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Thema: Gut/Böse und das Gleichgewicht ?

  1. #1
    Lorenz
    Gast

    Gut/Böse und das Gleichgewicht ?


    Was ist gut und was ist böse ?

    Was für den einen gut ist, ist für den anderen böse


    Wir leben in einer Welt voller Gegensätze: Arm, Reich, Dum, Intelligent etc. etc.

    Selbst in unseren Innern scheinen wir gerne die die Welt in Schwarz oder Weiss zu teilen.

    Wer kennt das nicht? die Seiten an uns, die wir nicht mögen. Die Seiten an uns, die wir am liebsten "verschwinden" lassen wollen.

    Und dann all die Leute, die wir ablehnen, unsympathsich finden, weil sie unangenehme Spiegel für unsere eigenen Unzulänglichkeiten sind.


    Ich denke, es geht darum zu erkennen, welche Beziehungen wir zu unseren positiven wie negativen Seiten haben.


    Sowohl das Positive wie auch das Negative wird im Extrem immer destruktiv

    Wenn jemand übertriebenes Mitgefühl und Mitleid für andere hat und sich dadurch gedrängt fühlt den anderen zu helfen, dabei aber vergisst, dass man auch zu sich selbst sorgen muss, der bekommt die Extreme am eigenen Leib zu spüren und verliert sehr schnell die Fähigkeit anderen zu helfen.


    Wie geht man denn mit diesen Eigenschaften um ?

    Ich stelle hier mal folgende Arbeitshypothese auf:


    1) Erkennen, dass man Mensch ist mit "postiven" und "negativen" Anteilen


    2) Lernen sich zu akzeptieren und zu lieben, da die meisten schon in der Kindheit das Gegenteil lernen ....


    3) Wenn man sich liebt, kann man auch seinen "negativen" Seiten mit Liebe betrachten, weil man sie nicht mehr ins Unbewusste verdrängen muss.

    Ich weiss klingt sehr einfach, ist aber nicht einfach, weil wir immer wieder mit unseren Ängsten konfrontiert werden.

    Um die Angst zu überwinden, braucht es einen extrem starken Willen.


    Meine Erfahrung und Intuition sagt mir, dass die meisten sich viel zu sehr von Angst beherrschen lassen:

    Angst nicht den eigenen Ansprüchen und die der anderen zu genügen.

    Angst sich zu verändern

    Angst die Beherrschung zu velieren

    Angst arm und krank zu sein

    Angst allein zu sein

    Angst vor sich selber

    Angst vor den anderen

    Angst einen Fehler zu machen

    Angst um andere

    Angst etwas zu verlieren

    die Liste lässt sich unendlich weiter schreiben


    (Ist es nicht die Angst, die uns zu Extremen führt ?

    Angst zu verlieren macht uns egoistisch, gierig und geizig)


    Mit Liebe betrachten, bedeutet auch, dass man sich wirklich mit diesen Seiten befassen kann.

    Dadurch entsteht ein Gleichgewicht. Es entsteht eine Kraft, die das Gleichgewicht fördert.




    4) Die negativen Seiten verlieren ihren Schrecken und die destruktiven Extreme verschwinden.


    5) Wenn das Leben uns mit diesen konfrontiert, werden wir nicht mehr unkontrolliert in deren Sog hineingezogen. Ich stelle mit vor, dass wir in Bezug auf unsere Reaktionen und Gedanken und Gefühle frei sind zu entscheiden, was wir wollen.


    Gruss

    Lorenz




  2. #2
    Alleswirdgut
    Gast

    Re: Gut/Böse und das Gleichgewicht ?


    Bist du sicher, daß du im richtigen Forum bist?





    >Was ist gut und was ist böse ?

    >Was für den einen gut ist, ist für den anderen böse

    >Wir leben in einer Welt voller Gegensätze: Arm, Reich, Dum, Intelligent etc. etc.

    >Selbst in unseren Innern scheinen wir gerne die die Welt in Schwarz oder Weiss zu teilen.

    >Wer kennt das nicht? die Seiten an uns, die wir nicht mögen. Die Seiten an uns, die wir am liebsten "verschwinden" lassen wollen.

    >Und dann all die Leute, die wir ablehnen, unsympathsich finden, weil sie unangenehme Spiegel für unsere eigenen Unzulänglichkeiten sind.

    >Ich denke, es geht darum zu erkennen, welche Beziehungen wir zu unseren positiven wie negativen Seiten haben.

    >Sowohl das Positive wie auch das Negative wird im Extrem immer destruktiv

    >Wenn jemand übertriebenes Mitgefühl und Mitleid für andere hat und sich dadurch gedrängt fühlt den anderen zu helfen, dabei aber vergisst, dass man auch zu sich selbst sorgen muss, der bekommt die Extreme am eigenen Leib zu spüren und verliert sehr schnell die Fähigkeit anderen zu helfen.

    >Wie geht man denn mit diesen Eigenschaften um ?

    >Ich stelle hier mal folgende Arbeitshypothese auf:

    >1) Erkennen, dass man Mensch ist mit "postiven" und "negativen" Anteilen

    >2) Lernen sich zu akzeptieren und zu lieben, da die meisten schon in der Kindheit das Gegenteil lernen ....

    >3) Wenn man sich liebt, kann man auch seinen "negativen" Seiten mit Liebe betrachten, weil man sie nicht mehr ins Unbewusste verdrängen muss.

    >Ich weiss klingt sehr einfach, ist aber nicht einfach, weil wir immer wieder mit unseren Ängsten konfrontiert werden.

    >Um die Angst zu überwinden, braucht es einen extrem starken Willen.

    >Meine Erfahrung und Intuition sagt mir, dass die meisten sich viel zu sehr von Angst beherrschen lassen:

    >Angst nicht den eigenen Ansprüchen und die der anderen zu genügen.

    >Angst sich zu verändern

    >Angst die Beherrschung zu velieren

    >Angst arm und krank zu sein

    >Angst allein zu sein

    >Angst vor sich selber

    >Angst vor den anderen

    >Angst einen Fehler zu machen

    >Angst um andere

    >Angst etwas zu verlieren

    >die Liste lässt sich unendlich weiter schreiben

    >(Ist es nicht die Angst, die uns zu Extremen führt ?

    > Angst zu verlieren macht uns egoistisch, gierig und geizig)

    >Mit Liebe betrachten, bedeutet auch, dass man sich wirklich mit diesen Seiten befassen kann.

    >Dadurch entsteht ein Gleichgewicht. Es entsteht eine Kraft, die das Gleichgewicht fördert.

    >

    >4) Die negativen Seiten verlieren ihren Schrecken und die destruktiven Extreme verschwinden.

    >5) Wenn das Leben uns mit diesen konfrontiert, werden wir nicht mehr unkontrolliert in deren Sog hineingezogen. Ich stelle mit vor, dass wir in Bezug auf unsere Reaktionen und Gedanken und Gefühle frei sind zu entscheiden, was wir wollen.

    >Gruss

    >Lorenz

    >



  3. #3
    Morpheus
    Gast

    Re: Gut/Böse und das Gleichgewicht ?


    Hi Lorenz,

    dass passt schon alles was du schreibst, um innerlich frei zu werden. Jeder hat seine speziellen Ängste, Süchte, "Macken" die in daran hindern sein wahres Potential zu auszuleben. Die ganze Entwicklung ist ein Wachstumsprozess, in welchem man Stück für Stück seine "alten", hinderlichen Gewohnheiten, Glaubenssätze, Denkschablonen, etc. ablegt, um eben seinem freien Willen besser dienen zu können. Dieser scheinbare Widerspruch löst sich Letztendlich wieder auf, da ja Alles was existiert voneinander abhängt und letztlich EINS ist. Dein creativer Funke entzündet sich immer nur in der Reflektion alles bereits Geschaffenen und Existierenden und erschafft damit wieder neu im ewigen Kreislauf........


    Namaste,

    M.


    Dieses Zitat möchte ich aber doch noch loswerden, denn es unterstreicht den Wert "äusserer Freiheit" ganz gut:


    "Die Regierung des Menschen über den Menschen ist Sklaverei. Wer immer die

    Hand auf mich legt, um über mich zu herrschen, ist ein Usurpator und ein

    Tyrann. Ich erkläre ihn zu meinem Feinde.

    Regiert sein, das heißt unter polizeilicher Überwachung stehen, inspiziert,

    spioniert, dirigiert, mit Gesetzen überschüttet, reglementiert,

    eingepfercht, belehrt, bepredigt, kontrolliert, eingeschätzt, abgeschätzt,

    zensiert, kommandiert zu werden durch Leute, die weder das Recht, noch das

    Wissen, noch die Kraft dazu haben... Regiert sein heißt, bei jeder Handlung,

    bei jedem Geschäft, bei jeder Bewegung notiert, registriert, erfasst,

    taxiert, gestempelt, vermessen, bewertet, versteuert, patentiert,

    lizensiert, autorisiert, befürwortet, ermahnt, behindert, reformiert,

    ausgerichtet, bestraft zu werden. Es heißt unter dem Vorwand der

    öffentlichen Nützlichkeit und im Namen des Allgemeininteresses ausgenutzt,

    verwaltet, geprellt, ausgebeutet, monopolisiert, hintergangen, ausgepresst,

    getäuscht, bestohlen zu werden; schließlich bei dem geringsten Widerstand,

    beim ersten Wort der Klage unterdrückt, bestraft, heruntergemacht,

    beleidigt, verfolgt, misshandelt, zu Boden geschlagen, entwaffnet,

    geknebelt, eingesperrt, füsiliert, beschossen, verurteilt, verdammt,

    deportiert, geopfert, verkauft, verraten und obendrein verhöhnt, gehänselt,

    beschimpft und entehrt zu werden. Das ist die Regierung, das ist ihre

    Gerechtigkeit, das ist ihre Moral.“


    Pierre-Joseph Proudhon





    >Was ist gut und was ist böse ?

    >Was für den einen gut ist, ist für den anderen böse

    >Wir leben in einer Welt voller Gegensätze: Arm, Reich, Dum, Intelligent etc. etc.

    >Selbst in unseren Innern scheinen wir gerne die die Welt in Schwarz oder Weiss zu teilen.

    >Wer kennt das nicht? die Seiten an uns, die wir nicht mögen. Die Seiten an uns, die wir am liebsten "verschwinden" lassen wollen.

    >Und dann all die Leute, die wir ablehnen, unsympathsich finden, weil sie unangenehme Spiegel für unsere eigenen Unzulänglichkeiten sind.

    >Ich denke, es geht darum zu erkennen, welche Beziehungen wir zu unseren positiven wie negativen Seiten haben.

    >Sowohl das Positive wie auch das Negative wird im Extrem immer destruktiv

    >Wenn jemand übertriebenes Mitgefühl und Mitleid für andere hat und sich dadurch gedrängt fühlt den anderen zu helfen, dabei aber vergisst, dass man auch zu sich selbst sorgen muss, der bekommt die Extreme am eigenen Leib zu spüren und verliert sehr schnell die Fähigkeit anderen zu helfen.

    >Wie geht man denn mit diesen Eigenschaften um ?

    >Ich stelle hier mal folgende Arbeitshypothese auf:

    >1) Erkennen, dass man Mensch ist mit "postiven" und "negativen" Anteilen

    >2) Lernen sich zu akzeptieren und zu lieben, da die meisten schon in der Kindheit das Gegenteil lernen ....

    >3) Wenn man sich liebt, kann man auch seinen "negativen" Seiten mit Liebe betrachten, weil man sie nicht mehr ins Unbewusste verdrängen muss.

    >Ich weiss klingt sehr einfach, ist aber nicht einfach, weil wir immer wieder mit unseren Ängsten konfrontiert werden.

    >Um die Angst zu überwinden, braucht es einen extrem starken Willen.

    >Meine Erfahrung und Intuition sagt mir, dass die meisten sich viel zu sehr von Angst beherrschen lassen:

    >Angst nicht den eigenen Ansprüchen und die der anderen zu genügen.

    >Angst sich zu verändern

    >Angst die Beherrschung zu velieren

    >Angst arm und krank zu sein

    >Angst allein zu sein

    >Angst vor sich selber

    >Angst vor den anderen

    >Angst einen Fehler zu machen

    >Angst um andere

    >Angst etwas zu verlieren

    >die Liste lässt sich unendlich weiter schreiben

    >(Ist es nicht die Angst, die uns zu Extremen führt ?

    > Angst zu verlieren macht uns egoistisch, gierig und geizig)

    >Mit Liebe betrachten, bedeutet auch, dass man sich wirklich mit diesen Seiten befassen kann.

    >Dadurch entsteht ein Gleichgewicht. Es entsteht eine Kraft, die das Gleichgewicht fördert.

    >

    >4) Die negativen Seiten verlieren ihren Schrecken und die destruktiven Extreme verschwinden.

    >5) Wenn das Leben uns mit diesen konfrontiert, werden wir nicht mehr unkontrolliert in deren Sog hineingezogen. Ich stelle mit vor, dass wir in Bezug auf unsere Reaktionen und Gedanken und Gefühle frei sind zu entscheiden, was wir wollen.

    >Gruss

    >Lorenz

    >



  4. #4
    Lorenz
    Gast

    Re: Gut/Böse und das Gleichgewicht ?


    Ja klar, bin ich im richtigen Forum :)

    wollen wir nicht alle ein "magisches" Gleichgewicht erarbeiten ?

    Dazu gehört nun mal auch die Beschäftigung mit den unten genannten Themen, auch wenn sie auf den ersten Blick für sich gesehen. nichts speziell gheimnisvoll oder esoterisch oder magisch erscheinen.


    Gruss

    Lorenz


    >Bist du sicher, daß du im richtigen Forum bist?

    >>Was ist gut und was ist böse ?

    >>Was für den einen gut ist, ist für den anderen böse

    >>Wir leben in einer Welt voller Gegensätze: Arm, Reich, Dum, Intelligent etc. etc.

    >>Selbst in unseren Innern scheinen wir gerne die die Welt in Schwarz oder Weiss zu teilen.

    >>Wer kennt das nicht? die Seiten an uns, die wir nicht mögen. Die Seiten an uns, die wir am liebsten "verschwinden" lassen wollen.

    >>Und dann all die Leute, die wir ablehnen, unsympathsich finden, weil sie unangenehme Spiegel für unsere eigenen Unzulänglichkeiten sind.

    >>Ich denke, es geht darum zu erkennen, welche Beziehungen wir zu unseren positiven wie negativen Seiten haben.

    >>Sowohl das Positive wie auch das Negative wird im Extrem immer destruktiv

    >>Wenn jemand übertriebenes Mitgefühl und Mitleid für andere hat und sich dadurch gedrängt fühlt den anderen zu helfen, dabei aber vergisst, dass man auch zu sich selbst sorgen muss, der bekommt die Extreme am eigenen Leib zu spüren und verliert sehr schnell die Fähigkeit anderen zu helfen.

    >>Wie geht man denn mit diesen Eigenschaften um ?

    >>Ich stelle hier mal folgende Arbeitshypothese auf:

    >>1) Erkennen, dass man Mensch ist mit "postiven" und "negativen" Anteilen

    >>2) Lernen sich zu akzeptieren und zu lieben, da die meisten schon in der Kindheit das Gegenteil lernen ....

    >>3) Wenn man sich liebt, kann man auch seinen "negativen" Seiten mit Liebe betrachten, weil man sie nicht mehr ins Unbewusste verdrängen muss.

    >>Ich weiss klingt sehr einfach, ist aber nicht einfach, weil wir immer wieder mit unseren Ängsten konfrontiert werden.

    >>Um die Angst zu überwinden, braucht es einen extrem starken Willen.

    >>Meine Erfahrung und Intuition sagt mir, dass die meisten sich viel zu sehr von Angst beherrschen lassen:

    >>Angst nicht den eigenen Ansprüchen und die der anderen zu genügen.

    >>Angst sich zu verändern

    >>Angst die Beherrschung zu velieren

    >>Angst arm und krank zu sein

    >>Angst allein zu sein

    >>Angst vor sich selber

    >>Angst vor den anderen

    >>Angst einen Fehler zu machen

    >>Angst um andere

    >>Angst etwas zu verlieren

    >>die Liste lässt sich unendlich weiter schreiben

    >>(Ist es nicht die Angst, die uns zu Extremen führt ?

    >> Angst zu verlieren macht uns egoistisch, gierig und geizig)

    >>Mit Liebe betrachten, bedeutet auch, dass man sich wirklich mit diesen Seiten befassen kann.

    >>Dadurch entsteht ein Gleichgewicht. Es entsteht eine Kraft, die das Gleichgewicht fördert.

    >>

    >>4) Die negativen Seiten verlieren ihren Schrecken und die destruktiven Extreme verschwinden.

    >>5) Wenn das Leben uns mit diesen konfrontiert, werden wir nicht mehr unkontrolliert in deren Sog hineingezogen. Ich stelle mit vor, dass wir in Bezug auf unsere Reaktionen und Gedanken und Gefühle frei sind zu entscheiden, was wir wollen.

    >>Gruss

    >>Lorenz

    >>

  5. #5
    red
    Gast

    Gleichgewicht ?


    Hallo Lorenz


    + Was ist gut und was ist böse ?

    + Was für den einen gut ist, ist für den anderen böse

    + Wir leben in einer Welt voller Gegensätze


    So ist dass , nicht jeder ist der Gleichen Meinung.


    + Selbst in unseren Innern scheinen wir gerne die die Welt in Schwarz oder

    + Weiss zu teilen.

    + Wer kennt das nicht? die Seiten an uns, die wir nicht mögen. Die Seiten an

    + uns, die wir am liebsten "verschwinden" lassen wollen.


    + Und dann all die Leute, die wir ablehnen, unsympathsich finden, weil sie

    + unangenehme Spiegel für unsere eigenen Unzulänglichkeiten sind.


    + Ich denke, es geht darum zu erkennen, welche Beziehungen wir zu unseren

    + positiven wie negativen Seiten haben.


    + Sowohl das Positive wie auch das Negative wird im Extrem immer destruktiv


    Wer wirklich Positiv ist wird Negative sein. Wenn man glaubt Positive zu

    sein , das aber von außen betrachtet , nicht so recht ist kann man durch seine

    Handlungen Dinge in Bewegung setzten die nicht Positive sind.


    + Wenn jemand übertriebenes Mitgefühl und Mitleid für andere hat und sich

    + dadurch gedrängt fühlt den anderen zu helfen, dabei aber vergisst, dass man

    + auch zu sich selbst sorgen muss, der bekommt die Extreme am eigenen Leib zu

    + spüren und verliert sehr schnell die Fähigkeit anderen zu helfen.


    + Wie geht man denn mit diesen Eigenschaften um ?

    + Ich stelle hier mal folgende Arbeitshypothese auf:

    + 1) Erkennen, dass man Mensch ist mit "postiven" und "negativen" Anteilen


    So kann man erkennen wie man ist und wer man ist und kann positive und negative

    Handlungen erkennen , im Griff halten oder fließen lassen.


    + 2) Lernen sich zu akzeptieren und zu lieben, da die meisten schon in der

    + Kindheit das Gegenteil lernen ....


    Wer gelernt hat sich zu akzeptieren wie er/sie ist , hat gelernt zu sich selbst

    zu stehen. Wer dies nicht tut wird stetig an sich arbeiten müssen um ungeliebte

    Dinge zu wandeln.


    + 3) Wenn man sich liebt, kann man auch seinen "negativen" Seiten mit Liebe

    + betrachten, weil man sie nicht mehr ins Unbewusste verdrängen muss.

    + Ich weiss klingt sehr einfach, ist aber nicht einfach, weil wir immer wieder

    + mit unseren Ängsten konfrontiert werden.


    Wer sein negativen Seiten liebt hat diese akzeptiert kann , kann sich mit diesen

    Dingen konfrontieren , ohne , dass negative Gefühle dabei frei gesetzt werden.


    + Um die Angst zu überwinden, braucht es einen extrem starken Willen.


    Wer sein Angst überwinden möchten braucht einen starken Willen und Mut zum

    Risiko , denn Angst kann auch sein sich in Sicherheit wägen. Kein Risiko ein

    zu gehen , wenn Erinnerungen ein Unsicheres Bild auf die Zukunft legegn.


    + Meine Erfahrung und Intuition sagt mir, dass die meisten sich viel zu sehr

    + von Angst beherrschen lassen:


    + die Liste lässt sich unendlich weiter schreiben


    Das mag auf eine große Anzahl zutreffen für die , die sich von von diesen

    Dingen befreihen wollen ist die Unsicherheit , sich zu verändern , die letzte

    Mauer die jeder überwinden kann.


    + Ist es nicht die Angst, die uns zu Extremen führt ?


    Es kann auch die Liebe ein Weg zum Extremismuss sein.


    Die Frage stellt sich auch ob es nicht richtig ist , hin zu einem guten Extrem

    zu tendieren ?

    Wer wirklich Positiv ist kann nicht Negative sein. Nur wer glaubt Positive zu

    sein , das aber von außen betrachtet , nicht ist kann durch seine Handlungen

    Dinge in Bewegung setzten die nicht Positive sind.


    + Mit Liebe betrachten, bedeutet auch, dass man sich wirklich mit diesen

    + Seiten befassen kann.

    + Dadurch entsteht ein Gleichgewicht. Es entsteht eine Kraft, die das

    + Gleichgewicht fördert.


    Liebe erscheint mir also durch und durch Positive Kraft. Es bleibt für mich

    offen was nun das ware Positive ist. Das Gleichgewicht zwischen Minus und

    Plus ? Oder nur das Positive ?


    + 4) Die negativen Seiten verlieren ihren Schrecken und die destruktiven

    + Extreme verschwinden.


    Wer gelernt hat seine dunklen Seiten zu Lieben wird keine Angst mehr vor Ihnen

    haben , da er sie dann liebt.


    + 5) Wenn das Leben uns mit diesen konfrontiert, werden wir nicht mehr

    + unkontrolliert in deren Sog hineingezogen.


    Da man alles an sich Lieben , gelernt hat , kann einem eine Konfrontation im

    Leben nichts mehr anhaben. Was man liebt baut man gerne aus und erweitert es.


    + Ich stelle mit vor, dass wir in Bezug auf unsere Reaktionen und Gedanken und

    + Gefühle frei sind zu entscheiden, was wir wollen.


    Wir alle können uns frei entscheiden was wir , bewusst , bewegen wollen. Was uns

    an , in und um uns herum nicht bewusst ist können wir nicht mit entscheiden oder

    nur zufällig bewegen und verändern.


    Alles Liebe Red

  6. #6
    red
    Gast

    Re: Gleichgewicht ?


    Hallo ,


    hab grad nen gravierndes Fehler in meinem Text entdeckt. Ich habe geschrieben :


    + Wer wirklich Positiv ist wird Negative sein.


    Es sollte heißen : Wer wirklich Positiv ist wird nicht Negative sein.


    Mit freundlichem Gruß Red

  7. #7
    Christian
    Gast

    Re: Gut/Böse und das Gleichgewicht ?


    >"Die Regierung des Menschen über den Menschen ist Sklaverei. Wer immer die

    >Hand auf mich legt, um über mich zu herrschen, ist ein Usurpator und ein

    >Tyrann. Ich erkläre ihn zu meinem Feinde.

    >Regiert sein, das heißt unter polizeilicher Überwachung stehen, inspiziert,

    >spioniert, dirigiert, mit Gesetzen überschüttet, reglementiert,

    >eingepfercht, belehrt, bepredigt, kontrolliert, eingeschätzt, abgeschätzt,

    >zensiert, kommandiert zu werden durch Leute, die weder das Recht, noch das

    >Wissen, noch die Kraft dazu haben... Regiert sein heißt, bei jeder Handlung,

    >bei jedem Geschäft, bei jeder Bewegung notiert, registriert, erfasst,

    >taxiert, gestempelt, vermessen, bewertet, versteuert, patentiert,

    >lizensiert, autorisiert, befürwortet, ermahnt, behindert, reformiert,

    >ausgerichtet, bestraft zu werden. Es heißt unter dem Vorwand der

    >öffentlichen Nützlichkeit und im Namen des Allgemeininteresses ausgenutzt,

    >verwaltet, geprellt, ausgebeutet, monopolisiert, hintergangen, ausgepresst,

    >getäuscht, bestohlen zu werden; schließlich bei dem geringsten Widerstand,

    >beim ersten Wort der Klage unterdrückt, bestraft, heruntergemacht,

    >beleidigt, verfolgt, misshandelt, zu Boden geschlagen, entwaffnet,

    >geknebelt, eingesperrt, füsiliert, beschossen, verurteilt, verdammt,

    >deportiert, geopfert, verkauft, verraten und obendrein verhöhnt, gehänselt,

    >beschimpft und entehrt zu werden. Das ist die Regierung, das ist ihre

    >Gerechtigkeit, das ist ihre Moral.“

    >Pierre-Joseph Proudhon


    du vertraegt wohl auch nicht mehr ueber dir, alls den unendlichen himmel ueber dir und die unbeschreibliche endlosigkeit unter dir


    liebe gruesse

    chris

  8. #8
    karmah
    Gast

    Re: Gut/Böse und das Gleichgewicht ?


    hallo lorenz und du der hier gerade auch vor dem kasten hockt,

    so, ich muss mich erstmal etwas beruhigen von meinen assoziationen als ich deinen text las, lorenz.

    es stimmt schon was du sagst über die ängste.sie begleiten einen im alltag wie ein monster in der brust, dass nur durch liebe (zu den dingen) ruhig wird.

    wir lernen rasend viel bei einem spirituellen weg, ebenso fangen wir an uns zu perfektionieren oder uns sehr hart ranzunehmen, mit unserer vergangenheit, unseren wahren eindrücken und meinungen,( die nun mal nicht immer zu kontrollieren sind, sonst würden wir auch nicht diesen weg zur erleuchtung wählen.was heisst weg zur erleuchtung, ich sag mal besser:idee den alltag und unsere ansichten so zu struckturieren, dass sie sich erheben über die dreckigen unreinen und unreflektierten, unausgearbeiteten handlungen.)

    zurück zum rasend schnellen lernen.dabei kann man oft wichtige stufen überspringen-aus angst bestimmte dinge zu tun oder in sie hineinzusehen.vielleicht auch einfach durch zuwenig glaube.

    was ich beitagen will zu dem weg der liebe ist:dass man sich dann damit abfinden muss, dass es keine bewegung gibt, die perfekt ist,keine handlung ohne fehler....wo gehobelt wird fallen spähne sagt ein wohl nicht prickelndes sprichwort.

    wenn man schon dabei ist auf dem weg der liebe zu sein und sich plagt mit den gedanken es irgendwie doch nicht immer richtig zu machen, der darf tief luft holen und sich sagen:nobody ist perfekt-der weg ist das ziel.

    auf einer anderen homepage schrieb zitat: Erinnere dich, du Kämpfer für die Befreiung des Menschen, jeder Fehlschlag ist ein Erfolg und jeder aufrichtige Versuch bringt mit der Zeit seinen Lohn. Die heiligen Samenkörner, die ungesehen in des Schülers Seele sprießen und wachsen, treiben nach jeder neuen Prüfung stärkere Triebe; sie biegen sich wie Schilfrohr, aber sie brechen nie, noch können sie je vernichtet werden. Aber wenn die Stunde kommt, erblühen sie.


    tolle worte oder?wenn ich doch auch soo schreiben könnte.zisss, mit solchen texten fühle ich meine zu nichte :-)

    kuss und gruss

    eure karmah



















    Was ist gut und was ist böse ?

    >Was für den einen gut ist, ist für den anderen böse

    >Wir leben in einer Welt voller Gegensätze: Arm, Reich, Dum, Intelligent etc. etc.

    >Selbst in unseren Innern scheinen wir gerne die die Welt in Schwarz oder Weiss zu teilen.

    >Wer kennt das nicht? die Seiten an uns, die wir nicht mögen. Die Seiten an uns, die wir am liebsten "verschwinden" lassen wollen.

    >Und dann all die Leute, die wir ablehnen, unsympathsich finden, weil sie unangenehme Spiegel für unsere eigenen Unzulänglichkeiten sind.

    >Ich denke, es geht darum zu erkennen, welche Beziehungen wir zu unseren positiven wie negativen Seiten haben.

    >Sowohl das Positive wie auch das Negative wird im Extrem immer destruktiv

    >Wenn jemand übertriebenes Mitgefühl und Mitleid für andere hat und sich dadurch gedrängt fühlt den anderen zu helfen, dabei aber vergisst, dass man auch zu sich selbst sorgen muss, der bekommt die Extreme am eigenen Leib zu spüren und verliert sehr schnell die Fähigkeit anderen zu helfen.

    >Wie geht man denn mit diesen Eigenschaften um ?

    >Ich stelle hier mal folgende Arbeitshypothese auf:

    >1) Erkennen, dass man Mensch ist mit "postiven" und "negativen" Anteilen

    >2) Lernen sich zu akzeptieren und zu lieben, da die meisten schon in der Kindheit das Gegenteil lernen ....

    >3) Wenn man sich liebt, kann man auch seinen "negativen" Seiten mit Liebe betrachten, weil man sie nicht mehr ins Unbewusste verdrängen muss.

    >Ich weiss klingt sehr einfach, ist aber nicht einfach, weil wir immer wieder mit unseren Ängsten konfrontiert werden.

    >Um die Angst zu überwinden, braucht es einen extrem starken Willen.

    >Meine Erfahrung und Intuition sagt mir, dass die meisten sich viel zu sehr von Angst beherrschen lassen:

    >Angst nicht den eigenen Ansprüchen und die der anderen zu genügen.

    >Angst sich zu verändern

    >Angst die Beherrschung zu velieren

    >Angst arm und krank zu sein

    >Angst allein zu sein

    >Angst vor sich selber

    >Angst vor den anderen

    >Angst einen Fehler zu machen

    >Angst um andere

    >Angst etwas zu verlieren

    >die Liste lässt sich unendlich weiter schreiben

    >(Ist es nicht die Angst, die uns zu Extremen führt ?

    > Angst zu verlieren macht uns egoistisch, gierig und geizig)

    >Mit Liebe betrachten, bedeutet auch, dass man sich wirklich mit diesen Seiten befassen kann.

    >Dadurch entsteht ein Gleichgewicht. Es entsteht eine Kraft, die das Gleichgewicht fördert.

    >

    >4) Die negativen Seiten verlieren ihren Schrecken und die destruktiven Extreme verschwinden.

    >5) Wenn das Leben uns mit diesen konfrontiert, werden wir nicht mehr unkontrolliert in deren Sog hineingezogen. Ich stelle mit vor, dass wir in Bezug auf unsere Reaktionen und Gedanken und Gefühle frei sind zu entscheiden, was wir wollen.

    >Gruss

    >Lorenz

    >



  9. #9
    SNR
    Gast

    Jenseits von Gut/Böse... und das Gleichgewicht ?


    Die heiligen Samenkörner, die ungesehen in des Schülers Seele sprießen und wachsen, treiben nach jeder neuen Prüfung stärkere Triebe; sie biegen sich wie Schilfrohr, aber sie brechen nie, noch können sie je vernichtet werden. Aber wenn die Stunde kommt, erblühen sie.







    [b]Hi,




    das gilt jenseits von Gut und Böse! Damit ist ein Grundgesetz geistigen Wirkens dargelegt!


    Das ist - wenn man so will - ein Schlüssel des Erfolgs, den Heilige und Genies auf ihre Weise ebenso angewendet haben und anwenden wie Sportler, Musiker ....oder vernichtende Tyrannen.


    Solche Sätze haben ihre Tiefen, über die es sich lohnt, zu reflektieren!




    Ciao,


    SNR










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