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Thema: Zur Gedankenstille

  1. #1
    Marco
    Gast

    Zur Gedankenstille


    Grüsse an alle Freunde der Hermetik Bardons!


    Als Neueinsteiger bei Bardon "quäle" ich mich zur Zeit mit der Gedankenkontrolle rum. Folgendes Problem tritt auf: Wenn ich meinen Körper entspanne, fällt es mir sehr leicht in eine tiefe Entspannung zu kommen. Allerdings glaube ich, dass sie schon zu tief ist, da ich nicht mehr in der Lage bin, mich visuell überhaupt noch auf eine Gegenstand zu konzentrieren. Mein Gehirn und mein Körper sind völlig "abgestorben" - ich nehme ihn nicht mehr wahr (entspricht wohl dem Zustand des Yoganidra im Yoga, vermute ich).Ich kann jede visuelle Vorstellung abstellen, aber meine plappernde innere Stimme nicht. :-) Wenn ich dennoch versuche mich auf einen Gegenstand zu konzentrieren, der dem vielleicht abhelfen könnte, fängt die Stelle des "3. Auges" enorm an zu "kribbeln", was nicht unangenehm ist, aber ablenkt, ebenso wie zahlreiche Farbreflexe, die das "Dunkel" in das ich starre in der letzten Zeit stören. Meine "innere Stimme" ist dann bemüht, diese Phänomene zu kommentieren, was wohl nicht der Gedankenstille entspricht, die Bardon im Sinn hatte. Daher meine Fragen: Wäre es vielleicht hilfreich eine andere Meditationshaltung, z.B. Pharaonensitz einzunehmen ( ich meditiere im Liegen)? Was kann ich tun um meine "innere Stimme" abzustellen? Vielleicht ein Mantra wie Aum, oder Affirmationen wie "Stille" oder "Ruhe"? Anregungen sind herzlichst erbeten.


    MfG

    Marco










  2. #2
    Tares
    Gast

    Re: Zur Gedankenstille


    Als Antwort auf: Zur Gedankenstille geschrieben von Marco am 19. März 2001 01:41:05:


    >Grüsse an alle Freunde der Hermetik Bardons!

    >Als Neueinsteiger bei Bardon "quäle" ich mich zur Zeit mit der Gedankenkontrolle rum. Folgendes Problem tritt auf: Wenn ich meinen Körper entspanne, fällt es mir sehr leicht in eine tiefe Entspannung zu kommen. Allerdings glaube ich, dass sie schon zu tief ist, da ich nicht mehr in der Lage bin, mich visuell überhaupt noch auf eine Gegenstand zu konzentrieren. Mein Gehirn und mein Körper sind völlig "abgestorben" - ich nehme ihn nicht mehr wahr (entspricht wohl dem Zustand des Yoganidra im Yoga, vermute ich).Ich kann jede visuelle Vorstellung abstellen, aber meine plappernde innere Stimme nicht. :-) Wenn ich dennoch versuche mich auf einen Gegenstand zu konzentrieren, der dem vielleicht abhelfen könnte, fängt die Stelle des "3. Auges" enorm an zu "kribbeln", was nicht unangenehm ist, aber ablenkt, ebenso wie zahlreiche Farbreflexe, die das "Dunkel" in das ich starre in der letzten Zeit stören. Meine "innere Stimme" ist dann bemüht, diese Phänomene zu kommentieren, was wohl nicht der Gedankenstille entspricht, die Bardon im Sinn hatte. Daher meine Fragen: Wäre es vielleicht hilfreich eine andere Meditationshaltung, z.B. Pharaonensitz einzunehmen ( ich meditiere im Liegen)? Was kann ich tun um meine "innere Stimme" abzustellen? Vielleicht ein Mantra wie Aum, oder Affirmationen wie "Stille" oder "Ruhe"? Anregungen sind herzlichst erbeten.

    >MfG

    >Marco


    Lieber Marco,


    all die Vorschläge die DU machst finde ich eigentlich kreativ und gut :-)


    Meines Erachtens am wichtigsten wäre davon der Pharaonensitz, denn die Asanahaltung hat einen erheblichen Einfluss auf unseren Energiefluss.

    Bsp.-weise erinnert mich Deine Beschreibung der liegenden Entspannung doch sehr an die sog. Astralstarre, die meist einem Austritt vorausgeht, doch ist dies zunächst nicht Ziel der Übung.



    Sollte Dir der Teil des Pharaonensitzes, indem man die Beine so nahe beianderliegen hat, trotz aller Übung nicht so behagen, dann achte zumindest auf eine möglichst gerade, d.h. senkrechte Wirbelsäule.


    DIe plappernde Stimme kennt sicher jeder.

    Sie hat wie alle Widrigkeiten auf diesem Wege, die unangenehme Eigenschaft sich zu verstärken, je mehr wir sie mit unserer Aufmerksamkeit beschenken.

    Versuche sie doch analog einem spielenden Kind zu betrachten. Anfangs regt einen das natürlich das auf, doch im Laufe der Zeit wird jeder Dad merklich cooler ;-))


    Auch die Fokussierung oder Chanten auf AUM würde ich einfach mal mehrmals ausprobieren.( zumal dies eine reinigende Wirkung haben wird auf Deine Aura).

    Nach einer Weile lass das AUM einfach in Dir nachklingen und konzentriere Deine Aufmerksamkeit möglichst unverkrampft auf Dein Ziel, die Gedankenstille.

    Was immer auch kommen mag, Druck auf dem Auge, plappernde Stimme , Du richtest trotz jeder Störung Deinen Fokus immer wieder auf Dein begehrtes Ziel. Immer wieder..immer wieder....


    Oder wende einen Trick an, den bsp.-weise Milton Erikson, der Reformator der Hypnotherapie erfunden hat, indem Du Dir all jene Störungen zu Deinem Freund machst :


    Praktisch heißt dies, daß DU Dir in Deiner Übung anstatt AUM, oder STILLE etc. immer wieder sagst:

    Jeder Gedanke, jede Wahrnehmung - gleich welcher Art - hilft mir tiefer und vollständiger in die Gedankenstille einzudringen. Jeder Gedanke,jede .........


    Lass diese Affirmation eine Weile in Dir nachklingen,dann richte Deine Absicht auf Gedankenstille.

    Sollte sie nochmal kommen jene Störung, dann begrüsse sie wieder und sage Dir : Schön das du da bist, denn :Jeder Gedanke, ........hilft mir Gedankenstille zu vertiefen......

    und so fort.

    Die Ergebnisse werden sicher kommen, es bedarf nur der Übung :-)


    Ich hoffe ein wenig geholfen zu haben und wünsche Dir noch weiterhin viel Erfolg,Geduld und alles Gute


    Tares










  3. #3
    John R.
    Gast

    Re: Zur Gedankenstille


    Als Antwort auf: Re: Zur Gedankenstille geschrieben von Tares am 21. März 2001 17:29:18:


    >>Grüsse an alle Freunde der Hermetik Bardons!

    >>Als Neueinsteiger bei Bardon "quäle" ich mich zur Zeit mit der Gedankenkontrolle rum. Folgendes Problem tritt auf: Wenn ich meinen Körper entspanne, fällt es mir sehr leicht in eine tiefe Entspannung zu kommen. Allerdings glaube ich, dass sie schon zu tief ist, da ich nicht mehr in der Lage bin, mich visuell überhaupt noch auf eine Gegenstand zu konzentrieren. Mein Gehirn und mein Körper sind völlig "abgestorben" - ich nehme ihn nicht mehr wahr (entspricht wohl dem Zustand des Yoganidra im Yoga, vermute ich).Ich kann jede visuelle Vorstellung abstellen, aber meine plappernde innere Stimme nicht. :-) Wenn ich dennoch versuche mich auf einen Gegenstand zu konzentrieren, der dem vielleicht abhelfen könnte, fängt die Stelle des "3. Auges" enorm an zu "kribbeln", was nicht unangenehm ist, aber ablenkt, ebenso wie zahlreiche Farbreflexe, die das "Dunkel" in das ich starre in der letzten Zeit stören. Meine "innere Stimme" ist dann bemüht, diese Phänomene zu kommentieren, was wohl nicht der Gedankenstille entspricht, die Bardon im Sinn hatte. Daher meine Fragen: Wäre es vielleicht hilfreich eine andere Meditationshaltung, z.B. Pharaonensitz einzunehmen ( ich meditiere im Liegen)? Was kann ich tun um meine "innere Stimme" abzustellen? Vielleicht ein Mantra wie Aum, oder Affirmationen wie "Stille" oder "Ruhe"? Anregungen sind herzlichst erbeten.

    >>MfG

    >>Marco

    >Lieber Marco,

    >all die Vorschläge die DU machst finde ich eigentlich kreativ und gut :-)

    >Meines Erachtens am wichtigsten wäre davon der Pharaonensitz, denn die Asanahaltung hat einen erheblichen Einfluss auf unseren Energiefluss.

    >Bsp.-weise erinnert mich Deine Beschreibung der liegenden Entspannung doch sehr an die sog. Astralstarre, die meist einem Austritt vorausgeht, doch ist dies zunächst nicht Ziel der Übung.

    >

    >Sollte Dir der Teil des Pharaonensitzes, indem man die Beine so nahe beianderliegen hat, trotz aller Übung nicht so behagen, dann achte zumindest auf eine möglichst gerade, d.h. senkrechte Wirbelsäule.

    >DIe plappernde Stimme kennt sicher jeder.

    >Sie hat wie alle Widrigkeiten auf diesem Wege, die unangenehme Eigenschaft sich zu verstärken, je mehr wir sie mit unserer Aufmerksamkeit beschenken.

    >Versuche sie doch analog einem spielenden Kind zu betrachten. Anfangs regt einen das natürlich das auf, doch im Laufe der Zeit wird jeder Dad merklich cooler ;-))

    >Auch die Fokussierung oder Chanten auf AUM würde ich einfach mal mehrmals ausprobieren.( zumal dies eine reinigende Wirkung haben wird auf Deine Aura).

    >Nach einer Weile lass das AUM einfach in Dir nachklingen und konzentriere Deine Aufmerksamkeit möglichst unverkrampft auf Dein Ziel, die Gedankenstille.

    >Was immer auch kommen mag, Druck auf dem Auge, plappernde Stimme , Du richtest trotz jeder Störung Deinen Fokus immer wieder auf Dein begehrtes Ziel. Immer wieder..immer wieder....

    >Oder wende einen Trick an, den bsp.-weise Milton Erikson, der Reformator der Hypnotherapie erfunden hat, indem Du Dir all jene Störungen zu Deinem Freund machst :

    >Praktisch heißt dies, daß DU Dir in Deiner Übung anstatt AUM, oder STILLE etc. immer wieder sagst:

    >Jeder Gedanke, jede Wahrnehmung - gleich welcher Art - hilft mir tiefer und vollständiger in die Gedankenstille einzudringen. Jeder Gedanke,jede .........

    >Lass diese Affirmation eine Weile in Dir nachklingen,dann richte Deine Absicht auf Gedankenstille.

    >Sollte sie nochmal kommen jene Störung, dann begrüsse sie wieder und sage Dir : Schön das du da bist, denn :Jeder Gedanke, ........hilft mir Gedankenstille zu vertiefen......

    >und so fort.

    >Die Ergebnisse werden sicher kommen, es bedarf nur der Übung :-)

    >Ich hoffe ein wenig geholfen zu haben und wünsche Dir noch weiterhin viel Erfolg,Geduld und alles Gute

    >Tares


    Hallo Tares, hallo Marco


    Mir ist beim Lesen von Tares Posting eine Sache eingefallen, die mir immer gute Dienste geleistet hat. Ich hatte den Effekt, daß ich beim Versuch in die Gedankenstille zu kommen, jedesmal von Gedanken überschwemmt wurde. Bei der Gedankenkontrolle hingegen ließ sich fast kein Gedanke mehr blicken, wahrscheinlich war es ihnen zu öde geworden, katalogisiert und vermerkt zu werden :-)


    So habe ich die Gedankenstille begonnen, indem ich meinen Asana einnahm und mir dachte: "Ok, jetzt ... Minuten Gedankenkontrolle, ich werde jeden Gedanken neutral betrachten und mich nicht von ihm beeinflussen lassen". Ich habe also irgendwie vorgegaukelt, ich würde Gedankenkontrolle üben. Das Ergebniss war, daß kein Gedanke meine Ruhe störte und ich eine wundervolle Stille erlebte. Allerdings auch nur so lange, bis ich mich darüber freute, die "dummen Gedanken" reingelegt zu haben, dann waren sie sofort wieder da aber bei Beherrschung klappte es ganz gut.


    Ich denke, jeder kommt mit der Zeit auf so kleine Tricks und vielleicht funktioniert dieser kleine Trick ja außer bei mir auch noch bei ein paar anderen Leuten.


    Good Luck !! :-)


    JohnR















  4. #4
    Marco
    Gast

    Re: Zur Gedankenstille


    Als Antwort auf: Re: Zur Gedankenstille geschrieben von John R. am 21. März 2001 20:08:44:


    >>>Grüsse an alle Freunde der Hermetik Bardons!

    >>>Als Neueinsteiger bei Bardon "quäle" ich mich zur Zeit mit der Gedankenkontrolle rum. Folgendes Problem tritt auf: Wenn ich meinen Körper entspanne, fällt es mir sehr leicht in eine tiefe Entspannung zu kommen. Allerdings glaube ich, dass sie schon zu tief ist, da ich nicht mehr in der Lage bin, mich visuell überhaupt noch auf eine Gegenstand zu konzentrieMein Gehirn und mein Körper sind völlig "abgestorben" - ich nehme ihn nicht mehr wahr (entspricht wohl dem Zustand des Yoganidra im Yoga, vermute ich).Ich kann jede visuelle Vorstellung abstellen, aber meine plappernde innere Stimme nicht. :-) Wenn ich dennoch versuche mich auf einen Gegenstand zu konzentrieren, der dem vielleicht abhelfen könnte, fängt die Stelle des "3. Auges" enorm an zu "kribbeln", was nicht unangenehm ist, aber ablenkt, ebenso wie zahlreiche Farbreflexe, die das "Dunkel" in das ich starre in der letzten Zeit stören. Meine "innere Stimme" ist dann bemüht, diese Phänomene zu kommentieren, was wohl nicht der Gedankenstille entspricht, die Bardon im Sinn hatte. Daher meine Fragen: Wäre es vielleicht hilfreich eine andere Meditationshaltung, z.B. Pharaonensitz einzunehmen ( ich meditiere im Liegen)? Was kann ich tun um meine "innere Stimme" abzustellen? Vielleicht ein Mantra wie Aum, oder Affirmationen wie "Stille" oder "Ruhe"? Anregungen sind herzlichst erbeten.

    >>>MfG

    >>>Marco

    >>Lieber Marco,

    >>all die Vorschläge die DU machst finde ich eigentlich kreativ und gut :-)

    >>Meines Erachtens am wichtigsten wäre davon der Pharaonensitz, denn die Asanahaltung hat einen erheblichen Einfluss auf unseren Energiefluss.

    >>Bsp.-weise erinnert mich Deine Beschreibung der liegenden Entspannung doch sehr an die sog. Astralstarre, die meist einem Austritt vorausgeht, doch ist dies zunächst nicht Ziel der Übung.

    >>

    >>Sollte Dir der Teil des Pharaonensitzes, indem man die Beine so nahe beianderliegen hat, trotz aller Übung nicht so behagen, dann achte zumindest auf eine möglichst gerade, d.h. senkrechte Wirbelsäule.

    >>DIe plappernde Stimme kennt sicher jeder.

    >>Sie hat wie alle Widrigkeiten auf diesem Wege, die unangenehme Eigenschaft sich zu verstärken, je mehr wir sie mit unserer Aufmerksamkeit beschenken.

    >>Versuche sie doch analog einem spielenden Kind zu betrachten. Anfangs regt einen das natürlich das auf, doch im Laufe der Zeit wird jeder Dad merklich cooler ;-))

    >>Auch die Fokussierung oder Chanten auf AUM würde ich einfach mal mehrmals ausprobieren.( zumal dies eine reinigende Wirkung haben wird auf Deine Aura).

    >>Nach einer Weile lass das AUM einfach in Dir nachklingen und konzentriere Deine Aufmerksamkeit möglichst unverkrampft auf Dein Ziel, die Gedankenstille.

    >>Was immer auch kommen mag, Druck auf dem Auge, plappernde Stimme , Du richtest trotz jeder Störung Deinen Fokus immer wieder auf Dein begehrtes Ziel. Immer wieder..immer wieder....

    >>Oder wende einen Trick an, den bsp.-weise Milton Erikson, der Reformator der Hypnotherapie erfunden hat, indem Du Dir all jene Störungen zu Deinem Freund machst :

    >>Praktisch heißt dies, daß DU Dir in Deiner Übung anstatt AUM, oder STILLE etc. immer wieder sagst:

    >>Jeder Gedanke, jede Wahrnehmung - gleich welcher Art - hilft mir tiefer und vollständiger in die Gedankenstille einzudringen. Jeder Gedanke,jede .........

    >>Lass diese Affirmation eine Weile in Dir nachklingen,dann richte Deine Absicht auf Gedankenstille.

    >>Sollte sie nochmal kommen jene Störung, dann begrüsse sie wieder und sage Dir : Schön das du da bist, denn :Jeder Gedanke, ........hilft mir Gedankenstille zu vertiefen......

    >>und so fort.

    >>Die Ergebnisse werden sicher kommen, es bedarf nur der Übung :-)

    >>Ich hoffe ein wenig geholfen zu haben und wünsche Dir noch weiterhin viel Erfolg,Geduld und alles Gute

    >>Tares

    >Hallo Tares, hallo Marco

    >Mir ist beim Lesen von Tares Posting eine Sache eingefallen, die mir immer gute Dienste geleistet hat. Ich hatte den Effekt, daß ich beim Versuch in die Gedankenstille zu kommen, jedesmal von Gedanken überschwemmt wurde. Bei der Gedankenkontrolle hingegen ließ sich fast kein Gedanke mehr blicken, wahrscheinlich war es ihnen zu öde geworden, katalogisiert und vermerkt zu werden :-)

    >So habe ich die Gedankenstille begonnen, indem ich meinen Asana einnahm und mir dachte: "Ok, jetzt ... Minuten Gedankenkontrolle, ich werde jeden Gedanken neutral betrachten und mich nicht von ihm beeinflussen lassen". Ich habe also irgendwie vorgegaukelt, ich würde Gedankenkontrolle üben. Das Ergebniss war, daß kein Gedanke meine Ruhe störte und ich eine wundervolle Stille erlebte. Allerdings auch nur so lange, bis ich mich darüber freute, die "dummen Gedanken" reingelegt zu haben, dann waren sie sofort wieder da aber bei Beherrschung klappte es ganz gut.

    >Ich denke, jeder kommt mit der Zeit auf so kleine Tricks und vielleicht funktioniert dieser kleine Trick ja außer bei mir auch noch bei ein paar anderen Leuten.

    >Good Luck !! :-)

    >JohnR


    Vielen Dank für eure Ratschläge. Sie haben mir sehr weitergeholfen.

    :-)))))

    MfG

    Marco










  5. #5
    gabi
    Gast

    Re: Zur Gedankenstille


    Als Antwort auf: Zur Gedankenstille geschrieben von Marco am 19. März 2001 01:41:05:


    >Folgendes Problem tritt auf: Wenn ich meinen Körper entspanne, fällt es mir sehr leicht in eine tiefe Entspannung zu kommen. Allerdings glaube ich, dass sie schon zu tief ist, da ich nicht mehr in der Lage bin, mich visuell überhaupt noch auf eine Gegenstand zu konzentrieren. Mein Gehirn und mein Körper sind völlig "abgestorben" - ich nehme ihn nicht mehr wahr>


    Hallo Marco,

    m.E. nach ist es wichtig, sich nicht zu tief in einen Trance-Zustand fallen zu lassen, weil man dann die Kontrolle über das verliert, was man eigentlich machen wollte.

    Wenn dein Körper nicht mehr zu spüren ist finde ich das in Ordnung, es ist ja ein Zeichen von guter Entspannung, allerdings sollte der Kopf die ganze Zeit über klar und bewußt bleiben. Es ist immer ein kleiner Balanceakt das Bewußtsein nicht in Trance rutschen zu lassen, und dass man schon unten war merkt man erst, wenn man wieder auftaucht, da sich das Bewußtsein schleichend verliert.


    Ich finde es allerdings auch sehr interessant in einen tieferen Trance-Zustand zu rutschen, aber es kommt darauf an, auch oben bleiben zu können wenn man es möchte und zwar für längere Zeit.


    Wofür das nun im hermetischen Sinne genau wichtig ist weiß ich nicht, für mich ist es aber deshalb wichtig, um nicht vom Unterbewußtsein überrollt zu werden, also ungewollt in tiefere Bewußtseinszustände hereingezogen zu werden obwohl ich es in dem Moment gar nicht will.


    >Ich kann jede visuelle Vorstellung abstellen, aber meine plappernde innere Stimme nicht. :-)>


    Zum Problem des Abstellens des "inneren Kommentars" gibt es im Archiv ein paar

    Postings. Im Prinzip kann man sich, genau wie man sich statt zu sprechen dazu entschließt zu schweigen, also einfach nicht spricht, genau so kann man auch in Gedanken statt zu sprechen sich entschließen zu schweigen, es ist eigentlich ganz einfach.


    Viel Erfolg weiterhin wünscht


    gabi












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