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Thema: Lustige Welt der Gedankenbeobachtung

  1. #1
    Oliver
    Gast

    Lustige Welt der Gedankenbeobachtung

    >Hallöchen allerseits! :-)

    >In letzter Zeit treten bei mir, bei der obengenannten Übung, verschiedene interessante Effekte auf, die ich gerne mal mit euch besprechen würde...

    >Falls ihr auch solche Erfahrungen habt, oder sogar eine Erklärung, würde es mich sehr freuen von euch zu hören.

    >Manche mögen sich denken, "Gedankenbeobachtung! Pah! Das ist doch nicht lustig, brauche ich mir doch nicht anzutun!" oder "Schnell weiter zu Übungen wos RICHTIG ABGEHT.", und ich gebs ja zu, dass ich zweiteres selbst noch vor einiger Zeit so gesehen habe. Nur jetzt fällt mir auf je länger ich diese Übung praktiziere, desto spannendere Dinge passieren mir. Verglichen an Kontakten mit irgendwelchen Wesenheiten mags ja vielleicht nicht so toll sein, trotzdem ists doch mal was anderes zu sehen was bei sogenannten einfachen Übungen passieren kann...

    >Zuerst möchte ich ein psych(olog)isches Phänomen anführen.

    >Als ich mal wieder beobachtenderweise rumgesessen bin ist fiel mir eine Art Bild-Flash auf, den ich aber nicht allzugut wahrgenommen habe.

    >"Was war denn das?" denk ich mir dabei und gleich darauf taucht eine Szene aus meiner Kindheit auf die ich schon längst vergessen (verdrängt?) hatte. Es war ein Erlebnis, das mit großer Wahrscheinlichkeit auch für meine Höhenangst verantwortlich gewesen ist.

    >In letzter Zeit sind noch ein paar solcher Kindheitserinnerungen, nicht immer traumatischer Natur, aufgetaucht und es würde mich interessieren ob ihr das auch kennt.

    >Beim Verfolgen des Inneren Monologs fällt mir manchmal auf dass Redewendungen und Phrasen auftreten, die ich im normalen Sprachgebrauch auch verwende, nur dass sie in einer anderen Stimmlage (ist eigenartig) gedacht werden. Meist sind es Arten sich auszudrücken, die ich von irgendwelchen Bekannten übernommen habe, die ich dann auch in ihrer Stimmlage denke.

    >Und da wir gerade bei Worten sind, ab und zu, ist aber ziemlich selten, kommts mir so vor als würde ich ein Wort oder ähnliches hören... Man kann es nicht wirklich als hören bezeichnen, es ist eher ein Gefühl, das von einem Punkt hinter dem Ohr (innerhalb des Schädels) ausgeht. Ist das sowas ähnliches wie die auditive Vorstellung?

    >Dann wären da noch ein paar körperliche Effekte die hier und da zu spüren sind.

    >Zum Beispiel laufen mir von Zeit zu Zeit (jetzt nicht mehr so oft habs aber auch mal ein paar Tage hintereinander gehabt) Schauer über den Rücken. Das kann einer sein oder auch länger dauern (nur 2 oder 3 min). Manchmal kommts mir so vor als wäre ich (mein Bewusstsein?) im Kopf und in der Brust, und der Körper ist eine Art leeres Gefäß. Ich spüre meine Hände auf den Knien, aber es scheint irgendwie (ich weiß nicht genau wie ichs beschreiben soll - das hier ist eher unzulänglich) nicht ich zu sein, fast wie hohl...

    >Und dann noch was ich am liebsten mag weils so schön konfus ist. Es ist manchmal ein Ziehen da. Ich fühle mich als hätte ich den Oberkörper nach hinten gedreht, obwohl ich meine Hände ganz deutlich vor mir spüre. Fühle mich ganz klein und kompakt oder riesig groß. Das Lustigste war das Gefühl mit dem Kopf auf meinem Kopf, nur umgedreht in der Luft über mir zu schweben....

    >Mache ich dann die Augen auf wird alles wieder normal. Eigenartig, nicht wahr?

    >Vielleicht klingt das für einige von euch recht trivial, weil ihr sowas schon längst hinter euch habt. Ich würde mich aber trotzdem sehr über Feedback freuen.

    >Viele schöne Grüße von einem verdrehten

    >oliver


  2. #2
    Prenti
    Gast

    Danke :-)

    >Danke Oliver für den Schönen Beitrag,

    >hab ja im Chat schon mit dir geredet, kann dir eben leider nicht helfen, weil ich selber keine Erklärung dafür habe (was eben auch meine geringe magische Erfahrung zurückzuführen ist *gg*). Aber ich wollte dir danken dafür, denn dieser Beitrag zeigt uns doch echt, wie viel schon die erste Übung bringt bzw wie spannend sie sein kann. Und das soll mir noch mal wer erzählen die Übungen der ersten Stufe sein ja doch eh fad :-)...

    >Also danke und weiter so!!

    >Dir und allen anderen, die auf dem Weg sind alles Liebe und viel Erfolg

    >Prenti


  3. #3
    gabi
    Gast

    Re: Lustige Welt der Gedankenbeobachtung

    >Hallo Oliver,

    >das macht ja richtig Spaß deinen Beitrag zu lesen...

    >Einiges kommt mir sehr bekannt vor *g*

    >>"Was war denn das?" denk ich mir dabei und gleich darauf taucht eine Szene aus meiner Kindheit auf die ich schon längst vergessen (verdrängt?) hatte. Es war ein Erlebnis, das mit großer Wahrscheinlichkeit auch für meine Höhenangst verantwortlich gewesen ist.

    >>In letzter Zeit sind noch ein paar solcher Kindheitserinnerungen, nicht immer traumatischer Natur, aufgetaucht und es würde mich interessieren ob ihr das auch kennt.

    >Ja, soetwas hatte ich auch schon. Es sind Dinge aus der Kindheit von denen man sagt, dass man sie "verdrängt" hat. Ich habe sie aber nicht verdrängt im sinne von vergessen, ich kann mich sehr genau daran erinnern, aber es sind dinge vor denen ich als kind angst hatte oder etwas was ich ganz schrecklich fand, worüber ich aber damals nie gesprochen habe, weder mit meinen freundinnen noch mit meinen eltern oder sonstwem.

    >>Zum Beispiel laufen mir von Zeit zu Zeit (jetzt nicht mehr so oft habs aber auch mal ein paar Tage hintereinander gehabt) Schauer über den Rücken.

    >Achte mal darauf in welchem Zusammenhang diese "Kribbelschauer" kommen.

    >Bei mir sind stark emotionale Gedanken der Auslöser.

    >Achte mal auch außerhalb der übungen tagsüber auf solche dinge, denn das geht auch andersherum. Erst diese Schauer, dann denken:"Warum denn jetzt auf einmal", dann läßt sich noch am letzten Zipfel ein Gedanke erhaschen.

    >scheint irgendwie (ich weiß nicht genau wie ichs beschreiben soll - das hier

    >>Und dann noch was ich am liebsten mag weils so schön konfus ist. Es ist manchmal ein Ziehen da. Ich fühle mich als hätte ich den Oberkörper nach hinten gedreht, obwohl ich meine Hände ganz deutlich vor mir spüre. Fühle mich ganz klein und kompakt oder riesig groß. Das Lustigste war das Gefühl mit dem Kopf auf meinem Kopf, nur umgedreht in der Luft über mir zu schweben....

    >Ha, das war ja eine OBE, bist mal kurz aus dem Körper rausgewesen, schätze ich mal ganz stark.

    >Oliver, ich wünsche dir, dass du dir immer deine freude an den übungen bewahren kannst und immer dir selbst ein bischen mehr vertraust als anderen.

    >Grüße von gabi


  4. #4
    John R.
    Gast

    Re: Lustige Welt der Gedankenbeobachtung

    >>Hallöchen allerseits! :-)

    >Hallo Oliver

    >Als erstes Danke für Deine Worte an mich im Forum. Du hast meine Beweggründe ziemlich klar erkannt. Es hagelte einiges auf mich ein und der daraus folgende Frust führte zu Agressionen (danke für den Hinweis Filinchen) und einer "Schnauze voll" Phase. Ich habe dafür auch meinen "Anpfiff" von woanders her erhalten...

    >Dein Posting ist hochinteressant und ich hoffe, es macht Dir nichts aus, wenn ich mich jetzt trotz meiner Kündigung doch wieder zu Wort melde.

    >Also legen wir los:

    >>In letzter Zeit treten bei mir, bei der obengenannten Übung, verschiedene interessante Effekte auf, die ich gerne mal mit euch besprechen würde...

    >>Falls ihr auch solche Erfahrungen habt, oder sogar eine Erklärung, würde es mich sehr freuen von euch zu hören.

    >>Manche mögen sich denken, "Gedankenbeobachtung! Pah! Das ist doch nicht lustig, brauche ich mir doch nicht anzutun!" oder "Schnell weiter zu Übungen wos RICHTIG ABGEHT.", und ich gebs ja zu, dass ich zweiteres selbst noch vor einiger Zeit so gesehen habe. Nur jetzt fällt mir auf je länger ich diese Übung praktiziere, desto spannendere Dinge passieren mir. Verglichen an Kontakten mit irgendwelchen Wesenheiten mags ja vielleicht nicht so toll sein, trotzdem ists doch mal was anderes zu sehen was bei sogenannten einfachen Übungen passieren kann...

    >Nicht so bescheiden :-)

    >Du wirst wahrscheinlich einmal feststellen, daß die Arbeit an sich selbst viel schwieriger und manchmal auch härter ist, als ein Wesen "ans Telefon" zu bekommen..

    >>Zuerst möchte ich ein psych(olog)isches Phänomen anführen.

    >>Als ich mal wieder beobachtenderweise rumgesessen bin ist fiel mir eine Art Bild-Flash auf, den ich aber nicht allzugut wahrgenommen habe.

    >>"Was war denn das?" denk ich mir dabei und gleich darauf taucht eine Szene aus meiner Kindheit auf die ich schon längst vergessen (verdrängt?) hatte. Es war ein Erlebnis, das mit großer Wahrscheinlichkeit auch für meine Höhenangst verantwortlich gewesen ist.

    >>In letzter Zeit sind noch ein paar solcher Kindheitserinnerungen, nicht immer traumatischer Natur, aufgetaucht und es würde mich interessieren ob ihr das auch kennt.

    >Oh ja, nur zu gut....

    >Ich hoffe, daß ich das jetzt halbwegs korrekt formuliere, weil es nicht ganz einfach ist, daß zu beschreiben. Wenn du mit diesen Übungen anfängst, namentlich die ersten beiden Stufen löst Du verschiedene Prozesse in Dir aus.

    >Du fängst an, Kontrolle über Dinge zu gewinnen, die Du so vorher noch nicht hattest ( z.B. Gedanken ), es findet eine "Umstrukturierung" statt. In dem Maße, in dem du lernst, Deine Gedanken zu beherrschen wirst Du auch "resistenter" gegen die negativen Seiten der Arbeit des Unterbewußtseins.

    >Ist wirklich nicht ganz leicht zu formulieren :-)

    >In dieser Phase spielt sich sehr viel ab, was quasi "nebenbei" noch abläuft.

    >Diese "Umstrukturierung" ist auch mit einer "Reinigung" verbunden und das führt dazu, daß plötzlich Dinge auftauchen wie z.B. das von Dir genannte Kindheitstrauma. In der Art von:

    >"Wo wir schon dabei sind, da ist auch noch etwas, daß Du Dir mal ansehen und in Ordnung bringen solltest..."

    >Es ist also eine echte Chance, die genutzt werden sollte, auch wenn es nicht immer angenehm ist, was alles so auftaucht..

    >Der andere Punkt ist der:

    >Bei Bardon kommt in der zweiten Stufe die Beherrschung des Unterbewußtseins durch Autosuggestion an die Reihe. Tatsächlich beginnt der Prozeß des "unter Kontrolle kriegens" aber bereits durch die Gedankenkontrollübungen. Wenn Du lernst, Deine Gedanken neutral zu betrachten und von ihnen nicht mehr so leicht beeinflußt zu werden, stellst Du auch fest, daß da vieles ist, was gar nicht "von Dir selbst" stammt. Hier haben wir eben auch Gedanken, Suggestionen die vom Unterbewußtsein ausgehen.

    >Wenn Du jetzt diese "fremden" Gedanken als solche erkennst und von ihnen nicht mehr gesteuert wirst, so ist das bereits ein Schritt in Richtung Befreiung von den negativen Seiten der Arbeit des Unterbewußtseins ( was für ein Satz...)

    >Nun kommt der unerfreuliche Teil aber eigentlich ist er das gar nicht:

    >Dein Unterbewußtsein wird bald merken, daß es in seiner "Souveränität" eingeschränkt wird und sich dagegen wehren. Dies ist ein Prozeß, der auch als die "Dunkle Nacht der Seele" bezeichnet wird.

    >Da Dein U.Bewußtsein weiß, woher die plötzliche Zunahme an Kontrolle von Deiner Seite aus herkommt, wird es versuchen, sich dagegen zu wehren und das bedeutet:

    >Schluß mit den Übungen !!!

    >Es kann sein, daß Du in der nächsten Zeit ( oder hat es vielleicht bereits begonnen? ) alle möglichen Gedanken haben wirst wie z.B: "Ich bin doch verrückt, wenn ich glaube, das zu schaffen", "Ich sollte es bleiben lassen", "Schaff ich doch eh nicht" usw...

    >Da Du ohnehin der bescheidene Typ bist, was kein Nachteil ist, mußt Du hier sehr gut aufpassen !!!

    >Gerade hier ist Gedankenkontrolle lebenswichtig weil Du dann erkennen kannst, daß *Deine* Gedanken gar nicht "von Dir selbst sind"...

    >Wenn es also soweit ist, dann gehe vor wie bei der Gedankenkontrolle: betrachte es neutral, sieh es Dir an und dann auf den Kompost damit :-)

    >Der nächste Schritt wird sein, daß Du schlechte Eigenschaften etc.. hingeknallt bekommst ala "und DU glaubst, Du könntest Hermetiker werden, ist doch ein Witz !!"

    >HÖR NICHT DARAUF !!!!

    >Teilweise werden es schlechte Eigenschaften sein, die Du gar nicht hast, bzw. vielleicht manchmal glaubst zu haben...

    >Dann kommen die dran, die Du wirklich hast und da wird es hart....

    >Nochmal: Laß Dich davon nicht abbringen. Betrachte es als Chance, etwas über Dich und die Arbeit Deines "Partners" zu lernen.

    >Das ganze ist bei weitem nicht so leicht, wie es sich hier anhört und ich kann mich gut erinnern, wie ich selbst am Boden zerstört als kleines Häuflein Elend da saß und fix und fertig war...

    >Aber es geht vorbei und Du kannst es auch als Chance betrachten und solltest es auch um:

    >a) Gedankenkontrolle in extremen Fällen zu üben

    >b) mehr über Dich und Dein Ü.Bewußtsein zu lernen und schließlich

    >c) Dinge zu erkennen und dann so richtig auszumisten

    >Wenn dieser Prozeß überstanden ist wirst Du Dich unendlich glücklich und frei fühlen aber Du mußt hindurch.

    >Überhaupt passieren in dieser Zeit soviele interessante Dinge daß es Wahnsinn ist. Freu Dich darüber !!!

    >>Beim Verfolgen des Inneren Monologs fällt mir manchmal auf dass Redewendungen und Phrasen auftreten, die ich im normalen Sprachgebrauch auch verwende, nur dass sie in einer anderen Stimmlage (ist eigenartig) gedacht werden. Meist sind es Arten sich auszudrücken, die ich von irgendwelchen Bekannten übernommen habe, die ich dann auch in ihrer Stimmlage denke.

    >Na, wenn sich da nicht ein Talent für akkustische Sinnesübungen zeigt :-)

    >>Und da wir gerade bei Worten sind, ab und zu, ist aber ziemlich selten, kommts mir so vor als würde ich ein Wort oder ähnliches hören... Man kann es nicht wirklich als hören bezeichnen, es ist eher ein Gefühl, das von einem Punkt hinter dem Ohr (innerhalb des Schädels) ausgeht. Ist das sowas ähnliches wie die auditive Vorstellung?

    >Du kannst es nicht hören aber es ist da oder?

    >Sehr gut. Du wirst irgendwann und zwar scheinbar eher früher als später lernen, zu denken ohne dabei die Worte zu hören oder zu formulieren !!

    >Was heißt lernen? Es geht auf einmal !!

    >>Dann wären da noch ein paar körperliche Effekte die hier und da zu spüren sind.

    >>Zum Beispiel laufen mir von Zeit zu Zeit (jetzt nicht mehr so oft habs aber auch mal ein paar Tage hintereinander gehabt) Schauer über den Rücken. Das kann einer sein oder auch länger dauern (nur 2 oder 3 min). Manchmal kommts mir so vor als wäre ich (mein Bewusstsein?) im Kopf und in der Brust, und der Körper ist eine Art leeres Gefäß. Ich spüre meine Hände auf den Knien, aber es scheint irgendwie (ich weiß nicht genau wie ichs beschreiben soll - das hier ist eher unzulänglich) nicht ich zu sein, fast wie hohl...

    >Du verlagerst Dein Bewußtsein in den .....Körper und nimmst den fleischlichen dann als Hülle wahr.

    >>Und dann noch was ich am liebsten mag weils so schön konfus ist. Es ist manchmal ein Ziehen da. Ich fühle mich als hätte ich den Oberkörper nach hinten gedreht, obwohl ich meine Hände ganz deutlich vor mir spüre. Fühle mich ganz klein und kompakt oder riesig groß. Das Lustigste war das Gefühl mit dem Kopf auf meinem Kopf, nur umgedreht in der Luft über mir zu schweben....

    >>Mache ich dann die Augen auf wird alles wieder normal. Eigenartig, nicht wahr?

    >Gewöhn Dich daran :-)

    >Das wird Dich wahrscheinlich noch eine Zeit lang begleiten...

    >Es ist aber nichts schlimmes oder gefährliches. Genieße es und vergiß aber dabei nicht, Dich nicht von der Übung ablenken zu lassen. Bei mir war es so, daß es schwächer wurde und aufhörte, sobald ich darauf "einging". Wenn ich wieder zur Übung zurückkehrte, nahm es wieder zu. Wenn Du es schaffst, das zu ignorieren, kannst Du tolle Dinge erleben:

    >z.B. wilde Drehungen oder das Gefühl, durch eine Spirale rauf und runter zu steigen, an den Zimmerwänden entlang "fahren" usw...

    >Macht echt Spaß und ist ungefährlich !!

    >Solltest Du dabei oder in anderen Situationen irgendwann eine starke Energie in der Wirbelsäule oder im Kopf fühlen dann schick mir bitte eine Email. Aus Deinen Berichten schließe ich, das Du ein Naturtalent bist und dann kann es auch zu solchen Dingen kommen. Wenn dies geschehen sollte, müßen wir etwas unternehmen, damit der Spaß wirklich harmlos bleibt aber keine Sorge..

    >>Vielleicht klingt das für einige von euch recht trivial, weil ihr sowas schon längst hinter euch habt. Ich würde mich aber trotzdem sehr über Feedback freuen.

    >>Viele schöne Grüße von einem verdrehten

    >>oliver

    >Weiter so und viel Spaß beim Drehen :-)

    >(Ist doch schön, wenn es rund geht *ggg* )

    >Herzliche Grüße:

    >JohnR


  5. #5
    Oliver
    Gast

    Re: Lustige Welt der Gedankenbeobachtung

    >Hi Gabi!

    >Ob ich die Erinnerungen, die da auftauchen verdrängt oder einfach zu lange nicht mehr daran gedacht habe weiß ich nicht. Auf jeden Fall waren sie in den Tiefen meines Unbewussten verschollen - auf gut deutsch - ich habs vergessen, und dass sie bei der Beobachtung auftauchen muss ja irgendeinen Grund haben. Es tauchen ja nicht nur Traumata (wills eigentlich nicht so nennen weil ich keine wirklich schlimmen Traumata erlebt habe oder sie sind sehr gut verdrängt ;-)) sondern auch schöne und interessante, aber vergessene, Kindheitserinnerungen auf, bei denen ich nicht genau weiß, was damit anzufangen wäre oder warum sie wieder da sind... Vielleicht einfach nur um mich schöne Augenblicke nochmal durchleben zu lassen, oder ist das eine Art automatische Rekapitulation? Vielleicht klingts hier so, als würde ich dauernd von solchen "Flashes" hiemgesucht. Ich will nur sagen, dass es nicht so oft passiert wie es sich vielleicht liest.

    >Ich danke dir jedenfalls für deine Antwort

    >und liebe Grüße

    >oliver


  6. #6
    Oliver
    Gast

    Re: Lustige Welt der Gedankenbeobachtung

    >Hi JohnR!

    >Ich freue mich, dass du beschlossen hast, uns doch noch ein Weilchen (nicht zu kurz hoff ich :-) zu beehren. Ich weiß nicht wie du das siehst, ich versuch ja auch ruhiger zu werden, aber manche härtere Postings haben auch ihren Sinn, weil sie einen dazu bringen sich mit bestimmten negativen Eigenschaften zu beschäftigen, die sich mal wieder der Beachtung entziehen wollen (oder man lässt sie). Es ist nur schade, dass wenn man selbst in einem solchen Posting angesprochen bzw. angeschreien wird ;-), es oft zu einer genauso heftigen oder noch stärkeren Gegenreaktion kommt weil man (oder das EGO - bewusst GROß geschreiben), sich angegriffen fühlt und das Selbstbild erhalten will. - Denk ich jedenfalls...

    >Ich frage mich nur wie ich auf so etwas reagieren würde... wenn mein EGO schwere Geschütze mit hohlen Kugeln auffährt... :-(

    >Es ist nur praktisch, dass mit dem Schreiben im Forum ein gewisser Zeitaufwand verbunden ist und man inzwischen seine Position überdenken kann. Ganz anders siehts im Leben aus und man - ich, besser gesagt, komme dann oft erst nacher drauf wie dumm bestimmte Handlungen wieder waren.

    >Es ärgert mich zwar etwas, aber es macht auch Spaß und außerdem wirds nie langweilig. Vielleichts passt das nicht ganz, aber ist das nicht mit dem "Weg des Kriegers" gemeint, dass man nicht oder wenig zur Ruhe kommt? Sobald ich nämlich wieder was erreicht habe und es lockerer angehe, falle ich wieder in alte Handlungsschemata zurück. Und wieder von vorne, nur beim nächsten Mal nicht wieder auf den Loorbeeren ausruhen... Tja, ich kann nur hoffen, dass ichs mir diesmal merke :-)

    >Du schreibst, dass man bevor man weitergeht sein Bewusstsein gesäubert haben sollte, da es sich sonst aufstaut und dann über einen hereinbricht - oder so ähnlich... Aber soll das alles während der 1. Stufe geschehen? Ich kann mir gut denken, dass das einige Jahre in Anspruch nehmen kann, wenn man sich nicht gerade in die Einöde zurückzieht und sich mit nichts anderem mehr beschäftigt.

    >Und habe ich das richtig verstanden, dass man erst zur nächsten Übung weitergehen soll, wenn man seine Gedanken den ganzen Tag über neutral beobachten kann - also automatisch n. beobachtet - es zur Gewohnheit wird? Oder verselbstständigt sich der Prozess, wenn man mit den Üs der ersten Stufe forfährt...

    >Viele schöne Grüße

    >auf der Lauer und beobachtend

    >oliver


  7. #7
    John R.
    Gast

    Re: Lustige Welt der Gedankenbeobachtung

    >>Hi JohnR!

    >Hi Oliver !

    >>Ich freue mich, dass du beschlossen hast, uns doch noch ein Weilchen (nicht zu kurz hoff ich :-) zu beehren. Ich weiß nicht wie du das siehst, ich versuch ja auch ruhiger zu werden, aber manche härtere Postings haben auch ihren Sinn, weil sie einen dazu bringen sich mit bestimmten negativen Eigenschaften zu beschäftigen, die sich mal wieder der Beachtung entziehen wollen (oder man lässt sie). Es ist nur schade, dass wenn man selbst in einem solchen Posting angesprochen bzw. angeschreien wird ;-), es oft zu einer genauso heftigen oder noch stärkeren Gegenreaktion kommt weil man (oder das EGO - bewusst GROß geschreiben), sich angegriffen fühlt und das Selbstbild erhalten will. - Denk ich jedenfalls...

    >Also wenn Du jetzt mich damit meinst:

    >Mein Selbstbild war und ist nie durch irgendwelche Postings gefährdet gewesen. Die einzigen Ohrfeigen, die mein Selbstbild ab und zu erschüttern sind die, die ich mir selber gebe :-) aber das gehört dazu *g*

    >>Ich frage mich nur wie ich auf so etwas reagieren würde... wenn mein EGO schwere Geschütze mit hohlen Kugeln auffährt... :-(

    >Sorry Olli. Kannst Du mir näher erklären, was Du jezt damit ausdrücken willst. Es ist 8:50 Uhr und da funktioniert mein Verstand noch nicht so gut :-).

    >>Es ist nur praktisch, dass mit dem Schreiben im Forum ein gewisser Zeitaufwand verbunden ist und man inzwischen seine Position überdenken kann. Ganz anders siehts im Leben aus und man - ich, besser gesagt, komme dann oft erst nacher drauf wie dumm bestimmte Handlungen wieder waren.

    >Dafür ist die Gedankenkontrolle da aber mal ehrlich:

    >Wer macht keine Fehler? Es ist eine menschliche Eigenschaft und absolut niemand ist davor gefeit. Wichtig ist halt, daß man sie erkennt (erkennen will) und versucht, beim nächsten Mal schlauer zu sein bzw. den "aktuellen" Fehler wieder auszubügeln. Ist alles menschlich und man sollte sich dewegen auch nicht runterputzen. Aber natürlich sollte man sich auch keinen Freibrief ausstellen..

    >>Es ärgert mich zwar etwas, aber es macht auch Spaß und außerdem wirds nie langweilig.

    >

    >Haha, so soll es sein. So ist jeder Tag spannend und jeder Schritt macht Spaß.

    >> Vielleichts passt das nicht ganz, aber ist das nicht mit dem "Weg des Kriegers" gemeint, dass man nicht oder wenig zur Ruhe kommt?

    >Ich weiß jetzt nicht, was Du unter dem Weg des Kriegers genau verstehst bzw. ob "Dein" und "Mein" Weg des Kriegers identisch sind...

    >>Sobald ich nämlich wieder was erreicht habe und es lockerer angehe, falle ich wieder in alte Handlungsschemata zurück. Und wieder von vorne, nur beim nächsten Mal nicht wieder auf den Loorbeeren ausruhen... Tja, ich kann nur hoffen, dass ichs mir diesmal merke :-)

    >Das ist normal :-))))

    >Manchmal reicht einmal und manchmal muß es scheinbar 100 mal sein aber irgendwann sollte die Lektion dann schon sitzen :-)

    >Es ist nicht schlimm, wieder etwas zurückzufallen, solange man es merkt und dann seine Lehren daraus zieht.

    >Es ist leider wirklich wahr. Man muß ständig dranbleiben. Nicht nur um vorwärts zu kommen sondern auch um nicht wieder zurückzufallen.

    >Oft stehen einem halt gewisse Eigenschaften dabei im Weg und die sind oft nicht so leicht auszumerzen. Wenn man dann mal wieder zurückgefallen ist und es so richtig wehtut, dann entwickelt man auch die Kraft, um diese Eigenschaft/en ein für allemal aus dem Weg zu räumen.

    >>Du schreibst, dass man bevor man weitergeht sein Bewusstsein gesäubert haben sollte, da es sich sonst aufstaut und dann über einen hereinbricht - oder so ähnlich... Aber soll das alles während der 1. Stufe geschehen?

    >Das würde ich jetzt weniger als eine Übung innerhalb einer Stufe sehen. Es ist ein Prozeß, der irgendwann durch die Übungen ausgelöst wird. Ich habe ja bereits darüber geschrieben: "Die dunkle Nacht der Seele". Wenn diese einsetzt muß sie durchwandert bzw. überstanden werden. Dabei sollte man eben gründlich sein und nichts auslassen. Also versuch nicht, das künstlich zu erzwingen. Mach

    >Deine Übungen, arbeite an Dir und wenn es soweit ist, wirst Du es erkennen und Dich dann danach richten können.

    >Ich kann mir gut denken, dass das einige Jahre in Anspruch nehmen kann, wenn man sich nicht gerade in die Einöde zurückzieht und sich mit nichts anderem mehr beschäftigt.

    >Nun, der von mir beschriebene Prozeß läuft sehr schnell ab. Dementsprechend weh kann es tun aber dann hast Du auch eine ganze Menge geschafft.

    >

    >>Und habe ich das richtig verstanden, dass man erst zur nächsten Übung weitergehen soll, wenn man seine Gedanken den ganzen Tag über neutral beobachten kann - also automatisch n. beobachtet - es zur Gewohnheit wird? Oder verselbstständigt sich der Prozess, wenn man mit den Üs der ersten Stufe forfährt...

    >Sagen wir mal so:

    >Das von Dir genannte ist der Optimal Zustand. Das Ziel, das erreicht werden sollte und der eigentliche Grund dieser Übung. Du kannst aber ruhig z.B. die nächste Übung hinzunehmen, wenn Du genügend Zeit hast. Wenn Du die Übung einmal beherrschst ( mit den 10 Minuten ) und dann fleißig weiter praktizierst, wird sich auch im Alltagsgedankenleben etwas ändern. Nach und Nach aber es geschieht. Natürlich kann und sollte man das auch unterstützen, indem man den Alltag als Übung betrachtet und es nicht nur auf 10 Minuten am Tag beschränkt.

    >Hier sollte wirklich jede Gelegenheit genutzt werden. Da es sich um eine Fähigkeit handelt, die in den Alltag Einzug halten soll, sollte sie auch im Alltag zusätzlich geübt werden aber nicht nur da !!

    >Mach es also auch weiterhin so, wie bei Bardon beschrieben.

    >Versuchen wir es mal so zu sagen:

    >Am Anfang ist die Übung.

    >Jede Übung trainiert eine Fertigkeit.

    >Jede dieser Fertigkeiten hat einen tieferen Sinn.

    >Dieser muß erkannt und angestrebt werden, als DAUERZUSTAND.

    >Wenn dies erreicht ist, braucht man die Übung nicht mehr.

    >Das mit dem Kombinieren von Übungen ist so eine Sache. Ich habe es am Anfang so gemacht, daß ich 30 Minuten geübt habe. Drei Übungen a 10 Minuten.

    >Später merkte ich dann :-), daß es effektiver war, eine Übung a 30 Minuten zu machen *ggg*

    >Aber da klappten die ersten beiden auch schon.......

    >Aber das soll jetzt nicht pauschal gesagt sein. Jeder ist anders und man merkt ja ohnehin bald selbst, was am besten für einen ist.

    >Das Leben ist eine Schule

    >Die Jahre sind eine Aneinanderreihung von Lernphasen

    >Die Tage und Wochen sind voller Lektionen

    >Jeder Tag ist Schulung, Prüfung und Gelegenheit zur Übung.

    >>Viele schöne Grüße

    >>auf der Lauer und beobachtend

    >>oliver

    >Doch wohl hoffentlich nicht mich? *ggg*

    >Alles Gute Oliver

    >JohnR


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