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Thema: @Red: +/-

  1. #21
    Bäumchen
    Gast

    Re: Gott - Adept - Naja, erstmal langsam.....


    >>Lieber Simon Magus!

    >>Glaubst du wirklich, dass +/- im Gleichgewicht zu halten sind. Wärest du dann nicht neutral? Was würde es bedeuten, wenn du neutral wärest?

    >>Liebe Grüße

    >>Bäumchen

    >Hi Bäumchen

    >Ich hab geschrieben "ich bin bei der Frage immer noch am überlegen".

    >Meine vorläufige Interpretation ist: positive Eigenschaften anstreben und negative nach Möglichkeit beseitigen.

    >Das oben geschriebene ist Teil von Überlegungen die ich angestellt habe (Auszug):

    >Zum einen ist die genannte Zielsetzung völlig naheliegend (wir brauchen natürlich nicht darüber zu diskutieren, daß das Gegenteil wahr wäre).

    >Doch ganz so einfach scheinen die Dinge auch wieder nicht zu liegen.

    >Die genannte Stelle in "Erinnerungen an Franz Bardon" brachte mich zu der spekulativen Überlegung: Das Ziel des Lehrgangs ist das eins werden mit Gott. Gott ist in seinem Wesen transzendent=Einheit=jenseits der Dualität-> mit Denken und Worten nie erschöpfend zu erfassen. Ich würde Gott nicht mit positv oder "gut" gleichsetzen auch nicht mit neutral im Sinne von "Grau" als Zwichending zwichen "Schwarz" und "Weis". Alles positive und negative in der materiellen Welt ist vergänglich, jenseits dessen (und trotzdem in allem) ist das Unerschaffene-Ewige-Vollkommene, was viel mehr und eine ganz andere Qualität als einfach nur gut im menschlichen Sinne ist.

    >Wenn der Mensch nun das Ebenbild Gottes im kleinen ist, ist dann das Ziel Bardons Stufenlehrgangs, die Charakterausgleich (im Sinne von Elementeausgleich) und -verendlung auch beinhaltet, zu erreichen wenn man es schafft alle negative in positive Eigenschaften umzuwandeln? Ist dies überhaupt zu erreichen? Wenn man es doch erreicht, bedeutet dies dann wirklich eine vollkommenes Ebenbild Gottets im kleinen zu sein?...

    >Das sind alles Überlegungen die mich weiterbringen sollen Dinge zu verstehen die Bardon offensichtlich nur angeschnitten hat, weil der Hermetiker selbst darauf kommen soll (wie bei so vielen anderen Themen auch).

    >SIMON MAGUS





    Lieber Simon Magus!


    Ich persönlich interpretiere die von Dr. M. K. gemachte Aussage "Noch besser ist es, ebensoviele positive wie negative Eigenschaften zu haben" als die günstigste !!!"Ausgangsposition"!!!


    Denn weiter im Text geht es mit:


    Stützen Sie sich auf die guten Eigenschaften und....

    Stellen Sie sich vor, dass die negativen Eigenschaften Sie verlassen.....

    Nochmals sei gesagt: Besonders auf die positiven Eigenschaften Wert legen!


    Tja, darüber hinaus wünsche ich dir noch viel Freude beim Meditieren über Gott und seiner sog. Emanationen. Vielleicht sind diese Ungereimtheiten ja nicht zufällig oder unwillkürlich, wer weiß.


    Mach es dir schon mal gemütlich.


    Ach, mir ist es ja kurzfristig gerade mal entfallen, aber wo steht es denn noch einmal, dass wir ein "vollkommenes" Ebenbild Gottes "sind"? Immer diese Vergesslichkeit, tztztz




    Viele liebe Grüße


    Bäumchen

  2. #22
    Bäumchen
    Gast

    Kopf hoch!


    Lieber Simon Magus!


    Versuche doch einfach mal mit der unabänderbaren Vergangenheit friedlich abzuschließen.


    Genieße die dadurch entstehende neue Freiheit des intensiveren Gegenwärtigerem. Viel Freude!




    Liebe Grüße


    Bäumchen

  3. #23
    Christian
    Gast

    Re: Wie denn, was denn nun?!?




    >Ist man wissent seiner Neutralität, weiß man schon recht viel. Vorallem ist dies auch sehr selten anzutreffend. Durch die Neutralität liegt diesem natürlich ein sehr großes Potential inne - ob und wie er dies nutzt steht natürlich auf einem anderen Papier. So wird es doch stets von beiden Seiten umworben.

    >Aber! Trotz des großen Potential ist gerade die Neutralität der größte Stein auf seinem Weg zur Vollkommenheit.

    >

    wissen um die neutralitaet bedeutet stets das tun zu koennen was man will, und der wissend neutrale "tut" immer etwas, auch wenn es augenscheinlich nicht fuer jede/n erkennbar ist. neutralitaet raeumt alle steine weg da sie der grundstein zur freien sicht ist.


    liebe gruesse

    chris



  4. #24
    Bäumchen
    Gast

    Re: Sehr interessant, was du da schreibst...


    >

    >>Ist man wissent seiner Neutralität, weiß man schon recht viel. Vorallem ist dies auch sehr selten anzutreffend. Durch die Neutralität liegt diesem natürlich ein sehr großes Potential inne - ob und wie er dies nutzt steht natürlich auf einem anderen Papier. So wird es doch stets von beiden Seiten umworben.

    >>Aber! Trotz des großen Potential ist gerade die Neutralität der größte Stein auf seinem Weg zur Vollkommenheit.

    >>

    >wissen um die neutralitaet bedeutet stets das tun zu koennen was man will, und der wissend neutrale "tut" immer etwas, auch wenn es augenscheinlich nicht fuer jede/n erkennbar ist. neutralitaet raeumt alle steine weg da sie der grundstein zur freien sicht ist.

    >liebe gruesse

    >chris





    Lieber Chris!


    Vielleicht täusche ich mich ja, aber ich habe das Gefühl ein winziger Hauch von dem guten alten Aleister weht mir entgegen, wenn ich deinen Beitrag lese. Und doch liegt darin ein noch viel größeres unausgesprochenes Wissen verborgen.


    Der wissende wahrhaft (!) Neutrale ist in der Tat mit der kostbaren Gabe der freien Sicht beschenkt und kann dadurch sehr viele wertvolle Erfahrungen machen und auch ebensolche Einblicke gewinnen (wenn er seine Neutralität auch entsprechend nutzt!), die anderen verborgen bleiben.


    Nun gehen unsere Ansichten aber auseinander. Ab einem gewissen höheren Entwicklungsstand kann aber gerade die Neutralität die Vollendung der höchsten Vervollkommnung verhindern.


    Der wahrhaft(!) Neutrale, der dies auch auf seinem Weg bewusst bleibt, ist in der Tat sehr sehr selten anzutreffen. Sind die Meisten doch nur für einen gewissen Zeitraum bzw. bis zu einer gewissen Entwicklungsstufe Neutral und verfeinern sich ab einem gewissen Zeitpunkt einem anderen Prinzip entsprechend. Viel sind jene anzutreffen, die glauben Neutral zu sein und doch dienen sie schon unbewusst einem anderen Prinzip.


    Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr - feier schön heute abend.




    Liebe Grüße


    Bäumchen

  5. #25
    Oliver
    Gast

    Re: Stimmt genau


    Ja, stimmt genau. Hab den Namen nicht gepostet, da es ja nun keinen direkten Zusammenhang hat. Ist jedoch eine der wenigen Kampfkünste, die, vorausgesetzt man erlernt sie viele, viele Jahre, irgendwann auch mal auf dieses Niveau ankommt.

  6. #26
    red
    Gast

    Antwort


    Hallo ,


    + Ich weiß nicht was du damit meinst wenn du sagst du hättest etwas anderes

    + als Antwort erwartet.


    Nun ich hatte mich eigentlich auf eine Diskussion eingestellt. Aber ich stimme

    dem was du geschrieben hast zu. Von dem her konnte ich nicht das machen worauf

    ich mich vorbereitet hatte.


    + Eine Frage auf die Bardon auch nicht direkt eingeht ist folgendes Problem:

    + Als Kind hatte ich eine viel größere Harmonie der Elemente als heute, aber

    + die einzelnen Elemente waren nur schwach entwickelt. Bardon setzt als Ziel

    + die Harmonie der Elemente in Geist Körper und Seele, wobei es viel einfacher

    + ist auf niedrigem Niveau einen Elementeausgleich zu erreichen, als Feuer,

    + Wasser Luft und Erde sehr stark zu entwickeln und trotzdem eine Harmonie zu

    + erreichen (beides scheint sogar mehr widerstrebende Ziele zu sein). Wie ist

    + nun die Wertigkeit einzustufen zwichen AUSGLEICH und STÄRKUNG?


    Spontan würde ich sagen Ausgleich und Stärkung sollten Hand in Hand gehen. Man

    sollte von dem einem zum anderen übergehen wenn es sinnvoll ist. Wann es sinn-

    voll ist , ist von der Umwelt und von der Richtung des eigenen Lebenswegs abhängig.


    + Damit verbunden ist auch das Problem, wenn ich etwas bestimmtes im Leben

    + erreichen will sind zwar immer alle Elemente betroffen, aber nicht im

    + gleichen Maße. Ich bin z.B. F. Chopin. Wenn ich komponieren will so werde

    + ich gerade das Luftelement automatisch sehr stärken. Würde ich statt dessen

    + meine ganze Kraft auf den Elementeausgleich setzen, so würde ich es in der

    + Musik scheinbar nicht so weit bringen.

    + Wie ist es nun zu sehen, daß es im Leben notwendig ist sich zu

    + SPEZIALISIEREN (z.B. durch Berufswahl) - nur so ist auf einem bestimmten

    + Gebiet wirklich was zu erreichen - was aber einem AUSGLEICH zu wider läuft?


    Nun man kann sich ja auf den Ausgleich spezialisieren. So geht man zwar in eine

    Richtung , die aber den Ausgleich zur Folge hat. Bardon schreibt , auch im

    Nachwort etwas dazu [WWA ab S. 389]


    + Zum Ausgangsthema.

    + Vielleicht ist es tatsächlich so: das eine Extrem ist alle negativen

    + Eigenschaften in positive umzuwandeln, das andere die Neutralität


    Das Gegenteil zum ersten Extrem müsste doch sein , alle positiven

    Eigenschaften ins negative zu wandeln. Während die neutralität dazwischen liegen

    sollte.


    + Und das Ziel des angehenden wahren(!) Adepten liegt irgend wo

    + dazwichen !?!?!?


    MFG Red

  7. #27
    Bloß ;n Schüler
    Gast

    Re: Gott - Adept - Naja, erstmal langsam.....


    >>>Lieber Simon Magus!

    >>>Glaubst du wirklich, dass +/- im Gleichgewicht zu halten sind. Wärest du dann nicht neutral? Was würde es bedeuten, wenn du neutral wärest?

    >>>Liebe Grüße

    >>>Bäumchen

    >>Hi Bäumchen

    >>Ich hab geschrieben "ich bin bei der Frage immer noch am überlegen".

    >>Meine vorläufige Interpretation ist: positive Eigenschaften anstreben und negative nach Möglichkeit beseitigen.

    >>Das oben geschriebene ist Teil von Überlegungen die ich angestellt habe (Auszug):

    >>Zum einen ist die genannte Zielsetzung völlig naheliegend (wir brauchen natürlich nicht darüber zu diskutieren, daß das Gegenteil wahr wäre).

    >>Doch ganz so einfach scheinen die Dinge auch wieder nicht zu liegen.

    >>Die genannte Stelle in "Erinnerungen an Franz Bardon" brachte mich zu der spekulativen Überlegung: Das Ziel des Lehrgangs ist das eins werden mit Gott. Gott ist in seinem Wesen transzendent=Einheit=jenseits der Dualität-> mit Denken und Worten nie erschöpfend zu erfassen. Ich würde Gott nicht mit positv oder "gut" gleichsetzen auch nicht mit neutral im Sinne von "Grau" als Zwichending zwichen "Schwarz" und "Weis". Alles positive und negative in der materiellen Welt ist vergänglich, jenseits dessen (und trotzdem in allem) ist das Unerschaffene-Ewige-Vollkommene, was viel mehr und eine ganz andere Qualität als einfach nur gut im menschlichen Sinne ist.

    >>Wenn der Mensch nun das Ebenbild Gottes im kleinen ist, ist dann das Ziel Bardons Stufenlehrgangs, die Charakterausgleich (im Sinne von Elementeausgleich) und -verendlung auch beinhaltet, zu erreichen wenn man es schafft alle negative in positive Eigenschaften umzuwandeln? Ist dies überhaupt zu erreichen? Wenn man es doch erreicht, bedeutet dies dann wirklich eine vollkommenes Ebenbild Gottets im kleinen zu sein?...

    >>Das sind alles Überlegungen die mich weiterbringen sollen Dinge zu verstehen die Bardon offensichtlich nur angeschnitten hat, weil der Hermetiker selbst darauf kommen soll (wie bei so vielen anderen Themen auch).

    >>SIMON MAGUS

    >Lieber Simon Magus!

    >Ich persönlich interpretiere die von Dr. M. K. gemachte Aussage "Noch besser ist es, ebensoviele positive wie negative Eigenschaften zu haben" als die günstigste !!!"Ausgangsposition"!!!

    >Denn weiter im Text geht es mit:

    >Stützen Sie sich auf die guten Eigenschaften und....

    >Stellen Sie sich vor, dass die negativen Eigenschaften Sie verlassen.....

    >Nochmals sei gesagt: Besonders auf die positiven Eigenschaften Wert legen!

    >Tja, darüber hinaus wünsche ich dir noch viel Freude beim Meditieren über Gott und seiner sog. Emanationen. Vielleicht sind diese Ungereimtheiten ja nicht zufällig oder unwillkürlich, wer weiß.

    >Mach es dir schon mal gemütlich.

    >Ach, mir ist es ja kurzfristig gerade mal entfallen, aber wo steht es denn noch einmal, dass wir ein "vollkommenes" Ebenbild Gottes "sind"? Immer diese Vergesslichkeit, tztztz

    >

    >Viele liebe Grüße

    >Bäumchen




    Vieleicht sind ja positiv und negetiv miteinander verbunden und voneinander abhängig? Damit meine ich das der Mensch sich selbst erkennen muss in all seiner vielfalt. Ist es nicht so das die Elektrischen Ströme die Magnetischen Felder lenken und beinflussen? Bei den meisten Menschen ist es jedoch so das die negativen Eigenschaften sie lenken und beinflussen. Sprich die Magnetischen Felder die Elektrischen Ströme lenken. Du kannst nicht nur "GUT" sein. Wenn man dir gute Eigenschaften beibringt wirst du dadurch automatisch auch die negativen begreifen. Wenn man dir beibringt das Ehrlich sein gut ist wirst du automatisch wissen das Unehrlich sein schlecht ist. Ich nehme an das du das Gesetz der Polarität bereits begriffen hast wenn du dich mit diesem Thema ;Gut und Böse beschäftigst. Demnach müsstest du wissen das alles wie ein Uhrwerk miteinander verbunden ist. Glaubst du das im Ernst das es möglich ist nur seine positiven Eigenschaften die nötige Kraft zu geben um sie zu entwickeln ohne die negativen Eigenschaften damit zu beinflusswen.Also ich glaube das man wenn man das macht man den negativen automatisch genau so viel Kraft zuführt und zu Ihrer Entwicklung beiträgt denn alles ist miteinander verbunden. Der Satz wie oben so auch unten sollte bei jedem Hermetischem Gedanken miteinbezogen werden( wenn ich das bloß endlich schaffen würde ohne das daurnd zu vegessen :) )

    Aber gut und böse sind nun mal Eigenschaften die uns zu Menschen machen oder eben zu Gottes Ebenbild deshalb denke ich ist es so wichtig sich selbst zu kennen . Den nur so können wir lernen mit den beiden URKRÄFTEN Gottes Aktiv-passiv die sich nun mal im Menschen durch gut und böse äussern zu beherschen. Du kannst dich nicht nur auf das gute in dir fixieren. Das würde dazu führen das die Negativen und passiven Aspekte in dir Anfangen unkonrolliert zu wachsen weil du Ihnen keine Beachtung schenkst. Ich glaube das jede Eigenschaft Ihren positiven wie auch negativen Aspekt in sich trägt und es an dir als "GOTTMENSCH" daran liegt sie zu beherschen und zu konntrolieren(Elektrische Ströme, Magnetische Felder) Gut und böse wie die Menschen es auffasen exiestieren doch gar nicht. Beide Kräfte erfüllen bloß Ihren JOb. Doch um Gott ähnlich zu werden müssen wir auch lernen so zu sein wie Gott. Und Gott beherscht nun Mal beide Prinzipe perfekt. In Buch Jesaja steht irgendwo: Bin nicht ich es der Tag und Nacht erschaffen hat? Mann und Weib? Gut und Böse? Und bin nicht ich es der sie alle beherscht? Um Gott aUCH NUR IRGENDWIE NAHE ZU KOMMEN GLAUBE ICH MÜSSEN WIR DRINGEND LERNEN MIT DIESEN BEIDEN gRUNGKRÄFTEN UMZUGEHEN. Aber wie gesagt es sind bloß Gedanken und die Richtigkeit dieser Gedanken sei dahingestellt. Trotz alledem hoffe ich euch ebensoviele Gedankenanstösse gegeben zu haben wie Ihr mir und hoffe das wir alle bald an unser Ziel gelangen mit freundlichen Grüssen: Ein Schüler



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