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Thema: Kurz und schmerzlos:

  1. #31
    Sebastian
    Gast

    @ALS


    Hallo Jom,


    Monadologie habe ich noch nie gehört. Ich werde mal danach googlen. Vielleicht ist es ja interessant. :-)


    >Meinst du, jedes Wesen ist eine -in sich geschlossene- Monade,

    >die sich nur um ihre eigene innere Ganzheit kümmern kann und sollte?


    Monade ist doch nur ein Teil von etwas soweit ich weiß oder ist damit etwas anderes gemeint? Ich meine, es ist egal, welche Mächte- und Kräfteverhältnisse horizontal bestehen. Es kann Kriege geben, die es nicht wirklich gibt, zwischen den Welten, es wäre egal, wenn man mit sich, was man in beiden Welten ist in Harmonie und später an einem Ort zugleich ist. Das Kümmern um die eigenen Sachen ist viel mehr eine Sache der Heilung. Solange Andere Wesen, Situationen, Menschen usw gebunden sind und das Fleisch tragen müssen, welches zu einem selbst gehört, weil es, frag mich nicht warum, eben da ist, ist es der größte Dienst den man machen kann, die Dinge zu klären. Man kann selbst heilen, loslassen, was zu anderen gehört und man kann den anderen befreien. Interessant ist, daß sich beide Menschen danach relativ egal sind. Sie sind nicht mehr vermischt, nur noch nebeneinander. Unabhängig voneinander. Von nur um das Eigene kümmern kann daher keine Rede sein und sicherlich sind dir auch Zeitpunkte bekannt in denen man erkennt, warum etwas oder sogar alles so und so ist und deren Sinnesfülle erfaßt. Ich bin da, wenn jemand mich braucht und ich kann helfen das zu klären. Heile dich selbst und du heilst die Welt. Aber niemals wird man sinnvoll jemanden davon abhalten können, jemand anderem etwas anzutun, bevor es Zeit dazu ist. Denn man selbst weiß, wie es anders und besser geht, aber man hat dies ganz sicher ebenfalls mal anders gemacht und konnte es lernen. Aber man kann schauen, was für ein Problem oder welchen Wunsch beide Seiten haben und man kann das klären. Man kann dem Opfer zur Seite stehen wie ein Felsen und sie können frei sein bzw freier. Andere ändern ist eine große Versuchung aber nur ein Schattenboxen.


    >Oder meinst du, das sich die Wesen in "Familien" gliedern,


    Nein. Das, was vorher war, waren einzelne Sein. Vollkommen. Nebeneinander aber nicht vermischt. Übrigens außerhalb der Schöpfung ist das glaube ich noch immer so. Aber wissen tue ich so etwas nicht.


    >dass es also eine bestimmte Anzahl von Energiesträngen im Universum gibt,

    >und auf jedem davon existieren viele Einzelwesen,


    Diese Strahlenlehre? Nein. Das sind andere Weltbilder.


    >aber die gehören eigentlich zusammen,


    Auch nicht. Es kann sicherlich sein, daß man jemanden trifft der man selbst ist, aber es ist nur man selbst in ihm. Wie er dahinter und noch ist, ist ein Anderer.


    >weil sie eben die Zellen und Organe des jeweiligen Energiestrangs sind?


    Nein. Die Menschen sind nur erschaffen, damit sie lernen zu agieren und zu interagieren und später wieder heilen können. Sie sollen lernen Kraft und Macht aufzubringen um das zu tun, was möglich ist um mit sich selbst, was sie noch oder und in Wahrheit wirklich sind klarzukommen. Sie sich selbst kennen und innerhalb des vollkommenen Sein mit jedem Teil des Sein klarzukommen und zu interagieren. Dinge zu klären, zu verstehen und gegenseitig zu helfen, wobei alle Teile nur ein Sein sind, nur jedes vollkommen anders, aber doch eins. Wie ein Arm und ein Kopf zum gleichen Körper gehören können, auch wenn sie so sehr unterschiedlich aussehen.


    >Würdest du eine gemeinsame erste Ursache aller dieser Wesen verneinen?


    Nein. Für mich ist es so, daß die vollkommenen Sein starben. Aber nicht richtig. Einer von ihnen, in Absprache oder warum auch immer blockierte die Flüsse des Seins von oben nach unten, mit welchen die verschiedenen Teile seines Selbst sich gegenseitig ernähren. Dadurch flossen die Flüsse horizontal und sie drangen in die Sein der anderen ein und blockierten auch diese. Da die vollkommenen Sein noch nie so etwas kannten, konnten sie damit nicht klarkommen und schauten natürlich auch horizontal. Da die Flüsse nicht mehr richtig ernähren konnten, auch wenn sie es in Wahrheit trotzdem können, mußten sie horizontal schauen um sich zu ernähren und nach und nach vergaßen sie sich selbst, was sie noch sind. Bis die Sterne der Kraft, also des Vermögens zu formen und zu verändern nur noch in der Suppe dümpelten ohne Ansatzpunkt etwas tun zu können, weil alles da war usw usf. Ich weiß nicht ob die Sterne nicht auch als Teile der vollkommenen Sein erschaffen werden können durch die anderen Teile des Sein. Neu erschaffen sicher nicht, aber ich wüßte auch nicht, wie man sie bauen sollte, weil sie mir substanzlos zu sein scheinen, obwohl sie genährt werden durch Substanz. Der Fluß von unten vergeistigt und ernährt was darüber ist und der Fluß von oben materialisiert und ernährt was materiell ist. Und da das so nicht weiterging wurden Wesen erschaffen, klein und in abgetrennten Körpern, damit sie nicht gleich zerfließen und die Sterne an sie gebunden, damit sie jedes kleine bißchen neu erlernen. Vorher brauchten sie es ja auch nicht. Sie müssen alles neu lernen. Ihre Körper zu bewegen, wahrzunehmen usw. Die Körper wurden aber nur erschaffen aus dem See der Toten, der eigentlich aus Lebendigen besteht. Da sie aber immer nur ein Teil sind und sich somit nur als Teil wahrnehmen, kann es auch nur horizontal schauen und sich so ernähren. Was eigentlich auch zwingend ist, denn der vollkommene Organismus existiert nicht mehr so, wie vorher und der Körper ist nur ein Erschaffener aus dem Fleisch vieler. Und mit dem Körper und der begrenzten Wahrnehmung haben sie erstmalig die Chance zu agieren, denn es gibt etwas oder nicht usw usf, wo es vorher alles und nichts gab, es alles egal war usw. Und auf diese Weise kann alles erlernt werden und alles geheilt. Und was zusammengehört findet sich zusammen, es sei denn, man bindet es wieder woandersran. Die jetzige normale Welt halt. Und nun kann man hoffen und durch die Dimensionen sich ausbreiten um zu schauen wo man selbst, was man noch ist noch ist.


    >Also würdest du von Anfang an eine "Polyphonie" sehen ?


    Polyphonie? Vielklang heißt das? Ja. Schon. Aber alle waren absolut vollkommen. Wobei man sich sicherlich dann auch fragen muß ob es noch ein Davor gab. Keine Ahnung. Vielleicht ist es aber auch nur ein Welbild, nütlich dazu bis zu einem bestimmten Punkt zu gelangen, um dann weitergehen zu können. Im Prinzip sind ja alle Weltbilder so.


    >Aber der Raum, in dem sich diese verschiedenen Gottheiten bewegen,

    >also das, worin diese gleichberechtigten Einzelwelten sich befinden-

    >wäre das nicht ein Eines ?


    So wenig wie jedes Menschen Welt die gleiche ist. Und wenn man es geschafft haben sollte seine Füße selbst materiell durch die Welt zu strecken, sollte es eher so sein, daß man die zerflossene, ineinander geflossene Welt aller anderen sieht. Die materielle Substanz derer, die ihre Substanz noch nicht selbst tragen können und daher diese ineinander geflossen ist. Man könnte es als Eines sehen, aber in Wahrheit genausowenig, wie man die Menschheit nur als Eines sehen kann, denn sie besteht aus einzelnen Menschen. Wobei etwas, was zusammenfließt natürlich auch ähnliches zu ähnlichem usw usf...


    gute Grüße,

    Sebastian

  2. #32
    Sebastian
    Gast

    @ALS


    >Einer der ersten Dinge, die einen Adepten ausmachen, finde ich persönlich, ist seine Hingabe.

    >Ich gebe mich hingebungsvoll all den Dingen hin, worauf ich hinverwiesen werde und das bedeutet, ich erlaube A l L e S.

    >Siehst du, du hast die Dinge vor dir, und wenn du suchst, dann wirst du sie auch finden.

    >A L S


    Ja.


    wünsche dir ne gute Woche,

    Sebastian

  3. #33
    Sebastian
    Gast

    @Jom natürlich. Mozilla macht das... (n/t)




  4. #34
    Jom
    Gast

    Re: @Sebastian


    Hallo Sebastian;


    puuuh, das klingt alles schon kompliziert, wie du es beschreibst.

    Aber das liegt vielleicht mehr an den Worten,

    ich bekomme beim Lesen verschiedene Bilder, die mich vielleicht doch ein wenig ahnen lassen,

    was deine Sicht ist.


    Ein Punkt ist doch, dass du meinst, die ursprünglichen Wesen haben sich irgendwie miteinander vermischt, so dass jedes heutige Wesen auch Fremdes in sich trage. Oder?

    Und dass der heilende Prozeß darin läge, das Fremde wieder loszulassen bzw. abzugeben und das verlorengegangene Eigene wieder "heimzuholen".


    Ist das nicht ähnlich wie das Auseinandertüdeln von Verstrickungen,

    die man sich bei "Karma" sonst vorstellt ?

    Nur dass die Verstrickungen in deiner Sicht wohl bis in die Substanzen reichen,

    oder?


    Auf jeden Fall spricht mich das Bild mit der Horizontalen an: wie die Wesen sich immer mehr in der hor. Ebene orientieren und ausweiten, weil sie den Zugang zur Vertikalen nicht mehr finden.

    Diese Entwicklung nehme ich auch wahr; man kann sie auch gut mit der Karma-Logik beschreiben.




    LG

    Jom



    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~













    >Hallo Jom,

    >Monadologie habe ich noch nie gehört. Ich werde mal danach googlen. Vielleicht ist es ja interessant. :-)

    >>Meinst du, jedes Wesen ist eine -in sich geschlossene- Monade,

    >>die sich nur um ihre eigene innere Ganzheit kümmern kann und sollte?

    >Monade ist doch nur ein Teil von etwas soweit ich weiß oder ist damit etwas anderes gemeint? Ich meine, es ist egal, welche Mächte- und Kräfteverhältnisse horizontal bestehen. Es kann Kriege geben, die es nicht wirklich gibt, zwischen den Welten, es wäre egal, wenn man mit sich, was man in beiden Welten ist in Harmonie und später an einem Ort zugleich ist. Das Kümmern um die eigenen Sachen ist viel mehr eine Sache der Heilung. Solange Andere Wesen, Situationen, Menschen usw gebunden sind und das Fleisch tragen müssen, welches zu einem selbst gehört, weil es, frag mich nicht warum, eben da ist, ist es der größte Dienst den man machen kann, die Dinge zu klären. Man kann selbst heilen, loslassen, was zu anderen gehört und man kann den anderen befreien. Interessant ist, daß sich beide Menschen danach relativ egal sind. Sie sind nicht mehr vermischt, nur noch nebeneinander. Unabhängig voneinander. Von nur um das Eigene kümmern kann daher keine Rede sein und sicherlich sind dir auch Zeitpunkte bekannt in denen man erkennt, warum etwas oder sogar alles so und so ist und deren Sinnesfülle erfaßt. Ich bin da, wenn jemand mich braucht und ich kann helfen das zu klären. Heile dich selbst und du heilst die Welt. Aber niemals wird man sinnvoll jemanden davon abhalten können, jemand anderem etwas anzutun, bevor es Zeit dazu ist. Denn man selbst weiß, wie es anders und besser geht, aber man hat dies ganz sicher ebenfalls mal anders gemacht und konnte es lernen. Aber man kann schauen, was für ein Problem oder welchen Wunsch beide Seiten haben und man kann das klären. Man kann dem Opfer zur Seite stehen wie ein Felsen und sie können frei sein bzw freier. Andere ändern ist eine große Versuchung aber nur ein Schattenboxen.

    >>Oder meinst du, das sich die Wesen in "Familien" gliedern,

    >Nein. Das, was vorher war, waren einzelne Sein. Vollkommen. Nebeneinander aber nicht vermischt. Übrigens außerhalb der Schöpfung ist das glaube ich noch immer so. Aber wissen tue ich so etwas nicht.

    >>dass es also eine bestimmte Anzahl von Energiesträngen im Universum gibt,

    >>und auf jedem davon existieren viele Einzelwesen,

    >Diese Strahlenlehre? Nein. Das sind andere Weltbilder.

    >>aber die gehören eigentlich zusammen,

    >Auch nicht. Es kann sicherlich sein, daß man jemanden trifft der man selbst ist, aber es ist nur man selbst in ihm. Wie er dahinter und noch ist, ist ein Anderer.

    >>weil sie eben die Zellen und Organe des jeweiligen Energiestrangs sind?

    >Nein. Die Menschen sind nur erschaffen, damit sie lernen zu agieren und zu interagieren und später wieder heilen können. Sie sollen lernen Kraft und Macht aufzubringen um das zu tun, was möglich ist um mit sich selbst, was sie noch oder und in Wahrheit wirklich sind klarzukommen. Sie sich selbst kennen und innerhalb des vollkommenen Sein mit jedem Teil des Sein klarzukommen und zu interagieren. Dinge zu klären, zu verstehen und gegenseitig zu helfen, wobei alle Teile nur ein Sein sind, nur jedes vollkommen anders, aber doch eins. Wie ein Arm und ein Kopf zum gleichen Körper gehören können, auch wenn sie so sehr unterschiedlich aussehen.

    >>Würdest du eine gemeinsame erste Ursache aller dieser Wesen verneinen?

    >Nein. Für mich ist es so, daß die vollkommenen Sein starben. Aber nicht richtig. Einer von ihnen, in Absprache oder warum auch immer blockierte die Flüsse des Seins von oben nach unten, mit welchen die verschiedenen Teile seines Selbst sich gegenseitig ernähren. Dadurch flossen die Flüsse horizontal und sie drangen in die Sein der anderen ein und blockierten auch diese. Da die vollkommenen Sein noch nie so etwas kannten, konnten sie damit nicht klarkommen und schauten natürlich auch horizontal. Da die Flüsse nicht mehr richtig ernähren konnten, auch wenn sie es in Wahrheit trotzdem können, mußten sie horizontal schauen um sich zu ernähren und nach und nach vergaßen sie sich selbst, was sie noch sind. Bis die Sterne der Kraft, also des Vermögens zu formen und zu verändern nur noch in der Suppe dümpelten ohne Ansatzpunkt etwas tun zu können, weil alles da war usw usf. Ich weiß nicht ob die Sterne nicht auch als Teile der vollkommenen Sein erschaffen werden können durch die anderen Teile des Sein. Neu erschaffen sicher nicht, aber ich wüßte auch nicht, wie man sie bauen sollte, weil sie mir substanzlos zu sein scheinen, obwohl sie genährt werden durch Substanz. Der Fluß von unten vergeistigt und ernährt was darüber ist und der Fluß von oben materialisiert und ernährt was materiell ist. Und da das so nicht weiterging wurden Wesen erschaffen, klein und in abgetrennten Körpern, damit sie nicht gleich zerfließen und die Sterne an sie gebunden, damit sie jedes kleine bißchen neu erlernen. Vorher brauchten sie es ja auch nicht. Sie müssen alles neu lernen. Ihre Körper zu bewegen, wahrzunehmen usw. Die Körper wurden aber nur erschaffen aus dem See der Toten, der eigentlich aus Lebendigen besteht. Da sie aber immer nur ein Teil sind und sich somit nur als Teil wahrnehmen, kann es auch nur horizontal schauen und sich so ernähren. Was eigentlich auch zwingend ist, denn der vollkommene Organismus existiert nicht mehr so, wie vorher und der Körper ist nur ein Erschaffener aus dem Fleisch vieler. Und mit dem Körper und der begrenzten Wahrnehmung haben sie erstmalig die Chance zu agieren, denn es gibt etwas oder nicht usw usf, wo es vorher alles und nichts gab, es alles egal war usw. Und auf diese Weise kann alles erlernt werden und alles geheilt. Und was zusammengehört findet sich zusammen, es sei denn, man bindet es wieder woandersran. Die jetzige normale Welt halt. Und nun kann man hoffen und durch die Dimensionen sich ausbreiten um zu schauen wo man selbst, was man noch ist noch ist.

    >>Also würdest du von Anfang an eine "Polyphonie" sehen ?

    >Polyphonie? Vielklang heißt das? Ja. Schon. Aber alle waren absolut vollkommen. Wobei man sich sicherlich dann auch fragen muß ob es noch ein Davor gab. Keine Ahnung. Vielleicht ist es aber auch nur ein Welbild, nütlich dazu bis zu einem bestimmten Punkt zu gelangen, um dann weitergehen zu können. Im Prinzip sind ja alle Weltbilder so.

    >>Aber der Raum, in dem sich diese verschiedenen Gottheiten bewegen,

    >>also das, worin diese gleichberechtigten Einzelwelten sich befinden-

    >>wäre das nicht ein Eines ?

    >So wenig wie jedes Menschen Welt die gleiche ist. Und wenn man es geschafft haben sollte seine Füße selbst materiell durch die Welt zu strecken, sollte es eher so sein, daß man die zerflossene, ineinander geflossene Welt aller anderen sieht. Die materielle Substanz derer, die ihre Substanz noch nicht selbst tragen können und daher diese ineinander geflossen ist. Man könnte es als Eines sehen, aber in Wahrheit genausowenig, wie man die Menschheit nur als Eines sehen kann, denn sie besteht aus einzelnen Menschen. Wobei etwas, was zusammenfließt natürlich auch ähnliches zu ähnlichem usw usf...

    >gute Grüße,

    >Sebastian



  5. #35
    Ramun
    Gast

    Re: Fleisch oder vegetarisch? Gemeinsamkeiten und Unterschiede


    Junge Junge, jetzt bin ich echt beeindruckt. Starker Text

    Klatsche ebenfals





    >Fleischesser töten Lebewesen.

    >Vegetarier töten Lebewesen.

    >Gibt es einen "Wert-Unterschied" zwischen diesen Wesen?

    >Das Erste ist, sich zu erinnern, dass ALLES lebendig ist.

    >Auch das sog. Tote ist aus dem Lebendigen entstanden.

    >Die heute verbreitete Vorstellung, die Lebewesen seien irgendwie aus apriorischen toten Substanzen entstanden, ist verkehrt:

    >es gibt a priori nichts Totes!

    >Alles ist aus dem Einen Lebendigen hervorgegangen und geht jeden Augenblick aufs Neue aus Ihm hervor.

    >Wir dürfen also festhalten, das in allen Nahrungsketten, die sich für den Menschen denken lassen, die Nahrung aus Lebendigem besteht.

    >Was immer wir zu uns nehmen, ist Lebens-Energie, also Leben.

    >Der reine Licht-Esser nimmt Lichtwesen zu sich- oder Bestandteile dieser Wesen.

    >DIe gesamte Welt ist enstanden als ein Opfer des ursprünglichen Eins-Seins. Aus sich selbst heraus zerteilte sich dieses Eine, um die Zweiheit und die Vielheit zu schaffen. Das Eine, a priori Lebendige, entäußerte sich: es gab -in gewisser Hinsicht- seine Einheit und Vollkommenheit auf, um schöpferisch zu sein.

    >Die Ursubstanz (Akasha), aus der dies alles hier gemacht ist... ist Gott selbst. Nämlich in seiner offenbarten Form.

    >Hierin liegt das Geheimnis aller Eucharistie:

    >was immer wir essen: es ist stets Gott, den wir essen.

    >Hört diese Wahrheit, denn es ist an der Zeit für sie!

    >Wer ernsthaft auf dem Weg ist, dem wird sie Türen öffnen.

    >Der Adept, der weiß, dass er in Wahrheit Gott imprägniert,

    >wird erkennen, dass er selbst zu dieser Imprägnierung überhaupt nicht

    >imstande ist.

    >Im wahren Adepten handelt Gott selbst.

    >Das ist das immerwährende Wunder: Gott verwandelt sich selbst.

    >Wer im makellosen Bewußtsein der allgemeinen Göttlichkeit handelt, wird als Folge seines Tuns nie etwas anderes ernten als abermals Göttlichkeit.

    >Was immer ein solcher Mensch an Nahrung zu sich nimmt- es führt ihn nicht in Anhaftung.

    >Wem dieses Bewußtsein aber abgeht, der gerät in immer neue Anhaftungen.

    >So kann auch der Prana-Ernährer in Anhaftung zu seiner Ernährungsform geraten!

    >Wer aber ganz wieder das geworden ist, woraus er stammt,

    >wer wieder ganz zum ursprung der Quelle geschwommen ist,

    >der kann sogar -wie Jesus sagt- Gift trinken, und es wird ihm nichts anhaben.

    >Hierzu muß man allerdings wirklich die Quelle erreicht haben!

    >Solange man so weit noch nicht ist, kann als Anhalt folgende Ordnung dienen.

    >Alles ist lebendig, wie gesagt; doch seinem Verdichtungsgrad und Obertonreichtum (Eigenbewußtsein) nach zeigt sich folgende Struktur:

    >Mineralien zeigen die stärkste Verdichtung und energetisch die gedämpfteste Schwingung. Die Bandbreite ist hier dennoch immens.

    >Wer mit Steinen arbeitet, weiß, dass sie göttlich sind,

    >und dass sie sehr verschiedenen Charakter haben.

    >Sie haben jedoch kein Eigenbewußtsein, sondern sind reine Empfänger, Spiegel, Filter, Speicher. Sie teilen als passive Mitglieder die Gesamtseele des Universums.

    >Sie bilden auch keinen eigenen Ätherleib.

    >Pflanzen haben bereits einen größeren Obertonreichtum.

    >Ihre Verschiedenartigkeit ist nochmals größer als bei den Mineralien.

    >Sie bilden als erste Hierarchie des Geschaffenen einen eigenen Ätherleib.

    >Sie bilden eine planetenumspannende Gesamtseele (Erdseele).

    >Was wir als einzelne Pflanze wahrnehmen, ist in Wahrheit eher eine Körperzelle der planetaren Gesamt-Pflanze.

    >Völker, die noch über das atavistische Sehen verfügen, verbinden sich stets dankend mit dem Geist der Erde, wenn sie Pflanzen ausreißen oder verzehren.

    >Es ist die Aufgabe der Erde, zu nähren- und es ist ihr Lohn, dafür Bewußtsein gesandt zu bekommen.

    >

    >Tiere sind von nochmals größerem Obertonreichtum und größerer Varietät.

    >Bei ihnen hat jede Tierart eine eigene Gruppenseele.

    >Je höher entwickelt, desto mehr differenziert sich diese Gruppenseele aber auch in den einzelnen Tierindividuen aus.

    >Tiere in enger menschlicher Gemeinschaft erhalten bereits eine relative Individualität eingespiegelt.

    >Durch die Allgegenwart des Menschen auf diesem Planeten ist der Bewußtseinsstand vieler Säugetierarten gegenüber früheren Jahrtausenden bereits deutlich gestiegen.

    >Wer ein Tier tötet, tötet also nicht nur die Zelle eines planetenumspannenden Gesamtwesens (wie bei Pflanzen), sondern er tötet eine potentielle (oder schon manifeste) Individualität.

    >Interessant ist, dass tatsächlich alle diese Ebenen der manifestierten Schöpfung in einem Aufstiegsprozeß sind:

    >vereinfacht gesagt entwickeln sich die höhren Tierarten zu Wesen mit Individualbewußtsein; die höheren Pflanzen näheren sich der Stufe niederer Tiere,

    >während im Mineralreich die höheren Kristalle sich dem Pflanzenhaften nähern.

    >Alles, das sich aus dem Akasha heraus einmal verdichtet hat, ist also in einem Prozeß, sich wieder mit Licht und Bewußtsein zu füllen.

    >So sagen die Propheten, dass eine Tages selbst die Steine beginnen werden, zu singen.

    >Es ist das Heilsamste, das wir tun können:

    >uns inne zu sein, dass wir Teil sind des großen Einen Lebens:

    >und dieses Leben singt.

    >Der wahre Adept imprägniert die Welt mit dem Gesang Gottes.

    >Er hat in seinem gesamten Wesen Teil an jener Bewußtsseinsanhebung

    >der gesamten Schöpfung.

    >Der Unterschied liegt darin, wie bewußt wir an diesem kosmischen Wachstum teilhaben.

    >Segen!

    >Jom



  6. #36
    Sebastian
    Gast

    @Jom


    Hallo Jom,


    so ähnlich meine ich das auch. :-)


    gute Wünsche,

    Sebastian

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