Hallo miteinander,
Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich praktisch nach den Büchern Franz
Bardons und habe inzwischen so einiges an Erfahrung sammeln können.
Vor allem möchte ich mich an die Menschen wenden, die den Weg nach
Bardon gehen möchten und gerade am Anfang stehen. Es ist sehr wichtig,
diese Schulung nicht dazu benutzen zu wollen, der scheinbar schlechten
Welt zu entkommen, sondern beizutragen, sie (die Welt, in der wir leben)
wieder etwas besser und lebenswerter zu machen. Das geht, wenn wir wieder
lernen können, Hoffnung zu geben statt Hoffnung zu nehmen. Bei vielen
Bardon-"Anhängern" macht sich oft kalter, menschenverachtender Zynismus
breit, den jeder "hat ja sein Karma selbst verursacht und sollte es auch
möglichst alleine ausbaden". Wer so denkt, ist schon ein Diener der
schwarzen Kräfte und auf dem linken Pfad, der abwärts führt statt aufwärts.
Wir alle sind als Menschen verpflichtet, unseren Nächsten nicht zu
verachten, sonderen mit Rat und Tat beizustehen, vor allen den Leuten,
die durch die Täuschung es verlernt haben, sich selber zu helfen.
Oft genug (und nicht nur in der Magie) habe ich beobachtet, das Lernende
anfangen, die "Ich-weiß-ja-was"- Mentalität zu bilden, also meint, etwas
besseres zu sein als andere und anfängt, auf andere herabzuschauen.
Walter E. Butler nennt dieses Gefühl sehr treffend "Satanischer Stolz".
Wehe dem, der dieses Gefühl auf dem magischen Pfade bei sich zulässt.



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