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Thema: Emotionalität

  1. #1
    PlasmaTwin
    Gast

    Emotionalität


    Gefühle sind die niedrigste Form des Bewusstseins. Emotionale Handlungen sind die beschränktesten, einengendsten, gefährlichsten Verhaltensformen.


    Die romantische Lyrik der letzten 200 Jahre hat uns recht blind gemacht für die Tatsache, dass Emotionen eine aktive und schädliche Form des Stumpfsinns sind.


    ...Emotionen entstehen durch biochemische Sekretionen in unserem Körper, um in Momenten akuter Gefahr zu helfen. Ein emotionaler Mensch ist ein blinder, verwirrter Wahnsinniger. Emotionen sind suchtbildend, narkotisch und verdummend. Traue niemandem der emotional daherkommt.


    ...Alle Emotionen beruhen auf Furcht. Wie ein Alkoholiker oder Morphinist flieht der furchtsame Mensch am liebsten in die Aktivität. Befehlend, rivalisierend, strafend, angreifend, rebellierend, sich beklagend, demütigend, sich unterwerfend, besänftigend, zustimmend, schmeichelnd, lobhudelnd, gebend.


    Der emotionale Mensch kann nicht denken. Er kann keine wirkungsvolle Spielaktion durchführen (ausser in Handlungen physischer Aktion und Stärke).


    Der emotionale Mensch ist sinnlich ausgeschaltet. Sein Körper ist ein rüttelnder Roboter...


    ...Was die Psychologen Liebe nennen, ist emotionale Gier und selbsterhöhende Völlerei, die auf Furcht beruht.


    (T. Leary, Politik der Ekstase)


  2. #2
    dyon
    Gast

    Re: Emotionalität


    Ich nehme an, du hast diesen Schwachsinnigen Text hier reingestellt, weil du gerne Kritik dazu hören möchtest?

  3. #3
    S.I.
    Gast

    Re: Emotionalität


    >Gefühle sind die niedrigste Form des Bewusstseins. Emotionale Handlungen sind die beschränktesten, einengendsten, gefährlichsten Verhaltensformen.

    >Die romantische Lyrik der letzten 200 Jahre hat uns recht blind gemacht für die Tatsache, dass Emotionen eine aktive und schädliche Form des Stumpfsinns sind.

    >...Emotionen entstehen durch biochemische Sekretionen in unserem Körper, um in Momenten akuter Gefahr zu helfen. Ein emotionaler Mensch ist ein blinder, verwirrter Wahnsinniger. Emotionen sind suchtbildend, narkotisch und verdummend. Traue niemandem der emotional daherkommt.

    >...Alle Emotionen beruhen auf Furcht. Wie ein Alkoholiker oder Morphinist flieht der furchtsame Mensch am liebsten in die Aktivität. Befehlend, rivalisierend, strafend, angreifend, rebellierend, sich beklagend, demütigend, sich unterwerfend, besänftigend, zustimmend, schmeichelnd, lobhudelnd, gebend.

    >Der emotionale Mensch kann nicht denken. Er kann keine wirkungsvolle Spielaktion durchführen (ausser in Handlungen physischer Aktion und Stärke).

    >Der emotionale Mensch ist sinnlich ausgeschaltet. Sein Körper ist ein rüttelnder Roboter...

    >...Was die Psychologen Liebe nennen, ist emotionale Gier und selbsterhöhende Völlerei, die auf Furcht beruht.

    >(T. Leary, Politik der Ekstase)



    Har har, aber auch diese Gedanken sind nur der Lärm einer Maschine. :-)



  4. #4
    Jom
    Gast

    Re: Emotionalität


    Ah yes, Mr. Leary!


    Preisfrage: Warum wohl starb der Mann, der dies schrieb, an Hodenkrebs?


    Übrigens: "Politik der Ekstase" - ich hatte dieses Buch auch einmal und habe auch einige 100x sein Motto ausprobiert... nonetheless: "Politik" und "Ekstase" passen nicht zusammen.

    Das wusste schon Jesus- wenn auch die Zeloten ihn nicht verstanden.


    Jom




    >Gefühle sind die niedrigste Form des Bewusstseins. Emotionale Handlungen sind die beschränktesten, einengendsten, gefährlichsten Verhaltensformen.

    >Die romantische Lyrik der letzten 200 Jahre hat uns recht blind gemacht für die Tatsache, dass Emotionen eine aktive und schädliche Form des Stumpfsinns sind.

    >...Emotionen entstehen durch biochemische Sekretionen in unserem Körper, um in Momenten akuter Gefahr zu helfen. Ein emotionaler Mensch ist ein blinder, verwirrter Wahnsinniger. Emotionen sind suchtbildend, narkotisch und verdummend. Traue niemandem der emotional daherkommt.

    >...Alle Emotionen beruhen auf Furcht. Wie ein Alkoholiker oder Morphinist flieht der furchtsame Mensch am liebsten in die Aktivität. Befehlend, rivalisierend, strafend, angreifend, rebellierend, sich beklagend, demütigend, sich unterwerfend, besänftigend, zustimmend, schmeichelnd, lobhudelnd, gebend.

    >Der emotionale Mensch kann nicht denken. Er kann keine wirkungsvolle Spielaktion durchführen (ausser in Handlungen physischer Aktion und Stärke).

    >Der emotionale Mensch ist sinnlich ausgeschaltet. Sein Körper ist ein rüttelnder Roboter...

    >...Was die Psychologen Liebe nennen, ist emotionale Gier und selbsterhöhende Völlerei, die auf Furcht beruht.

    >(T. Leary, Politik der Ekstase)




  5. #5
    Chawele
    Gast

    Re: Emotionalität


    >Gefühle sind die niedrigste Form des Bewusstseins. Emotionale Handlungen sind die beschränktesten, einengendsten, gefährlichsten Verhaltensformen.

    >Die romantische Lyrik der letzten 200 Jahre hat uns recht blind gemacht für die Tatsache, dass Emotionen eine aktive und schädliche Form des Stumpfsinns sind.

    >...Emotionen entstehen durch biochemische Sekretionen in unserem Körper, um in Momenten akuter Gefahr zu helfen. Ein emotionaler Mensch ist ein blinder, verwirrter Wahnsinniger. Emotionen sind suchtbildend, narkotisch und verdummend. Traue niemandem der emotional daherkommt.

    >...Alle Emotionen beruhen auf Furcht. Wie ein Alkoholiker oder Morphinist flieht der furchtsame Mensch am liebsten in die Aktivität. Befehlend, rivalisierend, strafend, angreifend, rebellierend, sich beklagend, demütigend, sich unterwerfend, besänftigend, zustimmend, schmeichelnd, lobhudelnd, gebend.

    >Der emotionale Mensch kann nicht denken. Er kann keine wirkungsvolle Spielaktion durchführen (ausser in Handlungen physischer Aktion und Stärke).

    >Der emotionale Mensch ist sinnlich ausgeschaltet. Sein Körper ist ein rüttelnder Roboter...

    >...Was die Psychologen Liebe nennen, ist emotionale Gier und selbsterhöhende Völlerei, die auf Furcht beruht.

    >(T. Leary, Politik der Ekstase)





    ---------> WIR SOLLTEN MAL SO RICHTIG EINEN SAUFEN GEHEN, LEARY-DEARY TWIN ;-)



  6. #6
    Cupido
    Gast

    Re: Emotionalität


    >Ah yes, Mr. Leary!

    >Preisfrage: Warum wohl starb der Mann, der dies schrieb, an Hodenkrebs?


    kleine Korrektur, es starb an Prostatakrebs


    Anfang 1995 erfährt Leary von seinem Arzt, daß er an Prostata-Krebs erkrankt ist und nur noch kurze Zeit zu leben hat. Da selbstbestimmtes Sterben eines der Themen ist, die ihn in den letzten 20 Jahren sehr beschäftigten und auch seine philosophische Arbeit nun eine bewußte Auseinandersetzung fordert, beschließt er seinen Übergang in den Tod öffentlich zu zelebrieren. Dies mittels des Internet: Gefilmt von 24-h am Tag laufenden Kameras ist der sterbende Leary in seinen letzten Lebenswochen auf der Homepage www.leary.com online zu sehen. Täglich bekommt er von vielen seiner Freunde und bekannten Weggefährten Besuche und gibt auch noch Interviews.


    Aufgrund der wahnsinnigen krankheitsbedingten Schmerzen besteht in seinen letzten Lebenswochen seine tägliche Arnzeidosis aus: ¼g Kokain, 45 Kubikmillimeter Ketamin, DMT, Schmerzpflastern, 12 mit Lachgas gefüllten Luftballons und zwei Marihuana-Plätzchen.


    Zwei Szenarien wägt er ab: Mittels einem Giftcocktail öffentlich (via Internet) Selbstmord zu begehen oder eines natürlichen Todes zu sterben und sein Gehirn nach dem Tod einfrieren zu lassen. Er entscheidet sich für letzteres.


    In dem letzten Gespräch mit Gisela Getty, die den Nachruf in seiner Biographie verfaßte, sprechen die beiden noch einmal über den Widerspruch der Konservierung seines Hirns mit der dazu notwendigen Abtrennung des Kopfes und der Notwendigkeit der körperlichen Unversehrtheit, die laut dem Tibetanischen Totenbuch notwendig ist, wenn man durch das Bardo geht. Leary ist unsicher, hofft aber das richtige zu tun.


    Die letzten Tage werden für ihn nochmals zu einer schweren Prüfung. Immer öfter ist er geistig sehr abwesend und nur von seinen engsten Freunden umgeben, die ihm aus dem Tibetanischen Totenbuch vorlesen. Kurz bevor er stirbt, entschließt er sich doch noch, die Kameras abstellen zu lassen und offline zu gehen. Die letzten Worte von ihm sind eine an sich selbst gerichtete Frage: Warum? Er beantwortet sie sich selbst mit der Gegenfrage: Warum nicht?


    Leary starb am 1.6.1996 um 12:44 im Alter von 75 Jahren mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Sein Körper wurde innerhalb von einer Stunde in ein Laboratorium gebracht, in welchem sein Kopf konserviert wurde.

  7. #7
    Chawele
    Gast

    Re: Emotionalität


    >>Ah yes, Mr. Leary!

    >>Preisfrage: Warum wohl starb der Mann, der dies schrieb, an Hodenkrebs?

    >kleine Korrektur, es starb an Prostatakrebs

    >Anfang 1995 erfährt Leary von seinem Arzt, daß er an Prostata-Krebs erkrankt ist und nur noch kurze Zeit zu leben hat. Da selbstbestimmtes Sterben eines der Themen ist, die ihn in den letzten 20 Jahren sehr beschäftigten und auch seine philosophische Arbeit nun eine bewußte Auseinandersetzung fordert, beschließt er seinen Übergang in den Tod öffentlich zu zelebrieren. Dies mittels des Internet: Gefilmt von 24-h am Tag laufenden Kameras ist der sterbende Leary in seinen letzten Lebenswochen auf der Homepage www.leary.com online zu sehen. Täglich bekommt er von vielen seiner Freunde und bekannten Weggefährten Besuche und gibt auch noch Interviews.

    >Aufgrund der wahnsinnigen krankheitsbedingten Schmerzen besteht in seinen letzten Lebenswochen seine tägliche Arnzeidosis aus: ¼g Kokain, 45 Kubikmillimeter Ketamin, DMT, Schmerzpflastern, 12 mit Lachgas gefüllten Luftballons und zwei Marihuana-Plätzchen.

    >Zwei Szenarien wägt er ab: Mittels einem Giftcocktail öffentlich (via Internet) Selbstmord zu begehen oder eines natürlichen Todes zu sterben und sein Gehirn nach dem Tod einfrieren zu lassen. Er entscheidet sich für letzteres.

    >In dem letzten Gespräch mit Gisela Getty, die den Nachruf in seiner Biographie verfaßte, sprechen die beiden noch einmal über den Widerspruch der Konservierung seines Hirns mit der dazu notwendigen Abtrennung des Kopfes und der Notwendigkeit der körperlichen Unversehrtheit, die laut dem Tibetanischen Totenbuch notwendig ist, wenn man durch das Bardo geht. Leary ist unsicher, hofft aber das richtige zu tun.

    >Die letzten Tage werden für ihn nochmals zu einer schweren Prüfung. Immer öfter ist er geistig sehr abwesend und nur von seinen engsten Freunden umgeben, die ihm aus dem Tibetanischen Totenbuch vorlesen. Kurz bevor er stirbt, entschließt er sich doch noch, die Kameras abstellen zu lassen und offline zu gehen. Die letzten Worte von ihm sind eine an sich selbst gerichtete Frage: Warum? Er beantwortet sie sich selbst mit der Gegenfrage: Warum nicht?

    >Leary starb am 1.6.1996 um 12:44 im Alter von 75 Jahren mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Sein Körper wurde innerhalb von einer Stunde in ein Laboratorium gebracht, in welchem sein Kopf konserviert wurde.





    OH Mann,

    das ist ja der Hammer, das wusste ich nicht. Der Mann hat seine Gefühle dermassen abtöten wollen, dass sie sich mit Gewalt sein Leben gekrallt haben.

    Grausame Wahrheit.




  8. #8
    Trauernder
    Gast

    Re: Emotionalität


    >>Ah yes, Mr. Leary!

    >>Preisfrage: Warum wohl starb der Mann, der dies schrieb, an Hodenkrebs?

    >kleine Korrektur, es starb an Prostatakrebs

    >Anfang 1995 erfährt Leary von seinem Arzt, daß er an Prostata-Krebs erkrankt ist und nur noch kurze Zeit zu leben hat. Da selbstbestimmtes Sterben eines der Themen ist, die ihn in den letzten 20 Jahren sehr beschäftigten und auch seine philosophische Arbeit nun eine bewußte Auseinandersetzung fordert, beschließt er seinen Übergang in den Tod öffentlich zu zelebrieren. Dies mittels des Internet: Gefilmt von 24-h am Tag laufenden Kameras ist der sterbende Leary in seinen letzten Lebenswochen auf der Homepage www.leary.com online zu sehen. Täglich bekommt er von vielen seiner Freunde und bekannten Weggefährten Besuche und gibt auch noch Interviews.

    >Aufgrund der wahnsinnigen krankheitsbedingten Schmerzen besteht in seinen letzten Lebenswochen seine tägliche Arnzeidosis aus: ¼g Kokain, 45 Kubikmillimeter Ketamin, DMT, Schmerzpflastern, 12 mit Lachgas gefüllten Luftballons und zwei Marihuana-Plätzchen.

    >Zwei Szenarien wägt er ab: Mittels einem Giftcocktail öffentlich (via Internet) Selbstmord zu begehen oder eines natürlichen Todes zu sterben und sein Gehirn nach dem Tod einfrieren zu lassen. Er entscheidet sich für letzteres.

    >In dem letzten Gespräch mit Gisela Getty, die den Nachruf in seiner Biographie verfaßte, sprechen die beiden noch einmal über den Widerspruch der Konservierung seines Hirns mit der dazu notwendigen Abtrennung des Kopfes und der Notwendigkeit der körperlichen Unversehrtheit, die laut dem Tibetanischen Totenbuch notwendig ist, wenn man durch das Bardo geht. Leary ist unsicher, hofft aber das richtige zu tun.

    >Die letzten Tage werden für ihn nochmals zu einer schweren Prüfung. Immer öfter ist er geistig sehr abwesend und nur von seinen engsten Freunden umgeben, die ihm aus dem Tibetanischen Totenbuch vorlesen. Kurz bevor er stirbt, entschließt er sich doch noch, die Kameras abstellen zu lassen und offline zu gehen. Die letzten Worte von ihm sind eine an sich selbst gerichtete Frage: Warum? Er beantwortet sie sich selbst mit der Gegenfrage: Warum nicht?

    >Leary starb am 1.6.1996 um 12:44 im Alter von 75 Jahren mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Sein Körper wurde innerhalb von einer Stunde in ein Laboratorium gebracht, in welchem sein Kopf konserviert wurde.




    Mir kommen die Tränen - darf ich trotzdem weiterhin Leary Fan sein?



  9. #9
    Jom
    Gast

    Re: Leary


    Hallo Cupido;


    danke für die Korrektur und die Ergänzung.

    Meiner Wahrnehmung nach ist Leary ein tragisches Paradebeispiel dafür, wie der Weg in erweitertes Bewusstsein via Substanzen häufig in der Projektion steckenbleibt:

    Seine Verwechslung von materiellem Träger/Fahrzeug und Bewusstsein beginnt bei den Psychedelika (und anderen Drogen) und endet bei der grotesken Rolle, die er nach dem Tod für sein Gehirn vorgesehen hat.


    So hat er seine ganze Emotionalität, die ihm "zu niedrige" Energie seines Emotionalkörpers in das noch Dichtere projeziert.

    Eine sehr tragische Abspaltung- alles andere als eine Transformation.


    Die Arbeit mit dem Emotionalkörper wird von vielen, die ein erstes Bewusstsein für die mentalen Ebenen erlangt haben, völlig mißverstanden.

    Letztlich ist auch die "Stilfrage", die hier im Forum jüngst Thema war, genau hier begründet.

    Die Antwort, dass der "stilvolle" Umgang miteinander unsere Verantwortung sei, da wir ein gemeinsames Feld bilden, ist genau richtig.

    Der Emotionalkörper wird durch realisiertes Mitgefühl vervollkomnet und integriert.

    Umgekehrt gesagt: der Nektar, den uns der Emotionalkörper schenkt, ist das Mitgefühl. Nur unser Emotionalkörper stellt uns das für Mitgefühl nötige Frequenzspektrum zur Verfügung.

    Eine Lebensweise, in der wir den Emotionalkörper einfach übergehen -und sei es in der (an sich evolutionären) Absicht, zu "feineren" Schwingungsebenen zu gelangen!- zementiert in Wahrheit unsere Anhaftung an das Emotionale.

    Anhaftung an Emotion ist jedoch tatsächlich Unfreiheit: mag diese Anhaftung auch noch so geschickt verdrängt sein (wie bei Leary), wo sie gezwungenermaßen gänzlich in die Physis "stürzte". Ver-Drängung ist eben meist Hinab-Drängung. Was man ausblendet, da es einem zu "niedrig" erscheint, wird dadurch noch niedriger.


    Es geht also nicht um das Abtrennen von Emotion, oder darum, sie "ad absurdum" zu führen, sondern um ihre Verfeinerung und ihre Einarbeitung in das Mentale und Spirituelle. Gleichzeitig ist sie die menschliche Brücke zum ganz Dichten, Physischen: der mentale Einfluß auf die Physis muss über die Emotion vermittelt sein, die ja die mittlere Schwingungsebene zwischen Geist und Materie ist.


    Wer mit der / in der Materie arbeitet -sei es magisch, sei es herkömmlich- , und dies unter Abspaltung seiner Emotionalität tut, wird nicht mehr wissen, was er tut.

    Die globale Krisis / Zerstörung der Biosphäre / inhumane (Pseudo-)Globalisierung sind Manifestationen einer tiefen Abspaltung der Emotionalität.

    Es ist eben ein Irrtum zu meinen, die Menschheit müsse nur endlich "rational" werden. Dies stimmt nur, wenn damit die INTEGRATION der Emotionen gemeint ist.

    Nicht etwa gelebtes Gefühl führt zu Krieg, Folter und Ausbeutung, sondern VERLEUGNETES Gefühl.

    Gelebtes Gefühl führt immer zu Mit-Gefühl; aus dem eigenen Er-LEBEN wird ein Mit-Erleben-Können des anderen; dies führt sicher aus der verengten Ego-Identifikation heraus und öffnet für umfassendere Bewusstheit. So führt die Energie der Emotionalität selbst uns in die höheren Schwingungsebenen.


    Das ist stabiler, als den Hausbau gleich beim Dachgeschoss anfangen zu wollen.

    Siehe nochmals Leary, der wohl sogar am Schluss noch Gehirn und Bewusstsein nicht klar zu trennen wusste.


    LG

    Jom




    >>Preisfrage: Warum wohl starb der Mann, der dies schrieb, an Hodenkrebs?

    >kleine Korrektur, es starb an Prostatakrebs

    >Anfang 1995 erfährt Leary von seinem Arzt, daß er an Prostata-Krebs erkrankt ist und nur noch kurze Zeit zu leben hat. Da selbstbestimmtes Sterben eines der Themen ist, die ihn in den letzten 20 Jahren sehr beschäftigten und auch seine philosophische Arbeit nun eine bewußte Auseinandersetzung fordert, beschließt er seinen Übergang in den Tod öffentlich zu zelebrieren. Dies mittels des Internet: Gefilmt von 24-h am Tag laufenden Kameras ist der sterbende Leary in seinen letzten Lebenswochen auf der Homepage www.leary.com online zu sehen. Täglich bekommt er von vielen seiner Freunde und bekannten Weggefährten Besuche und gibt auch noch Interviews.

    >Aufgrund der wahnsinnigen krankheitsbedingten Schmerzen besteht in seinen letzten Lebenswochen seine tägliche Arnzeidosis aus: ¼g Kokain, 45 Kubikmillimeter Ketamin, DMT, Schmerzpflastern, 12 mit Lachgas gefüllten Luftballons und zwei Marihuana-Plätzchen.

    >Zwei Szenarien wägt er ab: Mittels einem Giftcocktail öffentlich (via Internet) Selbstmord zu begehen oder eines natürlichen Todes zu sterben und sein Gehirn nach dem Tod einfrieren zu lassen. Er entscheidet sich für letzteres.

    >In dem letzten Gespräch mit Gisela Getty, die den Nachruf in seiner Biographie verfaßte, sprechen die beiden noch einmal über den Widerspruch der Konservierung seines Hirns mit der dazu notwendigen Abtrennung des Kopfes und der Notwendigkeit der körperlichen Unversehrtheit, die laut dem Tibetanischen Totenbuch notwendig ist, wenn man durch das Bardo geht. Leary ist unsicher, hofft aber das richtige zu tun.

    >Die letzten Tage werden für ihn nochmals zu einer schweren Prüfung. Immer öfter ist er geistig sehr abwesend und nur von seinen engsten Freunden umgeben, die ihm aus dem Tibetanischen Totenbuch vorlesen. Kurz bevor er stirbt, entschließt er sich doch noch, die Kameras abstellen zu lassen und offline zu gehen. Die letzten Worte von ihm sind eine an sich selbst gerichtete Frage: Warum? Er beantwortet sie sich selbst mit der Gegenfrage: Warum nicht?

    >Leary starb am 1.6.1996 um 12:44 im Alter von 75 Jahren mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Sein Körper wurde innerhalb von einer Stunde in ein Laboratorium gebracht, in welchem sein Kopf konserviert wurde.



  10. #10
    snr
    Gast

    Re: Emotionalität


    Gefühle sind die niedrigste Form des Bewusstseins.


    [b]Form des Bewußtseins? Gefühle sind nicht Form sondern Inhalte eines Bewußtseins.


    snr

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