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Thema: Gedankenleere - innerer Kommentar

  1. #1
    Prenti
    Gast

    Gedankenleere - innerer Kommentar

    >Hallo Leute :)

    >Bin vor kurzem aufmerkam geworden auf dieses Praxisforum. Gefällt mir echt gut.

    >Ich übe zur Zeit grade die Gedankenleere doch hab ich immer das Problem mit dem inneren Kommentar. Die ganze Zeit ist da diese innere Stimme. Kann mir vielleicht jemand von euch helfen, wie man den am besten los wird?

    >Danke :-)

    >Alles liebe Prenti


  2. #2
    PETRA
    Gast

    Re: Gedankenleere - innerer Kommentar

    >>Hallo Leute :)

    >>Bin vor kurzem aufmerkam geworden auf dieses Praxisforum. Gefällt mir echt gut.

    >>Ich übe zur Zeit grade die Gedankenleere doch hab ich immer das Problem mit dem inneren Kommentar. Die ganze Zeit ist da diese innere Stimme. Kann mir vielleicht jemand von euch helfen, wie man den am besten los wird?

    >>Danke :-)

    >>Alles liebe Prenti

    >Huhuuu Prenti,

    >also mir hat da nur das sture Üben nach Bardon geholfen

    >und wenns über Monate geht, irgendwann hört auch Deine

    >Innere Stimme bei der Gedankenleere auf. Nur nicht auf-

    >geben und verzagen heißt da das Motto !

    >Viel Erfolg wünscht

    >Petra


  3. #3
    Norak
    Gast

    Re: Gedankenleere - innerer Kommentar

    >Hallo Prenti,

    >Ein gut gehbarer Weg ist Meditation auf ein bestimmtes Meditationsobjekt. Dies kann ein ständig wiederholtes Wort oder Satz sein (Mantram) oder eine visuelle Vorstellung z.B. eine Blaue Scheibe etc.

    >Übe keinen anderen Gedanken zuzulassen als den gewählten. Nicht verkrampft sondern ganz locker.

    >Sitze dazu reglos in einem Asana z.B. Siddiasana oder Lotussitz. Die Wirbelsäule sollte dabei ganz aufrecht und grade sein. Zu anfang würde ich empfehlen das Asana 1h einzunehmen. Wechsle es nicht wenn es schmerzt. Dies läßt nach je geübter du wirst und je besser du konzentrierst bist.

    >Soweit im groben. Buchtip: Techniken der Bewußtseinserweiterung aus dem Kersken Canbaz VErlag

    >Have Fun

    >Norak


  4. #4
    John R.
    Gast

    Re: Gedankenleere - innerer Kommentar

    >>Hallo Prenti,

    >>Ein gut gehbarer Weg ist Meditation auf ein bestimmtes Meditationsobjekt. Dies kann ein ständig wiederholtes Wort oder Satz sein (Mantram) oder eine visuelle Vorstellung z.B. eine Blaue Scheibe etc.

    >Hallo Prenti, hallo Norak

    >Die hier gegebene Anleitung ist leider falsch. Um die Gedankenleere zu erreichen, darf man an GAR NICHTS denken. Die vorgeschlagene Methode würde ja nur bedeuten, einen ungewollten störenden Gedanken gegen einen gewollten störenden Gedanken einzutauschen. Bei der Gedankenleere darf ABSOLUT NICHTS mehr da sein. Keine Gedanken, Bilder oder sonstige Vorstellungen. Nur absolute Ruhe. Was Du da beschreibst ist zwar gut gemeint, ist aber Gedankenzucht und hat mit Gedankenleere nichts zu tun.

    >>Übe keinen anderen Gedanken zuzulassen als den gewählten. Nicht verkrampft sondern ganz locker.

    >Siehst Du, DAS ist Gedankenzucht.

    >

    >>Have Fun

    >>Norak

    >Ja, Have Fun aber trainiere eine andere Diziplin und glaube dann, Du würdest die eine beherrschen. Leute, gebt doch bitte keine SOLCHEN Ratschläge ab.

    >JohnR


  5. #5
    Ein Reisender
    Gast

    Re: Gedankenleere - innerer Kommentar

    >>>Hallo Prenti,

    >>>Ein gut gehbarer Weg ist Meditation auf ein bestimmtes Meditationsobjekt. Dies kann ein ständig wiederholtes Wort oder Satz sein (Mantram) oder eine visuelle Vorstellung z.B. eine Blaue Scheibe etc.

    >>Hallo Prenti, hallo Norak

    >>Die hier gegebene Anleitung ist leider falsch. Um die Gedankenleere zu erreichen, darf man an GAR NICHTS denken. Die vorgeschlagene Methode würde ja nur bedeuten, einen ungewollten störenden Gedanken gegen einen gewollten störenden Gedanken einzutauschen. Bei der Gedankenleere darf ABSOLUT NICHTS mehr da sein. Keine Gedanken, Bilder oder sonstige Vorstellungen. Nur absolute Ruhe. Was Du da beschreibst ist zwar gut gemeint, ist aber Gedankenzucht und hat mit Gedankenleere nichts zu tun.

    >>>Übe keinen anderen Gedanken zuzulassen als den gewählten. Nicht verkrampft sondern ganz locker.

    >>Siehst Du, DAS ist Gedankenzucht.

    >>

    >>>Have Fun

    >>>Norak

    >>Ja, Have Fun aber trainiere eine andere Diziplin und glaube dann, Du würdest die eine beherrschen. Leute, gebt doch bitte keine SOLCHEN Ratschläge ab.

    >>JohnR

    >Hi JohnR,

    >Weißt Du das jede Form der Meditation dazu beiträgt den inneren Dialog

    >zu verringern ?Einen bestimmten Gedanken zu verbannen ist schwer,

    >alle Gedanken außer einem Einzelen ist viel schwerer , Die Welt anzuhalten

    >ist das Schwerste .Man geht eine Treppe am besten Stufe für Stufe , oder nicht?


  6. #6
    John R.
    Gast

    Re: Gedankenleere - innerer Kommentar

    >>>>Hallo Prenti,

    >>>>Ein gut gehbarer Weg ist Meditation auf ein bestimmtes Meditationsobjekt. Dies kann ein ständig wiederholtes Wort oder Satz sein (Mantram) oder eine visuelle Vorstellung z.B. eine Blaue Scheibe etc.

    >>>Hallo Prenti, hallo Norak

    >>>Die hier gegebene Anleitung ist leider falsch. Um die Gedankenleere zu erreichen, darf man an GAR NICHTS denken. Die vorgeschlagene Methode würde ja nur bedeuten, einen ungewollten störenden Gedanken gegen einen gewollten störenden Gedanken einzutauschen. Bei der Gedankenleere darf ABSOLUT NICHTS mehr da sein. Keine Gedanken, Bilder oder sonstige Vorstellungen. Nur absolute Ruhe. Was Du da beschreibst ist zwar gut gemeint, ist aber Gedankenzucht und hat mit Gedankenleere nichts zu tun.

    >>>>Übe keinen anderen Gedanken zuzulassen als den gewählten. Nicht verkrampft sondern ganz locker.

    >>>Siehst Du, DAS ist Gedankenzucht.

    >>>

    >>>>Have Fun

    >>>>Norak

    >>>Ja, Have Fun aber trainiere eine andere Diziplin und glaube dann, Du würdest die eine beherrschen. Leute, gebt doch bitte keine SOLCHEN Ratschläge ab.

    >>>JohnR

    >>Hi JohnR,

    >>Weißt Du das jede Form der Meditation dazu beiträgt den inneren Dialog

    >>zu verringern ?Einen bestimmten Gedanken zu verbannen ist schwer,

    >>alle Gedanken außer einem Einzelen ist viel schwerer , Die Welt anzuhalten

    >>ist das Schwerste .Man geht eine Treppe am besten Stufe für Stufe , oder nicht?

    >Ja, das ist richtig aber eigentlich kann man davon ausgehen, daß jemand, der sich mit der Erzeugung der Gedankenleere beschäftigt die Gedankenzucht eigentlich bereits beherrscht. Sonst würde er ja diese Übung nicht machen. Der Übung der Gedankenleere geht ja bekanntlich die Gedankenzucht voraus. Wie Du sagst, Stufe für Stufe.

    >Um es mit Deinen Worten auszudrücken. Wenn ich auf der Treppe z.B. die achte Stufe erreicht habe bedeutet das ja auch, das ich die 7 Stufe bereits überschritten habe und man sollte doch zwischen zwei Stufen unterscheiden können. Der andere Fall ist natürlich, daß man die vorhergehende Übung entweder ausgelassen hat oder noch nicht abgeschlossen hat. Dann heißt es natürlich: ein Feld zurück. Aber wie das nun bei unserem Fragesteller ist wissen wir ja beide nicht oder ???

    >Da diese aus der Frage nicht eindeutig hervorging muß man entweder davon ausgehen, daß der Fragesteller die vorhergehende (Treppen-)stufe bereits gemeistert hat oder nachfragen. Aber nicht hingehen und Fragen bezüglich der einen Übung mit Antworten, die eine andere Übung betreffen beantworten.

    >Frage: " ich habe das Problem, daß ich die Eier immer versalze. Was kann ich tun?"

    >Antwort: " Du mußt die Einer drei Minuten kochen "

    >Es freut mich ja immer wieder, wenn es Resonanz gibt aber dann sollte man doch auch ein bißchen auf den Sachverhalt eingehen und nicht einfach die Gelegenheit nutzen, dem anderen mal "eins mitzugeben". Stimmts?

    >mfg

    >JohnR


  7. #7
    Norak
    Gast

    Eine Frage

    >Hallo,

    >wie richtig erkannt ist das halten eines Meditationsobjektes eine vorstufe dazu keinen GEdanken mehr zu haben. Gedankenleere ist sozusagen der Stillstand jedweder mentaler Tätigkeit. Was passiert nun wenn man ein Meditationsobjekt ohne jedwede Störung hält? Als beispiel kannst du dir überlegen, wie Schneeblindheit entsteht.

    >Have Fun

    >Norak


  8. #8
    ein Reisender
    Gast

    Re: Gedankenleere - innerer Kommentar

    >>>>>Hallo Prenti,

    >>>>>Ein gut gehbarer Weg ist Meditation auf ein bestimmtes Meditationsobjekt. Dies kann ein ständig wiederholtes Wort oder Satz sein (Mantram) oder eine visuelle Vorstellung z.B. eine Blaue Scheibe etc.

    >>>>Hallo Prenti, hallo Norak

    >>>>Die hier gegebene Anleitung ist leider falsch. Um die Gedankenleere zu erreichen, darf man an GAR NICHTS denken. Die vorgeschlagene Methode würde ja nur bedeuten, einen ungewollten störenden Gedanken gegen einen gewollten störenden Gedanken einzutauschen. Bei der Gedankenleere darf ABSOLUT NICHTS mehr da sein. Keine Gedanken, Bilder oder sonstige Vorstellungen. Nur absolute Ruhe. Was Du da beschreibst ist zwar gut gemeint, ist aber Gedankenzucht und hat mit Gedankenleere nichts zu tun.

    >>>>>Übe keinen anderen Gedanken zuzulassen als den gewählten. Nicht verkrampft sondern ganz locker.

    >>>>Siehst Du, DAS ist Gedankenzucht.

    >>>>

    >>>>>Have Fun

    >>>>>Norak

    >>>>Ja, Have Fun aber trainiere eine andere Diziplin und glaube dann, Du würdest die eine beherrschen. Leute, gebt doch bitte keine SOLCHEN Ratschläge ab.

    >>>>JohnR

    >>>Hi JohnR,

    >>>Weißt Du das jede Form der Meditation dazu beiträgt den inneren Dialog

    >>>zu verringern ?Einen bestimmten Gedanken zu verbannen ist schwer,

    >>>alle Gedanken außer einem Einzelen ist viel schwerer , Die Welt anzuhalten

    >>>ist das Schwerste .Man geht eine Treppe am besten Stufe für Stufe , oder nicht?

    >>Ja, das ist richtig aber eigentlich kann man davon ausgehen, daß jemand, der sich mit der Erzeugung der Gedankenleere beschäftigt die Gedankenzucht eigentlich bereits beherrscht. Sonst würde er ja diese Übung nicht machen. Der Übung der Gedankenleere geht ja bekanntlich die Gedankenzucht voraus. Wie Du sagst, Stufe für Stufe.

    >>Um es mit Deinen Worten auszudrücken. Wenn ich auf der Treppe z.B. die achte Stufe erreicht habe bedeutet das ja auch, das ich die 7 Stufe bereits überschritten habe und man sollte doch zwischen zwei Stufen unterscheiden können. Der andere Fall ist natürlich, daß man die vorhergehende Übung entweder ausgelassen hat oder noch nicht abgeschlossen hat. Dann heißt es natürlich: ein Feld zurück. Aber wie das nun bei unserem Fragesteller ist wissen wir ja beide nicht oder ???

    >>Da diese aus der Frage nicht eindeutig hervorging muß man entweder davon ausgehen, daß der Fragesteller die vorhergehende (Treppen-)stufe bereits gemeistert hat oder nachfragen. Aber nicht hingehen und Fragen bezüglich der einen Übung mit Antworten, die eine andere Übung betreffen beantworten.

    >>Frage: " ich habe das Problem, daß ich die Eier immer versalze. Was kann ich tun?"

    >>Antwort: " Du mußt die Einer drei Minuten kochen "

    >>Es freut mich ja immer wieder, wenn es Resonanz gibt aber dann sollte man doch auch ein bißchen auf den Sachverhalt eingehen und nicht einfach die Gelegenheit nutzen, dem anderen mal "eins mitzugeben". Stimmts?

    >>mfg

    >>JohnR

    >Wenn jemand einen einzelnen Gedanken festhalten kann dürfte Ihn

    >diese Stimme im Kopf eigentlich nicht mehr plagen .


  9. #9
    John R.
    Gast

    Re: Gedankenleere - innerer Kommentar

    >>>>>>Hallo Prenti,

    >>>>>>Ein gut gehbarer Weg ist Meditation auf ein bestimmtes Meditationsobjekt. Dies kann ein ständig wiederholtes Wort oder Satz sein (Mantram) oder eine visuelle Vorstellung z.B. eine Blaue Scheibe etc.

    >>>>>Hallo Prenti, hallo Norak

    >>>>>Die hier gegebene Anleitung ist leider falsch. Um die Gedankenleere zu erreichen, darf man an GAR NICHTS denken. Die vorgeschlagene Methode würde ja nur bedeuten, einen ungewollten störenden Gedanken gegen einen gewollten störenden Gedanken einzutauschen. Bei der Gedankenleere darf ABSOLUT NICHTS mehr da sein. Keine Gedanken, Bilder oder sonstige Vorstellungen. Nur absolute Ruhe. Was Du da beschreibst ist zwar gut gemeint, ist aber Gedankenzucht und hat mit Gedankenleere nichts zu tun.

    >>>>>>Übe keinen anderen Gedanken zuzulassen als den gewählten. Nicht verkrampft sondern ganz locker.

    >>>>>Siehst Du, DAS ist Gedankenzucht.

    >>>>>

    >>>>>>Have Fun

    >>>>>>Norak

    >>>>>Ja, Have Fun aber trainiere eine andere Diziplin und glaube dann, Du würdest die eine beherrschen. Leute, gebt doch bitte keine SOLCHEN Ratschläge ab.

    >>>>>JohnR

    >>>>Hi JohnR,

    >>>>Weißt Du das jede Form der Meditation dazu beiträgt den inneren Dialog

    >>>>zu verringern ?Einen bestimmten Gedanken zu verbannen ist schwer,

    >>>>alle Gedanken außer einem Einzelen ist viel schwerer , Die Welt anzuhalten

    >>>>ist das Schwerste .Man geht eine Treppe am besten Stufe für Stufe , oder nicht?

    >>>Ja, das ist richtig aber eigentlich kann man davon ausgehen, daß jemand, der sich mit der Erzeugung der Gedankenleere beschäftigt die Gedankenzucht eigentlich bereits beherrscht. Sonst würde er ja diese Übung nicht machen. Der Übung der Gedankenleere geht ja bekanntlich die Gedankenzucht voraus. Wie Du sagst, Stufe für Stufe.

    >>>Um es mit Deinen Worten auszudrücken. Wenn ich auf der Treppe z.B. die achte Stufe erreicht habe bedeutet das ja auch, das ich die 7 Stufe bereits überschritten habe und man sollte doch zwischen zwei Stufen unterscheiden können. Der andere Fall ist natürlich, daß man die vorhergehende Übung entweder ausgelassen hat oder noch nicht abgeschlossen hat. Dann heißt es natürlich: ein Feld zurück. Aber wie das nun bei unserem Fragesteller ist wissen wir ja beide nicht oder ???

    >>>Da diese aus der Frage nicht eindeutig hervorging muß man entweder davon ausgehen, daß der Fragesteller die vorhergehende (Treppen-)stufe bereits gemeistert hat oder nachfragen. Aber nicht hingehen und Fragen bezüglich der einen Übung mit Antworten, die eine andere Übung betreffen beantworten.

    >>>Frage: " ich habe das Problem, daß ich die Eier immer versalze. Was kann ich tun?"

    >>>Antwort: " Du mußt die Einer drei Minuten kochen "

    >>>Es freut mich ja immer wieder, wenn es Resonanz gibt aber dann sollte man doch auch ein bißchen auf den Sachverhalt eingehen und nicht einfach die Gelegenheit nutzen, dem anderen mal "eins mitzugeben". Stimmts?

    >>>mfg

    >>>JohnR

    >>Wenn jemand einen einzelnen Gedanken festhalten kann dürfte Ihn

    >>diese Stimme im Kopf eigentlich nicht mehr plagen .

    >Hallo Reisender, hallo Norak

    >Das ist richtig. Trotzdem ist es nicht ganz das Gleiche. Bei der Gedankenleere darf ja dieses Objekt auf das man sich konzentriert auch nicht mehr da sein.

    >Bei mir war es z.B. so, daß beim Konzentrieren auf einen Gedanken/Objekt keine störenden Gedanken mehr auftraten, so wie Ihr es beschreibt. Der Grund dafür war jedoch, daß ich den Fokus meiner Aufmerksamkeit auf diesen einen Gedanken fixiert hatte. Wenn ich nun jedoch den Gedanken auflöste und in die Gedankenleere überging hatte ich ja nichts mehr, auf das ich mich konzentrieren konnte, sprich was mir die Gedanken vom Leibe hielt und dann waren die Störungen eben wieder da. Es war, wie wenn man einen Staudamm baut, der wundeschön anzusehen ist und gleichzeitig das Wasser fernhält. Wenn der Staudamm nun nicht mehr da war, schoß das Wasser wieder ins Tal. Da half dann nur noch stures Üben und Notieren der Störungen bei jeder Übung. Am Anfang war die Abnahme der störenden Gedanken von Übung zu Übung sensationell. Ab 20 Störungen ging es dann aber nur noch mehr als zäh voran. Knochenarbeit !!!!!

    >Wie war das bei euch? Kann man euren Ansatz so deuten, daß Ihr euch durch das Konzentrieren alle Störungen vom Leib gehalten habt und dann das Objekt aufgelöst habt wobei die Leere zurückblieb? Bei mir hat das leider nicht funktioniert aber jeder Mensch ist ja anders....

    >Oder seid Ihr bei diesem Konzentrationsobjekt geblieben? Dann ist es noch nicht die wirkliche Gedankenleere. Die hat man erst dann, wenn rein gar nichts mehr da ist. (Weshalb die Übung ja auch wesentlich schwieriger ist als die vorhergehenden)

    >Meldet euch doch bitte mal darauf. Danke

    >JohnR


  10. #10
    Ein Reisender
    Gast

    Zucht und leere

    >>>>>>>Hallo Prenti,

    >>>>>>>Ein gut gehbarer Weg ist Meditation auf ein bestimmtes Meditationsobjekt. Dies kann ein ständig wiederholtes Wort oder Satz sein (Mantram) oder eine visuelle Vorstellung z.B. eine Blaue Scheibe etc.

    >>>>>>Hallo Prenti, hallo Norak

    >>>>>>Die hier gegebene Anleitung ist leider falsch. Um die Gedankenleere zu erreichen, darf man an GAR NICHTS denken. Die vorgeschlagene Methode würde ja nur bedeuten, einen ungewollten störenden Gedanken gegen einen gewollten störenden Gedanken einzutauschen. Bei der Gedankenleere darf ABSOLUT NICHTS mehr da sein. Keine Gedanken, Bilder oder sonstige Vorstellungen. Nur absolute Ruhe. Was Du da beschreibst ist zwar gut gemeint, ist aber Gedankenzucht und hat mit Gedankenleere nichts zu tun.

    >>>>>>>Übe keinen anderen Gedanken zuzulassen als den gewählten. Nicht verkrampft sondern ganz locker.

    >>>>>>Siehst Du, DAS ist Gedankenzucht.

    >>>>>>

    >>>>>>>Have Fun

    >>>>>>>Norak

    >>>>>>Ja, Have Fun aber trainiere eine andere Diziplin und glaube dann, Du würdest die eine beherrschen. Leute, gebt doch bitte keine SOLCHEN Ratschläge ab.

    >>>>>>JohnR

    >>>>>Hi JohnR,

    >>>>>Weißt Du das jede Form der Meditation dazu beiträgt den inneren Dialog

    >>>>>zu verringern ?Einen bestimmten Gedanken zu verbannen ist schwer,

    >>>>>alle Gedanken außer einem Einzelen ist viel schwerer , Die Welt anzuhalten

    >>>>>ist das Schwerste .Man geht eine Treppe am besten Stufe für Stufe , oder nicht?

    >>>>Ja, das ist richtig aber eigentlich kann man davon ausgehen, daß jemand, der sich mit der Erzeugung der Gedankenleere beschäftigt die Gedankenzucht eigentlich bereits beherrscht. Sonst würde er ja diese Übung nicht machen. Der Übung der Gedankenleere geht ja bekanntlich die Gedankenzucht voraus. Wie Du sagst, Stufe für Stufe.

    >>>>Um es mit Deinen Worten auszudrücken. Wenn ich auf der Treppe z.B. die achte Stufe erreicht habe bedeutet das ja auch, das ich die 7 Stufe bereits überschritten habe und man sollte doch zwischen zwei Stufen unterscheiden können. Der andere Fall ist natürlich, daß man die vorhergehende Übung entweder ausgelassen hat oder noch nicht abgeschlossen hat. Dann heißt es natürlich: ein Feld zurück. Aber wie das nun bei unserem Fragesteller ist wissen wir ja beide nicht oder ???

    >>>>Da diese aus der Frage nicht eindeutig hervorging muß man entweder davon ausgehen, daß der Fragesteller die vorhergehende (Treppen-)stufe bereits gemeistert hat oder nachfragen. Aber nicht hingehen und Fragen bezüglich der einen Übung mit Antworten, die eine andere Übung betreffen beantworten.

    >>>>Frage: " ich habe das Problem, daß ich die Eier immer versalze. Was kann ich tun?"

    >>>>Antwort: " Du mußt die Einer drei Minuten kochen "

    >>>>Es freut mich ja immer wieder, wenn es Resonanz gibt aber dann sollte man doch auch ein bißchen auf den Sachverhalt eingehen und nicht einfach die Gelegenheit nutzen, dem anderen mal "eins mitzugeben". Stimmts?

    >>>>mfg

    >>>>JohnR

    >>>Wenn jemand einen einzelnen Gedanken festhalten kann dürfte Ihn

    >>>diese Stimme im Kopf eigentlich nicht mehr plagen .

    >>Hallo Reisender, hallo Norak

    >>Das ist richtig. Trotzdem ist es nicht ganz das Gleiche. Bei der Gedankenleere darf ja dieses Objekt auf das man sich konzentriert auch nicht mehr da sein.

    >>Bei mir war es z.B. so, daß beim Konzentrieren auf einen Gedanken/Objekt keine störenden Gedanken mehr auftraten, so wie Ihr es beschreibt. Der Grund dafür war jedoch, daß ich den Fokus meiner Aufmerksamkeit auf diesen einen Gedanken fixiert hatte. Wenn ich nun jedoch den Gedanken auflöste und in die Gedankenleere überging hatte ich ja nichts mehr, auf das ich mich konzentrieren konnte, sprich was mir die Gedanken vom Leibe hielt und dann waren die Störungen eben wieder da. Es war, wie wenn man einen Staudamm baut, der wundeschön anzusehen ist und gleichzeitig das Wasser fernhält. Wenn der Staudamm nun nicht mehr da war, schoß das Wasser wieder ins Tal. Da half dann nur noch stures Üben und Notieren der Störungen bei jeder Übung. Am Anfang war die Abnahme der störenden Gedanken von Übung zu Übung sensationell. Ab 20 Störungen ging es dann aber nur noch mehr als zäh voran. Knochenarbeit !!!!!

    >>Wie war das bei euch? Kann man euren Ansatz so deuten, daß Ihr euch durch das Konzentrieren alle Störungen vom Leib gehalten habt und dann das Objekt aufgelöst habt wobei die Leere zurückblieb? Bei mir hat das leider nicht funktioniert aber jeder Mensch ist ja anders....

    >>Oder seid Ihr bei diesem Konzentrationsobjekt geblieben? Dann ist es noch nicht die wirkliche Gedankenleere. Die hat man erst dann, wenn rein gar nichts mehr da ist. (Weshalb die Übung ja auch wesentlich schwieriger ist als die vorhergehenden)

    >>Meldet euch doch bitte mal darauf. Danke

    >>JohnR

    >Hi JohnR ,

    >totale leere über längere Zeit ist mir noch nicht geglückt.

    >Das festhalten eines Objektes hat mich auch viel mühe gekostet(Wie alles am Anfang).Aber Du hast recht was den "Damm" angeht .Die Leere ist schwer zu fassen.Mir ging es bei der letzten Antwort aber hauptsächlich darum, daß

    >aus der Art der Problematik von Prenti zu sehen war was zu tun ist.Ich

    >fand die Antwort von norak garnicht schlecht auch wenn vielleicht hier

    >ein paar Wörter anders gebraucht wurden .

    >Weiterhin alles Gute

    >Ein Reisender


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