Hallo,
versteht mich nicht falsch, aber langsam wird mir ganz schlecht davon. Ich spreche von Buddha und euerer Hochachtung vor ihm. Zwar hat er einige Zusammenhänge in der Natur erkannt (Leid etc.), aber letztendlich hat er doch versagt. Da lebt er in seiner ersten Lebenshälfte in Saus und Braus und findet keine Ruhe. Dann macht er sich auf und unterzieht sich voller Askese bis nah an den Tod heran und findet wieder nichts. Nachdem er sein Fasten gebrochen hat und unter einem Baum meditiert, sah er anscheinend das wahre Wesen bzw. Ziel des Menschen. Ich meine, überlegt euch mal wie verzweifelt er sein musste (nach all den sinnlos verschwendetetn Jahren), nachdem er all die Mühen auf sich genommen hat (Askese) und nichts gefunden hat, da hat er doch einfach seinen Projektionen und Wunschträumen freien Raum gelassen und daraus eine Lehre gebildet. Diese Lehre tröstete ihn und er fand seinen Frieden. In unserer heutigen Welt ist das ganze aber doch lächerlich. Natürlich kann man sich, wenn man materiell von anderen unterstützt wird, seiner Erleutung nachgehen, aber was hat man damit? Nur verschwendete Zeit, rausgeworfene Tage, Monate, Jahre. Bis man am Ende sieht: "Gott warum hast du mich verlassen."
Damit will ich keinen anklagen, aber ist sowas heute noch zeitgemäss? Der Wille des Menschen nach Gerechtigkeit und Frieden ist immer da, aber ist das auch realitisch? Es spricht so vieles dafür, dass es alles Selbstbetrug ist, auch wenn es ihm vielleicht nicht selbst bewusst war.
Was meint ihr dazu?
Liebe Grüsse



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