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Thema: Widersprueche - Teer und Federn fuer okkulte Forscher

  1. #1
    Anzeraq
    Gast

    Widersprueche - Teer und Federn fuer okkulte Forscher


    Aus vorheriger Schrift (Cupido & Widersprueche) extrahiert, da es mir sinnvoll erschien, die Aussagen zweier Menschen gesondert vorzustellen:




    Zitat von Peryt Shou: "Jeder Satz, ja jedes Wort, das geaeussert wird, hat zwei Pole; darum tritt fuer Unwissende, da sie einseitig gepolt sind, ein dauernder Widerspruch in Erscheinung, waehrend sich der Wissende in der Mitte der polaren Stroemung befindet, so dass die beiden Pole (+/-) in ihm zur Einheit verschmelzen und im wesenlichen das erzeugen, was bei spirituellen Forschern allgemein unter Erkenntis verstanden wird!


    Die Entdeckung eines Widerspruchs hat seine Ursache im negativen Bereich der Polstroemungen, in der Verneinung, in der Nicht-Akzeptanz, in der Ablehnung, in einem starren Blickwinkel, der dem Positiven diametral gegenuebersteht, so dass selbiges (das Positive) erst gar nicht wahrgenommen werden kann."




    "Narr" Jidda Krishnamurti sagte z.B. zu einem Reporter bei einem Interview in Genf: "Wissen Sie, dass Sie unzaehlige Widersprueche in meinen Aussagen finden, liegt wohl daran, dass Gott mich selbst als Widerspruch in die Welt gesetzt hat. Da hat er wohl in seiner Schoepfung etwas kreiert, bei dem er verzweifelt bemueht ist, es wieder rueckgaengig zu machen! Sonst wuerden ich und Sie - wir alle - wohl ewig leben, oder?!" (Gelaechter der Anwesenden) usw.




    Liebe Gruesse


    Anzeraq




  2. #2
    Demian
    Gast

    Re: Widersprueche - Teer und Federn fuer okkulte Forscher


    Da muss Adenauer wohl ein Rosenkreuzer gewesen sein. *g*


    Auf Widersprüche zu seinen früheren Aussagen angesprochen, antwortete er den Journalisten: "Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern!?"


    Von Herzen, Demian

  3. #3
    Cupido
    Gast

    Re: Widersprueche - Teer und Federn fuer okkulte Forscher


    Hallo Anzeraq,


    >Die Entdeckung eines Widerspruchs hat seine Ursache im negativen Bereich der Polstroemungen, in der Verneinung, in der Nicht-Akzeptanz, in der Ablehnung, in einem starren Blickwinkel, der dem Positiven diametral gegenuebersteht, so dass selbiges (das Positive) erst gar nicht wahrgenommen werden kann."


    das man dass Positive nicht wahrnehmen kann, weil man einen Widerspruch entdeckt, ist meines erachtens keine Regel sondern nur auf einen bestimmten Persönlichkeitstyp bezogen (der eben nur auf Widersprüche aus ist, eben ein fundamentaler Skeptiker). Ich diesem Zusammenhang würde mich doch sehr interessieren, wie du und auch andere die Beweise sehen, die Steijnar aufführt, wie sehr es Bardon ein Anliegen ist, dass seine Fehler korrigiert werden.


    Liebe Grüße


    Cupido


    >

    >"Narr" Jidda Krishnamurti sagte z.B. zu einem Reporter bei einem Interview in Genf: "Wissen Sie, dass Sie unzaehlige Widersprueche in meinen Aussagen finden, liegt wohl daran, dass Gott mich selbst als Widerspruch in die Welt gesetzt hat. Da hat er wohl in seiner Schoepfung etwas kreiert, bei dem er verzweifelt bemueht ist, es wieder rueckgaengig zu machen! Sonst wuerden ich und Sie - wir alle - wohl ewig leben, oder?!" (Gelaechter der Anwesenden) usw.

    >

    >Liebe Gruesse

    >Anzeraq



  4. #4
    Cupido
    Gast

    bzgl. Steijnar


    habe ich eben gerade eine Diskussion im deutschen Franz Bardon Forum gelesen (hallo ALS). Intuitiv würde ich die Sache mit den Amuletten für mich ablehen, das es für mich doch eine gewisse Bindung darstellt.

    Wie ist hier die Meinung dazu?


    Und wenn man dann noch ein bisschen auf der Seite http://www.archivhermetischertexte.at/ blättert (von der ich auch das Interview habe), findet man dort ein Buch über Diätmagie, welches er für 60 Euro anbietet.




  5. #5
    A L S
    Gast

    Re: bzgl. Steijnar


    >habe ich eben gerade eine Diskussion im deutschen Franz Bardon Forum gelesen (hallo ALS). Intuitiv würde ich die Sache mit den Amuletten für mich ablehen, das es für mich doch eine gewisse Bindung darstellt.

    >Wie ist hier die Meinung dazu?

    >Und wenn man dann noch ein bisschen auf der Seite http://www.archivhermetischertexte.at/ blättert (von der ich auch das Interview habe), findet man dort ein Buch über Diätmagie, welches er für 60 Euro anbietet.


    Amulette können durchaus eine gewisse Abhängigkeit erzeugen, aber es kommt doch immer auf die persönliche Stärke an!


    Intuition ist für mich sehr wichtig. Sobald ich einmal das Gefühl habe, das etwas nicht stimmig ist, dann lasse ich das auch sein. Das rate ich Ihnen natürlich auch, hören sie auf ihre innere Stimme anstatt auf nichtsprechende Bücher. ;-)

    Ich denke, es ist auch im Sinne von Stejnar so zu handeln, wobei er Rituale beschreibt die Amulette vorschreiben, für mich aber nicht machbar und nicht in göttlicher Ordnung sind. Wie richtig es nun ist, kann man nicht beurteilen, höchstens sich selbst ein Bild davon machen.

    Das Buch über Diätmagie empfand ich auch sehr albern, aber sehen Sie, das was er in seinen Meisterbüchern beschreibt hat für mich essentiellen Wert.

    Eventuell ist seine Diätmagie vielleicht ganz nützlich für viele überproportionierte Menschen und ein erster Schritt in eine gesunde Richtung?

    Man sollte eben das für sich herausziehen, was nützlich ist, auch Widersprüche.


    Ich habe mich mit ihrem Thema Widersprüche auseinandergesetzt.

    Es ist mir vergönnt schon etliche Widersprüche in meinem Leben erfahren zu haben und mich auch selbst als Widerspruch zu sehen.

    Ich vereine Widersprüchlichkeiten, denn es ist ganz und gar unmöglich, dass es keine Widersprüchlichkeiten gibt. Existieren keine Widersprüchlichkeiten in unserem Leben mehr, dann sind wir als ICH nicht mehr existent.

    Tatsächlich scheint man sogar mit wachsender Erfahrung immer widersprüchlicher zu werden. Man ist nicht das, was man augenblicklich zu sein scheint.


    Sehen wir den allgemeinen Verpönungstrend irgendwelcher Leute nicht hinterher.

    Ich habe mich selbst oft genug dabei ertappt, wie ich Kritik ausübe an mir selbst und an anderen als einfacher Schutzmechanismus.

    Warum also nicht eher daran arbeiten und die Leute einfach sein lassen, was Sie sind, Widersprüchlichkeiten.


    Man kann selbst aus einem Aleister Crowley viele interessante Informationen ziehen, wenn man nur richtig mit den Informationen arbeitet und das heißt, wir nutzen sie zur Veredelung unseres Selbst und zur Hilfe unseres Nächsten.


    Es gibt einige Punkte, in denen Stejnar eine wirklich gute Ergänzung für die Bardonbücher ist. Eventuell werde ich darüber eine kurze Abhandlung schreiben, wenn die Zeit reif ist.

    Bis es soweit ist, müssen wir eben tolerieren und uns selbst den Spiegel vorhalten. Was ist es, was in mir Zweifel weckt, was mich so vorsichtig macht usw.


    Gruss


    A L S

  6. #6
    Cupido
    Gast

    Re: bzgl. Steijnar




    >Intuition ist für mich sehr wichtig. Sobald ich einmal das Gefühl habe, das etwas nicht stimmig ist, dann lasse ich das auch sein. Das rate ich Ihnen natürlich auch, hören sie auf ihre innere Stimme anstatt auf nichtsprechende Bücher. ;-)


    danke für den Rat. Man braucht mich jedoch nicht zu siezen (wir beide kennen uns ja auch von anderen Foren, dort schrieb ich unter Kistler).


    >Eventuell ist seine Diätmagie vielleicht ganz nützlich für viele überproportionierte Menschen und ein erster Schritt in eine gesunde Richtung?


    das mag sein, und wenn es denn hilft das sie durch das Buch an Gewicht verlieren und dadurch vor entsprechenenden Krankheiten bewahrt werden, waren die 60 Euro ja gut investiert.


    >aber sehen Sie, das was er in seinen Meisterbüchern beschreibt hat für mich essentiellen Wert.


    die sind teuer nur von ihm selbst zu erwerben. Wurden jedoch teilweise schon illegal im Netz angeboten.


    >Man sollte eben das für sich herausziehen, was nützlich ist, auch Widersprüche.

    >Ich habe mich mit ihrem Thema Widersprüche auseinandergesetzt.

    >Es ist mir vergönnt schon etliche Widersprüche in meinem Leben erfahren zu haben und mich auch selbst als Widerspruch zu sehen.

    >Ich vereine Widersprüchlichkeiten, denn es ist ganz und gar unmöglich, dass es keine Widersprüchlichkeiten gibt. Existieren keine Widersprüchlichkeiten in unserem Leben mehr, dann sind wir als ICH nicht mehr existent.


    Übereinstimmung. Ein Widerspruch ist an sich erstmal neutral, es kommt darauf an, was man damit macht.


    >Tatsächlich scheint man sogar mit wachsender Erfahrung immer widersprüchlicher zu werden. Man ist nicht das, was man augenblicklich zu sein scheint.

    >Sehen wir den allgemeinen Verpönungstrend irgendwelcher Leute nicht hinterher.


    hier ist die Anwendung des Widerspruchs negativ (Verpönung)


    >Warum also nicht eher daran arbeiten und die Leute einfach sein lassen, was Sie sind, Widersprüchlichkeiten.


    positiv ist es meines erachtens jedoch, wenn sie dazu benutzt werden etwas aufzudecken oder besser zu erkennen


    >Man kann selbst aus einem Aleister Crowley viele interessante Informationen ziehen, wenn man nur richtig mit den Informationen arbeitet und das heißt, wir nutzen sie zur Veredelung unseres Selbst und zur Hilfe unseres Nächsten.


    jetzt kommt mir ein Pauluswort in den Sinn: Prüfet alles, und das Gute behaltet.


    >Es gibt einige Punkte, in denen Stejnar eine wirklich gute Ergänzung für die Bardonbücher ist.


    wenn alles stimmt, dürfte die größte Ergänzung die Beseitigung von Fehlern und Entschlüsselung wahrer Geniennamen sein.


    Gruss


    Cupido

  7. #7
    dyon
    Gast

    Re: bzgl. Steijnar




    >die sind teuer nur von ihm selbst zu erwerben. Wurden jedoch teilweise schon illegal im Netz angeboten.


    Hab das Buch in einem Eso-Geschäft gesehen...ist aber wirklich nicht wichtig.

    Was ist so besonders an dem Buch?

  8. #8
    A L S
    Gast

    Re: bzgl. Steijnar


    >danke für den Rat. Man braucht mich jedoch nicht zu siezen (wir beide kennen uns ja auch von anderen Foren, dort schrieb ich unter Kistler).


    **

    Ach du bist es.

    Habe in deinem Beitrag versehentlich ein Siezer gesehen und fälschlich interpretiert und gedacht du wolltest förmlich bleiben. Ich respektiere den freien Willen und wollte daher nicht gleich duzen, wie ich es sonst gerne mache.

    Da in den damaligen Foren gerne unter anderen Namen geschrieben wurde ist mir nur Kistler in Erinnerung geblieben. Schön dich auch hier zu lesen. :-)


    Ich wünsche dir auch weiterhin viel Glück bei deinen Aufdeckungen.


    A L S

    **



  9. #9
    Anzeraq
    Gast

    Re: Widersprueche - Teer und Federn fuer okkulte Forscher


    >Hallo Anzeraq,

    >>Die Entdeckung eines Widerspruchs hat seine Ursache im negativen Bereich der Polstroemungen, in der Verneinung, in der Nicht-Akzeptanz, in der Ablehnung, in einem starren Blickwinkel, der dem Positiven diametral gegenuebersteht, so dass selbiges (das Positive) erst gar nicht wahrgenommen werden kann."

    >das man dass Positive nicht wahrnehmen kann, weil man einen Widerspruch entdeckt, ist meines erachtens keine Regel sondern nur auf einen bestimmten Persönlichkeitstyp bezogen (der eben nur auf Widersprüche aus ist, eben ein fundamentaler Skeptiker). Ich diesem Zusammenhang würde mich doch sehr interessieren, wie du und auch andere die Beweise sehen, die Steijnar aufführt, wie sehr es Bardon ein Anliegen ist, dass seine Fehler korrigiert werden.







    Ich schreib mal einfach los:


    Auf die Gesetze der Hermetik bezogen, sind fuer mich die Aussagen anderer Menschen noch lange kein Beweis, selbst wenn sie augenscheinlich schwarz auf weiss vor mir stehen.


    Dass es Bardon ein Anliegen war, durch andere seine "Fehler" korrigieren zu lassen, kann ich in diesem Sinne nicht nachvollziehen, da ich keinerlei Einsicht darin habe, ob er bewusst Teile seiner Offenbarungen verschleiert hat und den Suchenden das "wahre hermetische Wissen" somit vorenthielt, gleichzeitig aber damit rechnete, dass andere schon seine "Kuriositaeten" aufdecken wuerden.


    Vor diesem Hintergrund ist mir, und sicher auch vielen anderen, nicht deutlich, wieviel die Verlagsgesellschaften an seinem Werk veraendert haben. Um tatsaechliche Einsicht in die Dinge zu bekommen, sollte man, vor allen Dingen, wenn die Aussagen dergestalt fundamental wie bei Steijnar sind, daran gehen, die Evokationen selbst zu verwirklichen.


    Nur die Selbstverwirklichung lasse ich als Beweis gelten, alles andere erscheint mir eher als Indiz annehmbar, dem man, fuehlt man in sich eine evokative Veranlagung, sicher auf den Grund gehen kann.


    Ich selbst spuere keinerlei Interesse, eine Evokation vorzunehmen, die in weltlichen Buechern zu finden ist, selbst wenn sie von Franz Bardon stammen.


    Meine eigene Erfahrung sagt mir, dass sich das Gesetz des Schweigens vor allen Dingen auf den Verkehr mit Geistern bezieht, auf die Mitteilungen, die sie uns machen und den Schluessel, den sie uns zur Verfuegung stellen, um beliebig mit ihnen in Verbindung zu treten.


    Ein Bruch des Schweigens hat den Ausschluss aus der geistigen Welt zur Folge. Darum halte ich saemtliche Offenbarungen der Geisterwelt aus zweiter Hand fuer untauglich, wenn es darum geht, einen echten Kontakt herzustellen.


    Damit will ich nicht behaupten, dass Evokationen aus weltlichen Buechern keine Wirkungen hervorbringen - ganz im Gegenteil: die niederen Astral-Spaehren sind voller leidenschaftlicher Wesen, die nur darauf warten, dass ein Mensch auf die "Sigille des Verrats" zugreift.


    Nur die dort aufgefuehrten Siddhis (Faehigkeiten) bilden fuer Unwissende den Anreiz, sich mit den angefuehrten Praktiken auseinanderzusetzen, nicht aber das Verlangen, zur echten - eigenen - Selbsterkenntnis zu gelangen.


    Fuer die Selbsterkenntnis schenken uns die Geister, denen wir uns in Reinheit, Demut und Liebe naehern, alles, was wir benoteigen!


    Die groesste Qual eines Menschen ist es, wenn er bisher lebendig in der Welt der Geister gestanden hat und dann, infolge des Geluebdebruchs, in den Bannkreis der Erde zurueckgeworfen wird, um sich hier als wissender Magier zu profilieren, waehrend in seinem Innern der Daemon der Verrats sein Unwesen treibt.


    Auf weltlicher Buehne treten die Verraeter oft noch als Wissende in Escheinung, doch koennen sie nicht umhin, dass sich ihre Vergehen auch koerperlich zeigen und zwar als Krankheit, Elend und Not.


    Meine Lehrerin bezeichnete diesen Zustand als "zweiten Ausschluss aus dem Paradies".


    Hierin erkenne ich auch die All-umfassende Guete Gottes, dass er uns - trotz all unserer Vergehen - aufnimmt, wie der Vater seinen verlorenen Sohn!


    Viele Verraeter fluechten sich in die Bereiche der Schriftstellerei oder scharen Unwissende um sich, weil sie gehoert haben, dass er fuer jedes interessante okkulte Werk 30 Silberlinge gibt oder dass man 30 Silberlinge bekommen kann, wenn man vor Schuelern "spirituelles Blendwerk" hochfaehrt.


    Dabei koennte jeder Unwissende dem Glauben verfallen, dass es sich bei all den Aeusserungen der "Gestrauchelten" um enormes magisches Wissen handelt, das eigentlich keinem Sterblichen in dieser Weise zugaengig sein duerfte.


    Fakt ist jedoch, dass echte Forschende ohnehin ueber ein unglaublich hohes Potenzial an Wissen verfuegen, denn sie sehen es als ihre Aufgabe an, mit akribischer Genauigkeit in alle okkluten Bereiche der Welt einzudringen, um sich diese auf ihre Art und Weise irgendwie zugaengig zu machen.


    Auch besitzen sie ploetzlich Schriften, die in keinem weltlichen Buchladen zu finden sind oder haben persoenlich die unterschiedlichsten Laender bereist, um direkt vor Ort gewisse Einblicke in okkulte Vorgehensweisen zu bekommen.


    Nach 30jaehriger Forschung koennte man einem derartig Suchenden (aus weltlicher Sicht) ohne weiteres die Professur verleihen.


    Beliebte Aussagen "gestrauchelter Wesen" sind oft, dass sie die Krankheiten anderer Menschen auf sich genommen haben, um deren Karma zum Ausgleich zu bringen, oder dass sie selbst noch "altes karmisches Leiden" abzutragen haetten usw.usw.


    Wie dem auch sei - ich denke, dass es fuer bestimmte Menschen regen Verkehr mit Geistern gibt, dass selbiger jedoch in dem Augenblick unterbrochen wird, sobald das Geluebde des Schweigens gebrochen wird.


    Das ist aber nur meine eigene Sichtweise; jeder mag hier selbst seine eigenen Erfahrungen machen!


    Ich bin der Ueberzeugung, dass der bewusste Verkehr mit Geistern allein abhaengt von einem bestimmten Grad an "seelischer Reinheit" und der Beherrschung des Atems zwecks Entkoerperung.


    Nicht wir naehern uns den Geistern, sondern die Geister naehern sich uns; wir muessen nur bereit sein, sie zu empfangen! Gegen das, was wir von ihnen fuer unseren Aufstieg mitgeteilt bekommen, ist jedes weltliche Buch Asche!


    Ah, da taucht noch etwas auf: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass irgend jemand ein Interesse daran haette, sich weltlichen Evokations-Anleitungen zuzuwenden, der schon mal eine bewusste Entkoerperung erlebt hat und dabei seinem geistigen Fuehrer begegnet ist!


    In diesem Sinne waren die zwei Nachfolgebaende von Franz Bardon fuer mich eher uninteressant, wird mir doch inzwischen alles aus "reiner Quelle" mitgeteilt, was ich fuer meine Reise ins Licht benoetige.


    Ich muss aber gestehen, dass es gerade die Werke von Franz Bardon waren, die mich in meinem Leben am meisten inspiriert haben, wahrscheinlich weil es in dieser Zusammenfassung nichts Vergleichbares gibt!




    Liebe Gruesse




    Anzeraq






  10. #10
    Jom
    Gast

    Re: Widersprueche - Teer und Federn fuer okkulte Forscher


    Hallo Anzeraq,


    danke für diesen tiefen Beitrag.

    Beim Bruch des Schweigegebots denke ich (außer an die eigene Verantwortung)

    wieder einmal an Rudolf Steiner.

    Als ich seinem Werk erstmals begegnete, schien etwas wie ein Schleier der Täuschung vor dem Text zu liegen- als sei sein ganzes gigantisches Werk eine einzige Flucht: dass er all das ausplauderte, was ihm doch in Wahrheit im Vertrauen gesagt war, damit er es selbst werde.

    Jenes Harmonisierende, dass die geistige Welt uns z.B. im Schlaf zustrahlt,

    soll uns dort in unserer Physis re-vitalisieren und unseren Ätherleib imprägnieren.

    Sucht man diese Ebenen wachbewusst (oder in luzidem Schlaf) auf, so kann es zur Versuchung werden, über das dort Gesehene sehr mitteilsam zu werden.

    Man strahlt das WORT unmittelbar nach außen weiter, anstatt es zunächst einmal im eigenen Leib Fleisch werden zu lassen (es in den eigenen Chakren zu verdichten).




    Liebe Grüße

    Jom


    P.S.

    Mit den Evokationen sehe ich es ähnlich wie du.

    Gegenüber dem grandiosen WWA finde ich die PME weit weniger licht.

    >

    >

    >

    >Ich schreib mal einfach los:

    >Auf die Gesetze der Hermetik bezogen, sind fuer mich die Aussagen anderer Menschen noch lange kein Beweis, selbst wenn sie augenscheinlich schwarz auf weiss vor mir stehen.

    >Dass es Bardon ein Anliegen war, durch andere seine "Fehler" korrigieren zu lassen, kann ich in diesem Sinne nicht nachvollziehen, da ich keinerlei Einsicht darin habe, ob er bewusst Teile seiner Offenbarungen verschleiert hat und den Suchenden das "wahre hermetische Wissen" somit vorenthielt, gleichzeitig aber damit rechnete, dass andere schon seine "Kuriositaeten" aufdecken wuerden.

    >Vor diesem Hintergrund ist mir, und sicher auch vielen anderen, nicht deutlich, wieviel die Verlagsgesellschaften an seinem Werk veraendert haben. Um tatsaechliche Einsicht in die Dinge zu bekommen, sollte man, vor allen Dingen, wenn die Aussagen dergestalt fundamental wie bei Steijnar sind, daran gehen, die Evokationen selbst zu verwirklichen.

    >Nur die Selbstverwirklichung lasse ich als Beweis gelten, alles andere erscheint mir eher als Indiz annehmbar, dem man, fuehlt man in sich eine evokative Veranlagung, sicher auf den Grund gehen kann.

    >Ich selbst spuere keinerlei Interesse, eine Evokation vorzunehmen, die in weltlichen Buechern zu finden ist, selbst wenn sie von Franz Bardon stammen.

    >Meine eigene Erfahrung sagt mir, dass sich das Gesetz des Schweigens vor allen Dingen auf den Verkehr mit Geistern bezieht, auf die Mitteilungen, die sie uns machen und den Schluessel, den sie uns zur Verfuegung stellen, um beliebig mit ihnen in Verbindung zu treten.

    >Ein Bruch des Schweigens hat den Ausschluss aus der geistigen Welt zur Folge. Darum halte ich saemtliche Offenbarungen der Geisterwelt aus zweiter Hand fuer untauglich, wenn es darum geht, einen echten Kontakt herzustellen.

    >Damit will ich nicht behaupten, dass Evokationen aus weltlichen Buechern keine Wirkungen hervorbringen - ganz im Gegenteil: die niederen Astral-Spaehren sind voller leidenschaftlicher Wesen, die nur darauf warten, dass ein Mensch auf die "Sigille des Verrats" zugreift.

    >Nur die dort aufgefuehrten Siddhis (Faehigkeiten) bilden fuer Unwissende den Anreiz, sich mit den angefuehrten Praktiken auseinanderzusetzen, nicht aber das Verlangen, zur echten - eigenen - Selbsterkenntnis zu gelangen.

    >Fuer die Selbsterkenntnis schenken uns die Geister, denen wir uns in Reinheit, Demut und Liebe naehern, alles, was wir benoteigen!

    >Die groesste Qual eines Menschen ist es, wenn er bisher lebendig in der Welt der Geister gestanden hat und dann, infolge des Geluebdebruchs, in den Bannkreis der Erde zurueckgeworfen wird, um sich hier als wissender Magier zu profilieren, waehrend in seinem Innern der Daemon der Verrats sein Unwesen treibt.

    >Auf weltlicher Buehne treten die Verraeter oft noch als Wissende in Escheinung, doch koennen sie nicht umhin, dass sich ihre Vergehen auch koerperlich zeigen und zwar als Krankheit, Elend und Not.

    >Meine Lehrerin bezeichnete diesen Zustand als "zweiten Ausschluss aus dem Paradies".

    >Hierin erkenne ich auch die All-umfassende Guete Gottes, dass er uns - trotz all unserer Vergehen - aufnimmt, wie der Vater seinen verlorenen Sohn!

    >Viele Verraeter fluechten sich in die Bereiche der Schriftstellerei oder scharen Unwissende um sich, weil sie gehoert haben, dass er fuer jedes interessante okkulte Werk 30 Silberlinge gibt oder dass man 30 Silberlinge bekommen kann, wenn man vor Schuelern "spirituelles Blendwerk" hochfaehrt.

    >Dabei koennte jeder Unwissende dem Glauben verfallen, dass es sich bei all den Aeusserungen der "Gestrauchelten" um enormes magisches Wissen handelt, das eigentlich keinem Sterblichen in dieser Weise zugaengig sein duerfte.

    >Fakt ist jedoch, dass echte Forschende ohnehin ueber ein unglaublich hohes Potenzial an Wissen verfuegen, denn sie sehen es als ihre Aufgabe an, mit akribischer Genauigkeit in alle okkluten Bereiche der Welt einzudringen, um sich diese auf ihre Art und Weise irgendwie zugaengig zu machen.

    >Auch besitzen sie ploetzlich Schriften, die in keinem weltlichen Buchladen zu finden sind oder haben persoenlich die unterschiedlichsten Laender bereist, um direkt vor Ort gewisse Einblicke in okkulte Vorgehensweisen zu bekommen.

    >Nach 30jaehriger Forschung koennte man einem derartig Suchenden (aus weltlicher Sicht) ohne weiteres die Professur verleihen.

    >Beliebte Aussagen "gestrauchelter Wesen" sind oft, dass sie die Krankheiten anderer Menschen auf sich genommen haben, um deren Karma zum Ausgleich zu bringen, oder dass sie selbst noch "altes karmisches Leiden" abzutragen haetten usw.usw.

    >Wie dem auch sei - ich denke, dass es fuer bestimmte Menschen regen Verkehr mit Geistern gibt, dass selbiger jedoch in dem Augenblick unterbrochen wird, sobald das Geluebde des Schweigens gebrochen wird.

    >Das ist aber nur meine eigene Sichtweise; jeder mag hier selbst seine eigenen Erfahrungen machen!

    >Ich bin der Ueberzeugung, dass der bewusste Verkehr mit Geistern allein abhaengt von einem bestimmten Grad an "seelischer Reinheit" und der Beherrschung des Atems zwecks Entkoerperung.

    >Nicht wir naehern uns den Geistern, sondern die Geister naehern sich uns; wir muessen nur bereit sein, sie zu empfangen! Gegen das, was wir von ihnen fuer unseren Aufstieg mitgeteilt bekommen, ist jedes weltliche Buch Asche!

    >Ah, da taucht noch etwas auf: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass irgend jemand ein Interesse daran haette, sich weltlichen Evokations-Anleitungen zuzuwenden, der schon mal eine bewusste Entkoerperung erlebt hat und dabei seinem geistigen Fuehrer begegnet ist!

    >In diesem Sinne waren die zwei Nachfolgebaende von Franz Bardon fuer mich eher uninteressant, wird mir doch inzwischen alles aus "reiner Quelle" mitgeteilt, was ich fuer meine Reise ins Licht benoetige.

    >Ich muss aber gestehen, dass es gerade die Werke von Franz Bardon waren, die mich in meinem Leben am meisten inspiriert haben, wahrscheinlich weil es in dieser Zusammenfassung nichts Vergleichbares gibt!

    >

    >Liebe Gruesse

    >


    >Anzeraq



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