Hier wurde schon die Frage diskutiert:
"Was passiert, wenn 12 Magier an 12 verschiedenen Orten zur gleichen Zeit das gleiche Wesen zu evozieren versuchen?"
http://f25.parsimony.net/forum63373/messages/9297.htm
Mein Standpunkt, soweit ich Bardon verstehe:
"(Die Astralebene ist zeitlos.) Die geistigen Ebene raum- und zeitlos. Daraus schlußfolgere ich, daß zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Wesenheit von mehreren Adepten zum gleichen Zeitpunkt auf der materiellen Ebene evoziert werden kann..."
Und ich ging auch immer davon aus, daß dies auch auf Verstorbene zutrifft.
Jetzt lese ich aber in der "Magischen Körperschulung VI" unter "Phantome", was mir bisher entgangen und nicht einleuchtend ist:
"Diese Art von Phantomen ist es, die sich in den zahlreichen Fällen ... kundtut... dies läßt sich leicht dadurch feststellen, wenn an verschiedenen Orten zu gleicher Minute ein Wesen zitiert wird, daß sich an allen Seiten zugleich durch sogenannte Medien kundtut, was nichts anderes ist, als daß sich ein Phantom des betreffenden Toten äußert, den Phantome können zu hunderten geschaffen werden..."
Mit anderen Worten ein Verstorbener kann nicht so wie eine Planetare Wesenheit gleichzeitig evoziert bzw. zitiert werden.
Ich meine das mit den Phantomen ist mir schon einleuchtend, aber was ist mit der Zeitlosigkeit der Astralebene, wenn ein Verstorbener gewisser Maßen, aus der Sicht der Materiellen Ebene, nicht wenigstens zwei "Termine" gleichzeitig wahrnehmen kann?
Muß man nicht wenigstens eine Unterscheidung treffen zwischen einem Verstorbenen dessen Geist mittels Mentalmatritze noch eine Verbindung zum Astralkörper hat und einem Menschen der nur noch aus dem Unsterblichen Geist besteht, weil sich sein Astralkörper aufgelöst hat?
Wie versteht ihr die Aussage und wie ist sie für euch verständlich bei dem was Bardon an anderen Stellen seiner Werke sagt?
SIMON MAGUS



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