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Thema: Warum ein Magier auf Fleisch-Nahrung verzichtet

  1. #31
    Vivian
    Gast

    Re: Ein wirklich guter Beitrag!


    >>Hallo Vivian,

    >>ich gebe Dir vollkommen recht. Nur abzuwarten und sein eigenes magisches Ding durchzuziehen, während man sieht, dass die Welt um einen herum den Bach runtergeht, wäre auch nichts für mich.

    >>Ich gehe Montags auf die Straße (auch wenn ich von Hartz IV -noch- nicht betroffen bin) und ich freue mich, hier im Forum noch einen Menschen gefunden zu haben, der bereit ist, an der Verbesserung der derzeitigen Verhältnisse aktiv mitzuwirken. Dabei muss man natürlich aufpassen, nicht Spielball irgendwelcher "negativer" Eigenschaften zu werden. Doch bleibt man seinen Prinzipien und Idealen treu, ist es eine gute Möglichkeit für die Entwicklung.

    >>Viele Grüße,

    >>Philipp

    >[b] Mich würde vor allem interessieren was an Hartz 4 den nun so schlimm ist (außer der Name ;-)) und ob das wirklich interessiert.

    >PS: Ich komme aus dem österreischischen lande


    Hallo dyonis,

    also da informierst du dich besser durch Nachrichten, denn das würde hier zu weit führen.


    Viele Grüsse

    Vivian

  2. #32
    Leisetreter
    Gast

    Re: noch was ...


    >[b] Für wen hält sich der Typ überhaupt?

    >"Jünger" und "Bewerber um Einweihung" hört sich schon sehr sektenartig an.

    >Nur weil ein "Auserwählter" behauptet fleischessen macht alles zu nichte oder ist völlig egal...werde ich ihm nicht nachspringen.

    >Nicht das ich die Frage beantworten könnte...aber ich finde seine geäußerten Verbote schon etwas komisch...um nicht zu sagen hirngespenstisch.

    >in diesem heiteren sinne


    ---


    Der Typ?

    Alice!

    Sektenartig?

    Nachspringen?

    Wer redet denn von nachspringen?

    Bist Du vielleicht das Hirn-Gespenst?

    In diesem heiteren Sinne!







  3. #33
    Alberich
    Gast

    Re: Warum ein Magier auf Fleisch-Nahrung verzichtet


    Entwicklung des Gehirns nicht ausschlaggebend war.>


    Nun,dann hätte man wolh eher steinerne Spaten als steinerne Speerspitzen gefunden.


    Übrigens:Schimpansen und Paviane gehen auch auf die Jagd wegen des Fleisches.

    Es ist also eine Ernährungsform,die bei mehreren,höheren Primaten verbreitet ist,nicht nur beim Menschen.




  4. #34
    Anzeraq
    Gast

    Re: Kistler - Ich halte Fleischkonsum eher fuer kulturell bedingt


    Hallo, Kistler,


    danke fuer Deinen Brief.




    Dieser Ansicht bin ich auch. Ich glaube, dass im wesentlichen kulturelle Urspruenge auch bei Franz Bardon eine Rolle spielten, warum er eine entsprechende Beziehung zur Fleisch-Nahrung hatte.


    Als er starb, war ich gerade acht Jahre alt. In meiner Kindheit und Jugend gab es keine Splittergruppen unter den Nahrungskonsumenten wie das heute der Fall ist


    Es gab (reichere) Leute, die mehr Fleisch verzehrten als andere, wobei sich bei denen, die nur ab und zu mal Fleisch essen konnten, unterschwellig ein gewisser Neid offenbarte.



    Dann gab es noch jene, die infolge von gewissen Krankheiten, zeitweilig, eben so lange die Krankheiten dauerten, vegetarische Nahrung „verordnet“ bekamen.


    Ansonsten war mit Fleisch-Nahrung in jeder Familie der hoechste Genuss verbunden. Alle Kinderaugen begannen zu leuchten, wenn sich eine „knusperige Gans“ auf dem Tisch befand, wovon jeder die „leckere Haut“ essen wollte.


    Gerade in Gebieten, in denen Franz Bardon aufgewachsen ist, wurde und wird auch heute noch in bevorzugtem Masse Fleisch gegessen.


    Fleisch, Gemuese, Brot, verschiedene Zutaten aus eigenen Gaerten bilden fast fuer die gesamte Landbevoelkerung den taeglichen Speiseplan. Dabei wird das meiste in Eigenherstellung produziert, waehrend der Ueberschuss auf den Wochen-Maerkten seinen Absatz findet, wovon die finanziellen Einnahmen die „Haushalts-Kasse“ der einzelnen Familien bildet.


    Heute mag das alles nicht mehr so ins Gewicht fallen, denn es gibt kaum industrialisierte Orte, in denen nicht saemtliche Geschmacks-Richtungen der Welt vertreten sind.


    Sah ich dort letztens erst ein kleines Dreizehn-Haeuser-Dorf kurz vor Muenster, wovon ein Haus ein China-Imbiss war und ein anderes ein griechisches Restaurant.


    Durch verschiedene orientalische Lehren wurde Franz Bardon auch mit dem Aspekt des Vegetarismus konfrontiert, den er zeitweilig in sein Leben integrierte.


    Wie vielleicht etwas weiter unten besser zu verstehen ist, koennte man auch sagen, dass FB, meiner Meinung nach, eigentlich Vegetarier war, der die Fleisch-Nahrung in sein Leben integrierte.


    Ich glaube, Franz Bardon war ein wirklich gutmuetiger Mensch, dem es fern lag, ein Wesen auch nur irgendwie in Absicht zu verletzen, sei es seelisch oder koerperlich.


    Wenn man seinen durch andere aufgezeichneten Werdegang betrachtet, wird einem deutlich, dass er bemueht war, gewisse Zeiten im Kreise seiner Familie zu verbringen. Hier wurde er natuerlich, was die Nahrung angeht, da er sie ja nicht selbst zubereitete, entsprechend „verwoehnt“.


    Um andere nicht zu verletzen, sondern ganz im Gegenteil, um sie in ihrer Hingabe und Aufmerksamkeit zu ermutigen, ass er wohl alles mit, was auf den Tisch kam.


    Zu seiner Zeit war das Treffen am „Familien-Tisch“ noch etwas Besonderes. Man kam zusammen, erfreute sich an den Dueften und Geruechen der Nahrung, welche die Kueche und das Umfeld erfuellten, betete zusammen und genoss, „was der Herr ihnen bescherte“.


    Aehnlich muss auch Jesus agiert haben, der ja bekanntlich an Orten verkehrte, an denen sich das einfachste Volk aufhielt. Jetzt kann man aber im einfachsten Volk nur Vertrauen gewinnen, wenn man nicht abgeneigt ist, an ihrem Leben teilzunehmen. Nur wenn man „mit den Menschen“ lebt, gewinnt man ihre Aufmerksamkeit.


    Franz Bardon schreibt ja auch, dass es notwendig ist, sich vegetarisch zu ernaehren, sobald man sich magischen Praktiken zuwendet. Anhand der Fuelle aber, die er in seinem Leben praktiziert hat, kann man davon ausgehen, dass er sich extrem viel mit hermetischen Dingen beschaeftigt hat, in seinem Inneren sicherlich unter dem Aspekt der Dauerhaftigkeit.


    Folglich kommt es in mir diesbezueglich zu der Auffassung, dass er doch recht haeufig auf „vegetarischer Ebene“ gelebt hat und nur in Kreisen anderer Menschen Fleisch gegessen hat, eben um ihre Etikette nicht zu verletzen.


    Vor diesem Hintergrund ist es fuer mich auch verstaendlich, wenn er in seinem Werk andeutet, dass es keine besondere Rolle spiele bei der magischen Entwicklung, ob man jetzt auf Fleisch-Nahrung verzichtet oder nicht.


    Die geistige Reife wird einem Menschen ganz von selbst mehr und mehr die Augen oeffnen. Das bedeutet, dass er aus eigenem Antrieb gewillt ist, mehr und mehr zu forschen, um sich immer neue Raeume zu erschliessen, welche Einsichten offenbaren, von denen „unreifere Menschen“ noch entfernt sind.


    Ein Magier ist gleichzeitig auch ein Chamaeleon oder wie meine Qi-Gong-Lehrerin mal sagte: ein guter Schauspieler. Je mehr er versteht, im und gleichzeitig mit einem Volk zu leben, um so mehr findet er Zustimmung, wenn er „so ganz nebenbei“ die eine oder andere Verhaltensregel in Beziehung zur spirituellen Entwicklung ins Volk streut.


    Das bringt mich auf die Analogie eines astralen Sae-Mannes, der mit einem Korb voller Samen ueber die Erde schreitet, um hier und dort eine Handvoll spirituellen Samen ueber das Land zu werfen.


    Verkoerpert jedoch weilt er unter den Menschen und hat Ohren und Augen fuer ihr Leid, ihre Aengste und Sorgen, ihr Bitten und Flehen, aber auch fuer ihre Rituale, Feste und Feiern, fuer ihre Sterbenden und fuer jene, die gerade zur Welt kommen oder als Kinder lachend an seinen Kleidern zupfen...


    Fazit: Ich denke, dass Franz Bardon fuer das „gewoehnliche Volk“ einer der ihren war, waehrend in ihm auf „spiritueller Ebene“ der „vollkommene Magier“ erwachte, schreibt er doch selbst, dass man „magische Praktiken“ und „Familien-Leben“ deutlich trennen, waehrend man aber alle Handlungen selbst als „magische Handlungen“ betrachten sollte.




    Liebe Gruesse


    Anzeraq





    >Hi Anzeraq,

    >danke für deinen Text.

    >>Franz Bardon gewidmet

    >hiermit hast du deinen Text "Warum ein Magier auf Fleisch-Nahrung verzichtet" einem Magier gewidmet, der der Fleischnahrung (außer für bestimmte magische Übungen) nicht entsagt hat. Ich denke Franz Bardon würde wohl heute angesichts der Massentierhaltung die du ja auch beschrieben hast wohl etwas anders darüber denken und ich halte seinen Fleischkonsum eher für kulturell bedingt.

    >Wie ist deine Meinung dazu?

    >Liebe Gruesse

    >Kistler



  5. #35
    Anzeraq
    Gast

    Re: War sein Rauchen koerperlich bedingt?






    >Hier wird der Fleischkonsum von Bardon ebenfalls als kulturell bedingt erklärt. Aber war sein Rauchen körperlich bedingt?




    Ich habe selbst schon Menschen kennengelernt, die sich die ganze Zeit ihres Lebens in Theorie und Praxis mit spirituellen Dingen beschaeftigen und ein extrem hohes Energie-Level entwickelt haben, was natuerlich grosse Auswirkungen auf ihr Nervensystem hat.


    Um das "knisternde Nerven-Feuer" einigermassen unter Kontrolle zu bekommen, greifen die Menschen in vielen Kulturen zu "Rauch-Mitteln", welche ganz unterschiedlicher Natur sein koennen.


    In den meisten Faellen werden jedoch statt Tabak bestimmte Kraeuter verwendet, welche die Eigenschaft besitzen, die Blutbahnen leicht zu beeinflussen, um dem Blut selbst seine gewaltige Kraft zu nehmen, waehrend es, energetisch gesaettigt, das Feuer der Nerven besonders stark beeinflusst, so dass zeitweilig ein Gefuehl aufkommen mag, als halte man es in seinem Koerper nicht mehr aus.


    Verschiedene chinesische Meister rauchen diesbezueglich Pfeifen, die sie mit Kraeutern fuellen, welche in den Lehren des medizischen Daoismus angesiedelt sind. Indische Saddhus rauchen haeufig Haschisch, um das Feuer ihrer Kundalini im Gleichgewicht zu halten, orientalische Voelker greifen auf die unterschiedlichsten Rauch-Kraeuter zu, die in ihrem Land zum Wachstum kommen usw.


    Selbst bekannte Okkultisten wie z.B. Helena Blavatsky waren dem Rauchen von Kraeutern nicht abgeneigt. Sucht und vernunftbedigte Anwendung haben bekanntlich nichts miteinander zu tun. Warum sollte man also nicht rauchen, wenn das Mittel dem Zweck dient?!


    Hier muss jeder seine eigene Entscheidung treffen. Bei allen magischen Entwicklungen kann auf Hilfsmittel zugegriffen werden, wenn das Gleichgewicht der Elemente dadurch nicht gestoert wird. Ob dies der Fall ist oder nicht, muss man an sich selbst testen.


    So wird aus Wissen Weisheit.




    Liebe Gruesse


    Anzeraq







  6. #36
    Fleisch und Blut tut allen Bardonisten gut!
    Gast

    Re: Warum Magier Fleisch-Nahrung vergichtet!


    Weil er selbst, Fleisch is(s)t! ;-)


    Fast alle Texte im Forum lassen Rückschließen, dass es den Verfassern an Meditation mangelt!


    Der lange Text, hat nur Fleisch im Geist! Wohl bekomms!

    Forum wird Mentalfleischerladen = der Weg zum wahren Deppen!


    "Wenn ich mich ein Stück Fleisch auf die Erde ziehen kann, will ich mit Siritualität nichts mehr zu tun haben!"



    Rede am: Weltkongreß der Religionen 1942, Chicago (Swami Vivekananda)

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