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Thema: Gedankenleere

  1. #1
    Cris
    Gast

    Gedankenleere

    >Hier im Forum wurde schon sehr viel über die Gedankenleere diskutiert.Was ist Gedankenleere überhaupt?

    >Die Abwesenheit eines jeglichen Gedankens.

    >Was sind Gedanken? -Und genau hier gehen die Meinungen auseinander.

    >Gedanken sind das,was ich denke.Aber was denke ich? Sind Sinneseindrücke,ob innere oder äußere, auch "Gedanken"?

    >Und wenn ja,müsste ich dann nicht willentlich meine Sinne ausschalten können? Und das in der ersten Stufe nach Bardons Anweisung?

    >Ich glaube das es so nicht gemeint war.

    >Es geht vielmehr um die innere Ruhe,Verschwiegenheit,Bewußtheit,ohne Aufmerksamkeit auf irgendwelche Eindrücke zu lenken.... Bewußt zu Sein.

    >Sich nicht zu Verlieren.

    >Und das die vorgeschriebene Zeitspanne.Es handelt sich ja um eine vorbereitende Übung,z.B.auf die Bewußtseinsversetzung ins Akasha u.s.w..

    >Doch eines liegt dieser Übung inne:Nach einiger Zeit weiß der Übende selber,wie es "richtig" geht....

    >Gruß

    > Chris


  2. #2
    Prenti
    Gast

    Re: Gedankenleere

    >Hallo Chris

    >Ich find das ist ein schönes Thema dass du hier anschneidest. Ich persönlich glaube auch nicht, dass es darum geht seine Sinne abzuschalten sondern eher darum innerlich mit diesen Sinnen umzugehen, und zwar eben so, dass man ihnen keine Bedeutung gibt und sie nicht verarbeitet. Eben einfach leer ist (was ja wie bekannt leichter gesagt als dann wirklich getan ist). Die Frage ist nur ob man es wirklich 100%ig schaffen kann und was diese Übung bringt. Klar, Bewusstsein seiner Gedanken, doch was ist damit genau gemeint? Und warum ist diese Übung so wichtig, dass manche Schule im Osten sie Jahre lang üben? Die Kontrolle über die Gedanken, aber was ist das genau? Und inwieweit hat das mit Kontrolle über seine Gefühle zu tun?

    >Hoffe jemand, kann mir meine Fragen beantworten :-)

    >Alles Liebe

    >Prenti


  3. #3
    JP
    Gast

    Re: Gedankenleere

    >Hi,

    >

    >Gedankenleere ... wie der Name schon sagt, hält den "Gedankenfluß" an. Der erste Schritt ist sie nicht mehr zu beachten ... das geht soweit, daß die Gedanken völlig still stehen. Das Resultat - die Welt, so wie wir sie wahrnehmen, entsteht durch die Kontinuität unserer Wahrnehmung ... hält man sie an, kann man die Schranken durchbrechen ... seine Wahrnehmung verschieben. Wie weit das geht, kann ich Dir auch nicht sagen. Meine Erfahrung ist zumindest, daß sich "neue" Wahrnehmungsmöglichkeiten offenbaren. Die Intuition wird mit der Zeit immer stärker ... genauso steht es um Gefühle, die "normal" durch den logischen Verstand ständig "geprügelt" werden ...

    >Um magisch arbeiten zu können, muß man sich auf sich selbst 100 prozentig verlassen können!!! Jegliche Unberechenbarkeitsfaktoren können verherrende Folgen haben. Die Kontrolle der Gedanken ist deshalb äußerst wichtig.

    >Bei mir hat sich zudem mit der Gedankenstille eine beschleunigte Verarbeitung verdrängter Probleme eingestellt ... es kommen ständig neue unbewußte Einflußfaktoren nach oben und wollen verarbeitet sein. Bisher handelt es sich dabei "nur" um Dinge, die mein derzeitiges Leben betreffen, also sowas in Richtung kleiner "Kindheitsneurosen" ... Allerdings nehme ich auch an, daß sich danach kollektivere Muster einstellen ... Mal abwarten!

    >Grüße

    >JP


  4. #4
    Chris
    Gast

    Re: Gedankenleere

    >>Hallo Chris

    >>Ich find das ist ein schönes Thema dass du hier anschneidest. Ich persönlich glaube auch nicht, dass es darum geht seine Sinne abzuschalten sondern eher darum innerlich mit diesen Sinnen umzugehen, und zwar eben so, dass man ihnen keine Bedeutung gibt und sie nicht verarbeitet. Eben einfach leer ist (was ja wie bekannt leichter gesagt als dann wirklich getan ist). Die Frage ist nur ob man es wirklich 100%ig schaffen kann und was diese Übung bringt. Klar, Bewusstsein seiner Gedanken, doch was ist damit genau gemeint? Und warum ist diese Übung so wichtig, dass manche Schule im Osten sie Jahre lang üben? Die Kontrolle über die Gedanken, aber was ist das genau? Und inwieweit hat das mit Kontrolle über seine Gefühle zu tun?

    >>Hoffe jemand, kann mir meine Fragen beantworten :-)

    >>Alles Liebe

    >>Prenti

    >Was mir persönlich sehr geholfen hat ,war die Erkenntniss,dass Gedanken Fortschweifungen vom "Jetzt" und "Hier" sind.

    >Im Alltag ,bei körperlicher Aktivität oder aktiver physischer Sinneseindrücke, befassen sich die Gedanken meist mit denselben.Die Gedanken folgen den Empfindungen,interpretieren sie,vergleichen,assoziieren ,arbeiten,meißt unbewusst, bewusst dann,wenn man über etwas scharf nachdenkt,dann also zum gewissen Teil willentlich.

    >In der Übung zur Gedankenleere fallen diese Eindrücke,die die Gedanken beschäftigen,weg,und zwar durch das entziehen physischer Sinneseindrücke: geschlossene Augen,stille Umgebung,entspannter Körper.

    >Die Gedanken sind somit ohne "Halt" (wenn man das so nennen kann).Und hier beginnt die Übung:Die sich aufdrängenden Gedanken handeln dann von Dingen,die nichts mit dem "Hier" und "Jetzt" zu tun haben,sondern bearbeiten dann innere Sinneseindrücke in der Art,das sie diese wie im Alltag aufarbeiten wollen,sich "mitreißen" lassen und zwar weg vom "Hier" und "Jetzt". Denn "Hier" und "Jetzt" ist der absolute Präsens,Nullpunkt.Gedanken befassen sich mit Dingen ,die außerhalb dessen liegen, Erinnerungen,Erwartungen,Hoffnungen,Ängste.Dies Alles existiert "nicht" im "Jetzt".

    >Eine schöne Übung ist es, Während der Gedankenleere im "Jetzt" zu bleiben,willentlich, die ja eigentlich das "Jetzt" ist.

    >Ich hoffe,das ich einigermasse verständlich geblieben bin,aber manchmal reicht die Sprache einfach nicht aus,um 100% zu komunizieren :) .

    >Wünsche allen viel Erfolg beim Üben

    > Chris


  5. #5
    John R.
    Gast

    Re: Gedankenleere

    >>Hi,

    >>

    >>Gedankenleere ... wie der Name schon sagt, hält den "Gedankenfluß" an. Der erste Schritt ist sie nicht mehr zu beachten ... das geht soweit, daß die Gedanken völlig still stehen. Das Resultat - die Welt, so wie wir sie wahrnehmen, entsteht durch die Kontinuität unserer Wahrnehmung ... hält man sie an, kann man die Schranken durchbrechen ... seine Wahrnehmung verschieben. Wie weit das geht, kann ich Dir auch nicht sagen. Meine Erfahrung ist zumindest, daß sich "neue" Wahrnehmungsmöglichkeiten offenbaren. Die Intuition wird mit der Zeit immer stärker ... genauso steht es um Gefühle, die "normal" durch den logischen Verstand ständig "geprügelt" werden ...

    >>Um magisch arbeiten zu können, muß man sich auf sich selbst 100 prozentig verlassen können!!! Jegliche Unberechenbarkeitsfaktoren können verherrende Folgen haben. Die Kontrolle der Gedanken ist deshalb äußerst wichtig.

    >>Bei mir hat sich zudem mit der Gedankenstille eine beschleunigte Verarbeitung verdrängter Probleme eingestellt ... es kommen ständig neue unbewußte Einflußfaktoren nach oben und wollen verarbeitet sein. Bisher handelt es sich dabei "nur" um Dinge, die mein derzeitiges Leben betreffen, also sowas in Richtung kleiner "Kindheitsneurosen" ... Allerdings nehme ich auch an, daß sich danach kollektivere Muster einstellen ... Mal abwarten!

    >>Grüße

    >>JP

    >Hallo JP ( Jupiter?)

    >Das mit den auftauchenden Kindheitserlebnissen etc.. ist ein wichtiger Nebeneffekt. Da es sehr umfangreiches dazu zu sagen geben würde möchte ich Dich bitten, mein Posting an Oliver durchzulesen. Da habe ich ziemlich viel dazu geschrieben. Nicht böse sein, wenn ich es von daher nicht nochmal tue und Dich darauf verweise.

    >Der erste Absatz Deines Postings ist sehr wahr. Um mein Bewußtsein auf "andere" Dinge zu richten muß ich es von dieser Welt "wegdrehen". Es geht zwar auch anders aber das ist dann schon eine Bewußsteinsspaltung und das ist dann schon härterer Tobak :-)

    >Noch eine kleine Ergänzung zu dem Posting an Oliver:

    >Der Prozeß des Ausmistens muß gründlich erfolgen und die Falle ist, daß man oft glaubt, man wäre fertig und geht dann weiter.

    >Ich habe in dieser Phase leider schlampig gearbeitet und einiges an Schmerz, Enttäuschung und daraus resultierender Wut blieb unbearbeitet.

    >Wenn nun die Kräfte zunehmen nimmt leider auch das zu und ich wäre vor kurzem von diesem ganzen Schmerz und Zorn beinahe erschlagen worden.....

    >Also gründlich arbeiten. Der größte Fehler ist es, zu früh zu glauben, man hätte etwas geschafft....

    >Ergänzung 2:

    >Wenn Ihr diese Übungen der ersten Stufe macht und dabei z.B. Dinge auftreten wie bei Oliver oder auch nicht, dann behaltet eure beiden Seelenspiegel im Auge. Da kann sich einiges ändern :-)

    >Liebe Grüße:

    >JohnR


  6. #6
    JP
    Gast

    treibende Kräfte

    >Hi John,

    >Dein Beitrag (weiter unten) war sehr interessant ... Für mich stellt sich die ganze Sache so dar, daß meine gefühlsmäßige Reinheit zunimmt ... damit nimmt auch meine Sensibilität zu und somit regiere ich auch sehr viel stärker auf Emotionen und unterbewußte "Wurzelzwerge", die vorher einfach mal keine merklichen Auswirkungen hatten. Die stärkste Veränderung hat sich deshalb in meiner Gefühlswelt eingestellt ... das Wort Liebe gewinnt immer mehr Bedeutungen, die jenseits realer Basen zu finden sind ... besser, die nirgends mehr zu finden sind. Verfälschende Triebe, Blokaden, emotionale Abhängigkeit, Projektionen auf den Partner ... all das nimmt immer mehr ab. Mit jeder "Befreiung" verstärkt sich das Gefühl innerer Wärme, Liebe und Geborgenheit ...

    >Die erste Zeit war mächtig hart ... oder sagen wir mal, ich hab sie so empfunden ... Selbstmitleid, ständige Zweifel und Ängste ... kontinuierliches auf sich selbst Rücksicht nehmen ... die eigene Wichtigkeit ...

    >Die Momente des Jammerns gehen immer weiter zurück und statt dessen findet sich eine gewisse "Fiesheit" ein, die man gegen sich selbst entwickelt. Man treibt Schabernack mit sich, versucht die Dinge immer bewußter gesteuert aus dem UB zu locken und wählt Situationen, die als Trainingslager geeignet scheinen, um Probleme in den Griff zu bekommen ... Es macht Spaß und wenn mir plötzlich jemand sagen würde, ich wäre jetzt fertig damit, wäre ich mächtig enttäuscht! Von mir wird man dies wohl nicht hören ... jedenfalls nicht in absehbarer Zeit.

    >Eine Frage hätte ich ... worin siehst DU den wahren Sinn Deines Tuns? Besteht er darin, die Leiter immer höher zu steigen? Einen Meistergrad zu erreichen? Oder worin siehst Du ihn ...

    >Egoistisch und nicht so ganz ernst gemeint gefragt: "Was habe ich letztendlich davon, daß Du diesen Weg gehst?" *ggg*

    >Alles Liebe

    >JP


  7. #7
    Dr.Grit
    Gast

    Re: Gedankenleere

    >Hallo JohnR,

    >ich fand den Ausdruck 'sich von der Welt wegdrehen' ziemlich interresant. Ich habe das Gefuehl, genau zu wissen was es bedeuted, kann es aber gedanklich nicht festmahchen. Kannst du das vielleicht noch etwas weiter erklaeren?

    >Danke, Grit


  8. #8
    John R.
    Gast

    Re: treibende Kräfte

    >>Hi John,

    >>Dein Beitrag (weiter unten) war sehr interessant ... Für mich stellt sich die ganze Sache so dar, daß meine gefühlsmäßige Reinheit zunimmt ... damit nimmt auch meine Sensibilität zu und somit regiere ich auch sehr viel stärker auf Emotionen und unterbewußte "Wurzelzwerge", die vorher einfach mal keine merklichen Auswirkungen hatten. Die stärkste Veränderung hat sich deshalb in meiner Gefühlswelt eingestellt ... das Wort Liebe gewinnt immer mehr Bedeutungen, die jenseits realer Basen zu finden sind ... besser, die nirgends mehr zu finden sind. Verfälschende Triebe, Blokaden, emotionale Abhängigkeit, Projektionen auf den Partner ... all das nimmt immer mehr ab. Mit jeder "Befreiung" verstärkt sich das Gefühl innerer Wärme, Liebe und Geborgenheit ...

    >>Die erste Zeit war mächtig hart ... oder sagen wir mal, ich hab sie so empfunden ... Selbstmitleid, ständige Zweifel und Ängste ... kontinuierliches auf sich selbst Rücksicht nehmen ... die eigene Wichtigkeit ...

    >>Die Momente des Jammerns gehen immer weiter zurück und statt dessen findet sich eine gewisse "Fiesheit" ein, die man gegen sich selbst entwickelt. Man treibt Schabernack mit sich, versucht die Dinge immer bewußter gesteuert aus dem UB zu locken und wählt Situationen, die als Trainingslager geeignet scheinen, um Probleme in den Griff zu bekommen ... Es macht Spaß und wenn mir plötzlich jemand sagen würde, ich wäre jetzt fertig damit, wäre ich mächtig enttäuscht! Von mir wird man dies wohl nicht hören ... jedenfalls nicht in absehbarer Zeit.

    >Hallo JP

    >Oh Mann, Du nimmst es wirklich ernst :-)

    >Den Alltag als Trainingslager zu verwenden und sich bewußt in Situationen zu bringen, bei denen einem z.B. die Galle übergehen würde und in denen man z.B. Ruhe trainiert ist ein unglaublich effektives aber auch knallhartes Training :-)

    >Sag mal, warst Du bei den Marines oder was ? *ggg*

    >Also, das ist schon sehr gut aber bestimmt nicht für jeden geeignet...

    >Nikola Tesla hat das auch gemacht um sich mit Leidenschaften zu spielen, die

    >Zitat: "den stärksten Mann der Welt umgebracht hätten"

    >Ich kann da nur sagen: Respekt !!!

    >Ich mache es auch so aber eher unfreiwillig, haha

    >>Eine Frage hätte ich ... worin siehst DU den wahren Sinn Deines Tuns? Besteht er darin, die Leiter immer höher zu steigen? Einen Meistergrad zu erreichen? Oder worin siehst Du ihn ...

    >Du meinst so das Ziel "Karriere" zu machen und irgendwann Abteilungsleiter im Jenseits zu sein?

    >Wolke 1-48: Vorgesetzter JohnR. haha !!

    >Warum mache ich das? Das ist eine wirklich gute Frage weil ich da selber erst mal ein bißchen nachdenken muß...

    >Das ist wirklich schwierig zu beschreiben...

    >Versuchen wir es mal mit ein paar Gründen ( ohne Anspruch auf Vollständigkeit, nur was mir jetzt mal so einfällt....

    >Ich verehre Dinge wie Gerechtigkeit, Liebe, Brüderlichkeit, Tugend, Charakter, Moral, Ethik etc... Das sind Dinge, die MIR mehr bedeuten als ich es sagen könnte, ohne das es nach leeren Floskeln klingt..

    >Ich bin jemand, der gerne hilft

    >Ich empfinde eine tiefe Verbundenheit mit dem, was man als Gott oder göttliche Vorsehung bezeichnet

    >Ich kenne nicht nur diese Welt und weiß, wie schön und gut es woanders ist. (Das kann ich jetzt leider nicht näher erklären, sorry aber es gibt Dinge, über die ich nicht mal meinen besten Freunden etwas erzählen würde..)

    >Diese Welt könnte genau so sein und ich will dazu meinen Teil betragen.

    >Wenn man weiß wie es sein könnte und darunter leidet, daß es nicht so ist, kann daraus ein starker Antrieb entstehen..

    >Ich hatte das Glück, bereits als Kind Kontakt mit Wesenheiten etc.. zu haben und gewisse Fähigkeiten und Kräfte waren schon immer da, eben so Wissen über gewisse Dinge. Ich bin also gleichzeitig in zwei Welten aufgewachsen und das wirkt sich schon aus..

    >Die unsichtbare Welt war für mich von Anfang an genau so normal wie die sichtbare. Ich habe gelernt, nach ihren Gesetzen zu leben und dadurch hier auch einiges abbekommen "Mensch, bin ich hier im falschen Film?"

    >Weißt Du, manche Menschen sehen diese Welt und ihre "Gesetze" und "richten" sich danach: Sie betrügen, gehen für Geld über Leichen etc...

    >Stell Dir das Gegenteil vor, was dabei herauskommt...

    >Für mich kommt es auf andere Dinge an und danach richte ich mich. Es ist soooo schwer zu erklären. Letztendlich könnte man auch sagen: Ich bin halt so. Es entspricht meiner Person, meinem Wesen, meiner Individualität...

    >Auch wenn ich viel von der anderen Welt gesehen habe so doch nicht alles und das ist irgendwie ein bißchen, wie wenn Du blind bist. Man will in der Umgebung leben, die einem gefällt und auch die anderen Zimmer in der Wohnung sehen..

    >All das sind Erklärungen, die mir jetzt so spontan einfallen. Vielleicht habe ich morgen eine bessere oder kompaktere.

    >Irgendwie ist es all das und noch viel mehr. Es ist wirklich schwer zu beschreiben.

    >Warum schwimmt ein Fisch im Wasser? Weil es halt bei den Fischen so ist. Er kann nicht fliegen und auch nicht Fahrad fahren *ggg* also schwimmt er halt.

    >Ich habe eigentlich gar keine andere Wahl und ich bin auch ganz glücklich damit.

    >>Egoistisch und nicht so ganz ernst gemeint gefragt: "Was habe ich letztendlich davon, daß Du diesen Weg gehst?" *ggg*

    >Naja, zum Beispiel, daß Du mich dadurch kennen gelernt hast und mir nun diese Frage stellen konntest. *ggg* zurück !!!!

    >

    >>Alles Liebe

    >>JP

    >Danke JP

    >Ebenfalls alles Liebe zurück.

    >Du hast mich jetzt ganz schön ins Schwitzen gebracht mit Deiner Frage, haha

    >Es ist mehr als schwer für mich, das in Worte zu kleiden aber ich hoffe, ich habe zumindest etwas an der Oberfläche gekratzt. Es ist für mich so selbstverständlich geworden, daß ich so bin wie ich bin...

    >Warum bin ich so?

    >Keine Ahnung aber ich bin es gerne !! haha

    >JohnR


  9. #9
    667
    Gast

    Re: Gedankenleere

    >Guten morgen...

    >erst mal Danke an dich und JP und John für den interessanten Tread...

    >>Hier im Forum wurde schon sehr viel über die Gedankenleere diskutiert.Was ist Gedankenleere überhaupt?

    >>Die Abwesenheit eines jeglichen Gedankens.

    >>Was sind Gedanken? -Und genau hier gehen die Meinungen auseinander.

    >>Gedanken sind das,was ich denke.Aber was denke ich? Sind Sinneseindrücke,ob innere oder äußere, auch "Gedanken"?

    >Ich persönlich bin die sehr lange davon ausgegangen, daß ich etwas "denken" muß, um es wahrzunehmen... dem Ereignis einen Namen geben muß...

    >Mittlerweile hat sich bei mir ein Art Wahrnehmumg eingestellt, die mit Denken im eigentlichen Sinn nichts gemein hat. Was ich damit sagen will, ich habe sehr wohl Sinneseindrücke.. oder was auch immer, die nicht vom eigentlichen denken generiert sind, die deshalb aber umso schwerer zu beschreiben sind, da sie sich dieser herkömmlichen Wahrnehmumg entziehen...

    >>Und wenn ja,müsste ich dann nicht willentlich meine Sinne ausschalten können?

    >Ich persönlich nenne das, die Wahrnehmumg verschieben. Und zwar willentlich...

    >Wenn ich die übliche Wahrnehmumg, die alles in der Ratio erfasst ausschalte, eröffnet sich mir eine andere Art der Wahrnehmumg, die NICHT über Sprache und Denken funktioniert...

    >Was ganz blöder Weise noch nicht beinhaltet, daß wenn ich meine Gedanken anhalte oder ausschalte gleichzeitig meine Rückenschmerzen oder mein Kopfweh weg ist.. *g*... nur bekommen die Schmerzen vom Gehirn keinen Namen mehr.. sie bleiben blöder weise aber da... soviel zum Abschalten von Sinneseindrücken..

    >>Und das in der ersten Stufe nach Bardons Anweisung?

    >>Ich glaube das es so nicht gemeint war.

    >>Es geht vielmehr um die innere Ruhe,Verschwiegenheit,Bewußtheit,ohne Aufmerksamkeit auf irgendwelche Eindrücke zu lenken.... Bewußt zu Sein.

    >Wie definierst du denn bewusst SEIN???

    >Bei mir umfasst diese Bewusstheit nämlich lediglich die Bereiche, die ich schon "abgearbeitet" habe... auf den anderen Ebenen tappe ich noch ganz schön planlos umeinand...

    >Grüße

    >667


  10. #10
    John R.
    Gast

    Re: Gedankenleere

    >>Guten morgen...

    >>erst mal Danke an dich und JP und John für den interessanten Tread...

    >>>Hier im Forum wurde schon sehr viel über die Gedankenleere diskutiert.Was ist Gedankenleere überhaupt?

    >>>Die Abwesenheit eines jeglichen Gedankens.

    >>>Was sind Gedanken? -Und genau hier gehen die Meinungen auseinander.

    >>>Gedanken sind das,was ich denke.Aber was denke ich? Sind Sinneseindrücke,ob innere oder äußere, auch "Gedanken"?

    >>Ich persönlich bin die sehr lange davon ausgegangen, daß ich etwas "denken" muß, um es wahrzunehmen... dem Ereignis einen Namen geben muß...

    >>Mittlerweile hat sich bei mir ein Art Wahrnehmumg eingestellt, die mit Denken im eigentlichen Sinn nichts gemein hat. Was ich damit sagen will, ich habe sehr wohl Sinneseindrücke.. oder was auch immer, die nicht vom eigentlichen denken generiert sind, die deshalb aber umso schwerer zu beschreiben sind, da sie sich dieser herkömmlichen Wahrnehmumg entziehen...

    >>>Und wenn ja,müsste ich dann nicht willentlich meine Sinne ausschalten können?

    >>Ich persönlich nenne das, die Wahrnehmumg verschieben. Und zwar willentlich...

    >>Wenn ich die übliche Wahrnehmumg, die alles in der Ratio erfasst ausschalte, eröffnet sich mir eine andere Art der Wahrnehmumg, die NICHT über Sprache und Denken funktioniert...

    >>Was ganz blöder Weise noch nicht beinhaltet, daß wenn ich meine Gedanken anhalte oder ausschalte gleichzeitig meine Rückenschmerzen oder mein Kopfweh weg ist.. *g*... nur bekommen die Schmerzen vom Gehirn keinen Namen mehr.. sie bleiben blöder weise aber da... soviel zum Abschalten von Sinneseindrücken..

    >>>Und das in der ersten Stufe nach Bardons Anweisung?

    >>>Ich glaube das es so nicht gemeint war.

    >>>Es geht vielmehr um die innere Ruhe,Verschwiegenheit,Bewußtheit,ohne Aufmerksamkeit auf irgendwelche Eindrücke zu lenken.... Bewußt zu Sein.

    >>Wie definierst du denn bewusst SEIN???

    >>Bei mir umfasst diese Bewusstheit nämlich lediglich die Bereiche, die ich schon "abgearbeitet" habe... auf den anderen Ebenen tappe ich noch ganz schön planlos umeinand...

    >>Grüße

    >>667

    >Hallo 667

    >Sagen wir es mal so:

    >Wenn ich esse, dann esse ich (und zerbreche mir z.B. nicht den Kopf über.... um mich dann nachher zu fragen, was ich doch gleich wieder gegessen habe *g*)

    >Wenn ich über etwas nachdenke, dann denke ich über DAS nach ( und nichts anderes).

    >Wenn ich etwas tue, dann tue ich DAS und bin mit meiner ganzen Aufmerksamkeit dabei

    >usw.......

    >Diese Worte sind nicht von mir aber ich denke, sie sagen ganz gut, was gemeint ist.

    >Gruß

    >J.R. (nicht Ewing *ggg*)


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