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Thema: Was ist die Sicht der Hermetik auf folgende Fragen?

  1. #1
    Simon Magus
    Gast

    Was ist die Sicht der Hermetik auf folgende Fragen?








    Franz Bardon schreibt in seinen Lehrbüchern in vielen Punkten nur über die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten, wenn es ins Detail geht ist man meist auf eigenes Nachdenken angewiesen (was auch sein Vorteile hat). Es werden in Schulen und Universitäten nun bestimmte Ansichten gelehrt, die teilweise auch richtig sind, in manchen ist der Irrtum offensichtlich, in vielem bin ich zwar skeptisch, kann die Frage aber auch nicht besser beantworten.

    Was ist die Antwort der Hermetik auf folgende Fragen:




    1.


    + Ist der Kosmos (mat. Ebene) unendlich groß?


    ++ d i e _ v o r h e r r s c h e n d e _ L e h r m e i n u n g:

    der Kosmos ist nicht unendlich groß, hat aber auch keine konkrete Grenze, der scheinbare Widerspruch löst sich auf, wenn man davon ausgeht "die 4-dimensionale Raum-Zeit" gekrümmt ist.


    +++ I c h _ v e r m u t e,

    der Kosmos ist unendlich groß.




    2.


    + Hat der Kosmos einen zeitlich Anfang (und ein Ende)?


    ++ Vor vielen Milliarden Jahren kam es zum so genannten Urknall, mit diesem hat auch die Zeit angefangen, seit dem expandiert das Universum. Dies wird ewig so weiter gehen, oder die Expansion wird in eine Implusion umkippen, je nach dem wie groß die Gesamtmasse des Universums ist, was noch nicht endgültig geklärt ist.


    +++ Die Urknall Theorie basiert zum einen auf der Allgemeinen Relativitätstheorie (deren einfachen formale Fehler auch Schulwissenschaftler immer deutlicher erkennen) und zum anderen auf Fehlinterpretationen von Meßergebnissen wie Rotverschiebung und Hintergrundstrahlung (Themen die in Büchern und alternativen Wissenschaftszeitungen ausführlich geschrieben wurde).

    Es gibt keinen letzten Anfang und kein letztes Ende. Was in Mythen als solche umschrieben ist, sind Qualitäten die im ewigen Jetzt immer enthalten sind und je nach Zeitqualität periodisch mal mehr und weniger zur Wirksamkeit gelangt (?) (desto größer die Zeiträume werden über die man nachdenkt um so mehr verliert der Begriff Zeit seine Bedeutung für mich)

    Die Vorstellung das Sterne, Galaxien usw. um so schneller von einem willkürlich gewählten Beobachter sich fortbewegen ist eine Projektion, die ganz dem heutigen Zeitgeist der einseitigen Expansion in allen Bereichen entspricht.




    3.


    + Läßt sich Materie, Energie, Raum und Zeit beliebig, ja unendlich klein, unterteilen oder gibt es kleinste Einheiten?


    ++ Die Quantentheorie sagt aus, daß zwei komplementäre Sichtweisen richtig sind. Zum einen ist im "Mikro Kosmos" alles Schwingung zum anderen ist Energie, Raum und Zeit gequantelt (nichts kann kleinere Zustände annehmen) und es sind über diese Zustände nur Wahrscheinlichkeitsaussagen zu treffen.

    Der Atomkern bestehen aus Neutronen und Protonen, diese glaube (ist zu lange her als ich mich damit auseinandergesetzt habe) wieder aus Quarks und man sucht nach den kleinsten Einheiten, den sogenannten Strings, die aber so klein sind, daß man befürchtet sie nie nachweisen zu können...


    +++ Ob nun aus der Quantentheorie die richtige Untergrenze für kleinste Einheiten richtig gezogen wird kann ich nicht beurteilen. Ich vermute es gibt kleinste Einheiten, vielleicht auch beliebig kleine E. aber nichts unendlich kleines. Wenn man dies vermutet und Grundlagenmathematik betreibt die einen Bezug zur Realität hat, so würde man aus Sicht der Hermetik wie heutige Schulmathematiker "in des Teufels Küche" geraten. (Wobei höhere Mathematik so abstrakt ist, daß man das Gebot nach "Bezug zur Realität" außer acht läßt und die Beantwortung der Frage für Mathematik ohne Bedeutung wäre.)




    4.


    + Wo kommen unsere materiellen Körper her?


    ++ Irgend wann bildeten sich durch Zufälle erste organische Verbindungen, aus denen sich die ersten primitiven mikroskopischen Lebewesen bildeten. Durch Mutation und natürliche Auslese entwickelten sich Wesen die verwandt waren mit den heutigen Affen...

    ((Einige dieser Affen kletterten von den Bäumen und machten sich auf in die Steppe. Weil da das Gras so hoch war konnten die Menschenaffen ihre Beute besser sehen wenn sie sich aufrichten.

    Sie machten sich Plakate und organisierten eine große Demo. Sie forderten: wir wollen Menschen werden! Wir wollen die 38-Stunden Arbeitswoche und nicht mehr so assozial dahin wegitieren! Gott laß Hirn vom Himmel fallen, damit wir unseren ganzen Verstand dazu gebrauchen können diesen Planeten so richtig zur Sau zu machen!.... und: der liebe Gott erhörte sie!!! / so oder so ähnlich lernt man es in der Schule, ihr werdet es genauer wissen, ich war in der Schule meist geistig abwesend und verwechsle da vielleicht was))


    +++ Es ist richtig, wenn man über Generationen bei einer Tierart unter bestimmten Aspekten Zuchtwahl betreibt, verändert sich diese Tierart. Trotzdem stehe ich dem ganzen Darwinismus skeptisch gegenüber, dem Schöpfungsmythos in der Bibel kann ich nur symbolische Bedeutung beimessen und ich war vor einigen Monaten bei einem Vortrag von E. Däniken und seine Theorie mit den Außerirdischen fand ich auch nicht sehr überzeugend. Ich habe verschiedene wage Theorien, aber wenn ich ehrlich bin muß ich eingestehen ich weiß keine schlüssige Antwort




    SIMON MAGUS

  2. #2
    DC
    Gast

    Re: Was ist die Sicht der Hermetik auf folgende Fragen?


    Hallo,


    hmmmm.. mal nachdenken.


    >Was ist die Antwort der Hermetik auf folgende Fragen:

    >

    >1.

    >+ Ist der Kosmos (mat. Ebene) unendlich groß?

    >++ d i e _ v o r h e r r s c h e n d e _ L e h r m e i n u n g:

    >der Kosmos ist nicht unendlich groß, hat aber auch keine konkrete Grenze, der scheinbare Widerspruch löst sich auf, wenn man davon ausgeht "die 4-dimensionale Raum-Zeit" gekrümmt ist.

    >+++ I c h _ v e r m u t e,

    >der Kosmos ist unendlich groß.


    Dazu aus "Fragen an Meister Arion" Seite 83:

    34) Wie verhalten sich Zeit und Raum gegenüber dem Körper?

    Zeit und Raum wirken in der materiellen Ebene, damit der Mensch in seinem physischen Körper die Erfahrung der Begrenzung erleben kann. Diese Erfahrung gehört zu den Bedingungen für sein Leben in der dritten Dimension, zur Gesamtheit seiner mentalen, astralen und physischen Existenz.




    Muß die materielle Ebene (Kosmos) überhaupt unendlich groß sein?

    Da die materielle Welt beschränkt ist auf die Gesetze der materiellen Welt kann sie auch nur endlich groß sein.

    Zumindest für Wesen, die in der 3-dimensionalen (Länge, Breite, Höhe) Realität materialisiert sind, kann der Kosmos nur endlich sein. Vielleicht ohne Ende sprich man kommt aufgrund von andersdimensionalen Krümmungen wieder am Anfang aus, wenn man am Ende angekommen ist, aber für die 3 dimensionale Wahrnehmnug wäre er dann endlich. Für den Geist, sprich für das nicht materielle ist der Kosmos wahrscheinlich unendlich, da die geistige Welt ja diese durchdringt.

    Würde man den kompletten Kosmos durchfliegen und Fähnchen aufstellen sprich ihn vermessen und ein kleines Modell davon bauen, könnte man ihn von außen betrachten. Erst wenn man die materielle Begrenzung verläßt kann man dann aus dem Unendlichen herraus den gesamten materiellen Kosmos betrachten. Dann befände man sich aber in Gott denn hier wieder ein Zitat.

    "Fragen an Meister Arion" Seite 92:

    50)Was ist die geniale Vorstellung von Gott?

    Die geniale Vorstellung von Gott ist die einer universalen ewigen Sonne, absolut vollkommen, ohne Zeit und Raum wirkend.


    Wenn ich nun beide Zitate kombiniere so haben wir auf der einen Seite, den materiell begrenzten Menschen, der komplett in den begrenzten drei Dimensionen

    eingebettet ist. Er kann nur alles begrenzt wahrnehmen und lebt auch in einem begrenzten Raum. Er kann diesen zwar auch durch Messungen und durch Erstellung von Modellen diesen begrenzten Raum von außen betrachten, aber er kann diesen begrenzten Raum niemals verlassen solange er durch sein Karma an die materielle Welt "gebunden" ist.

    Erst wenn er in Gott aufgeht, ist er ohne Raum und Zeit existent.


    >

    >2.

    >+ Hat der Kosmos einen zeitlich Anfang (und ein Ende)?

    >++ Vor vielen Milliarden Jahren kam es zum so genannten Urknall, mit diesem >hat auch die Zeit angefangen, seit dem expandiert das Universum. Dies wird >ewig so weiter gehen, oder die Expansion wird in eine Implusion umkippen, je >nach dem wie groß die Gesamtmasse des Universums ist, was noch nicht endgültig >geklärt ist.

    >


    Da das Urprinzip der Schöpfung (Gott) ohne Raum und Zeit existent ist, wurde der Kosmos zwar ohne zeitlichen Anfang aus der Sichtweise Gottes geschaffen, aus sichtweise eines in dieser materiellen Schöpfung befindlichen Menschen gibt es einen Anfang.

    In der materiellen Welt befindliche Wesen nehmen diese mit Anfang wahr, denn sie sind ja Teil davon. Für die schöpferischen Kräfte die von außerhalb diese materielle Schöpfung schufen, war es zeitlos.

    Als Vorstellung schwer zu begreifen, aber man nehme einen zeitlosen, raumlosen "Ort" außerhalb der noch nicht geschaffenen materiellen Welt. Dort wirkt plötzlich ein Prinzip welches eine materielle Welt schöpft aber gleichzeitig auch eine Zeit für diese materielle Welt, sprich etwas was Wesen und Objekte die in dieser materiellen Welt als Zeit empfinden und selbst die materielle Welt folgt diesen Zeitgesetzten.

    All dies beinhaltet aber die Schöpfung. Also nicht nur eine materielle Welt zu einer bestimmten Zeit, sondern auch die komplette Zeit dieser materiellen Welt wurde mitgeschaffen. Der "Schöpfer" selbst betrachtet die gesamte Schöpfung inklusive der gesamten Zeit, da er ja selbst nicht in dieser Schöpfung materiell gebunden ist.


    Kurz und bündig: Ja, der Kosmos hat einen Anfang und ein Ende. Er ist ja eine komplette Schöpfungseinheit.

    Das göttliche Prinzip schafft diese Schöpfungs-Einheit und bringt seinen eigenen Geist in sie ein. Dieser Geist muß nun in der materiellen Welt einen Entwicklungszyklus durchmachen sprich die gesamte materielle Erfahrung in sich aufnehmen. Jede kleine Geist-Einheit muß einen sehr langwierigen fast ewig dauernden Erfahrungszyklus "erleben". Hat diese es geschafft, kehrt sie zurück in das göttliche Prinzip.


    >3.

    >+ Läßt sich Materie, Energie, Raum und Zeit beliebig, ja unendlich klein, unterteilen oder gibt es kleinste Einheiten?


    Wenn alle Materie aus "Energie" besteht und nur verschiedene Schwingungsarten von dieser "Energie" verschiedenen Materieteilchen beschreiben, dann muß alles aus einem nur verschieden-schwingendem "Energieteilchen" zusammengesetzt sein.




    >4.

    >+ Wo kommen unsere materiellen Körper her?

    >++ Irgend wann bildeten sich durch Zufälle erste organische Verbindungen, aus denen sich die ersten primitiven mikroskopischen Lebewesen bildeten. Durch Mutation und natürliche Auslese entwickelten sich Wesen die verwandt waren mit den heutigen Affen...


    Geist ist in die materielle Welt eingegangen um sich durch Erfahrung in dieser selbst zu vervollkommnen. Anfangs gab es aber noch keine so große Vielfalt. Es gab nur Bäume, Meere, Steppen usw. So gab es auch nur einen sehr niedrig entwickelten Geist in dieser Welt. Nach und nach wirkte an diesem eigebrachten Geist auch die geistige Evolution und formte sich auch immmer komplexere Wohnstätten um komplexer wirken zu können, also komplexere Erfahrungen zu sammeln um sich langsam dem göttlichen Prinzip zu nähern.


    Soweit meine Meinung dazu.


    Gruß,

    DC



  3. #3
    8
    Gast

    Re: Was ist die Sicht der Hermetik auf folgende Fragen?




    >>1.

    >>+ Ist der Kosmos (mat. Ebene) unendlich groß?<<<




    Wenn ich von den Analogiegesetzmäßigkeiten, die auf allen Ebenen herrschen, ausgehe würde ich sagen ja.

    Warum? Man lese Evola, Magie als Wissenschaft vom Ich Bd. 1, in der von der Unbegrenztheit, in der sich das nicht erwachte Ego bzw. Ich (nicht das wieder inkarnierende Selbst und sein durch Erfahrungen gebildetes Wesen!) nach dem Tode verliert die Rede ist.




    >Dazu aus "Fragen an Meister Arion" Seite 83:

    >34) Wie verhalten sich Zeit und Raum gegenüber dem Körper?

    >Zeit und Raum wirken in der materiellen Ebene, damit der Mensch in seinem physischen Körper die Erfahrung der Begrenzung erleben kann. Diese Erfahrung gehört zu den Bedingungen für sein Leben in der dritten Dimension, zur Gesamtheit seiner mentalen, astralen und physischen Existenz.<


    Der Philosoph Aristoteles, ein Eingeweihter einer antiken Mysterienschule oder aber jemand der zumindest Kenntnisse von deren Lehren besaß, sah die Zeit als etwas sich nur im Kopfe des Mensch abspielendes an.

    Von den Planetenprinzipien wäre sie an sich dem Saturn als mythologischem "Herr der Zeit" (nebenbei auch Gott des Ackerbaus -> Erde - Kohäsion) und natürlich für Grenzen und Begrenzungen sowie Härten "zuständiger" Sphäre bzw. Planetenschwingung zugeordnet.

    Jeder Mensch hat prinzipiell seine eigene Zeit (eigenes Zeit-erleben, spirituell entwickelte in stärkerem Maße, wobei auch eion Zustand der Zeit-losigkeit erlebbar ist).

    Ich würde sagen, da jeder Mensch auch eigenes Karma als Folge seiner Taten und eigene saturnische Prüfungen (neben den für alle geltenden Gesetzmäßigkeiten) hat gibt es eher ein "Multiversum" als ein Universum.

    Will heißen: Jeder Mensch hat - vor allem je höher der Entwicklungsstand ist - tatsächlich so etwas wie eine eigene Welt als "Universum", und ich nehem an es gibt - diese kleinen Welten jeweils grösser in Riesengruppen umfassend - auf der materiellen Ebene jeweils viele in sich mehr oder weniger geschlossene und begrenzte Universen.

    Das Universum, in dem die Menschheit lebt, könnte seine eigene Entwicklung haben...und, wie eine Realitätsblase, sich mal mit anderen Blasen zusammenheften, durchdringen oder sich auch wieder trennen und auseinanderdriften.

    Nebenbei, laut Karl-Brandler Pracht im "Lehrbuch der okkulten Kräfte" ist das Akasha-Tattwa (von Prana natürlich zu unterscheiden) ja dem Saturn-Prinzip zugeordnet...(übrigens einige Ähnlichkeiten zum instabilen Vakuum der modernen Physik, das IN ALLEM ist, und zum stabilen Vakuum das ALLES UMGIBT).

    Dieses Akasha-Tattwa, dem Saturn-Prinzip zugeordnet ist nach einem indischen Gleichnis wie ein Drache der die 4 Elementeherren als Sohn des Sonnengottes (Akasha andere Manifestation des Prana...) antreibt und sie in der materiellen Welt festhält, die 5. Speiche des Rades gleichsam die das Rad antreibt und es zusammenhält. Saturn...Hüter der Schwelle.

    Ich bin aber nicht sicher, wie exakt im Einzelnen nun die Schlussfolgerungen bezüglich des letztgenannten Sachverhaltes aussehen. Da muss ich noch mehr praktische Erfahrungen machen.





    >>2.

    >>+ Hat der Kosmos einen zeitlich Anfang (und ein Ende)?<<


    Ich persönlich würde sagen...Nein!

    Das zyklische Denken ist auch Teil der Hermetik und des Hindhuismus, aber Evolution gibt es...nur nicht unbedingt nur "vertikal" auf der materiellen Ebene sondern auch "senkrecht" als Entwicklung in den Bereich des Geistigen.

    Und ich vermute mittlerweile, wie eine Sonne mit tausend Strahlen in allerlei unterschiedliche Richtungen in zahllosen Schattierungen und Variationen.

    Beispiel: Das Sein wird häufig mit der Urform einer Spirale verglichen, dem Urprinzip des Wirbels, verglichen...ein paganer Weg, so sagt man manchmal, führt immer tiefer in die Spirale hinein (und wenn man deren zentrum erreich? Geht das?), immer tiefer ins Sein.

    Der hermetische Weg aber heraus...(darüberhinaus?). (ich nehme an, das letztere gilt auch für eine Schulen des Buddhismus und Taoismus).




    >>3.

    >>+ Läßt sich Materie, Energie, Raum und Zeit beliebig, ja unendlich klein, unterteilen oder gibt es kleinste Einheiten?<<<


    Ich würde sagen, es lässt sich unendlich unetrteilen. Schon rein logisch betrachtet :)




    >>>Wenn alle Materie aus "Energie" besteht und nur verschiedene Schwingungsarten von dieser "Energie" verschiedenen Materieteilchen beschreiben, dann muß alles aus einem nur verschieden-schwingendem "Energieteilchen" zusammengesetzt sein.

    ><<


    Oder aus...Wellen!

    Die in immer kleineren Wellen zerfliessen.

    Denkt nur mal an die virtuellen Teilchen der modernen Physik.




    Grüsse


    8

  4. #4
    A.
    Gast

    Re: Was ist die Sicht der Hermetik auf folgende Fragen?


    >

    >>>1.

    >>>+ Ist der Kosmos (mat. Ebene) unendlich groß?<<<


    + nein , es ist nur "endlich" und nicht "un-" noch weder "gross"

    was wirklich ist ,ist unbeschreiblich , doch wer es "sieht" der weis bescheit!

    verständiss wäre die pi nummer die auf unsere 3d ebene unentlich ist aber auf andere begrenzt



    >>>>Wenn alle Materie aus "Energie" besteht und nur verschiedene Schwingungsarten von dieser "Energie" verschiedenen Materieteilchen beschreiben, dann muß alles aus einem nur verschieden-schwingendem "Energieteilchen" zusammengesetzt sein.

    >><<

    >Oder aus...Wellen!

    >Die in immer kleineren Wellen zerfliessen.

    >Denkt nur mal an die virtuellen Teilchen der modernen Physik.


    egal wie klein, immer wird es 2 teile geben weil es die emanation und "wille" des einen ist der alles erschaffen hat ,es geht einfach nicht anders








  5. #5
    Kondor
    Gast

    Re: Was ist die Sicht der Hermetik auf folgende Fragen?


    Hallo,


    [...]


    >egal wie klein, immer wird es 2 teile geben weil es die emanation und "wille" des einen ist der alles erschaffen hat ,es geht einfach nicht anders


    Das ist richtig. Wir lesen im Koran:


    "Preis sei Ihm, der alle Arten paarweise erschaffen hat, von dem, was die Erde wachsen lässt, und von ihnen selber und von dem, das sie nicht kennen."

    (Sure 36:36 - Ya Sin)

    (Siehe: http://www.erschaffungdesuniversums..../wunder24.html


    Und kennen dies aus Bardons Polaritätslehre.


    Gruß

    Kondor

  6. #6
    PlasmaTwin
    Gast

    Denn ich bin geteilt um der Liebe willen, für die Möglichkeit der Vereinigung. (n/t)




  7. #7
    Simon Magus
    Gast

    Re: Was ist die Sicht der Hermetik auf folgende Fragen?


    Hi DC


    Wie gesagt ich bin mir nicht sicher, ich kann nur darüber schreiben was ich am wahrscheinlichsten erachte.


    >>1.

    >Dazu aus "Fragen an Meister Arion" Seite 83:

    >34) Wie verhalten sich Zeit und Raum gegenüber dem Körper?

    >Zeit und Raum wirken in der materiellen Ebene, damit der Mensch in seinem physischen Körper die Erfahrung der Begrenzung erleben kann. Diese Erfahrung gehört zu den Bedingungen für sein Leben in der dritten Dimension, zur Gesamtheit seiner mentalen, astralen und physischen Existenz.

    ***

    Unabhängig da von ob die Mat. Welt endlich oder unendlich ist erlebt der menschliche Geist im physikalischen Körper Begrenztheit.


    >Muß die materielle Ebene (Kosmos) überhaupt unendlich groß sein?

    >Da die materielle Welt beschränkt ist auf die Gesetze der materiellen Welt kann sie auch nur endlich groß sein.

    >Zumindest für Wesen, die in der 3-dimensionalen (Länge, Breite, Höhe) Realität materialisiert sind, kann der Kosmos nur endlich sein. Vielleicht ohne Ende sprich man kommt aufgrund von andersdimensionalen Krümmungen wieder am Anfang aus, wenn man am Ende angekommen ist, aber für die 3 dimensionale Wahrnehmnug wäre er dann endlich. Für den Geist, sprich für das nicht materielle ist der Kosmos wahrscheinlich unendlich, da die geistige Welt ja diese durchdringt.

    >Würde man den kompletten Kosmos durchfliegen und Fähnchen aufstellen sprich ihn vermessen und ein kleines Modell davon bauen, könnte man ihn von außen betrachten. Erst wenn man die materielle Begrenzung verläßt kann man dann aus dem Unendlichen herraus den gesamten materiellen Kosmos betrachten. Dann befände man sich aber in Gott denn hier wieder ein Zitat.

    >"Fragen an Meister Arion" Seite 92:

    >50)Was ist die geniale Vorstellung von Gott?

    >Die geniale Vorstellung von Gott ist die einer universalen ewigen Sonne, absolut vollkommen, ohne Zeit und Raum wirkend.

    >Wenn ich nun beide Zitate kombiniere so haben wir auf der einen Seite, den materiell begrenzten Menschen, der komplett in den begrenzten drei Dimensionen

    >eingebettet ist. Er kann nur alles begrenzt wahrnehmen und lebt auch in einem begrenzten Raum. Er kann diesen zwar auch durch Messungen und durch Erstellung von Modellen diesen begrenzten Raum von außen betrachten, aber er kann diesen begrenzten Raum niemals verlassen solange er durch sein Karma an die materielle Welt "gebunden" ist.

    >Erst wenn er in Gott aufgeht, ist er ohne Raum und Zeit existent.

    ***

    Meine Grundüberlegung ist:

    "Das was Oben ist ist das was Unten ist". Als Hauptaussage dieses Gesetzes verstehe ich zwar das Verhältnis der geistigen Ebene - astrale E. - materielle E. zum Geist - der Seele - Körper des Menschen, aber darüber hinaus sehe ich auch eine Analogie zwichen der Unendlichkeit Gottes und der räumlichen und zeitlichen Unendlichkeit seiner Schöpfung.


    >>2.

    >Da das Urprinzip der Schöpfung (Gott) ohne Raum und Zeit existent ist, wurde der Kosmos zwar ohne zeitlichen Anfang aus der Sichtweise Gottes geschaffen, aus sichtweise eines in dieser materiellen Schöpfung befindlichen Menschen gibt es einen Anfang.

    >In der materiellen Welt befindliche Wesen nehmen diese mit Anfang wahr, denn sie sind ja Teil davon. Für die schöpferischen Kräfte die von außerhalb diese materielle Schöpfung schufen, war es zeitlos.

    >Als Vorstellung schwer zu begreifen, aber man nehme einen zeitlosen, raumlosen "Ort" außerhalb der noch nicht geschaffenen materiellen Welt. Dort wirkt plötzlich ein Prinzip welches eine materielle Welt schöpft aber gleichzeitig auch eine Zeit für diese materielle Welt, sprich etwas was Wesen und Objekte die in dieser materiellen Welt als Zeit empfinden und selbst die materielle Welt folgt diesen Zeitgesetzten.

    >All dies beinhaltet aber die Schöpfung. Also nicht nur eine materielle Welt zu einer bestimmten Zeit, sondern auch die komplette Zeit dieser materiellen Welt wurde mitgeschaffen. Der "Schöpfer" selbst betrachtet die gesamte Schöpfung inklusive der gesamten Zeit, da er ja selbst nicht in dieser Schöpfung materiell gebunden ist.

    >Kurz und bündig: Ja, der Kosmos hat einen Anfang und ein Ende. Er ist ja eine komplette Schöpfungseinheit.

    ***

    Nicht nur was einen Anfang und ein Ende besitzt bildet eine Einheit. Ich seh es so: zuerst Einheit -> 2-heit -> 3-heit -> 4-heit ... -> Unendlich-keit=Einheit (die heutige Mathematik sieht dies völlig anders/ siehe G. Kantor).

    Ich stimme die zu, daß Gott die gesamte Schöpfung betrachtet (auch zeitlich), aber ich sehe nicht warum deine Schlußfolgerung zwingend ist.

    Was für deine Sicht spricht wäre z.B. eine Aussage F.B. im PME, die beinhaltet wir leben in der großen Zeitrechnung an Brahmas 1.(?) Tag, es gibt aber noch mehr "Tage". Doch ist dies vielleicht wieder in größere Zyklen eingebunden.




    >Das göttliche Prinzip schafft diese Schöpfungs-Einheit und bringt seinen eigenen Geist in sie ein. Dieser Geist muß nun in der materiellen Welt einen Entwicklungszyklus durchmachen sprich die gesamte materielle Erfahrung in sich aufnehmen. Jede kleine Geist-Einheit muß einen sehr langwierigen fast ewig dauernden Erfahrungszyklus "erleben". Hat diese es geschafft, kehrt sie zurück in das göttliche Prinzip.

    ***

    Um bildlich zu sprechen: Ich gehe die ganze Woche arbeiten, doch am Sonntag ruhe ich. Folgt daraus aber, daß es keine nächste Woche gibt?



    >>4.

    >Geist ist in die materielle Welt eingegangen um sich durch Erfahrung in dieser selbst zu vervollkommnen. Anfangs gab es aber noch keine so große Vielfalt. Es gab nur Bäume, Meere, Steppen usw. So gab es auch nur einen sehr niedrig entwickelten Geist in dieser Welt. Nach und nach wirkte an diesem eigebrachten Geist auch die geistige Evolution und formte sich auch immmer komplexere Wohnstätten um komplexer wirken zu können, also komplexere Erfahrungen zu sammeln um sich langsam dem göttlichen Prinzip zu nähern.

    >Soweit meine Meinung dazu.

    ***

    Bei dem was ich zu dieser Frage am wahrscheinlichsten finde, denke ich mir "wie Innen so Außen". Der Geist inkarnierte sich schritweise in die materielle Welt, wobei man Beobachter und die Existens der materielle Welt nicht isoliert betrachten kann.

    Gleichnis: Nehmen wir an ich mache meine Augen zu, so könnte ich durch meine inneren Sinne eigentlich eine mir völlig real erscheinende Welt konstruieren. Wenn ich etwas will so geschieht es (ich kann auch eine Vergangenheit dieser Schöpfung konstruieren) Irgend wann verliere ich mich so in meine Schöpfung, daß ich gar nicht mehr weiß wie die Dinge wirklich liegen. Meine Schöpfung wird immer realer und träger. Verschiedene Erfahrungen bringen mich jetzt aber da zu meine Weltsicht in Frage zu stellen und ich beschreite einen Prozeß der Erkenntnis und Bewußtwerdung. Irgend wann werde ich dann aufwachen und die Dinge so sehen wie sie wirklich sind.

    Denkt man diesen Vergleich weiter und wendet ihn auf die materielle Welt an so kommt man zu einigen Pardoxien, was für mich aber nicht heißt, daß diese Sichtweise völlig falsch wäre.


    SIMON MAGUS



  8. #8
    nereos
    Gast

    Re: Was ist die Sicht der Hermetik auf folgende Fragen?


    Hallo Simon,


    >Nicht nur was einen Anfang und ein Ende besitzt bildet eine Einheit. Ich seh es so: zuerst Einheit -> 2-heit -> 3-heit -> 4-heit ... -> Unendlich-keit=Einheit (die heutige Mathematik sieht dies völlig anders/ siehe G. Kantor).


    was hast Du denn nur immer mit dem Cantor?


    Es ist doch Summe(i=1..n, 1/n)=1 für alle natürlichen n und sogar im Grenzwert n-> unendlich. Wo ist das Problem? Man kann sogar (-unendlich,+unendlich) auf (-1,1) bijektiv abbilden. Diesen Gedanken kann ich auch unter "Wie oben so unten" auffassen.

    Ich hatte mal in einer Mechanikvorlesung ein Erlebnis der Einheit von Geist und Materie, als ich mich darüber zu wundern begann, wie es kommt, dass wir, um die Natur eingermaßen adäquat zu beschreiben, gezwungen sind immer neue und schwierigere geistige Klimmzüge zu machen.


    Hast du nicht mal bemängelt, dass Cantor dann irgendwann irre geworden ist? Robert Schuhmann hat sich gar das Leben genommen, Mahler war depressiv, und trotzdem haben sie wunderbare Musik geschaffen. Ob sie sich an irgendwelche Hermetische Prinzipien gehalten haben weiß ich nicht, und vielleicht ist das ja auch unwichtig.


    Kennst du eigendlich "Laws of Form"?


    Wär nett, wenn Du Deine Einwände nochmal konkretisieren könntest. Vielleicht hängt die Zurückweisung Deiner Ideen durch die etablierte Mathematik auch an der Sprache. So mag es für einen "Mystiker" zuweilen schwierig sein, durch die "höhere" Mathematik zu steigen, und für einen Mathematiker, sich mit einem "Mystiker" zu unterhalten, und das vielleicht nur wegen gewissen Sprachbarrieren.


    Liebe Grüße

    Sören



  9. #9
    Christian
    Gast

    Re: Was ist die Sicht der Hermetik auf folgende Fragen?


    >>

    >>>>1.

    >>>>+ Ist der Kosmos (mat. Ebene) unendlich groß?<<<

    >+ nein , es ist nur "endlich" und nicht "un-" noch weder "gross"

    >was wirklich ist ,ist unbeschreiblich , doch wer es "sieht" der weis bescheit!

    >verständiss wäre die pi nummer die auf unsere 3d ebene unentlich ist aber auf andere begrenzt

    >

    >>>>>Wenn alle Materie aus "Energie" besteht und nur verschiedene Schwingungsarten von dieser "Energie" verschiedenen Materieteilchen beschreiben, dann muß alles aus einem nur verschieden-schwingendem "Energieteilchen" zusammengesetzt sein.

    >>><<

    >>Oder aus...Wellen!

    >>Die in immer kleineren Wellen zerfliessen.

    >>Denkt nur mal an die virtuellen Teilchen der modernen Physik.

    >egal wie klein, immer wird es 2 teile geben weil es die emanation und "wille" des einen ist der alles erschaffen hat ,es geht einfach nicht anders




    und aus diesen zweien entstehen die dreien.........und wir sind bei der unendlichkeit, die du nur dann verstehen kannst wenn du die dualität hinter dir gelassen hast


    liebe gruesse

    chris

  10. #10
    Simon Magus
    Gast

    Re: Was ist die Sicht der Hermetik auf folgende Fragen?







    Hi 8




    >>>3.

    >>>+ Läßt sich Materie, Energie, Raum und Zeit beliebig, ja unendlich klein, unterteilen oder gibt es kleinste Einheiten?<<<

    >Ich würde sagen, es lässt sich unendlich unetrteilen. Schon rein logisch betrachtet :)




    Grundsätzlich:

    Wenn man über Themen nachdenkt die mit der Unendlichkeit im Zusammenhang stehen stößt man immer an die Grenzen die anscheinend dem Verstand gesetzt sind.


    Gedankenexperiment:

    Ich habe einen Gegenstand und Teile ihn unendlich oft, so würde deren unendlich kleine Masse sich durch nichts von Null unterscheiden. Wenn ich noch so viele quasi nicht vorhandene Dinge zusammenfüge und sei es unendlich viele, warum sollte dann deren Summe eine Masse, eine räumliche Ausdehnung haben?

    ((Dieses Teilen und wieder zusammensetzen, führt nur dann zu keinen logischen Widersprüchen, wenn man bis zu Grundeinheit unterteilt, die definiert sind oder "beliebig-endlich klein" sind. (Ein Problem ist, daß das was man mit dem Begriff "unendlich" ausdrücken will einfach nur eine Verneinung des Begriffes "Endlichkeit" ist. Wobei beliebig klein ja auch keine End-lichkeit bedeutet, wobei zwischen "Unendlich" und "beliebig klein" ein himmelweiter Unterschied besteht.))


    Worauf ich hinaus will ist folgendes (Ich beschreibe die Dinge abstrakt in der Sprache der Mathematik):

    Es existieren unendlich viele ganzen Zahlen. Zwischen zwei ganzen Zahlen, gibt es wieder unendlich viele Zahlen mit unendlich vielen Stellen nach dem Komma (dies entspricht der unendlichen Zerteilbarkeit von Dingen). Heute sind sich alle Schulmathematiker einig, daß daraus folgt (und ihre Schlußfolgerung ist überzeugend) die Unendlichkeit der Zahlen die unendlich viele Stellen nach dem Komma haben ist größer als die Unendlichkeit die die Ganzen Zahlen bilden (dies in einfachen Worten wiedergegeben damit die Grundidee klar wird).

    Für die moderne Mathematik unterteilt sich aus diesem Grund die Unendlichkeit in sogenannte Mächtigkeiten (Es gibt größere und kleinere Unendlichkeiten)

    - Die Theologie zerteilte GOTT in eine Drei-einig-keit und zu Recht haben über Jahrhunderte gerade Hermetiker dieses Dogma kritisiert, weil der Ursprung aller Dinge nur die Einheit sein kann.

    - Newton der sich zwar auch mit Hermetik auseinandergesetzt hat, aber anscheinend ziemlich wenig davon verstanden hat, lehrte in seiner Farbenlehre, daß WEIßES LICHT ist zusammengesetzt aus den Spektralfarben.

    Goethe, der offensichtlich mehr von Hermetik verstanden hat, entwickelte eine Farbenlehre, bei der die Anwendung ihrer Grundidee viel besser als Newtons Farblehre im Einklang mit optischen Experimenten steht und auf der Unteilbarkeit des weißen Lichtes beruht.

    .

    .

    .

    Wenn die UNENDLICHKEIT eine Einheit bildet, was aus meinem Verständnis der Hermetik zwingend ist, so lassen sich so wie ganzen Zahlen auch z.B. Längen, Zeit, Energie ... nicht unendlich oft unterteilen.

    Interessanter Weise ist diese Sichtweise auch die einzige mathematisch beschreibbare Interpretation der Verteilung der Wärmestrahlung im Inneren eines Hohlkörpers, was der Kerngedanke von Max Plancks Quantentheorie ist, deren Anwendbarkeit sich als universell gültig erwiesen hat, sobald man in den Bereich einer hinlänglich kleinen Größenordnung des Aufbaus der Materie gelangt.

    (Nur dumm für die heutigen Grundlagenmathematiker und -Physiker, daß die einen von den Forschungsergebnissen der anderen so wenig Ahnung haben.

    Vielleicht wird auch jedem Schulmathematiker klar, daß sobald er wissenschaftsübergreifend denken würde er zu Ergebnissen kommt, die das Ende seiner Gelehrtenlaufbahn bedeuten würde. Weil es ja unmöglich sein kann, daß desto tiefer man die Naturgesetze versteht, man sich immer mehr den Ansichten annährt, die in den ach so primitiven Zeiten Alchimiste, Kabalisten und andere "Feinde der Vernunft und Lehrern von Aberglaube" vertraten.)




    SIMON MAGUS





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