Ich will hier kurz das Wesen und einige Quellen von Traumbildern schildern sowie eine nutzbare Arbeitsweise zur Erlangung eines Eindruckes von der Arbeit am dritten Projekt vorstellen.
Die Bilder aus der astralen Welt, die wir teilweise mit in das Tagesbewußtsein übertragen können, stammen aus unterschiedlichsten Quellen – meistens aus unseren eigenen Vorstellungen.
Vorab sei erneut daran erinnert, dass die Bilderwelt dort ihre ganz eigenen Möglichkeiten der Verblendung bietet, da die Manipulierbarkeit ihres bildlichen Ausdrucks einfach ist.
Die astralen Ebenen gehören mit zum Feld der Vernebelungen und werden in Zukunft gänzlich aufgelöst, wenn sich der Mensch von seinem Wunschdenken befreit, das ist ein benanntes Teilziel der menschlichen Evolution.
Sie sind also nicht allein ein Feld der Wahrheitsfindung, auch wenn die Informationen aus diesem Gebiet, teilweise in beeindruckender Klarheit übermittelt, schon der zu Unrecht generell ehrfürchtig betrachteten Herkunft wegen oft als richtig eingestuft werden.
Die Klarheit der Information ist zwar auch ein Indiz für die Qualität der Quelle, sie kann aber mannigfaltige Ursachen haben, begünstigende Umstände für das Klarträumen sind die Mondphase, Körperzyklen, körperliche Schwächungen, Wasser in der Nähe der Schlafstelle, etc..
Entscheidender ist die Qualität der Energie, die man unmittelbar während und nach dem Klartraum erinnern kann – euphorisch, neutral oder bedrückend.
Grobmateriell hierzu vergleichend betrachtet kann ein kleines Kind in einem schönen irdischen Moment eine bedeutsame Nachricht aussprechen und dabei eine wesentlich wichtigere Information übermitteln als ein engelhaft scheinendes Wesen im Traum, dass deprimierende Gefühle hinterlässt.
Der Traum im gewöhnlich verstandenen Sinne ist die in das Tagesbewußtsein erinnerte, d.h. herübergebrachte bildliche Entsprechung zu den energetischen Vorgängen auf jenen Ebenen, die sich in der Struktur der uns bekannten grobmateriellen Welt als Erinnerung an den Schlaf einprägen.
So hat bspw. jeder Mensch zu bestimmten Energieaspekten konkrete bildliche Vorstellungen, die ihm dann entgegentreten, wenn er diese Energie dort zum Ausdruck bringt oder durch von außen an ihn herangebrachte Einflüsse an diese erinnert wird (aus diesem Grund gibt es auch auf innerer Ebene keine Verständigungsprobleme, da die Universalsprache hier eine Entsprechung findet. Eine unverständliche Sprache gibt es dort nur dann, wenn die Vorstellung des Träumenden sich um gerade dieses Phänomen richtet).
Daher stammen viele der dort für ihn wahrnehmbaren Welten aus seiner eigenen Projektion bzw. seiner Versetzung auf die Ebene, der sein Bewusstseinsfokus gerade entspricht – sie sind umso mehr von Klarheit durchdrungen, wie er selbst eben die Klarheit sein eigen nennen kann.
Der Aufenthalt an einem solchen Ort bewirkt, dass er von der Energie dort durchdrungen wird, und so verändert sich auch sein Wesen, da die Energie sein Muster mit beeinflusst.
Es ist daher so wichtig, dass man vor dem Einschlafen ein entsprechendes Programm einschaltet, dass diese Versetzung berücksichtigt (also positive Ausrichtung, Polarisierung in den höheren Zentren).
Ein Teilnehmer fragte mich, was es bedeute, wenn erzu den miteinander vorgenommenen Meditationen über die Projekte bestimmte Traumeindrücke habe und schilderte seine Eindrücke.
Er sprach einige Bilder an, die teilweise den wirklichen Umständen entsprachen und vermischte diese mit persönlichen Fragen, die ihn selber bewegten, die mit dem spirituellen Thema grundsätzlich in Bezug stehen :
Er wurde sich mit der Wahrnehmung der Pforte und der Wächter von Oran-They bewusst, das es eine scheinbare Grenze zwischen den irdischen Pflichten und Gegebenheiten und dem Wirken auf den inneren Ebenen gibt und legte gerade seine Richtlinien fest, wie viel Aufmerksamkeit er welcher Seite der Realität widmen kann.
Folgerichtig trat ein ihm bekannter Mensch in das Bild vor der Pforte hinzu, der aus seinem irdischen Leben stammte und konfrontierte ihn mit dem Vergleich der Früchte der unterschiedlichen Seinsebenen.
Die beiden Wächterfiguren und den Ort vor der Pforte konnte dieser Teilnehmer also vorerst im Traum wahrnehmen und erreichen, auch das energetische Feld dahinter.
Dann zog ihn seine o.a. Frage in eine Auseinandersetzung hinein, die sofort jemanden auftreten ließ, der aus einem benachbarten Beet in seinem Seelengarten stammte – und schon war das Bild gemischter Qualität und ein wirkliches Hineingelangen in den Raum wäre nur noch mit hoher Konzentration darauf hin möglich gewesen.
Eine weitere Möglichkeit ist, dass ihm sein geistiger Führer in diesem Moment diese Person und das irdische Vergleichsthema ins Gedächtnis brachte, weil dieses Thema gerade bedacht werden muß – ich meine das nicht wertend, gebrauche das Beispiel aber gerne, weil es am konkreten Fall vieles deutlich macht, was uns alle mehr oder weniger betrifft.
Hier wird auch deutlich, wie wichtig es sein kann, die Gedankenschulung verwirklicht zu haben, um dort nicht Unerwünschtes zu tun.
Das ist auch eines der Hauptargumente gegen die Vertreter der Meinung, die Verwendung von „Kraftpflanzen“ zur Erlangung von Einblicken in innere Welten seien an bestimmten Stellen eines Pfades erforderlich, insbesondere, um Überzeugung von der Existenz von „Übersinnlichem“ zu erlangen.
Diese, auch aktueller von Castaneda mitbestimmte Haltung stammt aus einer Zeit, in der sie ihre Berechtigung hatte. Sie war Teil eines Kriegerpfades, den es in dieser Form nicht mehr gibt. Er ist gangbar, aber nicht zeitgemäß. Die Einnahme einer solchen Pflanze betraf die Erlangung weniger Informationen aus einem bestimmten Bereich, den der Schamane dem Suchenden auswählte.
Die heutige Zeit erfordert dies zum einen nicht, weil der Weg des Schülers auf dem Probepfade diesem klarer erkennbar ist und der bewusste, kontrollierte Einstieg in die astralen Ebenen umfassender erforderlich ist, als es der damalige Kriegerpfad vorsah.
Diesem genügte ein blitzartiges Aufhellen einer Ebene, deren Eindruck sich schnell mit dem individuellen Unverständnis der Zusammenhänge des Gesehenen vermischte – weil es nicht um das Erkennen der Zusammenhänge in diesem Augenblicke zu tun war.
Das ist heute anders.
Überdies wird der Glaubende, der Nicht-Glaubende und der (beiden vorzuziehende) Mensch, der etwas kritisch für möglich hält und selbst prüft, sich über einen solchen Sinneseindruck eine Erklärung aus seiner eigenen Welt suchen, die ihn genau da stehen lässt, wo er stand – Ausnahmen davon dürften selten sein und sind es dann auch nicht, weil das Bild so überzeugend war, sondern deswegen, weil der Schritt für sie anstand – er wäre anders und vornehmer zu erlangen gewesen und hätte keine körperlichen Schädigungen mit sich gebracht (siehe hierzu auch die Abhandlung über halluzinogene Pflanzen).
Auch daher ist es ein Vorteil für die meisten Anfangenden in diesen Disziplinen, wenn sie die Meditationen zu den Projekten mit dem Tagesbewusstsein durchführen.
Es ist daher auch nicht anzuraten, die Meditation im Schlaf ausführen zu wollen (dem Fortgeschrittenen natürlich unbenommen), wenn man sich nicht sicher ist, daß man die Disziplin unabgelenkt besitzt, sie sauber bis zum Ende durchzuführen.
Ein Abgleiten in andere Gedanken, wie es uns fast allen ab und an geschieht, ist dann unschädlicher, da durch die Filterung der die Ebenen verbindenden Matritzen solche Abweichungen nicht so klar und reichhaltig übertragen werden, wie es in der unbewußten Spaltung im Schlaf geschehen würde.
Wer dennoch nicht auf einen Eindruck über den Augen-Sinn verzichten will, kann einen Versuch unternehmen, dessen Gelingen von ihm und seiner Bestimmung abhängig ist.
Er kann sich an einem der Tage während des laufenden Projektes (hier ist der Zugang am besten, diese einfache Technik ist generell nicht zeitgebunden) abends vornehmen, im Traum den Fortgang des Projektes zu beobachten (also nicht in der Meditation dazu, nur als Zuschauer), sich das Bild einzuprägen und beim Aufwachen eine gute Erinnerung davon zu behalten, den er sich sofort aufschreibt – also Schreibzeug am Bett bereit halten.
Die Vorstellung davon, ob und daß ihm das gelingt, kann er sich vorher so oft und intensiv wie möglich einprägen, um so sicherer gelingt dieses Experiment – genauso, wie wenn man sich vornehmen wollte, zu einem bestimmten Zeitpunkt aufzuwachen.
Ein Vergleich der Eindrücke hierzu wäre interessant.
Man sollte nicht glauben, dass man auf diesen Ebenen nicht fortwährend tätig ist, nur weil die Erinnerung daran nicht in das Tagesbewusstsein übertragen wird.
Ihr könnt alle bereits astrale, bewusst geplante Arbeit leisten, indem ihr Euch vor dem ins Bett gehen vornehmt, was Ihr in dieser Nacht leisten wollt – einem Verstorbenen Licht zutragen, einem Entfernten Hoffnung zu geben oder Licht in Eurem eigenen Seelengarten zu verbreiten ...
Man „sieht“ sich !
Curved-knife



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