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Thema: Planetenatavismus

  1. #1
    sturmtief
    Gast

    Planetenatavismus

    >Hallo Leute,

    >nach langer Ruhepause nun endlich wieder mal ein Lebenszeichen von mir. Liegt sicher am Wetter die Herbstwinde brausen ja schon mächtig. :-)

    >Aber nun zu meinem Anliegen, ich beschäftige mich in letzter Zeit mit einer Technik die den seltenen Namen "Planetenatavismus" trägt. Die Technik der Atavismen hat bei Austin Osman Spare und in der modernen Chaosmagie ihre Wurzeln. Hat jemand von Euch schon mal davon gehört, hat evtl. Erfahrungen die er bereit ist weiter zu geben oder über diverse Literaturempfehlungen würde ich mich genauso freuen!

    >

    >Für alle die es interessiert, hier eine kurze Vorstellung des Systems:

    >Die zugrundelegende Theorie besagt, ähnlich wie das biogenetische Grundgesetz (daß sich im Embryo die Stammesgeschichte in Kurzform wiederholt), daß wir in den Tiefen unseres Bewußtsein auch die geistig-seelische Ausrüstung unserer Ahnen mit herumtragen: das Reptil ("lauern-schnappen-fressen"), das Mammut, den Säbelzahntiger, übertrieben gesprochen. Die Essenz der Technik nach Spare besteht darin, sich absichtlich immer weiter zurück in das Vorbewußte (nicht einmal mehr Unterbewußte) zu wagen und diese schlummernden Atavismen zu beleben, denn je weiter man zurück geht, desto stärker sind die magischen Kräfte, sollte man meinen. Sieht man doch, je primitiver die Kultur, desto stärker und reiner die Magie.

    >Aber im Grunde ist das nur ein Exkurs.

    >Hier interessiert vielmehr, was man erfährt, wenn man in der Ausprägung der Planeteneigenschaften in Bezug auf die menschliche Natur vor die Götterfiguren zurückgeht.

    >Zum Verständnis ist es vielleicht besser, sie von außen nach innen kommend, also beginnend mit Saturn (noch besser mit Jupiter, weil Saturn eher eine Außenseiterrolle spielt) zu erarbeiten. Auf diese Weise geht man nämlich von der höheren zur niederen Daseinsform, und das ist uns dann als Menschen besser verständlich.

    >Als kurze Richtschnur vielleicht folgender Angang für das Arbeiten mit Planetenatavismen:

    >Man sucht sich einen der Planeten aus und beginnt mit dem klassisch-magischen Paradigma. Das kann Einstieg über die Kabbalah sein, über die astrologischen Planetenentsprechungen oder die Elemente des klassischen Planetenrituals, etwa ein Hexagrammritual nach den (vereinfachten) Vorgaben des Golden Dawn.

    >Dann geht man zurück zur römisch-griechischen Klassik, versucht sich das Wesen jetzt wirklich als Gott vorzustellen, dem man Tempel baut, den man verehrt, Opfergaben darbringt, um Rat fragt und um Unterstützung bittet; der Heiligtümer hat, mit Priestern und Gefolge, der in verschiedenen Spielarten und mit verschiedenen Beinamen auftritt, an den verschiedenen Orten der klassischen Welt. Bilder von antiken Götterstatuen könnten beim Aufbauen dieser Vorstellungen hilfreich sein.

    >

    >wenn Interesse besteht stelle ich gern noch weiteres Material zur Verfügung!

    >stürmische Grüsse


  2. #2
    King
    Gast

    Re: Planetenatavismus

    >Hi,

    >Zu deinem Planetenatavismus fällt mir das Buch von Ralph Tegtmeier ein (auch bekannt unter dem Pseudonym Frater V.: D.:), es heisst "Evolutionstraining" oder so.

    >Daß jeder diese Atavismen in sich trägt, davon bin ich überzeugt.

    >Grüsse

    >King


  3. #3
    John R.
    Gast

    Re: Planetenatavismus / Der schreibt Bücher ??????

    >>Hi,

    >>Zu deinem Planetenatavismus fällt mir das Buch von Ralph Tegtmeier ein (auch bekannt unter dem Pseudonym Frater V.: D.:), es heisst "Evolutionstraining" oder so.

    >>Daß jeder diese Atavismen in sich trägt, davon bin ich überzeugt.

    >>Grüsse

    >>King

    >Hallo King

    >Sag mal: Ist Tegtmeier nicht der, der diese Kurse in Geldmagie für 40.000 Mark abgehalten hat und dann verschwunden ist, bevor die "Bei Nichtfunktionieren Geld zurück-Garantien" eingelöst werden konnten?

    >Im anderen Forum hat es da mal ein Gespräch darüber gegeben.

    >Der hat auch Bücher geschrieben?

    >Da werde ich jetzt richtig neugierig darauf :-)

    >Muß ich mal lesen, haha ( Kaufst Du es Dir auch, Paul?)

    >(Vielleicht steht da auch drin, wie ich endlich an mein Traumauto mit sechs Achsen, Kühlschrank, Sauna, Whirlpool und Hubschrauberlandeplatz komme...)

    >Humorvolle Grüße

    >JohnR


  4. #4
    Alberich
    Gast

    Planetenatavismen

    >>Hallo Leute,

    >>nach langer Ruhepause nun endlich wieder mal ein Lebenszeichen von mir. Liegt sicher am Wetter die Herbstwinde brausen ja schon mächtig. :-)

    >>Aber nun zu meinem Anliegen, ich beschäftige mich in letzter Zeit mit einer Technik die den seltenen Namen "Planetenatavismus" trägt. Die Technik der Atavismen hat bei Austin Osman Spare und in der modernen Chaosmagie ihre Wurzeln. Hat jemand von Euch schon mal davon gehört, hat evtl. Erfahrungen die er bereit ist weiter zu geben oder über diverse Literaturempfehlungen würde ich mich genauso freuen!

    >>

    >>Für alle die es interessiert, hier eine kurze Vorstellung des Systems:

    >>Die zugrundelegende Theorie besagt, ähnlich wie das biogenetische Grundgesetz (daß sich im Embryo die Stammesgeschichte in Kurzform wiederholt), daß wir in den Tiefen unseres Bewußtsein auch die geistig-seelische Ausrüstung unserer Ahnen mit herumtragen: das Reptil ("lauern-schnappen-fressen"), das Mammut, den Säbelzahntiger, übertrieben gesprochen. Die Essenz der Technik nach Spare besteht darin, sich absichtlich immer weiter zurück in das Vorbewußte (nicht einmal mehr Unterbewußte) zu wagen und diese schlummernden Atavismen zu beleben, denn je weiter man zurück geht, desto stärker sind die magischen Kräfte, sollte man meinen. Sieht man doch, je primitiver die Kultur, desto stärker und reiner die Magie.

    >>Aber im Grunde ist das nur ein Exkurs.

    >>Hier interessiert vielmehr, was man erfährt, wenn man in der Ausprägung der Planeteneigenschaften in Bezug auf die menschliche Natur vor die Götterfiguren zurückgeht.

    >>Zum Verständnis ist es vielleicht besser, sie von außen nach innen kommend, also beginnend mit Saturn (noch besser mit Jupiter, weil Saturn eher eine Außenseiterrolle spielt) zu erarbeiten. Auf diese Weise geht man nämlich von der höheren zur niederen Daseinsform, und das ist uns dann als Menschen besser verständlich.

    >>Als kurze Richtschnur vielleicht folgender Angang für das Arbeiten mit Planetenatavismen:

    >>Man sucht sich einen der Planeten aus und beginnt mit dem klassisch-magischen Paradigma. Das kann Einstieg über die Kabbalah sein, über die astrologischen Planetenentsprechungen oder die Elemente des klassischen Planetenrituals, etwa ein Hexagrammritual nach den (vereinfachten) Vorgaben des Golden Dawn.

    >>Dann geht man zurück zur römisch-griechischen Klassik, versucht sich das Wesen jetzt wirklich als Gott vorzustellen, dem man Tempel baut, den man verehrt, Opfergaben darbringt, um Rat fragt und um Unterstützung bittet; der Heiligtümer hat, mit Priestern und Gefolge, der in verschiedenen Spielarten und mit verschiedenen Beinamen auftritt, an den verschiedenen Orten der klassischen Welt. Bilder von antiken Götterstatuen könnten beim Aufbauen dieser Vorstellungen hilfreich sein.

    >>

    >>wenn Interesse besteht stelle ich gern noch weiteres Material zur Verfügung!

    >>stürmische Grüsse

    >Die Idee ist gar nicht mal so neu.

    >in der Griechischen Schöpfungsgeschichte wird erzählt,das bei der Schaffung des Menschen von jedem Tiere eine Eigenschaft verwendet wurde.

    >Auch wissen wir ja aus der Reinkarnationslehre,dass wir alle vor längerer oder kürzerer Zeit mal Tiere der unterschiedlichsten Gattungen waren und somit auch einige derer Eigenschaften in unser aktuelles Leben übernommen haben.

    >Alerdings halte ich die Statuenverehrung(oder gar vergöttlichung) für nicht ratenswert(u.a Gefahr der Elementarbildung)

    >Man sollte den Gottesbegriff doch lieber universalistisch sehen.

    >Auch in der Antike waren die Götter,die in Form von Statuen verehrt wurden keine universalen.Jeder hatte seinen Teilbereich.Zeus das Wetter,Apollon das Licht ect.Die Griechen wussten sehr genau,das die göttliche Vorsehung nur im Zustand der Gottverbundenheit nachvollziehbar,aber noch lange nicht erfassbar ist.

    >Die Verehrung durch Rituale bringt zwar Kraftspeicher hervor,die nach guter alter Zauberkunst auch in diesem Sinne verwendet werden können,haben aber mit

    >der Theurgie wenig zu tun.

    >Alberich

    >


  5. #5
    King
    Gast

    Re:Der schreibt Bücher ??????

    >Hallo,

    >Ja, der schreibt Bücher. Unter anderem auch: "Der Geist in der Münze" (für deine materiellen Wünsche).

    >King


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