Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: Danke.

  1. #1
    Uttarashada
    Gast

    Danke.


    Vielen Dank Anzeraq,

    dass du hier bist,

    dass du dir immer wieder die Kraft findest hier deine Gedanken nieder zu schreiben,

    dass du dir deiner Mitte stets bewusst bist,

    dass du zeigen kannst, wie Liebe erlebbar ist,

    dass du mit deinen Gedanken neue Welten errichten hilfst,

    dass du hilfst, die Dualität aufzugeben,

    dass ich dir zuhören darf, wenn du denkst.


    Es ist schön, dir zuzusehen, wie du hier spielst.


    Oft träume ich am Tag. Und wenn ich aufwache, dann ist immer plötzlich alles weg. Ich kann mich jeweils nur noch daran erinnern, dass ich etwas "Unwichtiges" geträumt habe. Noch kann ich es in Worte fassen, noch kann ich rekonstruieren, worüber ich mir Gedanken gemacht habe...


    ...ich ärgere mich, dass ich Jurist bin. Ich kann meine Gedankenstrukturen im Sinne von Recht/Unrecht mit dem monistischen Weltbild nur schwer vereinbaren. Entweder werde ich von der Gesellschaft ausgestossen, weil ich mich in Streitgesprächen nicht verhältnismässig positioniere und mich kampfbereit zeige oder aber ich steigere mich in die dualistischen Gedankenstrukturen, wie es sich eines Juristen gebührt und kann kaum meine Mitte halten.

  2. #2
    Anzeraq
    Gast

    Re: Danke (me too)


    >Es ist schön, dir zuzusehen, wie du hier spielst.



    Es ist eine Art Meditation im Spiegelkabinett;

    ich lese in allen Zeilen meine eigenen Worte!

    Je mehr ich sie erkenne, um so gelassener werde ich.

    Natuerlich schmerzt es das Ego, wenn es vom Allbewußtsein

    ueberlagert wird ;-)



    >Oft träume ich am Tag. Und wenn ich aufwache, dann ist immer plötzlich alles weg. Ich kann mich jeweils nur noch daran erinnern, dass ich etwas "Unwichtiges" geträumt habe.



    Ich glaube nicht, dass es unwichtige Traeume gibt, etwa so,

    wie es auch im Wald keine unwichtigen Blumen gibt oder

    ein unwichtiges Sandkoernchen in der Wueste.

    Ich schenke jedoch auch nicht jedem Traum Beachtung,

    wie ich auch in meiner Umwelt nicht allen Dingen meine

    Aufmerksamkeit zukommen lasse, sondern eher geneigt bin,

    verschiedene Phaenomene (innen wie außen) in die offene

    Weite des Universums zu entlassen.



    Noch kann ich es in Worte fassen, noch kann ich rekonstruieren, worüber ich mir Gedanken gemacht habe...



    Das ist schoen fuer Dich, aber nicht unbedingt notwendig.

    Hinter dem "noch" sehe ich etwas Furcht aufflackern,

    eine Falle des Ego, dessen Positionierung ja aus der

    Kraft des Denkens erwaechst, und wenn das Denken, das

    ja lediglich eine Reflektion der Vergangenheit darstellt,

    aufgeloest wird, besitzt das Ego keine Quelle mehr, aus

    der es seine Illusionen offenbaren kann.



    >...ich ärgere mich, dass ich Jurist bin.



    Allein die "Macht der Liebe" bringt jedes Gebaeude zum

    Einsturz, das sich gegen den Frieden der Menschen richtet.

    Das wissen die Eingeweihten; darum scheuen sie sich nicht,

    neben den maechtigsten Herrschern der Welt zu stehen...;-)



    Ich kann meine Gedankenstrukturen im Sinne von Recht/Unrecht mit dem monistischen Weltbild nur schwer vereinbaren.



    Das kann kaum ein Mensch, in dem die Seele zum Leben erwacht,

    und dennoch koennen wir nicht einfach in einer Hoehle leben.

    Manche moegen die Gesellschaft verlassen, weil sie glauben,

    in einem Kloster oder in einem Ashram besser zurecht zu kommen.

    Das erweist sich in den meisten Faellen als großer Irrtum,

    denn der Ort mag gewechselt werden, doch der Stachel, der die

    Unruhe des Herzens erzeugt, bleibt. Bevor dieser nicht entfernt

    ist, wird jeder Ort zum Ort des Leidens.



    Entweder werde ich von der Gesellschaft ausgestossen, weil ich mich in Streitgesprächen nicht verhältnismässig positioniere und mich kampfbereit zeige oder aber ich steigere mich in die dualistischen Gedankenstrukturen, wie es sich eines Juristen gebührt und kann kaum meine Mitte halten.



    Man sollte versuchen, die Mitte nicht zu erzwingen, und wenn man

    sie verliert, sollte man mal den Mut besitzen, einfach loszulassen.

    Man mag vielleicht kurz aus dem Gleichgewicht geraten, aber das ist

    ganz in Ordnung. Kleine Kinder spielen diese Spiele gerne und lachen

    darueber. Erwachsene geraten mitunter in Schrecken, weil ein Loslassen

    Angst in ihnen erzeugt. Auch wieder ein Machtspiel des Egos. Dabei muß

    man die Mitte nicht unbedingt "bewahren", denn sie ist im Prinzip ueberall.


    Zu Deiner Arbeit kann ich mich nicht aeußern; gluecklicherweise

    gibt es heute schon einige Menschen (und es werden immer mehr),

    die in weltlichen Wissenschafts- und Rechts-Systemen weit gekommen

    sind und schließlich aus ihrer Position heraus erkannt haben, was

    tatsaechlich hinter den Kulissen ablaeuft. In den meisten Faellen

    haben sie nicht den Job, sondern das Boot gewechselt; aus einem

    Kreuzschiff, das von uebersaettigten Kapitaenen gesteuert wird,

    wurde ein Boot, das die ausgemergelten Arme der Leidenden rudern.


    Vielen Dank fuer Deine lieben Zeilen.









  3. #3
    Eva
    Gast

    Hallöle..




    >...ich ärgere mich, dass ich Jurist bin. Ich kann meine Gedankenstrukturen im Sinne von Recht/Unrecht mit dem monistischen Weltbild nur schwer vereinbaren. Entweder werde ich von der Gesellschaft ausgestossen, weil ich mich in Streitgesprächen nicht verhältnismässig positioniere und mich kampfbereit zeige oder aber ich steigere mich in die dualistischen Gedankenstrukturen, wie es sich eines Juristen gebührt und kann kaum meine Mitte halten.




    Nicht ärgern, sondern die Dir innewohnende Chance nutzen, lege ich Dir ans Herz:


    Dudley Lynch / Paul Kordis

    Delphinstrategien

    Management Strategien in chaotischen Systemen

    Verlag Gerhard Henrich 1998


    Es sind Juristen.... und andere..... die typischen Haie. Über diese berichtet das Buch... Haie leben nach einer alten, im Untergang befindlichen Ordnung.


    Es ist aber jetzt die Zeit der Delphine.


    Auch wenn das zitierte Buch sich seitenweise übers Management und (fast nur) im Rahmen dieser Zielsetzung über östliche Weisheiten auslässt - es gibt Hinweise, die in gewisser Weise magisch erscheinen, es kommt auf die Perspektive an.


    Du zeigst Dich hier, Du bist kein typischer Hai!


    Fünfundneunzig Haie

    können gegen fünf Delphine

    nichts ausrichten.


    Die Werte, die Dir am Herzen liegen, sind auch - und gerade - in Deiner Welt umsetzbar.


    Bitte, lass Dich nicht aufreiben, bleibe Dir treu.

    Juristen Deiner Natur fehlen "da draußen".


    Von Herzen

    alles Gute für Deinen Weg wünschend

    Eva




  4. #4
    Uttarashada
    Gast

    Re: Danke (me too)


    Vielen Dank für deine hoffnunggebenden und motivierenden Worte.


    >>Es ist schön, dir zuzusehen, wie du hier spielst.

    >

    >Es ist eine Art Meditation im Spiegelkabinett;

    >ich lese in allen Zeilen meine eigenen Worte!

    >Je mehr ich sie erkenne, um so gelassener werde ich.

    >Natuerlich schmerzt es das Ego, wenn es vom Allbewußtsein

    >ueberlagert wird ;-)

    >



    Danke.


    >>Oft träume ich am Tag. Und wenn ich aufwache, dann ist immer plötzlich alles weg. Ich kann mich jeweils nur noch daran erinnern, dass ich etwas "Unwichtiges" geträumt habe.

    >

    >Ich glaube nicht, dass es unwichtige Traeume gibt, etwa so,

    >wie es auch im Wald keine unwichtigen Blumen gibt oder

    >ein unwichtiges Sandkoernchen in der Wueste.

    >Ich schenke jedoch auch nicht jedem Traum Beachtung,

    >wie ich auch in meiner Umwelt nicht allen Dingen meine

    >Aufmerksamkeit zukommen lasse, sondern eher geneigt bin,

    >verschiedene Phaenomene (innen wie außen) in die offene

    >Weite des Universums zu entlassen.

    >



    Danke. Es sind Gedanken die völlig losgelöst durch mich hindurch fliessen. Ich habe das Gefühl, dass es sich dabei um Alltagsprobleme handelt, die mich beschäftigen. Es findet ein unbewusstes Suchen nach Lösungen statt. Trotzdem sind sie durch meine Aufmerksamkeit nicht erfassbar, weil ich sie sobald ich wach werde sofort wieder vergesse. Kurz bevor ich wieder aufwache, bekomme ich das Gefühl, dass es "unwichtige" Gedanken waren und so vergesse ich sie gleich. Es ist dann nur noch ein Schatten da.


    >Noch kann ich es in Worte fassen, noch kann ich rekonstruieren, worüber ich mir Gedanken gemacht habe...

    >

    >Das ist schoen fuer Dich, aber nicht unbedingt notwendig.

    >Hinter dem "noch" sehe ich etwas Furcht aufflackern,

    >eine Falle des Ego, dessen Positionierung ja aus der

    >Kraft des Denkens erwaechst, und wenn das Denken, das

    >ja lediglich eine Reflektion der Vergangenheit darstellt,

    >aufgeloest wird, besitzt das Ego keine Quelle mehr, aus

    >der es seine Illusionen offenbaren kann.

    >



    Ich wollte dem Wort "NOCH" im Sinne von "Weder noch" eine andere Bedeutung beimessen. Ich hätte besser schreiben können "Weder" kann ich es in Worte fassen, noch kann ich rekonstruieren, worüber ich mir Gedanken gemacht habe...". Das Problem liegt also mehr darin, dass ich meine (obenerwähnten) Gedanken/Tagträume gerade nicht rekonstruieren kann, obwohl ich es gerne würde.


    Ich denke aber, das sich das von mir auferlegte Bedürfnis eines Tages von selbst lösen wird.


    >>...ich ärgere mich, dass ich Jurist bin.

    >

    >Allein die "Macht der Liebe" bringt jedes Gebaeude zum

    >Einsturz, das sich gegen den Frieden der Menschen richtet.

    >Das wissen die Eingeweihten; darum scheuen sie sich nicht,

    >neben den maechtigsten Herrschern der Welt zu stehen...;-)

    >



    Danke.


    >Ich kann meine Gedankenstrukturen im Sinne von Recht/Unrecht mit dem monistischen Weltbild nur schwer vereinbaren.

    >

    >Das kann kaum ein Mensch, in dem die Seele zum Leben erwacht,

    >und dennoch koennen wir nicht einfach in einer Hoehle leben.

    >Manche moegen die Gesellschaft verlassen, weil sie glauben,

    >in einem Kloster oder in einem Ashram besser zurecht zu kommen.

    >Das erweist sich in den meisten Faellen als großer Irrtum,

    >denn der Ort mag gewechselt werden, doch der Stachel, der die

    >Unruhe des Herzens erzeugt, bleibt. Bevor dieser nicht entfernt

    >ist, wird jeder Ort zum Ort des Leidens.

    >



    Danke.


    >Entweder werde ich von der Gesellschaft ausgestossen, weil ich mich in Streitgesprächen nicht verhältnismässig positioniere und mich kampfbereit zeige oder aber ich steigere mich in die dualistischen Gedankenstrukturen, wie es sich eines Juristen gebührt und kann kaum meine Mitte halten.

    >

    >Man sollte versuchen, die Mitte nicht zu erzwingen, und wenn man

    >sie verliert, sollte man mal den Mut besitzen, einfach loszulassen.

    >Man mag vielleicht kurz aus dem Gleichgewicht geraten, aber das ist

    >ganz in Ordnung. Kleine Kinder spielen diese Spiele gerne und lachen

    >darueber. Erwachsene geraten mitunter in Schrecken, weil ein Loslassen

    >Angst in ihnen erzeugt. Auch wieder ein Machtspiel des Egos. Dabei muß

    >man die Mitte nicht unbedingt "bewahren", denn sie ist im Prinzip ueberall.

    >Zu Deiner Arbeit kann ich mich nicht aeußern; gluecklicherweise

    >gibt es heute schon einige Menschen (und es werden immer mehr),

    >die in weltlichen Wissenschafts- und Rechts-Systemen weit gekommen

    >sind und schließlich aus ihrer Position heraus erkannt haben, was

    >tatsaechlich hinter den Kulissen ablaeuft. In den meisten Faellen

    >haben sie nicht den Job, sondern das Boot gewechselt; aus einem

    >Kreuzschiff, das von uebersaettigten Kapitaenen gesteuert wird,

    >wurde ein Boot, das die ausgemergelten Arme der Leidenden rudern.




    Danke, das mit den Kindern gefällt mir. Das Bild mit "Job" und "Boot" verstehe ich erst annähernd.


    PS: Noch bin ich Student und sitze auf einem Floss... die Zeit drängt und ich muss mir Gedanken machen, wohin ich mich treiben lassen will.

  5. #5
    Uttarashada
    Gast

    Re: Hallöle..


    Vielen Dank. Tönt interessant was du da schreibst. Dein Tip tönt tatsächlich etwas abstrakt. Ich bin mich damit mal am auseinandersetzen. Möglicherweise ist das Buch tatsächlich was für mich. Ist mir noch sympathisch ein Delphin zu sein. Bist du auch eine(r)? Dann suche ich nur noch 3... *grins*


    Liebe Grüsse


    >

    >>...ich ärgere mich, dass ich Jurist bin. Ich kann meine Gedankenstrukturen im Sinne von Recht/Unrecht mit dem monistischen Weltbild nur schwer vereinbaren. Entweder werde ich von der Gesellschaft ausgestossen, weil ich mich in Streitgesprächen nicht verhältnismässig positioniere und mich kampfbereit zeige oder aber ich steigere mich in die dualistischen Gedankenstrukturen, wie es sich eines Juristen gebührt und kann kaum meine Mitte halten.

    >

    >Nicht ärgern, sondern die Dir innewohnende Chance nutzen, lege ich Dir ans Herz:

    >Dudley Lynch / Paul Kordis

    >Delphinstrategien

    >Management Strategien in chaotischen Systemen

    >Verlag Gerhard Henrich 1998

    >Es sind Juristen.... und andere..... die typischen Haie. Über diese berichtet das Buch... Haie leben nach einer alten, im Untergang befindlichen Ordnung.

    >Es ist aber jetzt die Zeit der Delphine.

    >Auch wenn das zitierte Buch sich seitenweise übers Management und (fast nur) im Rahmen dieser Zielsetzung über östliche Weisheiten auslässt - es gibt Hinweise, die in gewisser Weise magisch erscheinen, es kommt auf die Perspektive an.

    >Du zeigst Dich hier, Du bist kein typischer Hai!

    >Fünfundneunzig Haie

    >können gegen fünf Delphine

    >nichts ausrichten.

    >Die Werte, die Dir am Herzen liegen, sind auch - und gerade - in Deiner Welt umsetzbar.

    >Bitte, lass Dich nicht aufreiben, bleibe Dir treu.

    >Juristen Deiner Natur fehlen "da draußen".

    >Von Herzen

    >alles Gute für Deinen Weg wünschend

    >Eva



  6. #6
    Eva
    Gast

    Re: Hallöle.. Delphinarien sind überall ;)


    >Vielen Dank. Tönt interessant was du da schreibst. Dein Tip tönt tatsächlich etwas abstrakt. Ich bin mich damit mal am auseinandersetzen. Möglicherweise ist das Buch tatsächlich was für mich. Ist mir noch sympathisch ein Delphin zu sein. Bist du auch eine(r)? Dann suche ich nur noch 3... *grins*

    >Liebe Grüsse


    Hallo nochmal,


    "delphinisch" denken und handeln kann im Prinzip jeder Mensch, und es geschieht auch ab und zu "zufällig". Das Prinzip mal bewußt kennenzulernen und anzuwenden steht jedem frei...


    ich habe die Erfahrung gemacht dass sich "Delphine" schnell intuitiv zusammenfinden sofern einer die Idee dazu hatte und bereits delphinisch handelt. Also, nur Mut, Augen auf, die anderen vier hüpfen bereits in Deiner Nähe, nur erkannt sind sie noch nicht :)


    Sofern Du Dich auf das Bestmögliche einer Situation konzentrierst und andere desgleichen tun, ohne sich auf unbedingten Sieg oder unvermeidliche Niederlage lähmend einzustarren, schwimmt ihr bereits delphinisch...


    in dem Sinne

    viel Freude

    Erfolg


    und guts Nächtle mit fröhlichem Keckern *gg*


    Eva



Ähnliche Themen

  1. Ich danke der Göttlichen Vorsehung, weil …
    Von Sir Aaron im Forum Allgemeines
    Antworten: 46
    Letzter Beitrag: 07.01.2009, 16:37

Stichworte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
Creative Commons Lizenzvertrag
Diese Webseite ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48