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Thema: Mystischer Tot/ Auflösung ins Ur-Licht

  1. #1
    Simon Magus
    Gast

    Mystischer Tot/ Auflösung ins Ur-Licht


    Ein Thema welches meines Wissens in diesem Forum noch nicht behandelt wurde ist der sogenannte Mystische Tot bzw. die freiwillige Selbstauflösung, die wenn ich es richtig verstanden habe früher oder später das Ende jedes unsterblichen Geistes ist (sicher nur scheinbaren Widerspruch zwischen "Ende" und "unsterblich...").

    Zum einen scheint es ein Thema zu sein welches nicht weiter von Interesse ist, weil dieser Vorgang in ferner Zukunft liegt (vielleicht unpassend gewählte Formulierung wenn man bedenkt, daß die geistige Ebene Raum-&Zeitlos ist) und ein Maß an geistiger Entwicklung voraussetzt von dem man sich kaum eine Vorstellung machen kann. Zum andern macht man sich schon seine Gedanken was das Endziel anbelangt, wenn man sich mit einer speziellen Sache beschäftigt. Man will schon wissen für was man letzt endlich seine Kräfte investiert und was überhaupt der Sinn des ganzen Daseins ist.

    Die Thematik löst bei mir eine ganze Reihe von Fragen aus.

    Wenn ich es richtig verstanden habe: Es gibt einige Menschen die Magie nur für selbstsüchtige Zwecke anwenden. Das bringt eine menge Vorteile, letzt endlich muß das schlechte Karma aber wieder ausgeglichen werden, was dann weniger angenehm ist. Ein wahrer Adept betreibt einen riesen Arbeitsaufwand um sein schlechtes Karma aufzulösen...



    (Ist es anstrebenswert nur das schlechte Karma auszugleichen oder bindet einen letztendlich auch das gute Karma an den Kreislauf der Wiedergeburt? -> Menschen denen es in materieller Hinsicht so richtig gut geht haben scheinbar seltener Interesse an geistiger Entwicklung: "Gibt es Wiedergeburt, was hab ich davon danach zu streben nicht wieder geboren zu werden?". Zuerst scheint es unsinnig zu sein auch in gutem Karma etwas problematisches zu sehen, aber ich tendiere immer mehr zu dieser Ansicht. Weit entwickelte Adepten die aber noch nicht das vollständige magische Gleichgewicht erreicht haben machen den Eindruck, daß wenn sie etwas gutes tun darauf aus sind, daß es ihnen auf ihrem "Konto" nicht gut geschrieben wird, in dem sie aus der Einstellung heraus handeln "ich bin ein Werkzeug in den Händen Gottes und kein ganz toller Mensch der allen Grund hat sich eine Menge auf seine guten Taten einzubilden". Wo bei es mit dem Karma nicht ganz so zu sein scheint wie mit einem Konto bei der Dresdner Bank, weil man schlechtes Karma nicht einfach auflösen kann durch gute Taten.)


    ...Das Ergebnis ist das Erreichen der Vollkommenheit. Je nach Individualität wird sich der Geist nach erreichen dieses Zieles oder nach irdischen Maßstäbe zig Jahrtausenden später auflösen. Welchen Grund sollte man dafür haben sich aufzulösen? Ist der Geist nur potentiell unsterblich? Sicher hat mein Geist nicht schon immer existiert, wie hat meine Existens angefangen? Was soll das Ganze (ich gehe davon aus, daß es einen Sinn gibt des "ewigen Spiels im Nichts", nur welchen)? ..........

    Bardon schreibt "die Entwicklung endet nie" (da dies wörtlich genommen bedeuten würde, daß es keinen M.Tot gibt, interpretiere ich die Aussage als "man gelangt nie an Grenzen wo man sich nicht weiter entwickeln könnte(!)). Ich denke um so weiter man ist, je schwieriger werden die Prüfungen sein um weiter zu kommen. Wobei mir auch nicht ganz klar ist ob man sich auch weiterentwickeln kann wenn man sich nicht mehr inkarnieren muß und dies auch nicht aus freien Stücken tut.


    Fragen über Fragen. Ich mache erst mal Schluß, damit niemand von der Länge des Textes abschreckt wird.


    SIMON MAGUS

  2. #2
    Talanthas
    Gast

    Re: Mystischer Tot/ Auflösung ins Ur-Licht


    Hallo Simon,


    Ist es anstrebenswert nur das schlechte Karma auszugleichen oder bindet einen letztendlich auch das gute Karma an den Kreislauf der Wiedergeburt? ->

    Menschen denen es in materieller Hinsicht so richtig gut geht haben scheinbar seltener Interesse an geistiger Entwicklung: "Gibt es Wiedergeburt, was hab ich davon danach zu streben nicht wieder geboren zu werden?". Zuerst scheint es unsinnig zu sein auch in gutem Karma etwas problematisches zu sehen, aber ich tendiere immer mehr zu dieser Ansicht. Weit entwickelte Adepten die aber noch nicht das vollständige magische Gleichgewicht erreicht haben machen den Eindruck, daß wenn sie etwas gutes tun darauf aus sind, daß es ihnen auf ihrem "Konto" nicht gut geschrieben wird, in dem sie aus der Einstellung heraus handeln "ich bin ein Werkzeug in den Händen Gottes und kein ganz toller Mensch der allen Grund hat sich eine Menge auf seine guten Taten einzubilden". Wo bei es mit dem Karma nicht ganz so zu sein scheint wie mit einem Konto bei der Dresdner Bank, weil man schlechtes Karma nicht einfach auflösen kann durch gute Taten.)



    Ich bin schon der Ansicht, daß auch gutes Karma bindet. Es ist, wie das negative, ja auch eine Ursache, die ausgeglichen werden muß. Zwar positiv, aber auch eine goldene Fußkette erfüllt ihren Zweck. Auch uneigennützige Taten werden gutgeschrieben, eben gerade dann.


    ...Das Ergebnis ist das Erreichen der Vollkommenheit. Je nach Individualität wird sich der Geist nach erreichen dieses Zieles oder nach irdischen Maßstäbe zig Jahrtausenden später auflösen. Welchen Grund sollte man dafür haben sich aufzulösen? Ist der Geist nur potentiell unsterblich? Sicher hat mein Geist nicht schon immer existiert, wie hat meine Existens angefangen? Was soll das Ganze (ich gehe davon aus, daß es einen Sinn gibt des "ewigen Spiels im Nichts", nur welchen)? ..........


    Die Auflösung ist eine Verschmelzung, gut, das Ego löst sich auf, aber das Bewußtsein nicht. Es kommt nur in seinen ursprünglichen Zustand als Teil Gottes zurück und erlebt sich wieder als Gott. Der Geist als Ego ist eine (nur scheinbare) Abtrennung von Gott. Die Frage der Auflösung denke ich erübrigt sich, da man so nahe bei Gott (wirklich kurz vor der Verschmelzung), sich wahrscheinlich aus Liebe zu Gott sowieso zur Rückkehr entschließt.




    Bardon schreibt "die Entwicklung endet nie" (da dies wörtlich genommen bedeuten würde, daß es keinen M.Tot gibt, interpretiere ich die Aussage als "man gelangt nie an Grenzen wo man sich nicht weiter entwickeln könnte(!)). Ich denke um so weiter man ist, je schwieriger werden die Prüfungen sein um weiter zu kommen. Wobei mir auch nicht ganz klar ist ob man sich auch weiterentwickeln kann wenn man sich nicht mehr inkarnieren muß und dies auch nicht aus freien Stücken tut.


    Ich denke mal, daß eine gewisse Weiterentwicklung drüben schon möglich ist, doch so wie es aussieht, hat man nur als Mensch die Möglichkeit. Wenn Du sagst, daß gutes Karma auch bindet, ist ja das Ziel, alle Bindungen loszuwerden. Alle Bindungen kannst Du nur von unten nach oben losgekommen. Und alle 3 Ebenen sind gleichzeitig nur auf der physischen Ebene präsent. Um alle drei loszubekommen, mußt du inkarnieren.


    Alles Gute Talanthas

  3. #3
    78
    Gast

    Re: Mystischer Tot/ Auflösung ins Ur-Licht


    Hallo Simon,


    Du sprichst in der Tat eine interessante Sache an.


    Wenn Gott aber als das einzig wahre Leben aus Liebe Wesen erschuf, um wieder geliebt zu werden, welchen Sinn würde es ergeben, wenn diese Geschöpfe sich den langen Weg der Selbstverleugnung bis hin zur absoluten Liebe zum Schöpfer entwickeln, um dann im Moment der Seligkeit sich auflösen zu lassen?


    Im Bereich der christlichen Mystik ist zudem auch die Rede von himmlischen Ehen. Demnach gibt es für jeden "menschlichen" Geist einen Gegenpart.


    Es entspräche nicht dem Gesetz der Liebe, etwas zu schaffen, was von vornherein zur Liqidation vorgesehen ist ( bei Lebewesen mit Selbsterkenntnis ).


    Auch Bardon selbst sagt ja, dass der Geist unsterblich ist, obwohl es wohl auch hier gewisse Einschränkungen gibt.


    Naja, zumindest könntest Du mal "Der Eremit" lesen. Dort gibt es einige interessante Aufschlüsse.


    MfG


    DM

  4. #4
    Gast
    Gast

    Re: Mystischer Tot/ Auflösung ins Ur-Licht


    Im letzten Sommer war ich bei einem Meeting, auf dem ein Indischer " Meister " referierte.


    Er war der festen Überzeugung das auch die " guten " Taten in einer weiteren Inkarnation ausgeglichen werden.

    Seine Lösung zu dem Problem nannte sich : Ne-Karma, eine Meditationstechnik die ähnlich der Bardonschen Gedankenleere funktioniert.


    Er meinte nur dann wenn man wirklich nichts tut,schaffe man sich kein Karma.

    Habe seinen Namen durch mehrere Sektenberatungs Server laufen lassen :Er scheint Sauber zu sein.


    Nennt sich: Sant Rajinder Singh,hat schon ein paar mal mit dem Dalai Lama zusammen Veranstaltungen gehabt.




  5. #5
    Bäumchen
    Gast

    Re: * Der ewige Wandel * - Hinweis! Etwas längerer Beitrag


    Lieber DM!


    Es gibt auch Auffassungen, die dich vielleicht weniger erschrecken, weil sie die Auflösung nicht mit einer Liquidation gleichsetzen. Aber natürlich hat jede Auffassung ihre Berechtigung, denn es gibt für uns alle noch immens viel zu entdecken und zu lernen.


    Es gibt Menschen, die vertreten die Auffassung, dass die Seele, welche die Vollkommenheit erreicht hat und ihr Geist rein und wissend ist, diese Reinheit es ist, die letztendlich als Energie, dem Antrieb von Gottes Schöpfung dient. Die Seele wird eingehen in das Große Ganze, das Zentrum des Universums, das Zentrum von Gottes Schöpfung, um dort von ihrer reinen Energie so lange abzugeben, bis diese sich erschöpft hat. Danach fällt die Seele aus der Mitte des Universums heraus und beginnt ihren Weg auf Neue. Der Kreislauf hat sich geschlossen. Der Erhalt dessen, was erschaffen wurde, kommt letztendlich aus sich selbst heraus. Um den Erhalt des Universums zu sichern, strebt eine Seele das ihr vorgegebene Ziel der eigenen Vollkommenheit an. Das Erlangen dieser Vollkommnheit und die daraus resultierende Energie ist die Essenz, die das Universum am Leben erhält.


    Einige sehr sehr wenige Seelen jedoch, die die erforderliche Vollkommenheit und Reinheit in Seele und Geist erlangt haben, fallen aus diesem Kreislauf der Schöpfung heraus, um dann Gott alleine zu dienen.


    Im Laufe der Äonen begannen die beiden Gegenpole sich voneinander abzuspalten und dies was auch der Punkt, an dem die Schöpfung, das Universum seinen eigentlichen Bestand erhielt. Es war die eigentliche Geburt von Positiv und Negativ, des Antriebs und Erhalts der Schöpfung. Es ist eine Tatsache, dass nur beide Pole zusammen in der Lage sind, die Schöpfung am Leben zu erhalten und sie immer weiter voran zu bringen. Gäbe es nur die eine oder andere Seite, oder eben keine von beiden, so würde ab einem gewissen Punkt Stillstand herrschen und über diesen Stillstand hinaus irgendwann eine Rückentwicklung beginnen, die unweigerlich das Ende unser aller Dimension bedeuten würde. So ist es also nicht möglich oder wünschenswert, dass man das, was man sich gemeinhin als "Negatives" Prinzip vorstellt, einfach wegzuleugnen oder gar auslöschen zu wollen. So dienen die Energien von negativen vollkommenen Seelen ebenso dem Erhalt des Universums, wie die der positiven vollkommenen Seelen.


    Es herrscht eine ständige Rivalität zwischen Positiv und Negativ, wenn auch diese Rivalität zwischen den Gegenpolen an sich nicht besteht! Diese Rivalität zwischen Positiv und Negativ führt dazu, dass daraus ein ständiges Auf und Ab, ein Hin und Her zwischen den jeweiligen Energiepotentialen entsteht. Auf eine Ära negativer Überpräsenz wird immer eine Ära positiver Überpräsenz folgen und umgekehrt. Da alles ständig in Bewegung ist, würde die einseitige langfristige Dominaz nur eines Poles den Energiefluss verlangsamen - oder gar versiegen.


    Ist aber irgendwann einmal die Zeit des Ausgleiches gekommen, also die Zeit in der die Annäherung von Positiv und Negativ beginnt, bis beide gleich stark sind, wird diese Phase eine Zeitlang beibehalten bis die Verschmelzung beginnt. Das heißt für unser Universum der Beginn einer rückläufigen Bewegung, das Zusammenziehen, bis zu dem Punkt, an dem die Expansion begann.


    An diesem Punkt angelangt, hat unser Universum seine Vollkommenheit erlangt und wird nun durch die Vereinigung aller drei Komponenten - des Positiven, des Negativen und deren Bindeglied, des Neutralen, das nach deren Trennung entstand - seinerseits Energie abstrahlen, so wie es die vollkommenen Seelen tun, um mit dieser Energie andere Universen zu stützen. Nach einem gewissen Zeitraum nach der Verschmelzung, wird der Prozess wieder von neuem beginnen. Alles ist so abgestimmt, dass ein Rad in das andere greift und mit dem Universum ein Ganzes bildet. Diejenigen Seelen die bis dahin noch nicht vollkommen sind, werden mit aufgesogen und beim nächsten Zyklus die ersten sein, die nach einer gewissen Zeit das neu entstandene Universum neu beleben werden.


    Ich wünsche dir ein wundervolles 2004 und überhaupt eine schöne Zukunft. Auf das du in deinem Leben auch das erreichst, was du dir vor deiner Inkarnation vorgenommen hast zu erreichen. Das Gleich wünsche ich natürlich auch allen anderen.




    Viel Grüße


    Bäumchen

  6. #6
    5
    Gast

    Seligkeit


    Hallo Bäumchen,


    angenehm, einen sinnigen Namen "aussprechen" zu dürfen.


    Ich mache mir keine Sorgen wegen einer möglichen Auflösung der Individualität oder meines Bewusstseins.


    Ich bin an dem Punkt angelangt, wo ich akzeptiere, da ich nur Geschöpf bin. Es ist mir bewusst, dass ich im Prinzip kein eigenes Leben habe.


    Das materielle Leben kann mir nicht wirklich geben, was ich als befriedigend empfinde. Allerdings empfinde ich immer stärker meine fehlende zweite Hälfte bzw. meinen Gegenpol.


    Mystik und Magie sind mir mittlerweile nur Weg zum Verständnis des mir Fehlenden.


    Obwohl mir bewusst ist, dass ich vermutlich auf Wunsch nur Gast bin, habe ich mich doch stark der Form verschrieben. Das Geheimnis hinter der Form habe ich noch nicht entschlüsseln können ( Vermutungen sind nicht akzeptabel ).


    Deutlicher mag ich hier nicht schreiben.


    Ich wünsche Dir ein gesegnetes Jahr


    Muesli357@aol.com

  7. #7
    Simon Magus
    Gast

    Gott/ Magier = Magier/ Elemenar ?


    Hi Talanthas


    >...Die Auflösung ist eine Verschmelzung, gut, das Ego löst sich auf, aber das Bewußtsein nicht. Es kommt nur in seinen ursprünglichen Zustand als Teil Gottes zurück und erlebt sich wieder als Gott. Der Geist als Ego ist eine (nur scheinbare) Abtrennung von Gott. Die Frage der Auflösung denke ich erübrigt sich, da man so nahe bei Gott (wirklich kurz vor der Verschmelzung), sich wahrscheinlich aus Liebe zu Gott sowieso zur Rückkehr entschließt...

    ***

    Dies klingt plausibel. Es heißt ja wenn man genau liest nur "endgültiger Verlust der Individualität". Früher dachte ich ehr das Verhältnis Gott-Mensch ist vergleichbar wie zwischen Magier und seinem geschaffenen Elementar.

    Wenn du von der Auflösung des Egos spricht setzt das voraus, daß auch ein vollkommener Meister noch ein Ego hat und wie ich ergänzen würde auch negative Eigenschaften in seinem Seelenspiegel hat. Eine Ansicht auf die mir oft widersprochen wird.

    Letztendlich muß man sich bei solchen Themen immer wieder bewußt machen, wie beschränkt alles ist was man ich zu diesem Thema theoretisch zusammen reimen mag.


    SIMON MAGUS



  8. #8
    Simon Magus
    Gast

    Re: Mystischer Tot/ Auflösung ins Ur-Licht


    Hi 22+56=1+2+3+4+5+6+7+8+9+10+11+12


    >Du sprichst in der Tat eine interessante Sache an.

    >Wenn Gott aber als das einzig wahre Leben aus Liebe Wesen erschuf, um wieder geliebt zu werden, welchen Sinn würde es ergeben, wenn diese Geschöpfe sich den langen Weg der Selbstverleugnung bis hin zur absoluten Liebe zum Schöpfer entwickeln, um dann im Moment der Seligkeit sich auflösen zu lassen?:

    ***

    Im großen und ganzen ist das meine Frage.

    Aber ob Gott Wesen erschuf um geliebt zu werden ist fraglich.

    Was ich mich mehr frage wäre: Gott ist unerschaffen und ewig. Auf den ersten Blick ist es verwunderlich, daß es überhaupt Gott und die Welt gibt, das logischste wäre das Nichts existiert. Irgend wie ist alles + und - auch wieder Null, ein großes Spiel im Nichts. Wenn der Wesenskern des Menschen "ein Teil" Gottes ist, eine vollkommene Wiederspieglung des Ganzen, ist alles eine "Entfaltung" und ein "in sich gehen" von Gott selber. Ich kann mir gut denken, daß dieser Prozeß untrennbar damit verbunden ist das überhaupt Gott, überhaupt etwas, existiert.

    Ich denke Fragen die man schwer endgültig beantworten kann.


    >Im Bereich der christlichen Mystik ist zudem auch die Rede von himmlischen Ehen. Demnach gibt es für jeden "menschlichen" Geist einen Gegenpart.

    >Es entspräche nicht dem Gesetz der Liebe, etwas zu schaffen, was von vornherein zur Liqidation vorgesehen ist ( bei Lebewesen mit Selbsterkenntnis ).

    ***

    -"Liquidation": Klingt mir ein bißchen nach Hinrichtung. Wie alle Quellen berichten geht es aber um einen freiwilligen Akt.

    -"Es entspräche nicht dem Gesetz der Liebe": Ich denke Gott ist nicht nur die Liebe. Gott hat im gleichen Maße auch einen strengen-dunklen Aspekt, "das große schwarze Nichts" was bei allem was stärker oder schwächerer von der absoluten Einheit isoliert ist Horror auslöst. Gottes Nähe ist nicht nur Friede-Freude-Eierkuchen, ein seliges Tanzen ums Apfelbäumchen, sondern Gott ist auch "wie eine flammendes Schwert welches Mark und Knochen durchtrennt" (wie die Bibel wie ich glaube zu recht behauptet). In seiner Jugend denkt man sich zwar so manche gut gemeinte schöne-Weltmodelle aus, beschäftigt man sich praktisch mit Mystik erkennt man immer mehr, daß Gott alles andere als ein Humanist ist.


    >Auch Bardon selbst sagt ja, dass der Geist unsterblich ist, obwohl es wohl auch hier gewisse Einschränkungen gibt.

    ***

    Ja, z.B. die Einschränkung wenn ein Adept bewußt krasse Fehler begeht und sich völlig vom Willen Gottes absondert, so kann dies zum Verlust der Vierpoligkeit des Geistes führen.


    >Naja, zumindest könntest Du mal "Der Eremit" lesen. Dort gibt es einige interessante Aufschlüsse.

    ***

    Danke für den Tip, ich bin gerade auf der Suche nach guten okkulten Romanen.

    Wenn ich dir scheinbar widerspreche so ist das nicht so gemeint als wenn ich wirklich viel anderer Ansicht wäre als du. Es geht mir mehr darum das schwierige Thema von allen möglichen Seiten her zu betrachten, einer Hypothese nach zu gehen und wenn es sich als nicht logisch heraus stellt oder nicht mit Erfahrungen übereinstimmt wieder fallen zu lassen.


    SIMON MAGUS









  9. #9
    Balu - der Bär
    Gast

    Re: Romane


    ich bin gerade auf der Suche nach guten okkulten Romanen.





    Na, dann ließ doch deinen Staudenmaier nochmal. Oder channel in doch gleich - er kann dir deine Fragen bestimmt beantworten. aetsch

  10. #10
    formidolosus
    Gast

    Re: Romane


    *In diesem Forum kommen Menschen zusammen, die unter anderem Fragen spiritueller Natur stellen.

    Jede Frage und jeder Kommentar, sofern diese nicht gegen geltendes Recht verstoßen haben ein Recht auf eine Reaktion, die auf gegenseitigem Respekt beruht.

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    Grundsätzlich gilt:

    Wer von seinem Recht Gebrauch macht, um anderen zu Schaden, schikaniert.

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    Jeder, der in diesem Forum etwas schreibt hinterläßt Spuren.

    Die wichtigste Spur in diesem Falle ist die IP-adresse.

    An Hand einer IP kann man jeen Poster zurückverfolgen.

    Gruß, formidolosus!



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