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Thema: ketzerische Frage

  1. #1
    Cym
    Gast

    ketzerische Frage

    >Hallo,

    >ist das Bedürfnis regelmässig seine Übungen zu machen, nicht auch eine Leidenschaft und somit beseitigenswert? Ebenso das Bedürfniss sich zu bewegen und somit seinen Körper gesund zu halten etc.

    >Im Zusammenhang mit der Beherrschung von Leidenschaften geht es ja darum absolute Herrschaft über seine Bedürfnisse zu erlangen bzw. diese überhaupt nicht erst aufkommen zu lassen. Im Grunde zeigt dann aber ein ein Drang danach, für einen selbst und die Entwicklung positive Dinge zu tun, auch einen Mangel an Leidenschaftslosigkeit an -hierbei allerdings wahrscheinlich ohne negative Folgen.

    >Aber mal im Ernst: wie definiert ihr "Leidenschaft"? Etwas auf das man nur ungern verzichtet oder glaubt nicht verzichten zu können? Oder etwas das man gern tut?

    >Bitte keine Antworten im Stile von: "Was redst'n Du für'n Sch... sei froh dass Du Lust hast zu üben etc."

    >Grüsse

    >Cym


  2. #2
    Azatoth
    Gast

    Re: Haeretische Antwort

    >Hallo Cym,

    >Leidenschaften im negativ besetzten Sinn dieses Wortes sind unkontrollierbare Impulse des inneren und äußeren Verhaltens, die unerwünschte, schädliche oder zerstörerische Wirkungen nach sich ziehen, die nicht intendiert oder ethisch vertretbar sind.

    >Wenn auf das Bedürfnis zu üben die genannten Bedingungen der Definition zutreffen - dann wäre es tatsächlich eine Leidenschaft. Und tatsächlich ist die Welt des Spirituellen ja voll von Menschen, die in dieser Hinsicht schon nicht ausgewogen antreten, das Manko durch das Üben nicht verbessern, sondern erwartungsgemäß verschlimmern und schließlich an der Sucht nach "Licht" oder wonach auch immer in ihrer Gesamtexistenz scheitern.

    >(Ist natürlich klar, daß diese Antwort wieder vom Praeceptor saturni kommt - dem bösen Azatoth).

    >Aber Spaß beiseite - Ernst komm' rein - jeder muß seine Motive auch und gerade in dieser Richtung genauestens zur Kenntnis nehmen, durchdringen und auf den Bereich der möglichen Konsequenzen für sein Leben hin ausdeuten. Erst dann kan er auf einer soliden Grundlage die Entscheidung treffen - in anderen Worten sagt ja auch Bardon im Adeptn genau dies. Aber die wenigen Worte machen manchen Menschen nicht klar, um welche fundamentale und auch anspruchsvolle praktische Aufgabe es hier geht. Mir ist bekannt, daß sozusagen niemand von den Menschen, die durch Bardon zur Hermetik gekommen sind, diese unabdingliche Aufgabe richtig verstanden oder gar gelöst haben. Das Problem ist auch, daß in echten Schulen, ob in Ost oder West, links oder rechts, die Anweisungen hierzu sehr extensiv sind und eine intensive, manchmal Jahre dauernde Arbeit daran gefordert wird. All das soll nun "einfach so" geschafft werden ...

    >Na ja - zu diesem Problem mehr zu sagen, würde nun tatsächlich "theoretisch".

    >Sehr wichtig für die Praxis ist es, sich eine genaue Rechenschaft darüber abzulegen, warum man überhaupt einen okkulten Weg antritt - und sich nicht um die vielen anderen Möglichkeiten weiterzukommen kümmert, die die Welt bietet.

    > Was sich für manche vielleicht wieder zu theoretisch anhört, ist aber von eminenter praktischer Bedeutung - weil die Perspektive, unter der man okkult arbeitet, letztendlich zum wichtigsten Kausalfaktor des Ganzen überhaupt wird.

    >Ein anderer Grund ist, daß viele Menschen bei aller okkulten Bemühung über Jahrzehnte hinweg nicht das erreichen, was sie sich erhofft haben. Am Ende ihres Lebens erfaßt sie dann eine fatale Reue und Traurigkeit über die verpassten Chancen, Begegnungen und Erfahrungen des Lebens in und mit der Welt.

    >Drum prüfe, wer sich "ewig" bindet.

    >Das Gedicht möge den genannten Zustand verdeutlichen, obwohl es eine generellere Aussage beinhaltet:

    >

    >THANATOS

    >___________

    >

    >Der letzte Augenblick

    >- hineigewoben in weitverzweigte

    >Lebenslinien -

    >hineingewandt in Aufhebung

    >von Zeit und Möglichkeit

    >erstrahlt - vielleicht -

    >mit einemmal

    >zu einem Bilderraum

    >so schneidend naher

    >Unerfüllbarkeit,

    >daß dieser letzte Schmerz

    >die schon verdämmernden

    >unüberbietbar

    >überragt +

    >Viele Grüße

    >Azatoth

    >P.S.: Meine Ausagen sind allgemein gedacht, also nicht auf Dich gemünzt ...


  3. #3
    peter
    Gast

    Re: Haeretische Antwort

    >>Hallo Cym,

    >>Leidenschaften im negativ besetzten Sinn dieses Wortes sind unkontrollierbare Impulse des inneren und äußeren Verhaltens, die unerwünschte, schädliche oder zerstörerische Wirkungen nach sich ziehen, die nicht intendiert oder ethisch vertretbar sind.

    >>Wenn auf das Bedürfnis zu üben die genannten Bedingungen der Definition zutreffen - dann wäre es tatsächlich eine Leidenschaft. Und tatsächlich ist die Welt des Spirituellen ja voll von Menschen, die in dieser Hinsicht schon nicht ausgewogen antreten, das Manko durch das Üben nicht verbessern, sondern erwartungsgemäß verschlimmern und schließlich an der Sucht nach "Licht" oder wonach auch immer in ihrer Gesamtexistenz scheitern.

    >>(Ist natürlich klar, daß diese Antwort wieder vom Praeceptor saturni kommt - dem bösen Azatoth).

    >>Aber Spaß beiseite - Ernst komm' rein - jeder muß seine Motive auch und gerade in dieser Richtung genauestens zur Kenntnis nehmen, durchdringen und auf den Bereich der möglichen Konsequenzen für sein Leben hin ausdeuten. Erst dann kan er auf einer soliden Grundlage die Entscheidung treffen - in anderen Worten sagt ja auch Bardon im Adeptn genau dies. Aber die wenigen Worte machen manchen Menschen nicht klar, um welche fundamentale und auch anspruchsvolle praktische Aufgabe es hier geht. Mir ist bekannt, daß sozusagen niemand von den Menschen, die durch Bardon zur Hermetik gekommen sind, diese unabdingliche Aufgabe richtig verstanden oder gar gelöst haben. Das Problem ist auch, daß in echten Schulen, ob in Ost oder West, links oder rechts, die Anweisungen hierzu sehr extensiv sind und eine intensive, manchmal Jahre dauernde Arbeit daran gefordert wird. All das soll nun "einfach so" geschafft werden ...

    >>Na ja - zu diesem Problem mehr zu sagen, würde nun tatsächlich "theoretisch".

    >>Sehr wichtig für die Praxis ist es, sich eine genaue Rechenschaft darüber abzulegen, warum man überhaupt einen okkulten Weg antritt - und sich nicht um die vielen anderen Möglichkeiten weiterzukommen kümmert, die die Welt bietet.

    >> Was sich für manche vielleicht wieder zu theoretisch anhört, ist aber von eminenter praktischer Bedeutung - weil die Perspektive, unter der man okkult arbeitet, letztendlich zum wichtigsten Kausalfaktor des Ganzen überhaupt wird.

    >>Ein anderer Grund ist, daß viele Menschen bei aller okkulten Bemühung über Jahrzehnte hinweg nicht das erreichen, was sie sich erhofft haben. Am Ende ihres Lebens erfaßt sie dann eine fatale Reue und Traurigkeit über die verpassten Chancen, Begegnungen und Erfahrungen des Lebens in und mit der Welt.

    >>Drum prüfe, wer sich "ewig" bindet.

    >>Das Gedicht möge den genannten Zustand verdeutlichen, obwohl es eine generellere Aussage beinhaltet:

    >>

    >>THANATOS

    >>___________

    >>

    >>Der letzte Augenblick

    >>- hineigewoben in weitverzweigte

    >>Lebenslinien -

    >>hineingewandt in Aufhebung

    >>von Zeit und Möglichkeit

    >>erstrahlt - vielleicht -

    >>mit einemmal

    >>zu einem Bilderraum

    >>so schneidend naher

    >>Unerfüllbarkeit,

    >>daß dieser letzte Schmerz

    >>die schon verdämmernden

    >>unüberbietbar

    >>überragt +

    >>Viele Grüße

    >>Azatoth

    >>P.S.: Meine Ausagen sind allgemein gedacht, also nicht auf Dich gemünzt ...

    >Hallöchen!

    >Das leidenschaften im negativen sinne natürlich ein problem darstellen ist ja ganz klar, nur was ich mit den "liebgewonnenen" leidenschaften, von denen wir ja alle mehr als genug schon alleine durch die gesellchaft einsugerriert bekommen? Da ist, wie ich meine die echte aufgabe der selbstschulung und entwicklung gegeben. Dinge die man wirklich gerne mag aufzugeben- einfach nur so. Schon alleine deswegen WEIL das leidenschaften sind. Warum sollte jemand sowas wollen? Um sich von der materiellen, dualistischen welt befreien zu können! Die sogenannten "schönen" leidenschaften mit denen man sich selbst so gerne belohnt sind ja nichts anderes als eine bindung oder fesseln, die den fortschritt hemmen. Wie schön muss es sein von nichts mehr abhängig zu sein, einfach nur so tiefes glück zu empfinden, egal wie die sog. "realität" um einen herum ausschaut!

    >Herzlichst,

    >peter


  4. #4
    gabi
    Gast

    Leidenschaften ?

    >

    >>Das leidenschaften im negativen sinne natürlich ein problem darstellen ist ja ganz klar, nur was ich mit den "liebgewonnenen" leidenschaften, von denen wir ja alle mehr als genug schon alleine durch die gesellchaft einsugerriert bekommen? Da ist, wie ich meine die echte aufgabe der selbstschulung und entwicklung gegeben. Dinge die man wirklich gerne mag aufzugeben- einfach nur so. Schon alleine deswegen WEIL das leidenschaften sind. Warum sollte jemand sowas wollen? Um sich von der materiellen, dualistischen welt befreien zu können! Die sogenannten "schönen" leidenschaften mit denen man sich selbst so gerne belohnt sind ja nichts anderes als eine bindung oder fesseln, die den fortschritt hemmen. Wie schön muss es sein von nichts mehr abhängig zu sein, einfach nur so tiefes glück zu empfinden, egal wie die sog. "realität" um einen herum ausschaut!

    >>Herzlichst,

    >>peter

    >Was ist denn dann "Begeisterung" ?

    >Ist das eine Leidenschaft?

    >Es ist doch eine Antriebskraft.

    >Oder ist es eine Sucht?

    >Dinge, die man wirklich gerne mag aufgeben?

    >Wie ist es denn mit der sogenannten "Lebensaufgabe".

    >Soll ein Künstler seine Arbeit aufgeben weil es für ihn ein Zwang ist Künstler zu sein, eine Sucht?

    >Oder ist es nicht seine Daseinsberechtigung.

    >Ist materieller Besitz nicht auch Freude, Sicherheit, Lebenslust?

    >Wenn das alles so einfach wär...

    >gabi


  5. #5
    Ein Reisender
    Gast

    Re: ketzerische Frage

    >>Hallo,

    >>ist das Bedürfnis regelmässig seine Übungen zu machen, nicht auch eine Leidenschaft und somit beseitigenswert? Ebenso das Bedürfniss sich zu bewegen und somit seinen Körper gesund zu halten etc.

    >>Im Zusammenhang mit der Beherrschung von Leidenschaften geht es ja darum absolute Herrschaft über seine Bedürfnisse zu erlangen bzw. diese überhaupt nicht erst aufkommen zu lassen. Im Grunde zeigt dann aber ein ein Drang danach, für einen selbst und die Entwicklung positive Dinge zu tun, auch einen Mangel an Leidenschaftslosigkeit an -hierbei allerdings wahrscheinlich ohne negative Folgen.

    >>Aber mal im Ernst: wie definiert ihr "Leidenschaft"? Etwas auf das man nur ungern verzichtet oder glaubt nicht verzichten zu können? Oder etwas das man gern tut?

    >>Bitte keine Antworten im Stile von: "Was redst'n Du für'n Sch... sei froh dass Du Lust hast zu üben etc."

    >>Grüsse

    >>Cym

    >Ich will meine Meinung dazu kurz und praktisch formulieren.

    >Gewohnheiten zu ändern ist wichtig .Ein Ziel beizubehalten und zu erreichen

    >aber auch.Deine Schwächen zu besiegen bringt Kraft ,egal welche.


  6. #6
    John R.
    Gast

    Re: Haeretische Antwort

    >...

    >>Hallöchen!

    >>Das leidenschaften im negativen sinne natürlich ein problem darstellen ist ja ganz klar, nur was ich mit den "liebgewonnenen" leidenschaften, von denen wir ja alle mehr als genug schon alleine durch die gesellchaft einsugerriert bekommen? Da ist, wie ich meine die echte aufgabe der selbstschulung und entwicklung gegeben. Dinge die man wirklich gerne mag aufzugeben- einfach nur so. Schon alleine deswegen WEIL das leidenschaften sind. Warum sollte jemand sowas wollen? Um sich von der materiellen, dualistischen welt befreien zu können! Die sogenannten "schönen" leidenschaften mit denen man sich selbst so gerne belohnt sind ja nichts anderes als eine bindung oder fesseln, die den fortschritt hemmen. Wie schön muss es sein von nichts mehr abhängig zu sein, einfach nur so tiefes glück zu empfinden, egal wie die sog. "realität" um einen herum ausschaut!

    >>Herzlichst,

    >>peter

    >Hallo

    >Ich gebe hier auch mal meinen Senf dazu :-)

    >Leidenschaft ist doch ein sehr weiter Begriff und nicht alles, was man mit leidenschaft begeht muß deswegen automatisch schlecht oder böse sein.

    >Wenn wir uns wirklich von allem lösen, was uns Freude macht, dann sind wir eingentlich nicht frei sondern arm. Sicher gibt es Leute, die den ganzen Tag nur auf dem Berg sitzen, meditieren und die Sonne anschauen. Frei von allem irdischen. Mit Sicherheit ein toller Zustand aber man sollte sich auch fragen, ob man für diesen Zustand JETZT schon bereit ist.....

    >Sich mit Zwang etwas anzutun, was einem unglücklich machen würde, nur um dann vermeintlich weiterentwickelter zu sein ist eine große Falle.

    >Wem es reicht auf dem Berg zu sitzen, super !!

    >Leider sind wir nicht alle so weit und das ist auch nichts schlechtes. Es geht doch darum, für sich selbst herauszufinden, was richtig ist.

    >Das Sitzen auf dem Berg ( symbolisch) ist nicht jedermanns Sache und mit Sicherheit auch nicht das einzige Ziel, das man anstreben sollte.

    >Crowley schrieb mal, "Tu was Du willst, soll das Gesetz des Ganzen sein."

    >Das ist oft falschverstanden worden, sowohl von seinen Anhängern als auch den Gegnern. Es ist weder ein Aufruf zur Anarchie, noch ein Tip, daß man jetzt sorglos und blind durch die Welt laufen sollte.

    >Jeder von uns muß herausfinden, was seine ureigene Persönlichkeit und somit auch sein ganz persönliches Ziel ist. Bitte nicht falsch verstehen: Wenn jemand es als sein Ziel betrachtet, kleine Hunde zu verspeissen ist das natürlich etwas anderes :-)

    >Nun, wann ist eine Leidenschaft wirklich gefährlich?

    >Es ist durchaus nicht verwerflich, ein leidenschaftlicher Koch, Künstler, Briefmarkensammler etc.. zu sein. Das sind Dinge die uns Freude machen und die wir auch brauchen !!!!!

    >Das Problem ist doch dann da, wenn diese Leidenschaften eine kranke Form annehmen und gefährlich werden.

    >Ich bin z.B. Musiker und gehe dieser Sache mit großer Leidenschaft nach. Also in Form von Hingabe und Erfüllung. Was ist daran schlecht?

    >Schlecht wird es dann, wenn die Sache krankhaft wird und ich z.B. auf der Bühne eine falsche Note spiele und dann nach dem Auftritt mit den Füßen gegen die Wand trete, mich restlos besaufe, Leute anpöbele, mies drauf bin, meine Frau schikaniere und irgendwann in hysterische Heulkrämpfe ausbreche, nur wegen dieser einen falschen Note.

    >Das ist jetzt vielleicht überzogen ( obwohl....) aber es macht deutlich, wann eine Leidenschaft wirklich LEIDEN SCHAFFT.

    >Wenn man Leidenschaft im positiven Sinne mit Hingabe und Erfüllung übersetzt, was ist dann schlimm daran?

    >Antwort: Wenn es z.B. zu Fällen wie dem obengenannten Beispiel führt.

    >Wenn man nun den extremen Weg geht, und alles was uns glücklich macht, über Bord wirft um dann zu glauben, man hätte Kontrolle errungen ist das ein gefährlicher Fehler. Wegwerfen heisst nicht kontrollieren.

    >Schlechte Eigenschaften und gefährliche Leidenschaften muß man erst lernen zu kontrollieren um sie dann ein für allemal loszuwerden.

    >An den guten Dingen sollte man sich erfreuen aber sie nicht in gefährliche Extreme ausufern lassen.

    >Was nun das Wegwerfen von Dingen betrifft, die uns glücklich machen....

    >Stellt euch vor, wir würden unseren Meister vom Berg herunterholen und in in eine 8,5 qm Eigentumswohnung setzen. "Ne Du, das war nix gut für Dich. Du mußt Dinge loswerden, die Dir Freude machen..." Na, der wäre sauer..... :-)

    >Also, nicht übertreiben und alles immer schön an sich selber überprüfen.

    >Pauschalantworten sind hier leider nicht drin.....

    >CYM, was das mit dem Üben betrifft, es ist doch ok, wenn man da mit Freude rangeht. Zu einer "gefährlichen Leidenschaft" wird es doch erst dann, wenn deine Frendin anruft, weil sie mit dem Wagen im Strassengraben liegt und Du sie zur Schnecke machst, weil die Dich vom Üben abhält. :-)

    >Das ist jetzt natürlich ein extremes und irgendwie auch nicht ganz ernst gemeintes Beispiel ( obwohl.... gibt es alles ) aber ich denke, der Sinn ist klar.

    >Noch mal ein Beispiel.

    >Ich esse z.B. leidenschaftlich gerne Meeresfrüchte. HER DAMIT !!!!

    >Ist ja auch ok. Macht Freude usw...

    >Gefährlich wäre es dann, wenn ich ausflippen und das ganze Lokal zerlegen würde, weil die Dinger aus sind....

    >Da haben wir z.B. auch einen Inhalt, wenn es darum geht, warum z.B. das Rauchen eine gefährliche Leidenschaft ist. Es macht krank usw....Und schau mal, was passiert, wenn ein Kettenraucher keine Kippen mehr hat.

    >(Ich gebe es ja zu. Ich qualme auch wie ein Schornstein. Muß ich auch mal in den Griff kriegen. MIST, WO SIND MEINE KIPPEN !!! :-) )

    >Alles Gute

    >JohnR


  7. #7
    Prometheus
    Gast

    Blasphemischer Kommentar

    >Hi,

    >>ist das Bedürfnis regelmässig seine Übungen zu machen, nicht auch eine Leidenschaft und somit beseitigenswert? Ebenso das Bedürfniss sich zu bewegen und somit seinen Körper gesund zu halten etc.

    >Wie JohnR weiter unten erwähnt hat, hängt was du für beseitigenswert oder anstrebenswert hältst von deinen Zielen ab. Diese, nämlich was du willst, was du WIRKLICH willst, also der Sinn deines Lebens und nicht weniger sein soll, bestimmen, was du ausbauen, ändern oder loswerden mußt.

    >Eine Leidenschaft im umgangssprachlichen Sinn ist hier in Österreich etwas dem du mit Begeisterung anhängst. Daran ist "an sich" nichts schlechtes.

    >Den einen wirklichen Fehler den Bardon in seinem System meiner Meinung nach gemacht hat (Blasphemie !) ist daß er sich bei der Suche nach dem Wahren Willen (den er ab und an mal nebenbei erwähnt und den JohnR in dem Crowley-Satz erwähnt) auf Ermahnungen zum Gutsein und seinen Übungszyklus beschränkt.

    >Meiner Meinung nach ist das für die meisten Leute zuwenig.

    >Um auf eine irdischere Ebene zu gelangen - ein Vorschlag : Ersetzen wir das Wort "Leidenschaften" durch "unbewußt zwanghaft wiederholte Handlungen".

    >Vorsicht, ist überhaupt nicht dasselbe !

    >Und da kann man einen ganz klaren Rat geben : Wenn du irgendwas nur deshalb tust (oder unterläßt !) weil du es schon immer getan hast oder weil es dir nicht auffällt - mach es dir bewußt !

    >(Ist es eine Wiederholung, hör damit für eine Zeit auf. Ist es etwas das du unbewußt tust mach weiter aber im vollen Bewußtsein was du tust)

    >Zum Beispiel : Hör zu rauchen auf, konzentriere dich beim Kauen auf den Vorgang, wie das schmeckt was du kaust usw.

    >Möglicherweise wirst du über den Akt des Kauens danach erstaunt sein ;-))

    >Wenn du durch solcherlei Maßnahmen langsam eine Idee kriegst wo du mit diesem Hermetik überhaupt hin wollen könntest, kannst du auch zu überlegen beginnen, was du dauerhaft fördern, stillstehen lassen oder ausmerzen willst.

    >>Im Zusammenhang mit der Beherrschung von Leidenschaften geht es ja darum absolute Herrschaft über seine Bedürfnisse zu erlangen bzw. diese überhaupt nicht erst aufkommen zu lassen.

    >Nein, geht es nicht. Es geht darum alle seine Bedürfnisse bewußt zu kennen, ins Gleichgewicht zu bringen, dort zu halten (in der Bewegung !) und aus ihnen Energie zu gewinnen statt welche durch sie zu verlieren - in anderen Worten : sie bewußt steuern zu können.

    >Würdest du es schaffen Bedürfnisse zu "zerstören" würdest du dauerhaft Energie und Bewußtheit verlieren.

    >+Im Grunde zeigt dann aber ein ein Drang danach, für einen selbst und die Entwicklung positive Dinge zu tun, auch einen Mangel an Leidenschaftslosigkeit an -hierbei allerdings wahrscheinlich ohne negative Folgen.

    >Was für dich positiv oder negativ ist hängt von deinem Willen ab.

    >>Aber mal im Ernst: wie definiert ihr "Leidenschaft"? Etwas auf das man nur ungern verzichtet oder glaubt nicht verzichten zu können? Oder etwas das man gern tut?

    >Siehe oben. Ich finde den Begriff Leidenschaft(Buddhismus, ich weiß ;-)) für das was hier gemeint ist unglücklich gewählt.

    >>Bitte keine Antworten im Stile von: "Was redst'n Du für'n Sch... sei froh dass Du Lust hast zu üben etc."

    >Es geht hier um mehr als zehn Minuten üben am Abend, es geht um unser ganzes Leben, wenn wir uns auf diesen Weg einlassen.

    >Gruß,

    >P

    >PS (Blasphemie Teil II) : JohnR, ich finde deine Kommentare an Gabi und auch sonst recht brauchbar, das Ausmaß deiner Warnungen finde ich allerdings übertrieben. Vielleicht bin ich ein bißchen von der "was mich nicht umbringt, macht mich stärker" - Variante (also übertreibe in die andere Richtung), aber solange jemand nach jedem Versuch rückcheckt ob er oder sie mit dem Ergebnis einer Übung oder Strategie zurechtkommen und es verdauen kann sehe ich kein Problem.

    >Die einzige Geschichte hier die ich echt brenzlig fand war die stundenlange Erdelementstauung mit folgender Lähmung. Das kann so ins Auge gehen daß es da kein Rückchecken mehr geben wird.

    >Andererseits spielen manche Leute ordentlich mit dem Feuer ... aber ich fand deine Vorsicht wirklich zu weit gehend. Grade diese Leute probieren`s dann extra weil deine Worte die "Gefahr" noch interessanter gemacht haben.

    >Was du da mit dieser Gruppe erlebt hast macht mir deine Reaktion verständlicher. Wenn du da jahrelang dabei warst (und selber schon gelernt hast) gab`s da keine Anzeichen ? Hatte das mit dir nichts zu tun was da geschehen ist ? Hättest nicht du deiner "Meisterin" irgendwie helfen können ?

    >Verzeih meine neugierige Nase, aber ich verstehe gern Dinge und stecke sie dann rein ;-)) schönen gruß nochmal an dich

    >PPS : JohnR, Du schriebst irgendwo, Azatoth wäre der "mit Abstand fortgeschrittenste Hermetiker hier im Forum". Woher weißt du das eigentlich ? Kennst du alle persönlich ;-) ?)

    >(Ich weiß es auch nicht)

    >PPPS : Wenn mir wer einen hübschen Berg gibt mit guter Aussicht, täglich was zu essen und zu trinken bringt und eine hübsche Höhle für Regentage nicht weit ist, und das Klima so etwa tropisch bis subtropisch, und dann eventuell noch ne` hübsche Einsiedlerin dazu wäre ich jetzt schon bereit.

    >Anbieter bitte melden ;-))) !

    >PPPPS : Azatoth, Werner, JohnR, PA und alle anderen die wollen - ihr könnt gern mitkommen, wenn obiges für uns alle organisiert wird.


  8. #8
    ahquarius
    Gast

    Re: Blasphemischer Kommentar

    >>PPPS : Wenn mir wer einen hübschen Berg gibt mit guter Aussicht, täglich was zu essen und zu trinken bringt und eine hübsche Höhle für Regentage nicht weit ist, und das Klima so etwa tropisch bis subtropisch, und dann eventuell noch ne` hübsche Einsiedlerin dazu wäre ich jetzt schon bereit.

    >>Anbieter bitte melden ;-))) !

    >>PPPPS : Azatoth, Werner, JohnR, PA und alle anderen die wollen - ihr könnt gern mitkommen, wenn obiges für uns alle organisiert wird.

    >Also ich wäre dabei.

    >Gruß

    >*** ahquarius ***


  9. #9
    gabi
    Gast

    Kommentar

    >

    >>PS (Blasphemie Teil II) : JohnR, ich finde deine Kommentare an Gabi und auch sonst recht brauchbar, das Ausmaß deiner Warnungen finde ich allerdings übertrieben.

    >Hallo Prometheus,

    >im Grunde hat er schon recht. Ich les hier zwar ganz gerne, was ich eigentlich hören möchte (z.B.deine Reaktion), aber so ganz geheuer ist mir die Sache wahrlich nicht.

    >...und les dir das Posting von John nochmal durch...ich würde alle drei Monate von vorn anfangen, wenn er es für nötig hält :-) und wenn er jedesmal solche Postings schreiben würde...

    >Aber trotzalledem, es muß sich eben jeder da alleine durchwurschteln und versuchen auf seine eigene Intuition zu hören. Vielleicht ist das auch der beste Schutz.

    >Aber viele lassen sich zu leicht beeinflussen, generell, egal ob positiv oder negativ. Sogar von mir, unglaublich!

    >Ich denke schon die ganze Zeit darüber nach, ob ein hermetisches Praxisforum überhaupt eine Daseinsberechtigung hat.

    >Es gibt viele Vorteile aber auch viele Nachteile, es hält sich ungefähr die Waage. Sollte man wirklich jedes Detail so ausführlich erklären, ist es nicht auch eine "Betriebsanleitung" zum Ausprobieren, vor allem, wenn es sich in den höheren Stufen bewegt?

    >Andererseits kann ich mit Wischi-Waschi-Erklärungen nichts anfangen, dann brauch ich erst gar ncihts zu fragen, wenn ich hinterher auch nicht klüger bin.

    >Aber es sind MEINE Fragen, eigentlich dürften die Antworten dann auch nur direkt an mich gehen. (Das bedeute doch das Gebot des "Schweigens", oder?)

    >Vielleicht es es für die die antworten können ja auch unangenehm so.

    >aber andererseits, per email, dann würde man sich als Anfänger wieder nur an eine Person (GURU) binden, da sind mir aber ein paar Augen die die Antworten mitlesen wesentlich lieber...

    >Hmmm....

    >gabi


  10. #10
    John R.
    Gast

    Re: Blasphemischer Kommentar

    >>Hi,

    >>>ist das Bedürfnis regelmässig seine Übungen zu machen, nicht auch eine Leidenschaft und somit beseitigenswert? Ebenso das Bedürfniss sich zu bewegen und somit seinen Körper gesund zu halten etc.

    >>Wie JohnR weiter unten erwähnt hat, hängt was du für beseitigenswert oder anstrebenswert hältst von deinen Zielen ab. Diese, nämlich was du willst, was du WIRKLICH willst, also der Sinn deines Lebens und nicht weniger sein soll, bestimmen, was du ausbauen, ändern oder loswerden mußt.

    >>Eine Leidenschaft im umgangssprachlichen Sinn ist hier in Österreich etwas dem du mit Begeisterung anhängst. Daran ist "an sich" nichts schlechtes.

    >>Den einen wirklichen Fehler den Bardon in seinem System meiner Meinung nach gemacht hat (Blasphemie !) ist daß er sich bei der Suche nach dem Wahren Willen (den er ab und an mal nebenbei erwähnt und den JohnR in dem Crowley-Satz erwähnt) auf Ermahnungen zum Gutsein und seinen Übungszyklus beschränkt.

    >>Meiner Meinung nach ist das für die meisten Leute zuwenig.

    >>Um auf eine irdischere Ebene zu gelangen - ein Vorschlag : Ersetzen wir das Wort "Leidenschaften" durch "unbewußt zwanghaft wiederholte Handlungen".

    >>Vorsicht, ist überhaupt nicht dasselbe !

    >>Und da kann man einen ganz klaren Rat geben : Wenn du irgendwas nur deshalb tust (oder unterläßt !) weil du es schon immer getan hast oder weil es dir nicht auffällt - mach es dir bewußt !

    >>(Ist es eine Wiederholung, hör damit für eine Zeit auf. Ist es etwas das du unbewußt tust mach weiter aber im vollen Bewußtsein was du tust)

    >>Zum Beispiel : Hör zu rauchen auf, konzentriere dich beim Kauen auf den Vorgang, wie das schmeckt was du kaust usw.

    >>Möglicherweise wirst du über den Akt des Kauens danach erstaunt sein ;-))

    >>Wenn du durch solcherlei Maßnahmen langsam eine Idee kriegst wo du mit diesem Hermetik überhaupt hin wollen könntest, kannst du auch zu überlegen beginnen, was du dauerhaft fördern, stillstehen lassen oder ausmerzen willst.

    >>>Im Zusammenhang mit der Beherrschung von Leidenschaften geht es ja darum absolute Herrschaft über seine Bedürfnisse zu erlangen bzw. diese überhaupt nicht erst aufkommen zu lassen.

    >>Nein, geht es nicht. Es geht darum alle seine Bedürfnisse bewußt zu kennen, ins Gleichgewicht zu bringen, dort zu halten (in der Bewegung !) und aus ihnen Energie zu gewinnen statt welche durch sie zu verlieren - in anderen Worten : sie bewußt steuern zu können.

    >>Würdest du es schaffen Bedürfnisse zu "zerstören" würdest du dauerhaft Energie und Bewußtheit verlieren.

    >>+Im Grunde zeigt dann aber ein ein Drang danach, für einen selbst und die Entwicklung positive Dinge zu tun, auch einen Mangel an Leidenschaftslosigkeit an -hierbei allerdings wahrscheinlich ohne negative Folgen.

    >>Was für dich positiv oder negativ ist hängt von deinem Willen ab.

    >>>Aber mal im Ernst: wie definiert ihr "Leidenschaft"? Etwas auf das man nur ungern verzichtet oder glaubt nicht verzichten zu können? Oder etwas das man gern tut?

    >>Siehe oben. Ich finde den Begriff Leidenschaft(Buddhismus, ich weiß ;-)) für das was hier gemeint ist unglücklich gewählt.

    >>>Bitte keine Antworten im Stile von: "Was redst'n Du für'n Sch... sei froh dass Du Lust hast zu üben etc."

    >>Es geht hier um mehr als zehn Minuten üben am Abend, es geht um unser ganzes Leben, wenn wir uns auf diesen Weg einlassen.

    >>Gruß,

    >>P

    >Hallo P. Eine sehr schöne Antwort. Damit nähern wir uns ja dann auch schon der Frage, welches Gottesprinzip jemand für sich wählt und auch dem Begriff Toleranz.

    >>PS (Blasphemie Teil II) : JohnR, ich finde deine Kommentare an Gabi und auch sonst recht brauchbar, das Ausmaß deiner Warnungen finde ich allerdings übertrieben. Vielleicht bin ich ein bißchen von der "was mich nicht umbringt, macht mich stärker" - Variante (also übertreibe in die andere Richtung), aber solange jemand nach jedem Versuch rückcheckt ob er oder sie mit dem Ergebnis einer Übung oder Strategie zurechtkommen und es verdauen kann sehe ich kein Problem.

    >Leider sind solche Folgen nicht übertrieben und ich meine wirklich leider...

    >Natürlich liegt es immer am einzelnen, in welchem Grade er gefährdet ist. Somit ist es klar, daß die Warnungen vielleicht manchen überzogen vorkommen aber glaub mir, daß Problem ist sehr real und die Warnung war äußerst berechtigt.

    >Aber jetzt ist ja wieder alles in Butter, Gottseidank.

    >>Die einzige Geschichte hier die ich echt brenzlig fand war die stundenlange Erdelementstauung mit folgender Lähmung. Das kann so ins Auge gehen daß es da kein Rückchecken mehr geben wird.

    >Es gibt eine Möglichkeit des "Rückcheckens" aber die lernt man leider erst später. So gesehen beisst sich die Katze hier in den Schwanz.

    >>Andererseits spielen manche Leute ordentlich mit dem Feuer ... aber ich fand deine Vorsicht wirklich zu weit gehend. Grade diese Leute probieren`s dann extra weil deine Worte die "Gefahr" noch interessanter gemacht haben.

    >Nein, Prometheus. Sie ging wirklich nicht zu weit. Das stammt jetzt nicht aus einer Panik aufgrund früherer Erlebnisse, wo man dann übertreib mit der Fürsorglichkeit sondern ist wirklich wahr.

    >Die Erfahrung hat doch gezeigt, daß es hier auch bei anderen positive Folgen hatte. Die Leute, die darauf stehen, mit der Gefahr zu spielen, haben doch alle längst ganz andere Schriften im Schrank stehen und probieren da fleissig rum.

    >Verglichen mit dem, was Sie sich dabei versprechen, ist meine Warnung doch noch ein Kindergeburtstag. Auch glaube ich nicht, daß die von mir geschilderten "Aussichten" so verlockend waren. Da ist es doch viel interessanter Evokationen etc... zu machen. Da "rentiert" es sich doch erst so richtig....

    >>Was du da mit dieser Gruppe erlebt hast macht mir deine Reaktion verständlicher. Wenn du da jahrelang dabei warst (und selber schon gelernt hast) gab`s da keine Anzeichen ? Hatte das mit dir nichts zu tun was da geschehen ist ? Hättest nicht du deiner "Meisterin" irgendwie helfen können ?

    >Tja....Sie war mehr als eine Lehrerin... Kennst Du das Sprichwort "Liebe macht blind?"

    >Die Folgen waren tatsächlich deutlich zu sehen aber dann waren es halt die "bösen Dämonen", die uns von unseren Fortschritt "abhalten" wollten...

    >Das ganze ging auch eher schleichend voran. Schritt für Schritt.....

    >Ich habe viel zu lange gebraucht um zu kapieren, daß das was mich da ständig angriff nicht von außerhalb der Gruppe kam........

    >Da die Liebe leider äußerst einseitig war ( damals habe ich das alles nicht kapiert. Ich war ein Blinder der von einer Blinden geführt wurde....)

    >gab es auch nicht die geringste Möglichkeit da was auszurichten. Heute bin ich mir ziemlich sicher, daß das, was ich bei ihr als Verwandlung erkannte vielleicht gar nicht so neu war. Ich habe leider nur ein gewaltiges Schlüsselerlebniss gebraucht, um aufzuwachen. Das, was Sie und die anderen in den Abgrund zog war eigentlich schon immer in ihr vorhanden, denke ich.

    >Ich war der dümmste Narr unter Gottes Himmel, daß ich so lange gebraucht habe, um es zu kapieren. Andererseits mußte ich wahrscheinlich erst einen Reifezustand erreichen, den ich damals noch nicht hatte, UM ZU KAPIEREN WAS LOS WAR.

    >Als es sich endgültig herauskristallisierte, worum es wirklich ging, war ich auch der einzige, der ihr nicht folgen wollte. Alle anderen waren so richtig heiß darauf....

    >So folgte jeder seinem ganz persönlichen Willen und einer Entscheidung, die jeder für sich selbst aus voller Überzeugung heraus getroffen hatte. ( So viel auch zu oben..). Ab einem gewissen Punkt hatte es nichts mehr mit Manipulation zu tun. Da wußte dann wirklich jeder, was Sache war und die Entscheidung dafür oder dagegen wurde auch nicht in einem Zustand der Verblendung getroffen. Da waren schon Leute, die das auch wirklich wollten....

    >Leider habe ich das auch erst Jahre später kapiert. Sonst wäre ich wahrscheinlich so schlau gewesen, bei Nacht und Nebel zu verschwinden und nicht dazubleiben, um Leute von etwas zu überzeugen, was sie gar nicht wollten...

    >Der Rest ist ja bekannt und ich möchte jetzt auch wirklich nicht mehr darüber sprechen....

    >Bitte nicht böse sein. Ich habe damit angefangen aber wenn ich damit weitermache, dan ist das nicht gut für meinen "Seelenfrieden" und es wäre dann wirklich "Angstmache".

    >>Verzeih meine neugierige Nase, aber ich verstehe gern Dinge und stecke sie dann rein ;-)) schönen gruß nochmal an dich

    >Gibts nicht zu verzeihen. Ich habe damit angefangen und wer A sagt, muß auch B sagen. Deine Fragen waren durchaus verständlich. Nur kann ich jetzt wirklich nicht mehr weitermachen damit. Sorry P.

    >>PPS : JohnR, Du schriebst irgendwo, Azatoth wäre der "mit Abstand fortgeschrittenste Hermetiker hier im Forum". Woher weißt du das eigentlich ? Kennst du alle persönlich ;-) ?)

    >Haha, sagen wir mal so: Ich kenne nicht ALLE und ich kenne auch nicht jeden PERSÖNLICH...... :-)

    >>(Ich weiß es auch nicht)

    >>PPPS : Wenn mir wer einen hübschen Berg gibt mit guter Aussicht, täglich was zu essen und zu trinken bringt und eine hübsche Höhle für Regentage nicht weit ist, und das Klima so etwa tropisch bis subtropisch, und dann eventuell noch ne` hübsche Einsiedlerin dazu wäre ich jetzt schon bereit.

    >>Anbieter bitte melden ;-))) !

    >>PPPPS : Azatoth, Werner, JohnR, PA und alle anderen die wollen - ihr könnt gern mitkommen, wenn obiges für uns alle organisiert wird.

    >Also ich bräuchte da schon noch eine Steckdose für meinen Verstärker... haha

    >Alles Liebe

    >JohnR


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