@ Gari: Nur ein Traum?
Weiter unten fragtest du mich:
"Ich hatte mal eine luizide Situation in einem Traum nach dem ich auf meine Haende geschaut habe. ALs mir der Traumzustand bewusst wurde ueberkam mich aber eine ungeheure Panik. Birgt so etwas eine Gefahr, dass man Z.B. haengenbleibt? Muss man erst gewisse Stufen nach Bardon absolviert haben?"
und ich antwortete:
>Ich habe ja am Ende meines Beitrages auch die Frage nach den möglichen Gefahren gestellt.
>Ich finde eine perfekte Entsprechung des Luciden Traumzustandes in dem Buch "Die Unendliche Geschichte" von Michael Ende. Wenn du dieses Buch kennst (ich spreche nicht von dem Film) so wirst du das Kapitel der Stadt der Verrückten kennen wo alle Phantasienbesucher früher oder später landen die grundsetzliche Fehler machen.
>Bei mir war es so, daß ich am Anfang immer nur(!) fliegen wollte und immer höhr kommen wollte und in diesem Zustand auch immer aufgewacht bin. Ich würde es die Ikarus-Problematik nennen. Auf Dauer hat das keinen guten Einfluß auf die geistige Ausgeglichenheit.
>Nach meiner Erfahrung ist es z.B. wichtig erst einmal die Horizontale zu beherrschen, dem Fliegen und dem Erdreich die gleiche Beachtung zu schenken und bewußt wieder in den Wachzustand zurückzukleiten (und z.B. nicht immer in großer Meerestiefe aufwachen).
>Ein anderer Punkt ist der teilweise nicht bewußt gewollte Austritt aus dem Körper, ich sehe dies als eine verlockende Versuchung an, welche ich möglichst vermeiden will, weil bei mir das notwendige Maß an magischem Gleichgewicht noch nicht vorhanden ist.
(...In letzterem Punkt ist mir in Bezug zu den Gefahren noch einiges unklar.)
Ich stehe noch dazu was ich schrieb, doch wenn ich das so lese denke ich mir man kann das auch falsch verstehen.
Das Problem ist ich kenne dich nicht. Was für den Einen richtig ist muß nicht für jeden Anderen zutreffen. Ist jemand im Verhältnis zu einem durchschnittlichen Menschen, nicht gut geerdet, ist geistig labiler usw. so würde ich von der Beschäftigung mit luciden Träumen abraten. Bist du aber ein ganz normaler Mensch oder beschäftigst du dich sogar praktisch mit den Übungen für Geist, Seele und Körper nach Bardons Stufenlehrgang, so liegen die Dinge so: Wenn du den bewußten Traumzustand anstrebenswert findest, dieser Zustand für dich noch nicht sehr gewohnt ist und dich dann "ungeheure Panik" überfällt ist das ganz normal. Diese Angst solltest du klar unterscheiden von einer notwendigen Vorsicht, die bei allem was mit Magie direkt oder indirekt zu tun hat angebracht ist.
Bist du wirklich daran interessiert Erfahrungen im bewußten Traumzustand zu machen, mußt du diese Angst überwinden und dabei solltest du dich vom Thema Gefahren nicht verunsichern lassen. Das ist, wenn du zur oben genannten Art von Menschen zählst nur ein Thema wenn man sehr oft im luciden Zustand ist und man durch sehr viele Wiederholungen gewisse Einseitigkeiten verstärken kann. Deine innere Stimme oder wer auch immer wird dich vor Fehlentwicklungen durch deine Intuition oder direkt auf mögliche Fehler hinweisen, was nur dann zum Problem werden kann, wenn du diese Hinweise ganz stur ignorierst, weil Fehlentwicklungen eine Zeit lang ganz angenehm sein können.
Ich muß immer alle möglichen Themen in Reimform bringen. Allgemein zum Thema Bewußtes Träumen:
Im Traum kann ich fliegen,
Alle Feinde besiegen,
Von ganzem Herzen lieben,
Alles was ich will auch kriegen.
Kein Weg ist mir zu weit
Und kein Fluß ist mir zu breit.
Ich bin wahnsinnig gescheid
Und Herr von Raum und Zeit.
Wenn ich dann erwache
Frage ich mich:
Warum war das nur ein Traum? ---
----War das nur ein Traum?
SIMON MAGUS



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