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Thema: Nektar des Entzückens

  1. #1
    Radha
    Gast

    Nektar des Entzückens


    NEKTAR DES ENTZÜCKENS aus dem BHAKTI YOGA


    VORWORT

    In der Gestalt Radhas offenbart sich nichts anderes als der Aspekt der

    Seligkeit oder die Verzücken schaffende Kraft (Hladini Shakti) Krishnas,

    der die Wahrheit, der Geist und die Seligkeit ist. Konkret ausgedrückt ist

    Radha nichts anderes, als die einmalige und unvergleichliche Gestaltwerdung

    reinster Liebe zu Krishna. Liebe ist der Ursprung dieser Verzücken

    schaffenden Kraft, und die Quintessenz der Liebe heißt Madana

    Mahabhava (verzehrende, höchste Liebe), deren lebendige Verkörperung

    Radha ist. Sie selbst ist sichtbarer Ausdruck der Hladini Shakti. Sie ist die

    Seele, die Gottheit, die über die reinste, ständig sich mehrende Liebe

    regiert. Radhas einzige Aufgabe besteht darin, Krishna Freude zu bereiten,

    indem sie ihm voll Reinheit und Selbstverleugnung ständig dient.

    Dies ist der Sinn ihres Daseins.

    In Krishna findet sich keinerlei sinnliche Begierde

    nach ihr, noch die geringste, auch nur scheinbare Spur eines Verlangens

    nach eigener Befriedigung.

    Radha ist die vollkommenste Offenbahrung

    göttlicher Schöpferkraft, während Krishna sie auf vollkommenste Weise

    besitzt.

    Beide sind ewig verschieden und nicht-verschieden.

    In ihrem nicht-verschiedenen Aspekt ist Radha und Krishna ohne Anfang und Ende

    und so immer identisch.

    Seit ewiger Zeit leuchten sie als zwei Wesen, die

    sich ihres transzendenten Spieles erfreuen, das voll Liebe und Entzücken

    ist.

    Radhas Liebe, oder Madana Mahabhava, ist zwar überaus vollkommen,

    aber sie ist sich ihres göttlichen Charakters nicht bewusst. Sie entspringt sozusagen einer tiefen Zuneigung, die ihren Ursprung im

    Gefühl des Meinseins findet.

    Sie weiß nichts von ihrer Größe und bemüht

    sich auch nicht um deren Anerkennung. Obwohl sie alles übertrifft, ist sie

    frei von Egoismus und anderen Schwächen.

    Die Liebe Radhas nimmt

    allein in Madana Mahabhava eine einmalige Form an.

    Auf diese Weise

    dient Radha ihrem einzig geliebten Krishna; es ist die Liebe, die den

    selbstlos Liebenden kennzeichnet. Das vollkommene Glück, das Radha in

    ihrer Hingabe erlebt, ist unendlich viel größer, als das Liebesglück

    Krishnas, der ihre Hingabe als Ziel ihrer Liebe empfängt.

    Aus diesem Grunde sehnt sich Krishna danach, lieber Gefäß der Liebe als ihr Ziel zu

    sein.

    Mit anderen Worten: Er will die Rolle des Liebespenders spielen,

    anstatt ausschließlich als Empfänger zu handeln; er will nicht nur

    Gegenstand der Verehrung sein, sondern selbst verehren.

    Deshalb nimmt

    er selbst die Rolle des Anbeters an, obwohl er für Radha auf immer Ziel

    ihrer Verehrung bleibt.

    Wo Krishna der Liebende ist, ist Radha seine

    Geliebte; wo Radha als Liebende spricht, ist Krishna Ziel ihrer Liebe.

    Beide glauben, dass sie für den anderen keine Liebe empfinden, und sie

    fühlen sich gering und einander verpflichtet, denn darin liegt das Wesen

    wahrer Liebe.

    3

    Der größte Teil der Literatur, die sich mit der Liebe Krishnas und

    Radhas beschäftigt, besteht aus Gedichten, in denen Krishna als Geliebter

    und Radha als Liebende dargestellt werden.

    In acht der hier vorliegenden

    sechzehn Gedichte betrachtet Krishna Radha als seine Geliebte und als

    Herrscherin im Königreich der Liebe; er selbst glaubt, keine Liebe zu

    besitzen.

    In den übrigen acht Gedichten entgegnet ihm Radha, und nun

    spricht sie davon, dass sie keine Liebe besitze, während Krishna reich an

    Liebe sei.

    Auf diese Weise stellen die sechzehn Gedichte dar, wie im

    Liebenden die Demut zunimmt, und sie erhöhen den Geliebten mehr und

    mehr in seinen Augen.

    Je mehr sich der Leser vom Geist der Gedichte gefangen nehmen lässt,

    umso mehr wird er erkennen, wie rein, selbstlos, hingabebereit und

    transzendent die Liebe Radhas und Krishnas ist.

    Diese Gedichte wurden

    veröffentlicht, damit alle jene, die diese Liebe als Ideal erkennen und sich

    um sie bemühen, ihren Weg entsprechend wählen und sich von der Liebe

    zu den Füßen Radhas und Krishnas mehr und mehr ergreifen lassen.

    RADHA MADHAVAS


    – NEKTAR DES ENTZÜCKENS –


    16 Liebesgesänge

    SALUT FÜR DIE HERRIN RADHA,

    DIE VERKÖRPERUNG DER HÖCHSTEN LIEBE,

    UND DEN HERRN KRISHNA,

    DIE HÖCHSTE GLÜCKSELIGKEIT IN PERSON.

    Beide sind Chakoravögeln gleich, bekannt für ihre Liebe zum Mond, in

    ihrer Beziehung zu einander, und beide sind der Mond, der Geliebte der

    genannten Vögel. Beide sind Bhramaras gleich, den schwarzen Bienen, in

    Beziehung zueinander, und beide sind die Lotusblume, die Geliebte der

    Bienen.

    Beide sind Chataka Vögeln gleich, bekannt für ihre Liebe zur

    Regenwolke, und beide stellen die Wolke dar, die Geliebte der Chatakas.

    Beide sind Fischen gleich, die nicht ohne Wasser leben können, und beide

    stellen das Wasser dar, das Geliebte der Fische.


    Beide sind Quellen der Liebe, in denen die Liebe wohnt, und beide sind

    sich Ziele der Liebe, an die sich die Liebe bindet. Beide sind Liebende und

    Geliebte zugleich. Das Glück des einen ist abhängig vom Glück des

    anderen.


    Beide, die Herrin Radha, die Verkörperung der höchsten Liebe, und der

    Herr Krishna, die höchste Glückseligkeit in Person, freuen sich am Genuss

    ihrer seligen Mußestunden, und indem sie aus dem Kleinsten etwas zu

    machen verstehen, gewähren sie einander immer neues Entzücken.

    Beide sind von Ewigkeit her begabt mit zahllosen, sich widersprechenden

    Charakterzügen und Merkmalen, die nicht durch Worte oder

    Gedanken begriffen werden können und voll unübertrefflichem Zauber

    und Eleganz sind.


    Ich verneige mich wieder und wieder zu den Füßen der Herrin Radha

    und des Herrn Krishna, vor dem einen Wesen in zwei verschiedenen

    Erscheinungsformen, den Ozeanen ewigen Entzückens.




    1. KRISHNAS LIEBESBETEUERUNGEN AN RADHA


    Du bist die wahre Quelle meines Daseins, oh Radha!


    Du bist das

    unvergleichliche, sich nie erschöpfende Elixier meines Lebens. Nichts

    allüberall kommt Dir gleich.

    So wie jedes Glied des Körpers reizvoll ist an seinem Platz, ohne Leben

    aber nutzlos und bar aller Reize,

    so bist Du, mein Liebling, die einzige Grundlage für die Freude an

    allem.

    Das Leben, welches einem jeden so teuer ist, wird fade ohne Dich.

    Dein Leben allein haucht mit Leben ein.

    Es ist Dein Geist, welcher

    mich mit Geist begabt hat.

    Mit einem einzigen Tropfen aus dem Ozean

    Deiner Liebe bin ich imstande, jedermann zu entzücken.

    Aus Deinem geheiligten Schatz an Seligkeiten erlangen selbst Bettler

    einen Funken Freude. Du bist die Vollkommenheit in sich selbst, die nicht

    ihresgleichen besitzt – bitte, vermute auch nicht eine Spur von Unwahrheit

    darin.

    Obgleich ich (wie ich Dir eben versichert habe) die Freude allein aus

    Deiner Schatzkammer an Seligkeiten sparsam austeilte, so tue ich das nur

    mit großer Mäßigkeit, mit äußerster Zurückhaltung, Rücksicht und

    Zaghaftigkeit. Zu keiner Zeit hat jemals irgendwo ein solch freigebiger

    Besitzer der Seligkeit existiert, wie Du es bist.

    Was mich selbst anbetrifft, so hast Du einen unendlichen, ewigen

    Anspruch auf mich und eine Fülle von Rechten in jeder Weise. Indem Du

    mich zu einem Instrument Deiner Freigebigkeit machst, veranlasst Du

    Deine eigenen anderen Selbste (die Kuhhirtinnen von Vraja), sehr

    großzügig Seligkeiten auszuteilen.

    Ich wünsche nur, dass durch Deine Geheimnisvolle und bezaubernde,

    süße Liebe ich immer fortfahren möge, Dir als ein Instrument zu dienen

    zur Aufheiterung mancher trüber Stimmungen.




    2. RADHAS LIEBESBETEUERUNG AN KRISHNA


    Ich bin nur Deine ewige Dienerin.

    Du bist der Herr meines Atems, der

    größte Schatz meines Lebens.

    Zu Deinen Füßen werfe ich mich selbst als

    Opfergabe.

    Du darfst an mich Deine höchste Liebe verschwenden und mich als

    ganz Dein Eigen empfangen, geistig so gut wie körperlich. Oder Du magst

    eine feindliche Haltung mir gegenüber annehmen, Furcht in mir erwecken,

    mich verfolgen und verschmähen.

    In Deinem Glück allein liegt mein Glück, ich kenne kein anderen

    Glück. Wenn Du Dich an meinem Leid freust, so sehe ich das als eine

    unvergleichliche Wohltat an.

    Ich erfreue mich an Deinem Glück. Keine andere Freude existiert in

    meiner Vorstellung. Ich wünsche nichts, als Dich glücklich zu sehen in

    jedem Augenblick des Tages und der Nacht, am Morgen und am Abend.

    Ich lasse meinen Geist vor Dir leuchten und pflege meinen Körper nur,

    um Dich glücklich zu sehen. Mich Dir zu Füßen darbringend folge ich

    immer nur dem, was Dir gefällt.

    Weil du dabei glücklich bist, mich „Königin meines Lebens“ zu

    nennen, „Geliebte meines Herzens“ oder „Liebling“, nehme ich alle diese

    Kosenamen entgegen, obgleich mein Herz dabei verwirrt ist.


    3. KRISHNAS LIEBESBETEUERUNG AN RADHA

    Radha, Du Objekt meiner Anbetung, mein Geist lebt in dem Deinen

    immerdar. Um Deines gesegneten Anblicks willen habe ich mich in

    Gokula niedergelassen.

    Der Sinn meines Lebens ist allein, das wahre Wesen der Liebe, welche

    in Dir wohnt, zu erfassen und zu kosten. Mit diesen Gedanken im Sinn

    streife ich Tag und Nacht umher und spiele auf meiner Flöte.

    In dieser Absicht gehe ich aus, um zu baden, und bleibe an den Ufern

    der Yamuna sitzen.

    Mein Geist sehnt sich ruhelos nach dem gesegneten

    Anblick Deiner süßen Reize.

    Aus diesem Grunde verweile ich unter dem Kadamba-Baum und

    meditiere in jedem Augenblick über Dich. Wie der Chataka Vogel nach

    einem Schluck Regenwasser dürstet im gegebenen Augenblick, wenn die

    Konstellation Swati aufgeht, so dürstet mich nach Deiner Schönheit.

    Die wohltuende Süße Deiner Schönheit, Deiner liebenswerten

    Neigungen und Tugenden haben für immer mein Herz gestohlen. Ich singe

    das Lob Deiner Liebe in jedem Augenblick und bleibe stets darin

    versunken.


    4. RADHAS LIEBESBETEUERUNG AN KRISHNA

    Lausche, oh Prinz des Lords von Vraja, dem folgenden meiner

    demütigen Gebete. Du allein sollst die Stütze meines Lebens sein in

    Äonen, von Geburt zu Wiedergeburt.

    Lass mich immerdar fortfahren, wie eine schwarze Biene über den

    Pollen Deiner Lotusfüße zu summen, oh Liebling von Nanda. Lass mich

    immerdar um Dich gerankt bleiben, wie eine goldene Schlingpflanze um

    einen jungen Tamalabaum, der sich durch seine dunkle Rinde

    auszeichnet.

    Indem ich mein Leben zu Deinen Füßen hingegeben habe, habe ich

    mein ganzes Selbst für alle kommende Zeit in Deine Dienste gestellt. Mit

    dem Band der Liebe an Deine Füße gebunden, ist mein Leben aufs

    höchste gesegnet worden.

    Ich habe erkannt, dass in allen drei Welten niemand anders als Du mein

    ist. Wer sonst spricht mich an, indem er mich „Radha“ ruft, und wem habe

    ich, Radha, je einen Blick zugeworfen?

    Wer ist mein in dieser meines Vaters Familie und jener meines

    Ehegatten und in ganz Vraja, diesem Weideplatz der Kuhherden? Indem

    ich ausschließlich den Schutz Deiner roten, weichen, lotosgleichen Füße

    suche, bin ich stumm geworden.

    Ohne Dich zu sehen, findet mein Gemüt auch nicht für einen

    Augenblick Frieden. Du bist für immer der Herr meines Lebens; wem

    außer Dir soll ich mein Herz öffnen?

    Mich als bar aller körperlichen Reize, liebenswerten Neigungen und

    Tugenden betrachtend, weise mich nur ab soviel Du kannst. Ich, der Staub

    vor Deinen Füßen, werden in jedem Augenblick an Deine Sohlen

    geklammert bleiben: Das ist alles, was ich weiß.

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    5. KRISHNAS LIEBESBETEUERUNG AN RADHA

    Oh Entzücken des Prinzen Vrshabhanu, oh unvergleichliche Quelle der

    nektargleichen Süße der Liebe, ich, der ich umherstreife von Wald zu

    Wald die Kühe weidend, was kann ich wissen von den Gesetzen der

    Liebe?

    Mich immer nur in der Gesellschaft von Kuhhirtinnen bewegend, spiele

    ich immer nur ländliche Spiele. Welche Verwandtschaft kann ich, der ich

    nicht besser als heißer Sand bin, mit Dir haben, Du Strom nektargleicher

    Liebe?

    Wenn Du, oh Königin, übersprudelnd von Liebe, mir Deinen

    gesegneten, geliebten Anblick gewährst, überkommt mich übermäßige

    Freude und meine Verpflichtung gegen Dich wächst über alle Maßen.

    Wie werde ich jemals imstande sein, meine Schuld zurückzahlen, wo

    mir doch ewig am Reichtum der Liebe mangelt? Es ist an Dir allein

    fortzufahren, mich mit den Gaben der Liebe aus reinem Mitleid heraus zu

    segnen.




    6. RADHAS LIEBESBETEUERUNG AN KRISHNA

    Oh jugendlicher Liebling des Lords von Vraja, dunkelbraunhäutig und

    reizend anzusehen, mit Augen, die den Kelchblättern der Lotosblüte

    ähneln, oh Erlöser aus allem Ungemach, lass mich Dich unaufhörlich im

    Tempel meines Herzens anschauen, oh Eroberer meiner Seele!

    Alle die bergehohen Schranken von weltlichem Ansehen, gutem

    Betragen, Ehre, Familienstellung und Moral zerschmetternd, lass mich

    Dich stets an meiner Seite haben und Dich niemals fortschicken, sei es

    auch noch so nah, nicht für die winzige Spanne eines Augenblicks.

    Ich bin jedoch nur eine überaus bäuerische Kuhhirtin, bar aller

    Vorzüge, das Brandmal niedriger Geburt tragend und zu allen Zeiten

    hässlich in meiner Erscheinung, während Du hingegen wohlerzogen im

    Betragen bist, eine Fundgrube an Tugenden, ein leuchtendes Juwel Deiner

    Rasse und die Schönheit in Person.

    Während ich jedes ästhetische Gefühl vermissen lasse und bar allen

    guten Geschmacks bin, bist Du ein Meister in gutem Geschmack und das

    allerhöchste Juwel eines Mannes von gutem Geschmack. Wie dem auch

    sei, oh Ozean des Mitleids, Du bleibst in meinem Busen gehegt.




    7. KRISHNAS LIEBESBETEUERUNG AN RADHA

    Meine geliebteste Radha, Deine Glorie ist unvergleichlich, unaussprechlich

    und unendlich. Von Ewigkeit zu Ewigkeit habe ich sie ohne

    Unterlass gesungen und finde doch nirgendwo ein Ende.

    Deine liebliche Rede, die unschätzbar ist, ergießt nektarhaftes

    Entzücken in mein Herz. Ich bin für immer gefesselt durch Deine

    reizenden Lotosaugen und Deine geschwungenen Augenbrauen.

    Ich wiederhole immer wieder auf meiner Flöte Deinen unvergleichlich

    süßen und transzendenten Namen, und mit unersättlichen Augen trinke ich

    in jedem Augenblick Deine außergewöhnliche Schönheit.

    Nirgendwo konnte ich solche unschuldig reine Liebe finden,

    nirgendwo war meines Herzens Sehnsucht verwirklicht. In Dir allein habe

    ich die Persönlichkeit gefunden, welche meine Wünsche erfüllt hat.

    Das große Wunder Deiner außerordentlichen Liebe ist es, angenehmes

    Verlangen und genussvolle Sehnsucht in mir zu erwecken, der ich

    gleichzeitig stets befriedigt und ewig frei von Wünschen bin.


    8. RADHAS LIEBESBETEUERUNG AN KRISHNA

    Die Frage, was ich Dir geben könnte, hat immer meine Gedanken

    beschäftigt, oh Reichtum meines Lebens! Tatsächlich bist Du allein der

    Schatz, nach dem ich suche, um ihn Dir zu verleihen.

    Du allein bist das Teuerste meines Lebens, und ich bin immer Dein, oh

    Geliebtester! Ich stehe jeden Augenblick zu Deinen Füßen bereit, Dir

    darzubringen, was in Wirklichkeit Dir gehört.

    Mit welchen Worten soll ich klar zum Ausdruck bringe, mein Liebling,

    was meine Seele fühlt? Während andere viele haben, die sie ihre

    Angehörigen nennen, habe ich niemand anderen mir zu eigen als Dich

    allein, oh Geliebtester!

    Tatsächlich bist Du die einzige Krönung all meiner Bemühungen. Du

    allein bist der Herrscher meines Lebens und mein dauernder Reichtum.

    Das ist alles, was ich zu sagen habe.

    Die Bande des Körpers, der Eigentumsrechte und der Verwandtschaft

    haben sich gelöst. Die Schmerzen in Gestalt von Vergnügungssucht und

    das Suchen nach Freiheit haben mich für immer verlassen. Ich wurde

    gesegnet, indem ich der geliebten Verbindung mit Dir versichert wurde,

    oh Geliebtester!


    9. KRISHNAS LIEBESBETEUERUNG AN RADHA

    Meine geliebte Radha, in der sich mein Lebensatem verkörpert hat, die

    Quelle meines Daseins, Dich zu vergessen, könnte ich nicht einen

    Augenblick überleben, oh süßer Liebling!

    Durch jeden meiner Atemzüge fließt der immerwährende heilige

    Strom des Gedenkens Deiner. Bis ins Innerste durchschauert, hört jedes

    Haar meines Körpers niemals auf, Dich zu umarmen.

    Meine Augen betrachten Dich in jedem Augenblick, und diese Ohren

    trinken Deine süßen Worte. Meine Nase atmet den Duft Deiner

    Persönlichkeit ein, während die Zunge die nektargleiche Süße Deiner

    Lippen genießt.

    Jedes meiner Glieder wird geheiligt durch die geliebte Berührung mit

    Deinem Körper. Die Süße Deiner Liebe erhält in jedem Augenblick

    frischen Reiz und wächst, und damit erblüht auch die Freude meines

    Herzens immer wieder von neuem.


    10. RADHAS LIEBESBETEUERUNG AN KRISHNA

    Du allein bist mein Reichtum, mein nächster Verwandter und mein

    Leben. Du allein bist mir Körper und Seele. Du bist mein ganzer Halt. In

    Dir allein wohnt all meine Freude, mein lieber und einzig Naher, der

    Inhalt meines Lebens.

    Kurz und gut, Du bist alles, was ich brauche und die Lösung für alles.

    Du bist das einzig heilige und zauberhafte Idol, das würdig ist, in jedem

    Augenblick auf jegliche Weise angebetet zu werden.

    Du allein bestimmst all meine Angelegenheiten und Aufenthalte, Du

    bist der einzige, zu dem ich gehöre. Du thronst Tag und Nacht als Gottheit

    im Tempel meiner Seele. Immer voller Wonne strahlst Du bei Tag und

    Nacht Freude aus auf den entzückenden See meiner Seele.

    Du verleihst in jedem Augenblick all meinen Sinnen Deinen heiligsten

    und lebenspendenden Kontakt. In meinem Innern sowie in meinem

    Äußeren bist Du unaufhörlich dabei, Deine Melodie zu stimmen.

    Gehe niemals aus dem Blickfeld meiner Augen, lass Dich niemals von

    mir trennen! Wenn Du mir vereint, vielmehr ganz mit mir eins geworden

    bist, genießt Du und lässt mich die ungetrübte Glückseligkeit genießen,

    die Dir eigen ist.

    In diesem Genuss jedoch hege ich keinerlei Absicht, die von der Deinen

    verschieden ist. All mein Begehren hat sein Ende erreicht, und die Bäume

    des Egoismus und des Besitzrechts sind verrottet und zerfallen.

    Du bist der Genießende, der Gegenstand des Genusses und alles, und

    Du allein bist es, der in Form des Genusses erscheint. Vielmehr, indem Du

    die Gestalt meiner Seele annimmst, erfährst Du allein die Freude der

    Vereinigung sowie den Schmerz der Trennung.


    11. KRISHNAS LIEBESBETEUERUNG AN RADHA

    Mein Körper und meine Seele, alles gehört Dir. Du allein bist für immer

    meine einzige Königin. Dieser mein Körper oder Geist kann weder der

    Genießer noch der Gegenstand des Genusses anderer sein. Dies ist mein

    unfehlbares Gelübde.

    Es ist wahr, mein Körper, im allgemeinen gesprochen, verbleibt nicht

    immer an Deiner Seite; mein Astralkörper jedoch kann nicht für einen

    einzigen Augenblick Dir unvereint bleiben und wird äußerst ungeduldig.

    Er bleibt immerdar mit Dir vereint und an die Sohlen Deiner Füße

    geheftet. Du allein bist unmissverständlich die einzige Lebensbedingung

    seines Lebens.

    Kein anderer hat jemals den geringsten Anspruch darauf gehabt oder

    soll ihn je haben. Er wird niemals Anstrengungen machen, irgendjemanden

    zu entzünden oder von irgendjemandem auf irgendeine Weise Freude

    zu erlangen.

    Wenn er jemals in Liebe zu irgendeinem gesehen oder von

    irgendeinem anderen nur im geringsten Maße geliebt wird, so ist das

    nichts als ein heiliger Widerschein Deiner Liebe allein.

    Du kannst mir sagen, was immer Du magst. Ich stehe immer zu Deiner

    Verfügung. Aber bitte, verstehe das nicht falsch, und nenne Dich niemals

    demütig.

    Nichtsdestoweniger bin ich niemals imstande, alle Deine Wünsche zu

    erfüllen. Darum fahre ich fort, eine dauernde Quelle des Kummers für

    Dich zu sein.

    Im vertrauen auf Dein gutmütiges Wesen vergiss bitte all meine

    Ungehörigkeiten und fahre fort, mich durch die Gabe des heiligen Staubes

    von Deinen Lotosfüßen zu segnen.

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    12. RADHAS LIEBESBETEUERUNG AN KRISHNA

    Ich habe immer und einzig nur von Dir empfangen und wurde niemals

    müde, immer wieder neue Ansprüche an Dich zu stellen. Liebe und Segen

    über alle Maßen sind mir zuteil geworden, und nichts davon konnte ich

    zurückgeben.

    Niemals hast Du Dich darum gekümmert, meine Nachteile und Fehler

    anzusehen. Du hast immer nur den Spender gespielt und bist niemals

    ermüdet im Geben. Und noch viel mehr, Du hast alle Deine Liebe an mich

    verschwendet.

    Und doch sagst Du: „Ich konnte Dir niemals irgendetwas geben, mein

    Liebling! Du bist unvergleichlich in liebenswerten Neigungen und

    Tugenden. Ich stehe, mich Dir selbst darbringend, zu Deinen Füßen.“

    Was soll ich darauf antworten, Du liebstes Gut meines Lebens? Ich

    fühle mich so klein, wenn ich mich selbst betrachte. Du liest Liebe in jeder

    meiner Handlungen, oh jugendvoller Liebling von Nanda!

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    13. KRISHNAS LIEBESBETEUERUNG AN RADHA

    Radha, Du allein bist das Entzücken meiner Seele, vielmehr mein

    eigenes Bewusstsein selbst. Du allein bist mein ewiges Selbst, so wie

    Deine Seele in mir enthalten ist.

    Dir verdanke ich meine Existenz, mein Lebensatem hat seine Quelle in

    Dir. Du allein bist mein Geist, Verstand, Augenlicht, Gehör, Tastsinn und

    Geschmackssinn. Du allein bist mein Geruchssinn.

    Du allein enthältst alle die wundervollen Organe meiner Sinne, die

    groben wie die feinen. Du bist ich, und ich bin Du. Alles in allem – die

    Verwandtschaft zwischen Dir und mir hat nirgendwo seinesgleichen.

    Ich existiere nicht getrennt von Dir, und Du hast keine Existenz

    getrennt von mir. Diese einzigartige Beziehung unveränderlicher

    Gleichartigkeit besteht zwischen uns. Kurz gesagt ist das die ganze

    Wahrheit unserer Existenz.

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    14. RADHAS LIEBESBETEUERUNG AN KRISHNA

    Du bist die unerschöpfliche Fontäne aus Nektar in der schönsten

    Form; vollkommen Süße, welche kein Ende kennt, wohnt in Dir. Du bist

    der grenzenlose Ozean der Göttlichkeit. Immerwährend wohnt aller

    reiner Heldenmut in Dir.

    Als ein Ozean aller höchsten Tugenden wirfst Du Deine Wogen nach

    allen Seiten in unendlicher Ausdehnung. Du bist eine unvergleichliche

    Schatzkammer aller transzendenten Seligkeiten, ein vollkommener

    Liebhaber der Schönheit, unendliche Glückseligkeit in Person.

    Derjenige, welcher unermesslich, unbegrenzt und ungebunden ist, was

    Vortrefflichkeit und Glückseligkeit anbetrifft, bedarf somit auf keinerlei

    Weise irgendeiner Tugend oder Seligkeit.

    Ich jedoch habe absolut keine Tugenden, bin grob in den Manieren,

    und bäurisch in jeder Beziehung. Ich lasse Schönheit und Süße vermissen,

    bin rau, hässlich und eine wahre Wohnstätte aller Übel.

    Ich habe nichts, womit ich Dir Entzücken spenden kann, womit ich

    Dich bezaubern kann, womit ich Dich anbeten und ehren kann.

    Und doch behaupte ich etwas zu haben, das andere nicht mit mir

    teilen, das wirklich kein Ende kennt und nicht seinesgleichen findet. Das

    ist, dass Du mir immer teuer bist. Obgleich an sich unbedeutend, ist es zu

    gleicher Zeit doch etwas von großer Tragweite.

    Dies allein genügte, Dich zu bezaubern, und Du nahmst mich als Dein

    Eigen an. Du kamst aus Deinem eigenen freien Willen und botest Dich

    mir selbst an ohne die geringste Überlegung.


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    Ganz und gar Deine höhere Natur und Göttlichkeit vergessend, sowie

    alle Deine Ansprüche auf Herrentum, trafst Du mich, unbedeutend wie ich

    bin, auf gleicher Ebene, indem Du selber unbedeutend wurdest und alle

    Bedenken abschütteltest,

    als wärest Du ganz ungeduldig, mich zu treffen und äußerst ruhelos.

    Noch viel mehr – Deine wahre Natur, Dein allumfassendes Wesen

    vergessend, fingst Du an, Tränen zu vergießen.

    Dich unruhig fühlend und Dich selbst anklagend mit unbegründeter

    Erregung suchtest Du das Ufer des Flusses reiner Liebe auf und begannst,

    tief darin unterzutauchen, gegen jegliche Nachsicht verstoßend und alle

    gesellschaftlichen Schranken zerschmetternd.

    Der heilige Strom der Liebe erhob sich in unbändigem Maße,

    überflutete seine Ufer und breitete sich überall aus. Alle Gegensätze lösten

    sich darin auf, und da war kein Ende und kein Anfang irgendwo zu

    sehen.

    Die Unterscheidung zwischen Liebendem, Liebe und höchstem

    Geliebten verschwand aus Deinem Geist, und Du warst in Ekstase

    verloren. Du hattest kein Bewusstsein, nicht einmal, ob ich allein, Dein

    Liebling Radha, existierte, noch ob Du, mein geliebter Herr Krishna,

    Nandas jugendlicher Sohn, allein übrigbliebst.

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    15. KRISHNAS LIEBESBETEUERUNG AN RADHA

    Radha, Du bist mein einziger, ebenbürtiger Partner; niemand anders

    kann sich irgendwo mit Dir vergleichen. In Dir braust ein unerschöpflicher

    Ozean an nektargleicher Liebe, welcher kein Ende oder Anfang kennt.

    Ich bleibe immer darin versunken und steige niemals zur Oberfläche.

    Durch Deinen Willen allein werde ich gelegentlich hoch auf die Wellen

    geworfen.

    Aber auch jene Wellen singen nur Deine freudenspendende Herrlichkeit.

    Ihr ganzer Reiz und ihre Süße wird einzig von Dir bestimmt.

    Doch wenn ich auch auf ihrer Außenseite schaukle, so komme ich

    natürlich nur zur Oberfläche, um Dir Freude zu bereiten.

    Du ergießt verschwenderisch Gnade über mich, oh meine Königin, die

    keine Rivalin hat! Du befeuerst die Augenblicke meines Lebens, indem

    Du mich jederzeit an Deiner Seite behältst.

    Indem Du mit unergründlichen Augen meine guten Seiten siehst,

    bleibst Du immer damit beschäftigt, mich zu verherrlichen. Du steigerst

    meine einzige Freude immerdar und durchflutest meine Brust mit

    grenzenloser Fröhlichkeit.

    Ich bin immer, immer, immer Dein, kein anderer irgendwo auf der Welt

    kann jemals den geringsten Anspruch auf diesen, Deinen ewigen und

    ausschließlichen Diener erheben.

    Ich will immer nach Deiner Flöte tanzen. Das ist meine einzige, heilige

    Pflicht, dies entspricht meiner angeborenen Natur und ist meine einzige

    natürliche Beschäftigung.

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    16. RADHAS LIEBESBETEUERUNG AN KRISHNA

    Du bist der Arbeiter und ich ein von Dir gemachtes Instrument. Ich bin

    eine Puppe und Du der Drahtzieher. Du lässt mich handeln, sprechen und

    tanzen, wie Du willst.

    Ich handle, spreche und tanze immer nur, wie es Dein Wille

    vorschreibt, ohne Ichbewusstsein. Meine Seele ist still – nein, ich habe gar

    keine eigene Seele. Ich bin ein Spielzeug ohne Eigenwillen, und Du bist

    der Spielende.

    Ich bin stumm, für ewig unfähig zu handeln und mich zu rühren, und

    für immer frei von krankhaften Neigungen. Tue jederzeit, was immer Dir

    gefällt, ohne irgendwelche Bedingungen oder Einschränkungen von

    meiner Seite.

    Leben und Tod bedeuten nichts für mich. Und was frage ich nach Ehre

    und Schmach? All dies ist nichts als ewiger Zeitvertreib für Dich, der Du

    so voll Glückseligkeit bist, mein einzig Geliebter!

    Mich zu einem Spielzeug in Deinen Händen machend, hast Du mich

    aufs höchste gesegnet. Aber wer bin ich, sogar das zu glauben oder zu

    wissen? Du allein kennst Deine eigenen Angelegenheiten und

    Handlungen.

    Sogar während ich gerade dies geäußert habe, weißt Du, wer in mir

    wirkt. Du bist es, der Du mich zu Deinem Organ gemacht hast, der aus mir

    wie ein plapperndes Mädchen sprach. Ich für meinen Teil bin frei von

    Verantwortung und stumm.

    22

    NACHWORT

    Diese Gesänge stellen die die Seele gefangen nehmenden Gefühle der

    Herrin Radha dar, welche nichts anderes ist als die Verkörperung der

    höchsten Liebe, und des Herrn Krishna, die höchste Glückseligkeit in

    Person, und geben ihrer transzendenten und wohltuenden Sehnsucht

    Ausdruck, die voll tiefgründiger Liebe und mit Demut geschmückt ist.

    Indem sie ganz einfach alles füreinander aufgegeben haben, haben

    beide die Rolle übernommen, sich aneinander zu erfreuen mit Herzen, die

    von Liebe überfließen.

    Beide stellen ewig füreinander sowohl den Liebenden als auch den

    Geliebtesten dar. Sie sind dauernde, unerschöpfliche, unvorstellbare,

    heilige und unerklärliche Brunnen der Liebe.

    Jede Freude und jeden Kummer begrüßen beide erfreut, sofern diese nur

    eine Quelle des Glücks für den höchst Geliebten sind. Alle anderen

    falschen Hindernisse für das eigene Glück sind ganz natürlich

    verschwunden.

    Die Süße der Liebe, die zwischen dem Herrn Krishna und der Herrin

    Radha besteht, ist unsagbar und unvorstellbar. Die vorangehenden

    16 Gesänge geben nur eine schwache Vorstellung davon, so wie die Nähe

    des Neumondes dem Ast eines Baumes nur dazu dient, ihn seine Stellung

    fühlen zu lassen, der jedoch selbst unfähig ist, ihn (den Mond) wahrzunehmen.

    23

    Über den Autor der Radha Madhavas

    Sri Hanumanprasadji Poddar wird von vielen als großer Heiliger

    betrachtet, welcher dazu beitrug, die Religion und Kultur seines Landes

    neu zu beleben. Er wurde am 17. September 1892 in Shillong/Assam im

    Nordosten Indiens geboren. Sein Widerstand gegen die englische Besatzung

    veranlasste die Regierung im Jahre 1916 dazu, ihn für 21 Monate

    zu verhaften. In dieser Zeit geschah es, dass er sich Gott zuwandte. 45

    Jahre lang gab er eine bekannte Zeitschrift über Religion und Liebe zu

    Gott heraus („Kalyan“ in Hindi) und leitete auch die Veröffentlichung

    einer ähnlichen Zeitschrift in englischer Sprache („Kalyan Kalpataru“).

    Außerdem verfasste er zahlreiche Werke in Prosa und Gedichte, die

    jedoch seinen Namen meistens nicht trugen, da er sich in keiner Weise

    hervortun wollte. Seine spirituelle Größe erhob sich über die verschiedenen

    Kasten und Glaubensrichtungen. Sri Hanumanprasadji Poddar gab

    auch den Hauptanstoß zu den zahlreichen Veröffentlichungen der Gita

    Press, die damit die Upanishaden, die Puranas, das Mahabaratam, das

    Ramayana und viele religiöse Schriften ganz Indien zugänglich machte.

    Es existiert heutzutage kaum eine gebildete Familie in Indien, bei der man

    kein Buch der Gita Press findet. Der Eifer von Sri Hanumanprasadji

    Poddar war die maßgebliche Ursache für diese Verbreitung. Sri Poddarji

    verließ seinen Körper am 22. März 1971 in Gita Vatika, Gorakhpur, wo

    ein ehrwürdiges Denkmal über seiner heiligen Asche errichtet wurde, das

    zu einem Ort der Pilgerschaft geworden ist.


    ***






  2. #2
    snr
    Gast

    Re: Nektar des Entzückens


    ...dann wollen wir mal hoffen, dass diese Texte nicht urheberrechtlich geschützt sind. Dann nämlich kann das entzücken unter Umständen von nur kurzer Dauer sein...


    snr

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