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Thema: Fragen zum Projekt

  1. #1
    Orion
    Gast

    Fragen zum Projekt


    Hallo Curved


    Ich habe Fragen zum Projekt.


    In deiner Anleitung stand etwas über Devas. Was ist ein oder eine Deva ?


    Es wird beschrieben man solle sich einen bequem und behaglichen Ort für die

    Meditation aufsuchen , später wird auf eine Sitzmöglichkeit hingewießen. Kann

    man sich anstelle einer Sitzmöglichkeit auch ein Bett nehmen und sich hinlegen ?


    Beim zeichnen den Schutzkreis kann ich den Finger , logischer Weiße ,nie

    komplett um mich herum ziehen ohne , dass ich aufstehen müsste. Reicht es auch

    sich diesen Vorgang vor zu stellen ?


    Wie soll das "YAM" ausgesprochen werden ?


    Weiter unten hast du geschrieben "BETE und BEOBACHTE". Welche Art von gebet

    soll man den Beten , in welche Richtung soll es gehen ?


    Was genau ist die Stirnseite [Vorderseite ?] und wo befindet sich die im Raum ?


    Orion

  2. #2
    curved-knife
    Gast

    Re: Fragen zum Projekt


    *****

    >In deiner Anleitung stand etwas über Devas. Was ist ein oder eine Deva ?

    *****


    Das Wort ist alt (aus dem Sanskrit) und bedeutet ursprünglich Gott/Halbgott.

    Heute wird oft keine feste Klassifizierung mit dem Begriff verbunden.

    Passenderweise zu der Vielschichtigkeit der Anwendung wurde das Wort "Deva" in dieser Anleitung an zwei Stellen mit unterschiedlicher Ausrichtung verwendet :




    Ich habe das Wort in weiterem Sinne bzgl. der Raumveränderung genannt, um bestimmte Naturgeister der den Ort umgebenden Alpenregion zu bezeichnen.

    Ihre unterstützende Arbeit ist von diesem Wesen geprägt - daher die pflanzlich wirkende Veränderung der Innenräume.

    Sie sind relativ ortsgebunden, fühlen sich dem Planeten verpflichtet und haben uns Großzügigkeit erwiesen, daher unsere einmalige gemeinsame Geste.


    Die Bezeichnung "Deva" an der Stelle, die die eintreffende Energieform beschreibt und auf das Arbeitsgebiet der dort Zuständigen hinweist, meint eine entsprechend andere Größenordnung von Wesenheiten, die solche Arbeit leisten können. Sie sind ebenfalls in den Elementen heimisch und werden eine Gegenreaktion steuern, deren verwirrende Werkstätte ist der Dimension entsprechend zu groß und fremd um hier beschrieben werden zu können.




    *****

    >Es wird beschrieben man solle sich einen bequem und behaglichen Ort für die

    >Meditation aufsuchen , später wird auf eine Sitzmöglichkeit hingewießen. Kann

    >man sich anstelle einer Sitzmöglichkeit auch ein Bett nehmen und sich hinlegen ?

    *****


    Das hängt von Deiner Entwicklungsstufe bzgl. Deiner Vorstellungskraft ab.

    Wenn Du liegend bessere Ergebnisse erzielst und Dich an diese Position schon gewöhnt hast, kann das vorteilhaft sein.

    Grundsätzlich ist die Arbeit auf inneren Ebenen überhaupt nicht an Deine grobphysische Erscheinung gebunden - aber eine parallel-analoge Handlungsweise des grobphysischen Körpers kann dem ungeübteren Magier helfen, seine Vorstellungskraft zu verstärken (ein Handauflegen ist bspw. bei im engeren Sinne energieübertragenden Heilungen mit den Handzentren zwar nicht nötig, aber es hilft den meisten Heilern, sich entsprechend zu konzentrieren).

    Den Anfängern empfehle ich die sitzende Haltung aus diesem Grund, auch ist die Energiearbeit bei aufrecht stehender Wirbelsäule meist effektiver - die individuell geeignetere Form kann man beim "Trockendurchgang" im Eigenversuch selbst herausfinden.

    Der Sitzende läuft auch nicht so stark Gefahr, einzuschlafen.


    Die Einheitlichkeit der Form, von allen gleich ausgeübt, hat eine verstärkende Wirkung auf den Gesamtvorgang.

    Diese würde für Dich dann entfallen, wechselwirkend würde auch Deine Verstärkung dieses Effektes für die Anderen unterbleiben - da mußt Du selber abwägen, was für Dich insgesamt das Effizienteste ist.

    Bei Zweifeln rate ich zur dargestellten Form (sitzend).


    *****

    >Beim zeichnen den Schutzkreis kann ich den Finger , logischer Weiße ,nie

    >komplett um mich herum ziehen ohne , dass ich aufstehen müsste. Reicht es auch sich diesen Vorgang vor zu stellen ?

    *****


    Es gilt das oben Gesagte bzgl. der Effektivität.

    Wenn es Dir leichter fällt, im Liegen zu arbeiten und Du das Gefühl von Unvollkommenheit beim Liegen bzgl. des Schutzkreises hast, kannst Du den Kreis auch vorher ziehen und Dich dann hineinlegen. Entscheidend ist allein Deine Vorstellungskraft, Deine Handlung muß Dir intuitiv das optimalste Gefühl geben, zu funktionieren.

    Du kannst auch das Ziehen des Kreises an ein leicht auszuführendes Fingerritual binden, das Du dann liegend ausführst. Dabei werden einige Wiederholungen vorher helfen, die Ritualkraft zu stärken. Etc. ...





    *****

    >Wie soll das "YAM" ausgesprochen werden ?

    *****


    Am besten gemäß der kabbalistischen Lehre des entsprechenden Buches von Bardon.

    Wem das zu kompliziert ist, der kann soviele Aspekte der kabbalistischen Aussprache der Buchstaben wie möglich einbringen (evtl. nur Farbe und Klang).

    Den Anfängern, denen diese schon vereinfachte Form ebenfalls nicht sicher zur Verfügung steht, empfehle ich, die Silbe so oft wie möglich zu üben, so wie ein Kind Wörter wiederholt, die es absunderlich findet.

    Das Wort entwickelt dann schon eine entsprechende, größtmögliche Dynamik - das nachklingende, den wäßrigen Aspekt des Luftelementes betonende "M" dürfte für jeden, als Dauerton im Kreis schwingend, mit etwas Übung einfach zu erspüren werden (das Wäßrige hat hier seinen Platz : Richtig empfundenes Luftelement ist warm und feucht wegen des verbindenden Charakters zu Feuer -warm - und Wasser - feucht).

    Ein lautes Aussprechen ist nicht nötig - den meisten Menschen ist die gemurmelte, raunende Aussprache zu Anfang die kräftigste.




    *****

    >Weiter unten hast du geschrieben "BETE und BEOBACHTE". Welche Art von gebet

    >soll man den Beten , in welche Richtung soll es gehen ?

    *****




    Grundsätzlich gibt es da keine Vorgabe, da ist individueller Freiraum.

    Ich sprach von einer Ankunft von geballter wirbelnder Energie, die in einer für uns weit entfernten Liga spielt. Daher ist ein energetischer Eingriff oder eine Manipulation nicht möglich oder erwünscht. Die Übung in dieser Meditationsform kann aber ein Abbild hinterlassen, das möglicherweise auf seine eigene Art wirkt - nämlich als "Eindruck".

    Insofern werden manche wohl eine Bitte um Schadensbegrenzung erwägen.

    Eine Form wollte ich hier aber nicht vorgeben.


    Bei der Beobachtung ist ohnehin keine Form vorgegeben, da sie passiver, nicht gestaltender Natur sein soll.

    Bemüht Euch um Passivität und darum, keine eigene Vorstellung zu erzeugen, seid erwartungslos und haltet alle Sinne über eine geraume Zeitspanne so aufmerksam wie möglich.

    Ein Vergleichen der Ergebnisse dieses Zustandes kann interessant sein.




    *****

    >Was genau ist die Stirnseite [Vorderseite ?] und wo befindet sich die im Raum ?

    *****




    Der Raum besitzt mittlerweile eine gewisse Festigkeit, so daß man sogar von einer genaueren Beschaffenheit der Örtlichkeit sprechen kann, die eine Anwendung grobmaterieller Betrachtungsweise zuläßt (grundsätzlich ist eine astral geschaffene Form sehr leicht veränderbar und paßt sich der Vorstellung des Betrachters an. Diese Veränderbarkeit nimmt mit der Regelmäßigkeit und Intensität der Wahrnehmung/Zuwendung ab - wir haben mittlerweile kräftige Konstanten, daher ist die Frage trotz der angesprochenen Manipulierbarkeit dieser feineren Materie sogar im Wortlaut berechtigt).


    Nach Eintritt in den Raum des Kreises befindet man sich zwischen dem Eingang und dem Kreis. Die Wand, die man mit dem Rücken zum Eingang als vor sich empfindet (über den Kreis hinweg) meinte ich mit der Stirnseite, zu der Ihr Euch bitte wendet.





    Danke für Deine Fragen, sie helfen mir auch, zu erkennen, was für Euch nicht selbstverständlich ist.




    curved-knife

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