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Thema: Frage zur Stufe I des Adepten

  1. #1
    christian
    Gast

    Frage zur Stufe I des Adepten

    >Ich habe erst vor kurzem das Buch entdeckt und würde gerne wissen, ob man

    >a)

    >erst die einzelnen Übungen der Geistes-, dann die der Seelen- und dann der Körperschulung bearbeitet, oder

    >b)

    >jeweils mit den ersten Übungen aller drei Gebiete anfängt und sich dann quasi parallel vorarbeitet

    >Vielen Dank für Eure Beiträge,

    >cz


  2. #2
    Prometheus
    Gast

    Re: Frage zur Stufe I des Adepten

    >Hi,

    >>Ich habe erst vor kurzem das Buch entdeckt und würde gerne wissen, ob man

    >>a)

    >>erst die einzelnen Übungen der Geistes-, dann die der Seelen- und dann der Körperschulung bearbeitet, oder

    >>b)

    >>jeweils mit den ersten Übungen aller drei Gebiete anfängt und sich dann quasi parallel vorarbeitet

    >Beides ist möglich.

    >Wenn du viel Zeit (eine halbe Stunde pro Tag aufwärts) hast, würde ich b) vorschlagen, ansonsten a).

    >Stufen zu überspringen ist allerdings nicht anzuraten.

    >Grüße

    >P


  3. #3
    KING
    Gast

    Re: Frage zur Stufe I des Adepten

    >>Ich habe erst vor kurzem das Buch entdeckt und würde gerne wissen, ob man

    >>a)

    >>erst die einzelnen Übungen der Geistes-, dann die der Seelen- und dann der Körperschulung bearbeitet, oder

    >>b)

    >>jeweils mit den ersten Übungen aller drei Gebiete anfängt und sich dann quasi parallel vorarbeitet

    >>Vielen Dank für Eure Beiträge,

    >>cz

    >*******************************

    >Hallo Christian,

    >Bardon selbst gibt die Antwort: "Wir müssen uns immer vor Augen halten, dass Körper, Seele und Geist gleichzeitig zu schulen sind".

    >Die Folgerung für mich daraus: Paralell üben, z. B. je eine Übung zur Geistes- eine zur Seelen- und eine zur Geistesschulung täglich.

    >Erfolgreiche Entwicklung!

    >King


  4. #4
    John R.
    Gast

    Re: Frage zur Stufe I des Adepten

    >>Ich habe erst vor kurzem das Buch entdeckt und würde gerne wissen, ob man

    >>a)

    >>erst die einzelnen Übungen der Geistes-, dann die der Seelen- und dann der Körperschulung bearbeitet, oder

    >>b)

    >>jeweils mit den ersten Übungen aller drei Gebiete anfängt und sich dann quasi parallel vorarbeitet

    >>Vielen Dank für Eure Beiträge,

    >>cz

    >Hallo

    >Ich möchte mich King anschließen. Es ist eminent wichtig, die drei Bereiche Körper, Seele und Geist gleichzeitig bzw. gleichmäßig zu schulen, da sonst ein Ungleichgewicht entstehen würde.

    >Stell Dir folgendes vor:

    >a) Ein Mensch, dessen Intellekt sehr stark entwickelt ist und der somit über große Intelligenz verfügt aber seelisch weit dahinter her hinkt.

    >b) Ein Mensch, der seelisch sehr entwickelt ist aber geistig nicht unbedingt die "große Leuchte" ist

    >c) Jemand ist körperlich sehr gut entwickelt aber leider seelisch oder/und geistig eher auf einer niedrigen Ebene anzusiedeln.

    >Man kann das natürlich auch noch mischen...

    >Das Ziel der hermetischen Entwicklung ist, alle drei Bereiche zu entwickeln und zwar so, daß sie im Gleichgewicht liegen. Der Idealfall ist also jemand, der geistig, seelisch und körperlich gleichermaßen entwickelt ist, so daß kein Bereich hinter her hinkt. Auch für die Erlangung bzw. Haltung des mag. Gleichgewichtes ist dies sehr wichtig und es geht nicht ohne.

    >Beim "gewöhnlichen" Menschen sind diese drei Bereiche i.d.R. nicht im Gleichgewicht. Durch das gleichmäßige Schulen, Trainieren und Entwickeln dieser Bereiche wird im Laufe der Zeit ein Gleichgewicht hergestellt und wenn man sich auf Dauer an diese Regel hält werden auch alle drei Bereiche gleichmäßig weiterentwickelt. Wir dürfen nicht vergessen, daß es hier auch um den vielgepriesenen Weg zur Vollkommenheit geht und da darf kein Bereich hinterher hinken.

    >Je nach der "Gewichtung" dieser Bereiche bzw. der Elemente im Menschen wird man oft feststellen, daß einem gewisse Übungen leichter fallen bzw. mehr Spaß machen. Umso wichtiger ist es dann aber, sich dazu zu zwingen, alle Bereiche

    >g l e i c h z e i t i g durch den Übungsplan abzudecken.

    >Eine Möglichkeit wäre z.B. morgens und abends je eine halbe Stunde zu üben, wobei man diese Zeit gleichmäßig auf alle drei Bereiche verteilt. Je mehr Zeit man für die Entwicklung aufwendet, desto rascher werden sich die Fortschritte einstellen. Natürlich hat nicht jeder unbegrenzt Zeit aber diese sollte dann so sinnvoll wie möglich genutzt werden und das bedeutet: Körper, Seele und Geist gleichmäßig zu schulen !!

    >Sicher erreicht man innerhalb einer Übung mehr, wenn man z.B. eine halbe Stunde allein für diese aufbringt aber dann muß der Rest auch "mitgezogen" werden.

    >Die anfangs genannten Zustände können auch durch falsches Üben auftreten also Vorsicht. Zwar wird man z.B. seelisch nicht total verderbt werden (g) wenn man sich auf die Geistesübungen fixiert aber man macht dann in diesem Bereich große Fortschritte, während der Rest dahinter her hinkt. Dies ist nicht nur unvernünftig sondern kann auch zu Problemen führen und wird dies auch früher oder später.

    >Durch das hermetische Training begeben wir uns in neue Bereiche und da nehmen wir auch den Körper und die Seele mit. Ob sie nun hinter dem Geist her hinken oder nicht. Bleiben sie in der Entwicklung dahinter, wird das zu Problemen führen. Dies soll keine Panikmache sein sondern ein weiterer Hinweis darauf, wie wichtig es ist, nicht einseitg zu arbeiten.

    >Es gibt auch Ansätze, die einzelnen Bereiche z.B. an verschiedenen Tagen zu "bearbeiten" nur ist es dann oft so, daß man letztenendes doch wieder bei einem Bereich "hängen bleibt" und dann doch wieder einseitig arbeitet.

    >Man kann es aber gut kombinieren:

    >z.B:

    >Morgens nach dem Aufstehen im Bad Bürsten, Kaltwaschen und Augenbäder sowie Morgengymnastik ( Körper )

    >Anschließend Gedankenkontrolle ( Geist ) oder vorher...

    >Beim Frühstück Imprägnierung der Speisen ( Körper )

    >Unter dem Tage Gedankenkontrolle ( Geist )

    >sowie Beobachtung der negativen Seelen Eigenschaften respektive Nicht Auftreten lassen dieser ( Seele )

    >Mittagessen:

    >Imprägnierung der Speisen und Getränke..

    >Nachmittag wieder Gedankenkontrolle und Seele

    >Abends Arbeit am Seelenspiegel (Seele)

    >Gedankenkontrolle (Geist): zusammen ca eine halbe Stunde

    >Atemübungen sowie Aufladen der Speisen und Getränke

    >So kann man sich z.B. seine Übungen über den Tag verteilen und kommt auf wesentlich mehr Zeit des Praktizierens, als wenn man dieses rein auf das "stille Kämmerlein" beschränken würde und man deckt alles gleichzeitig ab.

    >Man kann sich auch durch einseitiges Üben von einem ursprünglichen Zustand des relativen Gleichgewichtes in ein Ungleichgewicht bringen.

    >Auf einer höheren Stufe, wenn man das mag. Gleichgewicht bereits erreicht hat ist es noch wichtiger, da man diesen Zustand sonst nicht halten könnte also gleich von Anfang an richtig machen und dabei bleiben.

    >Alles Gute

    >JohnR


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