Hallo,
>Du fragst warum ich so argumentiere und nicht andersherum-
>ich sagte ja schon: ich nehme es wahr.
>Ich nehme wahr, dass Steiner zu früh seine Sachen verbreitet hat- und eben nicht hundert Jahre zu spät.
>Und zwar zu früh für seinen Entwicklungsstand.
Bei Steiner besteht immer meines Erachtens die Gefahr ein vorschnelles Urteil zu fällen, gerade weil er nicht auf Anhieb verstanden wird, vielleicht auch werden wollte. Aber wie dem auch sei, ein Mensch der _seine Sache_ vertritt, auch wenn es auch als "zu früh" erachtet wird, verdient meiner Meinung nach Respekt. Haben den Gedanken haben zu dürfen etwas mit Entwicklungsstand zu tun? Steiner schrieb viel von Vorurteilslosigkeit, das gefiel mir immer an ihm...
>Das bedeutet eben auch, dass gerade Leute, die ihrem eigenen Stand nach besonders mit ihm in Resonanz gehen, also dieselben Energieblockaden haben wie er, besonders blind sind für seine Unausgewogenheiten.Wie auch immer; wenn du rein relativistisch drangehen möchtest, kannst du jede x-beliebige These vertreten, ist klar.
Unweigerlich bedeutet das, das es so ist? Man kann von so vielen etwas lernen, ohne gleich das zu werden, was man sieht oder liest, oder? Aber Du hast recht, ich gehe relativistisch an die Sachen, denn erst wenn ich das gemacht habe, dann sehe ich was bleibt und das ist meist auch das Wichtigste.
>Und das mit Nietzsche hast du, glaube ich, nicht ganz verstanden.
>So platt meinte er es es nun auch wieder nicht.
Wie meinst Du, wie Niezsche es gemeint hat?
Liebe Grüße
$Leser



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