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Thema: Anekdote über das Ego

  1. #1
    Elflyn
    Gast

    Anekdote über das Ego


    Hallo,


    greife das Ego-Thema noch mal auf in einem neuen Threat, wegen der Übersichtlichkeit (für mich natürlich, vielleicht behaltet ihr den Überblick besser :-))


    Es ist etliche Jahre her, da erkannte ich, dass alles aus "Gott" gemacht ist, Materie verdichteter Geist ist (spontaner Gedanke: wie könnte man da eine Mitte zwischen Materie und Geist finden, wenn doch alles Geist ist???) Gleichzeitig war ich mit einer Übung beschäftigt, mein Bewusstsein in "anderes" z.B. Tiere zu versetzen... ist nicht so schwierig, wie es sich für einige anhören mag, man kann es mit Empathiefähig vergleichen. Aufgeregt war ich und immer schon war mein Motto: ausprobieren, Experimentieren, wenn es stimmt, dann müsste, dies oder das möglich sein... also traf mein Blick auf meinen kleinen Hund, der "zufällig" neben mir lag und weil ich plötzlich so aufgeregt war vor lauter Erkenntnis, sich erhob und mich anblickte, mit seinen braven, treuen Hundeaugen,... glotz, glotz.


    "Weißt du eigentlich, dass du Gott bist?", fragte ich meinen Hund. Scharf beobachtete ich seine Augen, die ja bekanntlich Spiegel der Seele sind und nicht lügen können... er blinzelte, aber es schien, er hatte mich nicht wirklich gehört: "Verstehst du mich? Lies es doch von meinen Lippen ab: du bist Gott!" Die Augen meines Hundes: glotz, glotz. Hm, wäre es möglich mich in den Hund hinein zu versetzen, um dieses Wissen in ihm zu entzünden.... (ein erleuchteter Hund quasi), und war es Frevel, an der Schöpfung, wenn ich dies versuchen sollte? Meine Kinder kamen ins Wohnzimmer und unterbrachen mein Vorhaben: "Wisst ihr eigentlich, das alles aus Gott gemacht ist? Dass unser Hund ja quasi Gott ist?"


    "Gott?", skeptisch betrachteten sie unseren Hund, "Das soll Gott sein? Den habe ich mir aber anders vorgestellt." Aber ein Leuchten trat in ihre Augen: "Gott, komm doch mal her!" Aber "Gott" hörte nicht auf seinen Namen, er nannte sich ja jetzt "Flecki". Pflichten riefen, die nach Erledigung drängten, so verging einige Zeit bis mein Sohn aus dem Wohnzimmer rief: "Ich glaube, Gott möchte jetzt geschlagen werden, er hat die Wurst vom Tisch geklaut." Natürlich haben wir Flecki nicht geschlagen, irgendwie konnten wir sie überhaupt nicht bestrafen, ich bitte euch, Gott schlägt man doch nicht! Interessant fand ich, dass plötzlich ein seltsamer Respekt vorhanden war, in uns und unser Verhalten dem Hund gegenüber (den wir selbstverständlich auch vorher schon als Familienmitglied liebten)...


    Abends als ich mit Flecki allein war, und sie an meiner Seite schlief, versuchte ich mein Experiment, ich hatte soetwas noch nie gemacht und ehrlich gesagt, mir war bang, ob - wenn es klappt - vielleicht die Gefahr bestand, ich für immer in meinem Hund bleiben müsste, oder ob ich den Rest meines Lebens mit dem Bewusstsein eines Hundes verbringen würde,... no risk - no fun! Was hatte ich schon zu verlieren? - außer meinen Verstand *grins. Ach ja, und nicht vergessen: wenn du im Hund bist, das Licht entzünden, dass er Gott ist,...


    ich rief ihren Namen, hatte eine Eingebung, sie irgendwie um "Erlaubnis" zu bitten, mal kurz - ja quasi "in sie zu fahren",... das war schon recht spannend, zumal ich nicht sicher war, ob das überhaupt legitim war, was ich da vorhatte. Sie blickte mich erwartungsvoll an und ich erklärte: "Ich möchte mein Bewusstsein über deine Augen in dich hineinversetzen, und dir beibringen, dass du Gott bist... ist das okay für dich?"


    Die Augen meines Hundes: glotz, glotz


    und ich spürte mich hinein, schloss dabei aber selbst meine Augen,... ich nahm mich plötzlich anders wahr, eine seltsame Ruhe und ein Sein, das keinen Namen hatte, da war eine so dichte Identifikation mit dem namenlosen So-Sein und ein unglaublicher Einklang so sein zu sollen,... da gab es nichts zu tun, ich fühlte mich zu 'fertig', im Sinne von zuende gebracht ... das fühlte sich so anders an als ich.... und schwups war ich wieder ich.... und im Gegensatz zum gerade noch wahrgenommenen war ich irgendwie noch nicht 'fertig' im Sinne von zuende gebracht. Und diese feste, dichte Identität, die war auch nicht in mir, jetzt fiel mir auch wieder ein, dass ich doch ein Lichtlein in meinem Hund entzünden wollte, aber ich begriff: es war nicht möglich, mein Hund ist fertig... und ich erkannte für mich, dass ein Tier "definiert" ist, eine Identifikation hat, mein Hund weiß nicht, dass er ein Hund ist, weil Hund nur ein Wort ist, aber er ist, was er ist, ohne es zu wissen...





    Und so ist das mit unserem Ego, ein Ego weiß nicht, dass es nur das kleine Ego ist, hält sich für den Nabel der Welt, ist ziemlich selbstgefällig und selbstgerecht,... es hat Angst, ist sich nicht sicher, weiß nicht so recht oder plustert sich auf, weiß alles, kann alles (herrlich an pubertierenden Kindern zu beobachten!) Alles in allem doch recht liebenswert *grins. Aber im Menschen gibt es noch etwas anderes, gibt es noch "mehr", etwas "größeres", "höheres",... unfassbares.... Gott als Hund ist so tief in die Schöpfung hineingestiegen, hat sich so sehr mit der Schöpfung identifiziert, dass er sich dafür hält = er wurde Geschöpf (Ego) und vergass, wer er wirklich ist = Schöpfer (Geist-Seelen-Ego) so kann der Mensch wählen, ob er sein will, was er ist (Geist-Seelen-Ego) oder was er nicht ist (Geschöpf, kleines Ich). Weil aber ein Schöpfer nicht aufhört zu sein, was er ist, auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist... werden die ihm zu eigenen Schöpferkräfte vom Ego "missbraucht" und so strömt alles Böse dieser Welt über das Ego der Menschen in die Welt....


    Elflyn sich fürs "Zuhören" bedankt!




  2. #2
    Anzeraq
    Gast

    Re: Anekdote über das Ego


    spontaner Gedanke: wie könnte man da eine Mitte zwischen Materie und Geist finden, wenn doch alles Geist ist???



    Im "hoechsten Sinne" ist das natuerlich so, liebe Elfyn, doch fuer Anfaenger meistens nicht verstaendlich. Fortgeschrittene moegen sich in Abstraktionen unterhalten und sich koestlich dabei amuesieren :-)


    Auf konventioneller Ebene muessen wir jedoch, um gewisse Dinge zu verdeutlichen, die Abstraktionen aufloesen und Modelle finden, damit andere Suchende den Weg verstehen.


    Die "Mitte zwischen Geist und Materie" bedeutet in diesem Sinne, dass man sich nicht zu sehr im Geistigen verliert, was zur Folge hat, dass man ploetzlich keinen Kontakt mehr zum Irdischen hat mit all dessen Anforderungen.


    Darum ist es notwendig, die "Mitte" zu wahren, um einerseits der Spiritualitaet nachgehen zu koennen und zum anderen, um sich auf weltlicher Ebene konventionell-diskursiv mit anderen auseinandersetzen zu koennen.


    Liebe Grueße



  3. #3
    Oskar
    Gast

    Re: Anekdote über das Ego


    >Hallo,

    >greife das Ego-Thema noch mal auf in einem neuen Threat, wegen der Übersichtlichkeit (für mich natürlich, vielleicht behaltet ihr den Überblick besser :-))

    >Es ist etliche Jahre her, da erkannte ich, dass alles aus "Gott" gemacht ist, Materie verdichteter Geist ist (spontaner Gedanke: wie könnte man da eine Mitte zwischen Materie und Geist finden, wenn doch alles Geist ist???) Gleichzeitig war ich mit einer Übung beschäftigt, mein Bewusstsein in "anderes" z.B. Tiere zu versetzen... ist nicht so schwierig, wie es sich für einige anhören mag, man kann es mit Empathiefähig vergleichen. Aufgeregt war ich und immer schon war mein Motto: ausprobieren, Experimentieren, wenn es stimmt, dann müsste, dies oder das möglich sein... also traf mein Blick auf meinen kleinen Hund, der "zufällig" neben mir lag und weil ich plötzlich so aufgeregt war vor lauter Erkenntnis, sich erhob und mich anblickte, mit seinen braven, treuen Hundeaugen,... glotz, glotz.

    >"Weißt du eigentlich, dass du Gott bist?", fragte ich meinen Hund. Scharf beobachtete ich seine Augen, die ja bekanntlich Spiegel der Seele sind und nicht lügen können... er blinzelte, aber es schien, er hatte mich nicht wirklich gehört: "Verstehst du mich? Lies es doch von meinen Lippen ab: du bist Gott!" Die Augen meines Hundes: glotz, glotz. Hm, wäre es möglich mich in den Hund hinein zu versetzen, um dieses Wissen in ihm zu entzünden.... (ein erleuchteter Hund quasi), und war es Frevel, an der Schöpfung, wenn ich dies versuchen sollte? Meine Kinder kamen ins Wohnzimmer und unterbrachen mein Vorhaben: "Wisst ihr eigentlich, das alles aus Gott gemacht ist? Dass unser Hund ja quasi Gott ist?"

    >"Gott?", skeptisch betrachteten sie unseren Hund, "Das soll Gott sein? Den habe ich mir aber anders vorgestellt." Aber ein Leuchten trat in ihre Augen: "Gott, komm doch mal her!" Aber "Gott" hörte nicht auf seinen Namen, er nannte sich ja jetzt "Flecki". Pflichten riefen, die nach Erledigung drängten, so verging einige Zeit bis mein Sohn aus dem Wohnzimmer rief: "Ich glaube, Gott möchte jetzt geschlagen werden, er hat die Wurst vom Tisch geklaut." Natürlich haben wir Flecki nicht geschlagen, irgendwie konnten wir sie überhaupt nicht bestrafen, ich bitte euch, Gott schlägt man doch nicht! Interessant fand ich, dass plötzlich ein seltsamer Respekt vorhanden war, in uns und unser Verhalten dem Hund gegenüber (den wir selbstverständlich auch vorher schon als Familienmitglied liebten)...

    >Abends als ich mit Flecki allein war, und sie an meiner Seite schlief, versuchte ich mein Experiment, ich hatte soetwas noch nie gemacht und ehrlich gesagt, mir war bang, ob - wenn es klappt - vielleicht die Gefahr bestand, ich für immer in meinem Hund bleiben müsste, oder ob ich den Rest meines Lebens mit dem Bewusstsein eines Hundes verbringen würde,... no risk - no fun! Was hatte ich schon zu verlieren? - außer meinen Verstand *grins. Ach ja, und nicht vergessen: wenn du im Hund bist, das Licht entzünden, dass er Gott ist,...

    >ich rief ihren Namen, hatte eine Eingebung, sie irgendwie um "Erlaubnis" zu bitten, mal kurz - ja quasi "in sie zu fahren",... das war schon recht spannend, zumal ich nicht sicher war, ob das überhaupt legitim war, was ich da vorhatte. Sie blickte mich erwartungsvoll an und ich erklärte: "Ich möchte mein Bewusstsein über deine Augen in dich hineinversetzen, und dir beibringen, dass du Gott bist... ist das okay für dich?"

    >Die Augen meines Hundes: glotz, glotz

    >und ich spürte mich hinein, schloss dabei aber selbst meine Augen,... ich nahm mich plötzlich anders wahr, eine seltsame Ruhe und ein Sein, das keinen Namen hatte, da war eine so dichte Identifikation mit dem namenlosen So-Sein und ein unglaublicher Einklang so sein zu sollen,... da gab es nichts zu tun, ich fühlte mich zu 'fertig', im Sinne von zuende gebracht ... das fühlte sich so anders an als ich.... und schwups war ich wieder ich.... und im Gegensatz zum gerade noch wahrgenommenen war ich irgendwie noch nicht 'fertig' im Sinne von zuende gebracht. Und diese feste, dichte Identität, die war auch nicht in mir, jetzt fiel mir auch wieder ein, dass ich doch ein Lichtlein in meinem Hund entzünden wollte, aber ich begriff: es war nicht möglich, mein Hund ist fertig... und ich erkannte für mich, dass ein Tier "definiert" ist, eine Identifikation hat, mein Hund weiß nicht, dass er ein Hund ist, weil Hund nur ein Wort ist, aber er ist, was er ist, ohne es zu wissen...

    >Und so ist das mit unserem Ego, ein Ego weiß nicht, dass es nur das kleine Ego ist, hält sich für den Nabel der Welt, ist ziemlich selbstgefällig und selbstgerecht,... es hat Angst, ist sich nicht sicher, weiß nicht so recht oder plustert sich auf, weiß alles, kann alles (herrlich an pubertierenden Kindern zu beobachten!) Alles in allem doch recht liebenswert *grins. Aber im Menschen gibt es noch etwas anderes, gibt es noch "mehr", etwas "größeres", "höheres",... unfassbares.... Gott als Hund ist so tief in die Schöpfung hineingestiegen, hat sich so sehr mit der Schöpfung identifiziert, dass er sich dafür hält = er wurde Geschöpf (Ego) und vergass, wer er wirklich ist = Schöpfer (Geist-Seelen-Ego) so kann der Mensch wählen, ob er sein will, was er ist (Geist-Seelen-Ego) oder was er nicht ist (Geschöpf, kleines Ich). Weil aber ein Schöpfer nicht aufhört zu sein, was er ist, auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist... werden die ihm zu eigenen Schöpferkräfte vom Ego "missbraucht" und so strömt alles Böse dieser Welt über das Ego der Menschen in die Welt....

    >Elflyn sich fürs "Zuhören" bedankt!


    Hallo Elflyn,


    Eine aussergewöhnlich gute Geschichte zur "Definition" des Ego's - Du hast es ziemlich drauf - undogmatisch und Kreativ der Wahrheitssuche zu begegnen.

    Und ich möchte dazu hinfügen: Je mehr sich ein Mensch als Körper hält...umso mehr definiert er sich als Ego.


    Gruss

    Oskar



  4. #4
    Elflyn
    Gast

    Re: Anekdote über das Ego


    Lieber Anzeraq,


    hm, vorweg ich weiß, was du meinst - aber was du "sagst" (also schreibst) ist weit davon entfernt, vielleicht passiert es dir des öfteren, dass du falsch verstanden wirst, im Grunde möchtest du gar nicht "verstanden" werden, sondern "wahrgenommen".


    Randbemerkung: es gibt keine Anfänger und kein Fortgeschrittenen, da ist eine Wertung enthalten, die jeden nur dazu veranlasst, sich schon mal "von dir" nix sagen lassen zu wollen, niemand hier will oder sonstwo will geschulmeistert werden - und das ist auch überflüssig, jeder hat alles was er braucht in sich selbst.


    Du versuchst hier über den Verstand wahrzunehmen, (= das wahre nehmen = hinter die Erscheinungsformen in die Wirk-lichkeit zu blicken), aber Wahrnehmung ist nicht die Aufgabe des Verstandes, das kann er gar nicht, das kann die Intuition (das ist als wolltest du zu einem Motorradrennen mit einem Fahrrad erscheinen)




    Dann willst du Abstraktionen auflösen und Modelle finden für andere Suchende... dein Wohlwollen und deine guten Absichten in allen Ehren, aber nur du kannst deinen Weg gehen und du wirst ihn allein gehen müssen, wie alle anderen auch - du schreibst eigentlich, dass du das Abstrakte (Unfassbare) auflösen möchtest, was - wenn man das mit dem Verstand erfasst bedeutet, du möchtest quasi "Gott" auflösen... (ich weiß dass du das nicht meinst!) Du willst Modelle finden - macht Sinn - weil es in der Schöpfung kein Modell gibt, mit dem der Verstand das Höchste erfassen könnte.... das wird dir aber nicht gelingen, lieber Anzeraq, weil wie schon erwähnt die Intuition diese Aufgabe bereits erfüllen kann, somit bereits "erschaffen" das nötige Werkzeug ist,...




    "Also ist es nötig, die Mitte zu wahren", damit sagst du: ein bisschen Ego zu sein und ein bisschen wie Gott, so dazwischen halt, weder das eine, noch das andere... die Mitte aber ist neutral, die Mitte ist der Ort, an dem die gegensätzlichen Kräfte sich neutralisieren... und das erreichte Ergebnis dann im Leben des Betreffenden ist gleich null. Das ist zumindest eine spirituelle Praxis, die dem kleinen Ich keine Angst einjagt *grins, es passiert ja nix!


    Ich vertraue auf deinen Humor, mir jedenfalls hat mein Humor, über mich selbst lächeln zu können immer sehr geholfen...


    Elflyn lieb dich drückt schwesterlich


    P.S: der Weg der Mitte existiert dennoch, z.B. der Atem der mittleren Säule

  5. #5
    Anzeraq
    Gast

    Re: Anekdote über das Ego


    >Lieber Anzeraq,

    >hm, vorweg ich weiß, was du meinst - aber was du "sagst" (also schreibst) ist weit davon entfernt, vielleicht passiert es dir des öfteren, dass du falsch verstanden wirst, im Grunde möchtest du gar nicht "verstanden" werden, sondern "wahrgenommen".



    Na ja, das sehe ich etwas anders, aber mit dem "Verstandenwerden" das stimmt schon - ich denke, das geht jedem so. Das ich "wahrgenommen werden" moechte, liegt heute ziemlich hinter mir, denn ich liebe die Einsamkeit und stille Versenkung in die Natur der Dinge - am liebsten in der Natur selbst.


    Das Forum oder das Internet bieten mir Moeglichkeiten, meinen inneren Auftrag zu erfuellen, naemlich das Vermitteln des Pflanzens sowie Bewaesserns des Lebensbaumes. Hierueber wird viel Pseudo-Wissen verbreitet. Das kann ich behaupten, weil ich aus eigener Erfahrung spreche. Doch das Vermitteln ist kein Aufdraengen, sondern nur ein Schildern meiner Eigenerfahrung.



    >Randbemerkung: es gibt keine Anfänger und kein Fortgeschrittenen, da ist eine Wertung enthalten, die jeden nur dazu veranlasst, sich schon mal "von dir" nix sagen lassen zu wollen, niemand hier will oder sonstwo will geschulmeistert werden - und das ist auch überflüssig, jeder hat alles was er braucht in sich selbst.



    Auch das sehe ich etwas anders, liebe Elfyn. Sowie es in allen Kuensten Anfaenger und Fortgeschrittene gibt, so gibt es diese auch auf dem spirituellen Weg. Es gibt junge Seelen und alte Seelen, die auf irdischem Plan inkarnieren.


    Von Schulmeistern kann gar keine Rede sein, da ich niemanden auffordere, "meinem Weg" zu folgen. Ich berichte stets aus eigener Erfahrung und nicht vom Hoerensagen. Diese kann als Denkanstoß genutzt werden, nicht mehr und nicht weniger. Davon profitieren viele Suchende, wie mir die Fuelle der Mails beweist.


    Es stimmt, jeder hat alles in sich, was er braucht. Mein Anliegen ist es, auf diese Schaetze aufmerksam zu machen - heben muß sie schließlich jeder selbst. So ist es auch mit meinen Kindern - ich sehe ihre Interessensgebiete und versuche diese zu foerdern, soweit mir das moeglich ist. Verwirklichen muessen sie ihre Ideen selbst.



    >Du versuchst hier über den Verstand wahrzunehmen, (= das wahre nehmen = hinter die Erscheinungsformen in die Wirk-lichkeit zu blicken), aber Wahrnehmung ist nicht die Aufgabe des Verstandes, das kann er gar nicht, das kann die Intuition (das ist als wolltest du zu einem Motorradrennen mit einem Fahrrad erscheinen)



    Ich bin ein intuitiv spielendes Kind. Bei mir offenbart sich zuerst die Wahrnehmung, und wenn ich mich in das Wahrgenommene versenke, kommt das Verstehen, das aber auch keiner gedanklichen Analyse entspricht, sondern Teil der Intuition selbst ist.



    >Dann willst du Abstraktionen auflösen und Modelle finden für andere Suchende...



    Das halte ich fuer ganz wichtig - ich verstehe es als Versuch, die Lehren der Alten ins Gewand der Neuzeit zu kleiden, sie der heutigen Denkweise und dem daraus resultieren Sprachgebrauch anzupassen. Ein lustiges Spiel fuer mich. Um ein Beispiel zu nennen: die astralen Zentren bezeichne ich nicht mehr als Chakren, sondern als Ports, und wenn ich meine Sexual-Kraft in den Scheitel transformiere, so fahre ich meinen S(explorer) hoch und klinke mich online in den Hyperraum ein usw. Das gefaellt der Jugend...


    Mit "Abstraktionen aufloesen" meine ich eher "zeitweilig in den Hintergrund treten", um mich den "Modellen der sinnlichen Wahrnehmung" hinzugeben, an denen ich stets voller Liebe arbeite, wie das auch mit dieser Schrift der Fall ist. Mir liegt daran, die einfachen alten ewig gueltigen Lehren vom "zaehen Belag" (sprich Ueberfluessigkeiten) zu befreien. In diesem Sinne sehe ich mich als eine Art Restaurator Gottes.



    dein Wohlwollen und deine guten Absichten in allen Ehren, aber nur du kannst deinen Weg gehen und du wirst ihn allein gehen müssen, wie alle anderen auch -



    Jjjjjjjjjjjjaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaa :-)



    du schreibst eigentlich, dass du das Abstrakte (Unfassbare) auflösen möchtest, was - wenn man das mit dem Verstand erfasst bedeutet, du möchtest quasi "Gott" auflösen... (ich weiß dass du das nicht meinst!)



    Warum schreibst Du es dann?



    Du willst Modelle finden - macht Sinn - weil es in der Schöpfung kein Modell gibt, mit dem der Verstand das Höchste erfassen könnte.... das wird dir aber nicht gelingen, lieber Anzeraq, weil wie schon erwähnt die Intuition diese Aufgabe bereits erfüllen kann, somit bereits "erschaffen" das nötige Werkzeug ist,...



    Was mir gelingt oder nicht, entzieht sich meiner Urteilskraft, denn alles, was ich tue, denke oder entwickle, ueberlass ich der Fuehrung meines Geistes. ER und ich - wir beide als Einheit moegen Freestyle.



    >"Also ist es nötig, die Mitte zu wahren", damit sagst du: ein bisschen Ego zu sein und ein bisschen wie Gott, so dazwischen halt, weder das eine, noch das andere...



    Nö, das sag ich gar nicht :-) !



    die Mitte aber ist neutral, die Mitte ist der Ort, an dem die gegensätzlichen Kräfte sich neutralisieren... und das erreichte Ergebnis dann im Leben des Betreffenden ist gleich null.



    Das haettes Du mal dem Buddha erzaehlen sollen, liebe Elfyn [/b];-)[/b]


    "Rechte Erkenntnis, rechte Gesinnung, rechte Rede, rechte Tat, rechter Lebenserwerb, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit, rechte Sammlung - das nenne ich Bewahren und Pflegen der Mitte, Ananda."

    (Weg zur Erloesung, Nyanatiloka)


    Was mich persoenlich angeht:


    "Ich betrachte mich selbst als Mitte des Universums, alles Sichtbare als goettliches Mandala, jeden Klang als goettlichen Mantram und jeden Gedanken als Offenbarung der goettlichen Weisheit."


    Fuer mich ist die Mitte kein Ort, an dem irgendetwas stattfindet, und gegensaetzliche Kraefte sehe ich nicht ;-)



    Das ist zumindest eine spirituelle Praxis, die dem kleinen Ich keine Angst einjagt *grins, es passiert ja nix!

    >Ich vertraue auf deinen Humor, mir jedenfalls hat mein Humor, über mich selbst lächeln zu können immer sehr geholfen...



    Mir auch, liebe Fee, mir auch, Lachen bestimmt meinen Tag - auch jetzt waehrend ich schreibe...koestlich das ganze...:-)))))))



    >Elflyn lieb dich drückt schwesterlich



    Huuuuuhhhh, das tut gut...und denk mal...ich drueck Dich auch



    >P.S: der Weg der Mitte existiert dennoch, z.B. der Atem der mittleren Säule



    Magst Du etwas mehr darueber berichten? Das wird sicher nicht nur mich, sondern auch einige andere interessieren. Der Atem kann ein sehr "machtvolles" Instrument sein, wenn er willentlich zum Einsatz gebrachte wird, gell?!





  6. #6
    ANton
    Gast

    das Ego


    >P.S: der Weg der Mitte existiert dennoch, z.B. der Atem der mittleren Säule


    Hallo

    schönn dass du dir so sicher bist was es so noch alles gibt aber ich kann dir versichern dass es kein mittleren weg gibt , dieses ist nur einer der weitere fallen die bereits schon existieren wo der abgrund wartet!!!


    frage dich warum die mitte suchen ?wer will ? und lasse mal kabala und säulen im müll liegen wo sie in unsere epoche hingehören!


    Anton











  7. #7
    Sekhenu
    Gast

    Re: Anekdote über das Ego


    >>Lieber Anzeraq,

    >>hm, vorweg ich weiß, was du meinst - aber was du "sagst" (also schreibst) ist weit davon entfernt, vielleicht passiert es dir des öfteren, dass du falsch verstanden wirst, im Grunde möchtest du gar nicht "verstanden" werden, sondern "wahrgenommen".

    >

    >Na ja, das sehe ich etwas anders, aber mit dem "Verstandenwerden" das stimmt schon - ich denke, das geht jedem so. Das ich "wahrgenommen werden" moechte, liegt heute ziemlich hinter mir, denn ich liebe die Einsamkeit und stille Versenkung in die Natur der Dinge - am liebsten in der Natur selbst.

    >Das Forum oder das Internet bieten mir Moeglichkeiten, meinen inneren Auftrag zu erfuellen, naemlich das Vermitteln des Pflanzens sowie Bewaesserns des Lebensbaumes. Hierueber wird viel Pseudo-Wissen verbreitet. Das kann ich behaupten, weil ich aus eigener Erfahrung spreche. Doch das Vermitteln ist kein Aufdraengen, sondern nur ein Schildern meiner Eigenerfahrung.

    >


    >>Randbemerkung: es gibt keine Anfänger und kein Fortgeschrittenen, da ist eine Wertung enthalten, die jeden nur dazu veranlasst, sich schon mal "von dir" nix sagen lassen zu wollen, niemand hier will oder sonstwo will geschulmeistert werden - und das ist auch überflüssig, jeder hat alles was er braucht in sich selbst.

    >

    >Auch das sehe ich etwas anders, liebe Elfyn. Sowie es in allen Kuensten Anfaenger und Fortgeschrittene gibt, so gibt es diese auch auf dem spirituellen Weg. Es gibt junge Seelen und alte Seelen, die auf irdischem Plan inkarnieren.

    >Von Schulmeistern kann gar keine Rede sein, da ich niemanden auffordere, "meinem Weg" zu folgen. Ich berichte stets aus eigener Erfahrung und nicht vom Hoerensagen. Diese kann als Denkanstoß genutzt werden, nicht mehr und nicht weniger. Davon profitieren viele Suchende, wie mir die Fuelle der Mails beweist.

    >Es stimmt, jeder hat alles in sich, was er braucht. Mein Anliegen ist es, auf diese Schaetze aufmerksam zu machen - heben muß sie schließlich jeder selbst. So ist es auch mit meinen Kindern - ich sehe ihre Interessensgebiete und versuche diese zu foerdern, soweit mir das moeglich ist. Verwirklichen muessen sie ihre Ideen selbst.

    >


    >>Du versuchst hier über den Verstand wahrzunehmen, (= das wahre nehmen = hinter die Erscheinungsformen in die Wirk-lichkeit zu blicken), aber Wahrnehmung ist nicht die Aufgabe des Verstandes, das kann er gar nicht, das kann die Intuition (das ist als wolltest du zu einem Motorradrennen mit einem Fahrrad erscheinen)

    >

    >Ich bin ein intuitiv spielendes Kind. Bei mir offenbart sich zuerst die Wahrnehmung, und wenn ich mich in das Wahrgenommene versenke, kommt das Verstehen, das aber auch keiner gedanklichen Analyse entspricht, sondern Teil der Intuition selbst ist.

    >


    >>Dann willst du Abstraktionen auflösen und Modelle finden für andere Suchende...

    >

    >Das halte ich fuer ganz wichtig - ich verstehe es als Versuch, die Lehren der Alten ins Gewand der Neuzeit zu kleiden, sie der heutigen Denkweise und dem daraus resultieren Sprachgebrauch anzupassen. Ein lustiges Spiel fuer mich. Um ein Beispiel zu nennen: die astralen Zentren bezeichne ich nicht mehr als Chakren, sondern als Ports, und wenn ich meine Sexual-Kraft in den Scheitel transformiere, so fahre ich meinen S(explorer) hoch und klinke mich online in den Hyperraum ein usw. Das gefaellt der Jugend...




    Hallo Anzeraq,


    Bring in diese Veranschaulichungen doch mal den Firefox mit rein,


    der ist nämlich "Open Source" und das ist meiner Meinung

    eines der besten Konzepte für uns Menschen

    das ich jemals kennen lernen durfte.


    Herzliche Grüße,


    Heiko

  8. #8
    Anzeraq
    Gast

    Re: das Ego


    frage dich warum die mitte suchen? wer will? und lasse mal kabala und säulen im müll liegen wo sie in unsere epoche hingehören!

    Anton



    Prima, Anton, wenn Du mal unterwegs bist, den Sperrmuell der antiquierten Eso-Gerueste einzusammeln - da bin ich sofort dabei :-)

    Anzeraq








  9. #9
    Anzeraq
    Gast

    Re: Open Source


    >Bring in diese Veranschaulichungen doch mal den Firefox mit rein,

    >der ist nämlich "Open Source"

    >Heiko



    Sei umarmt heiko,

    mal spontan´n little lexika eroeffne:


    Koerper - personal-compi

    Seele - hard-disk

    Geist - user

    All-Geist - avatar

    Mental-Ebene - software

    Sexual-Kraft - firefox ;-)

    Gedanken - mind-pixel

    Gedanken-Stille - stand by-modus

    Akasha - hyper-room (origin-matrix)

    Pseudo-Lehren - virus-files

    Verblendung - infected-mind

    Gedaechtnis - temporary-files

    Atem-Stillstand - flat-line

    Immunsystem - fire-wall

    Solar-Zentrum - open-source ;-)


    hat noch jemand lust mitzuspielen

    und zu ergaenzen oder zu verbessern???








  10. #10
    King Of The Circulating Library
    Gast

    Re: Anekdote über das Ego


    Weil aber ein Schöpfer nicht aufhört zu sein, was er ist, auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist... werden die ihm zu eigenen Schöpferkräfte vom Ego "missbraucht" und so strömt alles Böse dieser Welt über das Ego der Menschen


    ...undogmatisch und Kreativ der Wahrheitssuche zu begegnen.


    Das ist kleingeistiges religiöses Geschwurbel, mehr nicht. Mir scheint, in diesem Forum reicht die richtige Geschlechtszugehörigkeit, um den kritischen Verstand auszublenden.

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