>Im Mittelalter wurde dem Teufel auch übrigens unterstellt, dass er derjenige sei, der bei entsprechender Anrufung die wahren Antworten gibt.

>Zu berücksichtigen ist hierbei auch, dass eigenständiges und kritisches Denken unerwünscht war. Man sollte sich devot in der Herde unterordnen und das Denken und Führen gefälligst dafür "auserwählten" Hirten überlassen. Wissen, konträre Erkenntnis oder sogar frevlerische Weisheit (*gg*) konnte zur damaligen Zeit einzig und alleine vom bösen, bösen Teufel kommen, kam man doch so z.B. auf den dämonischen Gedanken, dass die Kirche oder die Monarchen vielleich doch nicht das Gelbe vom Ei waren.

>Viele Auslegungen sind davon noch gefärbt.




A. E. Waite hat einen Satz formuliert, der trefflich das ausdrückt, was ich zum Teil in meinem Beitrag zu erklären versucht habe.


"Durch den Eva zur Last gelegten Fehltritt wird der Mensch letztendlich auferstehen, und nur durch sie kann er sich selbst vervollkommnen."