hallo,

    Es ist an der Zeit mich für die schönen und hilfreichen Postings, die ich bekommen habe mich zu bedanken. Die Texte haben mich zum nachdenken animiert und neue Einblicke gegeben, weshalb ich euch ausdrücklich danken möchte. Auch für weitere hilfreiche Gedanken, die vielleicht noch kommen, bin ich selbstverständlich sehr dankbar.

    Tschüss Not

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