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Thema: Übungsdauer

  1. #1
    gabi
    Gast

    Übungsdauer

    >Hallo,

    >es interessiert mich mal, wie lange ihr so im Durchschnitt übt pro Übungseinheit.

    >10 Min. sind mir viel zu kurz, ich habe mehr Zeit, und für 10 Min. anzufangen lohnt sich für mich erst gar nicht. Länger ist ja auch O.K.

    >Im Durchschnitt übe ich nun 1 bis 1,5 Stunden, aber nicht jeden Tag, ca. jeden dritten im Schnitt. Und tagsüber so zwischendurch im Alltag wenns sich ergibt einige Minuten oder nur einige Augenblicke.

    >Ist das so O.K. oder kann man vielleicht auch zu viel üben?

    >Ich übe meist am späten Nachmittag.

    >Vor dem Einschlafen habe ich mir abgewöhnt, weil ich nicht möchte, dass die Übung in den Schlaf übergeht, weil ich dann ja evtl. die ganze Nacht üben würde, vielleicht ist das nicht gut.

    >Schöne Grüße von Gabi


  2. #2
    Prometheus
    Gast

    Re: Übungsdauer

    >Hi Gabi,

    >>es interessiert mich mal, wie lange ihr so im Durchschnitt übt pro Übungseinheit.

    >>10 Min. sind mir viel zu kurz, ich habe mehr Zeit, und für 10 Min. anzufangen lohnt sich für mich erst gar nicht. Länger ist ja auch O.K.

    >>Im Durchschnitt übe ich nun 1 bis 1,5 Stunden, aber nicht jeden Tag, ca. jeden dritten im Schnitt. Und tagsüber so zwischendurch im Alltag wenns sich ergibt einige Minuten oder nur einige Augenblicke.

    >>Ist das so O.K. oder kann man vielleicht auch zu viel üben?

    >>Ich übe meist am späten Nachmittag.

    >Bei mir ist das sehr verschieden. Im Schnitt sind`s so zwei Stunden am Tag, manchmal geht das auf eine Viertelstunde oder Null runter.

    >Ich hatte mir auch schonmal ein Trainingsprogramm aufgebrummt das exklusive Pausen und Essen gut sechs Stunden am Tag ausmachte.

    >(Ich hatte in der Zeit allerdings keine anderen Verpflichtungen)

    >Das war mir dann weit zuviel, nach einer solchen Woche schmiß ich das Handtuch.

    >Ich denke, zuviel übt man wenn man mit den Resultaten seiner Übungen nicht mehr zurechtkommt. Dann ist eine Übungspause um einsickern zu lassen und zu verdauen vielleicht ganz gut.

    >>Vor dem Einschlafen habe ich mir abgewöhnt, weil ich nicht möchte, dass die Übung in den Schlaf übergeht, weil ich dann ja evtl. die ganze Nacht üben würde, vielleicht ist das nicht gut.

    >Das die Übungen in den Schlaf übergehen ist außer vielleicht bei der Autosuggestion keine gute Idee, da es um Klarheit des Geistes geht und diese bei einer Assoziation Üben-Schlafen geschwächt werden würde.

    >Gruß

    >P


  3. #3
    Anna
    Gast

    Re: Übungsdauer

    >Hallo Gabi,

    >nach meiner Erfahrung bringt es sehr viel mehr jeden Tag eine halbe Stunde zu üben als jeden dritten Tag 1,5 Stunden.

    >Ausserdem ist es ganz gut wenn man die Übungen immer ungefähr zur selben Zeit macht, dann stellt sich das Unterbewusstsein besser drauf ein.

    >Gruss und viel Erfolg

    >Anna


  4. #4
    John R.
    Gast

    Re: Übungsdauer

    >>Hallo Gabi,

    >>nach meiner Erfahrung bringt es sehr viel mehr jeden Tag eine halbe Stunde zu üben als jeden dritten Tag 1,5 Stunden.

    >>Ausserdem ist es ganz gut wenn man die Übungen immer ungefähr zur selben Zeit macht, dann stellt sich das Unterbewusstsein besser drauf ein.

    >>Gruss und viel Erfolg

    >>Anna

    >Hallo Anna. Schön, mal wieder etwas von Dir zu hören :-)

    >Was auch viel bringen kann, ist die Übungen frühmorgens oder nachts zu machen. Dann ist man noch nicht so im "Alltag" drin bzw. wieder heraus. Das bringt auch viel. Ich tue mich so Richtung Mitternacht immer am besten, weil ich da dann wirklich entspannt bin und den Tag "abgestreift" habe. Wer eher zu Bett gehen will kann natürlich auch eher üben. Man sollte in einem entspannten Zustand sein, in dem der Drang zu schlafen aber noch nicht da ist.

    >Soll natürlich nicht heissen, daß das der einzige Weg ist, um Erfolg zu haben. Es macht die Sache halt etwas leichter. Wer sich zu anderen Zeiten leichter tut, soll dann natürlich dementsprechend verhalten.

    >Die Regelmäßigkeit ist wirklich wichtig. Solange man den Erfolg einer Übung nicht dauerhaft in sich verankert hat, können ein paar Tage Schlampen einen schon wieder ein Stück zurückwerfen. Gerade dann, wenn der Erfolg noch auf wackligen Beinen steht.

    >Alles Gute

    >JohnR


  5. #5
    Paul Allen
    Gast

    Re: Übungsdauer

    >Hallo Anna,

    >freut mich, dich wiedermal zu "treffen" :-) ,

    >im englischen FranzBardonMagi Forum gab es den Hinweis auf eine engl. website mit einem guten Beitrag zum Thema. Er hat mir so gut gefallen, daß ich ihn meinem "Erste Schritte mit Franz Bardon's System."-Traktat hinzugefügt habe.

    >Ich kopiere es hier rüber. Es ist ein sehr gutes "pacing und leading" Beispiel, für alle NLP'ler unter den Lesern.

    >

    >
    "Es ist unbedingt notwendig, sich einen Übungsplan zu erstellen, deshalb ist es Ihre erste Aufgabe, anfangs einen solchen zusammenzustellen. Solange man keinen Übungsplan hat, denkt man sich, daß man übt, sobald man Zeit hat. Das funktioniert einfach nicht. Man entscheide sich für eine Uhrzeit zu der man regelmäßig üben will. Der Zeitpunkt und die Häufigkeit der Übungen, für die man sich entscheidet, sollten realistisch sein. Man denke daran daß man Zeit und Ort als Gewohnheit übenehmen möchte, sobald man sich erst mal dafür einen bestimmten Zeitpunkt entschieden hat.

    >Nun, Sie sind wahrscheinlich eine außergewöhnliche Persönlichkeit, ein Mensch der viele Fähigkeiten hat, die andere Menschen nicht haben.

    >Wie ich darauf komme? Weil ich die Erfahrung gemacht habe, daß größtenteils nur außergewöhnliche Menschen sich für bewußtseinsverändernde Techniken interessieren und solche anwenden. Und jetzt präsentiere ich Ihnen noch einen Leckerbissen aus meinem langjährigen Erfahrungsschatz : Je äußergewöhnlicher Sie sind, umso nötiger haben Sie einen Übungsplan. Ich habe keine Ahnung warum das so ist, aber es ist nunmal so! Natürlich gib es Ausnahmen, aber meistens sind jene Menschen, die gut durchorganisiert sind und alles genau geplant haben, gleichzeitig auch langweilig, schwerfällig und phantasielos. Unfähig außer für die allergewöhnlichsten Aktivitäten. Die andere Seite davon ist, daß je produktiver und fähig Sie sind, umso mehr benötigen Sie einen Arbeitsplan, um alles durchführen zu können. Wahrscheinlich haben Sie das schon gewußt. Falls nicht, dann hören Sie jetzt bitte genau zu: Stellen Sie sich einen Übungsplan auf."


    >Ist doch gut gesagt oder?

    >Freundliche Grüße,

    >Paul.


  6. #6
    Paul Allen
    Gast

    Meßgerät für Konzentrations-Biorhythmus ?

    >Hallo John + alle,

    >>Was auch viel bringen kann, ist die Übungen frühmorgens oder nachts zu machen. Dann ist man noch nicht so im "Alltag" drin bzw. wieder heraus. Das bringt auch viel. Ich tue mich so Richtung Mitternacht immer am besten, weil ich da dann wirklich entspannt bin und den Tag "abgestreift" habe. Wer eher zu Bett gehen will kann natürlich auch eher üben. Man sollte in einem entspannten Zustand sein, in dem der Drang zu schlafen aber noch nicht da ist.

    >>Soll natürlich nicht heissen, daß das der einzige Weg ist, um Erfolg zu haben. Es macht die Sache halt etwas leichter. Wer sich zu anderen Zeiten leichter tut, soll dann natürlich dementsprechend verhalten.

    >Ich glaube, daß jeder mehr oder weniger seinen eigenen Bio-Rhythmus in Bezug auf die Konzentrationsfähigkeit und Wachheit hat, wenn es auch Übereinstimmungen geben mag. Jeder kennt das Beispiel vom Tag- und Nachtmenschen, die sich in der Wachheit und Aktivität sehr stark unterscheiden.

    >Ich würde es deshalb sinnvoll finden, wenn jeder seinen eigenen Rhythmus herausfinden könnte, um sich dann dementsprechend seine Übungen einzuteilen. Natürlich ist es nicht immer möglich seine Übungen auf beliebige Zeitpunkte zu legen, wo man gerade ein Hoch (Konzentrations-/Aktivitätsmäßig) hat, siehe Arbeit, Familie, andere Verpflichtungen. Doch innerhalb der eingenen Möglichkeiten wäre es schon gut, wenn man da genau Bescheid wüßte.

    >Meist wird jeder fähig sein, zu spüren, wann man besonders fit ist.

    >Andererseits gibt es eine physikalische Methode, um das ganze meßbar zu machen.

    >Es handelt sich um die sogenannte "Flimmer-Frequenz" des Auges/Gehirns. Wie jeder weiß, kann unser Auge nur eine bestimmte Anzahl von Bildern pro Zeit als getrennte Bilder wahrnehmen; sobald diese Anzahl überschritten wird, hat man den Eindruck der Verschmelzung der Bilder. Auf dieses Prinzip ist ja der Film/das Fernsehen aufgebaut. Meist handelt es sich so um 20-25 Bilder pro Sekunde, wo diese zu einem Film zu verschmelzen beginnen. (Am Rande, die Stubenfliege hat ein sehr viel besseres Auflösungsvermögen, deshalb sind unsere Bewegungen für sie sehr langsam, und wir schaffen es nicht so leicht, so eine Stubenfliege zu fangen.)

    >Je nachdem wie wach bzw. müde wir sind, erhöht sich unsere Fähigkeit, mehr oder weniger Bilder pro Sekunde aufzulösen.

    >Wenn wir nun ein Stroboskop mit einstellbarer Blitzfrequenz verwenden, können wir an der Anzahl von Blitzen, die als gerade noch getrennt wahrgenommen werden, ablesen, wie aktiv unser Gehirn momentan ist. Verbunden mit einer Digitalanzeige der Stroboskopfrequenz wäre so ein Gerät sehr gut geeignet, um den persönlichen Biorhythmus festzustellen (Achtung, es gibt verschiedene andere Biorhythmen, die mit dem besprochenen nichts zu tun haben).

    >Falls ein Elektronikbastler unter uns ist und etwas Geld verdienen möchte, könnte er doch für uns so ein Gerät bauen, da es sehr einfach aus ein-zwei Bauteilen, die in jeder Elektronik-Teile Fachhandlung geführt werden, herzustellen ist.

    >Freundliche Grüße,

    >Paul Allen.

    >

    >>Die Regelmäßigkeit ist wirklich wichtig. Solange man den Erfolg einer Übung nicht dauerhaft in sich verankert hat, können ein paar Tage Schlampen einen schon wieder ein Stück zurückwerfen. Gerade dann, wenn der Erfolg noch auf wackligen Beinen steht.

    >>Alles Gute

    >>JohnR


  7. #7
    PETRA
    Gast

    Re: Übungsdauer

    >>Hallo,

    >>es interessiert mich mal, wie lange ihr so im Durchschnitt übt pro Übungseinheit.

    >>10 Min. sind mir viel zu kurz, ich habe mehr Zeit, und für 10 Min. anzufangen lohnt sich für mich erst gar nicht. Länger ist ja auch O.K.

    >>Im Durchschnitt übe ich nun 1 bis 1,5 Stunden, aber nicht jeden Tag, ca. jeden dritten im Schnitt. Und tagsüber so zwischendurch im Alltag wenns sich ergibt einige Minuten oder nur einige Augenblicke.

    >>Ist das so O.K. oder kann man vielleicht auch zu viel üben?

    >>Ich übe meist am späten Nachmittag.

    >>Vor dem Einschlafen habe ich mir abgewöhnt, weil ich nicht möchte, dass die Übung in den Schlaf übergeht, weil ich dann ja evtl. die ganze Nacht üben würde, vielleicht ist das nicht gut.

    >>Schöne Grüße von Gabi

    >Hallo Gabi,

    >also ich übe morgens um 4.30 Uhr eine halbe Stunde und abends ab 18 Uhr irgendwann noch mal eine halbe Stunde - gerade wie die Zeit auskommt. Wichtig für mich ist dabei völlige Abgeschiedenheit und Ruhe. Desweiteren habe ich (seit 10 Jahren) ständig ein Notizbuch dabei, worin mit Datumsangabe etwaige Vorkommnisse (die mir wichtig erscheinen) notiert werden.

    >Diese Disziplin hat sich als ungeheuer wichtig herausgestellt.

    >Desweiteren versuche ich bei meinen Rundgängen mit meiner Bonny (ca. 3 Stunden am Tag) Visualisierungsübungen nachzuvollziehen (ist aber manchmal ein wenig gefährlich will man nicht Gefahr laufen, eventuell u. a. vor Bäume zu rennen

    >*-* oder ähnlichen Gefahren dieser Art ausgesetzt zu sein, außerdem hat auch nicht jeder einen Hund. Wollte nur damit sagen, dass man auch mit Tieren so allerlei verbinden kann.

    >Fakt: Disziplin ist wichtig ! Nicht an einen Tag 10 Minuten, am anderen Tag 5 Minuten und am 3. Tag ne halbe Stunde. Kontinuität zeichnet sich aus und das bringt den Erfolg.

    >Wünsche Dir gutes Gelingen

    >Petra


  8. #8
    gabi
    Gast

    Disziplin

    >

    >>Fakt: Disziplin ist wichtig !

    >Eine schöne Übung zur Disziplin/Willensschulung ist, wenn man nach einem arbeitsreichen Tag mit einer lecker duftenden Mitnahme-Pizza nach Hause kommt und ERST die Übungseinheit macht. Habe es leider noch nie geschafft. *g*

    >Dir auch weiterhin viel Erfolg

    >wümscht gabi


  9. #9
    PA
    Gast

    Re: Disziplin

    >Liebe Gabi,

    >ich möchte hier meine ganze Autorität als Forumsbetreiber ins Spiel bringen und dir den sehr DRINGENDEN Rat geben:

    >
    Iß die Pizza, solange sie noch warm ist !!!

    >(Ware doch schade drum.)


    >

    >Weiterhin guten Appetit wünscht dir

    >Paul.

    >

    >>Eine schöne Übung zur Disziplin/Willensschulung ist, wenn man nach einem arbeitsreichen Tag mit einer lecker duftenden Mitnahme-Pizza nach Hause kommt und ERST die Übungseinheit macht. Habe es leider noch nie geschafft. *g*

    >>Dir auch weiterhin viel Erfolg

    >>wümscht gabi


  10. #10
    Petra
    Gast

    Kurze Antwort auf die Pizza

    >>>Hallo,

    >>>es interessiert mich mal, wie lange ihr so im Durchschnitt übt pro Übungseinheit.

    >>>10 Min. sind mir viel zu kurz, ich habe mehr Zeit, und für 10 Min. anzufangen lohnt sich für mich erst gar nicht. Länger ist ja auch O.K.

    >>>Im Durchschnitt übe ich nun 1 bis 1,5 Stunden, aber nicht jeden Tag, ca. jeden dritten im Schnitt. Und tagsüber so zwischendurch im Alltag wenns sich ergibt einige Minuten oder nur einige Augenblicke.

    >>>Ist das so O.K. oder kann man vielleicht auch zu viel üben?

    >>>Ich übe meist am späten Nachmittag.

    >>>Vor dem Einschlafen habe ich mir abgewöhnt, weil ich nicht möchte, dass die Übung in den Schlaf übergeht, weil ich dann ja evtl. die ganze Nacht üben würde, vielleicht ist das nicht gut.

    >>>Schöne Grüße von Gabi

    >>Hallo Gabi,

    >>also ich übe morgens um 4.30 Uhr eine halbe Stunde und abends ab 18 Uhr irgendwann noch mal eine halbe Stunde - gerade wie die Zeit auskommt. Wichtig für mich ist dabei völlige Abgeschiedenheit und Ruhe. Desweiteren habe ich (seit 10 Jahren) ständig ein Notizbuch dabei, worin mit Datumsangabe etwaige Vorkommnisse (die mir wichtig erscheinen) notiert werden.

    >>Diese Disziplin hat sich als ungeheuer wichtig herausgestellt.

    >>Desweiteren versuche ich bei meinen Rundgängen mit meiner Bonny (ca. 3 Stunden am Tag) Visualisierungsübungen nachzuvollziehen (ist aber manchmal ein wenig gefährlich will man nicht Gefahr laufen, eventuell u. a. vor Bäume zu rennen

    >>*-* oder ähnlichen Gefahren dieser Art ausgesetzt zu sein, außerdem hat auch nicht jeder einen Hund. Wollte nur damit sagen, dass man auch mit Tieren so allerlei verbinden kann.

    >>Fakt: Disziplin ist wichtig ! Nicht an einen Tag 10 Minuten, am anderen Tag 5 Minuten und am 3. Tag ne halbe Stunde. Kontinuität zeichnet sich aus und das bringt den Erfolg.

    >>Wünsche Dir gutes Gelingen

    >>Petra

    >....

    >Ihr glaubt doch wohl nicht, daß ich hier noch irgendeinen Beitrag

    >reinsetze ......


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