>Hallo!
>Etwas, was ich mich lange schon frage:
>Wenn ich z.B. ein Buch lese, als Beispiel möchte ich die zweite Stufe der mentalen Schulung angeben. Dort wo beschrieben steht, wie man mittels Konzentrationsübungen die Sinne schult. Während des Lesens sehe ich alles klar vor meinen geistigen Augen, wenn z.B. steht, man stelle sich eine Gabel vor, dann sehe ich diese, bin mit meinem Bewußtsein nicht mehr beim Text, lese aber dennoch weiter (wie eine Automatik).
>Nun ist es so, daß ich mich bei den visionären Übungen eher schwer tue (bei den akustischen kaum), die Vorstellungen (bei der reinen Meditation, also wenn ich nicht lese) gelingen mir kaum noch, sie sind unscharf und unbeständig. Es passiert mir auch, wenn mich der Inhalt eines Buches nicht sehr interessiert, daß ich ganze Seiten lese und mit meinem Bewußtsein nicht mehr beim Buch bin und die Seite nachher nochmals lesen muß.
>Ich kann mir das Ganze nur so erklären, daß mein Unterbewußtsein während des Lesens abgelenkt ist, weil es ja mit dem Lesen beschäftigt ist und sich mein Bewußtsein somit ungestört konzentrieren kann (ohne die Zwischenbemerkungen des Unterbewußtseins).
>Habt Ihr eine bessere Erklärung?
>PS: Ich weiß, daß dieses Abschweifen an sich schon eine Konzentrationsschwäche ist. Bemühe mich also fortan, mit vollem Bewußsein meim zu Lesenden zu sein.



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