Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: Beim Lesen

  1. #1
    formente
    Gast

    Beim Lesen

    >Hallo!

    >Etwas, was ich mich lange schon frage:

    >Wenn ich z.B. ein Buch lese, als Beispiel möchte ich die zweite Stufe der mentalen Schulung angeben. Dort wo beschrieben steht, wie man mittels Konzentrationsübungen die Sinne schult. Während des Lesens sehe ich alles klar vor meinen geistigen Augen, wenn z.B. steht, man stelle sich eine Gabel vor, dann sehe ich diese, bin mit meinem Bewußtsein nicht mehr beim Text, lese aber dennoch weiter (wie eine Automatik).

    >Nun ist es so, daß ich mich bei den visionären Übungen eher schwer tue (bei den akustischen kaum), die Vorstellungen (bei der reinen Meditation, also wenn ich nicht lese) gelingen mir kaum noch, sie sind unscharf und unbeständig. Es passiert mir auch, wenn mich der Inhalt eines Buches nicht sehr interessiert, daß ich ganze Seiten lese und mit meinem Bewußtsein nicht mehr beim Buch bin und die Seite nachher nochmals lesen muß.

    >Ich kann mir das Ganze nur so erklären, daß mein Unterbewußtsein während des Lesens abgelenkt ist, weil es ja mit dem Lesen beschäftigt ist und sich mein Bewußtsein somit ungestört konzentrieren kann (ohne die Zwischenbemerkungen des Unterbewußtseins).

    >Habt Ihr eine bessere Erklärung?

    >PS: Ich weiß, daß dieses Abschweifen an sich schon eine Konzentrationsschwäche ist. Bemühe mich also fortan, mit vollem Bewußsein meim zu Lesenden zu sein.


  2. #2
    ahquarius
    Gast

    Re: Beim Lesen

    >Hallo!

    >Mir geht es genau so! Ich bin auch beim üben dass es mir besser gelingt!

    >Gruss

    >Ahquarius

    >Hallo!

    >>Etwas, was ich mich lange schon frage:

    >>Wenn ich z.B. ein Buch lese, als Beispiel möchte ich die zweite Stufe der mentalen Schulung angeben. Dort wo beschrieben steht, wie man mittels Konzentrationsübungen die Sinne schult. Während des Lesens sehe ich alles klar vor meinen geistigen Augen, wenn z.B. steht, man stelle sich eine Gabel vor, dann sehe ich diese, bin mit meinem Bewußtsein nicht mehr beim Text, lese aber dennoch weiter (wie eine Automatik).

    >>Nun ist es so, daß ich mich bei den visionären Übungen eher schwer tue (bei den akustischen kaum), die Vorstellungen (bei der reinen Meditation, also wenn ich nicht lese) gelingen mir kaum noch, sie sind unscharf und unbeständig. Es passiert mir auch, wenn mich der Inhalt eines Buches nicht sehr interessiert, daß ich ganze Seiten lese und mit meinem Bewußtsein nicht mehr beim Buch bin und die Seite nachher nochmals lesen muß.

    >>Ich kann mir das Ganze nur so erklären, daß mein Unterbewußtsein während des Lesens abgelenkt ist, weil es ja mit dem Lesen beschäftigt ist und sich mein Bewußtsein somit ungestört konzentrieren kann (ohne die Zwischenbemerkungen des Unterbewußtseins).

    >>Habt Ihr eine bessere Erklärung?

    >>PS: Ich weiß, daß dieses Abschweifen an sich schon eine Konzentrationsschwäche ist. Bemühe mich also fortan, mit vollem Bewußsein meim zu Lesenden zu sein.


  3. #3
    Oliver
    Gast

    Re: Beim Lesen

    >Hi formente!

    >Das Abschweifen, welches du da beschreibst kommt mir sehr, sehr bekannt vor und ich würde dich gerne an ein paar Gedanken teilhaben lassen, die ich mir dazu gemacht habe. Ich hoffe es ist etwas Brauchbares dabei...

    >Wie bei jeder anderen Handlung entstehen beim Lesen Reize, die dann (vom Unbewussten?) mit Erfahrungen, Gedanken, usw.. assoziert werden. Dabei rutscht dann manchmal der Fokus deiner Aufmerksambeit auf das von dir erdachte und der Text, der unter Umständen weitergelesen wird, wird vom Unbewussten aufgenommen. So ähnlich funktioniert die "PhotoReading" genannte Technik, bei der die Seiten nur weniges Sekunden betrachtet werden und der Inhalt später aus dem Unbewussten abgerufen wird...

    >Nur, ist es wirklich gut, sich nur auf den Inhalt des Buches zu fokussieren/konzentrieren? Es könnten doch einige wichtige Einsichten und Ideen die dabei entstehen unterdrückt werden. Ich, persönlich, denke, dass es besser wäre kurz mit dem Lesen aufzuhören und den Gedankengang zu Ende zu denken. Natürlich nur wenns nicht gerade irgendwelche unwichtigen Dinge sind, die einfach nicht dazugehören.

    >Mit dem Visualisiern kann ich dir leider nicht helfen, da mir die Erfahrung fehlt. Allerdings glaube ich, dass es einem (mir jedenfalls schon) leichter fällt sich etwas vorzustellen, wenn es dabei beschreiben wird als wenn man es einzig aus dem Geist entstehen lassen soll.

    >Ich hoffe ich hab dir wenigstens einen kleinen Denkanstoss liefern können,

    >viele liebe Grüße

    >oliver


  4. #4
    JP
    Gast

    Visu ... und so Dingens *ggg*

    >Hi mein Lieber,

    >tja, daß mit dem Lesen ist so eine Sache ... geht wohl fast jedem irgendwie so *ggg* ... meine Erfahrung und gleichzeitig Erklärung ist, daß mit zunehmenden unbewußten lesen, die Aufmerksamkeit auf die Details gelenkt wird, die wichtig sind. Grundsätzlich kann man eh davon ausgehen, daß nach dem Lesen eines Buches nur ein geringer Teil behalten wird ... welcher? Das hängt wohl so ein bischen von den Launen des UB's ab. *ggg* ... Ich blättere mittlerweile in Büchern über die hälfte drüber weg und finde dann das, was mir gerade wieder einen riesigen Schritt weiter hilft.

    >Was das Visualisieren betrifft ... nun beim Lesen wird die Logik mit etwas neuem konfrontiert ... es wird quasi auf sie eingeredet, was zur Folge hat, daß sie es (noch) nicht einordnen kann ... somit ist sie auch nicht in der Lage brauchbare "Gegenargumente" zu finden und blockiert nur geringfügig. Außerdem liest das UB stetig mit und erzeugt dem Text entsprechende "Gefühle". Somit schaukeln sich Bewußtsein (Text) und UB auf einer Ebene nach oben. Das hat zur Folge, daß Dinge beim Lesen eines Buches fast problemlos funktionieren und schon kurze Zeit darauf klappt es nicht mehr.

    >Hier kann ich Dir nur den Tip geben, Dich mit Deinem Bewußtsein (Verstand / Logik) auseinander zu setzen ... Was blockiert Dich? Zweifel? Versuchst Du die Dinge einzuordnen? Der Glaube - an was auch immer - setzt Grenzen, die solange sie existieren, die Sicht unweigerlich einengen ... Glaube ist Erwartung, Erwartung läßt keine neuen Erfahrungen zu ... Leg allmählich die Erwartungen ab, die Du an die Übung hast. Übe nicht, um das zu erreichen, was Du gelesen hast sondern "nur" aus Spaß an der Freude! Sobald Du ein Ziel hast, wird Dein Ego sich dagegen auflehnen!

    >Noch etwas zum Visualisieren allgemein ... Du darfst die Bilder nicht aus dem Kopf holen! Versuche Dir mal das Gefühl vorzustellen, was Du bei einem Bild oder so hast ... wie fühlt sich ein Gegenstand an? Dieses Gefühl kannst Du relativ einfach vom UB in ein Bild umwandeln lassen ... alles ohne Verstand!

    >Grüße

    >JP


  5. #5
    PETRA
    Gast

    Re: Beim Lesen

    >>Hallo!

    >>Etwas, was ich mich lange schon frage:

    >>Wenn ich z.B. ein Buch lese, als Beispiel möchte ich die zweite Stufe der mentalen Schulung angeben. Dort wo beschrieben steht, wie man mittels Konzentrationsübungen die Sinne schult. Während des Lesens sehe ich alles klar vor meinen geistigen Augen, wenn z.B. steht, man stelle sich eine Gabel vor, dann sehe ich diese, bin mit meinem Bewußtsein nicht mehr beim Text, lese aber dennoch weiter (wie eine Automatik).

    >>Nun ist es so, daß ich mich bei den visionären Übungen eher schwer tue (bei den akustischen kaum), die Vorstellungen (bei der reinen Meditation, also wenn ich nicht lese) gelingen mir kaum noch, sie sind unscharf und unbeständig. Es passiert mir auch, wenn mich der Inhalt eines Buches nicht sehr interessiert, daß ich ganze Seiten lese und mit meinem Bewußtsein nicht mehr beim Buch bin und die Seite nachher nochmals lesen muß.

    >>Ich kann mir das Ganze nur so erklären, daß mein Unterbewußtsein während des Lesens abgelenkt ist, weil es ja mit dem Lesen beschäftigt ist und sich mein Bewußtsein somit ungestört konzentrieren kann (ohne die Zwischenbemerkungen des Unterbewußtseins).

    >>Habt Ihr eine bessere Erklärung?

    >>PS: Ich weiß, daß dieses Abschweifen an sich schon eine Konzentrationsschwäche ist. Bemühe mich also fortan, mit vollem Bewußsein meim zu Lesenden zu sein.

    >Hallo,

    >oh jaaaa, das verstehe ich sehr gut ! Ganz schlimm wird es, wenn Gegenstände oder später auch Ereignisse visualisiert werden und eben solche dann plötzlich Realität werden bzw. eintreffen. Vor diesem Phänomen stehe ich zur Zeit und weiß noch nicht wie ich damit umgehen soll. Es sind auch nicht immer positive Dinge die plötzlich auftauchen und mit denen ich mich (wenn auch nur kurz) beschäftige. Momentan weiss ich auch nicht so recht ob und wie ich da weitermachen soll - irgendwie belastet es auch und hin und wieder überlege ich mir drehst du nun jetzt ganz ab, vor allen Dingen, weil man sich mit niemanden sonst darüber unterhalten kann. Vielleicht hat einer von Euch einen Rat darauf ???

    >Liebe Grüße

    >Petra


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