Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Eine Falle auf dem Weg

  1. #1
    Frodo Beutlin
    Gast

    Eine Falle auf dem Weg


    Hallo miteinander,


    Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich praktisch nach den Büchern Franz

    Bardons und habe inzwischen so einiges an Erfahrung sammeln können.

    Vor allem möchte ich mich an die Menschen wenden, die den Weg nach

    Bardon gehen möchten und gerade am Anfang stehen. Es ist sehr wichtig,

    diese Schulung nicht dazu benutzen zu wollen, der scheinbar schlechten

    Welt zu entkommen, sondern beizutragen, sie (die Welt, in der wir leben)

    wieder etwas besser und lebenswerter zu machen. Das geht, wenn wir wieder

    lernen können, Hoffnung zu geben statt Hoffnung zu nehmen. Bei vielen

    Bardon-"Anhängern" macht sich oft kalter, menschenverachtender Zynismus

    breit, den jeder "hat ja sein Karma selbst verursacht und sollte es auch

    möglichst alleine ausbaden". Wer so denkt, ist schon ein Diener der

    schwarzen Kräfte und auf dem linken Pfad, der abwärts führt statt aufwärts.

    Wir alle sind als Menschen verpflichtet, unseren Nächsten nicht zu

    verachten, sonderen mit Rat und Tat beizustehen, vor allen den Leuten,

    die durch die Täuschung es verlernt haben, sich selber zu helfen.

    Oft genug (und nicht nur in der Magie) habe ich beobachtet, das Lernende

    anfangen, die "Ich-weiß-ja-was"- Mentalität zu bilden, also meint, etwas

    besseres zu sein als andere und anfängt, auf andere herabzuschauen.

    Walter E. Butler nennt dieses Gefühl sehr treffend "Satanischer Stolz".

    Wehe dem, der dieses Gefühl auf dem magischen Pfade bei sich zulässt.



  2. #2
    dyon
    Gast

    Re: Eine Falle auf dem Weg


    Ist so jemand unter euch? Raus mit der Sprache!


    Scherz beiseite. Ich bin auch gegen eine derartige Denkweise, weis aber auch nicht wie verbreitet eine diese tatsächlich ist, da ich mit dieser einen noch keine Erfahrung habe.



  3. #3
    PlasmaTwin
    Gast

    Re: Eine Falle auf dem Weg


    >Hallo miteinander,

    >Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich praktisch nach den Büchern Franz

    >Bardons und habe inzwischen so einiges an Erfahrung sammeln können.

    >Vor allem möchte ich mich an die Menschen wenden, die den Weg nach

    >Bardon gehen möchten und gerade am Anfang stehen. Es ist sehr wichtig,

    >diese Schulung nicht dazu benutzen zu wollen, der scheinbar schlechten

    >Welt zu entkommen, sondern beizutragen, sie (die Welt, in der wir leben)

    >wieder etwas besser und lebenswerter zu machen. Das geht, wenn wir wieder

    >lernen können, Hoffnung zu geben statt Hoffnung zu nehmen. Bei vielen

    >Bardon-"Anhängern" macht sich oft kalter, menschenverachtender Zynismus

    >breit, den jeder "hat ja sein Karma selbst verursacht und sollte es auch

    >möglichst alleine ausbaden". Wer so denkt, ist schon ein Diener der

    >schwarzen Kräfte und auf dem linken Pfad, der abwärts führt statt aufwärts.

    >Wir alle sind als Menschen verpflichtet, unseren Nächsten nicht zu

    >verachten, sonderen mit Rat und Tat beizustehen, vor allen den Leuten,

    >die durch die Täuschung es verlernt haben, sich selber zu helfen.

    >Oft genug (und nicht nur in der Magie) habe ich beobachtet, das Lernende

    >anfangen, die "Ich-weiß-ja-was"- Mentalität zu bilden, also meint, etwas

    >besseres zu sein als andere und anfängt, auf andere herabzuschauen.

    >Walter E. Butler nennt dieses Gefühl sehr treffend "Satanischer Stolz".

    >Wehe dem, der dieses Gefühl auf dem magischen Pfade bei sich zulässt.


    Man kann sich auch 50 Jahre dem Studium von Bardon widmen, ohne wirkliche Erkenntnis zuzulassen.


    Du lebst in Konzepten, statt Dich von der Kraft der Wirklichkeit tragen zu lassen. Es gibt keinen Weg der abwärts führt, das stellt sich nur dem Ego so dar. Jeder Mensch tut was er tun muss. Ein wahrer Magier durchschaut die aufgeblähte Ego-Romantik sich zwischen irgendetwas sogenannt "Gutem" und irgendetwas sogenannt "Schlechtem" entscheiden zu müssen. Er erkennt, dass solange er diese Trennung vollzieht, nicht bei sich selbst ist, sondern sich identifiziert mit einer Illusion - dem Ego.




  4. #4
    dyon
    Gast

    Re: Eine Falle auf dem Weg




    >Man kann sich auch 50 Jahre dem Studium von Bardon widmen, ohne wirkliche Erkenntnis zuzulassen.

    >Du lebst in Konzepten, statt Dich von der Kraft der Wirklichkeit tragen zu lassen. Es gibt keinen Weg der abwärts führt, das stellt sich nur dem Ego so dar. Jeder Mensch tut was er tun muss. Ein wahrer Magier durchschaut die aufgeblähte Ego-Romantik sich zwischen irgendetwas sogenannt "Gutem" und irgendetwas sogenannt "Schlechtem" entscheiden zu müssen. Er erkennt, dass solange er diese Trennung vollzieht, nicht bei sich selbst ist, sondern sich identifiziert mit einer Illusion - dem Ego.



    Wer sagt das?

  5. #5
    Pat
    Gast

    Re: Eine Falle auf dem Weg


    >Du lebst in Konzepten, statt Dich von der Kraft der Wirklichkeit tragen zu lassen. Es gibt keinen Weg der abwärts führt, das stellt sich nur dem Ego so dar.


    +++ Warum landen dann manche Leute buchstäblich in der Gosse?

    Warum schreibt dann Bardon in seiner Evokation, dass durch magische Pakte auf lange Zeit Menschen zu Dämonen herabsinken können - das hat sich wohl bloss dem Ego von Bardon so dargestellt?




  6. #6
    PlasmaTwin
    Gast

    Re: Eine Falle auf dem Weg


    >>Du lebst in Konzepten, statt Dich von der Kraft der Wirklichkeit tragen zu lassen. Es gibt keinen Weg der abwärts führt, das stellt sich nur dem Ego so dar.

    >+++ Warum landen dann manche Leute buchstäblich in der Gosse?


    Die Frage impliziert, dass alle hungernden Menschen in Afrika und alle vergewaltigten Frauen etc. etc. selber schuld weil sie schwarze Magie betrieben oder sich sonstwie schuldig gemacht haben. Diese Einstellung ist total krank.


    >Warum schreibt dann Bardon in seiner Evokation, dass durch magische Pakte auf lange Zeit Menschen zu Dämonen herabsinken können - das hat sich wohl bloss dem Ego von Bardon so dargestellt?


    Das ist korrekt.



  7. #7
    Pat
    Gast

    Re: Eine Falle auf dem Weg


    >>>Du lebst in Konzepten, statt Dich von der Kraft der Wirklichkeit tragen zu lassen. Es gibt keinen Weg der abwärts führt, das stellt sich nur dem Ego so dar.

    >>+++ Warum landen dann manche Leute buchstäblich in der Gosse?

    >Die Frage impliziert, dass alle hungernden Menschen in Afrika und alle vergewaltigten Frauen etc. etc. selber schuld weil sie schwarze Magie betrieben oder sich sonstwie schuldig gemacht haben. Diese Einstellung ist total krank.


    +++ Du hast geschrieben, "es gibt keinen Weg der abwärts führt" Darauf hin habe ich als in Frage stellendes Beispiel erwähnt, dass manche Leute sich auf einem Weg bis in die Gosse befinden und dort gelandet sind - als Beobachtung, Tatsache. Alles andere von Schuld, Schwarzer Magie etc. entspringt *Deiner* Interpretation und nicht dem, was ich tatsächlich *geschrieben* habe.


    >>Warum schreibt dann Bardon in seiner Evokation, dass durch magische Pakte auf lange Zeit Menschen zu Dämonen herabsinken können - das hat sich wohl bloss dem Ego von Bardon so dargestellt?

    >Das ist korrekt.


    +++ Bitte eindeutiger ausdrücken: Beziehst Du Dich mit "korrekt" auf a) dass solch ein Herabsinken möglich ist oder b) dass sich nur Bardons Ego so was ausgedacht hat?




  8. #8
    PlasmaTwin
    Gast

    Re: Eine Falle auf dem Weg


    >>>>Du lebst in Konzepten, statt Dich von der Kraft der Wirklichkeit tragen zu lassen. Es gibt keinen Weg der abwärts führt, das stellt sich nur dem Ego so dar.

    >>>+++ Warum landen dann manche Leute buchstäblich in der Gosse?

    >>Die Frage impliziert, dass alle hungernden Menschen in Afrika und alle vergewaltigten Frauen etc. etc. selber schuld weil sie schwarze Magie betrieben oder sich sonstwie schuldig gemacht haben. Diese Einstellung ist total krank.

    >+++ Du hast geschrieben, "es gibt keinen Weg der abwärts führt" Darauf hin habe ich als in Frage stellendes Beispiel erwähnt, dass manche Leute sich auf einem Weg bis in die Gosse befinden und dort gelandet sind - als Beobachtung, Tatsache. Alles andere von Schuld, Schwarzer Magie etc. entspringt *Deiner* Interpretation und nicht dem, was ich tatsächlich *geschrieben* habe.


    Wenn eine Seele die Erfahrung machen will, in der Gosse zu landen, dann ist es ein Erfolg für diese Seele, in der Gosse zu landen. Es geschieht nichts Ungöttliches auf der Welt, nur dass der Verstand das oft nicht wahrnehmen kann.


    Zudem hat mancher Mensch der in der Gosse gelandet ist, da immer noch mehr Lebensqualität als eine Systemameise, die von aussen betrachtet "ganz normal" aussieht aber innen vollkommen ausgehöhlt ist - und von denen gibt es viel, sehr viel.



    >>>Warum schreibt dann Bardon in seiner Evokation, dass durch magische Pakte auf lange Zeit Menschen zu Dämonen herabsinken können - das hat sich wohl bloss dem Ego von Bardon so dargestellt?

    >>Das ist korrekt.

    >+++ Bitte eindeutiger ausdrücken: Beziehst Du Dich mit "korrekt" auf a) dass solch ein Herabsinken möglich ist oder b) dass sich nur Bardons Ego so was ausgedacht hat?


    b)



Ähnliche Themen

  1. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 26.08.2007, 23:14
  2. Eine unbequeme Wahrheit
    Von Thomas im Forum Allgemeine Diskussionen
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 18.12.2006, 15:54
  3. Diabetes ist eine Epidemie
    Von MANUkey im Forum Gesundheit
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 27.04.2006, 18:55

Stichworte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
Creative Commons Lizenzvertrag
Diese Webseite ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48