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Thema: Vollkommenheit

  1. #1
    Simon Magus
    Gast

    Vollkommenheit




    (als Ergänzung zu "Kurz und schmerzlos")


    Es ist zwar ein Witz an sich, wenn ich über Vollkommenheit rede, aber ich denke ich kann bei diesem Thema zu mindestens mehr mitreden als ich es früher, sagen wir mal vor 10 Jahren, konnte.

    Ich habe dies zwar damals nicht unter diesem Blickwinkel betrachtet, aber es war so, daß ich in meiner Jugend Charaktereigenschaften die man Feuer und Erde zuordnet und alles der materiellen Ebene entsprechendes verteufelte, oder wenigstens als profan und unwichtig angesehen und das Luft und Wasserelement und vor allem alles geistige als das Gute und Anstrebenswerte erachtet.

    Vor allem war mir nicht bewußt, daß sowohl das positive-aufbauende Prinzip und das negative-zerstörende im gleichen Maße ihre Existenzberechtigung haben.

    Ich war wie eine Feder die jeder Windhauch hätte umkippen können,

    der absolute Theoretiker ohne jeden Bezug zu praktischen Dingen,

    ich habe den Augenblick verachtet weil alles was mich umgab so unheilig und unbedeutend war, habe ich mich lieber Zukunftsträumereien hingegeben,

    ich hätte niemals Gewalt angewendet um mich oder jemand der in Not ist zu verteidigen,

    ich war Vegetarier der glaube lieber verhungert wäre als auch nur einer Fliege etwas zu Leide zu tun,

    ich sah es als völlig belanglos an mir Gedanken über Geld- und Besitzerwerb zu machen,

    alle schönen Dinge die man mit Frauen machen kann war für mich einfach nicht abstrakt genug, profan und höchstens zur Fortpflanzung gut,

    alles was mich interessierte war die Weltformel oder die Komposition der ultimativen Fuge...


    Aus meiner heutigen Sichtweise war meine damaliges Lebensgefühl einseitig, krankhaft und hat mich nicht wie ich glaubte meinem Ziel immer näher gebracht, sondern mich von dem was wirklich "gut" ist immer mehr entfernt.

    Ein Glück für mich, daß ich vertraut wurde mit Bardons Lehren die mich den Weg nicht des einen oder anderen Extremes hat finden lassen, sondern DEN WEG DER MITTE, denn heute bin ich ein ganz anderer Mensch (ohne wie gesagt in das andere Extrem verfallen verfallen zu sein, was die klassische Falle ist).




    SIMON MAGUS








  2. #2
    Lorenz
    Gast

    Re: Vollkommenheit


    >

    >(als Ergänzung zu "Kurz und schmerzlos")

    >Es ist zwar ein Witz an sich, wenn ich über Vollkommenheit rede, aber ich denke ich kann bei diesem Thema zu mindestens mehr mitreden als ich es früher, sagen wir mal vor 10 Jahren, konnte.

    >Ich habe dies zwar damals nicht unter diesem Blickwinkel betrachtet, aber es war so, daß ich in meiner Jugend Charaktereigenschaften die man Feuer und Erde zuordnet und alles der materiellen Ebene entsprechendes verteufelte, oder wenigstens als profan und unwichtig angesehen und das Luft und Wasserelement und vor allem alles geistige als das Gute und Anstrebenswerte erachtet.

    >Vor allem war mir nicht bewußt, daß sowohl das positive-aufbauende Prinzip und das negative-zerstörende im gleichen Maße ihre Existenzberechtigung haben.

    >Ich war wie eine Feder die jeder Windhauch hätte umkippen können,

    >der absolute Theoretiker ohne jeden Bezug zu praktischen Dingen,

    >ich habe den Augenblick verachtet weil alles was mich umgab so unheilig und unbedeutend war, habe ich mich lieber Zukunftsträumereien hingegeben,

    >ich hätte niemals Gewalt angewendet um mich oder jemand der in Not ist zu verteidigen,

    >ich war Vegetarier der glaube lieber verhungert wäre als auch nur einer Fliege etwas zu Leide zu tun,

    >ich sah es als völlig belanglos an mir Gedanken über Geld- und Besitzerwerb zu machen,

    >alle schönen Dinge die man mit Frauen machen kann war für mich einfach nicht abstrakt genug, profan und höchstens zur Fortpflanzung gut,

    >alles was mich interessierte war die Weltformel oder die Komposition der ultimativen Fuge...

    >Aus meiner heutigen Sichtweise war meine damaliges Lebensgefühl einseitig, krankhaft und hat mich nicht wie ich glaubte meinem Ziel immer näher gebracht, sondern mich von dem was wirklich "gut" ist immer mehr entfernt.

    >Ein Glück für mich, daß ich vertraut wurde mit Bardons Lehren die mich den Weg nicht des einen oder anderen Extremes hat finden lassen, sondern DEN WEG DER MITTE, denn heute bin ich ein ganz anderer Mensch (ohne wie gesagt in das andere Extrem verfallen verfallen zu sein, was die klassische Falle ist).

    >

    >SIMON MAGUS

    >

    >


    Hallo Simon,


    Ich denke ein wichtiges Thema mit dem sich der heutige Mensch befassen sollte:

    Die Dualität und die Polarisierung. Das schwarz-weiss sehen und kategorisieren. Es ist allerdings nicht einfach, weil unsere gesamte Umwelt nach diesen Prinzipien zu funktionieren zu scheinen. Dieses Prinzip lässt sich auch sehr gut benutzen, um ganze Massen von Menschen zu manipulieren. Man appeliert einfach an ihr schwar-weiss sehen. Das kann jeder mal in seinem Umfeld beobachten oder ausprobieren :)


    Schlussendlich geht es um eine scheinbare Trennung und damit auch um eine scheinbare Unvollkommenheit. Leider kommt dieser Erkenntnis der Vollkommenheit erst, wenn wir aus unserem Bewusstseinkoma erwachen ....


    Wer schon einmal den Zustand der selbstlosen bedingungslosen Liebe erfahren hat, weiss, dass man in diesem Seinszustand alle Lebewesen auf allen Stufen ihrer Entwicklung akzeptiert und anerkennt Das "Recht-haben oder nicht Recht haben oder du bis schwarz und ich bin weiss" spielt einfach keine Rolle mehr. Es bedeutet aber nicht, dass man mit allem einverstanden ist. Aber man kann den anderen "sein" lassen. Man kann den anderen auch seine notwendigen Erfahrunge machen lassen. Man befindet sich jenseits jeglicher Verurteilung.


    Wir sind alle hier auf der Erde um Erfahrungen zu machen und uns zu entwickeln und zwar jeder entsprechend seinen aktuellen Bedürfnissen. Natürlich haben auch alle Aktionen irgendwelche karmischen Auswirkungen, aber auch das gehört zum Entwicklungsweg.

    Mag sein, dass der eine eher einem Weg folgt, der uns zerstörerisch und negativ vorkommt.

    Aber irgendwann kehren wir alle zur Quelle zurück, die einen späer die anderen früher.



    Es gibt so manche "negativen" Erfahrungen, die ich im Leben gemacht habe, trotzdem würde ich im Rückblick nicht darauf verzichten, denn sie haben mich stärker gemacht.


    Ich denke, das selbe gilt auch für so manche "Versuchungen". Solange man nicht die Versuchungen erlebt hat, wird man nie über sie hinauswachsen. Mit der Zeit lernt man, wie man sie beherrscht und am Ende spielt selbst die Beherrschung keine Rolle mehr, weil die Versuchung jeglichen Einfluss verloren hat.



    Gruss

    Lorenz






  3. #3
    Ramun
    Gast

    Re: Vollkommenheit


    >>

    >>(als Ergänzung zu "Kurz und schmerzlos")

    >>Es ist zwar ein Witz an sich, wenn ich über Vollkommenheit rede, aber ich denke ich kann bei diesem Thema zu mindestens mehr mitreden als ich es früher, sagen wir mal vor 10 Jahren, konnte.

    >>Ich habe dies zwar damals nicht unter diesem Blickwinkel betrachtet, aber es war so, daß ich in meiner Jugend Charaktereigenschaften die man Feuer und Erde zuordnet und alles der materiellen Ebene entsprechendes verteufelte, oder wenigstens als profan und unwichtig angesehen und das Luft und Wasserelement und vor allem alles geistige als das Gute und Anstrebenswerte erachtet.

    >>Vor allem war mir nicht bewußt, daß sowohl das positive-aufbauende Prinzip und das negative-zerstörende im gleichen Maße ihre Existenzberechtigung haben.

    >>Ich war wie eine Feder die jeder Windhauch hätte umkippen können,

    >>der absolute Theoretiker ohne jeden Bezug zu praktischen Dingen,

    >>ich habe den Augenblick verachtet weil alles was mich umgab so unheilig und unbedeutend war, habe ich mich lieber Zukunftsträumereien hingegeben,

    >>ich hätte niemals Gewalt angewendet um mich oder jemand der in Not ist zu verteidigen,

    >>ich war Vegetarier der glaube lieber verhungert wäre als auch nur einer Fliege etwas zu Leide zu tun,

    >>ich sah es als völlig belanglos an mir Gedanken über Geld- und Besitzerwerb zu machen,

    >>alle schönen Dinge die man mit Frauen machen kann war für mich einfach nicht abstrakt genug, profan und höchstens zur Fortpflanzung gut,

    >>alles was mich interessierte war die Weltformel oder die Komposition der ultimativen Fuge...

    >>Aus meiner heutigen Sichtweise war meine damaliges Lebensgefühl einseitig, krankhaft und hat mich nicht wie ich glaubte meinem Ziel immer näher gebracht, sondern mich von dem was wirklich "gut" ist immer mehr entfernt.

    >>Ein Glück für mich, daß ich vertraut wurde mit Bardons Lehren die mich den Weg nicht des einen oder anderen Extremes hat finden lassen, sondern DEN WEG DER MITTE, denn heute bin ich ein ganz anderer Mensch (ohne wie gesagt in das andere Extrem verfallen verfallen zu sein, was die klassische Falle ist).

    >>

    >>SIMON MAGUS

    >>

    >>

    >Hallo Simon,

    >Ich denke ein wichtiges Thema mit dem sich der heutige Mensch befassen sollte:

    >Die Dualität und die Polarisierung. Das schwarz-weiss sehen und kategorisieren. Es ist allerdings nicht einfach, weil unsere gesamte Umwelt nach diesen Prinzipien zu funktionieren zu scheinen. Dieses Prinzip lässt sich auch sehr gut benutzen, um ganze Massen von Menschen zu manipulieren. Man appeliert einfach an ihr schwar-weiss sehen. Das kann jeder mal in seinem Umfeld beobachten oder ausprobieren :)

    >Schlussendlich geht es um eine scheinbare Trennung und damit auch um eine scheinbare Unvollkommenheit. Leider kommt dieser Erkenntnis der Vollkommenheit erst, wenn wir aus unserem Bewusstseinkoma erwachen ....

    >Wer schon einmal den Zustand der selbstlosen bedingungslosen Liebe erfahren hat, weiss, dass man in diesem Seinszustand alle Lebewesen auf allen Stufen ihrer Entwicklung akzeptiert und anerkennt Das "Recht-haben oder nicht Recht haben oder du bis schwarz und ich bin weiss" spielt einfach keine Rolle mehr. Es bedeutet aber nicht, dass man mit allem einverstanden ist. Aber man kann den anderen "sein" lassen. Man kann den anderen auch seine notwendigen Erfahrunge machen lassen. Man befindet sich jenseits jeglicher Verurteilung.

    >Wir sind alle hier auf der Erde um Erfahrungen zu machen und uns zu entwickeln und zwar jeder entsprechend seinen aktuellen Bedürfnissen. Natürlich haben auch alle Aktionen irgendwelche karmischen Auswirkungen, aber auch das gehört zum Entwicklungsweg.

    >Mag sein, dass der eine eher einem Weg folgt, der uns zerstörerisch und negativ vorkommt.

    >Aber irgendwann kehren wir alle zur Quelle zurück, die einen späer die anderen früher.

    >

    >Es gibt so manche "negativen" Erfahrungen, die ich im Leben gemacht habe, trotzdem würde ich im Rückblick nicht darauf verzichten, denn sie haben mich stärker gemacht.

    >Ich denke, das selbe gilt auch für so manche "Versuchungen". Solange man nicht die Versuchungen erlebt hat, wird man nie über sie hinauswachsen. Mit der Zeit lernt man, wie man sie beherrscht und am Ende spielt selbst die Beherrschung keine Rolle mehr, weil die Versuchung jeglichen Einfluss verloren hat.

    >

    >Gruss

    >Lorenz

    >

    >

    Hallo Simon und Lorenz,


    ich habe das auch so erlebt, daß ich mich voll und ganz der geistigen Welt ergeben habe, nur das Erkentnisse sammeln und die Übungen waren wichtig für mich. Eine Phase, die ich auch garnicht missen möchte. Doch mit der Zeit erkannte ich, das die Balance zwischen den Elementen, eine Grundlage für meine

    Weiterentwicklung ist. Nicht nur Akasha sondern auch Erde mit allen Elementen

    Wie es in der Karte der Magier angedeutet wird( das erfordert dann ein Auflösen alter Denkstrukturen). Mann erkennt, daß Weiß nicht ohne schwarz geht (Ying und Yang), Licht nicht ohne Dunkel u.s.w..Und plötzlich bist du in der Lage alles so anzunehmen, wie es ist und Liebe zu empfinden, ohne immer nur eine Seite und sich selbst zu sehen. Das empfinde ich als sehr befreiend

    Eine Erfahrung, die ich allen wünsche(natürlich nicht denen die sie gar nicht haben wollen).

    Doch das braucht seine Zeit, bei mir auch ungefähr 6 Jahre und 10 Jahre bis heute, aber es geht immer weiter.


    In brüderlicher Verbundenheit

    Ramun



  4. #4
    Zahsira Simhanada
    Gast

    Göttliche Weigerung und Vollkommenheit


    Der Geheimwissenschaftler zeichnet sich durch göttliche Weigerung aus.

    Der Geheimlehrer zeichnet sich durch die Haltung der Vollkommenheit aus.


    Göttliche Weigerung meint diejenige Haltung die im Bewusstsein nichts anderes als Göttlichkeit anerkennt.

    Haltung der Vollkommenheit meint diejenige Haltung die nur die Göttlichkeit als Kontext anerkennt.


    Göttliche Weigerung ist negativ und die Haltung der Vollkommenheit ist positiv.

  5. #5
    Zahsira Simhanada
    Gast

    Erscheinung und Vorstellung


    Erscheinung ist Fata Morgana.

    Vorstellung ist Fata Morgana im individuellen Bewusstsein und damit persönliche Wirklichkeit.


    Erscheinung als Inhalt ist Sentimentalität und maximal Blümchenesoterik.

    Vorstellung ist subjektive Darstellung von Individualität.

    Vorstellung ist als Wahrhaftigkeit Esoterik.




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