Hallo Paladin,
Eine der schwierigsten und komplexesten Fragen überhaupt, mit dem Karma.
Gutes, wie schlechtes Karma erzeugen die Folgen von Wiedergeburten, das Samsara – und aus diesen herauszutreten ist das Ziel aller Buddhisten...und eventuell auch der Bardonisten...;-).
Aber wie macht man das, wenn jedwede Tat und Handlung wiederum Karma erzeugt ?
Ich nehme an, dass in dieser Frage die Betonung zu fest auf dem "mechanistischen" Prinzip des Karmas liegt, resultierend man dadurch auch quantitative Ermessensfragen dazu stellt – und man beginnt die weissen und schwarzen Kugeln zu zählen.....und das geht oder ginge ins Unermessliche.
Meiner Meinung nach ist die wichtigste Arbeit daran, die "Selbstfindung" und das "Wissen" welches in den unzähligen Wiedergeburten erarbeitet wird. Es ist der Weg aus dem Samsara und mit dem "Wissen" meine ich auch die Bewusstwerdung über uns und der Schöpfung.....auch wenn's ein langer und langsamer Prozess ist.
Das erleben der Vergänglichkeit, sowie das "Nichtwissen" bezogen auf das eigene Denken und Tun, stellen und bewirken im eigentlichen Sinne die Erfahrung von Leid dar.
Das Leiden ist vermutlich eines der stärksten Antriebe zum evolutiven Wachstum.
Oft, so nehme ich an, tauchen wir aber auch in ein neues Leben, in welchem bewusst ein "schwieriges Leben" gesucht wird um darin spezifische Erfahrungen zu sammeln, deren Gehalt an "Wissen" in einem, für einen selbst wichtigen Themenkoplex, eingereiht werden kann.(Muss oftmal nicht unbedingt die Rückkehr...und Eigenerfahrung einer "schlechten" Tat sein).
Wir sind spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen, keine Menschen, die eine spirituelle Erfahrung machen.
mfg
Oskar



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Aber ich werde in mich gehen und lernen, 


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