Seid alle geruesst!
Hier eine kleine Rueckerinnerung eines brisanten Themas:
Nur dadurch, dass einem Tier das Leben genommen wird, kann ein Mensch Fleisch essen! Darum sollten wir bewusster mit unseren Handlungen umgehen, wenn wir unsere Sinne auf Nahrung ausrichten.
Wir sollten nicht dazu beitragen, dass Tiere getoetet werden, um unsere Nahrungsbeduerfnisse zu befriedigen, sondern ihnen viel mehr gestatten, in Freiheit zu leben, oder wenn es sich um „Haustiere“ handelt, ihnen jene Freiheit einraeumen, dass sie sich rundherum wohl fuehlen.
Fuer die Fleischnahrung lassen, laut Marktforschung, im Jahre 2004 taeglich 21 Millionen Tiere ihr Leben; eine wirklich gigantische Zahl von Massenmorden!
Dabei werden nur Tiere gehalten, die schnell zum „Schlachtvieh“ heranreifen, weil diese fuer die Fleisch-Konzerne den groessten wirtschaftlichen Gewinn bringen.
In einer gezielten Selektion bei der Zucht auf riesigen Hoefen werden die Tiere schon in einigen Monaten schlachtreif.
Um dieses zu erreichen, werden der Tiernahrung bestaendig stark aufbauende Medikamente beigemischt.
Diese loesen in den Tieren schwere Krankheiten und abnormes Verhalten aus, das in fast allen Faellen von unvorstellbaren Schmerzen begleitet ist.
Die Vielfalt der Krankheiten unter Menschen, die Fleisch konsumieren, ist so gross, dass kaum noch jemand weiss, um welche Arten von Krankheiten es sich handelt.
Man muss naemlich verstehen, dass es WIRKLICH GIFTIGES AAS ist, was die Menschen da verzehren, worin sich Faulstoffe der Verwesung ausbreiten, und nicht etwa Obst oder Gemuese!
Die massive Unterbringung von Schlachtvieh ist in allen Faellen die reine Hoelle fuer die wehrlosen Tiere.
Dass die Tiere selbst auch organische Wesen sind, die eine seelische Beschaffenheit und Ausdrucksweise haben, interessiert die meisten Fleisch-Konsumenten nicht.
Die Dunkelheit ihres inneren Wesens laesst sie oft gar nicht mehr erkennen, was sie da ueberhaupt zu sich nehmen, waehrend viele von ihnen beim Verzehr des Fleisches sogar vor einem Fernseher hocken, um sich „am Elend der Welt zu ergoetzen“, das ihnen mit cineastischer Sound-Untermalung und sonorer Stimme eines clean-gestylten Ansagers praesentiert wird.
Die Qualen der Tiere scheinen ihre Henker orgastisch zu befriedigen, sonst wuerden sie nicht, waehrend die Tiere vor Angst bruellen und schreien, ihre scharfgeschliffenen Messer aus Edelstahl in ihre Haelse stossen.
Dabei tragen sie in den meisten Faellen grosse Gummischuerzen und Gummistiefel, waehrend sie knoecheltief im Blut stehen, begierig seinen Geruch einsaugen und ihre Mordluesternheit ins Daemonenhafte steigern.
Sie stehen dann da, die blutigen Klingen in den blutigen Haenden und starren auf den Blutschwall, der in dicken Baechen aus den Kehlen der Tiere fliesst, waehrend diese verzweifelt nach allen Richtungen um sich treten.
Oft lachen sie dabei und winken harmlos ab: „Nur die Nerven“, sagen sie, „das ist gleich vorbei!“
Vor einiger Zeit erst wurden 1,3 Millionen Rinder quasi ueber Nacht getoetet, weil sie restlos mit BSE verseucht waren. Heute spricht kaum noch jemand ueber diese Aktion.
Dabei hat das Toeten verseuchter Tiere noch lange kein Ende! Die Regierung verlaesst sich hier in Beziehung zu den Fleisch-Konsumenten auf die sproede allgemeingueltige Weisheit: „Aus den Augen, aus dem Sinn!“
Tiere, die mit BSE infiziert sind, leben lange Zeit unter grausamsten Qualen. Heute ist BSE ein Phaenomen, das sich inzwischen weltweit ausgebreitet hat!
BSE = Bovine Spongiform Encephalophatie.
BSE gehoert zu den sogenannten Prionenkrankheiten, die zu einer schwammartigen Degeneration des Gehirns fuehren.
Prionen werden heute zu den wichtigsten Ursachen von spongiformen Encephalopathien gezaehlt. Sie haben keine isolierbaren Nukleinsaeuren.
Es sind Eiweisse, die sich im Inneren der Zellen ablagern und schliesslich zur Zerstoerung derselben fuehren.
Die Inkubationszeit kann Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern, was vom Scrapie Incubation Period Gene bestimmt wird.
Wenn z.B. Tiere erkranken, was zur Zeit in Masse geschieht, werden diese zu Tiermehl verarbeitet und den Futtermitteln beigemischt; so gelangen die Prionen von erkrankten Tieren in die Maegen anderer Tiere, von dort aus in ihre Lymphe und schliesslich in ihr Gehirn.
Hier setzen sie sich in Form von Eiweissschlacken ab und verursachen jene grausamen Entartungen, welche die Wissenschaftler BSE nennen. Die verseuchten Tiere werden geschlachtet, mit Chemikalien augenfreundlich zubereitet und „marktgerecht“ zum Verkauf angeboten.
Das bei Aktionen, den Fleischmarkt zu kontrollieren, die Boote der Kontroll-Instanzen auf Grund laufen, ist nur normal, denn wer wollte einen derartig gigantischen Markt ueberblicken?! Was uns die Medien diesbezueglich praesentieren, ist nur die alte Kruste eines schimmeligen Brotes!
Der Verbraucher kauft das Fleisch der verseuchten Tiere, isst es und erleidet im Laufe der Jahre, da der Befall nur schleichend vor sich geht, so ziemlich die gleichen Symptome wie sie selbst.
Dass diese brisante Thematik im Augenblick weniger zur Sprache kommt, liegt wohl am allgemeinen Wirtschaft-Chaos selbst, denn laut medizinischer Aussage von „3sat-nano“ sind heute mehr denn je Menschen von BSE befallen.
Man meidet jedoch auf fast allen Ebenen akribisch die Bezeichnung BSE, als sei es verboten, diese Buchstaben ueberhaupt in den Mund zu nehmen, da das Erwaehnen dieses Daemons laut ZDF ein „Stimmungsmacher fuer Panik-Attacken unter den Konsumenten“ darstelle.
Bovine Spongiform Encephalopathie wurde 1986 in England entdeckt und betrifft heute auf der ganzen Welt Tiere und Menschen gleichermassen.
Typische Symptome der grausamen Seuche sind Muskelkontrollverlust, Laehmungen, Schwachsinn, Schlaflosigkeit und schliesslich – das Ende!
Trotz der zunehmenden Seuchen auf der ganzen Welt ist ueberall eine verstaerkte Massentierhaltung geplant, denn die Verbraucher (die unsichtbaren Moerder) verlangen mit Nachdruck, wie eine suggestive Marktstudie belegt, nach Leichenteilen von Schweinen, Enten, Haehnchen und Puten.
Zur Zeit sind in Deutschland Kaefige und Gehege fuer 4.4 Millionen Hennen und Haehnchen sowie Anlagen fuer 320.000 Mastschweine in Planung.
Insgesamt werden 56 Grossanlagen gebaut.
Auf der Landwirtschaftsmesse „Gruene Woche“ in Berlin hat der BUND eine Liste von geplanten Tierfabriken vorgestellt, die so gewaltig sind, „dass mit erheblichem Aufwand besondere Massnahmen fuer Immissionsschutz getroffen werden muessen“, weil von vorneherein die Umweltvergiftung mit eingeplant ist.
Die CDU (Christlich Demokatrische Union) sagt dazu: „Die Massentierhaltung konzentriert sich vor allem auf jene Laender, wo leicht Genehmigungen zu bekommen und keine massiven Proteste aus dem Volk zu erwarten sind!“
Schwerpunkte zur Massentierhaltung wurden auch fuer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen festgelegt.
Es gibt Stallungen, die bis zu 30 000 Tiere auf einmal fassen; diese leben, wie jeder inzwischen weiss, unter den grausamsten Bedingungen!
Die meisten fuer den Weltmarkt bestimmten Tiere werden mit Antibiotika gefuettert, das dem Tiermehl aus anderen Tieren beigemischt wird.
Die Guelle dieser gewaltigen Zuchtanlagen vergiftet das gesamte Grundwasser in weiten Gebieten des Landes.
Immer mehr Gewaesser und Seen verlieren so ihre natuerlichen Lebensformen und bringen stark erkrankte Tier- und Pflanzen-Mutationen hervor, die auf Menschen und Tiere gleichermassen toedlich wirken.
Viele Fluesse, Seen und Gewaesser, die fuer ein Gleichgewicht in der Natur gesorgt haben, tragen heute die wohlbekannten Schilder:
Vorsicht
Baden verboten
Betreten auf eigene Gefahr
Diese Gewaesser sind verseucht
Die groesste Anlage fuer Massentierhaltung wird im Rheinland gebaut, wo insgesamt 1.2 Millionen Hennen untergebracht werden sollen.
Die Tierfabrik in Neubukow fuer insgesamt 800 000 Hennen belegt inzwischen nur noch den dritten Platz.
Nummer 2 befindet sich in Thueringen, wo schon 1.2 Millionen Hennen unter grausamsten Umstaenden vegetieren.
Im Bau befinden sich 33 Grossanlagen fuer Schweine und 23 Grossanlagen fuer Hennen.
Die Investoren kommen aus den Niederlanden, da die gigantischen Betriebe daselbst nicht weiter ausgebaut werden koennen.
Man rechnet allgemein damit, dass es in Deutschland inzwischen kaum noch Widerstaende seitens des Volkes gibt!
Trotz gefaehrlichster Bakterien und Viren im Fleisch soll die Vermarktung mit zehn Millionen € unterstuetzt und gefoerdert werden!
Beim Prozess des Schlachtens kommt es immer zu faekalen Kontaminationen; d.h. zur Verunreinigung des Fleisches mit Stuhl-Teilchen, welche oft gefaehrliche Krankheitserreger in sich tragen.
Mehr als 90 Prozent aller Tierprodukte sind mit dem Bakterium Campylobacter belastet und in jedem dritten Huhn reifen Salmonellen heran.
Der Tierkot befindet sich oft nur in mikroskopisch kleinen Mengen auf dem toten Fleisch, so dass ihn das blosse Auge nicht sehen kann.
Dennoch lauern in ihm gefaehrliche Erreger, wie z.B. die Escherichia Coli-Bakterien, woran vor kurzem erst 18 Menschen gestorben sind!
In den Industrie-Laendern werden pro Tag und Person 100 – 160 g Fett verzehrt, mit einem hohen Anteil an Schlachtfett aus Fleisch und Wurst.
Viel Fett in der Nahrung bedeutet natuerlich, dass reichlich Saefte und Saeuren ausgeschuettet werden.
Gallensaeuren koennen aber von der Darmflora zu Substanzen abgebaut werden, die extrem krebserzeugend auf den Dickdarm wirken.
Durch neue Studien, in denen zahlreiche Maenner ueber einige Jahre beobachtet wurden, hat sich bestaetigt, dass der Konsum von tierischen Fetten das Auftreten von Prostata-Krebs vielfach foerdert.
Zum hohen Fettkonsum kommt oft noch das Fehlen von Ballaststoffen.
Ballaststoffe sind pflanzliche Faser- und Quellstoffe, die z.B. beim Mahlen von Getreide zu „weissem“ Mehl entfernt werden.
Eiweiss und Proteine werden als Bausteine fuer die Substanzen des Koerpers benoetigt.
Zuwenig Bausteine aber schwaechen die Abwehrkraefte und foerdern die Entstehung von Krebs in allen Variationen.
Zur Zeit gibt es (laut 3sat) weltweit etwa 18 Millionen krebskranke Menschen! Sicher variieren die Zahlen, doch als symbolische Darstellung erzeugen sie immerhin Wirkung auf bestimmte Menschen, auf andere natuerlich wieder nicht.
Meine kleine Recherche hat ergeben, dass die „Tier-Menschen“ der Welt vorzugsweise folgende Wesen zu ihrer Lieblingsspeise erklaert haben:
Schweine, Ferkel, Rinder, Kaelber, Kaninchen, Hasen, Schafe, Laemmer, Ratten, Enten, Gaense, Huehner, Hunde, Katzen, Kraniche, Schnecken, Pferde,
Krebse, Schwalben, Fische, Tintenfische, Schlangen, Tauben, Fledermaeuse, Muscheln, Fasanen, Elche, Affen, Heuschrecken, Wildschweine,
Robben, Stiere, Rehe, Stoerche, Froesche, Hirsche, Krabben, Strausse, Elefanten, Kaengurus, Kaulquabben, Truthaehne, Schildkroeten usw.
Wenn die Menschen nicht lernen, ihre Leidenschaften und Begierden aufzuloesen, und wenn sie nicht lernen, allen Fuehlenden Wesen die Freiheit zu geben, sind sie sicherlich in einem Kreislauf gefangen, der aus Krankheit, Elend und Not besteht und welchen die Buddhisten Samsara nennen, den Kreislauf der ewigen Wiedergeburt.
Wie dieser Kreislauf zustande kommt, legt der Buddha in folgenden Worten dar:
Durch Unwissenheit entstehen karmische Handlungen,
durch karmische Handlungen entsteht das Bewusstsein,
durch das Bewusstsein entstehen Name und Form,
durch Name und Form entstehen die sechs Sinne,
durch die sechs Sinne entsteht die Beruehrung,
durch die Beruehrung entsteht das Gefuehl,
durch das Gefuehl entsteht die Anhaftung,
durch die Anhaftung entsteht die Begierde,
durch die Begierde entsteht die Vereinigung,
durch die Vereinigung entsteht die Geburt,
durch die Geburt entstehen Altern und Sterben,
Sorge, Klage, Schmerzen, Truebsal und Verzweiflung.
Franz Bardon aeussert sich im „Weg zum wahren Adepten“ auf Seite 59 im Kapitel ueber „Askese“:
„Die Idee, dass durch die Einnahme von Fleisch eines Tieres auch tierische Eigenschaften uebernommen werden, ist toericht und stammt von einer Geistesrichtung, die nicht die vollkommenen wahren Urgesetze kennt. Der Magier schenkt solchen Anschauungen keine Beachtung.“
Was die Aufnahme von tierischer Nahrung betrifft, muss jeder seine Entscheidung selbst treffen. Jeder Mensch, mit Ausnahme von Kindern, traegt fuer sein eigenes Wohlbefinden die eigene Verantwortung.
Den Fleisch-Essern sei aber noch mal gesagt, dass sie mitschuldig sind am Tod der zum Schlachten bestimmten Tiere und daran, dass sich, eben durch den Fleischkonsum ausgeloest, unzaehlige Krankheiten nicht nur im Tierreich, sondern vor allem auch bei den Menschen ausbreiten!
Jeden Tag werden Millionen Tonnen Fleisch ausgeliefert. In gigantischen Kuehlhaeusern haengen unzaehlige Tierkadaver, die jeden Morgen vor Sonnen-Aufgang von Betreibern des Gueterverkehrs abgeholt werden.
Abgesehen von der gewaltigen, unglaublichen Fleisch-Menge, die an den Endverbraucher geht, will ich noch mal kurz auf die Metapher „Aus den Augen, aus dem Sinn“ eingehen und erwaehnen, dass folgende Instanzen direkt vom Grossmarkt ihre Fleisch-Lieferungen beziehen:
Krankenhaeuser, Psychiatrien, Kinder- und Alten-Heime, Justiz-Vollzugsanstalten, Restaurants, Grundschulen, Gymnasien, Universitaeten, Hilfs-Schulen, Fast-Food-Ketten, Feinkosthaendler, Imbisse, Pizza-Laeden, Supermaerkte, Einzelhaendler, Kioske, Metzgereien, Hotels, Kantinen, Kirchen, Sportvereine, Wochenmaerkte, karitative Vereinigungen (wie z.B. Bahnhofsmissionen, Heilsarmee etc.), Flughaefen, Passagierschiffe, Gaststaetten, Autobahn-Raststaetten usw. usw...nicht zu vergessen die Speiseraeume des Bundestags und der Regierungen ueberhaupt mit ihren „edlen und auserwaehlten Fleischsorten“...usw.
In verschiedenen Diskussionen ueber Ernaehrung kommt oft zum Vorschein, dass viele Menschen nicht aus eigenem, inneren Antrieb auf diese oder jene Nahrung verzichten. Sie haben von anderen gehoert oder gelesen, was ein Verzicht fuer Vor- oder Nachteile bringt, jedoch keinerlei Selbsterfahrung gemacht, wozu ja auch intensive Forschung notwendig ist, zu der die wenigsten Menschen faehig sind.
Das Leben der meisten Menschen ist lediglich eine Abfolge suggestiver Beduerfnisse, die ihnen durch die Medien eingefluestert werden, wie Jim Morrison (Leader der legenderen Doors) in seinem Werk „Keiner kommt hier lebend raus“ richtig formuliert hat:
„Outside: just for fun; inside: devil on run!“
Unter diesem Gesichtspunkt „hassen“ viele Fleischkonsumenten die Vegatarier, und die Vegatierer „hassen“ die Fleisch-Freaks; die Lactos „hassen“ ebenfalls die Fleischkonsumenten, aber auch die Vegetarier usw.
Ob es moeglich ist, sich unter Einbeziehung von fleischlicher Nahrung magisch zu entwickeln oder nicht, muss jeder an sich selbst erforschen, was mitunter grossen Zeitaufwand mit sich bringt. Niemand kann einem anderen Ratschlaege geben, denn was fuer den einen gut ist, kann fuer den naechsten toedliche Folgen haben.
Menschen auf dem Weg der magischen Entwicklung scheuen keinerlei Muehe, alles an sich selbst zu testen, denn nur die Eigenerfahrung bringt einen weiter. Assoziationen anderer Parteien koennen lediglich dazu beitragen, Denkanstoesse zu geben, nicht aber allgemeingueltige Satzungen, die nichts anderes als Dogmatisierungen eigener Verirrungen darstellen.
Letzten Endes gelangen wir nur zur Selbsterkenntnis DURCH UNS SELBST und nicht etwa durch andere!
Nur durch intensive Selbst-Pruefung gelangt ein Mensch ans Ziel!
WISSEN, WAGEN, WOLLEN und SCHWEIGEN sind ja bekanntlich die Grundeigenschaften eines Magiers.
WISSEN ist immer das Resultat von Selbsterfahrung, quasi die Substanz dessen, was wir geleistet haben. Dieses Wissen besitzt jedoch keine Allgemeingueltigkeit, sondern bezieht sich in allen Dingen nur auf das, was der Einzelne an Erfahrungen sammelt.
Wenn er jedoch damit „hausieren“ geht, hat er sicherlich noch kein WISSEN erreicht, denn selbiges laesst sich auf nichts und niemanden projezieren!
Echtes WISSEN verursacht stets ein Gefuehl von innerer Saettigung und der Erkenntnis, einen grossen Schatz erworben zu haben, der gut verwaltet werden will, wobei die Eigenschaft des SCHWEIGENS ihre volle Berechtigung findet.
WAGEN bedeutet im Gesamtkontex nichts anderes, als dass man, wie schon erwaehnt, zur Selbsterforschung uebergeht und sich nicht auf Meinungen und Ansichten anderer verlaesst.
Hierbei ist es unerlaesslich, dass man mit vielen „Tiefschlaegen“ konfrontiert wird, die einen immer wieder auf den Boden der Tatsachen werfen. Wer dabei den Mut verliert, erneut durchzustarten und sich stattdessen Ratschlaege bei anderen holt, die ebenfalls in geistiger Verwirrung leben, hat auf einem spirituellen Weg (noch) nichts zu suchen!
Wir koennen hier die Analogie eines Programmierers heranziehen, dessen Entwicklung eines Games oder Tools stets ein Resultat seiner „Misserfolge“ darstellt. Wuerde er aufgeben, nur weil sich in der Anwendung verschiedene Bugs offenbaren, waere er kein echter Programmierer.
Schliesslich kann nur dort Licht aufflammen, wo sich Dunkelheit befindet!
Der Traum vom Absoluten ist so alt wie die Menschheit selbst! Das bezieht sich vor allen Dingen auf die magischen Fahrkuenste, die jeder fuer sich selbst entwickeln muss und zwar durch die Eigenart des WOLLENS!
WOLLEN ist ein Aspekt des Willens, ein einmal gesetztes Ziel nicht mehr aus den Augen zu verlieren und alles daran zu setzen, es auch zu erreichen und koste es das eigene Leben!
Willenskraft ist aber den meisten Menschen voellig fremd! Wenn man mal die „spirituelle Entwicklung“ fuer einen Augenblick zur Seite stellt und die „Normalitaet des blossen Daseins“ in den Vordergrund rueckt, wird man schnell erfahren, was diese Worte fuer eine Bedeutung haben:
denn normal ist es, dass wir einen giftfreien Koerper besitzen, nur ausgewogene Nahrung zu uns nehmen, nur das besitzen, was wir wirklich zum Leben benoetigen, jeglichen Ueberfluss aufloesen, nicht fuer andere als Sklaven arbeiten und mit unseren (genialen) Faehigkeiten zur Selbstversorgung gelangen usw. usw.
Normal ist es, in der Akzeptanz aller Welten zu leben, keine Partei zu ergreifen, allen Dingen ihren Lauf zu lassen und die gigantische Energie des Universums in ihrer reinsten Form zu ertragen, ohne dass uns Gier, Hass und Wahn in die Dunkelheit der Selbstbefriedigung zerren.
WER IST DAZU FAEHIG? Denn das alles bildet eine gute (oder ueberhaupt die) Basis fuer Gesundheit, inneren Frieden und Einsicht in die Natur der Dinge!
Natuerlich gibt es viel Ungerechtigkeit in der Welt, daran koennen wir augenscheinlich nichts aendern, doch wir haben die einzigartige Moeglichkeit, uns selbst zu aendern und zwar, indem wir bewusst von all diesen Dingen ablassen.
Wir koennen AUFKLAEREN, jedoch nicht EINGREIFEN! Dadurch schaden wir mitunter nicht nur uns selbst, sondern unser gesamtes Umfeld!
Wer auch immer Negatives in sich anhaeuft, wird ganz von selbst mit seinem Schicksal konfrontiert, denn ein kosmisches Gesetz sagt, dass sich Gleiches zu Gleichem gesellt!
Der biblische Satz „Auge um Auge“ wurde diesbezueglich stets missverstanden und hat unglaubliche Grausamkeiten ausgeloest, weil man ihn fuer bare Muenze genommen hat. In Wirklichkeit kommt hier lediglich das „Gesetz des Karma“ zum Ausdruck, nicht aber die Aufforderung, sich zum Richter ueber andere aufzuspielen!
So koennen wir dann auch keine Menschen verurteilen, die noch Fleisch essen oder sich an allen moeglichen weltlichen Dingen befriedigen.
Je mehr es uns aber selbst gelingt, im Lichte der Reinheit zu leben und zu wirken, waehrend wir anhand unserer gelaeuterten Erscheinung offensichtlich Gesundheit, Klarheit, Liebe und Mitgefuehl bis ins hohe Alter ausstrahlen, um so mehr sind die Menschen bereit, selbst auch im Frieden zu leben:
Es ist dies ein Weg ohne Worte, durch ein Beispiel lebendigen Vorlebens aufgezeigt!
P.S.: Manche Menschen fragen mich, warum ich denn bei aller Enthaltsamkeit noch einen Computer besitze, worauf ich antworte, dass ich ihn geschenkt bekommen habe; er dient einzig zur Verbreitung meiner „spirituellen Erfahrungen“, denn schliesslich findet die „Bergpredigt“ nicht mehr in der Wildnis statt, sondern im World Wide Web!
Da ich mich viel in der Natur aufhalte, kann ich bezeugen, dass hier kaum noch Menschen anzutreffen sind, um sich tatsaechlich hier aufzuhalten oder gar zu arbeiten, um sich die Kraefte der Natur selbst anzueignen!
Zeitweilig huepft am Horizont der Schatten eines Joggers dahin, oder von Selbst-Zweifel gequaelte Studenten hasten ueber den knirschenden Kies bizarrer Gehwege, die eigens dafuer angelegt wurden, sich ja nicht mehr ins Unterholz zu wagen, „um die Entwicklung der Tierwelt und ihre artgerechte Haltung nicht zu stoeren“.
Dabei mag man sich fragen, wo sich DIE TIERWELT, bis auf kurz vor der Mutation stehendes Kleinvieh, das mit grossem Hightech-Equipment von Umwelt-Schuetzern gejagt, verkabelt und vernetzt wird, denn ueberhaupt befindet?!
Franz Bardon gewidmet
Liebe Gruesse
Anzeraq



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