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Thema: Bardon als letzter Ausweg

  1. #1
    Affekt
    Gast

    Bardon als letzter Ausweg


    Seit Jahren bereitet mir mein Charakter erhebliche Probleme mit Menschen. Zumindest nehme ich an, dass es mein Charakter sein muss. Was sonst? Andererseits gibt es genug Leute, die auch trotz ihres "schlechten" Charakters keine Probleme haben, Freunde zu finden. Menschen fühlen sich zu ihnen trotzdem hingezogen.

    Ich habe sogut wie keine Freunde mehr und glaubte mich damit abgefunden zu haben. Aber jetzt habe ich wieder eine Phase, in der in denke, so kann das nicht weitergehen. Was mach ich bloß falsch?

    Das System von Bardon betrachte ich als letzten Ausweg. Wenn es nicht klappt, gehe ich zu einem Psychologen, wobei ich finde, dass es sehr schwer ist, einen guten zu finden.

    Meine Motivation ist zwar stark, aber ich merke, dass es trotzdem schwer sein wird, die nötige Disziplin aufzubringen (hab's früher schon ein paarmal probiert).

    Ich frage mich auch, ob es für mich nicht andere Lösungen gäbe, wie ich mich verändern könnte? Hoffe das System treibt mich nicht noch weiter in die Einsamkeit.

  2. #2
    zep
    Gast

    Re: Bardon als letzter Ausweg


    >Seit Jahren bereitet mir mein Charakter erhebliche Probleme mit Menschen. Zumindest nehme ich an, dass es mein Charakter sein muss. Was sonst? Andererseits gibt es genug Leute, die auch trotz ihres "schlechten" Charakters keine Probleme haben, Freunde zu finden. Menschen fühlen sich zu ihnen trotzdem hingezogen.

    >Ich habe sogut wie keine Freunde mehr und glaubte mich damit abgefunden zu haben. Aber jetzt habe ich wieder eine Phase, in der in denke, so kann das nicht weitergehen. Was mach ich bloß falsch?

    >Das System von Bardon betrachte ich als letzten Ausweg. Wenn es nicht klappt, gehe ich zu einem Psychologen, wobei ich finde, dass es sehr schwer ist, einen guten zu finden.

    >Meine Motivation ist zwar stark, aber ich merke, dass es trotzdem schwer sein wird, die nötige Disziplin aufzubringen (hab's früher schon ein paarmal probiert).

    >Ich frage mich auch, ob es für mich nicht andere Lösungen gäbe, wie ich mich verändern könnte? Hoffe das System treibt mich nicht noch weiter in die Einsamkeit.


    Letzter Ausweg klingt nie gut, wünsch dir viel Hoffnung und Freunde fürs neue Jahr

    beste Grüsse



  3. #3
    Sivana
    Gast

    Re: Bardon als letzter Ausweg


    >Seit Jahren bereitet mir mein Charakter erhebliche Probleme mit Menschen.


    Na ja, durch schlechten Charakter so vereinsamen zu müssen, muss schon recht viel zusammen kommen. Was ist es, was Deinen Charakter so mies erscheinen lässt? Handgreiflichkeiten oder andauernde Lügengeschichten? Bestiehlst Du Deine Mittmenschen oder zahlst Du Deinen Schulden nicht zurück?

    Woran hängt es Deiner Meinung nach? Oder liegt es vielleicht doch gar nicht an Deinem Charakter?


    Denk mal darüber nach...

    Übrigens, es gibt immer eine Lösung zu jedem Problem.


    Sivana

  4. #4
    Kali
    Gast

    Mir ging es ähnlich


    Hallo,

    mir ging es so ähnlich wie Dir. Ich bin dann zu einer Psychologin in eine Gesprächstherapie gegangen, da es nicht so weitergehen konnte. Vor kurzem habe ich mir dann noch eine gute Hömöopatin gesucht (über die Adressenliste der Europäischen Akademie für Homöopathie), da ich Gesundheitliche Probleme habe. Da ich äußerst feinfühlig bin, habe ich mit den Übungen von Franz Bardon angefangen, ich dachte mir entweder werde ich verrückt oder ich lerne es zu verstehen, ich habe mich für das Letztere entschieden. Leider hänge ich schon seit einem Jahr in den Anfängen der 2ten Stufe fest. Trotz allem merke ich, das ich Fortschritte mache. Mir ist aufgefallen, das ich in manchen Situationen hellhörig bin - sehr nützliche Eigenschaft. Im Grunde muss man alles als einen Gesamtprozess der Entwicklung sehen. Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen, machs gut.

    Grüsse

  5. #5
    gast
    Gast

    Re: Bardon als letzter Ausweg


    Hm , was würd ich mir selbst schreiben ?

    Oh , ich weiß was auf jeden Fall hilft .


    Http://www.Blumentopf.com -> Downloads -> MP3 -> Guten Morgen


    Einfach anhörn , sich gut fühlen , der rest kommt ganz von allein.

  6. #6
    Affekt
    Gast

    Re: Mir ging es ähnlich


    Hallo Kali,


    danke für deine Antwort.

    Was haben dir die Übungen denn kokret gebracht? Wie regelmäßig machst du sie?

    Hellhörigkeit hört sich schon mal gut an. Mein Problem ist auch, dass ich nie weiß, woran ich bei einem Menschen bin, kann sie nicht "durchschauen", die Menschen. Ich hätte nichts dagegen, hellhörig zu sein, aber andere (bzw. die meisten) Menschen schaffen es doch auch so! Ich frage mich, warum ich zu "magischen" Mitteln greifen muss, um "normal" zu werden.

    Was ich mir in Bezug auf mein Problem von den Übungen erhoffe:

    - durch Gedankenbeobachtung alle möglichen unterbewussten Dinge herausfinden, die mich beeinflußen

    - meine Reaktionen kontrollieren lernen, um nicht mehr so impulsiv zu sein (natürlich haben auch impulsive Menschen Freunde, aber die Eigenschaft stört mich auch so an mir)

    - Gedankenlesen wäre auch nicht schlecht


    Frage mich trotzdem die ganze Zeit, ob es nicht auch anders gehen würde. Villeicht (vermutlich!) sehe ich überhaupt keine anderen Lösungsmöglichkeiten. Vielleicht könnte ein Psychologe wirklich helfen, aber ich bin noch nicht soweit, zu einem zu gehen.


    Danke Kali.

  7. #7
    Fichte
    Gast

    Re: Bardon als letzter Ausweg


    Du machst das schon:-) Wer sonst -auser du selbst- kann dir helfen?

    Es gibt viel mehr die so sind wie du.

    Allein schon das du hier bist zeigt das du auf den richtigen Weg bist.


    Schönen Tag

  8. #8
    Kali
    Gast

    Re: Mir ging es ähnlich


    >Hallo Kali,

    >danke für deine Antwort.

    >Was haben dir die Übungen denn kokret gebracht? Wie regelmäßig machst du sie?

    >Hellhörigkeit hört sich schon mal gut an. Mein Problem ist auch, dass ich nie weiß, woran ich bei einem Menschen bin, kann sie nicht "durchschauen", die Menschen. Ich hätte nichts dagegen, hellhörig zu sein, aber andere (bzw. die meisten) Menschen schaffen es doch auch so! Ich frage mich, warum ich zu "magischen" Mitteln greifen muss, um "normal" zu werden.

    >Was ich mir in Bezug auf mein Problem von den Übungen erhoffe:

    >- durch Gedankenbeobachtung alle möglichen unterbewussten Dinge herausfinden, die mich beeinflußen

    >- meine Reaktionen kontrollieren lernen, um nicht mehr so impulsiv zu sein (natürlich haben auch impulsive Menschen Freunde, aber die Eigenschaft stört mich auch so an mir)

    >- Gedankenlesen wäre auch nicht schlecht

    >Frage mich trotzdem die ganze Zeit, ob es nicht auch anders gehen würde. Villeicht (vermutlich!) sehe ich überhaupt keine anderen Lösungsmöglichkeiten. Vielleicht könnte ein Psychologe wirklich helfen, aber ich bin noch nicht soweit, zu einem zu gehen.

    >Danke Kali.




    Hallo,

    ich mache die Übungen jeden Tag. Ich finde die Magie ist kein unnormales Mittel, vielmehr ein normales. Wer lesen kann, der tut doch auch nichts unnormales und mit der Magie ist es genauso. Du solltest Dir jemanden suchen mit dem Du mal reden kannst, daher wäre ein Psychologe wirklich keine Schande.

    Meist sind es Probleme mit den Eltern, die tiefe Wunden hinterlassen haben und nun hat man sich eine argwöhnische Art angewöhnt, um sich selbst zu schützen. Du musst Dir diese Vorgänge ganz bewußt machen und sie dann bewältigen.

    Grüsse






  9. #9
    Lorenz
    Gast

    Re: Bardon als letzter Ausweg


    Hmmmmmmmmm,


    Freundschaft ist wie du selber festgestellt hast nicht unbedingt eine Frage des Charakters


    ist es dir denn überhaupt wichtig mit Menschen zusammen zu sein?

    Oder hast du das Gefühl du müsstest mit allen auskommen?

    Wir haben nicht mit allen die gleiche Wellenlänge ...

    Wieviel bist du denn bereit für Freundschaft zu investieren? Freundschaft ist etwas das viel Zeit braucht, das sich entwickelt.


    Mein Erfahrung ist, dass man sich selbst zunächst einmal lieben muss, damit auch andere einem lieben und auch damit man andere Menschen überhaupt an sich rann lässt ...


    Gruss

    Lorenz


    >Seit Jahren bereitet mir mein Charakter erhebliche Probleme mit Menschen. Zumindest nehme ich an, dass es mein Charakter sein muss. Was sonst? Andererseits gibt es genug Leute, die auch trotz ihres "schlechten" Charakters keine Probleme haben, Freunde zu finden. Menschen fühlen sich zu ihnen trotzdem hingezogen.

    >Ich habe sogut wie keine Freunde mehr und glaubte mich damit abgefunden zu haben. Aber jetzt habe ich wieder eine Phase, in der in denke, so kann das nicht weitergehen. Was mach ich bloß falsch?

    >Das System von Bardon betrachte ich als letzten Ausweg. Wenn es nicht klappt, gehe ich zu einem Psychologen, wobei ich finde, dass es sehr schwer ist, einen guten zu finden.

    >Meine Motivation ist zwar stark, aber ich merke, dass es trotzdem schwer sein wird, die nötige Disziplin aufzubringen (hab's früher schon ein paarmal probiert).

    >Ich frage mich auch, ob es für mich nicht andere Lösungen gäbe, wie ich mich verändern könnte? Hoffe das System treibt mich nicht noch weiter in die Einsamkeit.

  10. #10
    Klaro
    Gast

    Re: Mir ging es ähnlich


    Was für das in den Griff kriegen vom Leben auch ganz nützlich sein kann, sind die Tipps auf moses-online.com im Buch Licht, Kraft, Liebe. Da steht allerhand gutes zum ausbalancieren vor der eigentlichen Magischen Ausbildung drin. Versuchs mal.


    Klaro


    >Hallo Kali,

    >danke für deine Antwort.

    >Was haben dir die Übungen denn kokret gebracht? Wie regelmäßig machst du sie?

    >Hellhörigkeit hört sich schon mal gut an. Mein Problem ist auch, dass ich nie weiß, woran ich bei einem Menschen bin, kann sie nicht "durchschauen", die Menschen. Ich hätte nichts dagegen, hellhörig zu sein, aber andere (bzw. die meisten) Menschen schaffen es doch auch so! Ich frage mich, warum ich zu "magischen" Mitteln greifen muss, um "normal" zu werden.

    >Was ich mir in Bezug auf mein Problem von den Übungen erhoffe:

    >- durch Gedankenbeobachtung alle möglichen unterbewussten Dinge herausfinden, die mich beeinflußen

    >- meine Reaktionen kontrollieren lernen, um nicht mehr so impulsiv zu sein (natürlich haben auch impulsive Menschen Freunde, aber die Eigenschaft stört mich auch so an mir)

    >- Gedankenlesen wäre auch nicht schlecht

    >Frage mich trotzdem die ganze Zeit, ob es nicht auch anders gehen würde. Villeicht (vermutlich!) sehe ich überhaupt keine anderen Lösungsmöglichkeiten. Vielleicht könnte ein Psychologe wirklich helfen, aber ich bin noch nicht soweit, zu einem zu gehen.

    >Danke Kali.



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